Laut einflussreichen Analysten sei Nintendo „derzeit kein gutes Investment“

Michael Prachter – seines Zeichens Analyst bei Wedbush Morgan – sei Nintendo momentan kein gutes Investment. In einem Interview begründete er seine Aussage gegenüber NintendoLife und gab vorweg an, dass er Nintendo nicht hassen würde. Er sei nur nicht mit Nintendos Wii-U Politik einverstanden, da diese einige Hardware Möglichkeiten verpasst hätten und auch den Mulitplayer zu lange vernachlässigt hätten. Ein weiteres großes Problem sei laut dem Analysten, dass der japanische Konzern die Third-Party-Beziehungen (externe Entwickler) vernachlässigt hätte. Und für diese Third-Party-Entwickler bleibt die Wii-U solange uninteressant, bis die Hardware-Verkäufe steigen würden. Wieder einmal wurde hier der Preis ins Spiel gebracht, da wohl ein Preis von unter 200$ die Verkäufe erst ankurbeln würde. Derzeit habe Nintendo den Anschluss an die Next-Gernation-Konsolen wohl verpasst und die Veröffentlichung der Playstation 4 und Xbox 720 würde das Unternehmen unter großen Druck setzen.

Meiner Meinung nach fehlen vielen Spielern der Kaufanreiz für die Wii-U, allem voran der tatsächlich zu hohe Preis für die Konsole. Die Verkäufe der Wii-U würden aber auch durch die großen Zugpferde der Zelda Serie und Mario Kart angefeuert werden, aber die lassen bisher noch auf sich warten. Auch generell besteht momentan kein großes Angebot an Spielen für die Wii-U. Ich denke sobald ein Zelda Wii-U Bundle auf den Markt kommt, werden die Konsolenverkäufe in die Höhe schnellen. Trotzdem finde ich, dass Nintendo nicht in der Next-Generation angekommen ist mit der neuen Konsole, sondern bestenfalls ein Stück besser ist, als die derzeitige Generation. Hardware war noch nie die Stärke des Konzerns, sondern die Spiele. Also besteht noch Hoffnung.

Star Wars Jedi Knight – Quell-Codes veröffentlicht

Kurz nach der Schließung von LucasArts durch Disney veröffentlichte nun der Entwickler von Jedi Knight: Jedi Outcast und Jedi Academy den kompletten Quell-Code der beiden Spiele.

Weiterhin verkündete das amerikanische Studio Raven Software, dass man die Erfahrung der Zusammenarbeit mit LucasArts sehr zu schätzen wusste und es genossen hatte. Außerdem wünschte man den ehemaligen Mitarbeitern von LucasArts das Beste für die Zukunft und hoffe, dass sie bald anständige Jobs in der Spiele-Industrie finden würden.

Das letzte Jedi Knight Spiel hat mittlerweile 10 Jahre auf dem Buckel und erfreut sich unter vielen Fans immer noch großer Beliebtheit, dank der packenden Lichtschwert-Kämpfe. Mit dem kompletten Sourcecode können versierte Fans sicherlich einige interessante Dinge basteln, gerade da die Quake Grafik-Engine für „Bastler“ sehr mächtig und flexibel ist. Ich werde jedenfalls ein Auge darauf halten, was die Fans mit dem Code anfangen. Ein neues Jedi Knight Spiel wäre mir allerdings lieber, aber das dürfte nach der Schließung von LucasArts nun noch sehr lange auf sich warten lassen. Die einzige Hoffnung bleibt, dass Disney die Lizenz an ein fähiges und interessiertes Studio verkauft.

EA – Worst Company in America Halbfinale

Electronics Arts steht erneut im Halbfinale der Wahl zum „schlechtesten Unternehmen Amerikas“. Letztes Jahr wurde dem Unternehmen bereits die fragwürdige Ehre zuteil bei dieser Wahl zu gewinnen – vor AT&T und Walmart. Die US-amerikanschen Verbraucher scheinen auch dieses Jahr wieder sehr unzufrieden zu sein mit dem großen Publisher. Zwar betreffen diese Wahlen Europa nicht, aber dennoch kratzt so etwas sehr am Image des Unternehmens.  Nun meldete sich der Chief Operating Officer von EA zu Wort.Der COO Peter Moore, welcher als heißer Kandidat für den abgetretenen CEO John Riccitiello gehandelt wird, äußerte sich nun unter dem Titel „We can do better“ auf ea.com zu Wort und versuchte die Firma zu verteidigen.

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Alien Colonial Marines – erfolgreiche Kundenbeschwerde

Das Spiel Alien Colonial Marines erschien Mitte  Februar für diverse Systeme und wurde von Spielekritikern zerrissen. Außerdem löste es einen Sturm der Entrüstung innerhalb der Community aus, da die Qualität des Spiels viele enttäuscht hat. Mittlerweile sind 2 Monate seit dem Release vergangen und das Spiel von Sega kommt immer noch nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Nun hat der Entwickler Gearbox auch nocht Ärger in England. Alien Colonial Marines – erfolgreiche Kundenbeschwerde weiterlesen