Faces of Skyrim – interessante Impressionen

The Elder Scrolls Skyrim ist nun seit beinahe 3 Jahren auf dem Markt und sitzt immer noch unangefochten auf dem Thron der Singleplayer Rollenspiele und daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Das Skyrim selbst in 2014 noch atemberaubend aussehen kann ist ja bereits bekannt – es gibt unzählige Mods, die die Grafik des Premium Rollenspiels nochmals gehörig aufmotzen und ständig gibt es neue Objekte oder Spielinhalte, welche von Fans entworfen werden. Es bleiben also beinahe keine Wünsche offen: Herr der Ringe Waffen, neue Reittiere, neue Zauber, neue Quests, Verbesserungen der Grafik – man findet beinahe zu jedem Thema eine Mod.

Was man mit einer voll aufgemotzten Version von Skyrim alles anstellen kann zeigte nun der Spieler und Flickr Nutzer Andrew Cull. Seine spezielle Sammlung an Porträtfotografien verbreitet sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit im von Spielern besetzten Internet. Seine Serie „Faces of Skyrim“ zeigt Nahaufnahmen von Figuren in Skyrim, welche dank Mods einfach fantastisch aussehen. Teilweise basieren diese Figuren auf von Spielern erstellten Content, so dass man diese auch herunterladen und in seinem eigenen Skyrim Spiel nutzen kann. Passende Links dazu gibt es in den Bildbeschreibungen. Alternativ findet man unzählige Mods auf der Steamworks Seite von Skyrim.

Die Sammlung umfasst derzeit rund 18 recht beeindruckende Bilder und soll nun stetig erweitert werden. Cullen und seine Freunde erlauben es anderen Nutzern ebenfalls Bilder hinzuzufügen. Jedoch nur ein Bild pro Tag und natürlich ohne pornographischen Content. Hier könnt hier euch Faces of Skyrim auf Flickr anschauen.

Faces of Skyrim ist erneut ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wichtig Mods für ein Spiel werden können. Der von Nutzern erstellte Content verlängert den Lebenszyklus von Spielen teilweise drastisch und formt eine große Community um das Spiel herum.

The Elder Scrolls Online – Exploit schädigt massiv den Handel

Der wohl schlimmste Fall für den Handel in einem Online Rollenspiel sind Exploits, die das vervielfachen von Gegenständen oder Währungen erlaubt und genau dies ist nun in The Elder Scrolls Online geschehen. Ein aus der Beta bekannter und eigentlich behobener Fehler wurde durch das Aufspielen eines Patches wieder ermöglicht. Dadurch war es möglich mit Hilfe der Gildenbanken im Spiel Gegenstände, Gold und Handwerksmaterialien beliebig oft zu duplizieren. Da sich die Wirtschaft in Online Rollenspielen ähnlich wie in der Realität verhält, führte dies zu einer großen Inflation im Spiel. So etwas ist für Spiele dieser Art und schwerer Schlag und der Entwickler hinter The Elder Scrolls Online (Zenimax) reagierte sofort mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Nutzern des Exploits.

Ein Massenban soll bereits durchgeführt worden sein, leider wurden auch einige unschuldige Spieler davon betroffen, welche sich an den Kundendienst wenden sollen. In der Zwischenzeit wurden auch bereits einige zu Unrecht gesperrte Konten wieder freigegeben.

Wir haben schnell reagiert und den Fehler mittlerweile behoben. Wir zeigen keine Toleranz, wenn es um das wissentliche Ausnutzen von Missbrauchmöglichkeiten geht; die Konten aller darin verwickelten Spieler wurden jetzt permanent gesperrt. Wir danken allen, die uns von diesem Problem berichtet haben. Wenn ihr in Zukunft noch einmal Missbrauchsmöglichkeiten findet, lasst es uns bitte mit /help im Spiel oder über unser Hilfecenter wissen.

Immerhin kann man Zenimax zugute halten, dass man hier sehr schnell reagierte und versuchte die Betrüger samt „erbeutetem“ Schatz auszuschließen, um so ein Gleichgewicht herstellen zu können. Bereits mehrere Online Rollenspiele kämpften in der Vergangenheit mit solchen Problemen. Durch einen Hotfix wurde dieser Exploit erstmal unmöglich und sollte nicht wieder nutzbar sein laut Zenimax.

Skyrim Modder erhält Job in Spielebranche

Vor einigen Monaten wurde die Mod Falskaar des sehr engagierten Modders Alexander J. Velicky veröffentlicht. Die für Skyrim entwicklete Mod ist äußerst umfangreich und fand auch großen Anklang bei den Fans. Besonders der Reichtum an Details verschaffte der Mod einen guten Ruf – laut Velicky steckten rund 2000 Arbeitsstunden in dem Projekt. Der Modder bediente sich dabei zwar bei der Requisitenkiste von Skyrim (keine neuen Texturen, Gebäude oder ähnliches), aber erschuf damit eine glaubwürdige Welt von großem Umfang. Sein eigener Anspruch war es die Qualität von Skyrim selbst zu erreichen, was ihm auch streckenweise durchaus gelang. Laut Velicky sollte die Mod eine Bewerbung an das Entwicklerteam von Bethesda sein: wer eine Mod im Format von Skyrim erstellen könne, dessen Bewerbung könne man nicht ablehnen – dies dachte sich der 19-jährige Highschool Absolvent. Durch die Mod wollte er Aufmerksamkeit erlangen und beweisen, dass er das Zeug zum Game Designer habe.

Die Stelle bei Bethesda bekam er zwar im Endeffekt nicht, dafür aber bei einem anderen sehr hoch dekoriertem Entwicklerteam: Bungie Studios (die Macher von Halo). Zwar ist es nicht sein Wunsch gewesen dort anzufangen, aber er versuchte es und es gelang ihm. Laut seinen Aussagen versuchte er nach der Absage von Bethesda sich bei weiteren Firmen zu bewerben. Im offiziellen Skyrim Forum erklärte er, dass Bungie für ihn eine der großen Firmen gewesen sei, bei denen er fest mit einer Absage seiner Bewerbung gerechnet hatte. Aber es kam doch anders. Alexander J. Velicky erhielt nun eine Stelle als Associate Designer und bedankte sich artig im Skyrim Forum über die Unterstützung der Spieler.

Seine Wurzeln als Modder wolle er dennoch nicht vergessen und auch weiterhin am Ball bleiben. Auch möchte er seine Arbeit an Falskaar selbst fortsetzen und sogar ein Tutorial dafür erstellen. Auch liebäugele er bereits vorab mit der Idee, auch für das nicht einmal angekündigte Fallout 4 Mods zu erstellen. Aber er wisse nicht wie viel Zeit er nun noch zur Verfügung habe.

Harte Arbeit zahlt sich wieder einmal aus. Falskaar ist eine sehr schöne und empfehlenswerte Mod und man erkennt überall die Liebe zum Detail. Der junge Mann an den Job definitiv verdient.