Sicherheit im Online Gaming

Der sogenannte Telekom Hack hat es vielen vor Augen geführt. Plötzlich waren unheimlich viele Nutzer von einem Angriff aus dem Internet betroffen. Der Grund war, dass ein paar Bad Guys es auf Router abgesehen hatten, die eine spezielle Sicherheitslücke aufgewiesen haben. Ziel war dabei nicht, wie es letztendlich passiert ist, diese Router vom Netz zu trennen, sondern Schadsoftware auf die Router aufzuspielen. Diese Software sollte dann die befallenen Router in ein sogenanntes Botnetz integrieren. Dass es dann dennoch anders kam und diese Router im Prinzip „nur“ vom Netz getrennt wurden, lag einzig und allein an der fehlerhaft programmierten Schadsoftware.

IoT in Gefahr

Das Beispiel zeigt vor allem eines. Angreifer haben es nicht nur auf Computer und Server abgesehen, sondern auf jedes Gerät, welches irgendwie mit dem Internet verbunden ist. Dazu zählen zum Beispiel sogar Babyphones, Netzwerkkameras, Netzwerkdrucker, aber auch durchaus Spielekonsolen. Aber auch „normale“ Computer und die Software die darauf läuft bleiben im Fokus der Bad Guys. Hat ein System oder eine Software eine Schwachstelle, dann wird sie früher oder später gefunden und auch ausgenutzt. Soviel ist klar.

Nun liegt es aber in der Natur der Sache, dass im Bereich Online Games natürlich immer Verbindungen ins Netz aufgebaut werden. Ganz gleich ob man nun Rollenspiele spielt, Actionkracher zockt, meint man müsse im Online Casino um Echtgeld spielen oder einach nur ein einfaches Browsergame spielt. Die Gefahr spielt eigentlich immer mit.

Dummerweise wird gerade beim Online Gaming wenig über die Gefahren nachgedacht. Viren, Trojaner, Phishing oder Identitätsdiebstahl…daran wird nicht gedacht. Wichtiger sind realistische Spielwelten und ein guter Ping.

So werden z.B. in diversen Foren besonders günstige Game- und Aktivierungskeys angeboten. Das klingt für viele verlockend. Was dabei nicht bedacht wird ist, dass diese Keys in der Regel mit gestohlenen Kreditkarten bezahlt wurden. Die Angebote in diesen Foren sind also nichts anderes als Geldwäsche. Wer bei solchen Angeboten zugreift, macht sich unter Umständen strafbar. Hinzu kommt, dass die Game Anbieter Accounts, welche mit solchen Keys eröffnet wurden in der Regel sperren. Das bezahlte Geld ist dann so oder so futsch.

Phishing Mails – alter Hut und trotzdem zu oft erfolgreich

Ein alter Hut sind eigentlich sogenannte Phishing Mails, mit welchen der Gamer entweder auf Seiten mit Schadsoftware gelockt werden soll oder zur Preisgabe von Zugangsdaten verleitet werden soll. Trotz dessen das die Tricks hier bekannt sind, fallen noch immer viele darauf rein. Grundsätzlich gilt hier, dass man sich die Absenderadresse genau ansehen  und auch nicht einfach auf irgendwelche Links in den Mails klicken sollte. Besser und sicherer ist es hier URLs von Hand in den Browser einzugeben.

Eine Taktik auf die auch viele hereinfallen ist eine sehr einfache Form des Social Engineering. Hier geben sich Bad Guys als angebliche Gamemaster, Firmenmitarbeiter oder Moderatoren aus (teilweise Ingame) und erfragen die Zugangsdaten ihrer Opfer. Angeblich um weil man Beschwerden nachgehen  oder Ingame Dispute schlichten muss. Lässt man sich hierauf ein, kann man ganz sicher sein, dass man die Kontrolle über seinen mühsam aufgebauten Charakter die längste Zeit gehabt hat. Grundsätzlich gilt: ECHTE Mitarbeiter fragen nie nach Zugangsdaten.

Erst nachdenken, dann klicken

Man merkt also, dass der gesunde Menschenverstand und ein wenig darüber nachdenken, was man gerade macht, schon ein sehr guter Schutz sein kann. Und trotzdem setzt dieser bei so manchem Gamer oft aus. Das gilt vor allem für Anti Viren Software, die von so manchem Gamer während des zockens einfach ausgeschaltet wird. Schließlich bremst diese ja nur. Dies kann ein böser Fehler sein. Denn nicht selten werden während des Spielens trotzdem Webseiten angesurft. Ein Schutz, gerade vor sogenannten Drive-by- Downloads, ist dann nicht mehr gegeben. Besser ist es hier, den von den meisten Antivirensoftwaren angebotenen, Gaming Mode auszuwählen. Dieser senkt die Prozessorlast und unterdrückt Benachrichtigungen.

Auch wenn Zocken jede Menge Spass macht, sollte man nie vergessen, dass man im Fokus der Bad Guys steht. Darum sollte man seine eigene Sicherheit nie aus den Augen lassen. Nachdenken was man tut und der gesunde Menschenverstand sind hier allerdings schon ein guter Schutz. Es gilt wie so oft: Erst nachdenken, dann klicken!

 

Welche mobile Games ich aktuell spiele

Smartphones und ähnliche mobile Geräte gibt es eigentlich noch gar nicht so lange, dennoch sind sie aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Egal ob am frühen Morgen im Zug zur Arbeit / Schule, im Bett vor dem einschlafen oder an der Bushaltestelle: Menschen starren auf ihre mobilen Geräte und lesen, chatten oder spielen vor sich hin.

Gerade Spiele sind ein sehr netter Zeitvertreib. Auch ich spiele hin und wieder mal auf meinem Smartphone / Tablet.

Was bietet der Markt?

Die Anzahl der kostenlosen Spiele im Appstore oder Playstore scheint schier endlos zu sein. Man findet alle möglichen Spiele – Ego Shooter, Jump’N’Runs, Strategiespiele und sogar MOBA Titel. Es ist quasi für jeden Geschmack etwas dabei. Zwar sind diese Spiele fast immer kostenlos, aber hinter dem Free2Play Kostüm steckt fast immer das selbe Geschäftsmodell. Wer im Spiel schneller voran kommen möchte muss mit barer Münze dafür zahlen. Das ist zwar fair, kann sich aber sehr schnell zur einer Kostenfalle entwickeln oder einfach nur den Spielspaß nehmen.

Auch Glücksspiel-Apps erfreuen sich großer Beliebtheit. Sogar auf der großen Streaming-Plattform Twitch.tv ist Poker und Co. ziemlich beliebt bei den Zuschauern. Mich persönlich interessieren derartige Apps rund um gängige Casino Spiele eher weniger, aber dennoch kann ich den Reiz davon verstehen. Eine Übersicht über gute Apps zu derartigen Spielen wie beispielsweise auf besterbonus.de zu bekommen ist relativ schwer.

Greift man hingegen zu den kostenpflichtigen Apps muss man sich mit diesem Prinzip nicht herumschlagen und bekommt (fast immer) vollwertige Spiele. Auch ich habe mich da in letzter Zeit etwas umgeschaut und habe 3 sehr gute Spiele zum kleinen Preis gefunden.

Star Wars – Knights Of The Old Republic

Für PC Spieler ist dieses Rollenspiel beinahe legendär. Anfang der 2000er Jahre erschien dieses Epos und verzückte Kritiker und Spieler mit seiner Story und dem schieren Umfang. Mehr Star Wars Atmosphäre bot bis dahin keine anderes Spiel. Mittlerweile gibt es das Spiel seit einer Weile für mobile Geräte und ist auf jeden Fall für Fans von Rollenspielen einen Blick wert. Die Umsetzung der Steuerung ist wirklich sehr gut gelungen und das Spiel läuft sehr rund.

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Doorkickers

Ein anderes sehr schönes Spiel ist Doorkickers. Dabei handelt es sich um ein Taktik-Spiel, das ein wenig an die alten Teile der Rainbow Six Serie erinnert. Man übernimmt das Kommando über eine Spezialtruppe der Polizei, welche sich um Geiselnahmen und ähnliches kümmert. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Actionspiel, denn man muss vor jedem Einsatz die Routen der Polizisten einzeichnen und ihnen vorgeben, was sie zu tun haben. Sehr spannend und motivierend.

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Lara Croft Go

Lara Croft wird in einem Atemzug mit Mario und Duke Nukem genannt und feiert derzeit auf den Konsolen und dem PC ein gelungenes Comeback. Aber auch auf dem Smartphone räumt die britische Archäologin kräftig ab, denn Lara Croft Go ist ein preisgekröntes Spiel und eines der am meisten gekauften Apps. Das Spiel an sich ist ein Puzzle / Geduldsspiel und bietet zwar keine Action, aber bringt dafür den Kopf zum Rauchen. Das Spiel ist auf jeden Fall einen Blick wert.

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MarioAI: Der Tag an dem Super Mario lernte zu denken

Die künstliche Intelligenz in Videospielen entscheidet sehr oft darüber, ob ein Spiel Spaß macht oder nicht. Es gibt unzählige Beispiele in der Vergangenheit, bei der die KI schlichtweg unterirdisch war und der Spielspaß deutlich darunter gelitten hatte. Gerade Ego-Shooter hatten oft mit dümmlichen Computer-Gegnern zu kämpfen, die den Spieler keineswegs fordern konnten. Einige Forscher hauchten nun einer Ikone der Videospiele Leben ein mit einem faszinierendem Projekt.

Einen großen Schritt im Bereich der künstlichen Intelligenz in Videospielen machte der sehr bekannte Spielentwickler Peter Molyneux im Jahre 2001 mit dem Spiel Black & White. Dem Spieler wurde eine Kreatur in Form eines Tieres zur Seite gestellt, welches er im Prinzip erziehen konnte. So lernte diese Kreatur zum Beispiel, ob es gute oder schlechte Taten gegenüber den Bewohnern der Spielwelt durchführen sollte – theoretisch eine Art erweitertes Tamagotchi. Diese Art von lernfähiger KI war zu damals einzigartig und eröffnete viele spielerische Optionen für zukünftige Titel.

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Black & White (2001) trumpfte mit lernfähiger KI auf

Forscher der Uni Tübingen gehen nun einen Schritt weiter und lassen den wohl berühmtesten Klempner der Welt selbstständig die Level des Spiels bestreiten und geben ihm via Zurufen Tipps zum bewältigen diverser Situationen.

MarioAI

Das als MarioAI bezeichnete Projekt wurde von 9 Studenten des Fachbereichs Informatik am Lehrstuhl für „Kognitive Modellierung“ entwickelt und lässt Super Mario gänzlich selbständig agieren und sich durch die Level bewegen. Mario ist in der Lage alleine ohne Steuerung durch Menschen Gegner zu eliminieren und Punkte zu sammeln und ist sich in einem begrenztem Umfang seiner Umgebung bewusst. Der Clou daran ist, dass MarioAI lernfähig ist und sein Wissen über das Spiel ständig erweitert wird. Erklärt man der KI über das Mikrofon, dass gewisse Gegner durch herauf springen sterben, kann er dieses Wissen zukünftig anwenden. Sein Wissen in Form einer Datenbank ist also ständig erweiterbar und lässt Mario die gelernten Aktionen oder Verhaltensmuster miteinander kombinieren.

Darüber hinaus ist MarioAI außerdem noch mit einem „Gefühlsleben“ versehen worden, welches ebenfalls beeinflussbar ist. Verspürt die KI „Hunger“, wird sie selbständig nach Sternen bzw. Punkten im Spiel suchen. Interagiert man mit ihm durch das Mikrofon ist MarioAI sogar in der Lage zu antworten.

Alles in allem handelt es sich bei dem Projekt MarioAI um ein äußerst interessantes Projekt, auch wenn dies natürlich nicht für Videospiele gedacht ist. Jedoch lassen sich äußerst interessante Gedankenspiele anstellen, wie man derartige künstliche Intelligenzen sinnvoll in Videospiele einbauen könnte.

Die Forscher stellen passend dazu noch ein Video auf YouTube, welches die Fähigkeiten von MarioAI etwas genauer vorstellt und über die Arbeitsweise der KI informiert.

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Polizei: Schwerer Schlag gegen Boerse.bz

So langsam wird es ernst für Anbieter von illegalen digitalen Angeboten in Deutschland. Nachdem die Hintermänner von diversen Movie-Streaming Plattformen an den Kragen ging trifft es nun die Betreiber der äußerst beliebten Plattform boerse.bz.

Auf boerse.bz finden sich diverse Download Links zu unterschiedlichen Angeboten wie Filme, Software, Videospiele, Ebooks- im Prinzip alles was man digital erwerben kann. Anders als bei Torrents oder ähnlichen Peer-to-Peer Systemen werden die Downloads auf One-Click-Hostern angeboten. Hierbei handelt es sich um Server, auf denen man Daten hochladen kann, auf die andere Personen via direktem Link zugreifen können. Allerdings ist die Download-Geschwindigkeit oft begrenzt, sofern man kein Abonnement beim jeweiligen Hoster besitzt.

In den letzten Jahren löste diese Variante der digitalen und illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten die Torrents im deutschsprachigem Raum ab. Anderes als bei Peer-to-Peer Verbindungen verteilt man die runtergeladenen Inhalte nicht, sondern lädt sie „nur“ herunter. Strafrechtlich gesehen hat dies den Vorteil, dass man hier keine horrenden Strafsummen als Entschädigung zahlen muss. Gerade in den USA wurden hier teilweise drakonische Strafen verhängt, da man über Torrent ja nicht nur runterlädt, sondern auch als Verteiler fungiert. Strafen mit weit über 250.000 US-Dollar waren keine Seltenheit.

Laut der Staatsanwaltschaft Köln hat boerse.bz eine Reichweite von rund 2,7 Millionen Nutzern im deutschsprachigem Raum.

121 Wohnungen durchsucht. Nutzer der Seite ebenfalls in Gefahr?

Wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte wurden rund 400 Beamten in 14 Bundesländern eingesetzt, um 121 Wohnungen nach Beweismitteln zu durchsuchen. Federführend bei dieser Aktion war die Staatsanwaltschaft Köln, welche durch die Hilfe und die Anzeige der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) und der Anwaltskanzlei Waldorf Frommer anfing in der Sache boerse.bz zu ermitteln. Man ging dabei davon aus, dass die Betreiber der Seite durch das illegale bereitstellen von Angeboten mehrere tausend Euro pro Monat an Einnahmen erzielten.

Auch wenn mehrere Personen in die Fänge der Polizei gerieten ist boerse.bz selbst weiterhin erreichbar, da die Seite auf den Seychellen registriert ist und die Daten auf einem Cloudserver ausgelagert sind – außer Reichweite der deutschen Justiz. Ob die Seite weiter betrieben wird bleibt abzuwarten.

Anders als bei Kinox.to, welches auch vor kurzem hoch genommen wurde, sieht die rechtliche Lage hier anders als. Bei Kinox.to handelt es sich um eine Streaming-Plattform und Streaming selbst stellt immer noch eine rechtliche Grauzone dar –  bei boerse.bz sieht die Sache anders aus, denn hier handelt es sich um tatsächliche Downloads, für welche man belangt werden kann.

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Auf boerse.bz findet man eine Sammlung von illegalen Download Links. Es ist fraglich, ob die Seite auch weiterhin im Betrieb bleiben wird.

Laut dem Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke aber noch kein Grund zur Panik. Das Nutzen des Portals sei erstmal nicht strafbar, sofern man nichts runterlädt oder gar hochlädt. Und selbst wenn man doch etwas dort herunterlädt, werden kann man anhand der IP-Adresse laut dem Anwalt nur 7 Tage verfolgt werden. Länger werden unsere Bewegungen im Internet nicht gespeichert.

Ob sich die Strafverfolgung nun tatsächlich auch gegen die Nutzer der Plattform richtet wird angezweifelt, da sich Abmahnungen beim „schlichten“ Downloaden von Inhalten selten lohnen. Man sei laut mehreren Experten eher daran interessiert die großen Fische dingfest zu machen und konzertiere sich wohl eher auf ähnlich große Portale.  Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

Meine Meinung dazu?

Das Urheberrecht ist natürlich ein wichtiges Gesetz und ich verstehe auch, dass der Medienindustrie zumindest theoretisch viel Geld durch die Lappen geht durch Portale wie boerse.bz. Wer sich dort einmal umschaute fand beinahe alles, was man möchte. Betriebssysteme samt Cracks, eBooks, Musik, Videospiele und vieles mehr. Es ist also richtig derartige Angebote vom Netz zu nehmen aus Sicht der Industrie.

Aber ich finde hier zeigt sich wieder einmal wie wunderbar doch Lobby-Arbeit in Deutschland funktioniert. 400 Beamten und Razzien in 14 Bundesländern in 121 Wohnungen – das ist schon eine gewaltige Größenordnung. Ich frage mich bei sowas dann aber immer wieder gerne, wieso denn unsere Strafverfolgung so effizient beim Verteidigen der Urheberrechte ist, während organisierte Verbrecherbanden offen agieren können in diversen Milieus.

Es zeigt einfach nur mal wieder, dass unser Staat besonders effizient ist wenn es um die Rechte der Industrie geht, nicht aber wenn es um die Rechte der Bevölkerung geht. Zumindest habe ich diese subjektive Wahrnehmung in den letzten Jahren gewonnen. Ich würde mir wünschen, dass ähnliche Schläge gegen Schwerverbrecher gelingen und nicht nur weil das Urheberrecht mal wieder in Gefahr war.

Vielleicht liege ich damit auch total falsch, aber zumindest mir kam es so vor, dass sich die Behörden besonders ins Zeug legen, wenn eine Lobby im Hintergrund nach vorne peitscht.

 

Quellen: reddit.com, presseportal.de, wbs-law.de

 

 

Nintendo: Sex Sells neuerdings?

Bildquelle: Playboy

Der erste Teil von Bayonetta war ein von den Kritikern und der Fachpresse hochgelobtes Actionspiel im Stile eines Devil May Cry. Kommerziell war das von Sega und Nintendo vertriebene  Spiel ein voller Erfolg und so bildete sich rund um das Spiel eine treue Anhängerschaft.

Hauptfigur des Spiels ist die namensgebende Hexe Bayonetta, die sich einen Platz neben den großen Namen wie Duke Nukem, Sam Fisher oder Solid Snake erkämpft hat – ein wunderbar ausgearbeiteter Charakter macht’s möglich. Stark, eigentständig und wehrhaft – ein Traum für die Feminismus-Bewegung innerhalb der Spielebranche.

Vor wenigen Tagen erschien nun der sehnlichst erwartete zweite Teil für Nintendos Wii U. Sicherlich gehört zum Erscheinen von neuen Titeln auch das kräftige Rühren der Werbetrommel dazu, allerdings hat Nintendo diesmal einen neuen Weg eingeschlagen.

Denkt man nämlich an Nintendo und deren Spiele kommt einem meistens zuerst folgendes in den Sinn: familienfreundlich, teilweise für Kinder gemacht und natürlich Super Mario. Das alles sind recht unbefleckte, unschuldige und kindgerechte Attribute, die man mit der Firma verbindet.

Cosplay meets Playboy

Umso erstaunlicher ist die nun von Nintendo eingegangene Kooperation, die alles andere als kindgerecht ist. Nintendo ging nämlich eine Kooperation mit dem Playboy ein, um Werbung für Bayonetta 2 zu machen. Playboy und Nintendo? Klingt verrückt, ist aber so. Pamela Horton (Miss Oktober 2012) lies sich dazu im Bayonetta Kostüm im Zusammenhang mit einem  Wettbewerb ablichten.

In einem Tweet bestätigt das Playboy Modell nochmals, dass es sich bei dem Shooting um eine offizielle Bilderserie von Nintendo und Playboy handelt.

Ein interessanter Schritt von Nintendo, aber ein Modell im Cosplay Kostüm vor die Linse zu stellen war sicherlich ein lohnenswerter Schritt für Nintendo, auch wenn man hier wohl ein wenig das eigene Image torpediert. Jedoch wird sich Nintendo sicherlich einigen Gegenwind einfangen mit dieser Aktion, da Bayonetta unter anderem von der (Videospiel) Feministin Aktivistin Anita Sarkeesian als äußerst positives Beispiel für Frauen in Videospielen genannt wurde.

Sarkeesian sorgte mit mehreren YoutTube Videos für Aufsehen, in denen sie die für die negative / altmodische Darstellung von Frauen mehrfach in diversen Titeln anprangerte. Sie wird sicherlich eher ungehalten darüber sein, dass ausgerechnet Bayonetta nun für die Sex Sells Werbetechnik herhalten muss.

 

Dark Souls mit einer Gitarre spielen?

Die Spiele der Dark Souls Reihe stehen vor allem für eins: grenzenlosen Frust. In kaum einem anderen Spiel wird man öfter sterben als in Dark Souls. Das Game ist bockschwer und vergibt keine Fehler, aber belohnt den Spieler bei Erfolg umso mehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen nimmt Dark Souls den Spieler auch nicht an der Hand und leitet ihn durch die Spielwelt – man muss alles selbst herausfinden. Die Kombination übt eine einzigartige Faszination aus und verhalf der Serie zu großen Erfolgen in den letzten Jahren.

Viele Spieler sind bereits mit der normalen Bedienung stellenweise überfordert, da das Spiel größtenteils unfassbar schwer ist. Nur mit  viel Übung meistert man zwar die Bedienung mit dem Controller, aber manche Leute suchen eben eine noch größere Herausforderung. Das Spiel in rekordverdächtiger Zeit durchzuspielen wirkt vergleichsweise einfach gegenüber dem, was der YouTube Nutzer gbbearzly nun gemacht hat.

Rockband Gitarre machts möglich

Die meisten Spieler sind glücklich, wenn sie das Spiel überhaupt erst durchspielen können. Aber gbbearzly ging einen Schritt weiter und spielte das Spiel mit einer Gitarre durch. Ja richtig gelesen – mit einer Gitarre. Dabei handelt es sich um eine Gitarre zum Spiel Rock Band. Mit einer eigens dafür angelegten Konfiguration meisterte er das im Jahre 2011 für PS3, Xbox 360 und PC erschienene Dark Souls. Wie genau seine Tastenbelegung für das Spiel aussieht sieht man auf dem Bild hier.

Als Beweis dafür, dass es mit der Gitarre klappt hat er auf YouTube ein Video als Beweis hochgeladen. Dort zu sehen ist, wie er gegen Ornstein und Smough kämpft, welche als mitunter die schwersten Bosse im Spiel gelten. Die Gaming-Community freut sich bereits tierisch über diese Aktion und tüftelt schon an anderen kuriosen Eingabegeräten, mit denen man Dark Souls meistern könnte. Es ist auf jeden Fall eine witzige Aktion und könnte unter Umständen die Jagd nach neuen Methoden Spiele zu meistern eröffnen.

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Quelle: reddit.com