Roccat Sova – Gaming Peripherie für die Couch

Eines der größten Argumente von Konsolenspielern ist oftmals der Fakt, dass man bequem vom Sofa aus mit dem Controller spielen kann, während die PC-Spieler meistens am Schreibtisch sitzen müssen oder einen sperrigen Laptop auf dem Schoss haben. Deswegen wird der ein oder andere Fan des PCs sicherlich schon hin und wieder neidisch auf die Konsoleros gewesen sein. Aber dank Roccat könnte sich dies nun schon sehr bald ändern, denn Roccat hat eine sehr interessante Studie vor einigen Wochen auf der E3 in den USA vorgestellt. PC-Spieler sind unter Garantie verzückt vom Roccat Sova Designkonzept.

Bei dem Roccat Sova Pad handelt es sich um eine Kombination aus Keyboard und Mauspad, welches man drahtlos mit jeder Konsole und jedem PC verbinden kann, der mit Windows, SteamOS oder Android läuft. Die Tastatur besteht aus Cherry-MX Switches und ist fest in den Aluminium-Rahmen integriert, wie auch das Mauspad selbst. Das Mauspad lässt sich dabei durch eine Schiene auf der Rückseite nach links und rechts verschieben, so dass es an die ergonomischen Wünsche des jeweiligen Nutzers angepasst werden kann – Roccat denkt wirklich mit. Ein weiterer Vorteil dieser Schiene ist, dass man beispielsweise über einen 3D-Drucker eigene Halterungen für Handys oder Getränke beispielsweise anbringen könnte – dem modularen System sei dank.

roccat_sova4

An den Seiten befinden sich Anschlüsse für USB, welche nicht wie sonst üblich direkt an der Kante des Gehäuses sitzen, sondern in einem „ausgehöhltem“ Bereich sitzen. Dies gewährleistet, dass man ein USB Kabel nicht aus versehen rauszieht oder umbiegt – passiert recht häufig, wenn man einen Laptop auf dem Schoss hat. Auf der Unterseite des Roccat Sova befinden sich gepolsterte Pads, damit auch nach Stunden der Nutzung die Oberschenkel nicht weh tun und man auch keine Wärmebelastung erleidet. Der Akku des Roccat Sova soll für rund 12 Stunden halten – mehr als ausreichend. Die auf dem PC oder der Konsole installierten Treiber für die Maus soll außerdem problemslos übernommen werden, sofern diese mit dem Pad verbunden ist.

Es wurde Zeit – Adios Schreibtisch!

Meiner Meinung nach hat Roccat hier einen richtigen Riecher für den nächsten großen Trend im PC Gaming Bereich der nahen Zukunft. Valve versucht mit SteamOS und dem Steam Big Picture Konzept den PC als Mittelpunkt des Wohnzimmers zu etablieren – ein Kampf um die Vorherrschaft auf der Couch wird demnächst zwischen dem Rechenknecht und den Konsolen entbrennen. Statt auf einem verhältnismäßig kleinem Monitor zu spielen könnte man nun einfach bequem am großen TV zocken.

Roccat könnte hier also ein kleiner Geniestreich gelingen. Normal halte ich mich bei solchen Neuheiten und Trends eigentlich oftmals zurück, aber im Falle des Roccat Sova fällt mir nur eins ein: Ich will dieses Ding unbedingt haben! Das Konzept könnte voll aufgehen und PC-Gamer könnten endlich vom Schreibtisch befreit werden. Erscheinen soll das Pad allerdings erst in 2015 – bis dahin geht Roccat noch auf das Feedback und die Wünsche der Community ein.

Wer will kann die Konzept-Studie auf der diesjährigen Gamescom mal etwas näher unter die Lupe nehmen. Roccat wird dort noch weitere Produkte erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Neben 25 Gaming-Stations wird es auch extra für das Roccat Sova eine spezielle Couch-Area geben.

Xbox One demnächst ohne Kinect erhältlich

Vor wenigen Monaten veröffentlichten die beiden Riesen Sony und Microsoft ihre neusten Konsolen und lieferten sich vorab einen heftigen Schlagabtausch rund um die Krone der Konsolenverkäufer. Mittlerweile scheint der Sieger aus dem Duell relativ klar hervorgegangen zu sein: Sony verkaufte mit der Playstation 4 mehr Einheiten, als Microsoft mit der Xbox One. Ein nicht zu unterschätzender Faktor dabei war auch die Tatasche, dass die Playstation 4 rund 100 Euro günstiger ist, als die Xbox One. Außerdem rutschte Microsofts Kinect dabei in den Vordergrund, allerdings nicht in positiver Hinsicht. Durch die sehr leistungsfähige Kamera und das Mikrofon samt Stimmerkennung von Microsofts Konsole wurden schnell erste Beschwerden laut, dass man sich keinen Big Brother Überwachungskasten ins heimische Wohnzimmer stellen möchte.

Die neue Xbox

Die Xbox One war ausschließlich mit Kinect erhältlich – Sonys Playstation 4 wurde ohne eine derartige Kamera ausgeliefert. Nun lenkt Microsoft ein und bietet ab Juni eine Version ohne Kinect an, welche rund 100 Euro billiger sein soll. Aktuell kostet die Xbox One (500GB HDD und 2 Controller) bei Otto beispielsweise 499,99€, während die Playstation 4 nur 399,99€ kostet – klarer Vorteil fürs Sonys Konsole.

Außerdem soll es für Gold-Mitglieder, ähnlich wie bei Playstation Plus, Rabatte und Gratis-Spiele ab Juni geben. Letztere sind aber nur solange spielbar, wie das Gold Abonnement läuft. Meiner Meinung nach kam der Schritt etwas zu spät, die Konsole ohne Kinect und vor allem günstiger auszuliefern. Laut Statistiken gibt Sony den Ton bei den Verkaufszahlen an und das wird sich nun sicherlich auch nicht mehr so schnell ändern.

 

Playstation 4 – Fehlermeldung CE-34878-0 zerstört Speicherstände

Was wäre der Launch einer Konsole ohne irgendwelche fatalen Fehler in der Folgezeit? Richtig…jetzt hat es die Playstation 4 erwischt. Nutzer beklagen sich in einem über 30 Seiten langen Beitrag im offiziellen Forum über die Fehlermeldung CE-34878-0.

Dieser Fehler führt dazu, dass unter anderem Speicherstände gelöscht werden oder sogar die Apps ihren Dienst verweigern – recht fatal also. Eingeschränkt ist dies dabei nicht auf bestimmte Spiele, sondern betrifft anscheinend so gut wie jedes Spiel. Genannt wurden hier als Beispiele unter anderem  NBA 2K14, Call of Duty: Ghosts, Battlefield 4 und Assassin’s Creed 4: Black Flag und noch einige andere.

Wie dieser Fehler zustande kommt ist noch unklar und es gibt auch noch keinerlei Hilfestellungen. Auch Sony meldete sich hierzu noch nicht zu Wort. Man kann also nur hoffen, dass ein recht zeitnaher Fix für die Playstation 4 erscheint und diese Fehler behebt.

nVidia Tegra-K1 Demo

Ein großes Highlight auf der diesjährigen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas war die Vorstellung von nVidias Tegra-K1-Chip. Bereits vor einigen Monaten wurde der Chip unter dem Projektnamen Logan  vorgestellt und feiert nun unter dem Namen Tegra-Ki-Chip Premiere auf der CES. Bei diesem Chip handelt es sich um ein wahres Kraftpaket für mobile Geräte wie Handys und Tablets und soll laut Hersteller beispielsweise die PS3 und Xbox 360 ganz einfach hinter sich lassen.

Companion?

Der Tegra-K1-Chip ist ein sogenannter SoC (System-on-a-Chip) und basiert auf der Kepler-Architektur von nVidia, welche man bereits von der aktuellen Desktop Grafikkarten Generationen kennt. Jedoch begnügt sich der Tegra-K1-Chip mit einer Leistungsaufnahme von nur 5Watt, was für den mobilen Gebrauch und zwingend erforderlich ist – ansonsten würde das Tablet oder Smartphone ziemlich schnell der Saft ausgehen. Ausgeliefert werden soll der Chip in 2 Versionen, eine davon wird mit einem Quad-Core (4+1) Cortex-A15 Prozessor ausgestattet sein und einer mit nVidias eigenem 64-bit Dual-Core ARMv8 Denver CPUs und wird somit auch das Start-Katapult für zukünftige Projekte sein, die auf dieser CPU basieren.

Der mit einer maximalen Taktung von 1,9 bis 2,3 GHz laufende Cortex-A15 verfügt über einen sogenannten „companion core“, deswegen die 4+1 Bezeichnung. Dieser auch als „shadow core“ bezeichnete Kern wird immer dann aktiviert, wenn der Chip gerade nicht viel CPU-Nutzung benötigt – beispielsweise bei aktiviertem Screensaver oder schlichter Nichtbenutzung des Geräts. Sinn und Zweck dahinter ist einfach das Sparen von Energie. Wird mehr Leistung benötigt schaltet der Chip nach und nach andere Kerne hinzu, während der „companion core“ deaktiviert wird. Er wird bei 4 aktivierten Kernen nicht aktiviert.

Über den Dual-Core 64-Bit ARMv8 Denver hingegen gibt es noch nicht viele handfeste Informationen, er soll jedenfalls mit bis zu 2,5 GHz Takt arbeiten.

Unreal Engine 4 fähig

Der Tegra-KI-Chip ist in der Lage die aktuelle Unreal 4 Engine zu handhaben, was wahrlich ein Kraftakt für Hardware bedeutet…die 192 GPU-Kerne machen das möglich. Außerdem ist der Chip DirectX-11.1 und OpenGL 4.4 tauglich – stark! Theoretisch kann Android mittels dem Chip bis zu 8 GByte RAM zulassen und unterstützen Auflösungen bis zu 3840×2160 bzw. 4096×2160 via HDMI. Wie bereits angekündigt wird auch nVidias Konsole Shield ein Update erhalten zu einem späteren Zeitpunkt.

Generell hat sich wohl die Ausrichtung bei nVidia geändert. Wurden früher erst einfach die Desktop-Grafikkarten entwickelt und erst danach an die mobile Hardware gedacht, scheint es nun einen Kurswechsel gegeben zu haben. Einige Experten gehen davon aus, dass bei der Entwicklung nun zuerst die mobile Hardware als Grundgerüst genommen werden, aus denen dann die Desktop Varianten entstehen sollen.

Im Video sieht man nun, wie leistungsfähig der neue Chip eigentlich ist. Ziemlich beeindruckend wie ich finde.

 

 

Die erste SteamOS-Version wurde veröffentlicht

Der gestrige Freitag markiert für Valve einen Meilenstein für das Projekt SteamOS, denn die ersten Prototypen der SteamMachines wurden in den USA ausgeliefert. Außerdem wurde die erste Version von SteamOS freigegeben und hatte direkt eine kleine Überraschung parat.

In der recht umfangreichen FAQ zu SteamOS werden die wichtigsten Fragen rund um Installation und einigen anderen Dingen erklärt – unter anderem auch wie man Windows Spiele streamen kann über SteamOS. Die Überraschung dabei ist, dass die Linux-Variante von SteamOS nicht etwa auf Ubuntu basiert, sondern auf der Debian-Distribution. Laut Valve ermöglichte Debian den Entwicklern eine bessere Basis, um das speziell auf Spiele optimierte SteamOS zu modifizieren. Überraschend war dies, da viele Experten davon ausgingen, dass SteamOS auf Ubuntu aufbauen würde. Valve betonte nochmals, dass es sich bei SteamOS um eine Beta-Version handeln würde und es nur erfahrenen Linux-Nutzern empfiehlt das Betriebssystem zu testen.

Für SteamOS wird derzeit folgende Hardware vorausgesetzt: Ein 64-Bit-Prozessor von Intel oder AMD, eine Festplatte mit mindestens 500 Gbyte, 4 Gbyte RAM, UEFI Boot Support, eine nVidia Grafikkarte (AMD Support soll später folgen) und ein für die Installation benötigter USB-Port.

Ob sich SteamOS etablieren kann wird sich noch zeigen. Die Entwicklung dürfte spannend werden.

Roccat Kone Pure Color Phantom White vorgestellt

Der erste Schnee ist bereits in einigen Teilen des Landes gefallen und passend dazu veröffentlicht Roccat eine weiße Sonderedition der Roccat Kone Pure. Die Roccat Kone Pure Color – Phantom White ist Teil einer Serie anlässlich des 5-jährigen Jubiläums  „Year of the Kone“. Zuvor erschienen die Designvarianten Inferno Orange, Polar Blue und Hellfire Red.

Bewährte Technik

Wie auch die Vorgänger und die Standardversion der Maus sind auch hier wieder die von Roccat gewohnten Features und Bauteile dabei. Widerstandsfähige Omron Switches, Roccat Talk und Roccat Easy-Shift[+] und ein 8200 Pro-Aim  R3 Laser-Sensor. Die Ergonomie der Maus ist unverändert, was auch keines Falls nötig wäre. Eine der größten Vorteile der Kone Mäuse ist deren exzellentes ergonomisches Design. In unserem Roccat Kone Pure Optical Test konnte die Maus auf ganzer Linie überzeugen und besitzt beinahe die selben Eigenschaften wie die Kone Pure.

Neue Features sollte man allerdings nicht erwarten, da es sich hier nur um eine veränderte Farbvariante handelt.  Auch an den Preisen ändert sich nichts. Die Kone Pure Color Phantom White kostet ungefähr 70 Euro im Internet oder direkt im Shop von Roccat.

Über Geschmack lässt sich zwar bekanntlich streiten, aber das Weiß kombiniert mit den schwarzen Knöpfen sagt mir zu.

rocctit