29 Jahre alt mit großer Leidenschaft für Videospiele, gebürtiger Mittelhesse und Träumer. Fan von virtuellen Abenteuern seit frühster Kindheit und unverbesserlicher Optimist. Wer etwas will, findet Wege! Wer etwas nicht will findet Gründe! Fragen? Anregungen? Sonstiges?
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Die Zocker Gemeinde hatte dieses Jahr direkt doppelten Grund zur Freude, denn eines der am meisten verkauften und vielleicht sogar das beliebteste Rollenspiel bekommt eine eigene Serie. Die Story rund um Geralt von Riva (The Witcher) wird von Netflix ins Serienformat gepresst.
Als Hauptdarsteller konnte man dafür Henry Cavill gewinnen, welcher vor allem für seine Rolle als Superman bekannt wurde (Men of Steel). Cavill selbst gab in einem Interview an, ein Fan der Witcher Saga zu sein und auch die Bücher gelesen zu haben.
Rolle verpasst wegen World of Warcraft?
In einem Interview gab er außerdem zu, beinahe die Rolle für Men of Steel verpasst zu haben wegen einem Videospiel. Während einer World of Warcraft Session rief ihn der Regisseur Zack Snyder an um ihm die Rolle anzubieten. Jedoch war Henry zu dem Zeitpunkt am spielen und wie man weiß, kann man Online Spiele nicht einfach pausieren.
Aber wie wir alle wissen klappte es dann doch noch und er bekam die Rolle. Darüber hinaus sprach der Superman Darsteller auch davon, wie sehr er The Elder Scrolls: Skyrim mag. Allem Anschein nach ist Cavill ein waschechter Zocker.
Netflix Adaption erscheint 2019
Das Drehbuch für die erste Staffel der Witcher Netflix Serie ist bereits fertig. Angepeilt ist Mitte 2019 für die Veröffentlichung auf Netflix. Die Serie selbst soll sich stark an den Büchern orientieren, aber auch Einflüsse der Videospiele aufgreifen.
Und nun der First Look von Henry Cavill als Geralt von Riva – dem Hexer.
E-Sports ist in aller Munde. Spätestens seit einige der größten Deutschen Sport- und Fußballvereine eigene E-Sports-Mannschaften an den Start geschickt haben und Zeitschriften wie der Kicker, der eine Vielzahl von potenziellen Sportinteressenten erreicht, in seiner App regelmäßig über Events aus dem Bereich des E-Sports berichtet, hat diese Szene auch diejenigen erreicht, die sich nicht sonderlich für Computer- und Konsolenspiele interessieren. Dabei sind die Verkaufszahlen der Computer- und Konsolenspiele, die überwiegend von der E-Sport-Gemeinde genutzt werden so überwältigend, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass diese Spiele nicht ohnehin schon von jedermann einmal gesehen oder gar gespielt wurden. Ein paar der Spiele, die man auf den höchstklassigen E-Sport-Events der Welt findet find auf jeden Fall echte Klassiker der Game-Geschichte, die auch heute noch eine Menge Reiz versprühen.
League of Legends – es gilt als das bekannteste E-Sports Spiel der Welt
Rund 100 Millionen Spieler haben dieses im Jahr 2009 auf den Mark geworfene Spiel bis heute weltweit schon gespielt. Kein Wunder also, dass League of Legend als eines der beliebtesten Spiele aller Zeiten gilt. Das es auch im Bereich des E-Spots so beliebt ist, liegt auch daran, dass die Preisgelder für Events des Spiels in schwindelerregender Höhe liegen. So konnte man im Jahr 2016 für Events des Spiels League of Legends die rekordverdächtige Summe von 11 Millionen Dollar an Preisgeldern zählen. Doch die Preisgelder sind nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist der Umstand, dass die Buchmacher schon sehr früh auf dieses Spiel aufmerksam wurden, sodass E-Sport Events mit League of Legends als Grundlage schon lange fester Bestandteil des Angebots vieler Buchmacher ist. Damit war dieses Spiel eines der ersten, dass sich in der Welt der Online-Sportwetten etablieren konnte und so auch auf diesem Weg für neue Aufmerksamkeit und Fans sorgen konnte.
World of Warcraft – ein Spieleklassiker mischt die E-Sport Welt auf
Ebenfalls schon seit einigen Jahren mit verschiedenen E-Sport Events am Start ist das MMOPRG World of Warcraft. Auch wenn nicht das bekannteste E-Sport Spiel der Welt ist – World of Warcraft gilt immerhin als beliebtestes MMOPRG der Welt. Und auch das nicht ohne Grund. Denn inzwischen sind rund 6 Millionen Spieler an diesem Spiel wirklich aktiv beteiligt und spielen regelmäßig als Abonnenten. Die Zahl zeigt die Beliebtheit des Klassikers, der schon 2004 das Licht der Welt erblickte und eigentlich nur die folgerichtige Fortsetzung der Strategieklassiker Warcraft und Warcraft II war. Doch während man in den Strategiespielen der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts noch ganze Armeen von A nach B bringen und so den Gegner zu Fall bringen musste, hat sich Word of Warcraft inzwischen zu einem Rollenspiel der Extraklasse entwickelt. Im E-Sports-Modus kämpfen Teams von 2, 3 oder 5 Spielern gegeneinander in einer Arena um den Sieg.
Fifa – ein erfolgreicheres Simulationsspiel gab es nie
Wer die Spielereihe Fifa, von der jährlich eine neue Ausgabe erscheint, nicht kennt, der hat rund zwei Jahrzehnte Spieleentwicklung schlichtweg verschlafen. Auch diejenigen, die sich nicht wirklich für Fußball interessieren haben zumindest schon mal irgendwo Werbung oder einen Artikel über dieses Spiel gesehen. Der Fußball der beliebteste Sport der Welt ist muss nicht jedem gefallen, ist aber nun einmal ein Fakt. Das allein führt schon zu dem bahnbrechenden Erfolg dieses Spiels, dass sich dazu auch noch gegen zahlreiche Konkurrenten in der Welt der Fußballsimulationen durchgesetzt hat und sich jedes Jahr aufs Neue durchsetzen muss. Das eine Menge Stars dem Spiel bereitwillig Jahr für Jahr ihr Gesicht, ihren Namen und ihre Werbewirksamkeit leihen, hat vor allem mit der Beliebtheit des Spiels an sich aber auch mit dem hohen Werbeetat zu tun, den man von Seiten EASports jedes Jahr bereitwillig in das Projekt weltweite Vormachtstellung in diesem Bereich investiert.
Die besondere Art E-Sport Events zu erleben
Wer E-Sport-Events auf eine ganz besondere Art erleben möchte, hat natürlich die Möglichkeit selbst in die Welt des E-Sports einzusteigen. Das ist heute noch immer vergleichsweise einfach. Natürlich, man muss eine Menge Fertigkeiten und Geschicklichkeit sowie eine echte Expertise für das Spiel mitbringen, das man als E-Sport-Profi betreiben möchte. Aber im Vergleich zu vielen anderen Sportarten kann man im E-Sport recht schnell Fuß fassen. Allerdings ist selbst Mitspielen nicht die einzige Möglichkeit, E-Sport-Events eine besondere Art der Spannung zu verleihen. Auch die Welt der Sportwetten hat die E-Sport-Welt längst für sich entdeckt und bietet eine Menge Möglichkeiten auf die verschiedenen Events im E-Sport Bereich zu wetten. Eine nicht abschließende Liste der gängigste Anbieter für Sportwetten auf E-Sport-Events findet Ihr zum Beispiel bei sportwetten.org.
Früher gab es, in der Wahrnehmung vieler, zwei Arten von Kindern. Die einen waren die, die draußen spielten, viel sportlich unterwegs waren und im Sportunterricht immer als erstes in die Mannschaft gewählt wurden. Das andere waren die Nerds, die Kinder, die überwiegend zu Hause vor der Spielekonsole oder dem Computer saßen und die sich eher mit technischen Finessen und Feinheiten auskannten, als mit der Abseitsregel im Fußball oder mit den konkreten Regeln bei Basketball oder Handball. Was sich daran geändert hat? Wer hätte gedacht, dass Computer-Daddeln einmal zu einer echten Sportart werden würde – und dazu noch zu einer Sportart, die den aktiven mehr Geld einbringt, als vielen anderen Sportlern in Deutschland ihre jeweiligen Sportarten einbringen können.
E-Sports ist im kommen – muss aber nicht immer etwas mit Sport zu tun haben
Das Interessanteste dabei ist wohl der Umstand, dass E-Sports gar nicht immer etwas mit Sport zu tun haben muss. Wenn man den Begriff E-Sports hört, denkt man zumeist erst einmal an Events bei denen Spiele wie Fifa oder Pro Evolution Soccer von verschiedenen Mannschaften oder einzelnen Akteuren gegeneinander gespielt werden, bis ein Sieger oder eben ein Siegerteam feststeht. Dabei sind es gar nicht überwiegend die Sportspiele, die es in den Bereich der bestbezahlten E-Sports-Events schaffen. Viel mehr sind es die Teamveranstaltungen, bei denen es um Ego-Shooter oder vergleichbare Games geht, die die Massen und damit die großen Summen und Märkte bewegen.
Was braucht man eigentlich, um ein erfolgreicher E-Sportler zu werden?
Wie in jeder anderen Sportart auch erst einmal viel Übung. Für E-Sportler sind dabei vor allen Dingen Durchhaltevermögen und Konzentrationsvermögen sowie Handlungsschnelligkeit, Reaktionsvermögen, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, ein Spiel schnell zu verstehen und Taktiken des Gegners zu lesen essentiell. Es gibt immer wieder Events bei denen E-Sportler aus den Hobby- und Profibereichen ihre Klingen kreuzen. Und da es den Profibereich in Deutschland noch gar nicht so lange gibt, ist es heute noch vergleichsweise einfach, vom einen Lager ins andere zu springen. Dafür braucht es vor allen Dingen eine Menge Zeiteinsatz, Begeisterung für das Spiel und eine genaue Kenntnis des jeweiligen Spiels mit all seinen Kniffen, Ideen und Hintergründen.
Und wer nicht selber spielt kann trotzdem gut damit verdienen
Denn wie bei den meisten Dingen, die im Kommen sind, hat auch der E-Sport-Sektor in den letzten Jahren für einiges an Aufmerksamkeit gesorgt. Aufmerksamkeit, die auch den Machern der Online Sportwetten Anbietern nicht entgangen ist. Und so hat sich bei den meisten Wettanbietern inzwischen eine eigene Abteilung für den Bereich der E-Sport Wetten gebildet. Wer also selbst nicht bis in die Profibereiche der E-Sport Ligen vorstoßen kann, kann trotzdem eine Menge Spaß und vielleicht auch den einen oder anderen Gewinn aus den Events der Profi E- Sports Gemeinschaft ziehen. Welche Spiele die Buchmacher im Sortiment ihrer Wettangebote aufweisen können und welche E-Sports Spiele sich besonders gut für Wetten eignen, findet Ihr zum Beispiel auf https://www.sportwette.net/esports/esport-spiele/.
Als Firma kann man es selten allen Kunden Recht machen. Vor allem nicht, wenn es sich bei den Kunden um Gamer handelt. Trends und Geschmäcker sind teilweise sehr schnelllebig und die gesamte Branche befindet sich stets im Wandel. Waren vor rund 15 Jahren noch Echtzeitstrategie-Titel wie beispielsweise Command & Conquer großartige Kassenschlager, dreht sich heute fast niemand mehr nach diesem Genre um.
Lizenz zum Gelddrucken?
Die Wünsche und Geschmäcker der Kunden nicht zu treffen kann selbst den besten Herstellern passieren. Aber einen gewaltigen Wirbel im Internet zu erzeugen – das ist schon auf eine sehr seltsame Art beeindruckend. Wieder einmal hat es der große Publisher EA geschafft in die Negativ-Schlagzeilen zu geraten und hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum die Firma mehrmals in den USA zur schlechtesten Firma gewählt worden ist.
Hintergrund hinter dem diesmaligen Aufruhr ist die Handhabung von sogenannten Mikrotransaktionen (Spieler können Boni durch Echtgeld erwerben) innerhalb eines Vollpreistitels. Laut den Spielern von Star Wars Battlefront 2 wäre die Abzocke besonders dreist, da man sehr viele Stunden investieren müsste, um alles im Spiel freischalten zu können – natürlich damit der Spieler den Geldbeutel zückt und sich die freischaltbaren Inhalte einfach kauft anstatt zu erspielen.
Die Rechnung ging allerdings nicht ganz auf, da sich diesmal die Spieler gegen eine derartige Geschäftspraxis auflehnen. Schon seit Wochen findet man auf Plattformen wie Twitter, Reddit und Co. sehr viele Beiträge zu dem Thema. Der Schaden am Image von EA ist bereits beträchtlich.
EA Aktie verliert bereits an Wert
Nun wurde das nächste Kapitel eröffnet. Auf der bekannten Website Change.org wurde eine Petition ins Leben gerufen, um EA die Lizenz an Star Wars wieder zu entziehen, um weitere Spiele zu verhindern. Sicherlich wird die Petition nicht ihr Ziel erreichen, da der Lizenz-Inhaber Disney wohl kaum einen Rückzieher machen kann vom Vertrag mit EA.
Dennoch ist dies ganz klar ein Zeichen gegen den aktuellen Trend rund um Mikrotransaktionen, was meistens schlicht in Abzocke mündet. Man zahlt immerhin 50 oder 60 Euro und erwartet ein vollwertiges Spiel, bei dem man nicht noch zusätzlich für eigentlich dazugehörende Inhalte zahlen möchte.
Wie man im Bild unterhalb sehen kann, hat sich der Kurs der EA Aktie seit Release von Battlefront 2 im November verschlechtert, was wohl größtenteils auf den Shitstorm rund um das Spiel zurückzuführen ist.
Spieler vereinigen sich
Die Petition hat mittlerweile schon über 100 000 Unterschriften gesammelt und zeigt, wie ernst es den Spielern mit dem Thema ist. Star Wars an sich liegt sehr vielen Spielern natürlich am Herzen, da das von George Lucas erschaffene Sci-Fi Universum Generationen von Menschen verbindet seit 40 Jahren. Darüber hinaus hat EA nebenbei noch mehr Unmut auf sich gezogen mit der Schließung eines anderes Entwicklerstudios, welches ein Singleplayer Spiel zu Star Wars entwickelte.
Direkt ändern wird es sicherlich nichts an der Lizenzvergabe, aber es sollte ein Zeichen gegen Lootboxen und Mikrotransaktionen sein. Mit etwas Glück wird der ein oder andere Entwickler nun umdenken.
Das Problem daran ist allerdings, dass mittlerweile viele Entwickler mit dieser Geschäftspraxis einen großen Umsatz erzielen. Ich persönlich vermisse die Zeit, als man einfach ein komplettes Spiel für 50 Euro kaufte und nicht ständig im Spiel selbst nochmals zur Kasse gebeten wurde.
Die Zeiten in denen Videospiele von einzelnen Personen in Garagen als Hobby entwickelt wurden sind schon lange her. Gerade die ältere Fraktion der Spiele beklagt das fehlende Herzblut bei aktuellen Titeln, was natürlich eine sehr subjektive Ansicht ist.
Ganz und gar nicht subjektiv ist allerdings der Fakt, dass das gesamte Gaming Business mittlerweile ein knallhartes Geschäftsfeld geworden ist, welches Milliarden von Dollar jedes Jahr umsetzt. Egal ob es sich dabei um die eigentlichen Videospiele, Mäuse und Gamepads oder ganze Sportligen handelt- überall steckt sehr viel Geld dahinter.
Dementsprechend operieren alle involvierten Unternehmen natürlich im Sinne der Gewinnoptimierung. Natürlich möchte man für die geleistete Arbeit entlohnt werden und das möglichst großzügig. Das dies jedoch stellenweise bedenkliche Züge annimmt war nur eine Frage der Zeit.
Den Spieler mehrmals zur Kasse bitten?
Eigentlich hatte die amerikanische Firma EA auf den großen Wurf gehofft. Die starke Star Wars Lizenz in Verbindung mit dem bewährten Battlefield Spielprinzip – eigentlich ein Selbstläufer. Und mit 60 Euro auch kein günstiger Selbstläufer.
Aber wieso sollte man sich auch mit 60 Euro abfinden, wenn man dem Spieler noch zusätzlich zum Geld ausgeben bewegen kann. Richtig, wieder einmal Mikotransaktionen. Darunter versteht man in der Regel den käuflichen Erwerb von Vorteilen oder von kosmetischen Objekten. Eigentlich macht so ein System durchaus Sinn für Free-2-Play Titel, aber bei Vollpreis Titeln hinterlässt dies durchaus einen sehr faden Beigeschmack.
Lootboxen – das neue Feindbild vieler Spieler
So genannte Lootboxen sind der neuste Auswuchs dieser Geschäftspraktiken. Durch den Erwerb und das Öffnen dieser virtuellen Kisten erhält man zufällige Objekte (in den meisten Spielen kosmetischer Natur). Stichwort „zufällige Objekte“ – wer sich hier an Glücksspiel erinnert fühlt liegt gar nicht mal so falsch. Nur das man hier kein Geld oder reale Güter gewinnen kann, ansonsten ist das Prinzip sehr ähnlich.
Und weil diese Lootboxen an Glücksspiel erinnern und diese Spiele hauptsächlich von Minderjährigen konsumiert werden, hat dies nun unter anderem die belgische Spielkomission auf den Plan gerufen. Wie der Leiter der Komission (Peter Naessens) per Pressemitteilung verkünden lies sei diese Altersgruppe besonderes gefährdet und man überprüfe nun um sich Unternehmen wie EA und Blizzard der Glücksspielregulierung unterwerfen müssen.
EA fällt nun endgültig bei Spielern in Ungnade?
Ausgelöst wurde diese Untersuchung wohl wegen des Shitstorms rund um Star Wars Battlefront 2. Spieler hatten errechnet, dass man auf Grund der Spielmechanik mehrere hundert Stunden bräuchte um alle Gegenstände und Charaktere freizuschalten, oder man investiert alternativ rund einige hundert Dollar. Für ein Vollpreis Titel ist dies schon sehr dreist, weswegen der Firma hinter dem Spiel (EA) ein gewaltiger Shitstorm entgegen schlug.
Angeblich habe sich Disney als Lizenzhalter eingeschaltet und die Spieleentwickler dazu gedrängt, das Lootbox System vorerst aus dem Spiel zu nehmen. Die Entwickler überarbeiten es derzeit.
Es bleibt abzuwarten wohin sich dies alles bewegt. Ich persönlich finde es ein Unding, dass mich ein Spiel für 60 Euro nochmals dazu bringen möchte mehr Geld zu investieren. Sicherlich funktioniert das Prinzip der Lootboxen bei Spielen wie Counter-Strike: Go schon länger und hilft den Entwicklern ihre älteren Spiele weiterhin zu finanzieren. Bedenklich finde ich das Konzept dennoch, da hier bewusst auf den Konsum von minderjährigen abgezielt wird mit Methoden des Glücksspiels.
Roboter, die Menschen beim Schachspiel besiegen oder Computer, mit denen wir uns unterhalten können – die Wissenschaft versucht seit vielen Jahren, den komplexen menschlichen Geist künstlich nachzubauen.
In immer mehr Gebieten macht die künstliche Intelligenz immer größere Fortschritte. Die Vorteile, die sich aus dieser Entwicklung ergeben, sind immens. Gleichzeitig wächst aber auch die Angst davor was sich eines Tages daraus möglicherweise entwickeln könnte. So sind selbstfahrende Fahrzeuge beispielsweise längst keine Träumerei mehr, sondern durchaus Realität. Und ohne Künstliche Intelligenz wären solche Fahrzeuge nicht denkbar. Künstliche Intelligenz – Vermutlich wird man davon in der nahen Zukunft mehr und mehr sehen können.
Künstliche Intelligenz lernt selbständig
AlphaGo nennt sich beispielsweise die von Googles Tochterfirma DeepMind entworfene KI, die in den vergangen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Die künstliche Intelligenz ist darauf spezialisiert das asiatische Spiel Go, welches als äußerst komplex gilt, zu meistern. AlphaGo besiegte im vergangen Jahr bereits mühelos alle menschlichen Spieler.
Aber um nochmal eins drauf zu setzen, hat die Nachfolger KI AlphaGo Zero genau das selbe geschafft. Diesmal aber ohne, dass Menschen ihr das Spiel beibrachten. Ganz eigenständig erlernte und meisterte AlphaGo Zero das Spiel und schlug erneut mühelos alle menschlichen Gegner.
Ein Blick in die Gegenwart
Ein interessantes Beispiel für die Anwendung Künstlicher Intelligenz zeigt das Unternehmen Wix.com. Die meisten Menschen die sich eine kostenlose Homepage erstellen wollten werden sicherlich bereits schon auf das Angebot von Wix gestoßen sein. Nicht umsonst gehört das Unternehmen zu den Marktführern in diesem Bereich. Verschiedene Rezensionen sehen Wix als die wohl beste Plattform an, um eine Homepage zu erstellen. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Unternehmen immer weiter an seinem Produkt feilt. Und genau deswegen hat Wix.com die angebotenen Dienste immer weiter verfeinert, auch und vor allem in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit.
Wix ADI – Künstliche Intelligenz erschafft Webseiten
WIX ADI steht beim Homepage Bau zur Auswahl
Eine dieser Verbesserungen des Angebotes scheint auch ein kleiner „Quantensprung“ im Bereich Homepage zu sein. Denn bei Wix ist es mittlerweile möglich, Webseiten mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz zu erstellen. Wix nennt diese KI: Wix ADI (Artificial Design Intelligence).
Die Idee hinter dieser KI ist, dass der Nutzer im Vorfeld befragt wird, was er von der Website erwartet und welche Vorstellungen er hat. Daraufhin stellt die Wix ADI aus Millionen von Kombinationen die besten Optionen zusammen und „baut“ hieraus innerhalb weniger Minuten selbstständig eine Website. Der Nutzer muss daraufhin lediglich nur noch etwas Feintuning an der Seite betreiben und hat sich somit viel Zeit gespart.
Wer je eine Webseite „von Hand“ erstellt hat, wird verstehen was für ein großer Sprung eine derartige Technik ist. Denn was früher viel Zeit und Einarbeitung kostete, ist auf diese Art einfach und schnell erledigt.
Die Fragen, die Wix ADI stellt, gehen natürlich in die Richtung welcher Art die Homepage sein soll. Soll es ein Blog sein? Wenn ja, was für eine Art Blog? DIY Blog, ein persönlicher Blog oder ein Mommy Blog. Auch Fragen zum Design Geschmack werden gestellt. Und am Ende der Fragerunde erwartet den Nutzer eine tatsächlich fertige und mit ersten Inhalten befüllte Webseite.
Neben dieser interessanten Möglichkeit eine Webseite zu bauen, bietet Wix natürlich auch klassischer Methoden per Template Auswahl oder auch den Aufbau einer zunächst vollkommen blanken Seiten mittels Homepagebaukasten.
Regulieren bevor es zu spät ist
Denn nicht jeder schwärmt von den Möglichkeiten und Chancen, die die künstlichen Intelligenzen für uns bieten könnten. Elon Musk, welcher aktuell vor allem für SpaceX und die Tesla Automobile bekannt ist, formulierte unlängst eine drastische Warnungen vor von Menschenhand geschaffenen Intelligenzen.
Roboter können alles was ein Mensch könne im Zweifel besser und deswegen stelle die KI die größte Gefahr für die Menschheit als Ganzes da. Er mahnte bei einem durchaus nicht unumstrittenen Auftritt vor amerikanischen Politikern, dass hier Regulierung und Gesetze nötig sein würden, bevor es zu spät sei.
Ein bisschen Weltuntergang gefällig?
Unbegründete Panikmache von Elon Musk? So oder so ähnlich dachte auch Mark Zuckerberg, seines Zeichens Gründer und Boss von Facebook. Auch Facebook forscht an künstlichen Intelligenzen. Die beiden Roboter Bob und Alice sollten lernen sich auf Englisch miteinander zu unterhalten. Jedoch entwickelten die beiden relativ schnell eine eigene, effizientere Sprache. Das Dumme daran war nur, dass die Forscher diese nicht verstehen konnten.
So zogen sie zwangsläufig den Stecker und haben damit wahrscheinlich den Weltuntergang ein wenig hinausgezögert. Laut den Forschern steht man wohl noch öfter vor dem Problem, dass man nicht in die komplexe Denkweise der Roboter hineinsehen könne.
Man merkt also, dass Künstliche Intelligenz keine reine Science Fiction ist. Es ist auch kein reines Forschungsgebiet mehr, bei dem Wissenschaftler Hochleistungsrechner permanent Schach und Go spielen lassen. Künstliche Intelligenzen unterschiedlicher Stärke und Ausprägung finden auch heute schon in vielen Bereichen Anwendung. Abseits von düsteren Prophezeiungen hat die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz vor allem ein Ziel – das Leben der Menschen vereinfachen. Sogar beim Erstellen einer Homepage.
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