Xbox One – wie verlernt man das Spielen?

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Nun wurde also nach langem Warten endlich Microsofts Antwort auf die Playstation 4 enthüllt: die Xbox One. Wie üblich wurde die neue Konsole mit großem Tamtam und voller Superlative der Öffentlichkeit vorgestellt, alles wurde natürlich live ins Internet übertragen und lauter wichtige Menschen sagten etwas zu Microsofts kommendem Flagschiff.

Die Playstation 4 hat ja bereits einiges vorgelegt, auch wenn sich der Großteil wieder einmal um die soziale Verknüpfung der Spielerfahrung gedreht hat. Nun war also das Unternehmen aus Redmond an der Reihe seine Konsole zu vermarkten. Eigentlich habe ich ja auf irgendwas super innovatives gewartet oder aber einfach irgend eine frische Idee, aber Fehlanzeige. Im Prinzip wird die Konsole, genau wie die Playstation, einfach ein bisschen mehr zu einem stinknormalen PC…nur eben viel einfacher zu bedienen.

Ich frage mich aber, wer bei Microsoft auf den Namen Xbox One gekommen ist. Von der Logik her würde man so eher die aller erste Xbox bezeichnen und nicht das mittlerweile 3. Gerät. Immerhin gibt es eine Playstation 1 (one) und die ist aus den 90er Jahren. Das scheint man irgendwie einfach ausgeblendet zu haben, oder man erwartet einfach von den Leuten um tausend Ecken zu denken. Denn Xbox One ist eine Verballhornung des Begriffs „The All in One Experience“ – klar das bringt man auf jeden Fall damit in Verbindung, da hat bestimmt jeder direkt als erstes daran gedacht, als er den Namen hörte. Die Namensgebung war wohl schon mal ein Reinfall. Vielleicht kommt ja bald Windows One?

Über das Design der Konsole will ich gar nicht erst viel sagen, ist halt Geschmackssache. Ich persönlich finde, dass es wie ein etwas protziger DVD-Player aussieht. Über Geschmack kann man streiten.  Der Controller sieht auch fast gleich aus, soll aber rund 40 Veränderungen erfahren haben. Beste Neuigkeit diesbezüglich: Kein Share-Button! Aber ansonsten sieht es eher nach dem alten Controller aus, den man schon kennt.

Die neue Xbox

Xbox go Home! ernsthaft?!

Jedenfalls wurde von Yusuf Mehdi, seines Zeichens Senior Vice President of Marketing and Strategy bei Microsoft, der nächste große Clou der Xbox One vorgestellt, genauer gesagt wurde erklärt was die Firma unter ihrer „The All in One Expiercene“ versteht. Mit dem Ausruf „Xbox on“ startete er die Konsole unter Beifall der anwesenden Personen…was mich sehr verwundert hat. Sprachsteuerung ist ja nun wirklich nichts besonderes mehr im Jahre 2013 – ich finde es eher bedenklich, dass die Mikrofone auch im Standby Modus der Konsole aktiviert sind. Xbox go Home!Wer weiß also, was da so mitaufgezeichnet wird. Jedenfalls wurde danach stolz gezeigt, wie man nur durch Sprachkommandos durch die diversen Features wie Internet, Musik oder Film navigiert. Das lustigste aber war für mich, dass das Kommando zur Rückkehr ins Hauptmenü allen ernstes „Xbox Go Home“ lautet.  Ich war mir wirklich nicht sicher, ob das ein Witz ist oder tatsächlicher ernst war. Aber anscheinend wird man dieses Kommando wirklich benutzen. Ach und Skype kann man über die Konsole ebenfalls benutzen, warum auch immer. Ich dachte Konsolen sind einzig und allein für das Spielen gemacht, aber das ist doch jetzt wirklich eher ein PC als eine Konsole? Ich bin verwirrt. Wenn die Konsolen nur fürs Spielen gemacht worden sind, möchte man doch eigentlich eben nicht von all diesen Dingen genervt werden dachte ich? Spielen in Reinform ist wohl nicht mehr up-to-date.

Das unter Spielern wohl meistgehasste Unternehmen kam auch nochmal zu Wort und stellte seine neue Ignite-Engine vor. Electronic Arts zeigte nämlich die neue Grafik-Engine in ihren Next-Gen Spielen der Fifa, UFC, Madden und NBA LIVE Serien. Zwar waren es nur kurze Ausschnitte jeweils, bei denen man sehen konnte, das die Grafik besser ist als die der Vorgänger Konsolen. Realistischere Gesichtsanimationen und Physikberechnungen wurden hier eindrucksvoll in Szene gesetzt. Aber was wäre EA ohne den kleinen Tritt in den Hintern der Spieler: der Community Manager Rob Hodson verkündete via Twitter, das die Ignite Engine NICHT für die PC-Spiele verwendet werden wird. Man muss ja schließlich Kaufanreize schaffen für die neuen Konsolen-Spiele. Bei der alten Konsole war es genau das selbe Spiel, denn erst vor rund 2 oder 3 Jahren wurde die besser aussehende Engine auch für PCs eingeführt. Vorher musste man sich mit einer sehr abgespeckten Version abgeben. Technische Gründe wird das auch diesmal nicht haben…Marketing ist der wahre Grund.

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft und jetziger CTO bei Electronic Arts hat direkt nachgetreten auf LinkedIn und behauptet, dass die Architektur der Konsole heutigen High-End PCs um rund eine Generation voraus sei. Ob das jetzt tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen. Die 8-Kern APU (Accelerated Processing Unit – Quasi ein Hauptprozessor mit Koprozessoren) hat gegenüber den PCs durchaus einen Vorteil, da es hier keinen Flaschenhals gibt. Beim PC wird nämlich der PCI-Express Bus zu eben diesem Flaschenhals, da hier massenweise Daten zwischen CPU und GPU untereinander verschickt werden. Hier ist die APU Architektur einfach schneller und ermöglicht somit andere Methoden. Außerdem sind an mit an Bord eine 500GB Festplatte, 8GB RAM und USB 3.0 und ein Blue-ray Laufwerk. Ohne Frage, die Xbox One ist ein Kraftpaket.

Fakt ist aber auch, dass die Konsole nun 6 oder 7 Jahre mit unveränderter Hardware bestehen muss, während der PC dieses Manko sehr schnell wieder aufgeholt haben wird. Ob das alles stimmt, was diese besondere Architektur beherrschen soll weiß ich nicht, es wird sicherlich auch einfach nur eine Menge Marketing-Geschwätz sein – man möchte ja möglichst viele Einheiten verkaufen in naher Zukunft. PC Gamer werden aber wohl erstmal in die Röhre gucken, da nun erstmal wieder eine ganze Reihe Exklusiv-Titel erscheinen werden und man wird wohl auch bewusst wieder nicht die technischen Möglichkeiten des PCs ausschöpfen, um die Konsole in besserem Licht erscheinen zulassen. Man kennt das ja schon aus der Vergangenheit

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Eine Halo TV-Serie wurde auch angekündigt, unter der Regie von Steven Spielberg. Zu sehen gabs davon noch nichts und wird wohl auch vielleicht nur exklusiv über die Xbox One zu schauen sein. Könnte ganz nett sein und ich bin gespannt darauf.

Wohnzimmer Spionage inklusive

Aber jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir wirklich sehr negativ aufgefallen ist und den ich auch schon erwähnt habe. Big Brother is watching you – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Kinect für die Xbox One kommen würde, war allen klar. Nur dass das neue Kinect nun auch noch bis zu 6 Personen im Raum erkennen kann, inkl deren Mimik und Gestik ist schon ein hartes Stück. Die Linse erkennt sogar Menschen und kann sie voneinander unterscheiden, ein Fest für jeden Marktforscher. So könnte man sehr leicht Statistiken dazu anfertigen, wer bei welchem Spiel lächelt oder eine böse Grimasse zieht.

Der kleine schwarze Kasten kriegt so ziemlich alles im heimischen Wohnzimmer mit, was sich bewegt oder redet- sogar ohne Licht funktioniert das gut. Das Mikrofon verfügt über eine ausgeklügelte Programmierung, die es ermöglichen soll auf Kommandos zu reagieren, selbst wenn das Zimmer vom Spielsound geflutet wird. Diese Filtermethode wird ermöglicht, in dem Spielprogrammierer ihre Sounds quasi kennzeichnen und der Xbox beibringen, diese herauszufiltern. Ist ja ganz nett, aber bedeutet gleichzeitig auch, dass die Xbox jederzeit alles mithören und sehen kann.Controller Es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich findige Hacker Zugang verschaffen und einfach mal ein wenig in fremden Wohnzimmern Leuten beim Spielen zuschauen. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass Microsoft ein Patent für die „Regulierung von Content-Vertrieb anhand der Zuschauerzahl“ letztes Jahr veröffentlicht hat. Diese Technik ermöglicht es Rechteinhabern auf Basis der Zuschauerzahl die Lizenzkosten zu errechnen. Ist doch klasse, je mehr Leute vor der Xbox sitzen, desto mehr zahlt man. Tolles Patent! Microsoft hat sich bisher auch noch nicht dazu geäußert, ob man dieses Patent für Film- und Fernsehvertrieb über die Xbox One nutzen wird.

Bestätigt wurde indes auch, dass die Xbox One mindestens einmal am Tag online sein muss, andernfalls sind auch keine Offline-Spiele möglich. Gebrauchte Spiele verkaufen wird auch noch ein Thema werden, da hier schon zukünftige Gängelungen durchsickern. Allerdings sollte man da auf dem deutschen Markt vorsichtig sein, da wir hier ziemlich strenge Gesetze haben – zu Gunsten der Kunden. Abwärtskompatibel ist die Konsole übrigens auch nicht, aber das war abzusehen und wurde erwartet.

 

Eins blieb aber auf der Strecke: die Spiele. Nichts innovatives, kein großer Sprung vorwärts. Keinerlei Neuerungen beim Gameplay in Sicht und nur grafische Updates bisher. Die grafische Leistungsfähigkeit wird ziemlich gut sein, aber ich hab da irgendwie allgemein mehr erwartet. Ich hoffe, dass man auf der E3 mehr von den Spielen zeigen wird. Multimedia oder Social Media Vernetzung gehört meiner Meinung nach nicht zu den Konsolen, die sind doch zum Spielen da dachte ich? Irgendwie vermisse ich da die alten SNES Zeiten…Spiel rein und fertig. Alles andere mache ich am PC. Die Next-Generation hab ich mir irgendwie anders vorgestellt, denn das hier fühlt sich eher wie eine Current-Gen 1.5 an.

ASRock 970 Extreme 4 Einbau

Vor kurzem hat das Mainboard meines PCs den Geist aufgegeben, war allerdings aber sowieso schon veraltet. Also musste ein neues her und ich wurde auch ziemlich schnell fündig. Diesmal wollte ich nicht ganz so viel ausgeben, da ich ausnahmsweise mal nicht einen High End PC zusammen bauen wollte. Deswegen habe ich mir da eine gute und günstige Alternative rausgesucht, die auch halbwegs zukunftssicher ist. Wer nur an Rechnern mit extremer Rechenleistung interessiert ist sollte  vielleicht nicht weiterlesen.

Zwar gibt es viel bessere Mainboards, aber ich wollte unter 100 Euro bleiben und wollte auch nicht direkt eine neue CPU kaufen, da ich bereits eine AMD CPU besitze. Meine Wahl viel daraufhin auf das ASROCK 970 Extreme 4, was derzeit auch von vielen Magazinen als Einkaufs- bzw. Spartipp für den Sockel AM3 / AM3+ geführt wird. Über die Suche auf Preis.de habe ich auch direkt ein gutes Angebot für mich gefunden. Dazu habe ich auch gleich noch einen neuen Luftkühler für meine AMD Phenom II X4 955 CPU gekauft und ein neues Gehäuse für zusammen unter 60 Euro – wie gesagt für diesen PC wollte ich nicht zu viel ausgeben, aber trotzdem akzeptable Leistung haben. Auf Grund der etwas zu geringen Breite des Gehäuses habe ich mich im zweiten Anlauf für den Artic Freezer 13 CO Lüfter entschieden. Das Gehäuse war eher ein Spontankauf, da mir das Design gefällt und ich die kleineren Midi-Tower einfach bevorzuge (auch wenn mir da jeder Gamer ins Gesicht springen wird wahrscheinlich). Ich habe mir das ziemlich günstige VS3-S Chrome Gehäuse von Sharkoon gekauft.

Ich bin mir bewusst, das Intel zur Zeit die bessere Wahl ist bei der CPU, aber ich wollte nicht viel Geld investieren und nicht komplett alles neu kaufen müssen. Eine neue High End Maschine will ich mir erst in einigen Monaten zulegen, aber ich glaube mit dem was ich habe fahre ich erstmal noch ganz gut.

Austattung des ASRock 970 Extreme 4

Schon wenn man den Karton aufklappt sieht man, dass es sich bei dem Mainboard um ein durchaus hochwertiges Mainboard handelt und sicherlich High End war, als es vor etwas über einem Jahr erschienen ist. Auch optisch hat man sich hier Mühe beim Design gegeben, auch wenn das erstens Geschmackssache ist und zweitens eher unnötig. Das Mainboard aus der Nähe

Aber kommen wir erstmal zu den Beilagen im Karton. Man findet im Karton eine Treiber CD, eine SLI/XFire-Switch-Karte, zwei Handbücher, 4 S-ATA Kabel, die Blende für die Rückseite  am Gehäuse und ein 3,5mm Audiokabel. Schrauben fehlen leider, aber das ist nicht so wichtig.

Vorhanden sind 2 USB 3.0 Anschlüsse und 4 USB 2.0 Anschlüsse, Unterstützung für bis zu Dual Channel DDR3 2100+ auf 4 DIMM-Slots, einen eSATA3 und 5 SATA3 Anschlüsse. Außerdem hat es noch einen IEEE 1394 Port und 3 PCI Express 2.0 x16 Slots, 2  PCI Express 2.0 x1 Slots und 2 PCI Slots. Natürlich sind auch diverse Audio und Anschlüsse für Eingabegeräte vorhanden. Man sollte allerdings darauf achten, das dieses Board keine IDE-Anschlüsse hat. Mein altes DVD Laufwerk ist nämlich noch IDE und so stand ich erstmal ohne optisches Laufwerk da, was die Treiberinstallation später etwas umständlich für mich gestaltete. Ich habe das Laufwerk ohnehin nur sehr selten benutzt, deswegen war es für mich schlicht nicht nötig ein neues zu kaufen mit aktuellem SATA Anschluss.

Mit den genauen technischen Details will ich jetzt auch gar nicht weiter um mich herum werfen, ich denke da gibt es bessere Anlaufstellen im Internet. Was ich ganz witzig fand ist das UEFI BIOS Menü, meine alten Mainboards hatten sowas vorher noch nicht. Durch die BIOS Menüs mit der Maus zu navigieren ist schon ganz lustig und wirkt deutlich fortschrittlicher und komfortabler als die alten BIOS Setups, die mich immer an die alten C64 Menüs erinnert haben. ASRock 970 Extreme 4 Unboxed Wo wir gerade bei BIOS sind: Mit der Lüftersteuerung des ASRock kann man sich schon mal auf Spaß einstellen, bis man die richtige Einstellung gefunden hat. Man findet dazu auch einige Berichte im Internet, aber es ist nichts dramatisches. Nur ich hatte leider etwas größere Probleme damit, denn das Mainboard wollte den Lüfter meines AMD Phenom II X4 955 nicht richtig ansteuern. Ich hatte noch den boxed Lüfter von AMD drauf und der ist ja bekannt für seine hohen Drehzahlen (und hohe Lautstärke). Das Mainboard sagte aber einfach „ab 3000 RPM ist Schluss“, was so ungefähr gerade mal die halbe Power des Lüfters war. Wie zu erwarten erreichte die CPU ohne Probleme die 90 Grad Marke und egal was ich im BIOS eingestellt habe, der Lüfter wurde einfach nicht hoch gedreht. Wenigstens konnte ich auf diese Art testen, ob die Notabschaltung bei Überhitzung funktioniert…und sie geht.

Das war auch der Grund, warum ich nun doch einen neuen Lüfter gekauft habe, wobei man da auch erstmal einen Lüfter mit niedriger Bauhöhe finden musste, da ich ja die kleineren Midi-Tower bevorzuge. Im zweiten Anlauf habe ich mich dann für den Arctic Freezer 13 Pro entschieden, da die meisten Lüfter eine Höhe von rund 16cm haben. SAMSUNG Der Arctic Lüfter ist nur 13cm hoch, aber trotzdem ziemlich massiv. Mein Phenom II X4 ist sicherlich keine große Herausforderung für diesen Lüfter, was man auch an der Hitzeentwicklung sieht.  Im normalen Desktopmodus und Anwendungen ist die Temperatur stabil bei run 33 Grad, bei aufwendigen Spielen überschreitet er selten die 45 Grad Marke…und dabei kaum hörbar. Obwohl der Kühlkörper ziemlich massiv ist, berührt er den RAM nicht. Ich habe nämlich 2 Corsair Vengenance Module mit recht hohen Heatspreadern. Interessant wird es zu sehen, wie der Lüfter mit einer neueren 8-Kern CPU klar kommt, weil dies wohl demnächst die nächste Anschaffung sein wird bei meiner sparsamen Aufrüstung. Die Installation des Lüfters war auch denkbar einfach für meine AMD CPU: einfach 2 Schrauben befestigen und das war’s schon – ganz ohne große Fummelei wie bei anderen Lüftern.

Das Mainboard verfügt übrigens über eine „Clear CMOS“-Taste und eine eigene Power-Taste direkt auf dem Mainboard, somit kann man also auch ohne Gehäuse das Mainboard testen. Die Dr.Debug LED-Anzeige ist auch wieder mit an Bord, was ziemlich nützlich sein kann. Sollte es Probleme geben mit Bauteilen, zeigt dieses LED einen Code an, den man nachschlagen kann. Somit kann man schnell sehen, was für ein Problem herrscht.

Meine Meinung zum ASRock 970 Extreme 4

Was die Leistung betrifft bin ich mit diesem Board komplett zufrieden und es gab auch beim Einbau keinerlei Probleme.SAMSUNG Wie gesagt Board über 140 Euro werden definitiv noch eine ganze Ecke schneller sein, aber wer hier nicht ganz so viel ausgeben will, aber trotzdem akzeptable Leistung und Austattung haben will, ist bei dem ASRock 970 Extreme 4 durchaus an der richtigen Adresse. Intel CPUs und passende Boards mögen vielleicht die bessere Wahl sein momentan, aber wer bei AMD bleiben will und nicht ganz so viel investieren will macht meiner Meinung nach mit diesem Board absolut nichts falsch. Auch Bewertungen bei diversen Portalen sind größtenteils positiv,  ich habe da natürlich vor meinem Kauf gründlich recherchiert und kann mich hier nur anschließen. Wer will kann sich noch diverse Utility-Tools von der Hersteller-Seite herunterladen, wie beispielsweise Tools für LAN und RAM Monitore oder ein Overclocking-Tool. Angeboten wird auch ein Instant-Boot Tool, das habe ich allerdings noch nicht getestet, soll aber wohl das Booten durchaus beschleunigen können. Jedenfalls lädt dies zum experimentieren und optimieren ein.

Sowohl das ASRock Mainboard als auch der Arctic Lüfter sind hier Geld wert und ich bin zufrieden damit. Was die Haltbarkeit angeht kann ich natürlich noch nichts dazu sagen, aber die Materialien sehen hochwertig aus und ich konnte auch im Internet nicht wirklich etwas negatives im Bezug darauf finden. Ich habe hier auch leider zufällig kein Testlabor zur Verfügung, deswegen gehe ich nicht allzu sehr auf die technischen Details ein.

Besonderen Dank möchte ich hier dem Team von  www.preis.de  aussprechen, die mich hierbei unterstützt haben.

 

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Razer Naga im Dauertest

Die Maus ist ja so ziemlich das wichtigste Eingabegerät eines jeden PCs. Viele haben ja daheim nur recht schlichte Mäuse für 10 oder 15 Euro daheim rumfliegen, was auch für normale Anwender durchaus ausreichend ist. Aber waschechte Gamer haben teilweise richtig teure und qualitativ hochwertige Mäuse auf ihrem Schreibtisch stehen, die meistens auch nicht gerade billig sind. Das blöde an diesen Mäusen ist ja oft der Verschleiß, da sie oft sehr schnell das Zeitliche segnen. Spiele sind aber auch ziemlich harte Belastungsproben für die Eingabegeräte, so müssen sie doch Power-Klicken und auch Tastendrücke voller Wut und Zorn erdulden – gerade in Multiplayer Spielen reagiert man seine Wut über die Niederlage ja gern darin ab, indem man die Maustaste wilder bzw. fester drückt.

Grund genug deswegen einfach mal einen kleinen Test über meine Maus zu schreiben, die mich mittlerweile schon unfassbare 3 Jahre begleitet, was eine wirklich ziemlich lange Lebensdauer für eine Gaming-Maus ist.

Übersicht Raza Naga

Naga
Ergonomische Auflage für den Ringfinger

Die Naga war bei ihrem Erscheinen vor einigen Jahren wirklich recht einzigartig auf dem Markt, da sie eine spezielle MMO-Maus ist. Im Unterschied zu anderen Mäusen hat sie nämlich extrem viele Tasten an der Seite  – alles in allem 17 Tasten! Jeder der MMO spielt benutzt Shortcuts, um einfach schneller zu sein. Gerade bei komplexen MMOs ist aber irgendwann die ergonomische Belegung der Tastatur ans Ende gekommen und man braucht Extra-Tasten. Genau hier kommt dann eine Maus wie die Naga ins Spiel, da sie an der Seite 12 Tasten hat. Anfangs wirkt diese Masse an Tasten total unbedienbar, da es wie das Nummernpad auf einem Keyboard aufgebaut ist, aber dennoch sind die Tasten gut erreichbar (bei einer normalen Handgröße wie ich sie habe gibt es wohl keine Probleme dabei). Mit ein wenig Übung findet man die nummerierten Tasten im Schlaf und die kleinen Erhebungen auf der mittleren Taste helfen bei der Orientierung – ähnlich wie die kleinen „Hügel“ auf den F und J-Tasten der Keyboards. Razer legt der Packung auch noch Aufkleber dabei, die man auf die Tasten kleben kann und somit bei Bedarf eine weitere Orientierungshilfe bietet. Die restlichen 5 Tasten inkl. Mausrad befinden sich auf der Oberseite, davon 2 neben der Linksklick-Taste,  welche ebenfalls gut erreichbar sind.

Generell ist die Razer recht ergonomisch geformt und verursacht auch bei längeren Sessions nicht wirklich Schmerzen in der Hand. Allerdings ist die Maus ausschließlich für Rechtshänder geeignet und meines Wissens nach gibt es keine Version für Linkshänder. Am Anfang ist es nur etwas gewöhnungsbedürftig, da die Maus quasi eine Ablage für den Ringfinger hat und der kleine Finger den Tisch berührt, aber das empfand ich recht bald als ziemlich angenehm. Die Tasten an sich reagieren gut auf mittleren Druck, ohne das man viel Kraft aufwenden muss und das Mausrad arbeitet auch sehr präzise. Einziges Manko meiner Meinung nach ist, dass die Auflagefläche der Maus schnell verunreinigt und die Gleitfähigkeit bei leicht verschmutztem Untergrund recht schnell negativ beeinflusst wird. Aber wer mit einem Mousepad spielt oder den Tisch einfach oft sauber hält wird keine Probleme haben. Gerade mit Gaming-Mousepads arbeitet die Naga hervorragend zusammen.

Technisch gesehen ist eigentlich auch alles im grünen Berreich, was den Laser angeht. Hier wurde ein 5600 DPI 3.5G Laser Sensor verarbeitet mit einer Poling Rate von 1000Hz und einer Reaktionszeit von 1ms. Das ist ordentlich und man kann auch ohne Probleme damit Ego-Shooter spielen ohne großartig Probleme mit der Präzision zu haben. Dennoch sind hier andere Mäuse einfach besser, da sie genauer arbeiten. Aber die Stärke der Maus sind MMOs und hier arbeitet sie wunderbar.

Verschleiß nach 3 Jahren

Naga
Spalten lassen sich nur schwer reinigen

Nach den ganzen technischen Details will ich nun zum Kern meines Tests kommen: in welchem Zustand befindet sich die Razer Naga nach 3 Jahren mit hoher Nutzung? Ich muss sagen, dass Videospiele wirklich ein ganz großes Hobby von mir sind und ich so ziemlich jedes Blockbuster-Spiel gezockt habe – fast immer mit der Razer Naga. Egal ob es World of Warcraft, Battlefield 3, Star Wars: The old Republic oder Guild Wars 2  war…die Naga war immer mit dabei. So kann man sagen, dass die Tasten schon einer hohen Belastung ausgesetzt waren und immer noch sind, da ich die Maus im vollen Umfang benutze.

Von meinen alten Mäusen kenne ich es zB, dass irgendwann die Farbe einfach abgeht und sich weiße Flecken bilden nach einer Zeit. Das konnte ich bei der Naga nicht beobachten, da die Obefläche an keiner Stelle irgendwelche Abnutzungen zeigt. Die Maus besteht aber auch aus 2 unterschiedlichen Materialien. Die Oberseite besteht aus einem matten, etwas raueren Kunststoff der sich etwas wie Filz anfühlt – verhindert Abrutschen. An den Seiten wurde schwarzen, glattes Plastik verwendet. Nirgends an den Oberflächen kann man sehen, dass die Naga bereits 3 Jahre im Dienst ist. Bei der Steelseries WoW Gaming-Mouse weiß ich von einem bekannten zum Beispiel, das die Farbe schon nach ein paar Monaten abgegangen ist – und die Maus ist auch nicht gerade billig.

Die Tastenbeleuchtung funktioniert auch noch ohne Probleme. Auf dem Rücken der Maus befindet sich das Razer-Logo, das per pulsierendem Licht aufleuchetet. Auch hier gibt es keine Abnutzungen, es sieht immer noch wie neu aus.

Lediglich einige Verunreinigungen zwischen den Spalten der Tasten fallen ins Auge, die sich nur schwer säubern lassen. Mit Sicherheit könnte man das mit geeignetem Werkzeug auch entfernen. Negativ ins Auge fällt auch ein bisschen das Mauskabel bzw. die Verkleidung. Hier wurde nämlich ein Material verwendet, das ein bisschen an einen Schnürsenkel erinnert. Dort wo das Kabel an der Tischkante etwas schrubbt ist nämlich das Material etwas aufgegangen – das sieht ein bisschen aus wie ein sprödes Hanfseil. Aber das ist im Endeffekt nicht so wichtig, da man es ohnehin nicht wirklich sieht.

 

Aber kommen wir nun zum wichtigstem Aspekt: Funktionieren die Tasten noch?

Die 12 Seitentasten der Naga funktionieren noch wie am ersten Tag. Die Druckpunkte sind unverändert und reagieren gut und sind auch nicht ausgeleiert oder klemmend. Gerade die untere Reihe der Tasten war bei mir sehr oft in Benutzung, aber hier ist tatsächlich alles unverändert und reagiert wunderbar.  Naga

Die beiden Zeigefinger-Tasten zeigen auch noch keine wirklichen Ermüdungserscheinungen. Lediglich die Linksklick-Taste tendiert manchmal zu einem Doppelklick, obwohl man nur einfach klicken wollte – das ist aber auch die Taste mit der höchsten Nutzung. Es fällt aber nicht schwer ins Gewicht, da es nicht sehr oft passiert.

Am meisten erstaunt hat mich das Mausrad, den das war grundsätzlich immer das erste was bei meinen alten Mäusen mehr oder weniger den Geist aufgegeben hat. Es arbeitet immer noch präzise und ist kein bisschen „schwammig“. Das Rad rastet immer noch nach jeder Drehung ein und auch der Druckpunkt beim Klicken damit funktioniert tadellos. Großes Kompliment an die Qualität, das kenne ich so nämlich tatsächlich nicht und es ist auch immer ärgerlich, wenn das Mausrad quasi den Geist aufgibt.

Nur eine einzige Taste hat nach 3 Jahren noch einen kleinen Knacks bekommen. Und zwar handelt es sich um die Taste direkt neben der Linksklick-Taste. Die kleine Taste wird von mir als „Seite zurück“ im Browser verwendet, da sie gut erreichbar ist. Funktionieren tut die Taste immer noch und reagiert wunderbar auf Eingaben, aber sie ist bereits etwas eingedrückt und schließt nicht mehr mit der Kante des Maus-Rückens ab. Es stört aber nicht sonderlich, da man es auch kaum sehen kann beim Betrachten der Maus.

Fazit nach 3 Jahren Test

Ich weiß noch, dass ich wirklich damals sehr mit mir ringen musste im Laden, als ich vor der Naga stand. 89 Euro für eine Maus war wirklich schon eine Hausnummer und ich war anfangs wirklich etwas besorgt, dass die Maus auch schon nach einem Jahr den Geist aufgibt, wie meine vorherigen Mäuse. Es ist ja schon ein Unterschied, ob man 40 oder 90 Euro auf den Ladentisch legt, denn soviel kosten die meisten anderen Gaming-Mäuse im Schnitt.

Aber jetzt nach 3 Jahren muss ich sagen, dass die Maus mich vollkommen überzeugt hat. Kaum Verschleiß und immer noch wunderbar bedienbar und auch optisch sieht man der Naga ihr Alter kein bisschen an. Gerade bei Gamern sind 3 Jahre für ein Eingabegerät wirklich die Hölle was den Verschleiß angeht, aber bei dieser Maus ist noch immer alles funktionstüchtig. Ich weiß nicht, worin genau der Unterschied liegt oder welche Materialien hier verwendet worden sind, aber Razer hat hier wirklich eine qualitativ hochwertige Maus geschaffen mit der man auch lange Freude haben kann. Mittlerweile sind schon Nachfolger-Modelle erschienen wie die Razer Naga Hex oder die Razer Naga Molten, die eigentlich baugleich mit der alten Naga sind (zu erkennen an der blauen Beleuchtung). Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die neuen Mäuse qualitativ unterscheiden.

Der hohe Kaufpreis schreckt vielleicht am Anfang ab, aber dafür hat man auch lange Freude mit seiner Maus. Daumen hoch dafür Razer, länger als 1 Jahr hat bei mir noch keine Maus gehalten.

Playstation 4 Hardware VS PC Hardware

Auf der Seite PC Games Harwarde ist ein recht interessanter Beitrag zu den technischen Eckdaten der in diesem Jahr erscheinenden Playstation 4 erschienen.

In letzter Zeit haben sich viele Spiele-Entwickler zu Wort gemeldet und die Technik der Konsole in höchsten Tönen gelobt. Vieles davon mag zwar stimmen, aber es hatte oftmals den faden Beigeschmack von bezahlter Schleichwerbung. Es war einfach für einen PC-Enthusiasten unvorstellbar, dass eine Konsole bessere Leistung erzielt. Und so spalteten sich schon seit Jahren die Lager in Pro-Konsole und Pro-PC auf. Man kann sich also vorstellen, was Aussagen von Entwicklern im Bezug auf die größere Leistungsfähigkeit gegenüber PCs ausgelöst haben in der Gemeine der PC-Anhänger.

Bevor ich jetzt hier aber mit technischen Details um mich werfe, sollte man lieber einfach den Beitrag von PC Games Hardware darüber lesen. Sehr informativ!

Kurz zusammen gefasst kann man wohl sagen, dass die Konsole auch den PC-Spiele Markt beflügeln wird, da man sich nicht mehr mit schlecht optimierten Konsolen-Portierungen rumschlagen muss. Unvergessen bleibt da mir die grausige Umsetzung von GTA IV in Erinnerung, die gerade am Anfang wirklich ein echter Hardware-Killer war. Da jetzt  die neue PS4-APU wie auch aktuelle Computer auf der x86-Architektur basiert, ist dies definitiv ein riesen Vorteil für PC-Gamer.

Ich persönlich denke, dass hier größtenteils nur mal wieder kräftig Marketing betrieben wurde. Die Konsole ist schon sehr leistungsfähig und hat (noch) einige Vorteile gegenüber dem PC dank der neuen Architektur, aber das war ja jetzt schon seit dem SNES so. Wahrscheinlich wird der PC in einem halben Jahr schon wieder leistungstechnisch davon gezogen sein und die Enthusiasten werden wieder nur müde lächeln, wenn es um das Thema „Konsole gegen PC“ geht. Abwarten und über bessere PC Portierungen freuen heißt da wohl die Devise – und auf die neue Xbox warten, denn hier sind noch fast gar keine Details bekannt (eine erste Vorstellung soll im Mai 2013 erfolgen).