Wieso Nintendo nichts auf anderen Konsolen veröffentlicht

In einem Interview mit CVG hat sich Nintendos Präsident Satoru Iwata dazu geäußert, weshalb unter seiner Führung keine Nintendo Titel für die Konsolen der Konkurrenz erscheinen werden. Nach dem eher durchschnittlichem Start der Wii U wurde es Nintendo von Seiten der Gaming Industrie immer öfter nahe gelegt, Spiele von Nintendo auch auf den anderen Konsolen zu veröffentlichen, um so die Gewinne zu erhöhen und Nintendo aus der vermeintlichen Schieflage zu befreien.

Laut Satoru Iwata wäre dies aber keine Option für Nintendo, da es vielleicht kurzfristig Geld in die Kassen spülen würde , aber langfristig gesehen würde es Nintendo schaden so zu handeln. Da er auch langfristig für Nintendos Fortbestand verantwortlich sei, könne er einfach nicht die wertvollen Ressourcen der Firma für andere Konsolen verfügbar machen. Man würde damit quasi die eigenen Stützpfeiler der Firma einreißen, wenn man sich öffne für andere Plattformen.

Starke Marken – Zelda als Zugpferd

Was Nintendo einzigartig machen würde, ist die Tatsache, dass man Hardware und Software aufeinander zugeschnitten seien und man Software und Hardware Entwickler unter dem selben Dach habe. Dadurch sei Nintendo in der Lage einzigartige Marken zu kreieren.

Angesprochen auf die mäßigen Verkaufszahlen der Wii U (160 000 Einheiten weltweit im Monat Juli) sagte Iwata, das Nintendo nun unter großem Leistungsdruck stehen würde, da die Erwartungen der Fans größer und größer werden. Dies sei eine gewaltige Herausforderung für Nintendo. Noch immer fehlen starke Titel für die Konsole.

Ich denke Nintendo fährt sehr gut mit der Strategie seine Marken wirklich nur auf den eigenen Konsolen zu veröffentlichen und ich kann auch ein gutes Beispiel dafür benennen. In meinem Freundeskreis gibt es Leute, die sich seit Jahren stets die neusten Konsolen und Handhelds von Nintendo kaufen, schlicht um Mario, Zelda und andere Hausmarken von Nintendo zu spielen. Ein Freund von mir zum Beispiel wartet mit dem Kauf der Wii U bis das in den damaligen Techdemos gezeigten Zelda erscheint, da er einfach ein langjähriger Fan der Serie ist. Weshalb aber derzeit so eine Flaute auf der Wii U herrscht ist für mich unverständlich, denn es gibt wirklich fast gar keine guten Spiele derzeit für die Konsole. Das Geschäft mit dem 3Ds hingegen läuft wunderbar, auch weil das System regelmäßig mit guten Spielen versorgt wird.

BeamNG: Drive – zerstörerischer Fahrspaß

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich vor einiger Zeit einen der neueren Need for Speed Titel gespielt habe mit einem Kumpel. Das erste was wir bemerkt haben war, dass man ein Rennen beenden kann, ohne zu bremsen – einfach an der Leitplanke entlang sliden reichte. Das zweite was uns störte war, dass die Fahrzeuge keinerlei Schäden davon trugen. Gut, das ist jetzt ein Arcade-Racer, aber mich nervt es generell in Spielen, wenn die Autos keine sichtbaren Schäden oder Deformierungen von Crashs davontragen. Genau deswegen mochte ich Spiele wie Dirt 2 oder 3 sehr, da man hier die Fahrzeuge mehr oder weniger realistisch in Einzelteile zerlegen konnte. Aber BeamNG: Drive geht noch einen Schritt weiter, was die Physik angeht und bietet eine Menge Spaß.

Zerstörung 2.0?

BeamNG: Drive befindet sich in der Alpha-Phase, die auch bereits höchst beeindruckend ist. Im Grunde bietet die Simulation noch nicht wirklich viel Gameplay, aber zeigt schon in welche Richtung das Ganze gehen wird. Im Vordergrund steht hier nämlich nicht die Grafik, sondern die Physik. Die meisten Spieler lieben es sicherlich, wenn man Umgebungen oder Objekte zerstören kann oder eben mit physikalischen Gesetzen zu spielen: je realistischer ein Spiel, desto mehr Spaß macht es. Und ich habe bisher noch in keinem Spiel eine solch realistische physikalische Berechnung eines Autos, des Fahrverhaltens und des Schadensmodels gesehen wie in BeamNG: Drive. Mit der Demo habe ich locker eine Stunde allein damit vebracht um zu sehen, wie ich meine Karre zerlegen kann auf möglichst spektakuläre Art. Es machte einfach eine menge Spaß zu sehen, wie das Auto glaubwürdig beschädigt wird. Ich denke, wenn das 4-köpfige Entwicklerteam hier so weiter macht, könnte ihnen ein ganz großer Wurf gelingen. Geplant sind nämlich Multiplayer und noch lauter andere Features. Anschauen sollte man sich die Demo auf jeden Fall.

BeamNG: Drive basiert auf der CryEngine 3 und die Entwickler legen ihren Fokus auf die sogenannten „real time soft-body physics and soft-body physics model design“. Wie sie selbst sagen: im Vordergrund steht nicht wie es aussieht, sondern wie es sich bewegt.

Wer will kann die Techdemo hier runterladen: Download

Die Alpha kostet derzeit 11,50€ und kann hier erworben werden: BeamNG: Drive kaufen

Zur Seite des Entwicklers kommt man hier: BeamNG

Zu guter letzt noch ein Gameplay Video zum Spiel.

Gamescom 2013 – Vorverkauf der Tickets läuft prächtig

In rund 2 Wochen öffnet die diesjährige Gamescom ihre Pforten wieder und schon jetzt sind fast alle Tickets vergriffen im Vorverkauf. Im Gegensatz zum Vorverkauf des letzten Jahres wurden diesmal schon dreimal mehr Tickets verkauft, was wohl auf einen neuen Besucherrekord dieses Jahr hindeuten könnte.

Laut Informationen waren in 2011 zu diesem Zeitpunkt (2 Wochen vor der Messe) noch rund 95% der Tickets für den Samstag erhältlich. Dieses Jahr sind allerdings nur noch 15% frei. Die Tickets für Donnerstag und Freitag sind ebenfalls heiß begehrt und somit wird es bald eng, noch ein Ticket zu ergattern. Lediglich für Sonntag gibt es noch massenhaft Tickets.

Die Next Generation Konsolen werden wahrscheinlich einer der Gründe sein, weshalb die Gamescom dieses Jahr einen Ansturm erleben wird. Also am besten noch schnell die Eintrittskarten bestellen, bevor sie vergriffen sind. Zwar werden auch noch Tickets direkt vor Ort an den Kassen verkauft werden, aber dies könnte mit hoher Wartezeit verbunden sein unter Umständen.

World of Warcraft – Server werden nun doch zusammengelegt

In den Foren von World of Warcraft verlangen Spieler einiger Realms (Server) schon seit langer Zeit danach und nun geht Blizzard nun doch nach Jahren diesen Schritt: Einige der Server sollen mit bzw. nach dem Patch 5.4 zusammengelegt werden. Das Zusammenlegen von Servern ist meistens mit einem leichten Schaden des Images verbunden, da es davon zeugt, dass man auf einigen Realms schlicht zu wenig Spieler hat. Wohl deswegen hat Blizzard diesen Schritt lange Zeit nicht gewagt, aber nun wird es doch kommen.

Offiziell spricht man hier von Server-Verknüpfung, welches auf der Cross-Realm Technik basiert. Spieler der verknüpften Realms können künftig das selbe Auktionshaus benutzen, Gilden beitreten, PVE Content beschreiten…quasi alles was vorher nur ging, wenn man auf dem selben Realm spielt. Verknüpft werden können dabei 2 oder mehr Server.

Genauere Angaben dazu, welche Realms verknüpft werden sollen machte Blizzard nicht. Wer will kann hier die offizielle FAQ zu dem Thema lesen.

Ich persönlich finde es ist der richtige Weg, endlich diesen Schritt zu machen und einzugestehen, dass manche Realms einfach zu leer sind.

Zynga verliert haufenweise Nutzer

Ich kann mich noch sehr gut an die Jahre 2010 / 2011 erinnern, als sich ein neuer Trend breit machte unter den Spielentwicklern. Aus jeder Ecke hörte man rufen „Social Games sind die Zukunft!“ und der PC Markt sei am Sterben. Das war die Hochphase von Cityville und Farmville und ich war sicherlich nicht der einzige, der von unzähligen Spielanfragen genervt war bis zum geht nicht mehr. Heute sieht es alles anders aus und ich bin mir sicher, dass die meisten von euch mittlerweile kaum noch solche Anfragen bekommt, denn wie es scheint ist die Social Games Blase geplatzt.

Zynga hat nun Zahlen offen gelegt und neben dem massivem Schwund an Spielern schreibt das Unternehmen rote Zahlen und wird gezwungen umzudenken. Die Abwanderung fällt dabei ziemlich drastisch aus, denn Zynga verlor rund 187 Millionen aktive Spieler. Das sind 39% weniger Spieler im Vergleich zu letztem Jahr und stellt eine dramatische Wendung für das Unternehmen da, welches mit Farmville und Cityville große Erfolge feierte. Auch der Jahresumsatz sank um 31% auf nur noch 230,7 Millionen Dollar was auch den Aktienwert um 15% Fallen lies und auch vor kurzem wurden rund 500 Mitarbeiter entlassen.

Doch kein Glücksspiel in den USA

Bisher strebte das Unternehmen eine Glücksspiel-Lizenz in den USA an, um dort ein neues Standbein zu fassen. Doch diese Pläne wurden durch die aktuellen Ereignisse über Bord geworfen und man will versuchen sich wieder vollkommen auf das Kerngeschäft (Social Games) zu konzentrieren. Man räumte auch ein, dass man den Anschluss an die Entwicklung verpasst hatte, denn immer mehr Spieler würden mobile Geräte nutzen (Handys/ Tablets). Auf diesem Gebiet hat Zynga den Anschluss verloren und es ist zu erwarten, dass man genau hier ansetzen wird.

Was man in Zukunft von Zynga erwarten kann ist ungewiss. Fest steht, dass tiefgreifende Änderungen vorangetrieben werden müssen, denn ansonsten wird das Spiel weiter den Anschluss verlieren.

Für mich als richtigen Gamer sind solche Spieler ohnehin uninteressant und vielleicht sollte das Unternehmen deswegen versuchen, die richtige Gaming-Zielgruppe anzusprechen.

Etwas Schadenfroh bin ich dann doch, denn wieder einmal hat der PC Gaming-Plattform eine weitere Untergangs-Prophezeiung überstanden und erfreut sich blühender Prognosen für die Zukunft. Farmville und Cityville können das nicht von sich behaupten.

World of Warcraft „nur“ noch 7,7 Millionen Abonnenten

Wie Activision Blizzard in einer Pressemitteilung bekannt gab, kaufte man weitere Aktienanteile von Vivendi und halte nun die Mehrheit der Aktien und hat sich somit von Vivendi freigekauft. Neben dem üblichen Informationen rund um die Gewinne wurden aber auch die derzeitigen Abonenntenzahlen für das führende MMORPG World of Warcraft bekannt gegeben.

So sollen laut derzeitigen Stand nur noch rund 7,7 Millionen Spieler ein Abonnement abgeschlossen haben. Es handelt sich hierbei um weltweite Zahlen und ist nicht aufgeteilt in Europa / Amerika / Asien. Es handelt sich zwar nur um Schätzungen, da der vollständige Quartalsbericht erst im August vorgelegt wird, aber die Zahlen sollten recht genau sein.

Zwar ist gerade Sommer, was traditionell zu einem Schwund an Spielern führt und World of Warcraft ist immer noch die Nummer 1 bei den MMOs, aber vergleicht man die Zahlen von vor 2 Jahren mit Heute bemerkt man einen doch recht großen Rückgang an Spielern. Denn vor rund 2 Jahren hatte World of Warcraft noch 12,2 aktive Abonnements. Trotz allem sind es noch beeindruckende Zahlen für ein immerhin schon fast 9 Jahre altes Spiel.

Das nächste Addon für World of Warcraft ist auch weiterhin noch nicht angekündigt worden, auch wenn Fans des Spiels sich es schon sehnlichst herbeiwünschen. Der kommende Itemshop bereitet einigen Spielern auch bereits ein ungutes Gefühl, da es immer noch keine handfesten Informationen dazu gibt.

Zwar wird Activision Blizzard an der Gamescom 2013 teilnehmen, aber es sollte eher unwahrscheinlich sein, das eine Erweiterung angekündigt wird oder das man neue Informationen zum World of Warcraft Nachfolger Titan herausbringt. Allerdings findet im November die Blizzcon statt, die traditionell für Ankündigungen neuer Blizzard Titel genutzt worden ist in der Vergangenheit.