Planetside 2 – Durch Fehler ausgelöste ingame Inflation

Normal hat man selten das Glück, dass man einfach mit Unmengen von Geld überhäuft wird. Aber genau dies ist vor kurzem den Spielern des Free2Play Shooters Planetside 2 geschehen.

Innerhalb des Spiels gibt es 2 Währungen: Certs die man durch das Spielen direkt verdient und Station Cash, die man durch echtes Geld kaufen muss. Die Spieler staunten also nicht schlecht, als sie plötzlich über 100 000 Cert Points auf ihren Konto hatten. Was nun geschah, sollte eigentlich einen Missstand ausgleichen. Zuvor musste man für jeden einzelnen Charakter seperat Items und Waffen freischalten, was ab nun geändert wurde. Alle Items sind für alle Charaktere verfügbar, sofern sie einmal freigeschaltet worden sind. Man wollte nun die doppelt bezahlten Items durch eine Ausgleichzahlung kompensieren, aber aus Versehen wurden den Spielern zu viele Cert Points transferiert – sogar Spielern, die eigentlich gar kein Anrecht auf diese Ausgleichszahlung hatten.

Ingame Inflation

Der Entwickler löste damit selbst eine waschechte Inflation im Spiel aus, da es sich um eine gewaltige Menge an ingame Geld handelt. Dies brachte sogar die Leaderboards durcheinander, da plötzlich viele Spieler mit der besten Ausrüstung unterwegs sind. Laut dem Entwicklerteam komme aber eine Stornierung nicht in frage und man würde sich eine andere Lösung ausdenken in den kommenden Tagen.

Ich wünschte meiner Bank würden auch mal solche Fehler passieren und sich danach dann auch noch so kulant gegenüber mir verhalten!

Far Cry 3 Addon von russischen Hackern bereits geleakt

Wie die englischsprachige Seite gameranx.com berichtet, sei es bereits vor dem offiziellem Release des Stand-Alone Addons Far Cry 3: Blood Dragon bereits von russischen Hackern erbeutet worden. Dabei soll es sich um eine voll funktionstüchtige PC-Version des Shooters handeln.

Eigene Software trickt Uplay-Launcher aus

Leaks vor einem Relase sind an sich nichts besonderes, aber das brisante an der Sache ist, dass die Hacker die Version direkt über Uplay (Ubisofts Gegenstück zu Steam / Origin) runterladen konnten. Die russische Gruppe entwickelte wohl eine eigene Software, die dem Uplay Launcher vortäuschte Besitzrechte an Spielen zu haben, die man eigentlich gar nicht besitzt. Dadurch erhielten die Hacker Zugriff auf einen direkten Download-Link zu dem Spiel, mit dem sie das rund 3GB große Spiel sogar offline spielen konnten.

Zwar gibt es keine offizielle Stellungsnahme zu dem Vorfall seitens Ubisoft, aber man kann davon ausgehen, dass die Sicherheitslücke zügig per Patch geschlossen wird und Nutzer von diesen manipulierten Uplay Konten gesperrt werden.

Es scheint wieder einmal, dass die Raubkopierer stets einen Weg finden würden.