Ein Spiel und seine Geschichte

Wenn man bedenkt, dass dieses Spiel eigentlich auf mathematische Experimente eines Wissenschafter zurückgeht, hat es schon eine beeindruckende Karriere hingelegt. Und fast jeder kennt es und kommt auch zumindest grob mit den Regeln dieses Spiels klar. Die Experimente des Wissenschaftlers  Blaise Pascal drehten sich im wahrsten Sinne des Worts um Zykloiden.

Blaise Pascal und die Zykloiden

Eine Zykloide ist die Bahn, die ein Punkt auf dem Umfang eines Kreises beschreibt, wenn dieser Kreis auf einer Leitkurve, zum Beispiel einer Geraden, abrollt. Ja, das klingt irgendwie schon sehr nach dem Spiel! Und folglich nennt sich eines von Pascals Büchern auch „Historie de la Roulette“. Und um genau dieses Spiel geht es am Ende im Grunde.  Allerdings hat das ganze noch nicht sehr viel mit dem Spiel Roulette zu tun, wie wir es heute kennen. Dementsprechend kann man Pascal auch nur sehr bedingt als Erfinder des Roulettes bezeichnen.

Ziemlich sicher kommt das Spiel aber aus dem Italien des 17. Jahrhundert. Beschrieben wird dieses italienische Roulette bereits als Spiel mit 38 Zahlen und wird großes Roulette genannt. Wohingegen das kleine Roulette oder auch deutsches Roulette genannt mit 18 Zahlen gespielt wurde.

Bei Hofe in Frankreich

Das was man letztlich aber auch sagen kann, ist dass dieses Spiel ein ziemliches Auf- und Ab erlebt hat. Mal war es verboten und dann wieder erlaubt. Nur um das Spielen dann irgendwann wieder zu verbieten und dann doch wieder zu erlauben. Denn im 18. Jahrhundert verbreitete sich das Spiel in ganz Europa. Und in Frankreich war es, vor allem bei Hofe, sogar so beliebt, dass Ludwig XV. es verbot. Napoleon erlaubte es wieder. Gespielt werden durfte es allerdings auch dann nur im Casino Royal. 1837 wurde es in Frankreich dann doch wieder komplett verboten. Mit dem Ergebniss, dass im Nachbarland Deutschland die Zeit der Spielbanken in Wiesbaden, Baden Baden und Bad Homburg anbrach. Allerdings auch nur bis 1872. Denn ab da mussten alle Spielbanken im Deutschen Reich schließen. Denn bis 1933 herrschte in Deutschland ein Glücksspielverbot. In Europa blieb nur noch das berühmte Casino in Monte Carlo im Grunde übrig. In Deutschland

Ende 1872 war es allerdings schon wieder vorbei. Im Deutschen Reich mussten alle Spielbanken schließen. Denn in Deutschland bestand von 1871 bis 1933 offiziell ein Glücksspielverbot. Somit blieb als einzig nennenswertes Casino in Europa nur noch das in Monte Carlo übrig. Erst die Nationalsozialisten erlaubten das Glücksspiel in Deutschland wieder.

Das Internet Mitte der 90er

Allerdings kamen Spielbanken, gerade in Deutschland, zunächst nicht mehr so richtig in Mode. Nennenswert gespielt wurde eigentlich nur in Monte Carlo und Las Vegas. Ab den 70er Jahren kamen aber wieder Spielbanken in Mode. Richtig rund ging es aber erst wieder Ende der 90er Jahre des letzten Jahrunderts. Und der Grund war, wie so oft, die zunehmende Verbreitung des Internets.

Da immer mehr Haushalte über einen Anschluss verfügten, dauerte es nicht lange, dass die ersten Online Casinos öffneten und eine zunehmende Zahl Nutzer diese Angebote auch annahmen. Seinerzeit allerdings durchaus noch in einer rechtlichen Grauzone, denn eigentlich liegt das Glücksspielmonopol beim Staat. Es gibt allerdings Angebote aus Europa, die meist über eine Lizenz in Malta oder Gibraltar verfügen und sich daher auf die im Unionsrecht verankerte Dienstleistungsfreiheit berufen. Somit dürfen diese Anbieter in der Theorie in ganz Europa ihre Dienstleistungen anbieten. In Deutschland, aber auch wie die Übersicht auf https://online-casino-osterreich.at/ zeigt, zum Beispiel in Östrreich. Wobei in diesem Land die Debatte über diese Angebote stetig anhält. Aber auch das nicht zur EU gehörende Liechtenstein, hat vor ein paar Jahren erst ein über 100 Jahre altes Verbot, wohl vor allem aus wirtschaftlichen Gründen, aufgehoben. In der Folge darf nun auch in diesem kleinen Land, wie die Liste auf https://onlinecasinoliechtenstein.li/ zeigt, gespielt. Diese Angebote sind dann meist reguliert und unterliegen einem gewissen Spielerschutz. Wobei hier auch der Spieler selbst, nach meiner Meinung, immer auch in der Verantwortung ist.

Es bleibt festzuhalten. Die Branche macht riesen Umsätze. Und das liegt natürlich an der Nachfrage der Nutzer. Letztendlich dient es vor allem dem Spielerschutz, wenn der Markt und seine Angebote in diesem Bereich entsprechend kontrolliert und reguliert werden.

Geschrieben von : Markus Sleivoski

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