Electronic Arts Angestellte machen sich über Wii-U lustig am 1. April

Aprilscherze sind ja in der Gaming-Branche eigentlich Gang und Gebe und man findet unzählige EasterEggs in diversen Spielen, nun bekam abermals die Wii U ihr Fett weg. Einige Mitarbeiter des Teams hinter der Frostbite Engine, welche unter anderem in Battlefield 4 zum Einsatz kommt, verbreiten auf Twitter einige „Aprilscherze“, die unter die Gürtellinie gingen. Mittlerweile wurden dieser zwar gelöscht, aber es verbreitete sich dennoch wie ein Lauffeuer im Internet.

In den recht arrogant wirkenden Tweets witzelte das Frostbite Team darüber, dass nun Half-Life 3 für die Wii U angekündigt werden sollte und das man außerdem erfolgreich die Frostbite Engine auf der Wii U zum laufen bekommen hätte, um damit Mario und Zelda Spiele zu entwickeln. Hintergrund des Ganzen ist, dass die Frostbite Engine nicht auf der Wii U läuft, da die Konsole zu schwach auf der Brust ist und man selbst mit der vorherigen Version der Engine nur unzureichende Ergebnisse auf der Wii U erzielte.

Da die Tweets recht herablassend wirkten folgte auch in Windeseile eine Entschuldigung seitens Electronic Arts gegenüber Nintendo. Jedoch werden diese nach hinten losgegangenen Aprilscherze sicherlich erstmal einen Keil zwischen die beiden Unternehmen treiben. Der 1. April ist kein Freibrief, um sich über alles und jeden lustig machen zu können.

Peter Moore (Chief operating office bei EA) entschuldigte sich prompt auf Twitter für die misslungenen Aprilscherze seiner Mitarbeiter…immerhin.

 

 

 

Kurios: Twitter Nutzer bekennt sich als Origin / Steam Hacker und wird aus dem Internet getilgt

So schnell kann es gehen, wenn man versucht über Twitter ein wenig Ruhm zu ernten – man verliert kurzerhand die virtuelle Existenz. Hintergrund des ganzen sind die Hacker Angriffe auf die digitalen Vertriebsplattformen Steam und Origin. Beide Portale wurden mehrfach von unbekannten attackiert und lahm gelegt, so dass deren Funktion gar nicht oder nur noch teilweise nutzbar gewesen ist. Bisher ein recht einzigartiger Moment, da Steam und Origin normal gegen jegliche Angriffe gut gesichert sind. Dennoch gelang es dem oder den Hackern die Seiten bzw. Plattformen für einige Stunden komplett lahmzulegen.

Hacker sind oftmals sehr stolz auf ihre Aktionen, da sie oftmals gar nicht virtuell oder materiell bereichern wollen. Meistens steht nur der Ruf im Vordergrund und die Tatsache etwas „geniales“ geleistet zu haben. Sicherlich gibt es dort auch noch die andere Version, die tatsächlich nur an den eigenen Reichtum denkt. Bei dem DDoS Angriff auf Steam und Origin handelt es sich aber wohl einfach nur um Prestige oder um eine Botschaft zu senden. Wer sich da versucht mit fremden Federn zu schmücken könnte unter Umständen Probleme bekommen, wie es nun offenbar der Twitter-User DERP zu spüren bekam.

Lügen rächt sich irgendwann

Wie mehrere Portale berichtet haben, bekannte sich DERP zumindest auf die Angriffe auf EAs Login Server (Origin). Er behauptete er sei einer der Haupt-Initiatoren der Idee und Ausführung gewesen, was wohl ein großer Fehler war. Nach Berichten soll DERP nämlich gar nichts damit zu tun gehabt haben und versuchte nun einfach den Ruhm zu kassieren. Natürlich lies eine Antwort nicht lange auf sich warten, denn der Nutzer hinter dem Twitter-Account wurde kurzer Hand aus dem Internet gelöscht – im wahrsten Sinne des Wortes. Diverse Accounts wurden gelöscht, unter anderem bei YouTube, Google, Facebook, Picasa und XFire. Zudem wurde auch noch sein realer Name veröffentlicht. Freundlicherweise „erlaubten“ die Gruppe oder die Person, dass DERP seinen Twitter-Account behalten darf.

Ziemlich kuriose Geschichte die uns zeigt, dass man sich besser nicht mit Hackern anlegen sollte. Zumindest nicht auf eine derartige Art.