Blue Microphones Yeti im Test

[su_quote]Wer seine Fans durch miesen Ton nicht abschrecken will, muss auf ein ordentliches Mikrofon achten. Das Headset reicht nun mal nicht aus![/su_quote]

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Fans von Lets Play Videos oder Twitch Schauer kennen das. Der Lets Player spielt ein spannendes Game, welches dich wirklich interessiert. Aber seine Kommentare, die er ins Mikro spricht, sind kaum zu verstehen oder die Tonqualität ist so schlecht, dass sie in den Ohren schmerzt. Ursache ist in der Regel ein schlechtes Mikro. Meistens setzen sich Lets Player nämlich lediglich ein Headset auf, welches eigentlich gerade mal für VoiP Gespräche ausreichend ist.

Wer Wert auf wirklich gute Sprach- und Tonqualität legt, muss zu einem ordentlichen Mikrofon greifen. Hierzu zählen nicht nur Lets Player, sondern auch Sprecher, Podcaster, Sänger und Musiker. Ein Mikrofon, welches den entsprechenden Qualitätsansprüchen gerecht wird, ist sicher das Yeti von Blue. Und genau diesem Mikrofon widmen wir uns hier in diesem Test.

Beim Yeti von Blue Microphones handelt es sich zunächst einmal um ein Kondensator Mikrofon. Allein diese Tatsache verspricht schon, dass man mit diesem Mikrofon gute Aufnahmen möglich sind. Und in der Tat, die Tonqualität des Yetis ist grandios. Darüber hinaus bietet dieses Mikrofon eine ganze Reihe Features, die es gerade für Podcaster, YouTuber und LetsPlayer sehr interessant macht.

Yeti Blue Microphones Review TestVerschiedene Richtcharakteristika

So hat Blue Microphones im Yeti drei Kondensatorkapseln verbaut. Das hat dann zur Folge, dass das Mikrofon über verschiedene Richtcharakteristika verfügt, die man über einen Drehschalter auswählen kann und so der jeweiligen Aufnahmesituation anpassen kann. Die Richtcharakteristik beschreibt hierbei die Empfindlichkeit des Mikrofons in Abhängigkeit vom Schalleinfallswinkel. Klingt kompliziert, bedeutet aber einfach nur, dass das Mikrofon Schallquellen (je nach eingestellter Richtcharakteristik) aus bestimmten Richtungen besonders gut aufnimmt.

Die Richtcharakteristika im einzelnen

Das Blue Yeti besitzt insgesamt vier einstellbare Richtcharakterristika. Um einzelnen wären dies folgende Wahlmöglichkeiten:

Stereo

Hiermit erzielt man mit dem Yeti vollen Raumklang. Dies eignet sich zum Beispiel um einen Sänger plus Gitarristen aufzunehmen.

Niere

Dies ist die ideale Einstellung für LetsPlayer, Youtuber und Podcaster. Also wenn man alleine direkt vor dem Yeti sitzt. Das Mikrofon nimmt hier dementsprechend auch verstärkt aus Schall aus dieser Richtung auf.

Omnidirectional

In dieser Einstellung nimmt das Blue Yeti Schall aus allen Richtungen gleichermaßen auf. Dies eignet sich dann besonders gut, sofern man mit einer Gruppe von Menschen um das Mikrofon herumsitzt und deren Gespräch aufzeichnen möchte.

Bidirectional

Hier nimmt das Yeti Schall aus zwei Richtungen auf. Nämlich vor dem Mikro und dahinter. Ganz klar! Dies eignet sich hervorragend für Interviewsituationen oder ähnliches, bei dem sich zwei Sprecher gegenübersitzen.

Blue Yeti Soundbeispiele

Blue Microphones Yeti im TestWie ich anfangs schon erwähnt habe, ist die Tonqualität des Yetis grandios. Damit du dir darunter auch etwas vorstellen kannst, habe ich mal zwei Hörbeispiele aufgenommen, die dies verdeutlichen. Aufgenommen habe ich beide in einem ganz normalen Raum ohne besondere akustische Eigenschaften. Also kein Studio. Benutzt habe ich auch nur das Yeti ohne Poppfilter oder ähnlichem.

Soundbeispiel Sprache

Für diese Aufnahme habe ich Sebastian vor dem Mikro Platz nehmen lassen. Er liest hier einen Absatz aus einem Wikipedia Text vor, der eine grundlegende Eigenschaft eines Kondensatormikrofons beschreibt:

[su_audio url=“http://karasugames.de/wp-content/uploads/2015/11/Sebastian-spricht3.mp3″]

Soundbeispiel Gitarre

Damit du auch hörst, wie sich das Yeti bei Instrumentenaufnahmen schlägt, habe ich mich mal mit der Gitarre vor das Mikro gesetzt und ein paar Töne aufgenommen:

[su_audio url=“http://karasugames.de/wp-content/uploads/2015/11/Picking2.mp3″]

Handling des Blue Microphones Yeti

Gut klingen tut das Yeti also. Doch wie schlägt es sich allgemein im Handling?

Echtes Plug´n´Play

Plug and Play! So lässt sich das Blue Yeti in der Praxis am besten beschreiben. Das Yeti wird per Mini USB Kabel (ist im Lieferumfang enthalten) an den Computer angeschlossen und das war es auch schon. Keine Treiber Installation, nichts. Man muss das Yeti in den Systemeinstellungen lediglich als Soundeingang wählen. Das war es auch schon. Wie gesagt, echtes Plug´n´play! Noch einfacher ginge gar nicht.

Der eigene Kopfhörerausgang

Blue Microphones Yeti | Test, Review, Letsplays, YouTuberEin Problem, welches bei Aufnahmen mit einem Computer immer auftritt, ist die sogenannte Latenz beim Monitoring. Also beim Mithören während der Aufnahme. Dadurch, dass das Tonsignal vom Mikrofon erst in den Computer geht, dort zunächst verarbeitet wird und dann erst wieder auf den Kopfhörern landet, entsteht eine durchaus beachtliche Verzögerung. Diese Verzögerung auf den Kopfhörern sorgt bei den meisten Menschen dafür, dass sie ihre eigene Stimme nicht mehr kontrollieren können. Im Endeffekt bedeutet das, dass sie keinen Satz deutlich über die Lippen bringen und eigentlich nur stammeln. Um diesem Latenzproblem zu begegnen, hat Blue Microphones dem Yeti eine einfache Lösung spendiert: Einen eigenen Kopfhörerausgang am Mikrofon selbst. Damit bleibt der Umweg des Signals über den Computer außen vor und man erhält ein nahezu latenzfreies Signal auf den Kopfhörern.

Regler, Tasten und Anschlüsse des Blue Yeti

Natürlich verfügt das Yeti noch über ein paar Regler und Schalter für wichtige Einstellungen des Mikrofons. So befinden sich auf der Frontseite eine Mute Taste zum Stummschalten des Mikros. Diese Taste ist gleichzeitig mit einer roten LED ausgestattet, die den Betriebszustand anzeigt. Ist das Mikro stumm geschaltet blinkt diese LED. Ansonsten leuchtet sie dauerhaft. Unterhalb der Mute Taste findet man einen Regler für die Kopfhörerlautstärke.

Auf der Rückseite des Blue Yeti befinden sich der Wahlschalter für die anfangs erwähnten Richtcharakterristika, sowie ein Gain Regler. Mit diesem lässt sich die Eingangsempfindlichkeit des Mikros regulieren.

Zudem finden sich auf der Mikrofonunterseite der Mini USB Anschluss und die Kopfhörerbuchse, sowie ein Stativgewinde. Dieses ist nützlich, sofern man den mitgelieferten Standfuss nicht nutzen möchte, sondern das Yeti lieber auf ein eigenen Stativ schrauben will.

Mitgelieferte Software

Damit man mit dem Recording auch gleich loslegen kann, packt Blue Microphones auch gleich noch passende Software dazu. Zum einen wäre dies Nectar Elements von iZotope für Vocal Recordings und das durchaus sehr umfangreiche PreSonus Studio One.

Hierbei handelt es sich um eine Software mit der man im Mehrspurverfahren Aufnahmen erstellen kann. Angereichert wird Studio One dann auch noch mit zahlreichen Effekten, wie Compressor, Delay, Flanger usw, die man auch aus einem Musikstudio kennt. Insgesamt eine sehr umfangreiche Softwarelösung.

PreSonus Studio One Blue Microphones Yeti
Screenshot: PreSonus Studio One

Fazit zum Blue Microphones Yeti

Man kann es nicht anders sagen, die Tonqualität des Blue Microphones Yeti ist wirklich top. Da gibt es tatsächlich nichts zu meckern. Kein Vergleich zu Headset Mikrofonen und ähnlichem. Hinzu kommt, dass das Yeti auch von der Verarbeitung einen sehr wertigen Eindruck macht. Lediglich die Drehregler wirken nicht ganz so wertig, wie der Rest des Mikros. Sehr vorteilhaft ist auch das einfache Handling durch Plug´n´Play.

All das macht das Yeti im Grunde zu einem idealen Mikrofon für Letsplayer, Youtuber und Podcaster. Zumal der Preis des Yetis sich wirklich im erschwinglichen Rahmen bewegt. Aktuell ist das Blue Microphones Yeti im Handel zwischen 120€ und 150€ erhältlich. Was ein durchaus angemessener Preis ist.

 

Gaming und Alltags-Check: Samsung Galaxy Tab S 10.5 SM-800

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Wurde vor rund 10-20 Jahren das Gaming noch eher als eine Randerscheinung für Nerds und Kellerkinder abgestempelt fand dieses Hobby immer mehr und mehr Einzug in der Mitte der Gesellschaft. Dies lag auch zu großen Teilen an den Smartphones und deren größeren Brüdern den Tablets. Dadurch, dass irgendwann einfach so gut wie jede Person über ein Smartphone verfügte erhöhte sich die Anzahl der potentiellen Spieler drastisch und das sogenannte Mobile Gaming wurde eine feste Größe innerhalb der Gaming Branche – ein Millionengeschäft.

Grund genug um sich einmal Samsungs Flaggschiff genauer anzuschauen und zu testen, wie es sich beim Spielen und im Alltag macht. Das Samsung Galaxy TAB S-10.5 SM-800 wurde uns dazu freundlicherweise von ARLT COMPUTER zur Verfügung gestellt.

Der erste Eindruck Samsung Galaxy Tab S 10.5

Hat man das erste Mal das rund 400 Euro teure Tablet in Hand springt einem sofort das relativ schlichte Design auf, welches aber zeitgleich sehr hochwertig wirkt. Da Samsung mit der Galaxy Tab Serie einen Frontalangriff auf das iPad Air starten wollte ist das Tablet mit rund 0,7 cm sehr dünn gehalten und liegt dadurch auch sehr gut in der Hand auch trotz des relativ großen 10.5 Zoll Displays. Die Rückseite fühlt sich leicht gummiert an, was den Grip nochmal deutlich erhöht und man nicht abrutscht. Gerade beim Spielen ist dies ein deutliches Plus. Zwar wirkt das Gehäuse nicht so extrem hochwertig wie bei der Konkurrenz von Apple, aber die Funktionalität überzeugt sehr.

Schaltet man das Gerät dann das erste Mal ein erlebt man eine wahre Offenbarung. Die größte Stärke des Samsung Galaxy Tab 10.5 ist nämlich das AMOLED Display. Mit einer Auflösung von 2560×1600 Bildpunkten ist das Bild gestochen scharf und eine derartige Farbintensität sucht man bei den meisten anderen Geräten vergebens. Allein das Betrachten der auf dem Gerät gespeicherten Beispielbilder wird somit so einem kleinen Erlebnis und ist auch beim Spielen ein gewaltiges Plus, was das Tablet von  anderen Modellen deutlich abhebt.

Die Oberfläche und Haptik des Galaxy Tab S gibt auch keinen Grund zum meckern. Auf sämtliche Eingaben reagiert das Gerät direkt was gerade bei Action-Spielen ein sehr wichtiger Faktor ist. Auch der Sound überzeugt in jeder Hinsicht. Stellenweise wünscht man sich, dass man die Lautstärke noch etwas weiter erhöhen könnte, aber im großen und ganzen geht ist die Wiedergabe sämtlicher Sounds auf hohem Niveau.

Schaut man dem Tablet unter die Haube wird man keine technischen Sensationen erleben. Verbaut ist hier nämlich die Exynos Octa 5420 CPU die mit bis zu maximal 1,9 GHz taktet und je nach Bedarf den Takt erhöhen oder senken – stromsparendes Arbeiten gehört zum guten Ton. Surft man allerdings nur im Internet oder führt andere weniger rechenintensive Aktionen durch wird die zweite Vierkern-CPU aktiviert die nur mit maximal 1,3 GHz taktet und so den Stromverbrauch nochmals nach unten drückt. 3 Gbyte RAM stehen der CPU zur Seite mit 16 Gbyte Speicher, welcher allerdings per SD-Karte kostengünstig erweitert werden kann. Im Test starteten alle Apps flüssig und ohne Verzögerungen, was für die meisten Android-Geräte wirklich spitze ist. Auch die auf der Rückseite verbaute 8 Megapixel Kamera leistet gute Dienste ohne dabei zu überragen oder negativ aufzufallen.

Im AnTuTu-Benchmark kommt das Gerät auf 29881 Punkte und landet somit im oberen Drittel aller gelisteten Geräte. Laut der AnTuTu Datenbank übertrifft das Gerät in Sachen Leistung rund 99% der Geräte und ist besser als 80% der Geräte im Bereich Gaming-Performance. Des beinhaltet allerdings nicht nur Tablets, sondern auch Smartphones. Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist also auf jeden Fall im oberen Sektor beim Thema Leistung angesiedelt.

Das einzige Sorgenkind des Tablets ist eigentlich nur der Akku. Hierfür gibt es zwei Gründe, die allerdings nicht allzu schwer ins Gewicht fallen letztendlich. Beim Testen hielt der Akku bei mir zwischen 6 und 10 Stunden je nach Intensität der Nutzung (dies beinhaltet unter anderem Videos schauen oder Spielen). Das ist keine Spitzenklasse, aber auch nicht dramatisch schlecht. Was ich allerdings als extrem nervig empfand war die lange Ladezeit des Akkus. Erst nach rund 4 bis 5 Stunden an der Steckdose war der Akku wieder auf 100% geladen.

Das Android 4.4.2 KitKat Betriebssystem arbeitet flott und wurde mit einigen sinnvollen Extras ausgestattet. Wie beispielsweise dem FingerPrint Scanner mit dessen Hilfe man die Tastensperre aufheben kann und somit das Gerät effektiv gegen Fremdzugriff schützen kann ohne ständig ein Passwort eingeben zu müssen. In der Praxis funktionierte der Scanner auch recht gut, jedoch musste man hin und wieder den Finger mehrmals über das Display ziehen, bis er erkannt wurde – menschliches Versagen nicht ausgeschlossen.

Wie schlägt sich das Samsung Galaxy Tab 10.5 beim Gaming?

Samsungs Tablet schlägt sich also wunderbar im Alltag und den üblichen Anwendungen. Aber wie schlägt sich denn das Tablet nun bei der Königsklasse in Sachen Hardwareanforderungen? Gaming Apps für mobile Geräte werden immer anspruchsvoller und werden in den kommenden Jahren das Niveau der vorherigen Konsolengenerationen (Playstion 3 und Xbox 360) erreichen. Zwar ist der Weg bis dahin noch gefühlt sehr lange, aber auch heutige Spiele zeigen teilweise schon beeindruckende Grafiken.

Für den Test habe ich mir dazu mehrere diverse Spiele aus unterschiedlichen Genres angeschaut.

Taktik und Strategiespiele

Zu den wohl am meisten verbreiteten Spielen auf mobilen Geräten gehören ohne Frage Spiele wie Clash of Clans, die sehr stark an das damals auf Facebook äußerst erfolgreiche FarmVille angelehnt sind. Was die Rechenleistung angeht, kommt das Samsung Galaxy Tab S 10.5 hier kaum an seine Grenzen. Alles läuft flüssig und auch die Ladezeiten sind überschaubar. Selbst bei dem aufwendigeren Heartstone kommt aus kaum zu Rucklern. Nur ganz selten mal vernimmt man minimale Verzögerungen wahr. Die größte Stärke des Tablets hierbei ist aber das hochauflösende Display samt der extremen Farbintensität. Selbst grafisch eher langweilige Spiele erstrahlen somit förmlich in neuem Glanz.

Eine weitere Stärke des Tablets liegt in der Bedienung, da das Display sehr genau und direkt auf Eingaben reagiert und somit selbst fummelige Aktionen problemlos lösbar sind. Jeder der öfter auf einem kleineren Display gespielt hat, wird dieses Problem kennen – gerade beim Platzieren von Gebäuden in Titeln wie Clash of Clans. Hier punktet das Tablet mit voller Punktzahl.

Action und Rennspiele

Zu Anfang hatte ich einige Bedenken bei Spielen aus diesem Genre, da das Tablet doch relativ groß ist. Dank des gummiartigen Plastikgehäuses auf der Rückseite liegt das Tablet erstmal sehr gut in der Hand, was definitiv ein Plus bei Rennspielen ist. Da man das Gerät ständig nach links und rechts kippen muss ist der Grip wichtig. Zwar ist das Gerät spürbar schwerer als ein Smartphone, aber gerade noch leicht genug um damit etwas länger zu spielen.

Grafisch anspruchsvollere Titel wie Dungeon Hunter 5 oder Asphalt 8 stemmt das Spiel ohne große Probleme. Zwar kommt es vereinzelt zu kleineren Rucklern, aber die bemerkt man meistens gar nicht. Es hängt aber auch davon ab, welche Apps im Hintergrund laufen.

Gerade bei derartigen Spielen trumpft das AMOLED Display voll auf, da die Farben richtig knallig und satt rüber kommen und die Spiele indirekt grafisch aufgewertet werden. Das Auge isst nicht nur mit, sondern es spielt auch mit.

In jedem von mir getesteten Spielen lief das Tablet prinzipiell sehr gut. Die Bedienung funktionierte wunderbar, jedoch war die etwas kurze Akku-Laufzeit nicht immer optimal. Aber das ist auch bei einem Gaming Notebook nicht anders. Alles in allem hat das Tablet hier überzeugt.

Fazit Samsung Galaxy Tab S 10.5

Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist auf keinen Fall eine Empfehlung für Sparfüchse, auch wenn die 400 Euro für das Tablet mehr als fair sind. Aber dennoch überzeugte mich das Gerät auf ganzer Linie und eignet sich meiner Meinung nach hervorragend zum Spielen. Dass das Galaxy Tab auch im Alltag überzeugt stand sowieso vorab bereits fest.

Besonders das Display hat es mir angetan, da ich so eine Farbintensität noch nie zuvor bei einem derartigen Gerät gesehen habe. Jeder in meinem Bekanntenkreis, dem ich das Display vorführte, war tatsächlich sehr erstaunt von der AMOLED Technik.

Fans von Strategie-Spielen und ähnlichem kommen mit dem Samsung Galaxy Tab S 10.5 auf jeden Fall auf ihre Kosten. Für Liebhaber von Actionspielen und ähnlichen Genres eignet sich allerdings ein Smartphone unter Umständen besser, da das 10.5 Tablet relativ groß ist und das Gewicht nach längeren Sessions zum Tragen kommt.

Für mich persönlich stellt das Samsung Galaxy Tab S 10.5 auf jeden Fall eine Kaufempfehlung dar. Man bekommt viel für sein Geld.

Tacens Mars Gaming MH1 Headset im Test

Vor einigen Tagen haben wir bereits die Tacens Mars Gamging MM1 Maus getestet. Nun folgt der Test zum ebenfalls aus Europa kommendem Tacens Mars Gamging MH1 Headset. Wie auch die Maus handelt es sich hierbei um ein recht günstiges Headset, welches für unter 30 Euro erhältlich ist. Also wird sich unser Test erneut mit der Fragestellung widmen, ob denn günstig unbedingt auch billig sein muss. Wie auch die Maus versucht Tacens mit der Mars Gaming-Serie ihre Produkte im unteren / mittleren Preisbereich zu etablieren. Ob dies mit dem Headset klappt versuchen wir nun im Test zu klären

Das Headset wurde uns wie auch die Maus bereits von www.field-store.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt!

Tacens Mars Gaming MH1

Ausstattung

Wie auch schon bei der Mars Gaming MM1 Maus findet man beim Mars Gaming MH1 Headset nicht sonderlich viel in der erneut recht schick gestalteten Verpackung. Außerdem Headset ist nichts weiter in der Box, auch keinerlei Dokumentationen oder Treiber. Beides wird auch nicht benötigt, da man das Stereo-Headset einfach mit dem PC verbindet und direkt loslegen kann. Kompatibel ist es mit jedem Gerät, dass über einen 3,5mm Ein- und Ausgang verfügt.

Viel mehr gibt es zur Austattung an diesem Punkt auch nicht zu sagen und geht auch in Ordnung für den geringen Preis. Auch wenn man sie eigentlich nicht braucht wäre zumindest eine Quick-Start Installationsanleitung angemessen gewesen, da längst nicht jeder weiß, wie man denn ein solches Gerät anschließt und verwendet.

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Optik, Ergonomie und Materialien

Beim Mars Gaming MH1 Headset sieht man die Bestimmung sofort. Die Optik und Farbgebung zeigt sofort an, dass es sich hierbei um ein Gaming Headset handelt, ohne das man die Produktbeschreibung vorher gelesen haben muss dazu. Das feurige Rot der Lautsprecher Stoffbezüge und am Kopfbügel setzen Akzente, die ins Auge springen und auch das eher schlichte Mars-Logo auf den äußeren Seiten des Headsets ist ein kleinerer Blickfang. Auf der Oberseite des Kopfhörers ist das Firmenlogo Tacens in das PU-Lederimitat eingestanzt – zwar nur ein kleines Detail, aber es vermittelt dem Headset eine gewisse Wertigkeit.

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Lässt man die Größe der Lautsprecher außer Acht kann das Headset vom Design her auf jeden Fall mit dem Rest der Gaming Headset mithalten und ist eines der hübscher gestalteten Headsets dieser Preisklasse.

Bei den verwendeten Materialien gibt es keine großartigen Überraschungen. Wie überall kommt viel Plastik zum Einsatz, jedoch ist das Headset erstaunlich biegsam – ohne dabei zu knacken oder knarzen. Gerade wenn man das Headset oft transportiert ist damit gewährleistet, dass auf die Schnelle nichts bricht. Das verwendete Plastik wird dabei wie auch bei der Mars Gaming MM1 Maus  wenig Gummiartig. Billig wirkt es nicht, aber auch nicht hochwertig. Die Lautsprecherpolster und der Kopfbügel sind mit Kunstleder umspannt und erstaunlich gut gepolstert.

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Beim Mikrofonarm handelt es sich um einen rund 1cm breiten Bügel, der nicht biegbar ist. Das 2 Meter lange 3,5mm Klinken Kabel ist recht dick ummantelt und sollte halbwegs bruchsicher sein. Der Lautstärkeregler befindet sich am Kabel und ist ebenfalls aus Plastik, jedoch gibt das Rädchen zum Einstellen etwas zu wenig Feedback beim Drehen – jedoch durchaus akzeptabel in dieser Preisklasse.

In Punkto Ergonomie setzt sich das Mars Gaming MH1 ein wenig zwischen die Stühle. Das Konzept scheint ohrumschließend zu sein, aber dafür sind die Polster rund um die Lautsprecher zu klein geraten. Erschwerend hinzu kommt, dass die Kopfhörer nicht auf der Oberseite des Headsets anliegen, sondern die Druckpunkte und somit der Anpressdruck unter den Ohrläppchen sitzt. Die Kopfhörer sind dabei leicht kippbar und können angepasst werden und machen das Headset somit noch einen Tick ergonomischer.

Natürlich ist das Headset verstellbar in der Größe über das durchgängig benutzte Schienensystem am Bügel. Kleine und mittlere Köpfe sollten keine Probleme haben, bei größerem Kopfumfang könnte es jedoch schwierig werden vermutlich.

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Es ist eine Frage des Geschmacks, denn manchen Leuten tun die Ohren sehr schnell weh, wenn das Headset aufsitzt. Somit wäre dies ein Pluspunkt für das Mars Gaming MH1 Headset

Durch das leichte Gewicht von rund 220 Gramm und der gelungenen Kopfbügel-Polsterung ist das Mars Gaming MH1 Headset auch bei längeren Sessions noch angenehm zu tragen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist der Lautstärke-Regler am Kabel. Man hat kaum ein Gefühl dafür, ob sich das Rädchen zum Einstellen gerade bewegt. Außerdem verfügt das Headset über keine Stummschalt-Taste. Beides ist bei dem Preis aber vertretbar und fällt auch nicht so schwer ins Gewicht.

 

Technik

Wie auch bei den diversen Headsets von Creative innerhalb dieser Preisklasse werden 40mm Neodymium Lautsprecher verwendet. Bekanntester Vertreter dieses Lautsprechersystems ist der Preisklassen-Sieger Creative Fatal1ty.

Die Lautsprecher selbst sind generell in Ordnung. Höhen und Tiefen werden anständig wiedergegeben, ohne dabei große Akzente zu setzen. Der Bass ist nicht wirklich wuchtig, aber das geht in Ordnung für diese Preisklasse. Beim Sound gibt es also nichts zu meckern, wenn auch die Betonung der mittleren Töne bei Musik etwas zu stark ausfiel meiner Meinung nach – aber das ist meckern auf hohem Niveau.

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Der Bügel des Mikrofon ist um beinahe 180 Grad drehbar, jedoch nicht verbiegbar oder ähnliches. Das verbaute Mikrofon verfügt über Rauschunterdrückung. Getestet haben wir das Headset in diversen Kommunikationsprogrammen (vorrangig Teamspeak 3). Die vom Headset übertragene Sprache war stets deutlich und gut hörbar, wenn auch teilweise etwas zu tief im Ton. Auch bei Gesprächen in Spielen waren die Chat-Partner gut und deutlich zu hören über die Lautsprecher. Das Headset sticht hier nicht heraus, aber erfüllt seinen Zweck ohne echte Schwächen.

 

Mein Fazit zum Mars Gaming MH1 Headset

Tacens beweist mit dem Mars Gaming MH1 Headset erneut, dass günstige Produkte relativ gute Qualität bringen können. Zwar ist das Headset in keiner der Kategorien herausragend gut, aber eben auch nicht schlecht.

Während der Spiele hatte ich nie Probleme die anderen Leute zu verstehen und auch der Sound der Spiele selbst wurde ordentlich wiedergegeben – somit erfüllt das Mars Gaming MM1 Headset genau seinen Zweck. Kombiniert mit dem Tragekomfort und für diese Preisklasse wirklich sehr gut gepolsterten Ohrmuscheln und dem Kopfbügel ergibt sich ein rundes Gesamtbild. Zwar ist die Optik natürlich ein subjektiver Faktor, aber das Mars Gaming MH1 wirkt durch die verwendeten Materialien und die Design-Akzente hochwertiger als der geringe Preis vermuten lässt.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich für mich persönlich entdecken konnte ist der Fakt, dass das Headset über keine Stummschalt-Taste verfügt. Aber funktionell betrachtet fällt das trotzdem nicht wirklich ins Gewicht.

Alles in allem hat Tacens für diesen Preis ein überzeugendes Headset mit kleineren Macken geliefert und ich kann erneut eine Empfehlung für Sparfüchse aussprechen. Mit dem Mars Gaming MH1 Headset kann man nichts falsch machen, den es bietet alles was ein Stereo-Headset heutzutage bieten kann und muss.

Datenblatt:

  • Mikrofon mit Rauschuntedrückung (Mikrofon-Arm ca 180 Grad drehbar)
  • ca. 1cm dicke Polsterung an Bügel und Ohrmuscheln (Kunstleder bespannt)
  • 2 Meter geflochtenes 3,5mm Klinke Kabel(vergoldet)
  • Lift Off Distance ca. 5mm
  • Maße: ca. 17 x 8 cm (Länge x Breite )
  • Gewicht: ca. 220g
  • 40mm Neodymium Lautsprecher
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Frequenz: 20~20kHz

 

Das Headset wurde uns freundlicherweise von www.field-store.de zur Verfügung gestellt. 

 

Tacens Mars Gaming MM1 Maus im Test

Gamer greifen oft und gern sehr tief in die Tasche für passende Gaming-Peripherie. Gerade bei Mäusen oder Tastaturen gehen die Preise für hochwertige Produkte teilweise über 100 Euro. Ein teurer Spaß also und längst nicht jeder ist dazu bereit so viel Geld in derartige Geräte zu investieren. Genau deswegen hat sich mittlerweile eine Nische im niedrigeren Preisbereich entwickelt. Vor kurzem trudelte ein Testmuster der Mars Gaming MM1 Maus bei uns ein und wir haben einmal getestet, ob günstig direkt auch minderwertig bedeutet. In unserem Test versuchen wir zu klären was der günstige Nager leistet und ob er zum Spielen geeignet ist und ob eine Maus mit einem Preis von unter 30 Euro überzeugen kann.

Mars Gaming MM1

Ausstattung

Wie eingangs erwähnt ist die Tacens Mars Gaming MM1 für unter 30 Euro erhältlich, man sollte also seine Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch stecken. Neben der Maus selbst gibt es keinerlei Zubehör oder Dokumentationen für die Maus, was auch gar nicht nötig ist. Treiber benötigt die Gaming Maus nicht und auch die Installation ist denkbar einfach: USB-Kabel verbinden uns schon wird die Maus direkt von jedem Windows- / Linux PC und Mac erkannt.

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Beschreibungen und ähnliches sucht man vergebens, was aber wie gesagt letztendlich egal ist. Sonderlich viel mehr Ausstattung liegt anderen Mäusen aus nicht bei. Alle wichtigen Informationen stehen ohnehin auf der Rückseite der Verpackung.

Es soll ja Leute geben, die die Verpackungen gerne ins Regal stellen und aufbewahren. Die Verpackung der MM1 Maus kann sich dort auf jeden Fall sehen lassen.

Optik, Ergonomie und Materialien

Auf den ersten Blick erinnerte mich die Maus ein wenig an den aktuellen Lamborghini Aventador und folgt damit dem Mantra anderer Gaming-Mäuße – aggressive Optik. Das Design ist Mars Gaming auf jeden Fall gelungen meiner Meinung nach, wobei dies natürlich pure Geschmackssache ist. Jedoch würde man auf den ersten Blick nicht vermuten, dass es sich hierbei um eine günstige Gaming Maus handelt.

Die Mars Gaming MM1 Maus besteht natürlich äußerlich komplett aus diversen Plastikmaterialien. Der komplette Rücken der Maus inkl. rechter und linker Maustaste besteht dabei aus einem Plastik, dass an eine Art Gummi erinnert. Es fühlt sich relativ hochwertig an und man hat das Gefühl, man habe die Maus gut im Griff.

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Ausgestattet ist die Maus mit 6 Tasten: Mausrad, 2 Seitentasten, linke und rechte Maustaste und einen DPI-Umschalter. Die Druckpunkte aller Tasten sind in Ordnung, jedoch ist die Maus beim Klicken verhältnismäßig laut – aber das ist Meckern auf hohen Niveau. Das drehen des Mausrad gibt ein gutes Feedback, allerdings ist das Mausrad meiner Meinung nach nicht sonderlich hochwertig verarbeitet und es lässt sich schwer einschätzen, wie lange es durchhalten wird.

Das geflochtene  USB-Kabel mit vergoldetem Stecker ist 2 Meter lang und somit lang genug für (fast) jeden Schreibtisch. Wie sich das Kabel auf lange Zeit schlägt ist schwer abzuschätzen, aber die geflochtene Verarbeitung des Kabels sorgt normalerweise für Langlebigkeit und Schutz vor Abrieb.

Auf der Unterseite der Maus befinden sich 4 Teflon-Füße. Getestet habe ich die Maus dabei auf einem Mauspad und einem Holztisch. Beim Bewegen der Maus spürt man zumindest auf dem Mauspad einen Widerstand – sie gleitet gefühlt etwas schwerfällig. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn das Handling der Maus ist durchaus in Ordnung. Das Gewicht mit ca. 100g ist auch in Ordnung – die Maus ist nicht zu schwer und nicht zu leicht.

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Unterhalb des Mausrads befindet sich ein Knopf zum Umschalten des DPI-Wertes. Abhängig vom ausgewählten Wert verändert sich die Beleuchtung des Mausrades und des Knopfes selbst. Auf dem Rücken der Maus befindet sich ein beleuchteter Schriftzug des Mars Logos. Auch das hat mich wiederum überrascht, da ich derartige optische Eyecatcher nur von den teuren Mäusen gewöhnt bin.

Aber einen Kritikpunkt gibt es dann doch. An den Seiten wird eine Art angerautes Plastik verwendet. Zwar ist dies griffig und verhindert das Abrutschen mit dem Daumen, aber es wirkt halbwegs billig. Dennoch erfüllt es seinen Zweck, dann man hat die Maus gut im Griff. Auch die beiden Tasten an der Seite sind relativ gut erreichbar.

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Durch die symmetrische Bauweise der Mars Gaming MM1 Maus ist das Eingabegerät auch für Linkshänder geeignet, jedoch sind dann die Seitentasten nur noch bedingt bedienbar über die linke Hand. Für Rechtshänder sind aber alle Tasten gut erreichbar.

An den Seiten befinden sich kleine Kanten, auf denen man theoretisch den Daumen und den kleinen Finger ablegen bzw. stützen kann. Ein kleiner Kniff der dafür sorgt, dass die Hand auch bei längerem Spielen nicht ermüdet.

Meine Hand ist klein bis mittelgroß, aber ich denke das auch Menschen mit großen Händen wunderbar mit der Maus zurecht kommen würden.

 

Technik

In der Mars Gaming MM1 Maus ist ein optischer Sensor verbaut und arbeitet mit Abtastrate von 400 bis maximal 3200 DPI bei einer 1000Hz Polling-Rate. Durch Knopfdruck kann man hierbei umschalten zwischen 400 / 800 / 1600 und 3200 DPI während des Spielens. Derartige Funktionen sind äußerst nützlich, gerade wenn man Ego-Shooter spielt. In der Praxis funktionierte das Umschalten reibungslos. Da das Mausrad und der DPI Knopf selbst beleuchtet ist bekommt man sogar ein optisches Feedback für den jeweiligen DPI Modus. Hat man sich erstmal eingeprägt für welchen DPI-Wert die Farben jeweils stehen erkennt man auf einen Blick in welchem Modus man sich befindet.

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Bei optischen Mäusen wird oftmals die Lift-Off-Distance bemängelt. Hierbei handelt es sich um einen Effekt, der mit dem optischen Laser verbunden ist. Hebt man die Maus vom Schreibtisch ab registrieren die Mäuse dennoch die Bewegung. Daraus resultiert, dass beispielsweise beim Umsetzen der Maus beim Scrollen und dem damit verbundenem Anheben der Cursor leicht verzieht. Meistens verzieht der Cursor dabei nach oben hin weg. Gerade bei billigeren Mäusen ist es oftmals ein Problem, da die Lift-Off-Distance recht hoch ist und der Mauszeiger dabei total verzieht. Bei der Mars Gaming MM1 hatte ich dieses Problem nicht, denn es war kaum auffällig. Die Distanz zwischen Sensor und Oberfläche betrug dabei rund 5mm – durchschnittlich.

Auch das Abtasten selbst funktionierte auf beiden Oberflächen (Holztisch und Mauspad) ohne Probleme. Die Maus lässt sich gut bedienen und arbeitet präzise.

Treiber benötigt die Maus keine. Von der technischen Seite gibt es bei der Mars Gaming MM1 nichts zu meckern, auch wenn teurere Mäuse noch eine Spur präziser arbeiten. Aber für den Preis ist das mehr als angemessen, was Mars Gaming hier bietet.

Mein Fazit zur Mars Gaming MM1 Maus

Rein subjektiv gesehen habe ich mich mit dem Test zur Mars Gaming MM1 Maus etwas schwer getan. Das liegt aber einfach daran, dass ich eben die Eingabegeräte aus der höheren Preiskategorie gewöhnt bin und privat nutze. Also musste die Maus des spanischen Herstellers Tacens erstmal einige Barrieren bei mir überwinden.

Optisch gesehen sagte mir die Maus jedoch auf den ersten Blick zu, da man sich beim Design wirklich Mühe gegeben hat. Die verwendeten Materialien schwanken dabei zwischen hochwertig und günstig. Dennoch ist die Maus gut verarbeitet und wirkt auf keinen Fall billig. Man hat jedenfalls nicht das Gefühl eine billige Maus in der Hand zu halten.

Beim Handling überraschte mich die Mars Gaming MM1 Maus dann doch sehr, da die Maus tatsächlich sehr präzise reagierte und gerade in den Ego-Shootern eine gute Form machte. Auch hier muss man stellenweise Abstriche bei der Performance machen, diese fallen aber kaum ins Gewicht.

Die Ergonomie der Maus fällt ebenfalls gut aus – selbst nach längeren Sessions hatte ich keine großartigen Ermüdungserscheinungen meiner Hand festgestellt.

Bedenkt man nun den geringen Preis der Maus ist die Mars Gaming MM1 Maus auf jeden Fall eine Überraschung. In der Praxis schlägt sie sich viel besser als erwartet und sieht nicht billig aus.

Deswegen lautet mein Fazit: Wer nicht viel für eine Maus ausgeben möchte könnte mit der MM1 auf jeden Fall glücklich werden, wenn man die Abstriche beim verwendeten Material verschmerzen kann. In der unteren Preisklasse wird man nur schwer eine bessere Maus finden. Gegenüber der oberen Preisklasse zieht die Mars Gaming MM1 jedoch den kürzeren.

Sparfüchse können hier bedenkenlos zuschlagen, denn die Maus ist auf jeden Fall fürs Gaming geeignet.

 

Datenblatt:

  • Optischer Sensor mit bis zu 3200 DPI
  • 1000Hz Polling-Rate
  • 2 Meter geflochtenes USB-Kabel (vergoldet)
  • 6 Tasten
  • Mausrad und DPI Knopf beleuchtet
  • 4 Teflon Gleitfüße
  • Lift Off Distance ca. 5mm
  • Maße: ca. 11x7cm (Länge x Breite)
  • Gewicht: ca. 100g

 

Die Maus wurde uns freundlicherweise von www.field-store.de zur Verfügung gestellt. 

 

Roccat Kone Pure Optical Test

Passend zur neuen Jahreszeit habe ich auch meine Maus gewechselt und  rund einem Monat genauer unter die Lupe genommen – die Roccat Kone Pure Optical. Die schon seit längerem auf dem Markt erhältlichen Kone XTD und Kone Pure haben beide mehrere Awards abgestaubt und zählen mit zu den besten Mäusen für Gamer. Passend zum 5-jährigen Jubiläum erhört Roccat die Wünsche der Fans einen Nachfolger zur Roccat Savu zu bringen und bringt mit der Roccat Kone Pure Optical eine neue optische Maus auf den Markt. Weshalb ein optischer Sensor, in der von Mäusen mit Laser-Abtastung dominierten Zeit, noch mehr als interessant ist, versuche ich nun in folgenden Test zu erklären.

Roccat Kone Pure Optical

Verpackung und Austattung

Die Verpackung ist zwar kein entscheidender Kaufgrund, aber mir persönlich macht es Spaß, wenn ich ein neues Spielzeug kaufe und man es dann das erste mal auspackt. Es wird wahrscheinlich vielen so gehen wie mir. Genau für Menschen wie mich haben die Verpackungs-Ingeneure (den Beruf gibt es wirklich) von Roccat wohl das Design entworfen, denn die Verkaufs-Box der Maus vermittelt direkt einen hochwertigen Eindruck. Es sagt zwar nichts über dem Inhalt aus, aber der Ersteindruck stimmt somit schon mal. Es gibt ja auch Leute, die sich die Boxen gerne ins Regal stellen.  Ich denke dafür ist die Verpackung der Roccat Kone Pure Optical durchaus geeignet. Bevor es überhaupt mit dem Testen los ging hat Roccat hier schon mal Pluspunkte bei mir sammeln können.

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Verpackung

Direkt auf der Front stehen die wichtigsten Details zur Maus und die aufklappbare Vorderseite gibt den Blick frei in die im durchsichtigem Plastik verpackte Maus. Sehr schick und hat mir direkt einen guten Überblick über die Maus gegeben. Zwar ist es eher unwichtig, aber wie gesagt der Ersteindruck stimmt und vermittelte mir direkt eine Idee über die Qualität des Geräts.

Viel ist in der Box allerdings nicht drin. Neben der Maus inkl. ordentlich aufgewickeltem Kabel befindet sich ansonsten nur noch ein Quick-Installation-Guide auf Englisch in der Verpackung. Der Guide erklärt das wichtigste und zeigt nochmal die Features der Maus – übersichtlich und verständlich erklärt, aber dafür fast komplett auf Englisch. Den Treiber für die Maus sucht man vergebens, was auch gleichzeitig einer der wenigen Kritikpunkte an der Maus ist, denn man muss ihn selbst aus dem Internet herunterladen. Aber keine Sorge: Die Maus läuft unter Windows auch ohne die Treiber, nur eben ohne die diversen Features.

Ergonomie, Optik und Materialien

Wer die Vorgänger Mäuse bereits kennt wird die Optik der neuen Maus direkt wiedererkennen, denn sie sieht nicht viel anders aus als andere Kone Modelle. Die äußerst ergonomische Form der Maus wurde beibehalten (zum Glück), aber ist damit leider nur für Rechtshänder geeignet. Wie man es von Roccat gewöhnt ist, sind die verwendeten Materialen hochwertig. Von der Optik her ansehnlich und auch das Gefühl in der Hand stimmt. Die Oberfläche ist mit einer griffigen Gummischicht überzogen, die sich auch qualitativ hochwertig anfühlt.  Ich habe eine mittelgroße Hand und habe keinerlei Probleme alle Tasten komfortabel zu bedienen und die Maus liegt stets gut in der Hand. Besonderes gefallen hat mir dabei, dass es auf der linken unteren Seite der Maus quasi eine kleine Ablage für den Daumen gibt – zwar kann man ihn nicht komplett darauf ablegen, aber damit hat man die Maus fest im Griff und es beugt zumindest bei mir Schmerzen vor.

Mausrad und Tasten

Bei den 7 Tasten handelt es sich um die bekannten Omron-Switches die bereits in meheren anderen Geräten zum Einsatz kommen. Zwar kann ich für die Roccat Kone Pure Optical noch nichts über die Langlebigkeit der Tasten sagen, aber bei den Omron-Switches kann man davon ausgehen, dass sie eine lange Zeit im Dauereinsatz überstehen werden. Diese stehen nämlich für allerhöchste Qualität, was ich vom ersten Eindruck her auch bestätigen kann. Besonders schön dabei ist, dass sie auf Eingaben präzise reagieren und diese taktil zurückmelden. Das ist mir bei einer Maus auch sehr wichtig, da ich es bei anderen Mäusen teilweise erlebt habe, dass ich nicht 100% sicher war, ob denn nun die Eingabe (sprich Knopfdruck) erkannt worden ist oder eben nicht.

Das Mausrad wurde 2D Titan-Wheel getauft und steht jedenfalls nicht für die Größe des Rades, denn diese ist durchschnittlich und damit gut. Wie auch die restlichen Buttons gibt das Mausrad äußerst präzise Feedback zur jeder Eingabe – egal ob Drehung oder Klick.  Besonders gefallen hat mir dabei, dass das Mausrad etwas wie ein Zahnrad geformt ist und somit sehr gut drehbar ist, aber gleichzeitig einen angemessenen Widerstand bietet. Auch das macht einen hochwertigen Eindruck.

Die Tasten sind über den Treiber übrigens frei konfigurierbar  und der Easy-Shift genannten Technik ermöglicht eine Doppelbelegung der Tasten mit kompatiblen Roccat-Tastaturen. Leider verfüge ich nicht über eine Roccat Tastatur und konnte dies leider nicht testen, aber gerade für MMOs ist diese Funktion unter Garantie ein ganz große Pluspunkt, denn damit hätte man statt sieben auf einmal 14 mögliche Tasten zur Verfügung.

Konfigurierbares LED-Logo

Ohne Gimmicks geht heute nichts mehr. Und im Falle der Roccat Kone Pure Optical handelt es sich hierbei um das beleuchtete Roccat LED-Logo an der rechten Hinterseite der Maus. Über den Treiber kann man die Farbe sogar einstellen und hat hier theoretisch eine Auswahl von 16,8 Millionen Farben. Die Farben unterscheiden sich zwar teilweise  nur minimal bzw. in feinsten Nuancen und ich habe auch nicht alle getestet, aber hier sollte jeder eine Farbe nach seinem Geschmack finden. Dabei kann man sogar auswählen, ob das Logo pulsierend beleuchtet wird, dauerhaft beleuchtet ist ohne Pulsieren oder die Beleuchtung komplett deaktivieren. Es ist zwar eher unwichtig, aber solche Details machen eben manchmal doch schon etwas aus meiner Meinung nach. Mir macht es Spaß die Farben zu ändern.

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Das 1,8 Meter lange mit einem geflochtenem Textilstoff ummantelte USB-Mauskabel ist ebenfalls lang genug für jeden Schreibtisch und vermittelt einen widerstandsfähigen Eindruck.

Die optische Aufmachung und die Form bleibt der Tradition der Kone Mäuse treu und ist Geschmackssache. Im Gegensatz zur Vorgänger-Maus ist die Kone Pure Optical allerdings zweifarbig: metallisches Grau auf dem Mausrücken und Schwarz an den Seiten. Mir gefällt es und was Optik und Ergonomie betrifft bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Maus ist gut verarbeitet und ich konnte keine potentiellen Schwachpunkte ausmachen.

Technik und der Treiber

Wie der Name schon sagt, setzt die Kone Pure Optical auf optische Abtastung statt auf einen Laser-Sensor. Die Unterschiede zwischen beiden Techniken liegen im Details, aber können je nach Vorliebe schwer ins Gewicht fallen. Dennoch besitzen optische Mäuse unter Spielern durchaus einen äußerst positiven Ruf, weshalb die Fans auch quasi einen Nachfolger zur erfolgreichen Roccat Savu verlangten, die ebenfalls einen optischen Sensor nutzt – genauer gesagt ist ein baugleicher Sensor in der Kone Pure Optical verbaut.

Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen optischer Abtastung und Abtastung durch Laser sind eigentlich sehr schnell erklärt. Laser-Mäuse arbeiten oftmals mit einem viel höheren dpi-Wert (mittlerweile wird mit bis zu / über 8000 dpi abgetastet) und reagieren dementsprechend sogar schon bei kleinsten Bewegungen. Dies ist aber in der Praxis eher unnötig. Die meisten Gamer spielen mit 2000-3000 dpi. Aber einer der Vorteile durch die Abtastung mittels Laser-Sensor ist, dass selbst auf eher ungeeignetem Untergrund die Mäuse trotzdem noch relativ sauber arbeiten, da hier der Bereich unter dem Sensor viel genauer abgetastet wird. Optische Mäuse haben hier stellenweise Probleme, aber meistens spielt man sowieso auf einem Mousepad oder auf der Tischplatte. Da hatte ich keinerlei Probleme mit der Kone Pure Optical (getestet habe ich dabei meinen Holz-Schreibtisch und ein Mousepad – beides ohne Probleme).

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Daneben haben optische Mäuse ebenfalls noch einen weiteren Nachteil: nämlich die sogenannte Lift-Off-Distance. Das ist auch schnell erklärt: hebt man die Maus an, tastet der Sensor weiterhin den Untergrund noch ab und nimmt die Bewegung wahr: der Cursor bewegt sich minmal. Laser-Sensoren haben dieses Problem nicht, da man beispielsweise bei der Roccat Kone Pure dies über den Treiber sogar einstellen kann. Sobald man die Maus anhebt bewegt sich der Cursor keinen bisschen mehr. Bei der Roccat Kone Pure Optical hingegen verzieht der Cursor beim Anheben leicht, aber wirklich nur minimal.

Weshalb der optische Sensor aber so beliebt ist kann man ganz einfach erklären. Technisch betrachtet arbeitet er zwar nicht präziser, aber die Maus reagiert auf Eingaben gefühlt viel direkter und genauer. Gerade beim Spielen hat man das Gefühl, dass die Maus genau so reagiert wie man es will und man hat ein besseres Gefühl was die Kontrolle betrifft. Den Umstieg vom Laser auf den optischen Sensor habe ich direkt bemerkt, da ich zuvor jahrelang nur Laser-Mäuse benutzt habe.

Zwar könnte man hier bestimmt technisch gesehen noch tiefer unter die Haube schauen, aber ich wollte nur auf die Unterschiede eingehen. Ich bin mit dem optischen Sensor hochzufrieden und spiele meistens auf 2000 dpi. Wie auch die Kone Pure ist die Kone Pure Optical technisch sehr gut und arbeitet präzise – perfekt fürs Gaming. Auch der „Nachteil“ der Lift-Off-Distance fällt für ich kaum ins Gewicht, da nach gefühlten 1-2mm Höhe der Cursor nicht mehr auf die Bewegung beim Anheben reagiert.

 

Datenblatt Kone Pure Optical

  • Pro-Optic Sensor R3 mit bis zu 4000 dpi (Avago ADNS-A3090)
  • 1000 Hz Polling Rate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • 12000 fps, 10.8 Megapixel
  • 30G Beschleunigung
  • 3.8m/s (150ips)
  • 16-bit data channel
  • 1-5mm Lift off distance
  • 72MHz Turbo Core V2 32-bit Arm based MCU
  • 576kB interner Speicher
  • Zero angle snapping/prediction
  • 1.8m stoffüberzogenes USB-Kabel
  • Maße: 12cm x 7cm (Länge X Breite)
  • Gewicht: ca. 90g (ohne Kabel)

 

 

Funktionen des Treibers

Ein besonderes Sahnestück ist meiner Meinung nach der Treiber, den man allerdings, wie bereits erwähnt, aus dem Internet runterladen muss  Im Prinzip kann man hier wirklich alles einstellen, was man überhaupt einstellen könnte. Die Software ist dabei ansprechend designed und auch übersichtlich gehalten – kleinere Tooltips erklären die diversen Optionen, so dass eigentlich keine Frage offen bleiben sollte.  Insgesamt gibt es 5 Menüs mit dazugehörigen Optionen, damit die Übersicht gewahrt bleibt.

Im ersten Fenster „Main Control“ findet man die grundsätzlichen Einstellungen: Sensibilität, Vertical Scroll Speed (Mausrad), Horizontal Tilt Speed und dazu kann man noch die einzelenen DPI-Switch Stufen einstellen. Hinter dem Mausrad befinden sich 2 Buttons die in der Werkseinstellung mit der Funktion DPI-Switch belegt sind. Damit kann man den dpi-Wert nach unten oder oben korrigieren: 400, 800, 1200, 2000 und 4000 DPI sind vorgegeben, können aber stufenweise manuell festgelegt werden über dein Treiber. Schaltet man den dpi-Wert um bekommt man ein akustisches Feedback, das die derzeitige dpi-Einstellung über die Lautsprecher vorliest (kann man auch deaktivieren).

Im zweiten Fenster „Button Assignment“ können die Tastenbelegung auf Wunsch geändert werden. Hier kann man auch die Doppelbelegung für Easy Shift einstellen, sofern man ein kompatibles Keyboard von Roccat besitzt. Ein Macro Manager ist auch mit an Bord – MMO Spieler wirds freuen.

Im dritten Fenster „Advanced Control“ kann man unter anderem die Farbeinstellung für das beleuchtete LED Roccat Logo auf dem Mausrücken vornehmen, neben den 16 vorgegeben Farben kann man hier auch selbst die Farbe einstellen – genug Auswahl gibt es bei 16,8 Millionen Farben. Einstellungen am Soundfeedback können hier ebenfalls vorgenommen werden (Lautstärke, aktivieren und deaktiveren). Mittels Windows Pointer Speed wird die Cursor Geschwindigkeit in Windows festgelegt.

Unter „Roccat R.A.D.“ kann man Statistiken einsehen – wieviele Klicks, Mausrad Bewegungen, Strecke der Mausbewegunngen usw.. Außerdem kann man hier seine Trophy Achievments einsehen – für bestimmte Anzahlen an Klicks erhält man beispielsweise eine Trophäe. Nur eine Spielerei, aber trotzdem witzig.

Das letzte Fenster „Update / Support“ sollte eigentlich selbsterklärend sein.

Da man doch relativ viel einstellen kann bin ich froh über den 576kb großen internen Speicher, denn er ermöglicht es bis zu 5 unterschiedliche Profile zu speichern. Was ich genial finde ist, dass man hier auch eines der Profile als „Windows Profil“ festlegen kann. Somit wird dieses Profil immer aktiviert, sobald man beispielsweise von einem Spiel zurück auf den Desktop wechselt. Klasse!

Mein Fazit zur Roccat Kone Pure Optical

Wie ich schon erwähnte, bin ich mit dem „Komfort“ der Maus sehr zufrieden. Sie unterscheidet sich ja auch kaum von der Kone Pure, die für ihre Form überall gelobt worden ist – never change a running system. Die Formgebung der Maus führt dazu, dass man die Hand quasi zu einer Art Klaue formt und kommt einer natürlichen Haltung entgegen. Krämpfe oder ähnliches wird man also nicht erleben. Auch nicht nach mehreren Stunden.  Das Gewicht empfinde ich als ideal – nicht zu schwer und nicht zu leicht. Dank der mit einer Gummischicht überzogenen Oberfläche verrutscht einem die Maus nicht, selbst wenn man die seitlichen Daumenknöpfe betätigt. Die Position der Knöpfe empfand ich ebenfalls als ideal und zu jeder Zeit gut erreichbar . Menschen mit großen Händen könnte die Kone Pure Optical vielleicht sogar ein wenig zu klein sein, aber das kann ich schwer einschätzen.

Fürs Zocken kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung für alle aussprechen, die mit den Nachteilen von optischen Sensoren zurecht kommen (fällt nicht wirklich ins Gewicht). Die Roccat Kone Pure Optical führt exakt die gewollte Bewegung aus und man hat stets das Gefühl die Kontrolle zu haben, zusammen mit dem guten Feedback der Buttons ist die Roccat Kone Pure Optical eine optimale Gaming Maus. Sofern man keine Easy Shift kompatible Tastatur besitzt ist die Roccat Kone Pure Optical allerdings nur bedingt für MMOs wie Word of Warcraft geeignet – es sind einfach zu wenig Tasten, aber das ist auch eher Geschmackssache. Aber dieses Manko entfällt, sofern man ein Roccat Keyboard nutzt…hatte ich aber leider beim Test nicht.

Aber bei allen anderen Spielen, gerade Shootern, lässt die Maus ihre Stärken spielen. Gerade wenn man die umschaltbaren dpi Stufen auf die eigenen Vorlieben eingestellt hat ist diese Maus wirklich unschlagbar. Beispielsweise habe ich solange getüftelt, bis ich den für mich richtigen Wert für das Snipern in Spielen eingestellt hatte und war danach wirklich zufrieden.

Die Gleit-Füße der Maus sind ebenfalls ein großer Pluspunkt für mich, denn die Kone Pure Optical gleitet wirklich sehr sanft und ohne großartig fühlbaren Widerstand über das Mouspad (im Test genutzt habe ich das Roccat Hiro Pad).

Getestet habe ich die Maus unter anderem mit: Battlefield 3, Guild Wars 2, World of Warcraft, Total War: Rome II, DayZ, World of Tanks, GTA IV, Planetside 2 und Civlization V und bin mit der Performance mehr als zufrieden.

Die Roccat Kone Pure Optical ist eine sehr gute Maus und defintiv jeden einzelnen Cent wert (ca. 70 Euro) und ist bisher eine der besten Gaming-Mäuse die ich benutzt habe. Deswegen klare Kaufempfehlung, aber nur bedingt für MMOs geeignet.

 

 

Roccat Apuri im Dauertest

Seit 2010 befindet sich das Roccat Apuri in meinem Besitz. Die Gründe für die Anschaffung waren eigentlich ziemlich simpel: Beim Zocken nervte es mich, dass mir das Mauskabel ständig irendwie in die Quere kam oder irgendwo hängen blieb (Boxen, an der Tastatur usw..). Noch dazu kam, dass ich nicht ständig das USB-Kabel meines Handys an den PC anschließen wollte…selbes Problem mit USB-Sticks. Ich fand es einfach unpraktisch und unbequem zumal USB-Anschlüsse ja grundsätzlich erst beim 4 Versuch in die Buchse passen. Also brauchte ich einen USB-Hub, am besten direkt auf dem Schreibtisch. Und dann entdeckte ich damals Roccats Apuri „System“.

Ob das hält?

Als ich das Gerät dann endlich in den Händen hatte, war ich erstmal ein wenig skeptisch ehrlich gesagt.apuri5

Das Apuri ist ziemlich leicht und auch die Mauskabelhalterung aus Gummi erschien mir nicht wirklich vertrauenswürdig, obwohl es sehr flexibel ist. Durch das geringe Gewichte war ich mir ziemlich sicher, dass mir das Gerät beim Zocken einfach verrutschen wird, wenn ich die Maus ruckartig bewege, gerade weil mein Schreibtisch eine sehr glatte Oberfläche hat. Also war ich damals erstmal ziemlich misstrauisch, was das angeht. Was mir aber von Anfang an gefiel war das Design, denn die Designer hatten wohl einen Skorpion als Vorlage beim Entwerfen. Ich finde es sieht schick aus und zusammen mit den 3 blauen LEDs und der Unterbodenbeleuchtung macht es echt einiges her, gerade wenn man im Halbdunkeln zockt. Ist zwar eher unnötig, aber sieht gut aus meiner Meinung nach.

Ausstattung Roccat Apuri

Das Apuri wird mit 2 Kabeln gelieft, ein Netzteil-Kabel und ein USB-Kabel. Beide Kabel sind mit 1,5 Metern ausreichend lang, wobei ich mir manchmal einen halben Meter mehr wünschen würde (Mein PC steht links von mir, aber ich bin Rechtshänder), aber die Länge reicht trotzdem aus.

Die Mauskabelhalterung kann man einfach abnehmen bei Bedarf, was erstaunlich gut funktioiert, da die Führung wie gesagt aus Gummi ist. Am Rumpf des Geräts befinden sich eine kleine Halterung, an der die Mauskabelführung quasi einrastet. Das Gummi-Stück ist dabei bombenfest, so dass man es nicht aus versehen abziehen könnte. Ziemlich gut gelöst. apuri4

4 USB 2.0 Anschlüsse sind ebenfalls verfügbar, jeweils 2 Anschlüsse pro Seite. Dabei sind die Anschlüsse weit genug auseinander, um auch beispielsweise 2 sperrige USB-Stick nebeneinander anschließen zu können. Treiber werden übrigens nicht benötigt, einfach per USB an den PC anschließen und der Rest geht von alleine.

Die Tripod-Form des Apuri machen es sehr standfest, wie bereits erwähnt steht es bei mir auf einer sehr glatten Oberfläche und verrutscht nie. Die Füße des Tripods sind mit einem Material überzogen, das das Verrutschen verhindert.

Per Netzteil-Kabel muss man das Apuri nicht zwangsläufig anschließen, da es über den USB-Anschluss immer noch genug Strom hat um kleine Geräte mit Strom zu versorgen (Handys zum Beispiel).

Fazit

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Mittlerweile seit 3 Jahren zocke ich nun also schon mit dem Roccat Apuri und bin immer noch hochzufrieden, ich könnte es mir auch gar nicht mehr ohne vorstellen ehrlich gesagt. Die Kabelführung funktioniert echt tadellos und ist wirklich sehr flexibel und ich finde die Maus lässt sich viel leichter bedienen, da man beim Bewegen der Maus nicht mehr gegen das Gewicht bzw. den Widerstand des Kabels ankämpfen muss. Gerade bei Ego-Shootern merkt man es deutlich, wenn die Maus leichter zu bewegen ist und das Kabel einfach nicht im Weg ist. Für meine Maus war das Apuri außerdem noch die Rettung, da das Mauskabel an der Tischkante angefangen hatte sich aufzuscheuern, das wird dank der Mausführung unterbunden.

Was die Funktion als USB-Hub angeht bin ich auch zufrieden, da es bequemer ist für mich. Funktioniert ohne Probleme und die USB Anschlüsse sind nicht beschädigt oder ähnliches (und ich bin nicht immer vorsichtig beim Anschließen bzw. Rausziehen).

Beim Thema Abnutzung bin ich auch sehr zufrieden. Ich war ja skeptisch, ob das Gummi wirklich lange aushält, da solche Teile ja normal recht früh den Geist aufgeben. Aber hier hab ich mich zum Glück getäuscht, da es immer noch aussieht wie am ersten Tag und kein bisschen der Flexibilität verloren hat. Und das Ding ist bei mir wirklich im Dauereinsatz und hat eine Menge Spielstunden überlebt.

Einziger Kritikpunkt für mich nur, dass die Kabel ruhig ein wenig länger hätten sein können, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht.

Wer also eine Mauskabelhalterung und am besten dazu noch ein USB-Hub sucht sollte definitiv ein Auge auf das Roccat Apuri werfen. Von mir gibt’s dafür eine klare Kaufempfehlung, und für rund 40 Euro kann man hier nichts falsch machen. Das Gerät ist nützlich und gut verarbeitet.