EA Access – Flatrate für Xbox One Spiele

Gemeinsam mit Microsoft hat vor kurzem EA angekündigt, dass EA Access Programm zu starten. Bei EA Access handelt es sich um einen Abo-Dienst für die Xbox One – man zahlt monatlich oder jährlich einen bestimmten Betrag und erhält dafür Zugang zu ausgewählten Spielen von EA Games und / oder EA Sports. Der Kostenpunkt liegt bei 3,99€ im Monat oder 24,99€ im Jahr. Bisher steht EA Access nur einigen ausgewählten Beta-Testen zur Verfügung, soll aber sehr zeitnah öffentlich zugänglich gemacht werden.

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Abonnenten erhalten Zugang zu The Vault, was grob übersetzt „die Magazin“ bedeutet. Dabei handelt es sich schlicht um eine Sammlung von Spielen, die zum Download bereit gestellt werden und sofort gespielt werden können. Allerdings sind die Spiele in dieser Sammlung noch überschaubar: Madden NFL 25, Peggle 2,  Battlefield 4 und FIFA 14. Da es sich hierbei um eine Art Flatrate handelt, kann man die Spiele so oft und lange zocken wie man möchte – so lange man Abonnent ist.

Es werden sicherlich noch weitere Titel hinzugefügt werden, aber es gilt beinahe als gesichert, dass man keine der aktuellen EA Titel in The Vault finden wird. EA Access soll allerdings noch weitere Boni bieten: bei digitalen EA Xbox One Einkaufen, dem Xbox Games Store und beim Kauf kompletter EA Titel sollen 10% Rabatt eingeräumt werden – dies betrifft auch Dienste wie Battlefield 4 Premium oder FIFA Ultimate Team Punkte.

Ein weiteres Merkmal von EA Access ist, dass gewisse Spiele einige Tage vor offiziellem Release getestet werden können, was sich jedoch von Spiel zu Spiel unterscheiden soll. Die Speicherstände des getesteten Spieles sollen jedoch übertragbar sein.

Sony nicht dabei – keine kostenlosen Demos mehr?

Sony wurde ebenfalls bereits von der Presse angefragt, ob EA Access auch Einzug auf der Playstation 4 halten werde. Man verneinte dies, da es den Wertvorstellungen der eigenen Kunden nicht entsprechen würde. Die Playstation Plus Mitgliedschaften seien um 200% gestiegen und dies sei die Art von Service, die Kunden heutzutage erwarten würden. (Quelle: gameinfromer)

Meiner Meinung nach ist dieser Service unnötig. Würde EA Access aktuelle Titel beinhalten wäre es eine Überlegung wert, aber wenn es sich dabei nur um alte Titel handelt sehe auch ich keinen Mehrwert in einem solchen Service. Hierzulande haben auch bereits einige Plattformen versucht Flatrate Abos an den Mann zu bringen, was gerade letztes Jahr öfters grandios scheiterte. Man erhofft sich wohl einen ähnlichen Erfolg wie bei Netflix.

Aber ein Fakt stößt mir dann doch sauer auf: man erhält Zugang zu Testversionen von kommenden Spielen und kann dann entscheiden, ob man sie sich zulegen möchte oder nicht. Also erhält man nur noch Zugang zu Demos, wenn man im Monat 5 Euro zahlt. Vielleicht bin ich noch verwöhnt was Demos angeht (Heft-CDs voller spielbarer Demos lagen jeder Spielzeitschrift bei), aber ich finde das geht nicht – Demos sollten kostenlos sein. Ob sich EA Access durchsetzen kann bezweifele ich momentan etwas.

 

Die Sims 4 wird in Russland „ab 18 Jahren“ erhältlich sein

Wenn man an Titel denkt, die hierzulande nur „ab 18 Jahren“ erhältlich sind, kommen einem meistens Spiele in den Sinn, die vor allem durch Brutalität und ganz viel Blut glänzen. Also die Kategorie von Spielen, die unsere Politiker nur allzu gern als „Killerspiele“ bezeichnen – manchmal sogar zurecht. Derartige Spiele gehören auf keinen Fall in die Hände von Kindern. In Russland ist dies im Prinzip genauso, was den Jugendschutz betrifft gegenüber Videospielen. Recht unerwartet kam es, dass nun folgendes Spiel in Russland ebenfalls nur „ab 18 Jahren“ erhältlich sein wird: Die Sims 4

Ehrlich gesagt war ich ziemlich erstaunt darüber, als ich diese Nachricht gelesen habe. Ich konnte Sims 4 da irgend wie nicht zwischen all diesen teilweise Gewalt verherrlichenden Spielen einordnen. Ok zugegeben – wir alle haben mal einen Sim ohne Leiter im Swimming Pool um sein Leben schwimmen lassen oder haben unsere virtuellen Freunde mal in einen Raum mit einer Kaffeemaschine gesperrt, aber ein Sims Spiel ab 18? Mein Kopf begann an zu rauchen, also forschte ich noch ein wenig mehr nach, was denn da passiert sein könnte.

Russisches Gesetz 436 verantwortlich dafür

Auf dem offiziellen russischem Twitter Channel zu Sims 4 wurde daraufhin klar gestellt, weshalb Sims 4 „ab 18 Jahren “ erhältlich sein wird. Man bezog sich hier bei der Alterseinstufung auf das russische Gesetz 436 und den Fakt, dass man in der Alltagssimulation gleichgeschlechtliche Ehen und Beziehungen eingehen könne. Gesetz 436 bezieht sich dabei auf das „Gesetz zum Schutz der Kinder vor den die Verleugnung der traditionellen Familienwerte propagierenden Informationen“ und ist eine Ergänzung zu dem „Gesetz zum Schutz der Kinder von der für ihre Gesundheit und Entwicklung schädlichen Informationen“ (Quelle: Wikipedia). Simpel gesagt heißt dies, dass man Kinder in Russland vor Homosexualität durch „Propaganda“ in Medien „schützen“ will.

Das ein Sims Spiel einmal als jugendgefährdend eingestuft wird, hätte ich wahrhaftig niemals erwartet. Erst recht nicht, dass es wegen der Darstellung von homosexuellen Beziehungen quasi indiziert wird.

Ich erspare mir hierzu einen Kommentar, da wir wohl alle das selbe denken über diese unsinnige Aktion.

 

Titanfall verbannt Cheater auf eigene Server

Titanfall ist derzeit in aller Munde, wurde es doch als die große Revolution im Mulitplayer-Shooter Segment angepriesen – sogar von „True Next Gen Gameplay“ war hier die Rede. Zwar startete Titanfall sehr erfolgreich weltweit und die namens gebenden Titans (6 Meter hohe Mechs) haben eine große Anziehungskraft auf Sci-Fi Fans, aber die wahre Revolution wurde es laut der Fachpresse dann leider doch nicht. Das heißt aber keinesfalls, dass Titanfall ein schlechtes Spiel ist. Im Gegenteil: die flotte Action macht Laune und hebt sich von anderen Shootern in Sachen Gameplay und Setting ab.

In Sachen Cheater geht man bei Titanfall ebenfalls einen eigenen Weg. Normalerweise werden Cheater dauerhaft von der Teilnahme and Multiplayer-Partien ausgeschlossen. Hier ging man einen anderen Weg, der wahrscheinlich für einiges Schmunzeln sorgt. Wer cheated und erwischt wird kann nicht mehr auf den normalen Servern spielen, sondern nur noch auf eigens dafür hergerichteten Serven, auf denen nur Cheater „Zugang“ haben. Dabei werden die Server vom Entwickler Respawn ständig überwacht um Cheater schnellstmöglich zu erwischen.

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Erwischte Cheater können jedoch weiterhin mit ihren Freunden spielen, selbst wenn diese sich nichts zu Schulden kommen haben lassen. Dafür müssen diese allerdings in Kauf nehmen, auf den Cheater Servern zu spielen.

Witzige Idee wie ich finde. Ich bin mir sicher, dass dort noch diverse Livestreams von den Titanfall Cheater Servern folgen werden. Und eine gute PR war es auch.

 


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