Gamescom 2013 Ticket-Vorverkauf gestartet

Der Vorverkauf der Tickets für die Gamescom 2013 vom 21. bis 25. August hat nun begonnen.

Dieses Jahr wird mit besonders großem Andrang gerechnet, da einige sehr spannende Neuerungen wahrscheinlich auf der diesjährigen Gamescom erstmals öffentlich vorgestellt werden. Man kann auch davon ausgehen, dass die Konsolen-Hersteller Sony und Microsoft ihre Next-Gen Geräte hier zeigen werden. Wer dieses Jahr auf die Gamecom in Köln will, sollte sich definitiv ein Ticket vorbestellen, da man sonst unter Umständen an der örtlichen Kasse kein Ticket mehr bekommt. Bei zu großem Andrang werden die Ticketschalter nämlich geschlossen, um eine Überfüllung zu vermeiden. Außerdem kann man beim Vorbestellen 25% gegenüber dem Ticket der Tageskassen sparen. Das Ticket gilt außerdem für den Geltungstag als Fahrticket der öffentlichen Verkehrsmittel in Köln.

Vorbestellt werden kann hier http://www.gamescom.de/de/gamescom/fuer_alle/eintrittskartenneu/index.php

Planetside 2 – Durch Fehler ausgelöste ingame Inflation

Normal hat man selten das Glück, dass man einfach mit Unmengen von Geld überhäuft wird. Aber genau dies ist vor kurzem den Spielern des Free2Play Shooters Planetside 2 geschehen.

Innerhalb des Spiels gibt es 2 Währungen: Certs die man durch das Spielen direkt verdient und Station Cash, die man durch echtes Geld kaufen muss. Die Spieler staunten also nicht schlecht, als sie plötzlich über 100 000 Cert Points auf ihren Konto hatten. Was nun geschah, sollte eigentlich einen Missstand ausgleichen. Zuvor musste man für jeden einzelnen Charakter seperat Items und Waffen freischalten, was ab nun geändert wurde. Alle Items sind für alle Charaktere verfügbar, sofern sie einmal freigeschaltet worden sind. Man wollte nun die doppelt bezahlten Items durch eine Ausgleichzahlung kompensieren, aber aus Versehen wurden den Spielern zu viele Cert Points transferiert – sogar Spielern, die eigentlich gar kein Anrecht auf diese Ausgleichszahlung hatten.

Ingame Inflation

Der Entwickler löste damit selbst eine waschechte Inflation im Spiel aus, da es sich um eine gewaltige Menge an ingame Geld handelt. Dies brachte sogar die Leaderboards durcheinander, da plötzlich viele Spieler mit der besten Ausrüstung unterwegs sind. Laut dem Entwicklerteam komme aber eine Stornierung nicht in frage und man würde sich eine andere Lösung ausdenken in den kommenden Tagen.

Ich wünschte meiner Bank würden auch mal solche Fehler passieren und sich danach dann auch noch so kulant gegenüber mir verhalten!

Far Cry 3 Addon von russischen Hackern bereits geleakt

Wie die englischsprachige Seite gameranx.com berichtet, sei es bereits vor dem offiziellem Release des Stand-Alone Addons Far Cry 3: Blood Dragon bereits von russischen Hackern erbeutet worden. Dabei soll es sich um eine voll funktionstüchtige PC-Version des Shooters handeln.

Eigene Software trickt Uplay-Launcher aus

Leaks vor einem Relase sind an sich nichts besonderes, aber das brisante an der Sache ist, dass die Hacker die Version direkt über Uplay (Ubisofts Gegenstück zu Steam / Origin) runterladen konnten. Die russische Gruppe entwickelte wohl eine eigene Software, die dem Uplay Launcher vortäuschte Besitzrechte an Spielen zu haben, die man eigentlich gar nicht besitzt. Dadurch erhielten die Hacker Zugriff auf einen direkten Download-Link zu dem Spiel, mit dem sie das rund 3GB große Spiel sogar offline spielen konnten.

Zwar gibt es keine offizielle Stellungsnahme zu dem Vorfall seitens Ubisoft, aber man kann davon ausgehen, dass die Sicherheitslücke zügig per Patch geschlossen wird und Nutzer von diesen manipulierten Uplay Konten gesperrt werden.

Es scheint wieder einmal, dass die Raubkopierer stets einen Weg finden würden.

Metacritic – einflussreiches Wertungsportal analysiert

Metacritic ist die unangefochtene Nummer 1, wenn es um Vergleiche und Durchschnittswertungen von diversen Spielemagazinen geht. Wer bei Steam ein Spiel kauft entdeckt sehr oft die Metacritic-Wertung auf der Shop-Seite. Auch viele Spieler schauen vor dem Kauf eines Spiels bei Metacritic vorbei und informieren sich über die globalen Wertungen und die Durchschnittswertungen von Spielen. Allerdings handelt es sich bei diesem Wert um keine durchschnittliche Wertung, sondern um einen gewichteten Durchschnitt – manche Magazine haben einen größeren Einfluss bzw. Gewicht, als andere. Und genau über diesen Einfluss machen die Betreiber der Seite seit jeher ein Geheimnis.

Nun aber hat sich eine Studentengruppe rund um Adams Greenwood-Ericksen von der amerikanischen Full Sail University in Florida damit einige Monaten beschäftigt. Laut gamasutra.com habe das Team mit Hilfe von statistischen Methoden versucht, die Gewichten rückwärts zu ermitteln. Dabei erwies sich das Modell auf Basis von 188 erfassten Magazinen fast immer als korrekt erwiesen bei späteren Wertungen. 

Die New York Times, Wired und IGN seien die Magazine mit dem höchsten Einfluss, dennoch ist immer noch nicht klar wie und weshalb die diversen Magazine eingestuft werden. Teilweise werden lokalisierte Testmagazine höher eingestuft, obwohl es sich nur um Tochter-Unternehmen von internationalen Magazinen sind.

Einfluss auf Boni und Verkäufe

Es ist außerdem bekannt, das manche Spiele-Entwickler und Publisher Boni-Zahlungen von einer Metacritic-Wertungen abhängig machen. Außerdem stellte die Gruppe um Adams Greenwood-Ericksenfest, dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen Werungen und dem Absatz des Spiels auf dem Markt gebe. Produkte mit einer Wertung über 83%  würden deutlich bessere Verkaufszahlen erzielen. Allerdings betont das Team, dass es sich hier um eine Korrelation handele (0,72).

In der Branche ist es nicht unüblich, das gewisse Magazine von den Entwicklern bevorzugt werden, während andere mit Embargos belegt werden oder erst gar nicht mit Rezensionsexemplaren versorgt werden. Der Sinn dahinter ist oft, dass zuerst positive Wertungen in Umlauf kommen, was den Herstellern natürlich zu gute kommt. Einen weiteren Faktor den die Analysten in dem Zusammenhang entdeckten ist, dass die initialen Wertungen die folgenden Tests durchaus beeinflussen würden – stehen erstmal einige Wertungen, würden sich die anderen daran orientieren und sich die Wertungen nur noch geringfügig in dem gesetzten Spektrum bewegen.

 

Antwort von Metacritic

Metacritic hat mittlerweile ein offizielles Statement dazu veröffentlicht und erwartungsgemäß die Studie als unsinnig abgetan. Viele Magazine wären unter- oder überbewertet und außerdem würde es nicht so große Differenzen bei den Gewichtungen zwischen höchster und niedrigster Gewichtung geben. Laut der Analyse des Team liegt der maximale Unterschied bei dem Faktor 6, was aber laut Metacritic absurd sei und schlicht falsch / unwahr. Außerdem würde Metacritic die Einstufungen regelmäßig anpassen am Qualitätstrend der diversen Magazine.

Meiner Meinung nach besitzt Metacritic mittlerweile zu viel Einfluss auf die gesamte Branche und die Käufer und sollte deswegen mit offeneren Karten spielen. Ich erwischte mich auch oft dabei, dass ich vor dem Kauf auf Metacritic die diversen Rezensionen anschaute und mich auch an der Durchschnittswertung orientierte. Ein wenig mehr Transparenz wäre hier definitiv nicht schlecht, da erst vor kurzem die gesamte Spieletest-Branche in einer „Korruptions-Krise“ steckte – Hersteller beeinflussten Magazine und Redakteure sehr stark durch Geschenke und andere Vorteile. Da Spiele immer noch 50-70 Euro bei Erscheinen kosten, wäre ich als zahlender Kunde für ein wenig mehr Transparenz und unabhängige Tests sehr dankbar.

Dark Souls Go beyond Death – Untertitel veröffentlicht

Dark Souls ist ein Titel, den man gleichermaßen lieben und hassen kann. Mit den beiden Titel der Dark Souls Serie trauten sich die Entwickler, ein wirklich extrem schweres Spiel zu veröffentlichten. Gerade in der heutigen Zeit sind Spiele vor allem eins: easy. Man wird an die Hand genommen und in Watte gepackt, um ein möglichst angenehmes Spielerlebnis zu garantieren. Einen anderen Weg ging hier Dark Souls, denn es ist einer der Titel, bei dem man oftmals einfach nur in die Tischkante beißen könnte. Aber gerade dies ist total motivierend, da jeder Fortschritt oder Erfolg auch wirklich „verdient“ war – ungemein befriedigend.

Nun wurde vor kurzem der dritte Teil der Serie angekündigt und seit Heute ist auch der Untertitel bekannt geworden: Dark Souls – Go beyond Death.

Es ist immer noch nicht bekannt, ob das Spiel auf Playstation 3 / Xbox 360 erscheint, oder ob es für die nächste Konsolengeneration erscheinen wird. Diesmal wurde auch von Anfang an eine PC Version angekündigt.

Wer die beiden Vorgänge Demon Souls und Dark Souls (Prepare to die Editon – PC) noch nicht angezockt hat, sollte durchaus mal ein Auge darauf werfen. Beide Titel erhielten durchaus sehr positive Bewertungen von der Fachpresse. Allerdings braucht man für diese Spiele eine Menge Ausdauer und ein stabiles Gamepad.

Laut einflussreichen Analysten sei Nintendo „derzeit kein gutes Investment“

Michael Prachter – seines Zeichens Analyst bei Wedbush Morgan – sei Nintendo momentan kein gutes Investment. In einem Interview begründete er seine Aussage gegenüber NintendoLife und gab vorweg an, dass er Nintendo nicht hassen würde. Er sei nur nicht mit Nintendos Wii-U Politik einverstanden, da diese einige Hardware Möglichkeiten verpasst hätten und auch den Mulitplayer zu lange vernachlässigt hätten. Ein weiteres großes Problem sei laut dem Analysten, dass der japanische Konzern die Third-Party-Beziehungen (externe Entwickler) vernachlässigt hätte. Und für diese Third-Party-Entwickler bleibt die Wii-U solange uninteressant, bis die Hardware-Verkäufe steigen würden. Wieder einmal wurde hier der Preis ins Spiel gebracht, da wohl ein Preis von unter 200$ die Verkäufe erst ankurbeln würde. Derzeit habe Nintendo den Anschluss an die Next-Gernation-Konsolen wohl verpasst und die Veröffentlichung der Playstation 4 und Xbox 720 würde das Unternehmen unter großen Druck setzen.

Meiner Meinung nach fehlen vielen Spielern der Kaufanreiz für die Wii-U, allem voran der tatsächlich zu hohe Preis für die Konsole. Die Verkäufe der Wii-U würden aber auch durch die großen Zugpferde der Zelda Serie und Mario Kart angefeuert werden, aber die lassen bisher noch auf sich warten. Auch generell besteht momentan kein großes Angebot an Spielen für die Wii-U. Ich denke sobald ein Zelda Wii-U Bundle auf den Markt kommt, werden die Konsolenverkäufe in die Höhe schnellen. Trotzdem finde ich, dass Nintendo nicht in der Next-Generation angekommen ist mit der neuen Konsole, sondern bestenfalls ein Stück besser ist, als die derzeitige Generation. Hardware war noch nie die Stärke des Konzerns, sondern die Spiele. Also besteht noch Hoffnung.