Blizzard hat heute früh bestätigt, dass es diverse Unregelmäßigkeiten bei einigen World of Warcraft Accounts gäbe. Man hätte diverse Zugriffe auf das Auktionshaus und Accounts beobachtet und hat deswegen nun eine Sicherheitswarnung herausgegeben.
Die Accounts werden derzeit verstärkt nach auffälligen IP-Adressen überwacht, mit denen sich die Hacker Zugriff auf die Accounts verschafft haben. Betroffene Spieler werden von Blizzard per E-Mail informiert – also unbedingt den Posteingang checken und unbedingt das Passwort ändern (wird wohl auch in der E-Mail gefordert).
Sollte es zu Diebstählen durch die Hacker gekommen sein sollte man den Kundenservice umgehend informieren.
Desweiteren wurde der Zugang zum mobilen Auktionshaus (mobile app) vorübergehend deaktiviert, bis man die Lage wieder unter Kontrolle habe. Empfohlen wurde außerdem regelmäßig das Passwort des WoW Accounts zu ändern.
Nintendo hat derzeit wirklich keinen leichten Stand, gerade was die noch recht neue Wii U angeht. Electronic Arts gab bekannt, dass man keinerlei Titel für die Konsole in Entwicklung hat und auch seitens Ubisoft verkündete man, dass die Wii U bei den derzeitigen Verkaufszahlen schlicht uninteressant für den Puplisher sei. Naturgemäß kaufen allerdings Fans der Nintendo Konsolen die Geräte eigentlich in erster Linie wegen den hauseigenen Marken wie Zelda, Metorid Prime und Co..
Zwar ist ein Remake von Zelda – Link to the past in der Mache, aber das ganz neue Zelda scheint in weiter Ferne zu sein. Das neue Mario Kart konnte die Fachpresse auch nicht so wirklich überzeugen, als es auf der E3 gezeigt worden ist. Spaßig wird es zwar auf jeden Fall, aber es kämpft mittlerweile wohl auch mit den selben Ermüdungserscheinungen wie die Call of Duty Serie – abgenutztes Prinzip ohne frische Ideen.
Einfach keine Idee für F-Zero
Nun kommt direkt der nächste Tiefschlag für die Fans: In einem Interview mit IGN gab Shigeru Miyamoto (Hauptmanager Nintendo) bekannt, dass derzeit kein neues F-Zero in der Entwicklung sei. Damals auf dem SNES war das Spiel ein gewaltiger Hit und seit mitterweile 10 Jahren gibt es keinen neuen Ableger der Serie. Der Grund dafür, dass kein Nachschub kommt sei schlicht, dass man keine Ideen habe für ein neues F-Zero und man wisse nicht, in welche Richtung man mit einem neuen Titel gehen solle. Das neue Mario Kart habe auch Parallelen mit F-Zero dank der Anti-Schwerkraft Mechanik – man sei sich darüber bewusst.
Auf der einen Seite finde ich es ja gut, dass man hier keinen müden Aufguss von alten Spielen bieten will. Bei Nintendo stand stets das Gameplay im Vordergrund und meistens waren die Spiele auch innovativ und lustig. Ich warte lieber auf ein richtig gutes Spiel, was mir auch Spaß macht als einfach einen Klon zu spielen (hat jemand Call of Duty gesagt?). Es wird aber langsam Zeit, das Nintendo wieder mal einen Hit landet denn ansonsten wird zumindest die Wii U endgültig als Flop in die Geschichte der Spielekonsolen eingehen, was das Image der Firma sicherlich massiv ankratzen wird. Also los Nintendo, her mit den guten Spielen!
Wie ja bekannt ist hat EA die Rechte an Star Wars Spielen von Disney gekauft vor einigen Wochen und auch bekannt gegeben, das unter anderem DICE an einem Star Wars Spiel arbeitet. Fans hatten lange darauf gehofft und auch die Beauftragung von DICE lies die Gerüchteküche weiter brodeln, doch nun ist es endlich offiziell: Star Wars Battlefront befindet sich in der Entwicklung! Der geniale Vorgänger erschien vor fast 10 Jahren und ist auch heute noch sehr beliebt bei den Fans. Quasi eine Art Battlefield nur eben mit Star Wars.
Spielszenen gabs leider nicht zu sehen und auch nur einen kurzen CGI Trailer, aber ich glaube das hier die Marke in guten Händen ist bei Dice (verantwortlich für die kompeltte Battlefield Reihe). Ich hoffe es gibt bald mehr zu sehen und ich freue mich riesig darauf. Und ich hoffe auch, dass es kein Xbox One Exklusivtitel wird, denn die Konsole scheint ziemlich schlecht abzuschneiden mittlerweile bei den Kunden.
Hier gibts noch den schicken, aber leider sehr kurzen Teaser.
Aus heiterem Himmel hat Sega und Relic angekündigt, dass ab sofort die Open Beta Phase für das heiß erwartete RTS Company of Heroes 2 zur Verfügung steht. Das Spiel kann bis einschließlich dem 18. Juni getestet werden und wird genau eine Woche später im Ladenregal zum Kauf bereit stehen.
Getestet werden können mitunter 6 verschiedene Karten in 1vs1 bis 4vs4 Spieler im Skirmish oder Versus-Multiplayer. Die ersten 45 erspielbaren Stufen können außerdem freigeschaltet werden. Außerdem kann man einen Blick auf den Army Customizer werfen, mit dem man die eigenen Truppen optisch anpassen kann.
Verfügbar ist der Client über Steam und man findet ihn in der eigenen Bibliothek unter Company of Heroes 2. Sofern man das Spiel 60 Tage nach Relase erwirbt kann man alle freigespielten Errungenschaften im Mulitplayermodus aus der Beta übernehmen.
Diese Beta sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man etwas mit Strategie-Games anfangen kann – der erste Teil war ein Kracher!
Ein kurioser Vorfall ereignete sich letzte Woche in den USA, genauer gesagt in den Räumlichkeiten von Robotoki, dem neuen Studo des ehemaligen Infitiy Ward (Call of Duty Modern Warfare) Mitarbeiters Robert Bowling. Ein Missverständnis seitens eines Mitarbeiters und die etwas ungünstige Platzierung einer Schaufensterpuppe veranlassten eine Gruppe von LAPD Polizisten die Büros des Teams zu stürmen. Aber was ist da genau passiert?
Eigentlich wurde all dies nur ausgelöst wegen der Neugier eines Mitarbeiters von Robotoki, wie so oft. Das Büro wurde nachträglich mit einem Panik-Schalter ausgestattet, der direkt mit dem Netzwerk des LAPD verbunden ist. Sinn dieses Schalters ist ganz einfach einen stillen Alarm zu haben, falls jemand einen bewaffneten Raubüberfall starten sollte. Drückt man diesen Knopf, wird also Großalarm ausgelöst bei der Polizei und mehrere Einheiten rücken aus um zu helfen. Das doofe an der Geschichte war, das einer der Mitarbeiter von Robotoki nicht wusste, wofür der Knopf ist und ihn beim Verlassen des Gebäudes einfach mal gedrückt hat – man muss ja die Neugierde befriedigen und auf jeden Knopf drücken, bei dem man nicht weiß wofür er ist.
Blöd an der Sache war nur, dass in der Ecke des Büros direkt am fenster eine Schaufensterpuppe in voller Kampfmontur samt Gewehr steht (natürlich kein echtes Gewehr). Die lebensgroße Puppe ist eine Abbildung eines Charakters aus Modern Warfare 2: Simon »Ghost« Riley. Wie man hier sieht, könnte man es von außen tatsächlich für einen bewaffneten Eindringling halten.
Passiert ist bei der Aktion niemand was, aber kurios ist es auf jeden Fall. Vielleicht sollte man beim nächsten mal besser vorher alle Mitarbeiter informieren und sich die Positionierung der Puppe vielleicht nochmal überlegen.
Nun wurde also nach langem Warten endlich Microsofts Antwort auf die Playstation 4 enthüllt: die Xbox One. Wie üblich wurde die neue Konsole mit großem Tamtam und voller Superlative der Öffentlichkeit vorgestellt, alles wurde natürlich live ins Internet übertragen und lauter wichtige Menschen sagten etwas zu Microsofts kommendem Flagschiff.
Die Playstation 4 hat ja bereits einiges vorgelegt, auch wenn sich der Großteil wieder einmal um die soziale Verknüpfung der Spielerfahrung gedreht hat. Nun war also das Unternehmen aus Redmond an der Reihe seine Konsole zu vermarkten. Eigentlich habe ich ja auf irgendwas super innovatives gewartet oder aber einfach irgend eine frische Idee, aber Fehlanzeige. Im Prinzip wird die Konsole, genau wie die Playstation, einfach ein bisschen mehr zu einem stinknormalen PC…nur eben viel einfacher zu bedienen.
Ich frage mich aber, wer bei Microsoft auf den Namen Xbox One gekommen ist. Von der Logik her würde man so eher die aller erste Xbox bezeichnen und nicht das mittlerweile 3. Gerät. Immerhin gibt es eine Playstation 1 (one) und die ist aus den 90er Jahren. Das scheint man irgendwie einfach ausgeblendet zu haben, oder man erwartet einfach von den Leuten um tausend Ecken zu denken. Denn Xbox One ist eine Verballhornung des Begriffs „The All in One Experience“ – klar das bringt man auf jeden Fall damit in Verbindung, da hat bestimmt jeder direkt als erstes daran gedacht, als er den Namen hörte. Die Namensgebung war wohl schon mal ein Reinfall. Vielleicht kommt ja bald Windows One?
Über das Design der Konsole will ich gar nicht erst viel sagen, ist halt Geschmackssache. Ich persönlich finde, dass es wie ein etwas protziger DVD-Player aussieht. Über Geschmack kann man streiten. Der Controller sieht auch fast gleich aus, soll aber rund 40 Veränderungen erfahren haben. Beste Neuigkeit diesbezüglich: Kein Share-Button! Aber ansonsten sieht es eher nach dem alten Controller aus, den man schon kennt.
Xbox go Home! ernsthaft?!
Jedenfalls wurde von Yusuf Mehdi, seines Zeichens Senior Vice President of Marketing and Strategy bei Microsoft, der nächste große Clou der Xbox One vorgestellt, genauer gesagt wurde erklärt was die Firma unter ihrer „The All in One Expiercene“ versteht. Mit dem Ausruf „Xbox on“ startete er die Konsole unter Beifall der anwesenden Personen…was mich sehr verwundert hat. Sprachsteuerung ist ja nun wirklich nichts besonderes mehr im Jahre 2013 – ich finde es eher bedenklich, dass die Mikrofone auch im Standby Modus der Konsole aktiviert sind. Wer weiß also, was da so mitaufgezeichnet wird. Jedenfalls wurde danach stolz gezeigt, wie man nur durch Sprachkommandos durch die diversen Features wie Internet, Musik oder Film navigiert. Das lustigste aber war für mich, dass das Kommando zur Rückkehr ins Hauptmenü allen ernstes „Xbox Go Home“ lautet. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob das ein Witz ist oder tatsächlicher ernst war. Aber anscheinend wird man dieses Kommando wirklich benutzen. Ach und Skype kann man über die Konsole ebenfalls benutzen, warum auch immer. Ich dachte Konsolen sind einzig und allein für das Spielen gemacht, aber das ist doch jetzt wirklich eher ein PC als eine Konsole? Ich bin verwirrt. Wenn die Konsolen nur fürs Spielen gemacht worden sind, möchte man doch eigentlich eben nicht von all diesen Dingen genervt werden dachte ich? Spielen in Reinform ist wohl nicht mehr up-to-date.
Das unter Spielern wohl meistgehasste Unternehmen kam auch nochmal zu Wort und stellte seine neue Ignite-Engine vor. Electronic Arts zeigte nämlich die neue Grafik-Engine in ihren Next-Gen Spielen der Fifa, UFC, Madden und NBA LIVE Serien. Zwar waren es nur kurze Ausschnitte jeweils, bei denen man sehen konnte, das die Grafik besser ist als die der Vorgänger Konsolen. Realistischere Gesichtsanimationen und Physikberechnungen wurden hier eindrucksvoll in Szene gesetzt. Aber was wäre EA ohne den kleinen Tritt in den Hintern der Spieler: der Community Manager Rob Hodson verkündete via Twitter, das die Ignite Engine NICHT für die PC-Spiele verwendet werden wird. Man muss ja schließlich Kaufanreize schaffen für die neuen Konsolen-Spiele. Bei der alten Konsole war es genau das selbe Spiel, denn erst vor rund 2 oder 3 Jahren wurde die besser aussehende Engine auch für PCs eingeführt. Vorher musste man sich mit einer sehr abgespeckten Version abgeben. Technische Gründe wird das auch diesmal nicht haben…Marketing ist der wahre Grund.
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft und jetziger CTO bei Electronic Arts hat direkt nachgetreten auf LinkedIn und behauptet, dass die Architektur der Konsole heutigen High-End PCs um rund eine Generation voraus sei. Ob das jetzt tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen. Die 8-Kern APU (Accelerated Processing Unit – Quasi ein Hauptprozessor mit Koprozessoren) hat gegenüber den PCs durchaus einen Vorteil, da es hier keinen Flaschenhals gibt. Beim PC wird nämlich der PCI-Express Bus zu eben diesem Flaschenhals, da hier massenweise Daten zwischen CPU und GPU untereinander verschickt werden. Hier ist die APU Architektur einfach schneller und ermöglicht somit andere Methoden. Außerdem sind an mit an Bord eine 500GB Festplatte, 8GB RAM und USB 3.0 und ein Blue-ray Laufwerk. Ohne Frage, die Xbox One ist ein Kraftpaket.
Fakt ist aber auch, dass die Konsole nun 6 oder 7 Jahre mit unveränderter Hardware bestehen muss, während der PC dieses Manko sehr schnell wieder aufgeholt haben wird. Ob das alles stimmt, was diese besondere Architektur beherrschen soll weiß ich nicht, es wird sicherlich auch einfach nur eine Menge Marketing-Geschwätz sein – man möchte ja möglichst viele Einheiten verkaufen in naher Zukunft. PC Gamer werden aber wohl erstmal in die Röhre gucken, da nun erstmal wieder eine ganze Reihe Exklusiv-Titel erscheinen werden und man wird wohl auch bewusst wieder nicht die technischen Möglichkeiten des PCs ausschöpfen, um die Konsole in besserem Licht erscheinen zulassen. Man kennt das ja schon aus der Vergangenheit
Eine Halo TV-Serie wurde auch angekündigt, unter der Regie von Steven Spielberg. Zu sehen gabs davon noch nichts und wird wohl auch vielleicht nur exklusiv über die Xbox One zu schauen sein. Könnte ganz nett sein und ich bin gespannt darauf.
Wohnzimmer Spionage inklusive
Aber jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir wirklich sehr negativ aufgefallen ist und den ich auch schon erwähnt habe. Big Brother is watching you – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Kinect für die Xbox One kommen würde, war allen klar. Nur dass das neue Kinect nun auch noch bis zu 6 Personen im Raum erkennen kann, inkl deren Mimik und Gestik ist schon ein hartes Stück. Die Linse erkennt sogar Menschen und kann sie voneinander unterscheiden, ein Fest für jeden Marktforscher. So könnte man sehr leicht Statistiken dazu anfertigen, wer bei welchem Spiel lächelt oder eine böse Grimasse zieht.
Der kleine schwarze Kasten kriegt so ziemlich alles im heimischen Wohnzimmer mit, was sich bewegt oder redet- sogar ohne Licht funktioniert das gut. Das Mikrofon verfügt über eine ausgeklügelte Programmierung, die es ermöglichen soll auf Kommandos zu reagieren, selbst wenn das Zimmer vom Spielsound geflutet wird. Diese Filtermethode wird ermöglicht, in dem Spielprogrammierer ihre Sounds quasi kennzeichnen und der Xbox beibringen, diese herauszufiltern. Ist ja ganz nett, aber bedeutet gleichzeitig auch, dass die Xbox jederzeit alles mithören und sehen kann. Es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich findige Hacker Zugang verschaffen und einfach mal ein wenig in fremden Wohnzimmern Leuten beim Spielen zuschauen. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass Microsoft ein Patent für die „Regulierung von Content-Vertrieb anhand der Zuschauerzahl“ letztes Jahr veröffentlicht hat. Diese Technik ermöglicht es Rechteinhabern auf Basis der Zuschauerzahl die Lizenzkosten zu errechnen. Ist doch klasse, je mehr Leute vor der Xbox sitzen, desto mehr zahlt man. Tolles Patent! Microsoft hat sich bisher auch noch nicht dazu geäußert, ob man dieses Patent für Film- und Fernsehvertrieb über die Xbox One nutzen wird.
Bestätigt wurde indes auch, dass die Xbox One mindestens einmal am Tag online sein muss, andernfalls sind auch keine Offline-Spiele möglich. Gebrauchte Spiele verkaufen wird auch noch ein Thema werden, da hier schon zukünftige Gängelungen durchsickern. Allerdings sollte man da auf dem deutschen Markt vorsichtig sein, da wir hier ziemlich strenge Gesetze haben – zu Gunsten der Kunden. Abwärtskompatibel ist die Konsole übrigens auch nicht, aber das war abzusehen und wurde erwartet.
Eins blieb aber auf der Strecke: die Spiele. Nichts innovatives, kein großer Sprung vorwärts. Keinerlei Neuerungen beim Gameplay in Sicht und nur grafische Updates bisher. Die grafische Leistungsfähigkeit wird ziemlich gut sein, aber ich hab da irgendwie allgemein mehr erwartet. Ich hoffe, dass man auf der E3 mehr von den Spielen zeigen wird. Multimedia oder Social Media Vernetzung gehört meiner Meinung nach nicht zu den Konsolen, die sind doch zum Spielen da dachte ich? Irgendwie vermisse ich da die alten SNES Zeiten…Spiel rein und fertig. Alles andere mache ich am PC. Die Next-Generation hab ich mir irgendwie anders vorgestellt, denn das hier fühlt sich eher wie eine Current-Gen 1.5 an.
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