Letztes Wochenende von erstmalig die sogenannte CitizenCon stattt. auf welcher Chris Roberts und seine Firma Cloud Imperium ein neues Modul für Star Citizen vorgestellt haben. Das ambitionierte Spiel hält auch weiterhin den Rekord für die höchsten Einnahmen über Crowdfunding für ein Videospiel. Über 50 Millionen US-Dollar haben Fans mittlerweile für das Spiel gezahlt und es werden immer und immer wieder neue sogenannte Stretch Goals hinzugefügt – bei jeder eingenommen Million Dollar wird eine weitere Funktion oder neue Schiffe dem Spiel hinzugefügt. Cloud Imperium beherrscht das System perfekt Leute auch weiterhin zum Zahlen zu animieren.

Auf der CitizenCon wurde erstmal das Planetside Modul vorgestellt, bei der Spieler auf dem Planeten landen kann und ein wenig auf der Basis bzw. in der Stadt spazieren kann. Seitdem es Spiele wie Elite gibt, welches als Pionierarbeit leistete in diesem Genre, wünschen sich Spieler die Möglichkeit selbstständig auf Planetenoberflächen landen zu können. Zwar gab es sowas im Ansatz bereits, aber meistens war dies mit einer längeren Ladezeit oder Cutscene verbunden, in der man die Steuerung nicht übernommen konnte.

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In Star Citizen soll es wohl möglich sein auf Planeten selbständig landen zu können – auf Wunsch mit oder ohne Autopilot.

Im Video sieht man sehr gut, wie detailreich die gezeigte Stadt ist. Chris Roberts und sein Team scheinen die Wünsche der Fans wirklich zu verstehen. Es soll außerdem möglich sein auf den Planeten bzw. in den Raumhäfen und Städten spazieren zu gehen. Laut Roberts sollen sich die Städte im Laufe der Zeit auch verändern können. Als konkretes Beispiel nannte er die Kriminalität: steigt die Kriminalitätsrate auf einem Planeten erkennt man dies deutlich an der Umgebung, da beispielsweise Graffiti an den Wänden zu sehen sein sollen. Alles in allem wirkt die im Video vorgestellte Präsentation beeindruckend, jedoch wird es noch eine Weile dauern bis Backer Zugang zu diesem Modul erhalten, da es sich noch in der Entwicklung befindet.

 

Übernimmt sich Cloud Imperium?

Zwar knackt Star Citizen trotz der erreichten 50 Millionen US-Dollar auch weiterhin beinahe wöchentlich weitere Millionenmarken, aber so langsam kommen zumindest in der Fachpresse Zweifel daran auf, ob Cloud Imperium sich nicht mit Star Citizen mittlerweile übernimmt. Ständig gibt es neue Stretch Goals, die neue Funktionen ins Spiel integrieren sollen oder neue Raumschiffe integrieren sollen. Schaut man sich einmal die bereits finanzierten Stretch Goals und die „Grundfunktionen“ des Spiels an merkt man sehr schnell, das bei Star Citizen nicht gekleckert, sondern geklotzt wird.

Auch wenn Zweifel sicherlich angebracht sind mittlerweile hat Star Citizen dennoch das Potential gleich mehrere Genres gleichzeitig zu revolutionieren. Ich persönlich würde mich sehr darüber freuen, wenn dem Team ein Hit gelingt mit dem Spiel. Dennoch denke ich, dass es noch sehr lange dauern wird, bis man endlich das fertige Produkt in den Händen hat und den Weltraum unsicher machen kann.  Bis dahin werden sicherlich noch unzählige weitere Stretch Goals erreicht werden. Der Druck und die Erwartungen der Fans sind extrem hoch gegenüber Star Citizen – bleibt abzuwarten, ob das Spiel wirklich dem Hype gerecht wird.

Geschrieben von : Sebastian

29 Jahre alt mit großer Leidenschaft für Videospiele, gebürtiger Mittelhesse und Träumer. Fan von virtuellen Abenteuern seit frühster Kindheit und unverbesserlicher Optimist.Wer etwas will, findet Wege! Wer etwas nicht will findet Gründe!Fragen? Anregungen? Sonstiges? Kontakt: redaktion@karasugames.de

1 Kommentar vorhanden

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  1. Pingback: Science Fiction Fans müssen sich gedulden « KarasuGames 13. November 2014

    […] es sich dabei in der Regel um Rollenspiele handelt. Fans von Weltraumspielen gehen leer aus, denn Star Citizen lässt weiterhin auf sich warten. Ich persönlich bin ja auch selbst ein Fan von derartigen […]

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