Watch Dogs: Ubisoft meldet „falsche“ Reviews im Umlauf

Ubisofts potentieller Open World Kracher Watch Dogs kämpft vor dem Release mit einigen Problemen in Sachen Reviews. Ironischerweise wurden Ubisofts Server von Hackern attackiert, welche über das System den Publishers falsche Reviews herausgaben. Ironisch ist es deswegen, da man im Spiel selbst einen Hacker steuert und diverse Server und andere Objekte hackt und beeinflusst.

Die veröffentlichte Review vergibt dabei eine Spielspaßwertung von 7,2 von 10 Punkten. Das Spiel sei nicht so gut wie erhofft und auch der Multiplayer würde nicht vollkommen überzeugen. Zwar hätte man durchaus lustige Momente erlebt, aber dennoch wären die Mulitplayer Missionen zu generisch und verschenkten eine Menge Potential. Ubisoft hingegen vermeldete, dass validierte Tests erst am Tag des Releases freigegeben werden würden. Watch Dogs erscheint am 27.05.2014 für PC, Playstation 3 und 4, Xbox One und 360.

 

Währenddessen erschienen im Netz vorab bereits Screenshots aus der Playstation 4 Beta, die bereits einen ersten Eindruck über die Grafik vermittelten. Die Spielergemeinde reagiert dabei geteilt auf die Grafik, da sie wohl kaum besser aussieht aus von GTA V. Zu sehen gibts die Screenshots hier. Persönlich finde ich die Grafik akzeptabel, allerdings auch nicht bahnbrechend und atemberaubend schön – eher zweckmäßig.

Ob Watch Dogs wirklich ein Hit wird bleibt abzuwarten. Immerhin macht das Hacker Szenario und die vielen interaktiven Möglichkeiten Lust auf mehr. Man sollte das Spiel im Auge behalten, sofern man etwas mit Open World Titeln anfangen kann.

Kurios: Twitter Nutzer bekennt sich als Origin / Steam Hacker und wird aus dem Internet getilgt

So schnell kann es gehen, wenn man versucht über Twitter ein wenig Ruhm zu ernten – man verliert kurzerhand die virtuelle Existenz. Hintergrund des ganzen sind die Hacker Angriffe auf die digitalen Vertriebsplattformen Steam und Origin. Beide Portale wurden mehrfach von unbekannten attackiert und lahm gelegt, so dass deren Funktion gar nicht oder nur noch teilweise nutzbar gewesen ist. Bisher ein recht einzigartiger Moment, da Steam und Origin normal gegen jegliche Angriffe gut gesichert sind. Dennoch gelang es dem oder den Hackern die Seiten bzw. Plattformen für einige Stunden komplett lahmzulegen.

Hacker sind oftmals sehr stolz auf ihre Aktionen, da sie oftmals gar nicht virtuell oder materiell bereichern wollen. Meistens steht nur der Ruf im Vordergrund und die Tatsache etwas „geniales“ geleistet zu haben. Sicherlich gibt es dort auch noch die andere Version, die tatsächlich nur an den eigenen Reichtum denkt. Bei dem DDoS Angriff auf Steam und Origin handelt es sich aber wohl einfach nur um Prestige oder um eine Botschaft zu senden. Wer sich da versucht mit fremden Federn zu schmücken könnte unter Umständen Probleme bekommen, wie es nun offenbar der Twitter-User DERP zu spüren bekam.

Lügen rächt sich irgendwann

Wie mehrere Portale berichtet haben, bekannte sich DERP zumindest auf die Angriffe auf EAs Login Server (Origin). Er behauptete er sei einer der Haupt-Initiatoren der Idee und Ausführung gewesen, was wohl ein großer Fehler war. Nach Berichten soll DERP nämlich gar nichts damit zu tun gehabt haben und versuchte nun einfach den Ruhm zu kassieren. Natürlich lies eine Antwort nicht lange auf sich warten, denn der Nutzer hinter dem Twitter-Account wurde kurzer Hand aus dem Internet gelöscht – im wahrsten Sinne des Wortes. Diverse Accounts wurden gelöscht, unter anderem bei YouTube, Google, Facebook, Picasa und XFire. Zudem wurde auch noch sein realer Name veröffentlicht. Freundlicherweise „erlaubten“ die Gruppe oder die Person, dass DERP seinen Twitter-Account behalten darf.

Ziemlich kuriose Geschichte die uns zeigt, dass man sich besser nicht mit Hackern anlegen sollte. Zumindest nicht auf eine derartige Art.