Wenn Netzteile den Geist aufgeben

Hitzewellen sorgen nicht nur bei älteren Menschen des öfteren für große Probleme. Steigt des Thermometer über die magische 30°C Grenze steigt überall der Bedarf an Eis, gekühlten Getränken und Schwimmbädern. Die meisten verkriechen sich in den Schatten oder verlassen oft einfach gar nicht die Wohnung, gerade wenn sich die Temperaturen um die 35°C bewegen. Genau wie uns Menschen machen derartige Bedingungen auch Computern zu schaffen, denn diese  Hitze stellt tatsächlich eine Gefahr für die Hardware unserer Rechenknechte da…vor allem hochgezüchtete Gaming-PCs.

Durch die hohen Temperaturen außerhalb des Gebäudes wird es auch irgendwann warm in den Innenräumen, gerade bei schwüler Luft. Installiert man ein Tool zum Überwachen der CPU und GPU Temperatur und eventuell sogar der Temperatur innerhalb des Gehäuses, wird man sehr schnell feststellen, dass die Wärmebelastung teilweise bedenklich ansteigt. Normal können die Lüfter am Netzteil und am Gehäuse trotzdem für genügend Frischluft sorgen, jedoch sind diese oftmals verdreckt und können nur noch ein geringeres Volumen an Luft ansaugen. Hinzu kommt noch, dass die PC oft auf einem Teppich stehen, was nochmal zusätzlich für eine Wärmebelastung sorgt.

Deswegen sollte man am besten vor dem Sommer per Druckluft die Lüfter des PC reinigen, so dass sie die volle Kapazität ausnutzen können um den gesamten PC zu kühlen. Gehäuse-, CPU, GPU und Netzteil Lüfter sollten generell immer sauber gehalten werden – das kann das Leben eines PC ungemein verlängern. Falls der PC auf einem Teppich steht sollte man am besten einen kleinen Tisch oder ähnliches kaufen bzw. ein Podest.

Leider war mein Netzteil dieses Jahr einfach durchgebrannt bei der ersten großen Hitzewelle und wie zu erwarten war der Lüfter voll mit Staub – selbst Schuld. Aber wo sollte ich nun schnell ein neues Netzteil herbekommen? Blöoderweise war es Samstag und ich wollte jetzt nich 3-4 Tage auf ein neues Netzteil warten. Gott sei dank gibt es die Gelbe Seiten App von Trifels, denn hiermit konnte ich zum Glück noch einen Händler in der Nähe finden und mir ein neues kaufen.

Ich habe es also auf die harte Tour gelernt, dass man die Lüfter sauber halten muss…vor allem im Sommer.

Xbox One demnächst ohne Kinect erhältlich

Vor wenigen Monaten veröffentlichten die beiden Riesen Sony und Microsoft ihre neusten Konsolen und lieferten sich vorab einen heftigen Schlagabtausch rund um die Krone der Konsolenverkäufer. Mittlerweile scheint der Sieger aus dem Duell relativ klar hervorgegangen zu sein: Sony verkaufte mit der Playstation 4 mehr Einheiten, als Microsoft mit der Xbox One. Ein nicht zu unterschätzender Faktor dabei war auch die Tatasche, dass die Playstation 4 rund 100 Euro günstiger ist, als die Xbox One. Außerdem rutschte Microsofts Kinect dabei in den Vordergrund, allerdings nicht in positiver Hinsicht. Durch die sehr leistungsfähige Kamera und das Mikrofon samt Stimmerkennung von Microsofts Konsole wurden schnell erste Beschwerden laut, dass man sich keinen Big Brother Überwachungskasten ins heimische Wohnzimmer stellen möchte.

Die neue Xbox

Die Xbox One war ausschließlich mit Kinect erhältlich – Sonys Playstation 4 wurde ohne eine derartige Kamera ausgeliefert. Nun lenkt Microsoft ein und bietet ab Juni eine Version ohne Kinect an, welche rund 100 Euro billiger sein soll. Aktuell kostet die Xbox One (500GB HDD und 2 Controller) bei Otto beispielsweise 499,99€, während die Playstation 4 nur 399,99€ kostet – klarer Vorteil fürs Sonys Konsole.

Außerdem soll es für Gold-Mitglieder, ähnlich wie bei Playstation Plus, Rabatte und Gratis-Spiele ab Juni geben. Letztere sind aber nur solange spielbar, wie das Gold Abonnement läuft. Meiner Meinung nach kam der Schritt etwas zu spät, die Konsole ohne Kinect und vor allem günstiger auszuliefern. Laut Statistiken gibt Sony den Ton bei den Verkaufszahlen an und das wird sich nun sicherlich auch nicht mehr so schnell ändern.

 

Online Gaming und die Internetverbindung

Klingt logisch. Um online zu zocken benötigt man eine geeignete Internetverbindung. Sonst kann man als Gamer schnell Nachteile im Vergleich zu anderen Gamern ertragen müssen. Dabei sollte das Hauptaugemerk nicht etwa auf der maximal erreichbaren Bandbreite liegen. Zwar ist dies auch wichtig, aber für Gamer sind Begriffe wie Übertragungstechnik und durchschnittliche Latenzzeit weit bedeutender.

Die Latenzzeit oder besser bekannt als Ping

Grob gesagt bedeutet die Latenzzeit die Zeit, welche vergeht bis auf eine Aktion einen Reaktion geschieht. Oder etwas technischer ausgedrückt: Es handelt sich um die Zeitspanne zwischen Anfrage des Client PC (der des Gamers) an einen Server bis die Antwort dieses Servers wieder am Client ankommt. Diese Zeitspanne liegt zwar im Bereich von Millisekunden. Aber gerade bei Games, die schnelle Reaktionen erfordern (z.B. Shooter), können Millisekunden über „Leben und Tod“ entscheiden. Ja nach Übertragungstechnik können hier ganz erhebliche Unterschiede vorkommen.

Die Pingzeit sollte beim Online Gaming nicht über 80 Millisekunden (ms) liegen. Ist dieser Wert höher macht sich das deutlich negativ beim Spielerlebnis bemerkbar. Nicht jede Übertragungstechnik erreicht diesen Wert auch. Was wiederum bedeutet, dass sich bestimmte Breitbandtechniken für Gamer überhaupt nicht eignen. So liegen die Pingzeiten bei Satelliten DSL oder UMTS bei 150-250 ms. Und zwar mindestens! Für Gamer ein No Go.

Grenzfall DSL

DSL stellt einen Grenzfall dar. Hier hängt die Latenzzeit von der Qualität der letzten Meile ab. Hier kann durchaus eine ausreichend geringe Pingzeit erreicht werden. Sofern angeboten, sollte man hier die Zusatzoption Fastpath zu seinem DSL Anschluss hinzubuchen. Fastpath verringert die Latenzzeit deutlich auf 60-80ms. Allerdings bietet nicht jeder DSL Provider noch Fastpath an. Die Telekom bietet bereits seit 2009 kein Fastpath mehr an. Wohl auch um Highspeed Verbindungen wie DSL 16000 (ADSL2+) zu pushen. Hier ist Fastpath nämlich technisch bedingt nicht mehr nötig. ADSL2+ erreicht auch so schon ausreichend geringe Pingzeiten.

Gamers Liebling

Ideal für Gamer dürften sich VDSL, LTE oder Kabel-Breitbandanschlüsse erweisen. Die Funkübertragungstechnik LTE hat natürlich den Vorteil, dass hiermit durchaus auch unterwegs gezogt werden kann. Alle drei Breitbandtechniken zeichnen sich durch besonders geringe Pingwerte aus. Diese liegen hier zwischen 20ms und 70ms. Hinzu kommen die hohen Bandbreiten von 50 MBit mit VDSL und bis zu 100Mbit mit Kabel oder LTE. Noch nicht sehr verbreitet, allerdings noch einen Tick schneller sind Verbindungen mittels Glasfaser. Aber, wie gesagt, Glasfaser ist bei weitem noch nicht überall verfügbar und wenn, dann oft noch recht teuer. Um die Kosten zu drücken helfen entsprechende Vergleiche. Gerade bei den eher neuen und teuren Verbindungsarten sind die Unterschiede noch deutlich spürbar.

Die Sache mit der Bandbreite

Ok, anfangs erwähnte ich, dass Bandbreite für Gamer nicht alles ist. Dennoch muss man auch hier sagen, dass eine möglichst hohe Bandbreite natürlich nicht schaden kann. Bedenkt man, dass viele Games nicht mehr als im Laden gekauft werden, sondern per Download bezogen werden, können hohe Bandbreiten die Wartezeit auf das neue Game doch noch deutlich verkürzen. Aber generell muss der Gamer von heute viel downloaden. Patches, Demos oder die neusten Grafikkarten Treiber. Downloads können sich hier schnell einmal im GigaByte Bereich bewegen. Wer hier nicht vor dem PC versauern will, benötigt also doch eine entsprechend hohe Geschwindigkeit der Breitbandverbindung.

Gaming Headset – Die Qual der Wahl

Mittlerweile gehört die Sprachkommunikation zu fast jedem Online-Titel dazu, deswegen ist die Wahl eines passenden Gaming Headset von großer Bedeutung. Dabei ist es sehr schwer geworden im Dschungel der diversen Gaming Headsets das richtige zu finden, denn es gibt sehr große preisliche und vor allem qualitative Unterschiede. Und man sollte unbedingt vorher für sich selbst klären, was man möchte und braucht. Das teuerste muss nicht unbedingt das beste sein auch auch günstige Alternativen können überzeugen – bestes Beispiel hierfür ist das Sharkoon Rush. Mittlerweile muss man sich auch die Frage stellen, ob man ein Headset mit oder ohne Kabel haben möchte. Es gibt also vorab viele Fragen zu klären.

Die Preisspanne für Headsets ist gefühlt grenzenlos. Während man gute Einsteiger Modelle bereits ab 15-20€ erhält, kosten manche der Pro-Gaming Headsets weit mehr als 100€. Auch die Optik spielt mittlerweile eine große Rolle, was die diversen auf Gaming spezialisierten Hersteller immer wieder unter Beweis stellen – manche Headsets wirken wie teure Design Accessoires.

Als erstes sollte man sich allerdings überlegen, ob man das Headset nur für Kommunikation oder tatsächlich für Musik, Spielsound oder Filme benutzen möchte. Ich habe lange Zeit meinen Spielsound weiterhin über mein Boxen laufen lassen, während ich Teamspeak über die Kopfhörer laufen lies. In solchen Fällen sollte man definitiv zu günstigeren Modellen greifen, da diese in der Regel gute Dienste leisten für derartige Zwecke und die Mikrofone selbst bei günstigen Headsets relativ gut arbeiten.

Klinke? USB? Bluetooth?

Eine andere nicht zu unterschätzende Frage ist die Art des Headset Anschlusses. Klinke oder USB – beides hat Vor- und Nachteile. Gerade Klinken sind relativ oft anfällig für Wackelkontakte, was oftmals der billigeren Verarbeitung geschuldet ist. Und so gut wie jeder ist schon mal am Headset hängen geblieben, was eine große Hebelwirkung auf den Klinkenanschluss bewirkt – ich habe schon mehr als einen PC gesehen, in dem ein abgebrochener Stift steckte. Im allerschlimmsten Fall bricht nicht nur der Klinkenabschluss  ab, sondern gleichzeitig wird auch der Anschluss auf der Platine des Motherboards heraus gebrochen.  Aber auch USB ist längst nicht unproblematisch, da heutzutage beinahe alles über USB angeschlossen wird und somit nicht immer ein USB-Port frei ist. Oder man muss mühsam hinter den PC krabbeln.

Rush1

Eine andere Frage ist die Bequemlichkeit. Hier solltem an vor allem auf das Gewicht achten und ob man ein Bluetooth oder Headset mit Kabel bevorzugt. Gerade für Konsolen bieten sich die Bluetooth Lösungen eher an, da man häufig auf der Couch sitzt und hier die Kabel oft einfach zu kurz sind. Nachteil an Bluetooth: die Batterien der Geräte müssen regelmäßig geladen werden und das kann mitunter zu nervigen Aussetzern führen. Auch muss man testen, ob Ohrhörer und die Kopfbügel ordentlich sitzen…sonst wird das Tragen nach einiger Zeit schnell zur Qual. Man sollte also am besten versuchen, das Headset vorab in einem Geschäft auszuprobieren.

Die Klangqualität spielt natürlich auch eine sehr große Rolle und man sollte sich nicht unbedingt von Eyecatchern wie 7.1 Surround Sound einfangen lassen – längst nicht jedes 7.1 System bringt auch überzeugende Leistung bei Sound und Musik. Aber ein gutes Surround Headset kann durchaus den Unterschied machen, gerade bei Ego-Shootern. Es kann über Leben oder Tod entscheiden (virtuell), ob man einen heranschleichenden Gegner rechtzeitig über das Headset orten kann. Aber auch normale Stereo Headsets können hier überzeugen.

Man sollte sich aber in jedem Fall vor dem Kauf im Internet informieren, was die diversen Headsets bieten und sich unterschiedliche Meinungen einholen. Das teuerste muss nicht immer das beste sein.

Mobile Gaming – passende „Hardware“

Geballte Action, trickreiche Manager-Games und vieles mehr begeistern tagtäglich Millionen von Smartphone-Usern. Doch damit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt, sollten die Smartphones einige Voraussetzungen erfüllen. Ob als Mindestanforderung ein Dualcore-Prozessor mit mindestens 1,2 Gigahertz Taktfrequenz, ein RAM-Speicher mit einer Größe von 1.024 Megabyte oder ein Display mit einer Diagonalen ab 4 Zoll, diese Kriterien erfüllen nur einige Smartphones, die sich bestens zum Spielen eignen. Zwei dieser Beispiele sind folgende Handys:

Sony Xperia Z Ultra

Sony entwickelte mit dem Xperia Z Ultra ein Smartphone, das für Games geradezu als prädestiniert erscheint. Ein 6,4 Zoll großes Display, 2,3 Gigahertz Taktung, Full-HD Screen, zügig und präzise reagierende Touch-Oberfläche sowie eine gute Balance zwischen Helligkeit und Kontrast sorgen für den uneingeschränkten Game-Spaß. Da die Datenrate mindestens 6 Megabyte betragen sollte, bietet die integrierte LTE-Mobilfunktechnologie des Sony-Smartphones optimale Ping-Werte von unter 60 ms für ruckelfreie Interaktionen und zügige Reaktionen. Allerdings zeigt sich die Akkuleistung als ein Kritikpunkt und ein Zweitakku wäre empfehlenswert.

Samsung Galaxy S4

Das Samsung Galaxy S4 besitzt ein 4,3 Zoll großes Display und eine Frequenztaktung von 1.500 Megahertz sowie einen RAM-Speicher von 1.536 Megabyte. Es können Multiplayer Games mit Freunden günstig mit einer Datenflatrate gespielt werden, die ebenfalls dieses Smartphone-Modell benutzen. Zusätzlich agiert das Smartphone auch als Game-Controller für einen Gamepad. Ausgestattet mit der neuen LTE-Funktechnik erfüllt das Samsung Galaxy S4 die Anforderungen von optimalen Latenzzeiten und hohe High-Speed-Volumen für das flüssige Gaming. Weniger praktisch ist die Dicke, die das Handy unkomfortabel in der Hand liegen lässt.

Es gibt aber auch noch eine Menge anderer Handys, die die Anforderungen von modernen Spielen entsprechen. Aber gerade bei Strategiespielen sind die Displays oft einfach viel zu klein, so dass man es nicht richtig bedienen kann – oder es artet in einer Fummelei aus. Eine andere, aber auch unpraktischere Lösung, stellen Tablets da. Die meisten leider aber unter viel zu hohem Stromverbrauch, was das Spielvergnügen oftmals zwangsweise sehr kurzweilig gestaltet. Langsam ähnelt es dem Hardware-Zyklus der PCs: wer nicht schnell genug nachrüstet und passende Hardware hat, kommt nicht mit in den Genuss neuster und aufwendigster Spiele. Mobile Gaming wird anspruchsvoller.

Der richtige Tarif

Um mobil ins Internet zu gelangen, brauchen Gamer natürlich den richtigen Smartphone Tarif. Unerlässlich ist eine Flatrate, die z. B. bei WinSIM schon für unter 20 Euro zu haben ist, inkl. Datenflat und Allnet-Flat zum unbegrenzten Telefonieren. Wer noch kein Smartphone hat, der kann auch zu Bundles, bestehend aus Handyvertrag und Smartphone, zurückgreifen.

Fazit

Wenn auch Sie das uneingeschränkte Spielvergnügen auf Ihrem nächsten Smartphone gewährleistet wissen möchten, spielt nicht nur die Auswahl des Smartphones eine bedeutende Rolle, sondern auch der Internetanschluss. LTE bietet einen leistungsstarken Zugang und die Datenflatrate sorgt für geringe Kosten bei hohem Datentraffic. Und Spiele benötigen mittlerweile realtiv viel Traffic, was man auf keinem Fall außer Acht lassen sollte

Playstation 4 – Fehlermeldung CE-34878-0 zerstört Speicherstände

Was wäre der Launch einer Konsole ohne irgendwelche fatalen Fehler in der Folgezeit? Richtig…jetzt hat es die Playstation 4 erwischt. Nutzer beklagen sich in einem über 30 Seiten langen Beitrag im offiziellen Forum über die Fehlermeldung CE-34878-0.

Dieser Fehler führt dazu, dass unter anderem Speicherstände gelöscht werden oder sogar die Apps ihren Dienst verweigern – recht fatal also. Eingeschränkt ist dies dabei nicht auf bestimmte Spiele, sondern betrifft anscheinend so gut wie jedes Spiel. Genannt wurden hier als Beispiele unter anderem  NBA 2K14, Call of Duty: Ghosts, Battlefield 4 und Assassin’s Creed 4: Black Flag und noch einige andere.

Wie dieser Fehler zustande kommt ist noch unklar und es gibt auch noch keinerlei Hilfestellungen. Auch Sony meldete sich hierzu noch nicht zu Wort. Man kann also nur hoffen, dass ein recht zeitnaher Fix für die Playstation 4 erscheint und diese Fehler behebt.