Laut Nvidia ist der PC das ultimative Spiel-System

Die Konsolen brechen einen Verkaufsrekord nach dem anderen, auch wenn es lauter Probleme mit den Systemen gibt. Grund genug für Nvidia Stellung zu beziehen und Flagge zu bekennen für den PC als Gaming Plattform. Dabei verteidigt Nvidia den PC und bezeichnet ihn als leistungsstärkste Plattform. Gegenüber mcvuk.com äußerte sich Matt Wright (Consumer Sales Manager Manager bei Nvidia) zu der Thematik. Die Aussage komtm passend zum Start des Verkaufs von einer Reihe PCs kleinerer Bauart, die Nvidia zeitgleich mit den Next Gen Konsolen auf den Markt bringt.

Der PC sei den Konsolen weit überlegen

Laut Wright sollen die PCs den Konsolen wesentlich überlegen sein bei den Spielen und zusätzlich würde er noch weitere Funktionen bieten, die die Konsolen nicht hätten. Man sei sich bei Nvidia bewusst, dass viele Spieler vor der Komplexität des PCs zurückschrecken und man möchte versuchen die Barrieren zwischen PC und Konsolen einzureißen. Nvidia möchte, dass das Spielen auf dem PC so einfach wie möglich gestalten und es sei bereits relevanter und anziehender für Casual Spieler. Steam habe bereits mehr Nutzer als Xbox Live und es gäbe eine neue Generation, die mit Spielen wie Minecraft und World of Tanks aufgewachsen seien. Es gäbe eine gewaltige Basis an Spielern, die PC Gaming lieben würde.

Diese Aussagen sind unterlegt mit den neusten Zahlen zu Gaming im Vereinten Königreich, denn dort ist der PC die am schnellsten wachsende Gaming Plattform derzeit. Auch wenn nun die Next Gen Konsolen auf dem Markt sind wird sich dies wohl auch so schnell nicht ändern.

 

AMD Mantle soll DirectX übertreffen

AMD Mantle befindet sich nun seit einiger Zeit in Entwicklung und soll nach Jahren DirectX als Schnittstelle ablösen. Die Vorteile liegen natürlich klar auf der Hand: Grafikkarten Hersteller und Grafik-Schnittstellen Programmierer im eigenen Haus könnten große Vorteile für die eigenen Produkte bringen. Nun präsentierte AMD im Zuge der Entwicklerkonferenz APU13  erste handfeste Fakten zur Leistungssteigerung durch die neue Schnittstelle.

Die derzeit unangefochtene Nummer 1 bei den Grafik-APIs (API = application programming interface | Programmiererschnittstelle) ist seit einigen Jahren Microsofts DirectX. Ganz simpel ausgedrückt sind diese Schnittstellen das Bindeglied zwischen der Hardware (Grafikkarte) und dem Betriebssystem (z.B. Windows). Seit Jahren hat Microsoft quasi das Monopol mit DirectX und deswegen versucht nun AMD seine eigene Schnittstelle zu etablieren – dies gelingt natürlich nur, wenn Mantle deutlich bessere Ergebnisse als DirectX erreicht. Neben Battlefield 4 (erhält wahrscheinlich noch dieses Jahr ein Mantle Update) habe auch noch nicht erschienene Spiele wie Thief und Star Citizen die Unterstützung von Mantle angekündigt.

Einer der ersten Vorteile von Mantle ist, dass es betriebssystemunabhängig ist, während DirectX nur auf Windows läuft. Gerade wenn man an Steam Machines denkt, ist dies ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Laut den Entwicklern von Mantle käme man mit der API dem Wunsch vieler Entwickler nach, mehr Kontrolle über die Grafikeinheit zu erhalten und außerdem sei es dadurch einfacher Konsolen-Spiele auf PC zu portieren.

Draw Calls und Vorteile für Entwickler

Neben der Grafikeinheit (GPU) hat die API außerdem noch entscheidenden Einfluss auf die Performance des Prozessors (CPU). Die CPU werden sehr schnell zu einem Flaschenhals und dies versucht Mantle zu umgehen bzw. zu verbessern. Als Beispiel zeigte AMD auf der Konferenz eine Steigerung bei den sogenannten Draw Calls. Diese Draw Calls sind Befehle, die an die GPU gesendet werden um ein bestimmtes Objekt rendern zu lassen. Für einen fertigen Frame (Bild) benötigt man mehrere hundert dieser Draw Calls und je mehr dieser Befehle möglich sind, desto besser ist die Qualität des Bilder oder mehr Objekte können dargestellt werden.  Laut AMD sind derzeit mit DirectX rund 10 000 dieser Draw Calls möglich, alles darüber hinaus würde durch die CPU limitieren.  Mantle soll 9x mehr dieser Befehle verarbeiten/ausgeben können.

Darüber hinaus hat Mantle Zugriff auf den Speicher, der CPU und GPU zur Verfügung steht was den Entwicklern viele Vorteile bringen soll. Außerdem werden diverse Buffer und Arrays zusammengefasst, was eine vereinfachte Kontrolle für Entwickler bedeutet. Außerdem soll die Initialisierung von Hardware durch ein verbessertes Binding-Modell der API beschleunigen. Dadurch das Shader nicht bei jedem Start neu kompiliert werden ergeben sich kürzere Ladezeiten. Auch soll das Ressourcen System für Multi-GPUs verbessert werden, was ebenfalls eine höhere Leistung mit sich bringen soll.

Potential hat Mantle also eine Menge und könnte tatsächlich ein Erfolg werden. Aber ob es sich durchsetzen kann bleibt abzuwarten und wird sich erst zeigen, wenn man genaue Zahlen zum Performance-Gewinn hat. AMD hätte damit einen großen Vorteil auf dem Grafikkarten Markt.

Neue Keyboards von Roccat – die Ryos Serie

Roccat hat nun endlich die Gaming-Keyboards der Ryos Serie veröffentlicht und stehen nun somit zum Verkauf bereit.

Es gibt 3 verschiedene Ausführungen. Ryos MK, Ryos MK Glow und Ryos MK Pro. Alle 3 verfügen beispielsweise über Roccats Easy-Shift[+] und Roccat Talk – diese Features kennt man bereits von den bereits erschienen Produkten des deutschen Herstellers.

Die Ryos MK stellt das Einstiegsmodell da und beginnt ab 100 Euro, das Ryos MK Glow verfügt über eine Tastaturbeleuchtung während das Ryos MK Pro sogar eine Funktion bietet, bei der jede Taste separat beleuchtet werden kann in den zur Verfügung stehenden Farben. Bei den 3 mechanischen Keyboards kommen Cherry MX Key Switches zum Einsatz.

Leider stehen uns keine Testmuster zur Verfügung, deswegen kann ich nichts über die Qualität sagen.

Roccat Power Grid – Mächtige App verbindet Gaming und Smartphone

Die sehr umfangreiche App Roccat Grid war schon länger in aller Munde, da sich hier erstmals eine wirklich sinnvolle Verbindung zwischen mobilen Geräten und dem PC innerhalb eines Gaming-Umfelds herstellen lässt. Die App bietet einige ziemlich interessante Funktionen vor allem für Zocker, aber auch für andere Nutzer.

Roccat Power Grid wurde nun endlich kostenlos für die Öffentlichkeit zum Downloaden freigegeben. Erhältlich ist die App für mobile Geräte mit Android oder iOS Betriebssystemen. Außerdem steht noch ein Host-Programm für Microsoft Windows bereit und ein SDK für Entwickler.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die App selbst hatte ich schon etwas länger auf dem Radar, dachte aber zuerst es sei eher eine kleinere Spielerei. Nachdem ich mich jetzt damit etwas befasst habe konnte ich erkennen, dass Roccat Power Grid tatsächlich sehr umfangreich und vor allem sinnvoll einsetzbar ist. Die Idee hinter der App ist nämlich, das Smartphone ins PC-Gaming zu integrieren, quasi als Fernbedienung oder aber als Second Screen. So kann man beispielsweise mit Roccat Power Grid Shortcuts oder Makros erstellen für diverse Spiele wie League of Legends, Skyrim, World of Tanks. Man könnte also Roccat Power Grid für Skyrim so belegen, dass man einen Button im Grid nutzt um einen Heiltrank einzuwerfen, was sicherlich etwas Zeit spart und komfortabler ist. Da der deutscher Hersteller Roccat ein SDK zu Power Grid anbietet, können sich professionelle und Amateur-Programmierer austoben und ihre eigenen Inhalte und Funktionen erstellen. Dies kann dann auf einer Datenbank mit anderen getauscht werden, die von Roccat zur Verfügung gestellt wird. Neben Funktionen von Spielen sind außerdem noch diverse andere Programme mit Power Grid via Smartphone steuerbar. So kann man beispielsweise seinen MP3-Player oder Videoplayer auf dem PC über das Smartphone steuern, was ich persönlich sehr gut gebrauchen kann. Das Handy hab ich nämlich immer bei mir, aber nicht die Fernbedienung meiner Boxen.

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Roccat kündigte außerdem an, dass die Open Beta zu Power Grid keine Begrenzung habe zurzeit und man würde weiterhin auf das Feedback der Nutzer eingehen und die App kontinuierlich optimieren. Anders als in Keyboards eingebaute Displays finde ich die Lösung mit einer App für Smartphones ziemlich lustig. Ich persönlich werde es in Zukunft öfters mal nutzen, da es eine nette Spielerei ist, die auch definitiv sinnvoll ist oder sein kann. Smartphone und PC werden dabei übrigens über WiFi verbunden. Mehr Infos zur App und zur Datenbank gibt es auf der offiziellen Roccat Power Grid Webseite.

Ich bin mir auch sicher, dass einige Entwickler hier ziemlich gute Ideen für Kommandos / Funktionen zu Roccat Power Grid haben werden in der Zukunft. Die App ist wie gesagt kostenlos und äußerst umfangreich, antesten lohnt sich also auf jeden Fall! Gerade für Leute die mit der Idee spielen, sich ein sündhaft teures Keyboard mit Display zu kaufen ist die App eine echte Alternative! Und mal abgesehen davon finde ich die App an sich stylisch, da mir der Stil von Roccat ohnehin sehr gefällt. Antesten lohnt sich definitiv.

ROCCAT-Power-Grid-Info

Neues Spielebundle von Nvidia

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Nvidia hat sein bekanntes und beliebtes Spielebundle-Angebot aktualisiert. Dabei erhält man beim Kauf von Grafikkarten Codes für einige ausgewählte gratis Spiele dazu. Das Bundle „Pirates, Heroes and Spies“ besteht aus 3 hochkarätigen Spielen.

Wer sich eine Geforce GTX 660, Geforce GTX 660 TI,  Geforce 670, Geforce GTX 680 oder Geforce GTX 760 kauft erhält die Vollversionen Assassins Creed 4: Black Flag und Tom Clancy’s Splinter Cell: Blacklist als kostenlose Beilage zum Kauf.

Greift man etwas tiefer in die Tasche und erwirbt eine Geforce GTX 770, Geforce GTX 780 oder Geforce GTX Titan erhält man außerdem noch die Vollversion des kommenden Spiels Batman: Arkham Origins dazu. Alle Spiele sind in enger Zusammenarbeit mit Nvidia entwickelt worden und auch für Karten von Nvidia optimiert worden.

Diese Spielebundles können teilweise ein echter Kaufanreiz sein, da man dadurch tatsächlich Geld einsparen kann, denn alle 3 Titel sind relativ neu bzw. noch gar nicht erschienen und haben somit einen Gesamtpreis von ca. 130-150 Euro. Gerade Batman: Arkham Origins und Assassins Creed 4: Black Flag werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Hits werden (beide erscheinen in den kommenden Wochen).

Xbox One: Biometrische Datenkrake?

Die Xbox One hatte es schon nicht leicht in der Marketing-Schlacht rund um die Veröffentlichung der kommenden Next Gen Konsolen. Die Konkurrenz von Sony hatte mit der Playstation 4 einfach das bessere Blatt auf der Hand und Microsofts Gebrauchtspiel Politik entzündete sogar einen gewaltigen Shitstorm im Internet. Schließlich ruderte der Konzern zurück und hob nervige Restriktionen und Gängelungen wieder auf. Man gab dem Druck der Kunden nach, auch da die Playstation 4 bei den Vorbestellungen weit vor der Xbox One lag. Nun könnte man meinen, dass endlich alles überstanden sei und man einfach die Veröffentlichung über die Bühne bringen könne und schon könnte der nächste Shitstorm heraufziehen. Denn Kinect (die Kamera der Konsole) eröffnet nicht nur für Spiele neue Möglichkeiten.

Die Kinect Kamera der Xbox One ist ziemlich leistungsfähig und erkennt unter anderem den Puls, Muskelbelastung, Sprachbefehle und Körperbewegungen. Wäre es denn dann nicht toll, wenn man diese Kamera dann dazu benutzt um zu sehen, wie Leute auf Werbung und ähnliches reagieren? Genau das dachte sich Microsofts Yusuf Mehdi und nannte dies ein Revolution am Markt, genauer gesagt sogar den heiligen Gral. Gegenüber der Association of National Advertisers Masters of Marketing erläuterte Mehdi die Möglichkeiten dieser Technik.

Der heilige Gral der Werbung?

So sei Microsoft laut Mehdi in einer besonderen Position, da man schon lange im digitalen Geschäft tätig sei und nun auch immer mehr am Fernseher präsent sei. Irgendwann wolle man all dieses Wissen kombinieren und den Werbefachleuten anbieten. Tatsächlich ist dies für die Werbe Branche eine prall gefüllte Schatztruhe mit Informationen. Man bezeichnete die Xbox One als einen Fernseher, der den Zuschauer anschaue. Dadurch könne man seine Reaktionen auf Werbung analysieren, was auch durchaus im Labor für Forschungszwecke gemacht wird. Nur wird man hier eine viel größere Gruppe an Testsubjekten zur Verfügung hätte. All dies könne sich auf die Werbepreise auswirken.

Wenn man bedenkt, dass die Kamera von Kinect sogar minimale Verfärbungen der Haut oder kleine Adern im Auge erkennen kann, dann kann man sich vorstellen wie detailreich ein biometrisches Profil ausfallen könnte. Wie auf dem Artikel von adage.com beschrieben wird, wurden rund 78 Millionen Xbox 360 verkauft und wenn nur ein Bruchteil dieser Verkaufszahlen auch mit der Xbox One erreicht wird, hätte man die größte Stichprobengruppe weltweit.

In einem Auszug einer Email als Antwort auf den Artikel stellte Yusuf Mehdi folgendes klar:

„Microsoft does not have plans to target ads or content based on any data Kinect collects, and we will not in the future unless someone chooses to allow us to do so. Even then, we would give them a clear explanation of what is collected and how it will be used.“

Yusuf Mehdi | Advertising Age | Xbox One’s Data Treasure Trove Could Reshape Marketing | Author: Jack Neff

 

Biometrisches Profil? Nein danke!

Für mich ist der Zug für die Xbox One definitiv abgefahren. Ich bin mir bewusst, dass ich überall Spuren im Internet / PC oder wo auch immer hinterlasse und das diese auch gerade für Werbung benutzt werden, aber eine Kamera die mich beim Spielen / Fernsehen so sehr im Detail analysieren und erfassen kann geht mir dann doch zu weit. Selbst wenn Microsoft beteuert diese Daten erstmal nicht zu sammeln oder an Dritte zu verkaufen kann ich es nicht kontrollieren. Oder um es vielleicht sogar noch auf die politische Ebene zu bringen: Microsoft arbeitet mit den amerikanischen Geheimdiensten zwangsweise oder freiwillig eng zusammen und die freuen sich unter Garantie über eine derartige Hochleistungskamera im Wohnzimmer. Wunderbar um Profile zu erstellen. Oder keiner kann garantieren, dass die gekauften Lizenzen für Spiele nicht auf einmal nur noch per Gesichtserkennung freigeschaltet werden könnten. Denkbar ist vieles und Microsoft hat ähnliche Patente bereits in der Tasche.

In mein Haus wird jedenfalls keine Xbox One samt Kinect kommen. Wer weiß schon, was nach der Veröffentlichung passiert. Ist die Konsole erstmal auf dem Markt könnte man per Patch und AGB-Änderung vieles nachträglich einführen, wenn keiner mehr darauf achtet. Mir geht die Xbox One etwas zu weit mit dieser Kamera und ich sehe dies langsam sehr kritisch. Auch wenn man erstmal beteuert die Konsole nicht für derartige Zwecke ohne Zustimmung der Käufer zu benutzen, hat es dennoch einen faden Beigeschmack und man kann nicht wissen, was noch kommt. Schade.