Die faszinierende Geschichte der Grafikkarte: Vom Pixelbrei zum Fotorealismus

Die Welt der Grafikkarten – oder auch GPUs (Graphics Processing Units) – ist tief mit der Geschichte des Gamings verwoben. Ohne sie wären die virtuellen Welten, in die wir heute eintauchen, nichts als Pixelhaufen. Doch wie hat sich diese Technologie von den Anfängen bis heute entwickelt? Lass uns eine Zeitreise durch die Geschichte der Grafikkarten machen, um zu verstehen, wie sie das Gaming revolutioniert haben und welche Meilensteine auf dem Weg lagen.

Die Anfänge: Einfache Grafiken und Textdarstellungen

Die Ära der Textgrafik (1970er und frühe 1980er)

In den 1970er und frühen 1980er Jahren waren Grafikkarten, wie wir sie heute kennen, noch lange nicht in Sicht. Computer konnten zwar einfache Zeichen und Symbole darstellen, doch von komplexen Grafiken oder gar Videospielen, wie wir sie heute kennen, war man weit entfernt. Damals lief alles über sogenannte „Textmodus-Grafiken“. Du hattest es im Wesentlichen mit einem Bildschirm voller Buchstaben und Zahlen zu tun, die auf einfachen Bildschirmen dargestellt wurden.

Ein prominentes Beispiel dafür war das Spiel „Adventure“, das 1976 auf dem Atari 2600 erschien. Es war eines der ersten Videospiele, das mit einfachen Formen und Farben arbeitete, aber dennoch ohne spezialisierte Grafikhardware auskam. Der Grafikoutput war direkt auf die Leistungsfähigkeit des Hauptprozessors beschränkt.

CGA und EGA: Die ersten Farbsprünge (1980er Jahre)

Die ersten bedeutenden Schritte in Richtung spezialisierter Grafiksysteme kamen mit der Einführung der CGA (Color Graphics Adapter) von IBM im Jahr 1981. CGA brachte die ersten echten Farbbilder auf den Bildschirm, wenn auch in nur vier Farben gleichzeitig. Obwohl die Grafik damals für heutige Verhältnisse rudimentär war, war es ein großer Schritt nach vorne.

In den späten 1980er Jahren kam der EGA (Enhanced Graphics Adapter) auf den Markt, der 16 Farben gleichzeitig darstellen konnte. Spiele wie King’s Quest III nutzten die verbesserte Grafik, um den Spielern eine lebendigere und detailliertere Spielwelt zu bieten.

Der Aufstieg der 3D-Grafik: Die 1990er Revolution

3Dfx und die Voodoo-Karten: Der Beginn des 3D-Gamings

Der wirkliche Durchbruch für Grafikkarten kam in den 1990er Jahren, als die Nachfrage nach dreidimensionaler Grafik explodierte. Die Firma 3Dfx brachte 1996 die Voodoo 1 auf den Markt – und das Gaming sollte nie wieder dasselbe sein. Diese Karte spezialisierte sich auf die Verarbeitung von 3D-Grafik und brachte beeindruckende visuelle Effekte wie Texturfilterung und Anti-Aliasing in Spiele wie Quake und Unreal.

Die Einführung der Voodoo-Karten leitete eine Ära ein, in der spezialisierte Hardware für die 3D-Darstellung in Videospielen immer wichtiger wurde. Spieleentwickler begannen, ihre Titel speziell auf diese Karten abzustimmen, um das maximale Potenzial auszuschöpfen.

NVIDIA steigt in den Ring: Die GeForce-Serie

NVIDIA, das 1993 gegründet wurde, entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Spieler auf dem Markt für Grafikkarten. Im Jahr 1999 brachte NVIDIA die erste GeForce auf den Markt – die GeForce 256. Diese Karte war revolutionär, weil sie als erste GPU (Graphics Processing Unit) vermarktet wurde, die sowohl die Grafikberechnung als auch die Geometrieverarbeitung übernahm. Das bedeutete, dass sie nicht nur die Pixel auf dem Bildschirm anordnete, sondern auch die dreidimensionalen Modelle in Spielen berechnete.

Die GeForce 256 setzte den Standard für die folgenden Jahre und half dabei, Gaming-Grafik auf ein völlig neues Niveau zu heben. Spiele wie Half-Life und Counter-Strike sahen auf solchen Karten absolut beeindruckend aus und markierten den Beginn des modernen PC-Gamings.

Der Durchbruch des Fotorealismus: 2000er bis heute

DirectX und Shader: Feinheiten in der Grafik

Mit der Verbreitung von 3D-Grafikkarten in den 2000er Jahren wurden Spiele nicht nur detaillierter, sondern auch technisch anspruchsvoller. Hier kam die DirectX-Technologie von Microsoft ins Spiel, die den Grafikstandard für Windows-Systeme setzte. Mit jeder neuen Version von DirectX (aktuell sind wir bei DirectX 12) wurden die grafischen Fähigkeiten von Spielen erweitert.

Besonders wichtig war die Einführung von Shadern, kleinen Programmen, die auf der GPU laufen und die Darstellung von Licht, Schatten und Oberflächen in Spielen realistischer machen. Dank dieser Technologie konnten Spiele wie Crysis (2007) und The Witcher 3 (2015) atemberaubende Welten erschaffen, die beinahe wie echte Fotos wirken.

AMD vs. NVIDIA: Der ewige Kampf

Während NVIDIA in den 2000er Jahren einen dominanten Stand auf dem Markt erlangte, war der einzige echte Konkurrent AMD. In den späten 2000er Jahren brachte AMD (nach der Übernahme von ATI Technologies) seine eigenen Hochleistungs-Grafikkarten auf den Markt, wie die Radeon-Serie. Spieleentwickler begannen, ihre Spiele sowohl auf NVIDIA- als auch auf AMD-Karten zu optimieren, was zu einem Wettstreit um die besten FPS (Frames per Second) und die höchsten Auflösungen führte.

Während NVIDIA mit seiner RTX-Serie in den letzten Jahren die Nase vorn hatte – insbesondere durch die Einführung von Raytracing (mehr dazu gleich) – bleibt AMD ein starker Mitbewerber und bringt regelmäßig Karten heraus, die sowohl leistungstechnisch als auch preislich überzeugen.

Raytracing: Die Zukunft ist jetzt

Einer der größten technologischen Durchbrüche der letzten Jahre ist das Raytracing, das NVIDIA 2018 mit seiner RTX-Serie eingeführt hat. Raytracing simuliert, wie Lichtstrahlen in der echten Welt reflektiert und gebrochen werden, um eine noch realistischere Beleuchtung und Schattendarstellung zu ermöglichen. Spiele wie Cyberpunk 2077 und Minecraft (mit Raytracing-Updates) haben gezeigt, wie beeindruckend diese Technologie sein kann.

Obwohl Raytracing extrem rechenintensiv ist und nur auf den leistungsfähigsten Karten läuft, markiert es einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum ultimativen Fotorealismus im Gaming.

Was kommt als Nächstes? Die Zukunft der Grafikkarten

Die Rolle von KI und maschinellem Lernen

Während Grafikkarten heute in erster Linie für Gaming und kreative Anwendungen wie Video- und Fotobearbeitung verwendet werden, wächst auch die Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens in der Welt der GPUs. NVIDIA hat beispielsweise seine Tensor Cores eingeführt, die speziell dafür ausgelegt sind, maschinelles Lernen zu unterstützen. Diese Technologie hilft nicht nur, KI-gestützte Effekte in Spielen zu verbessern, sondern wird auch in Bereichen wie autonomes Fahren und medizinische Forschung eingesetzt.

Cloud-Gaming und Grafikkarten

Ein weiteres spannendes Feld für die Zukunft der Grafikkarten ist das Cloud-Gaming. Plattformen wie Google Stadia oder NVIDIA GeForce Now ermöglichen es dir, auch ohne High-End-Grafikkarte in deinem Rechner aktuelle Spiele in höchster Qualität zu spielen, da die Grafikberechnung in der Cloud stattfindet. Hier wird es spannend zu sehen sein, wie sich der Markt entwickelt und ob Grafikkarten langfristig sogar überflüssig werden könnten, wenn das Cloud-Gaming weiter an Bedeutung gewinnt.

Noch mehr Raytracing und Fotorealismus

Es ist wahrscheinlich, dass zukünftige Grafikkarten noch mehr Rechenleistung für Raytracing und andere fotorealistische Effekte bieten werden. Während wir jetzt bereits Spiele mit beeindruckender Grafik erleben, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Mit kommenden Spielen und Technologien wird es immer realistischer – bis wir eines Tages vielleicht gar nicht mehr zwischen virtueller und realer Welt unterscheiden können.

Fazit: Von der pixeligen Vergangenheit zur brillanten Gegenwart

Die Geschichte der Grafikkarte ist eng mit der Geschichte des Gamings verknüpft. Von den frühen Tagen der pixeligen Textgrafik über die ersten 3D-Revolutionen bis hin zu Raytracing und KI-gesteuerten Effekten hat sich die GPU stetig weiterentwickelt, um das Gaming-Erlebnis zu verbessern. Ohne sie wären die eindrucksvollen, lebendigen Spielwelten, die wir heute kennen, nicht möglich.

Für uns Gamer bleibt nur eines sicher: Die Zukunft der Grafikkarten verspricht noch viele spannende Neuerungen, die unsere Spielerlebnisse noch intensiver machen werden.

Welche Komponenten braucht eine Wasserkühlung?

Wasserkühlungen gelten unter Hardware Enthusiasten als Non Plus Ultra Lösung für des Kühlen eines Computers. Vor einigen Jahren war es auch noch so, dass eine Wasserkühlung in Sachen Effizienz einer reinen Luftkühlung durchaus überlegen war. Mittlerweile ist es aber so, dass eine gute Luftkühlung hier durchaus mithalten kann und auch beim Übertakten noch Reserven aufweist.

Aber gerade sogenannte Custom Wasserkühlungen haben vor allem den Vorteil, dass sie richtig gut aussehen können. Und natürlich sind noch immer sehr Effizient. Sie haben also ihre Daseinsberechtigung.

Aber aus welchen Komponenten besteht nun eine Wasserkühlung?

Die Pumpe

Da haben wir zunächst quasi das Herzstück einer Wasserkühlung. Die Pumpe. Die funktioniert auch in einem PC grundsätzlich wie eine Garten Wasserpumpe. Sie ist nur deutlich kleiner. Aufgabe ist es natürlich hier das Wasser im System zirkulieren zu lassen und somit die Wärme der CPU oder der GPU somit abzuführen.

Der Ausgleichsbehälter

Der Ausgleichsbehälter erfüllt als wichtigste Aufgabe dafür zu sorgen, dass immer ausreichend Wasser im System ist. Es ist quasi ein Vorratsbehälter. Was viele allerdings auch vergessen ist, dass er auch dafür sorgt, dass das Wasser Luftblasenfrei zirkuliert. Aus einem ähnlichen Grund wird der Behälter auch immer direkt vor der Pumpe installiert. Somit ist sichergestellt, dass die Pumpe nicht trocken läuft und deshalb Schaden nimmt.

Der CPU Kühler

Der CPU Kühler einer Wasserkühlung übernimmt grundsätzlich die gleiche Aufgabe, die auch ein Luftkühler hat. Er führt Hitze von der CPU ab. Nur eben nicht durch einen Luftstrom, sondern durch Wasser. Dieses durchströmt die Komponent und führt somit die Wärme ab. Ein CPU Wasserkühler zu installieren, ist nicht sonderlich schwer und unterscheidet sich auch kaum von der Installation eines Luftkühlers.

Der GPU Kühler

Die Aufgabe des GPU Kühlers ist natürlich ähnlich, wie die des CPU Kühlers. Nur dass eben der Prozessor und noch eine Reihe anderer Komponenten auf der Grafikkarte gekühlt werden. Und von diesen Komponenten gibt es auf einer Grafikkarte eine ganze Reihe. Deswegen umschließt der CPU Kühler auch quasi die ganze Grafikkarte. Das macht den Umbau allerdings auch recht kompliziert. Dies kann sich aber lohnen, da eine Wasserkühlung bei einer Grafikkarte besonders effizient wirkt.

Der Radiator

Das in der Wasserkühlung zirkulierende Wasser erwärmt sich mit der Zeit natürlich auch. Damit es aber dann weiterhin Wärme von den PC Komponenten abführen kann, muss es selbst wieder abgekühlt werden. Diese Aufgabe erledigt der Radiator. Das Grundprinzip ist das gleiche, wie bei einem Autokühler. Der Radiator besteht aus vielen kleinen Lamellen, die vom Wasser durchflossen werden. Somit entsteht eine größere Oberfläche, die dafür sorgt, dass die Wärme des durchfließenden Wassers an die Umgebung effizienter abgegeben werden kann. Damit dieser Vorgang besser funktioniert, sind in der Regel Venitilatoren auf dem Radiator installiert, die dafür sorgen, dass Warme Luft vom Radiotor weg abgeführt wird.

Schläuche und Rohre

Natürlich müssen Radior, Kühler, Pumpe und Ausgleichsbehälter auch miteinander verbunden werden. Andernfalls kann das Wasser ja nicht zirkulieren. Es muss ja ein Wasserkreislauf entstehen. Diese Verbindung wird entweder mittels Kunststoffschläuchen oder sogar Kunststoffrohren bewerkstelligt. Für Anfänger sind Schläuche leichter zu verbauen. Rohre hingegen sind eher etwas für Fortgeschrittene, da die Rohre mittels Heißluft in Form gebogen und auch immer auf eine extakte Länge gebracht werden müssen. Schläuche hingegen sind flexibel und können somit sehr leicht in Form gebracht werden.

Silent Base 800 Zeitraffer Video

Manchmal muss das Innenleben eines PC´s einfach in ein anderes Gehäuse umziehen. In diesem Fall war der Umzug notwendig, weil eine neue Grafikkarte angeschafft wurde. Und deren Abmessungen sich einfach nicht mit dem alten PC Gehäuse in Einklang bringen lassen wollten. Oder anders gesagt: Die Karte war zu lang, darum war ein größeres Gehäuse fällig.

Im Zuge des Umbaus damals ist auch ein kleines Video entstanden. Das Video zeigt im Zeitraffer den kompletten Einbau der Hardware in das BeQuiet! Silent Base 800. Nicht mehr ganz das neuste Gehäuse und das Video ist es auch nicht, aber vielleicht dennoch ganz nett anzusehen:

BeQuiet! Silent Base 800 Zeitraffer Video

Gaming PC zusammenstellen – darauf solltest du achten

Ein Gaming-PC muss deutlicher leistungsfähiger sein, als ein Computer mit dem nur Texte geschrieben werden sollen. Es gibt daher einige wichtige Komponenten, die bei einem Gaming-PC zu beachten sind. Fangen wir mit dem Arbeitsspeicher an:

Der Arbeitsspeicher

Dieser sollte mindestens 8 GB groß und über einen DDR3 RAM verfügen. Genügend Arbeitsspeicher ermöglicht ein schnelles Zwischenspeichern. Je höher die RAM-Zahl, desto flüssiger läuft das Spiel. Für das System sollte unbedingt ein 64-Bit-System (Windows 10) gewählt werden, da ein 32-Bit-System maximal 4 GB Arbeitsspeicher nutzen kann.

Die Grafikkarte

Der Speicher der Grafikkarte sollte mindestens 2 GB betragen. Sie ist für die grafische Darstellung zuständig. Als Speichertakt, werden mindestens 800 MHz benötigt. Eine PCI-Karte hat einen höheren Arbeitsspeicher, sowie einen höheren Speichertakt. Die Grafik wird schneller geladen und das Spiel lässt sich flüssiger spielen. Sie rendert die Bilder (Frames) und gibt so eine optimale Grafik aus.

Der Prozessor

Der Prozessor benötigt mindestens vier Kerne. Er nimmt die Rechenoperationen wahr, die nicht von der CPU der Grafikkarte bewältigt werden. Sockel von Motherboard und CPU müssen übereinstimmen. Bei der Wahl des Prozessors sollte auf den Namen geachtet werden. Bei einem Core-i5-Prozessor gibt die 5 die Generation an. Die Generation des Prozessors sollte definitiv überprüft werden. Die zwei etablierten Herstelle für Prozessoren sind AMD und Intel. Die Prozessoren sind sehr leistungsfähig.

Das Mainboard

Ohne das Mainboard funktioniert beim Gaming-PC gar nichts. Für die Grafik sollten einer oder mehrere PCI-Express-Slots darauf sein. Damit wird der Gaming-PC besonders leistungsstark. Für den RAM werden vier Steckplätze benötigt. Das Mainboard muss die RAM jedoch unterstützen. Der Soundchip auf dem Motherboard ist nur für genügsame Hörer geeignet. Wer Wert auf Qualität bei der Musik legt, benötigt zusätzlich eine eigene Soundkarte. Mehrere Lüfter sind beim Gaming-PC notwendig. Diese benötigen Lüfter-Anschlüsse, damit sie sich besser von den Temperatur-Sensoren steuern lassen. Das Mainboard benötigt zusätzliche Anschlüsse, je nachdem was angeschlossen werden soll.

Die Festplatte

Sie ist nicht unmittelbar an der Spielperformance beteiligt, aber neue Spiele benötigen einen sehr großen Speicherplatz. Daten auf einer schnellen Festplatte senken dazu die Ladezeit von Spielen enorm. Zu langsame Festplatten verzögern das abrufen der Daten. Mitunter können das mehr als 40 GB pro Spiel sein. Deshalb sollte die Festplatte mindestens 1 TB groß sein. Eine SSD-Festplatte ermöglicht außerdem einen schnelleren Systemstart und verbessert die Ladzeiten bei Spielen. Größe und Geschwindigkeit sind die wichtigsten Kriterien für die Festplattenwahl.

Das Gehäuse

Ein Gehäuse beherbergt den ganzen PC. Viele Ventilatoren sorgen für eine ausreichende Belüftung und einen leisen Gaming-PC. USB-Schnittstellen ermöglichen den Anschluss mehrerer Zubehörteile. Das Netzteil von mindestens 600 Watt ist notwendig, damit der Rechner seinen Strom beziehen kann.

Das Zubehör

Für ein optimales Gamingerlebnis werden Zubehörteile benötigt. Dazu zählen neben Headsets, Mäuse und Tastaturen, auch Joypad, Joystick und Pedalen. Für Gamer gibt es spezielle Gamingtastaturen. Sie sind schneller, wo die Maus mehr Zeit benötigt. Bei Gamingtastaturen arbeitet es sich mit Kürzeln wesentlich leichter. Wer sich eine solche Tastatur zulegt, sollte darauf achten, dass sie nicht mit zu vielen Tasten überfrachtet ist.

Die Gamingmaus

Die Gamingmaus muss etwas robuster sein. Oft haben sie neben den normalen Bedientasten der Maus und einem Scrollrad in der Mitte, zusätzliche Tasten für die Daumen. Die dpi darf nicht zu hoch sein, da die Maus bei der kleinsten Bewegung über die Maßen reagiert. Die Abtasttiefe der Maus sollte zwischen 2.000 und 4.000 dpi liegen. Die Polling-Rate beeinflusst die Mausbewegungen und die Tasten Betätigung. Die Rate einer normalen Maus liegt bei 125 Hertz. Gamer benötigen mindestens 500 bis 1.000 Hertz. Funkmäuse gehören zu den sehr guten Mäusen. Ist der Akku alle, lassen sich gute Funkmäuse mit einer USB-Verbindung am PC verbinden.

Der Bildschirm

Um die Spiele in optimaler Grafik genießen zu können, ist ein geeigneter Monitor nötig. Bildschirme mit einer Auflösung von 1.920×1080 Pixel von 24 Zoll und 27-Zoll-Bildschirme weichen Bildschirmen höherer Auflösung. Sie haben eine Bildwiederholfrequenz von 120×140 Hz.

Kompatiblität

Neben den notwendigen Komponenten ist die Kompatibilität ein Faktor, der trotz aller Leistung nicht außer Acht gelassen werden darf. Vertragen sich die einzelnen Hardwarekomponenten nicht, kommt es zu Problemen. Relevant ist auch, inwieweit der PC später nachgerüstet werden kann. Ist beispielsweise die CPU zu schwach, wird der Pixelbeschleuniger durch den Prozessor ausgebremst. Ruckelnde Grafik kann ebenfalls ein Konfigurationsproblem sein.

Fazit

Gaming-PCs im Eigenbau wesentlich preisgünstiger, als bereits fertige Zusammenstellungen oder Gaming-PC-Konfiguratoren. Dafür kostet der Bau einiges an Zeit. Punkte wie Mainboard, Arbeitsspeicher und Grafikkarten dürfen auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Man kann sich seinen PC auch nach Bestellung zusammenbauen lassen. Lässt man sich den PC zusammenstellen, gibt es eher Hinweise auf eventuelle Konfigurationsprobleme. Auf computerbase.de/forum/der-ideale-gaming-pc kann man sich nützliche Tipps zu den aktuell besten Komponenten holen. Auf aletoware.com/pc-montage-anleitung gibt es eine komplette Anleitung für eine PC Montage.

Gebrauchte Hardware – Darauf gilt es zu achten!

Neue, leistungsfähige Rechner, ganz gleich ob Desktop PC oder Laptop, sind oft teuer. Darum stellt sich für viele die Frage, ob es wirklich ein neuer Computer sein muss oder ob nicht vielleicht ein guter gebrauchter vollkommen ausreicht. Immerhin kann ein Gebrauchter durchaus eine Alternative sein, wenn man knapp bei Kasse ist oder nach einem Totalverlust ganz schnell erstmal ein PC her muss. Muss es also unbedingt ein neuer sein? Die Antwort: es ist eine Abwägungssache!

Nicht um jeden Preis

Für Gamer ist diese Abwägungssache natürlich noch etwas kniffeliger. Denn ein gebrauchter Computer lohnt sich vor allem dann, wenn man nicht unbedingt auf dem neusten Stand der Technik sein will oder muss. Allerdings sollte man auch nicht um jeden Preis einen Gebrauchten kaufen. Höhere Ausgaben als 180€ bis 200€ lohnen sich für einen PC ohne Sonderausstattungen kaum. Denn einfache Computer, die sich für Büroarbeiten eigenen gibt es schon ab 250€ neu.

Soll es ein gebrauchter sein, gilt es als erstes auf den Prozessor zu achten. Für Büroarbeiten reicht ein flotter Doppelkern-Prozessor wie z.B. der i3 von Intel vollkommen aus. Die Finger sollte man allerdings von den veralteten Core2Quad oder Core2Duo lassen.

Beim Arbeitsspeicher gilt: je mehr desto besser und unter 4GB RAM sollte es selbst für Büroanwendung nicht sein. Allerdings lässt sich gerade RAM mittlerweile sehr kostengünstig nachrüsten. Man sollte dafür aber darauf achten, dass das Mainboard noch freie Steckplätze für den RAM besitzt. Zudem sollte man Geräte meiden, die noch den alten DDR-2 SDRAM (oder noch älter) nutzen.

Gamer, die sich einen kostengünstigen Gebrauchten zulegen möchten, sind manchmal gut beraten, wenn sie auf einen Desktop-PC mit einer High End Grafikkarte der vorrangegangen Generation setzen.

Die Sache mit den Notebooks

Wirklich interessant wird die Angelegenheit, wenn es um ein gebrauchtes Notebook geht. Denn hier lohnt es sich im Vergleich zum Desktop PC deutlich mehr auf ein gebrauchtes Gerät zu setzen. Hier kann es nämlich durchaus sehr oft sein, dass ein günstiges und gutes gebrauchtes durchaus schneller und leistungsfähiger ist, als ein billiges neues Notebook. So habe ich vor einiger Zeit mal ein gebrauchtes Notebook getestet, welches gar keine so schlechten Ergebnisse lieferte. Hier kannst Du meinen Testbericht zum gebrauchten HP Elitebook 8440p  auf Addis Techblog lesen.

Ehemalige Topmodelle unter den Notebooks gibt es bereits ab 250€ gebraucht. Diese mit einem Core i5 sind noch immer deutlich schneller als neue Notebooks mit Atom Prozessor. Achillesferse gebrauchter Notebooks ist allerdings oft der Akku. Hier haben neue Laptops mit neuen, leistungsfähigen Akku natürlich die Nase vorn.

Wie alt darf ein gebrauchtes Gerät sein?

Hier kommt es auf den Einsatzzweck an. Ein Office PC, der gut erhalten ist, kann gut und gerne auch mal 5 Jahre alt sein. Älter sollte er allerdings nicht sein. Bei Computern, die im Gaming Bereich eingesetzt werden, sollte man Geräte meiden, die älter als zwei Jahre sind. Bedenken sollte man auch, dass sich gerade Notebooks deutlich schlechter nachrüsten lassen, als Desktops. Hinzu kommt, dass Verschleissteile wie Tastatur, Mauspad und in gewissen Maße auch der Bildschirm bei Notebooks nicht oder nur sehr aufwendig und teuer ausgetauscht werden können. Sind diese Teile abgenutzt oder zeigt der Bildschirm Pixelfehler gilt: Finger weg.

Wo bekommt man gebrauchte Geräte her?

Hier tummeln sich im Web einige Anbieter. So kann man ganz klassisch bei Ebay nach entsprechenden Geräten stöbern oder bei auf Gebrauchtwaren spezialisierten Anzeigenportalen. Der Amazon Marketplace kann auch eine gute Quelle sein. Manchmal findet man auch in klassischen Elektronik-Onlineshops Geräte die als B-Ware oder Versandrückläufer günstig verkauft werden.

Im Web finden sich mittlerweile auch sehr viele sogenannte Refurbisher. Als Shops, die sich auf das Aufbereiten gebrauchter Hardware und deren Verkauf spezialisiert haben. Und auch wenn sie mittlerweile Seltenheitswert haben, kann man auch mal im Laden des örtlichen Hardware-Händlers nachfragen.

Gewerbliche Händler haben aus Sicht des Käufers natürlich den Vorteil, dass sie eine gesetzliche Gewährleistung bieten müssen. Die Gewährleistungsfrist beläuft sich in Deutschland auf ein Jahr. (bei Neuware sind es zwei Jahre). Bei privat angebotenen Computern, wie man sie in Kleinanzeigen findet schließt der Verkäufer die Gewährleistung meistens aus – und das darf er auch. Dafür sind die Geräte privat oft günstiger zu bekommen. Bei Privatkäufen sollte man außerdem darauf achten, dass man bei der „mitgelieferten“ Software keine Raubkopieen untergejubelt bekommt. Hier gilt es auf die Lizenzen zu achten. Sowohl was das Betriebssystem angeht, als auch die Anwendungssoftware.

Hot Games – Cool PC | Teil I
Das PC Gehäuse kühlen

In diesem Hardware Special erkläre ich euch, wie ihr auch bei leistungsfressenden Games euren PC schön kühl halten könnt. Die richtige Gehäuse-Kühlung ist immer ein wichtiges Thema. Erst recht für diejenigen, die ihren Computer übertakten oder dies vor haben. Denn gerade beim Übertakten werden die betroffenen Bauteile, wie z.B. die CPU oder der Arbeitsspeicher noch wärmer, als sie es ohnehin schon tun. Bevor der Computer also den Hitzetod stirbt und zum Abschied letzte Rauchzeichen von sich gibt, sollte man sich also ein paar Grundlegende Gedanken über das richtige Cooling machen.

Reicht ein Lüfter? Oder müssen es mindestens drei sein? Und was hat der Standort des PCs mit Gehäusekühlung zu tun. Und vor allem: Wie ordne ich die Lüfter an, damit es möglichst kühl im PC Gehäuse bleibt. Und zwar auch dann, wenn ich den PC übertakte.

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Ein paar grundsätzliche Fakten über PC Lüfter

Wichtiger Tipp gleich am Anfang. Denn hat man einen Gehäuse Lüfter in der Hand, fragen sich viele: „In welche Richtung bläst so ein Lüfter eigentlich?“ Die Antwort ist relativ einfach. Die Luft wird in die Richtung geblasen, auf welcher der Lüfter seine Motor-Aufhängung hat. Also das Gerippe auf der „Rückseite“, an welcher der Motor befestigt ist.

Welche Größe ein Gehäuse Lüfter hat bzw haben kann, das hängt vom Gehäuse* ab. Dieses gibt aufgrund der vorhanden Bohrungen die verwendbaren Lüftergrößen vor. Wer also nicht selbst zum Dremel greifen will, ist hier also durchaus festgelegt. Durchgesetzt haben sich in der Regel 120mm Lüfter*.

Durchsatz und Drehzahl des Lüfters

In Shops wird gern die Lautstärke eines Lüfters angegeben. Und viele nutzen den Dezibel-Wert auch als wichtiges Kaufkriterium (teilweise auch als alleiniger Kaufgrund). Dennoch ist der angebende db-Wert meist vollkommen nebensächlich. Denn meist unterscheiden sich hier die Messverfahren der Hersteller deutlich. Was letztendlich bedeutet, dass dieser Wert allenfalls ein Vergleichswert bei Lüftern* des gleichen Herstellers sein kann. Deutlich wichtiger sind andere technische Details eines PC Lüfters.

Die wohl wichtigste Kenngröße eines Lüfters ist sein Durchsatz. Also die Menge Luft, die ein Lüfter innerhalb einer bestimmten Zeit bewegt. Denn nichts anderes macht ein Lüfter: Er bewegt vorhandene Luft – macht sie aber nicht kälter oder wärmer. Üblicherweise wird der Durchsatz eines PC Lüfters in m³/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben. Ein Lüfter mit einem Durchsatz von 80 m³/h bewegt also in einer Stunde 80 Kubikmeter Luft. Besonders wichtig wird dieser Wert später noch, wenn es darum geht verschiedene Lüfter im Gehäuse richtig anzuordnen. Von daher sollte man den Durchsatz seiner Lüfter kennen.

Die zweite wichtige Kennzahl eines Lüfters ist seine maximale Drehzahl. Diese wird üblicherweise in UPM oder RPM (Umdrehungen pro Minute / Rounds per Minute) angegeben. Je größer der Wert, desto schneller dreht sich der Lüfter.

Bringt man die Größe von Lüftern und ihre Drehzahl in einen Zusammenhang, ergibt sich folgende Faustregel:

[blockquote_box]Erstens: Je schneller ein Lüfter dreht, desto mehr Luft bewegt er.

Zweitens: Je größer ein Lüfter ist, desto langsamer kann er drehen um die gleiche Menge Luft zu bewegen, wie ein kleinerer Lüfter.

Drittens: Je langsamer ein Lüfter dreht, desto leiser ist er auch.[/blockquote_box]

Ein PC Lüfter sollte dementsprechend 120mm groß sein, einen Luftdurchsatz von mindestens 60 m³/h haben und dies bei höchstens 1500 UPM erreichen. Zusätzlich für Ruhe sorgen besonders geformte Rotorblätter und hochwertige Drehlager. All das sind die Punkte, die einen leisen und effizient arbeitenden Lüfter von einem lauten Lüfter unterscheiden.

Das Gehäuse und die Wärme

Der Luftstrom im Gehäuse

Es gibt PC Gehäuse, die über ein eigenes Belüftungskonzept verfügen. Dies ist aber nicht die Regel. In Standard Gehäusen gibt es eine Art von Airflow, mit der man im Grund wenig falsch machen kann: Vorne unten kalte Luft rein und oben hinten warme Luft raus.

Das hat dann den Vorteil, dass die Luft einmal quer durch das Gehäuse strömt. Vorbei an Festplatten, der Grafikkarte und dem Prozessor. Vom Grundprinzip her erreicht man diesen Luftstrom, indem man vorn/unten und hinten/oben jeweils Lüfter installiert. Wobei der vordere Lüfter kalte Luft in das Gehäuse bläst, während der hintere Lüfter warme Luft absaugt. Bei weniger stark geforderter Hardware kann man unter Umständen sogar auf den vorderen Lüfter verzichten. Denn kalte Luft wird ohnehin durch den entstehenden Luftstrom in das Gehäuse gesaugt.

Allerdings kann man den Luftstrom im Gehäuse durch geschickte Wahl und Anordnung der Lüfter noch deutlich optimieren. Und zwar in dem ich entweder einen Überdruck im Gehäuse erzeuge oder einen Unterdruck. Beide Methoden haben jeweils Vorteile. Allerdings bringen auch beide Methoden ihre eigenen Nachteile mit. Wie man das eine oder das andere hin bekommt hier kurz erklärt.

Überdruck oder Unterdruck

Wie stark die Kühlleistung eines Lüfterkonzepts letztendlich ausfällt, hängt in erster Linie davon ab, wie das Verhältnis von zugeführter kalter und abgeführter warmer Luft ist. Bei der Überdruck Methode führe ich mehr kühle Luft hinzu, als dass ich warme Luft absauge. Umgekehrt sauge ich bei der Unterdruck-Methode mehr warme Luft ab, als dass ich frische Luft hineinblase.

Die Überdruck Methode

Hier mal zwei Bilder, wie man sein Gehäuse mittels der Überdruck Methode kühlen kann. Bild 1 zeigt das Prinzip mit zwei Lüftern und Bild 2 mit drei Lüftern*. Die Lüfter sind jeweils grün dargestellt. Blaue Pfeile zeigen die Richtung der kalten Luft und rote Pfeile die der warmen Luft. Zudem ist jeweils der Durchsatz der einzelnen Lüfte dazu geschrieben. Dieser Wert ist hier nur beispielhaft und soll das Verhältnis zwischen zu- und abgeführter Luft zeigen.

Überdruck erzeugt mit 2 Lüftern
Überdruck erzeugt mit 2 Lüftern
Überdruck erzeugt mit 3 Lüftern
Überdruck erzeugt mit 3 Lüftern
Die Vorteile dieser Methode
  • vergleichsweise wenig Staub im Gehäuse
  • mittlere Kühlleistung
  • jede Gehäuseöffnung und jede Ritze dient der passiven Wärmeabfuhr
  • Grafikkarten ohne Direct Heat Exaust (DHE) werden besser gekühlt
Die Nachteile der Überdruck-Methode
  • kein Kamineffekt
  • der Airflow wird von den Gehäuseöffnungen bestimmt
  • die Kühlleistung von Downblow-CPU-Kühlern wird gestört
  • Grafikkarten mit DHE können den Effekt stören

Die Unterdruck-Methode

Etwas schwieriger zu bewerkstelligen, ist die Unterdruck Methode! Denn diese hängt ganz stark von der Art des Gehäuses ab. Denn dieses muss relativ dicht sein. Mesh-Design oder sehr viele vorhandene Gehäuseöffnungen stehen der Wirkung dieses Effekts nämlich entgegen, da so kein Unterdruck aufgebaut werden kann und der Effekt verpufft. Hier wieder zwei Bilder des Prinzips. Wieder mit zwei bzw drei Bildern. Für die Darstellung gilt das gleiche wie oben. Im Unterschied zur Überdruck Methode sieht man, dass die absaugenden (einzeln oder zusammen) Lüfter hier einen höheren Durchsatz haben, als die zuführenden Lüfter. Dies ist Voraussetzung für den Effekt.

Unterdruck mit 2 Lüftern
Unterdruck mit 2 Lüftern
Unterdruck mit 3 Lüftern
Unterdruck mit 3 Lüftern
Die Vorteile der Unterdruckmethode
  • Hohe Kühlleistung
  • Kamineffket
  • direkter Airflow
  • Unterstützt die Kühlleistung von Downblowern
  • Funktioniert mit allen DHE Grafikkarten
Die Nachteile der Unterdruck Methode
  • ohne Staubfilter sammelt sich sehr viel Staub im Gehäuse
  • Grafikkarten ohne DHE werden u.U. nur unzureichend unterstützt

 

Die Wahl des Gehäuses

Mainboard mit Downblow Lüfter
Mainboard mit Downblow (Boxed) Lüfter

Das perfekte Gehäuse gibt es sich nicht! Vieles hängt auch von Deinem eigenen Geschmack ab. Grundsätzlich gilt aber, dass alles im Gehäuse, was den Luftstrom stört vermieden werden sollte. Plant man zum Beispiel den Einbau einer langen High-End Grafikkarte*, dann sollte man ein möglichst tiefes Gehäuse* nutzen. Denn die Grafikkarte teilt ansonsten den Luftstrom, was zu einer ineffizienten Kühlung des gesamten Computers führen kann. Auch stören viele Kabel im Gehäuse den Airflow. Dementsprechend sollte das Gehäuse die Möglichkeit bieten, das Innere in einen Aufgeräumten Zustand zu versetzen. Das Stichwort lautet hier Kabelmanagement.

Und wie oben schon angesprochen, sollte der Einbau möglichst großer Lüfter möglich sein, die sich sinnvoll platzieren lassen. So sollten Lüfte vor allem vorne und hinten, sowie im Gehäusedeckel bzw im Boden platziert werden können. Ein Seitenwand-Lüfter ist übrigens Unsinn . Der Einsatz in der Seitenwand macht eigentlich nur in einem einzigen Fall Sinn: Und zwar dann, wenn man einen Downblow-Boxed Lüfter nutzt und keinen Turmkühler. Warum das so ist, darum geht es dann auch in Teil II dieser Artikelserie

Netzteil oben oder unten?

Ein oben eingebautes Netzteil ist eigentlich mittlerweile eher eine Seltenheit und kommt im Grunde nur in älteren Gehäusen vor, die sich an die ATX Vorgaben halten. Bei modernen Gehäusen wird das Netzteil fast immer unten eingebaut, was ein paar sehr gewichtige Vorteile bringt. So wird das Netzteil am Boden nicht mit der Abwärme anderer Hardwareteile belastet und kann so wesentlich effizienter und auch leiser arbeiten. Das Verlängert zudem auch die Lebensdauer des Netzteiles. Und schöner aussehen tut es auch noch, da die Netzteil Kabel nicht in der Luft hängen.

In Teil II der Serie wird es dann darum gehen, wie wir unsere CPU ordentlich kühl halten und welche Fehler man dabei machen kann.
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