Die Evolution der Open-World-Spiele: Von den Anfängen bis heute

Die Welt der Videospiele ist ständig in Bewegung, und eine der spannendsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ist zweifellos die Entstehung und Evolution von Open-World-Spielen. Diese Art von Spielen hat es dir ermöglicht, in virtuelle Welten einzutauchen, die dir eine Freiheit bieten, die in anderen Genres oft nicht gegeben ist. Doch wie hat sich dieses Genre entwickelt? Welche Spiele waren wegweisend? In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Evolution der Open-World-Spiele, von den ersten Pionieren bis hin zu den beeindruckenden modernen Welten, in denen du heute spielen kannst.


Die frühen Anfänge der Open-World-Spiele

1. The Legend of Zelda (1986) – Der erste Schritt in offene Welten

Als du das erste Mal The Legend of Zelda auf dem NES gespielt hast, hast du vielleicht nicht sofort gemerkt, dass es sich um einen Vorreiter des Open-World-Genres handelt. Damals waren lineare Levelstrukturen die Norm, aber Zelda bot eine offene Welt, die du erkunden konntest, ohne festgelegte Wege zu folgen. Auch wenn die Welt in heutigen Maßstäben klein erscheint, war das Konzept einer offenen Spielwelt revolutionär.

Die Möglichkeit, frei durch die Welt zu streifen, ohne an ein lineares Leveldesign gebunden zu sein, hat das Spielerlebnis deutlich erweitert. The Legend of Zelda legte damit den Grundstein für zukünftige Open-World-Spiele und zeigte erstmals, wie befreiend es sein kann, eine virtuelle Welt eigenständig zu erkunden.


2. Elite (1984) – Ein Weltraumabenteuer der anderen Art

Neben The Legend of Zelda war auch Elite ein Pionier der offenen Spielwelten. Dieses Spiel, das für verschiedene Heimcomputer veröffentlicht wurde, bot dir die Möglichkeit, in einem riesigen Universum als Raumpilot zu agieren. Du konntest frei entscheiden, ob du als Händler, Pirat oder Entdecker spielen wolltest.

Die prozedural generierte Welt von Elite war ihrer Zeit weit voraus und bot ein Maß an Freiheit, das in den meisten Spielen der 80er Jahre noch unvorstellbar war. Obwohl es technisch gesehen kein klassisches Open-World-Spiel war, zeigte es auf beeindruckende Weise, wie groß und unendlich eine Spielwelt sein konnte.


Die Revolution der 3D-Open-World-Spiele

1. Grand Theft Auto III (2001) – Der Durchbruch in der dritten Dimension

Der große Durchbruch der Open-World-Spiele kam mit Grand Theft Auto III im Jahr 2001. Dieses Spiel brachte das Genre in die dritte Dimension und bot dir eine beispiellose Freiheit in einer lebendigen, interaktiven Stadt. Zum ersten Mal konntest du in einer Stadt wie Liberty City herumlaufen, Autos stehlen, Missionen annehmen oder einfach Chaos anrichten, wie es dir beliebte.

Was GTA III so besonders machte, war nicht nur die Größe der Welt, sondern auch die Art und Weise, wie sie auf deine Handlungen reagierte. NPCs (nicht-spielbare Charaktere) gingen ihrem Alltag nach, die Polizei verfolgte dich, wenn du Gesetze brachst, und es gab unzählige Aktivitäten, in die du eintauchen konntest. Dieses Spiel definierte das moderne Open-World-Genre und legte den Grundstein für viele der Spiele, die heute das Genre dominieren.


2. The Elder Scrolls III: Morrowind (2002) – Fantasy trifft auf Open-World

Während GTA III den Standard für städtische Open-World-Spiele setzte, brachte The Elder Scrolls III: Morrowind die offene Welt in das Fantasy-Genre. Als Abenteurer in der mystischen Welt von Morrowind konntest du nicht nur Quests annehmen, sondern die Welt in deinem eigenen Tempo erkunden. Morrowind bot dir eine Freiheit, die für RPGs bis dahin unvorstellbar war.

Was Morrowind auszeichnete, war die Detailverliebtheit der Welt. Jede Stadt, jedes Dorf und jeder Dungeon fühlte sich einzigartig an. Die Möglichkeit, verschiedene Fraktionen zu unterstützen, Entscheidungen zu treffen und die Welt nach deinen Vorstellungen zu formen, gab dir ein tiefes Gefühl der Immersion.


Moderne Open-World-Giganten

1. The Witcher 3: Wild Hunt (2015) – Eine epische Welt voller Entscheidungen

Wenn du an moderne Open-World-Spiele denkst, kommt dir sicherlich The Witcher 3: Wild Hunt in den Sinn. Dieses Spiel setzte neue Maßstäbe in Sachen Storytelling, Grafik und Immersion. Die offene Welt von The Witcher 3 ist riesig, doch sie fühlt sich niemals leer oder wiederholend an. Jede Quest, selbst die kleinsten Nebenaufgaben, ist sorgfältig geschrieben und bietet dir tiefgründige Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte verändern können.

Die Welt von The Witcher 3 ist lebendig und reagiert auf deine Handlungen. Wetter, Tageszeiten und die verschiedenen Kreaturen, denen du begegnest, tragen dazu bei, dass du dich wirklich in diese Fantasy-Welt hineinversetzt fühlst. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie weit Open-World-Spiele in den letzten Jahrzehnten gekommen sind.


2. Breath of the Wild (2017) – Die Rückkehr zur Freiheit

Mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild kehrte die Serie zu ihren Wurzeln zurück, indem sie dir eine offene Welt bot, die du nach Belieben erkunden konntest. Das Spiel entfernte viele der traditionellen Schranken, die in früheren Zelda-Titeln vorhanden waren, und ließ dir die Freiheit, Rätsel und Herausforderungen auf deine eigene Weise zu lösen.

Was Breath of the Wild besonders auszeichnet, ist die Interaktivität der Welt. Du kannst mit fast jedem Objekt in der Umgebung interagieren, Elemente kombinieren und eigene Wege finden, um Rätsel zu lösen. Es ist ein Meisterwerk der Spieldesigns und zeigt, wie das Genre der Open-World-Spiele ständig neue Ideen hervorbringt.


Technologische Innovationen in Open-World-Spielen

1. Prozedurale Welten und KI – Eine unendliche Welt erschaffen

In der Welt der modernen Open-World-Spiele spielen prozedurale Generierung und künstliche Intelligenz (KI) eine immer größere Rolle. Spiele wie No Man’s Sky nutzen prozedurale Algorithmen, um gigantische Universen zu erschaffen, die du frei erkunden kannst. Jedes Planetensystem, jede Landschaft und jede Kreatur wird dabei zufällig generiert, sodass keine zwei Spieler die gleiche Welt erleben.

KI wird auch immer wichtiger, um NPCs in Open-World-Spielen realistischer und dynamischer zu gestalten. NPCs reagieren immer stärker auf deine Handlungen, führen komplexe Interaktionen durch und können sogar auf deine Entscheidungen langfristig reagieren. In Spielen wie Red Dead Redemption 2 wirkt die Welt deshalb besonders lebendig, weil die Charaktere nicht nur Platzhalter, sondern echte Bewohner dieser virtuellen Welt sind.


2. Verbesserte Grafik und Hardware-Power

Moderne Open-World-Spiele profitieren auch von der beeindruckenden Leistungsfähigkeit aktueller Hardware. Die Grafik in Spielen wie Cyberpunk 2077 oder Horizon Zero Dawn ist atemberaubend und lässt dich in Welten eintauchen, die fast fotorealistisch wirken. Dank moderner Technologien wie Raytracing und dynamischer Wettereffekte wirken die Welten heute lebendiger und realistischer als jemals zuvor.

Durch die Fortschritte in der Hardware sind auch die Ladezeiten deutlich reduziert worden. Früher mussten Open-World-Spiele in viele kleinere Abschnitte unterteilt werden, um die Hardware nicht zu überlasten. Heute kannst du in Spielen wie The Witcher 3 oder Ghost of Tsushima nahtlos durch riesige Welten reisen, ohne Ladebildschirme zu sehen.


Die Zukunft der Open-World-Spiele

Die Entwicklung von Open-World-Spielen ist noch lange nicht am Ende. Mit Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) könnten zukünftige Spiele noch immersivere Erlebnisse bieten. Stell dir vor, in einer echten Stadt zu spielen, die durch AR-Elemente zu einer fantastischen Spielwelt wird, oder in einer VR-Welt völlig frei umherzustreifen.

Auch die Integration von KI könnte in Zukunft dazu führen, dass NPCs noch intelligenter und die Welten noch dynamischer werden. Spiele könnten sich in Echtzeit an deine Entscheidungen anpassen und die Geschichte auf eine Weise fortsetzen, die du nicht vorhersehen kannst.


Fazit

Open-World-Spiele haben in den letzten Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Von den ersten Schritten in Spielen wie The Legend of Zelda bis hin zu den gigantischen, lebendigen Welten moderner Titel wie The Witcher 3 oder Breath of the Wild hat sich das Genre ständig weiterentwickelt. Dank technologischer Innovationen wie prozeduraler Generierung und verbesserter KI wirst du in Zukunft noch spannendere und immersivere Welten erleben können. Die Freiheit, die dir Open-World-Spiele bieten, macht sie zu einem der aufregendsten Genres in der Gaming-Welt – und die Zukunft hält sicherlich noch viele Überraschungen bereit.

Screenrecording mit EaseUS RecExperts

Sie sind schon seit einigen Jahren wirklich angesagt. Sogenannte Let´s Play Videos. Das heisst, dass ein Gamer zum Beispiel sein Lieblingsgame zockt und dabei das Spielgesschehen aufnimmt und das dann als Video veröffentlicht. Das kann durchaus spannend sein.

Lets Play, Tutorials und Schulungen

Aber nicht nur um ein Lets Play Video zu erstellen kann es wichtig sein, den Bildschirm aufzunehmen. Gründe hierfür kann es viele geben. Und die Corona Pandemie hat dies sogar noch einmal besonders hervorgehoben, da viele Menschen zeitweise und immernoch nicht an einem Ort zusammenarbeiten. Ganz viele arbeiten aktuell noch immer vom Homeoffice aus. Und gerade deswegen kann es wichtig sein, dass man Dinge, die am Bildschirm geschehen, anderen auch zeigen zu können. Das gilt auch für Lehrer oder Menschen, die YouTube Tutorials erstellen möchten. Wieder andere möchten zum Beispiel einen YouTube Livestream aufzeichnen, den ein YouTuber gerade sendet. Gründe das Geschehen am Computerbildschirm aufzunehmen gibt es also viele.

Nun könnte man sich zu diesem Zweck auch mit dem Smartphone vor den Bildschirm setzen und mit der eingebauten Kamera den Screen abfilmen. Das wäre eine Möglichkeit, führt aber unweigerlich zu Bildschirmaufnahmen von beeindruckend schlechter Qualität. Glücklicherweise lassen sich Bildschirmaufnahmen mit dem richtigen Softwaretool bewerkstelligen! Das funktioniert sogar recht einfach und das Ergebnis kann sich in der Regel, wahrsten Sinne des Wortes, auch wirklich sehen lassen. Und letztendlich ist der Einsatz eines geeigneten Tools auch die einfachste Lösung.

EaseUs RecExperts

Ein solches Tool ist EaseUS RecExperts. Das Tool kostet in der Lifetime Lizenz aktuell 67,95€. Es gibt aber auch eine Monatslizenz für 10,77€ oder eine Jahreslizenz für 22,77€.

Das kleine Tool ermöglicht es, wie zu erwarten, das was am Computerbildschirm passiert aufzunehmen und am Ende in ein abspielbares Videoformat zu packen. Die Möglichkeiten, die das Tool zu diesem Zweck bietet, sind dabei durchaus umfangreich.

So kann festgelegt werden, welcher Bereich des Screens aufgenommen wird. Ob nur ein bestimmtes Fenster aufgenommen werden soll. Nutzt man mehr als einen Monitor, kann natürlich auch festgelegt werden, welcher Monitor der Aufnahme dient. Und Besitzer eine Webcam können deren Bild als Overlay ebenfalls mitaufzeichnen. Gleiches gilt für Tonsignale eine Mikrofons, welches ebenfalls gleichzeitig mitaufgezeichnet werden kann. Gesteuert wird das Ganze entweder über die Oberfläche des Tools oder aber auch über einstellbare Hotkeys.

Was für Gamer durchaus wichtig sein kann: für ihre Lets Play Videos lässt sich die Framerate festlegen, mit der EaseUs RecExperts aufnehmen soll. Allerdings kann man diese auch auf variabel stellen.

Echtzeitbearbeitungen

Für Tutorials dürfte interessant sein, dass man diverse Echtzeitbearbeitungen hinzufügen kann. Hierzu zählen zum Linien, Pfeile oder auch Texte.

Ist man fertig mit seine vorführbaren Tätigkeit am Bildschirm, packt EaseUs RecExperts alles in ein abspielbares und auf YouTube hochladbares Video. Dieses kann man auch noch mit einem Wasserzeichen versehen, damit auch jeder weiß, wer es erstellt hat.

Einfaches und trotzdem umfangreiches Tool

EaseUs RecExperts bietet also genau die Funktionen, die man zum Erstellen von Tutorials, Schulungen oder Gaming Videos benötigt. Das Tool lässt sich dabei wunderbar einfach bedienen und das obwohl es viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten bietet.

Wie sollte ein Gaming Raum aussehen?

Für viele wäre es ganz sicher das höchste aller Gefühle: Ein eigenes Gaming Zimmer. Nicht einfach ein Raum, in dem neben vielen anderen Dingen auch noch ein Computer steht. Nein, ein eigener Raum, der sich in seiner kompletten Gestaltung dem Gaming widmet. Doch wie sollte der aussehen und wie sollte er eingerichtet sein?

Nun, natürlich ist ein solches Zimmer mal nicht nebenbei eingerichtet. Und natürlich ist es durchaus auch mit relativ hohen Kosten verbunden. Allerdings dürfte das der ein oder andere auch in Kauf nehmen.

Die richtige Farbe an der Wand

Wie es letztendlich aussieht, das Gaming Zimmer, ist natürlich in erster Linie Geschmackssache. Das fängt schon bei den Wänden an, die natürlich auch gestrichen werden wollen. Das Wand streichen, also welche Farbe die Wände erhalten sollen, hängt natürlich auch davon ab, was man mit der Farbgestaltung erreichen möchte. So sind helle oder gar weiße Wände sicherlich besser, sofern man die Wände später mit farbigen LED Licht bestrahlen möchte oder auch mal das Bild eines Beamers spontan an die Wand werfen möchte. Dunkle Farben an der Wand sind dagegen das Mittel der Wahl, wenn man in seinem Gaming Zimmer ein fast „höhlenartiges“ Feeling erreichen möchte.

Als nächstes sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Möbel im Zimmer aufgestellt werden sollten. Denn mit einem Schreibtisch und einem simplen Bürostuhl ist es ganz sicher nicht getan. Erstens wäre es ganz schön karg in dem Zimmer. Und simple Bürostühle eigenen sich nun mal nicht für längere Gaming Sessions. Also, welche Möbel sollten unbedingt rein in das Zimmer

Das Sofa

Ein Sofa ist ein Muss in solch einem Zimmer. Und dann am besten ein richtig großes, fettes Sofa. Idealerweise stellt man eine sogenannte Wohnlandschaft ins Zimmer. Das ist umso wichtiger, je mehr man dazu neigt Games auf der Konsole zu zocken. Denn diese werden klassischerweise vom Sofa aus gespielt. Aber auch grundsätzlich braucht man ein Sofa, falls mal Freunde da sein sollten oder wenn man sich einfach mal auf das Sofa lümmeln möchte. Ein Sessel oder Sitzsack dürfte für den ein oder anderen Konsolengamer sicher auch ein geeignetes Sitzmöbel sein.

Gaming Chair

PC Gamer sollten ihr besonderes Augenmerk auf einen geeigntes Sitzmöbel lenken. Schließlich kann es passieren, dass man auf diesem einige Stunden zubringt. Darum sollte man hier auf einen besonders ergonomischen Stuhl achten und diesen idealerweise vor dem Kauf auch mal probesitzen. Billige Bürostühle sorgen am Ende nur für Rückenbeschwerden und günstige Pseudogaming Stühle sind in der Regel ziemlich schnell kaputt und durchgesessen. Hier lohnt es sich also in der Tat lieber mal ein paar mehr Euro in die Hand zu nehmen.

Der Tisch

Im Gegensatz zu Gaming Stühlen hält der Markt kaum Tische bereit, die auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten sind. Darum gilt es beim Kauf darauf zu achten, dass er groß genug ist. Schließlich brauchen 1-2 große Monitore, Tastatur, Maus und wahrscheinlich auch noch Lautsprecher genügend Platz und etwas Spielraum sollte dann noch übrig bleiben. Und natürlich sollte der Schreibtisch idealerweise über geeignete Kabelführungen verfügen. Nichts ist hässlicher als der Kabelsalat hinter dem Schreibtisch.

Der Gaming PC

Wie ein Gaming PC ausgerüstet sein sollte, das ist natürlich ein Thema für sich. Aber wenn man schon dabei ist, kann man ja ein Gehäuse kaufen, welches zum Gesamtdesign des Raumes passt. Idealerweise lässt sich das Beleuchtungskonzept des PC, der Tastatur und der Maus auch noch ein die Beleuchtung des Raumes anpassen.

Dekorationen

Zu guter Letzt dann noch ein paar Poster von Blockbuster Games an die Wand. Besonders edel sieht das natürlich aus, wenn die Poster gerahmt sind. Und dann noch eine vielleicht eine Vitrine aufgestellt, in die man vielleicht Pokale, PC Hardware oder Modelle stellen kann. Und schon verstärkt sich die Wirkung des Gaming Zimmers immer mehr.

Grundsätzlich ist ein solches Gaming Zimmer natürlich Geschmackssache. Aber mit etwas Fantasie wird so ein Zimmer eine richtig coole Sache.

Barbie als Browsergame – es muss nicht immer eine App sein

Sogennannte Browsergames waren mal eine ganze Zeit lang der ganz große Renner. Der Grund war dabei sehr einfach. Zum einen boten sie durchaus einen ordentlichen Zeitvertreib. Dabei waren und sind Browsergames in der Regel so einfach gestrickt, dass man sofort los legen kann. Und zwar ohne dass man sich zunächst in ein komplizertes Gameplay hineinarbeiten muss.

Hinzu kommt, dass ein Browsergame in den wohl meisten Fällen, es gibt durchaus auch Ausnahmen, gänzlich ohne Installation auskommt. Browsergames sind also Spiele, die ohne großen Aufwand einfach nur dem Zeitvertreib dienen.

Smartphones haben die Ära der Browsergames zunächst beendet.

Allerdings war die ganz große Zeit der Browsergames dann doch irgendwann auch vorbei. Und der Grund war wie in vielen anderen Fällen auch: Das Smartphone. Dieses erlaubte durch die Installation von Gaming Apps eben auch sich die Zeit auf unkomplizierte Art und Weise mit einem netten Game zu vertreiben. Und das, da das Smartphone ja mobil ist, quasi immer und vor allem überall. Dabei wird der Gelegenheitsspieler bei den meisten Gaming Apps auch nicht von einem überkomplexen Gameplay überfordert.

Das Problem bei den Gaming Apps ist allerdings wieder, dass man sie auf dem Smartphone oder Tablet zunächst erst wieder aus den jeweiligen Stores herunterladen und dann installieren muss. Was zwar an sich keinen großen Aufwand bedeutet. Allerdings kann sich dieser Aufwand durchaus summieren, sobald man vielleicht mal ein paar mehr Spiele ausprobieren möchte. Zumal der Speicher eines Smartphones natürlich auch begrenzt und nicht unendlich ist. Schließlich sind die App Stores voll mit den unterschiedlichsten Games. So voll dass es nahezu unübersichtlich ist. Und mal eben ein Game ausprobieren – das funktioniert in der Regel nicht.

Die Stunde der Browsergames

Und an dieser Stelle spielen Browsergames ihre Vorteile wieder aus. Diese kann man ja, wie ich oben schon erwähnt habe, ganz unkompliziert und ohne Installation sofort im Browser spielen. Und das durchaus auch auf dem Smartphone. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderlicht. Was auch erklärt, warum sich als Game zum Beispiel auch Barbie bei Fizgames findet. Games, die sich offensichtlich an Kinder richten.

Wer jetzt allerdings die alten Browsergames noch in Erinnerung hat, wird sich daran erinnern, dass diese technisch und grafisch gesehen doch sehr, sehr einfach und simpel gehalten waren. Dies lag natürlich an den technischen Einschränkungen, die früher ansehnliche und eindrucksvolle Browsergames verhinderten. Das hat sich dank HTML5 mittlerweile und zum Glück auch geändert. Dank HTML5 haben Browsergames in Bezug auf Gameplay, Grafik und Sound enorme Fortschritte gemacht und brauchen sich in der Tat auch vor so mancher Gaming App nicht verstecken.

Wie du im Football Manager richtig scoutest

Das mit Abstand beste Fußball-Management-Spiel auf dem PC ist ohne Zweifel der Football Manager von Sega. Als Manager ist es deine große Aufgabe, deinen Klub auf kurze und lange Sicht gut aufzustellen. Am einfachsten möglich ist das natürlich, indem man eine gute Mannschaft auf den Platz stellt. Um dies zu erreichen, ist das Scouting einer der zentralen Punkte der Simulation. Doch wie funktioniert dieses am besten?

Die wichtigsten Elemente des Scoutings

Um mit Blick in die Zukunft wertvolle Spieler zu identifizieren, ist das Scouting im Football Manager unablässlich. Einerseits kannst du das Scouting selbst in die Hand nehmen, während die andere Möglichkeit darin besteht, ein Mitglied des Trainerstabs zu beauftragen. Gewöhnlich suchen die Scouts deines Klubs Spieler, die langfristig ins Konzept passen, doch du kannst diese Herangehensweise für kurzfristige Transfers ruhen lassen, etwa wenn sich einer deiner Leistungsträger aufgrund zu harten Trainings langfristig verletzt hat. Als Kriterien der Spielerauswahl kannst du Alter, Spielstil, Verfügbarkeit des Akteurs sowie dessen derzeitigen Standort auswählen. Wie in einem echten Fußballklub ist es schließlich möglich, Scouts zu verpflichten, sie zu feuern oder ihnen mit einer Gehaltserhöhung den Verbleib schmackhaft zu machen.

Unter „Empfehlungen“ solltest du als Verantwortlicher öfter als anderswo vorbeischauen. Das liegt daran, dass du hier sämtliche Berichte zu interessanten Spielern findest, die deinen Anforderungen entsprechen. Mit einer von vier Optionen entscheidest du beim betreffenden Spieler schließlich, wie du weiter vorgehen möchtest. Du kannst ihn weiterhin scouten, statistisch analysieren, seinen Fortschritt beobachten oder vergessen. Falls der Spieler dir spontan gefällt, ist es möglich, ein Angebot zu machen. Am einfachsten ist es natürlich, wie der DFB-Pokalfinalist Bayern München vorzugehen und die Ausstiegsklausel eines Spielers wie Lucas Hernandez zu bedienen. Bevor der Franzose nach München kommt, steht im Endspiel mit RB Leipzig noch eine schwere Aufgabe bevor. In den Live-Wetten werden die Chancen der Bayern auf den Titelgewinn auf 1,25 (Stand 3. Mai) eingeschätzt. Die teilweise wacklige Defensive kann in dieser Spielzeit allerdings noch zum Problem werden. Solche Einschätzungen und Abwägungen sind für dich als Manager zu treffen.

Übersichtswert sorgt für erste Klarheit

Vor allem für Neulinge kann es nützlich sein, dass alle Spieler mittlerweile einen Gesamtwert besitzen, der sich aus allen Einzelstatistiken zusammensetzt und ähnlich wie bei FIFA oder PES einen Überblick über die Stärke verschafft. Die schnelle Klarheit kann besonders nützlich sein, wenn es darum geht, einen möglichen Neuzugang mit einem anderen zu vergleichen. Aufträge sind gewöhnlich darauf ausgerichtet, möglichst viele passende Kandidaten in einem bestimmten Land oder Wettbewerb auszumachen. Doch mit der Auswahlliste hast du ebenfalls die Möglichkeit, einen einzelnen Spieler hinzuzufügen. Sie ist durch einen einfachen Rechtsklick auf einen Spieler oder auf seiner Seite via Transfer nutzbar.

Am sinnvollsten ist es natürlich, die vorhandenen Scouts in den Regionen einzusetzen, wo sie sich am besten auskennen. Nicht jeder hat die gleichen Kenntnisse, sodass dieser Aspekt in die Verteilung der Aufträge einfließen sollte. Allerdings können sich die Kenntnisse über die Arbeit erweitern, wenn ein Scout lange bei dir unter Vertrag steht und in vielen Regionen der Welt gearbeitet hat. Am entscheidendsten bleibt jedoch die allgemeine Fähigkeit des Mitarbeiters, um schließlich einen geeigneten Kader zusammenzustellen. Scouting-Pakete helfen dir dabei, den gewünschten Bereich auf der Welt abzudecken, kosten jedoch abhängig vom Umfang unterschiedlich viel.

Du siehst bereits, dass das Scouting der entscheidende Faktor ist, um im FM 19 und in den kommenden Jahren Erfolg zu haben.

Deutscher Computerspielpreis 2019

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Seit gestern stehen sie fest: Die Preisträger des Deutschen Computerspielpreises 2019. In insgesamt 14 Kategorien wurden die besten Games „made in Germany“ mit Preisgeldern in Höhe von zusammen 590000€ ausgezeichnet. „Bestes Deutsches Spiel“ wurde das Mystery-Adventure-Game Trüberbrook. Den Preis überreichte den Machern die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär.

Computerspiele vereinen Spaß und Innovationen und sind damit eine wichtige Triebfeder für die Digitalisierung. Der Games-Branche kommt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung virtueller Umgebungen zu. Errungenschaften in Bereichen wie Simulation, künstlicher Intelligenz und Visual Effects werden zügig aufgegriffen und weiter entwickelt. Auch von Technologien wie Motion Capturing oder Augmented und Virtual Reality profitieren nicht nur Spiele- und andere Medienbranchen.

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisier

Die Übersicht der Preisträger des Jahres 2019

Bestes Deutsches Spiel

Trüberbrook
(Bildundtonfabrik, Berlin/Köln)

Bestes Kinderspiel

Laika
(Mad About Pandas, Berlin)

Bestes Jugendspiel

Unforeseen Incidents
(Backwoods Entertainment, Bochum)

Nachwuchspreis – Konzept

  1. Elizabeth (Alexander Sartig, Jesco von Puttkamer, Jonathan Kees, Julian Wotjak, Julietta Hofmann, Tobias Hermann – HTW Berlin)
  2. AnotherWhere (Benjamin Feder, Dyako Mahmoudi, Laura Reinhardt, Morten Newe – HTW Berlin)
  3. Sonority (Madeline Reinaldo Mendoza, Willi Schorrig, Elisa Schorrig – HdM Stuttgart)

Nachwuchspreis – Prototyp

  1. A Juggler’s Tale (Steffen Oberle, Enzio Probst, Dominik Schön, Sven Bergmann und weitere – Filmakademie Baden-Württemberg)
  2. Meander Book (Marlene Käseberg – HTW Berlin)
  3. Orbital Bullet (Yves Masullo, Robin Mächtel, Corinna Benz – SRH Hochschule Heidelberg)

Bestes Serious Game

State of Mind
(Daedalic Entertainment, Hamburg)

Bestes Mobiles Spiel

see/saw
(kamibox, Riedstadt)

Bestes Gamedesign

Tower Tag
(VR-Nerds, Hamburg)

Beste Innovation

Bcon – The Gaming Wearable
(CapLab, Karlsruhe)

Beste Inszenierung

Trüberbrook
(Bildundtonfabrik, Berlin/Köln)

Beste Internationale Spielewelt

Red Dead Redemption 2
(Rockstar Games)

Bestes Internationales Spiel

God of War
(Sony Interactive Entertainment)

Sonderpreis der Jury

A MAZE. International Games and Playful Media Festival

Publikumspreis

Thronebreaker: The Witcher Tales
(CD Projekt Red)