Wie sollte ein Gaming Raum aussehen?

Für viele wäre es ganz sicher das höchste aller Gefühle: Ein eigenes Gaming Zimmer. Nicht einfach ein Raum, in dem neben vielen anderen Dingen auch noch ein Computer steht. Nein, ein eigener Raum, der sich in seiner kompletten Gestaltung dem Gaming widmet. Doch wie sollte der aussehen und wie sollte er eingerichtet sein?

Nun, natürlich ist ein solches Zimmer mal nicht nebenbei eingerichtet. Und natürlich ist es durchaus auch mit relativ hohen Kosten verbunden. Allerdings dürfte das der ein oder andere auch in Kauf nehmen.

Die richtige Farbe an der Wand

Wie es letztendlich aussieht, das Gaming Zimmer, ist natürlich in erster Linie Geschmackssache. Das fängt schon bei den Wänden an, die natürlich auch gestrichen werden wollen. Das Wand streichen, also welche Farbe die Wände erhalten sollen, hängt natürlich auch davon ab, was man mit der Farbgestaltung erreichen möchte. So sind helle oder gar weiße Wände sicherlich besser, sofern man die Wände später mit farbigen LED Licht bestrahlen möchte oder auch mal das Bild eines Beamers spontan an die Wand werfen möchte. Dunkle Farben an der Wand sind dagegen das Mittel der Wahl, wenn man in seinem Gaming Zimmer ein fast „höhlenartiges“ Feeling erreichen möchte.

Als nächstes sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Möbel im Zimmer aufgestellt werden sollten. Denn mit einem Schreibtisch und einem simplen Bürostuhl ist es ganz sicher nicht getan. Erstens wäre es ganz schön karg in dem Zimmer. Und simple Bürostühle eigenen sich nun mal nicht für längere Gaming Sessions. Also, welche Möbel sollten unbedingt rein in das Zimmer

Das Sofa

Ein Sofa ist ein Muss in solch einem Zimmer. Und dann am besten ein richtig großes, fettes Sofa. Idealerweise stellt man eine sogenannte Wohnlandschaft ins Zimmer. Das ist umso wichtiger, je mehr man dazu neigt Games auf der Konsole zu zocken. Denn diese werden klassischerweise vom Sofa aus gespielt. Aber auch grundsätzlich braucht man ein Sofa, falls mal Freunde da sein sollten oder wenn man sich einfach mal auf das Sofa lümmeln möchte. Ein Sessel oder Sitzsack dürfte für den ein oder anderen Konsolengamer sicher auch ein geeignetes Sitzmöbel sein.

Gaming Chair

PC Gamer sollten ihr besonderes Augenmerk auf einen geeigntes Sitzmöbel lenken. Schließlich kann es passieren, dass man auf diesem einige Stunden zubringt. Darum sollte man hier auf einen besonders ergonomischen Stuhl achten und diesen idealerweise vor dem Kauf auch mal probesitzen. Billige Bürostühle sorgen am Ende nur für Rückenbeschwerden und günstige Pseudogaming Stühle sind in der Regel ziemlich schnell kaputt und durchgesessen. Hier lohnt es sich also in der Tat lieber mal ein paar mehr Euro in die Hand zu nehmen.

Der Tisch

Im Gegensatz zu Gaming Stühlen hält der Markt kaum Tische bereit, die auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten sind. Darum gilt es beim Kauf darauf zu achten, dass er groß genug ist. Schließlich brauchen 1-2 große Monitore, Tastatur, Maus und wahrscheinlich auch noch Lautsprecher genügend Platz und etwas Spielraum sollte dann noch übrig bleiben. Und natürlich sollte der Schreibtisch idealerweise über geeignete Kabelführungen verfügen. Nichts ist hässlicher als der Kabelsalat hinter dem Schreibtisch.

Der Gaming PC

Wie ein Gaming PC ausgerüstet sein sollte, das ist natürlich ein Thema für sich. Aber wenn man schon dabei ist, kann man ja ein Gehäuse kaufen, welches zum Gesamtdesign des Raumes passt. Idealerweise lässt sich das Beleuchtungskonzept des PC, der Tastatur und der Maus auch noch ein die Beleuchtung des Raumes anpassen.

Dekorationen

Zu guter Letzt dann noch ein paar Poster von Blockbuster Games an die Wand. Besonders edel sieht das natürlich aus, wenn die Poster gerahmt sind. Und dann noch eine vielleicht eine Vitrine aufgestellt, in die man vielleicht Pokale, PC Hardware oder Modelle stellen kann. Und schon verstärkt sich die Wirkung des Gaming Zimmers immer mehr.

Grundsätzlich ist ein solches Gaming Zimmer natürlich Geschmackssache. Aber mit etwas Fantasie wird so ein Zimmer eine richtig coole Sache.

Die beliebtesten E-Sports Spiele der Welt

E-Sports ist in aller Munde. Spätestens seit einige der größten Deutschen Sport- und Fußballvereine eigene E-Sports-Mannschaften an den Start geschickt haben und Zeitschriften wie der Kicker, der eine Vielzahl von potenziellen Sportinteressenten erreicht, in seiner App regelmäßig über Events aus dem Bereich des E-Sports berichtet, hat diese Szene auch diejenigen erreicht, die sich nicht sonderlich für Computer- und Konsolenspiele interessieren. Dabei sind die Verkaufszahlen der Computer- und Konsolenspiele, die überwiegend von der E-Sport-Gemeinde genutzt werden so überwältigend, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass diese Spiele nicht ohnehin schon von jedermann einmal gesehen oder gar gespielt wurden. Ein paar der Spiele, die man auf den höchstklassigen E-Sport-Events der Welt findet find auf jeden Fall echte Klassiker der Game-Geschichte, die auch heute noch eine Menge Reiz versprühen.

League of Legends – es gilt als das bekannteste E-Sports Spiel der Welt

Rund 100 Millionen Spieler haben dieses im Jahr 2009 auf den Mark geworfene Spiel bis heute weltweit schon gespielt. Kein Wunder also, dass League of Legend als eines der beliebtesten Spiele aller Zeiten gilt. Das es auch im Bereich des E-Spots so beliebt ist, liegt auch daran, dass die Preisgelder für Events des Spiels in schwindelerregender Höhe liegen. So konnte man im Jahr 2016 für Events des Spiels League of Legends die rekordverdächtige Summe von 11 Millionen Dollar an Preisgeldern zählen. Doch die Preisgelder sind nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist der Umstand, dass die Buchmacher schon sehr früh auf dieses Spiel aufmerksam wurden, sodass E-Sport Events mit League of Legends als Grundlage schon lange fester Bestandteil des Angebots vieler Buchmacher ist. Damit war dieses Spiel eines der ersten, dass sich in der Welt der Online-Sportwetten etablieren konnte und so auch auf diesem Weg für neue Aufmerksamkeit und Fans sorgen konnte.

World of Warcraft – ein Spieleklassiker mischt die E-Sport Welt auf

Ebenfalls schon seit einigen Jahren mit verschiedenen E-Sport Events am Start ist das MMOPRG World of Warcraft. Auch wenn nicht das bekannteste E-Sport Spiel der Welt ist – World of Warcraft gilt immerhin als beliebtestes MMOPRG der Welt. Und auch das nicht ohne Grund. Denn inzwischen sind rund 6 Millionen Spieler an diesem Spiel wirklich aktiv beteiligt und spielen regelmäßig als Abonnenten. Die Zahl zeigt die Beliebtheit des Klassikers, der schon 2004 das Licht der Welt erblickte und eigentlich nur die folgerichtige Fortsetzung der Strategieklassiker Warcraft und Warcraft II war. Doch während man in den Strategiespielen der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts noch ganze Armeen von A nach B bringen und so den Gegner zu Fall bringen musste, hat sich Word of Warcraft inzwischen zu einem Rollenspiel der Extraklasse entwickelt. Im E-Sports-Modus kämpfen Teams von 2, 3 oder 5 Spielern gegeneinander in einer Arena um den Sieg.

Fifa – ein erfolgreicheres Simulationsspiel gab es nie

Wer die Spielereihe Fifa, von der jährlich eine neue Ausgabe erscheint, nicht kennt, der hat rund zwei Jahrzehnte Spieleentwicklung schlichtweg verschlafen. Auch diejenigen, die sich nicht wirklich für Fußball interessieren haben zumindest schon mal irgendwo Werbung oder einen Artikel über dieses Spiel gesehen. Der Fußball der beliebteste Sport der Welt ist muss nicht jedem gefallen, ist aber nun einmal ein Fakt. Das allein führt schon zu dem bahnbrechenden Erfolg dieses Spiels, dass sich dazu auch noch gegen zahlreiche Konkurrenten in der Welt der Fußballsimulationen durchgesetzt hat und sich jedes Jahr aufs Neue durchsetzen muss. Das eine Menge Stars dem Spiel bereitwillig Jahr für Jahr ihr Gesicht, ihren Namen und ihre Werbewirksamkeit leihen, hat vor allem mit der Beliebtheit des Spiels an sich aber auch mit dem hohen Werbeetat zu tun, den man von Seiten EASports jedes Jahr bereitwillig in das Projekt weltweite Vormachtstellung in diesem Bereich investiert.

Die besondere Art E-Sport Events zu erleben

Wer E-Sport-Events auf eine ganz besondere Art erleben möchte, hat natürlich die Möglichkeit selbst in die Welt des E-Sports einzusteigen. Das ist heute noch immer vergleichsweise einfach. Natürlich, man muss eine Menge Fertigkeiten und Geschicklichkeit sowie eine echte Expertise für das Spiel mitbringen, das man als E-Sport-Profi betreiben möchte. Aber im Vergleich zu vielen anderen Sportarten kann man im E-Sport recht schnell Fuß fassen. Allerdings ist selbst Mitspielen nicht die einzige Möglichkeit, E-Sport-Events eine besondere Art der Spannung zu verleihen. Auch die Welt der Sportwetten hat die E-Sport-Welt längst für sich entdeckt und bietet eine Menge Möglichkeiten auf die verschiedenen Events im E-Sport Bereich zu wetten. Eine nicht abschließende Liste der gängigste Anbieter für Sportwetten auf E-Sport-Events findet Ihr zum Beispiel bei sportwetten.org.

Lootboxen – Kampf um die Seele der Videospiele?

Die Zeiten in denen Videospiele von einzelnen Personen in Garagen als Hobby entwickelt wurden sind schon lange her. Gerade die ältere Fraktion der Spiele beklagt das fehlende Herzblut bei aktuellen Titeln, was natürlich eine sehr subjektive Ansicht ist.

Ganz und gar nicht subjektiv ist allerdings der Fakt, dass das gesamte Gaming Business mittlerweile ein knallhartes Geschäftsfeld geworden ist, welches Milliarden von Dollar jedes Jahr umsetzt. Egal ob es sich dabei um die eigentlichen Videospiele, Mäuse und Gamepads oder ganze Sportligen handelt- überall steckt sehr viel Geld dahinter.

Dementsprechend operieren alle involvierten Unternehmen natürlich im Sinne der Gewinnoptimierung. Natürlich möchte man für die geleistete Arbeit entlohnt werden und das möglichst großzügig. Das dies jedoch stellenweise bedenkliche Züge annimmt war nur eine Frage der Zeit.

Den Spieler mehrmals zur Kasse bitten?

Eigentlich hatte die amerikanische Firma EA auf den großen Wurf gehofft. Die starke Star Wars Lizenz in Verbindung mit dem bewährten Battlefield Spielprinzip – eigentlich ein Selbstläufer. Und mit 60 Euro auch kein günstiger Selbstläufer.

Aber wieso sollte man sich auch mit 60 Euro abfinden, wenn man dem Spieler noch zusätzlich zum Geld ausgeben bewegen kann. Richtig, wieder einmal Mikotransaktionen. Darunter versteht man in der Regel den käuflichen Erwerb von Vorteilen oder von kosmetischen Objekten.
Eigentlich macht so ein System durchaus Sinn für Free-2-Play Titel, aber bei Vollpreis Titeln hinterlässt dies durchaus einen sehr faden Beigeschmack.

Lootboxen – das neue Feindbild vieler Spieler

So genannte Lootboxen sind der neuste Auswuchs dieser Geschäftspraktiken. Durch den Erwerb und das Öffnen dieser virtuellen Kisten erhält man zufällige Objekte (in den meisten Spielen kosmetischer Natur). Stichwort „zufällige Objekte“ – wer sich hier an Glücksspiel erinnert fühlt liegt gar nicht mal so falsch. Nur das man hier kein Geld oder reale Güter gewinnen kann, ansonsten ist das Prinzip sehr ähnlich.

Und weil diese Lootboxen an Glücksspiel erinnern und diese Spiele hauptsächlich von Minderjährigen konsumiert werden, hat dies nun unter anderem die belgische Spielkomission auf den Plan gerufen. Wie der Leiter der Komission (Peter Naessens) per Pressemitteilung verkünden lies sei diese Altersgruppe besonderes gefährdet und man überprüfe nun um sich Unternehmen wie EA und Blizzard der Glücksspielregulierung unterwerfen müssen.

EA fällt nun endgültig bei Spielern in Ungnade?

Ausgelöst wurde diese Untersuchung wohl wegen des Shitstorms rund um Star Wars Battlefront 2. Spieler hatten errechnet, dass man auf Grund der Spielmechanik mehrere hundert Stunden bräuchte um alle Gegenstände und Charaktere freizuschalten, oder man investiert alternativ rund einige hundert Dollar. Für ein Vollpreis Titel ist dies schon sehr dreist, weswegen der Firma hinter dem Spiel (EA) ein gewaltiger Shitstorm entgegen schlug.

Angeblich habe sich Disney als Lizenzhalter eingeschaltet und die Spieleentwickler dazu gedrängt, das Lootbox System vorerst aus dem Spiel zu nehmen. Die Entwickler überarbeiten es derzeit.

Es bleibt abzuwarten wohin sich dies alles bewegt. Ich persönlich finde es ein Unding, dass mich ein Spiel für 60 Euro nochmals dazu bringen möchte mehr Geld zu investieren. Sicherlich funktioniert das Prinzip der Lootboxen bei Spielen wie Counter-Strike: Go schon länger und hilft den Entwicklern ihre älteren Spiele weiterhin zu finanzieren. Bedenklich finde ich das Konzept dennoch, da hier bewusst auf den Konsum von minderjährigen abgezielt wird mit Methoden des Glücksspiels.

Die Sache mit den Bonus Codes

Es ist irgendwie schon beeindruckend. Eigentlich verortet man den Online Gambling Markt eigentlich in einer recht „dunklen Ecke des Internet“. Aber irgendwie scheinen die Leute gerne mal in diversen Online Casinos ihr Glück zu versuchen. Anders ist nicht zu erklären, dass dieser Markt stetig wächst und ein Ende nach wie vor nicht in Sicht ist.

So lag das Marktvolumen im Jahr 2009 bei 24,73 Milliarden US Dollar. Mittlerweile hat es sich mit ca 50,6 Milliarden US Dollar verdoppelt. Bis zum Jahr 2020 wird ein Marktvolumen von 59 Milliarden US Dollar erwartet. Natürlich handelt es sich hiebei um Zahlen des weltweiten Online Gambling Marktes. Aber auf lokaler Ebene sehen die Verhältnisse ähnlich aus. Und auch in Deutschland hat der Markt ein enormes Volumen. Die Menschen mögen scheinbar den Nervernkitzel des Glücksspiels.

Ein Markt mit einem deartigen Volumen bedingt natürlich, dass sich hier jede Menge Mitbewerber um die Spieler bemühen. Und diese Nutzer wollen natürlich erst einmal überzeugt werden, in einem bestimmten Online Casino zu spielen. In der Regel versuchen die Anbieter dies durch diverse Boni zu erreichen, die ein potentieller „Kunde“ bei Anmeldung, bei der ersten Bareinzahlung oder bei einer sonstigen Aktion erhält.

Fragliche Lockangebote

Nun ist es so, dass die weitaus meisten Boni mit ihren Bonuscodes reine Lockangebote sind. Zwar werden ganz oft richtig knallige und hohe Boni versprochen. Ob diese dann aber auch tatsächlich irgendwann in irgendeiner Form zur Auszahlung kommen, das steht natürlich in den Sternen und wird natürlich je unseriöser ein Anbieter ist um so mehr zum tatsächlichen Glücksspiel.

Boni und ihre Bedingungen

Aber auch bei seriösen, verbreiteten und beliebten Anbietern ist es nicht immer von Vorteil einen Bonuscode zu nutzen. Denn der Erhalt des Bonus ist grundsätzlich immer an Bedingungen geknüpft. So gibt es Anbieter bei denen man zwar einen Bonus von 100€ erhalten soll. Diesen aber tatsächlich erst unter der Bedingung erhält, sofern man beim Spielen erst einmal 3000€ umgesetzt hat. Zugegeben ist dies ein extrem Beispiel. Allerdings auch kein ungewöhnliches.

Da das Thema Bonus in diesem Zusammenhang recht komplex werden kann findet sich hier zum Beispiel eine genauere Betrachtung des  Bet365 Bonuscode. Dieser Anbieter hat nämlich gleich mehrere Codekategorien zu unterschiedlichen Zwecken.

Der Blick ins Kleingedruckte

Möchte man einen entsprechenden Bonus nutzen, sollte man sich allerdings immer gewiss sein, dass die ganze Angelegenheit immer etwas komplizierter wird. Bedingungen gibt es nämlich fast immer. Grundsätzlich gilt hier immer, dass man um einen Blick ins Kleingedruckte nicht herum kommt. Denn nur so lässt sich späterer Ärger vermeiden.

Wer sich diesen Ärger und Verdruss ganz sparen möchte, der sollte eventuell auf Boni komplett verzichten. Zumindest macht dies dann vieles einfacher.

Der Grund warum wir so gerne spielen

Warum spielen wir so gerne? Sogar Brettspiele üben auf uns einen gewissen Reiz aus. Von Online Games, Glücksspielen oder Wettbewerben aller Art ganz zu schweigen. Die Antwort darauf ist eigentlich sehr einfach und doch erklärt sie rein gar nichts. Wie spielen aus einen ganz einfachen Grund so gerne: Weil es spannend, unterhaltsam und aufregend zugleich ist. Man merkt, dass dies noch lange keine Erklärung ist.

Selbst in der Psychologie hat sich noch keine eindeutige Antwort auf die Frage „Warum wir spielen und warum wir das so gerne tun?“ ergeben. Zumindest sind die gefunden Antworten hier sehr unterschiedlich. Eine Antwort hat sich allerdings insgesamt herauskristallisiert: Kulturell und evolutionär ist das „Spielen“ bei uns sehr tief verankert.

Wir spielen um zu lernen

So haben wir Menschen vor tausenden von Jahren den Umgang mit Pfeil und Bogen spielerisch erlernt. Schließlich war dies überlebensnotwendig. Dies ist in der Regel zwar heute nicht mehr notwending, trotzdem hat sich diese Verhalten verfestigt. Heute spielen wir halt dann Online Games, Schach, messen uns in sportlichen Disziplinen und wenn irgendwo steht, dass man Casino Spiele kostenlos ohne Anmeldung spielen kann, übt dies noch einen zusätzlichen Reiz auf uns aus.

Macht all das uns Menschen zu etwas besonderem? Nein, ganz sicher nicht! Denn auch Tiere spielen. Und zwar auch aus dem Grund, um gewisse Fertigkeiten zu erlernen, die sie später zum Überleben brauchen. Das kennen wir alle. Jeder hat sicher schon mal einen verspielten Hundwelpen oder ein ebenso verspieltes, kleines Kätzchen gesehen und erlebt. Die sind halt nicht ohne Grund so verspielt.

All das ist natürlich nur die konkrete Funktion des Spielens, die noch lange nichts darüber aussagt, welche Basismotivation hinter dem Spielen steckt.

Was der Psychloge sagen würde

Ein Psychologe würde das Ganze sich er so zusammenfassen: Wir spielen eigentlich schon immer. Im Grunde spielen wir, seit es uns Menschen überhaupt gibt.  Und genau das ist der Grund, warum tatsächlich in allen Kulturen „Das Spiel“ zu finden ist. Es ist schlicht und ergreifend sehr, sehr tief in den Menschen verwurzelt. Wir müssen spielen. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Als Kind spielen wir, weil diese für unsere Entwicklung wichtig und notwenig ist. Wir lernen hier grundsätzlich, wie die Welt um uns herum funktioniert.

Und auch später noch, wenn wir schon längst erwachsen sind, erfüllt das spielen noch einige wichtige Funktionen für uns. So können wir uns im Spiel vergessen und uns dort unrealistische oder auch unterdrückte Wünsche erfüllen. Das Spielen hilft uns auch Problme und Konflikte zu verarbeiten. Im Spiel können wir uns frei fühlen. Und zwar in einer eigenen Welt, die wir uns gedanklich selbst erschaffen und die wir mit aller Kraft gegen die Anforderungen der Realität verteidigen. Wie gesagt, das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsene.

Es gilt, die goldene Mitte zu finden

Das klingt doch alles sehr gut und unheimlich klasse, oder? Spielen hat wirklich sehr viele Vorteile, wie man merkt. Doch eines sollte man dabei auch nie vergessen: Es kann auch ein „Zuviel“ geben. Und ein solches schadet natürlich mehr, als dass es bringt. Und dies gilt in Zeiten von Online Games, Social Media und Co ganz besonders. Denn dies kann ganz schnell zu zu einer medialen Dauerüberforderung führen. Was dann dazu fürhren kann, dass sich manche Menschen regelrecht krank spielen. Wie bei vielem gilt es einfach die goldene Mitte zu finden.

Exsezzives Computerspielen – Die Merkmale

Es ist keine Frage: Der Computer, und hierzu zählen natürlich auch mobile Geräte (Smartphones und Co), ist mittlerweile unser ständiger Begleiter. Das gilt sowohl im Berufsleben, als auch im privaten Bereich. Dies hat natürlich in den letzten Jahren zu der Entwicklug geführt, dass Internetaktivitäten, wie zum Beispiel Social Media, aber auch Computer- bzw Onlinegames eine immer größere Verbreitung gefunden haben.

Und je größer die Verbreitung wurde, desto mehr kristallisierten sich bei immer mehr Menschen zunehmend problematische Nutzungsmuster heraus. Ein Psychologe würde hier von einer Verhaltssucht sprechen. Und gerade Online-Rollenspiele stehen hier im Verdacht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer problematisches Spielverhalten zu bieten.

3-10% zeigen ein problematisches Spielverhalten

Die meisten Menschen finden beim Spielen von Online Games, Online Rollengames oder auch Games, wie auf das Drück Glück Casino bieten, zwar den richtigen Weg. Quasi die goldene Mitte zwischen ausgiebig und lustvoll spielen und es dann aber auch einfach mal sein zu lassen. Aber vielen Studien zu Folge kommt es bei 3-10% der Spieler zu einem problematischen Spielverhalten. Wobei bislang noch immer nicht vollständig geklärt ist, ob es sich beim exsezziven Spielen um eine Sucht und somit um eine eigenständige Krankheit handelt oder ob die sogenannte Spielsucht ein Symptom einer anderen psychischen Erkrankung (Depression, Angsstörung) ist. Im Moment ist es wohl nocht so, dass die übertriebene exzessive Online- und Computerspielnutzung nicht als eigene Krankheit anerkannt ist.

Woran erkennt man, dass das Spielverhalten problematisch ist?

Spieler, welche ein problematisches Spielverhalten aufweisen, zeigen dabei Merkmale, welche mit einer Abhängigkeitserkrankung durchaus vergleichbar sein sollen. Betroffen berichten, dass sie ihr Verhalten in Bezug auf das Spielen nicht mehr kontrollieren könnten. Sie könnten es weder einschränken noch aufgeben. Auch wenn ihr Spielverhalten zu massiven negativen Konsquenzen in allen Lebensbereichen (Familie, Job, Ausbildung, soziales Umfeld) führt. Aber während ein Drogensüchtiger mitunter deutliche, körperliche Veränderungen aufzeigt, sieht man einem „Computerspielsüchtigen“ keine (sichtbaren) körperlichen Veränderungen an. Nichts, was auf ein problematisches Spielverhalten hinweist.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es zu einer schleichenden Veränderung im Verhalten und Gefühlsleben des Betroffenen kommt. Hier gilt es auf einige Hinweise zu achten, die auf ein problemtisches Spielverhalten deuten können:

Der Betroffene…

  • hört auf anderen Dingen nachzugehen, die ihm mal Spass gemacht haben. Aktivitäten beschränken sich auf das Computerspielen
  • Verpflichtungen in Familie und Beruf werden vernachlässigt.
  • verändert seine Schlaf-, Ess- oder sexuellen Gewohnheiten
  • vernachlässigt sein äußeres Erscheinungsbild
  • ist ständig gedanklich mit dem Computerspiel beschäftigt (auch wenn er/sie gerade nicht spielt)
  • zurückziehen von Freunden und Familie
  • Konzentrationsschierigkeiten
  • wirkt abwesend
  • hat Stimmungsschwankungen oder plötzliche Wutausbrüche (v.a. wenn das Spiel unterbrochen wird)
  • leidet unter Langeweile oder Unruhe
  • scheint depressiv, besorgt oder ängstlich