Pünktlich zu Ostern gibt’s bei Microsoft tolle Xbox Angebote. Kaum ist die neue Xbox One X auf dem Markt, sinkt das Vorgängermodell, die Xbox One S, im Preis. Zum Frühlingsanfang gibt’s die 500-Gigabyte Version der älteren Konsole für nur 200 Euro und die 1-Terabyte Version für 230 Euro. Damit ist die Xbox One S die wohl günstige Xbox One aller Zeiten. Die Frühlingsangebote gelten noch bis zum 3. April 2018.
Volle Power: Die Xbox One X
Wer sich für leistungsstärkere Konsole interessiert, sollte sich dieses Xbox One X-Angebot mal anschauen: Die leistungsstärkste Konsole der Welt gibt’s derzeit im Bundle mit dem Piraten-Abenteuer „Sea of Thieves“ für 500 Euro. Auch hier ist Beeilung angesagt: Das Angebot gilt nur bis zum 1. April 2018.
Um alle Features der Super-Konsole nutzen zu können, braucht man eine Xbox Live Gold-Mitgliedschaft. Bei einigen Bundle Angebot von Microsoft ist eine 1-monatige Mitgliedschaft enthalten. Danach kann man sich schnell, einfach und sicher einen Xbox Live Gold Code online kaufen. Tauche ein in die Xbox-Spielewelt und spiele mit der großen Community auf Xbox Live.
Mit dem erfolgreichen Jahreswechsel beginnt auch ein neues Spielejahr, das vor allem für Besitzer der Nintendo Switch so prall gefüllt ist wie nie. Neben Nintendos hauseigenen Produktionen bekommt die Konsole mittlerweile auch genügend Unterstützung von Drittherstellern. Zudem werden bereits veröffentlichte Spiele mit Download-Content (DLC) versorgt.
Neuauflagen und neue Inhalte
Spätestens seit Mario Kart 8: Deluxe hat Nintendo erkannt, wie gut sich Spiele von der Wii U auf die Switch portieren lassen. Auch 2018 darf man sich deswegen auf Neuauflagen von beliebten Titeln freuen. Gleich im Mai ist Donkey Kong Country: Tropical Freeze an der Reihe, das neben einem Grafikupdate auch einen neuen Spielmodus rund um Funky Kong erhält. Mit Hyrule Warriors steht ebenfalls im Frühjahr ein Musou-Game auf dem Plan, das auf der Wii U sein Debüt feierte. Koei Tecmo spendiert dem Titel in der Neuauflage zwei Kostüme aus Legend of Zelda: Breath of the Wild. Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die Remasters von The World Ends with you – erschienen vor 10 Jahren für den Nintendo DS – und das Action-Rollenspiel Dark Souls, das zum ersten Mal auf einer Nintendo-Konsole herauskommt.
Neue Inhalte gibt es auch für bereits veröffentlichte Spiele, beispielsweise Super Mario Odyssey und Mario + Rabbids Kingdom Battle. Ersteres erhält einen Online-Modus mit Minispielen, Letzteres eine neue Storyline rund um Donkey Kong. Pokémon Tekken DX wird gleich zwei Mal mit frischen Inhalten versorgt: „Round 1“ und „Round 2“ werden im Januar sowie im März veröffentlicht und bringen neue Kämpfer und Helfer mit.
Nintendo macht Dampf
Über den First-Party-Support von Nintendo wird man sich 2018 auf keinen Fall beschweren können. Der japanische Riese hat auch in diesem Jahr ein paar heiße Eisen im Feuer. Ganz sicher kommen Kirby Star Allies und Mario Tennis Aces sowie ein neues Yoshi-Abenteuer, das man bereits auf der E3 2017 bestaunen konnte, aber noch keinen festen Release-Termin hat. Das gleiche gilt auch für Pikmin 4. Das knuffige Strategiespiel sollte ursprünglich auf der Wii U erscheinen, kommt jetzt aber doch für die Switch und ist laut Shigeru Myamoto „so gut wie fertig“. Bisher nicht bestätigt – aber sehr wahrscheinlich – wird auch ein Ableger der beliebten Pokémons seinen Weg auf die Switch finden. Durch die deutlich stärkere Hardware verglichen mit dem 3DS wird man sich dabei vermutlich auf eine bessere Grafik, Auflösung und Framerate freuen dürfen, aber auch spielerisch sind Neuerungen zu erwarten. Aus meiner Sicht wären auch Titel wie etwa Poker oder Slot Spiele ziemlich spannend, ob es solche Titel jedoch irgendwann geben wird ist derzeit fraglich. Vor Allem aber würde mich interessieren wie eine solche Portierung vom großen Spiel auf der Switch Konsole aussehen würde.
Was sonst noch geht
Anders als bei der Wii U wird die Switch auch von Drittherstellern gut versorgt. Vor allem Indie-Entwicklern hat es die mobile Spielekonsole angetan. Darkest Dungeon, Super Meat Boy und BIT.TRIP Runner – allesamt bekannte Namen vom PC – finden ihren Weg auf die Nintendo-Konsole. Wirklich überraschend ist die Veröffentlichung von Payday 2. In diesem Shooter von Overkill muss man mit anderen zusammenarbeiten, um Banken auszurauben oder taktische Ziele zu sprengen. Square Enix hat mit Dragon Quest 10 (Remaster), Dragon Quest 11 und Dragon Quest Builders (Remaster) sogar gleich drei Titel angekündigt und mit Spielen wie Ys 8: Lacrimosa of Dana, Valkyria Chronicles 4 und Lost Sphear von Team Setsuna kommen auch Fans japanischer Rollenspiele voll auf ihre Kosten.
Nintendo Labo – Hardware aus Pappe?
Nintendo Labo ist ein bizarres Konzept, das frisch angekündigt wurde und bereits im April (in Japan) erscheinen soll. Labo ist in zwei Varianten erhältlich, dem Multi-Set und dem Robo-Set. In beiden Fällen müssen Spieler zunächst Modelle aus Pappe basteln, die dann dank der Joy-Cons wie ein Controller fungieren. So wird die gebastelte Papp-Angel zum Fischen oder ein Motorrad für die Steuerung eines Rennspiels genutzt. Statt Joy-Cons hat Nintendo seine übrigens kostenlos erhältlichen Papp-Modelle kurzerhand „Toy-Cons“ getauft, für deren Zusammensetzung kein Kleber und keine Schere benötigt wird. Etwa 55 Euro werden pro Set fällig, wobei die nötige Software in beiden Fällen dabei ist.
Fazit
Besitzer der Nintendo Switch dürfen sich auf 2018 freuen. Zweifler, die angesichts der schwächenden Wii U einen Flop befürchteten, werden spätestens in diesem Jahr in ihre Schranken gewiesen. Selten war die Versorgung mit neuer Software so gut und dank Nintendos hauseigener Entwicklungen sind sogar viele Exklusivtitel dabei, die man sonst auf keiner Konsole findet.
Wenn man über PC Hardware spricht, bietet sich ein umfassendes Spektrum von Angeboten, die entweder sehr günstig oder sehr teuer sein können. Wie viel kostet das teuerste PC Hardware?
Viele Faktoren bestimmen den Preis
In der Blüte der modernen Technologien steht fast jeder Mensch vor der Entscheidung, die richtige Hardware auszuwählen. Das breite Angebot an Hardware bietet jedem Nutzer individuelle Vorteile. Die PC Hardware besteht aus mehreren Teilen, die individuell konfiguriert werden können: Einem Mainboard, einer Grafikkarte, dem Prozessor, Arbeitsspeicher und diverse Laufwerke. Man sollte sich vor der Wahl eines Produkts gut informieren oder auf vorkonfigurierte Systeme zurückgreifen. Je nach Gerät, Ausstattung und Qualität variieren die Kosten sehr stark. Darüber hinaus gilt die Regel: Je kleiner die Komponenten verbaut sind, desto teuer sind sie.
Mainboard mit Downblow (Boxed) Lüfter
Von Qualität der Hardware hängt die Nutzbarkeit des Geräts ab und viele Hardware Firmen legen großen Wert darauf, was das Vertrauen der Kunden sichert. Für die Nutzer ist aber nicht nur die Hardware wichtig, sondern auch das Design und das Prestige des Gerätes, was von einen zum anderen Hersteller stark variieren kann. Mit guter PC Hardware kann man problemlos verschiedene Webseiten, wie z.B. https://777spielen.com/ besuchen und Spaß und Freude daran haben.
Gaming PCs
Gaming PCs gehören zu den teuersten Geräten im Privatkundensegment, da moderne Computerspiele extrem hohe Anforderungen an die Kapazität und Schnelligkeit der Einzelkomponenten stellt. Insbesondere 3D Virtual Reality Actionspiel in Echtzeit stellen höchste Anforderungen an die Fähigkeiten des PCs und sind sehr ressourcenintensiv. So hat das Team der PC Welt einen Gaming PC aus Einzelkomponenten zusammengesetzt, die inkl. Standardsoftware zusammen €36.000,- kosten.
Etwas günstiger gestaltet sich der von Computer Bild Spiele und ETC gebaute Gaming PC, der high-end Komponenten im Wert von knapp €10.000,- verbaut. Im Performancetest hängte das Gerät den vorherigen Platzhirsch MIFcom Blackbox Titan X ab, der immerhin auch schon knapp €7.000,- kostete. Auch Gaming Laptops von Herstellern, wie MSI oder Acer liegen mit teilweise über €10.000,- im obersten Preissegment.
Edellaptops
Neben Gaming PCs sind es vor allem Edellaptops von Markenherstellern, die das obere Preissegment dominieren, wenn auch in einer kleineren Liga als die Gaming PCs. Ganz vorne dabei liegen Geräte, die Touchscreen und Komfort eines Laptops kombinieren, wie das Microsoft Surface Book für knapp €3.000,-. In der gleichen Liga spielen auch die Apple MacBook Geräte und die Flaggschiffe von Markenherstellern, wie HP, Lenovo oder Acer. Diese Geräte brillieren mit einer Top Ausstattung, hoher Verarbeitungsqualität und einem schicken Design und sind – ähnlich wie bei hochpreisigen Smartphones – eher Luxus-Accessoire als notwendiges Arbeitsgerät. In diesem Sinne haben sich die Geräte zum Lifestyle-Symbol entwickelt.
Was braucht man wirklich?
Ähnlich wie beim Kauf eines Autos geht es meist nicht um objektive Fakten, sondern um subjektive Emotionen und Erwartungen. Status, Prestige und Lifestyle treten in den Vordergrund und der tatsächliche Hardwarebedarf der dann meistens genutzten Software tritt in den Hintergrund. Oft ist der gekaufte PC hoffnungslos unterfordert mit Internetsurfen, Mailen und ein wenig Textverarbeitung. Tatsächlich würde ein günstiger PC oder Laptop für unter €500,- 98% der Anforderungen problemlos abdecken können.
Gamer warten schon seit einiger Zeit auf die Veröffentlichung des Oculus Rift VR Brille, verspricht diese Technologie doch eine kleine Revolution im Gaming Bereich. Leider könnte sich dies nun verzögern, denn eine deutsche Firma erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen die Firma Oculus VR, LLC. Ende 2015 soll die Virtual Reality Brille veröffentlicht werden, was aber zumindest in Deutschland nun unter Umständen nicht eingehalten werden kann.
Die Gaming Industrie und auch die Spieler selbst haben große Erwartungen an diese neue Technologie, welche unter der Federführung von John Carmack (ehemals ID Software) entwickelt wird. Carmack revolutionierte mit seinem Team schon einmal die Gaming Szene mit der Entwicklung des ersten richtigen 3D Ego-Shooters. Dieses sogenannte Head-Mounted-Display wird wie eine Brille getragen und ist mit einem Display für jedes Auge ausgestattet. Durch die Bewegungssensoren im Gerät ist es möglich sich in 3D-Umgebungen durch Bewegung des Kopfes umzusehen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Anläufe für derartige VR-Brillen, jedoch ist die über Crowdfunding finanzierte Oculus Rift das erste wirklich ausgereifte Produkt dieser Gattung.
Das es sich bei Oculus Rift um eine große Sache handelt, merkt man auch daran, dass Facebook die Firma hinter der Technologie (Oculus VR, LCC) für geschätzte 400 Millionen Euro aufkaufte.
Oculus Rift Brille
Nun wird es aber voraussichtlich Probleme mit dem Vertrieb innerhalb von Deutschland geben, da das deutsche Unternehmen Oculus Optikgeräte GmbH beim Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung wegen Namensgleichheit erwirkte. Da die Firma Oculus VR, LCC noch nicht angehört wurde ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Durch die erwirkte Verfügung wird es der amerikanischen Firma untersagt die Brille unter dem Namen „Oculus“ zu vertreiben.
Der Name Oculus wird schon seit den 1930er verwendet
Die Ursprünge der Oculus Optikgeräte GmbH reichen bis ins Jahr 1895 zurück und der Name Oculus wird seit den 1930er Jahren verwendet. Das deutsche Unternehmen stellt hauptsächlich Geräte zur Diagnostik im medizinischen Bereich her – in erster Linie für Augenuntersuchungen. Laut mittelhessen.de scheiterte eine gütliche Einigung mit Oculus VR, LCC an den inakzeptablen Vorstellungen des amerikanischen Unternehmens. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen aus dem hessischen Wetzlar-Dutenhofen fürchte sich außerdem davor seinen guten Ruf zu verlieren. Weiter wollte man sich dazu jedoch nicht äußern mit Verweis auf das laufende Verfahren.
Wie dieser David gegen Goliath „Kampf“ ausgehen wird bleibt abzuwarten. Ich persönlich schätze es wird nur eine Frage der Zeit sein bis sich das große amerikanische Unternehmen mit der Firma aus meinem Nachbarort einigen wird. Wenn nicht hat Oculus Rift ein großes Problem, da Deutschland unter Garantie als großer Absatzmarkt fest eingeplant ist. Das dieses Gerät in Deutschland niemals erscheinen wird kann ich mir einfach nicht vorstellen, aber vielleicht wird es nicht unter Oculus Rift vertrieben werden.
In letzter Zeit wurde ich häufiger einmal gefragt, was für eine Art Monitor denn für einen Gamer geeignet ist. Meistens landet man bei den Empfehlungen dann bei der 200 Euro Kategorie, die in erster Linie gar nicht für das Gaming konzipiert sind, sondern eher für den allgemeinen Alltag gedacht sind. Die Monitore unterscheiden sich dabei meist nur in Ergonomie und Funktionalität oder eher unnötigen Extras wie 3D-Funktion (übere letzte Funktion lässt sich natürlich streiten und ist rein subjektiv). Ohne Frage, die eben angesprochene Art von Monitoren ist in den meisten Fällen mehr als ausreichend und halbwegs preisgünstig. Auf ausschließlich fürs Gaming entwickelte Bildschirme trifft man allerdings eher selten bis gar nicht, was aber auch am relativ hohem Preis liegt.
Beim Stöbern auf Amazon fand ich dann ein recht interessantes Modell, welches nur für einen Zweck entwickelt worden ist: ambitioniertes Gaming. Dabei handelt es sich um den Eizo Foris FG2421 (23,5 Zoll LCD-Monitor)
Premium für Gamer?
Gekauft habe ich das Gerät natürlich nicht, da mir der Preis von rund 400 Euro für einen 24 Zoll Monitor dann doch etwas zu happig ist. Allerdings habe ich mich gefragt, was denn an diesem Monitor bitte so teuer sein soll. Als erstes fiel mir dabei ein Gimmick auf – ein Griff an der Rückseite des Monitors soll dafür sorgen, dass man das Gerät einfacher zu LAN-Parties transportieren kann. Zugegeben, da hat sich jemand Gedanken gemacht.
Bis auf die Hintergrundbeleuchtung und den Tragegriff ist beim dem Gerät ansonsten alles eher schlicht und funktional angeordnet. Der Standfuß ist um 344°C drehbar, was ich so bisher noch nicht gesehen habe.
Die wirkliche Stärken des Eizo Foris FG2421 liegen aber ohnehin im Inneren des Bildschirmes. Eine Bildwiederholrate von 120hz ist an und für sich ja nichts besonderes mehr bei Monitoren, sowas beugt der Bewegungsunschärfe vor. Das besondere an dem Monitor ist aber, dass es der weltweit erste Monitor mit 240hz Bildwiederholrate ist. Das 120 hz Signal wird dabei gepulst und verdoppelt. Die Latenzzeit beträgt dabei 1,5 Frames und sorgt für flüssige und scharfe Bilder ohne Einschränkungen.
Verwendet wird ein Hochkontrast VA-LCD (24 Zoll) mit einem nativem Kontrast von 5.000:1, womit es laut Hersteller einfacher sein soll beispielsweise Gegner u.ä. auch in dunklen Umgebungen einfacher zu sichten. Der Eizo hat außerdem noch einen Umgebungslichtsensor und passt die Helligkeit des Bildes auf Wunsch automatisch an – ziemlich interessantes Feature finde ich.
Ein anderes witziges Feature ist die Zusammenarbeit mit e-Sport Profis, welche für diverse Spiele anscheinend optimale Einstellungen für den Bildschirm als Profil angelegt haben (Kontrast, Farbe, usw..). Diese Profile kann man dann per Tastendruck abrufen oder selbst Profile für Spiele erstellen. Witziges Feature, aber wohl eher zu ambitioniert und in der Praxis nutzlos.
Hat man das nötige Kleingeld in der Tasche erhält man mit diesem Gerät wohl einen Premium-Monitore der Gamer wirklich wunschlos glücklich macht. Aber ich frage mich allerdings, wer wirklich 400 Euro für einen 24 Zoll Monitor ausgeben möchte? Technisch betrachtet ist das Gerät sicherlich äußerst interessant, aber ich persönlich passe glaube ich.
Ich bin zufrieden mit meinen Allround-Monitoren und daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Zum Abschluss noch das passende Video zu dem Monitor
Das Cloud-Gaming hat sich bei uns immer noch nicht wirklich durchgesetzt, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis es in Deutschland auch so weit ist. Die Technik gibt es schon länger und es gab bereits mehrere Anläufe selbige auf den Markt zu bringen, bisher allerdings halbwegs ergebnislos. Beim Cloud Gaming wird das Spiel auf externen Servern berechnet – Bild und Ton landen dann auf dem heimischen PC oder der Konsole bzw. auf dem mobilem Gerät. Das Spielergebnis ist das selbe, denn normalerweise haben Eingaben nur minimalste Verzögerungen, bis sie am Server ankommen. Dennoch gibt es eine Verzögerung bzw. einen Lag dabei und genau daran arbeitet Microsoft nun.
Gerade bei Ego-Shootern sind Latzen von über 100ms ein Problem, da es hier oftmals tatsächlich um Millisekunden dreht beim Gameplay. Natürlich liegen diese Lags nicht nur am Cloud-Gaming selbst, sondern auch an der eigenen Verbindung. Je nach Bandbreite entstehen so Verzögerungen, die den Spielgenuss teilweise dramatisch beeinflussen können.
Die Kristallkugel im Gepäck
Mircosoft entwickelt deswegen unter dem Namen „Project: DeLorean“ in der Research-Abteilung des US-Amerikanischen Unternehmens. DeLorean soll dafür Sorgen, dass Lags nicht mehr ins Gewicht fallen und setzt dabei auf eine interessante Technik. Die dabei eingesetzte Methode erinnert dabei ein wenig an Zukunftsvorhersagen – daher wohl auch der Name DeLorean (Die Zeitmaschine in den „Zurück in die Zukunft“-Filme war ein DeLorean).
Project DeLorean analysiert die Spielweise des Nutzers dauerhaft und versucht quasi ein Verhaltensmuster zu erkennen. Weicht ein Spieler bei Beschuss in einem Ego-Shooter stets nach links aus, wird sich das System dies merken. Somit wird die zu erwartende Aktion vorgerendert und an den Spieler weitergegeben. Somit sollen sich Laut Microsoft Latzen von bis zu 250ms kompensieren können. Getestet wurde Project DeLorean mit Doom 3 und Fable 3 – erste Tests sollen vielversprechend gewesen sein.
Jedoch ist das System noch längst nicht marktreif und es ist auch noch nicht abzusehen, wann es wirklich live gehen wird.
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