Rainbow Six Siege – GSG 9 Trailer

Rainbow Six ist eine Marke, die vor allem etwas älteren Spieler definitiv ein Begriff ist. Der legendäre Taktik-Shooter fesselte damals dadurch, dass man die Einsätze detailliert planen musste. Die neueren Teile der Serie setzen viel mehr auf Action und kamen dementsprechend weniger gut an bei den Fans.

Ubisoft Montreal versucht nun mit Rainbow Six Siege nach jahrelanger Abwesenheit erneut auf die heimischen PCs zu bringen. Diesmal tritt Rainbox Six allerdings als Multiplayer Titel auf und orientiert sich dabei ein wenig an Spielen wie Counter-Strike. Die recht langsamen Matches entfalten dabei eine ziemliche Dynamik und bieten taktischen Tiefgang.  Anders als in Counter-Strike sind die Level jedoch teilweise zerstörbar, womit sich jede Partie anders spielt.

Das Prinzip ist simpel: Ein Team versucht ein Objekt innerhalb eines Gebäudes zu schützen und sich dabei verschanzt während das andere Team versucht das Gebäude zu stürmen. Bei den 5 versus 5 Player Matches stehen den Spielern dabei unterschiedliche Gadgets zur Verfügung, die teilweise auch in Realität zum Einsatz kommen.  Die Spieler wählen zu Beginn der Partie einen Charakter von den unterschiedlichen Spezialkräften aus (Russland, Frankreich, England, USA und Deutschland). Diese Unterscheiden sich jeweils in Bewaffnung und Gadgets und spielen sich dementsprechend unterschiedlich.

Um einen Überblick der sogenannten Operator der deutschen GSG 9 Truppe zu verschaffen, hat Ubisoft nun einen Trailer veröffentlicht.

Tom Clancy’s Rainbow Six Siege erscheint am 1. Dezember 2015 für PC, Xbox One und Playstation 4

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Beyond Good & Evil 2 wird doch kommen

Beyond Good & Evil zählt zu einem der Meisterwerke der Spielgeschichte, doch leider blieb der kommerzielle Erfolg für Ubisofts Action-Adventure aus dem Jahre 2003 aus. Die Fachpresse lobte das damals in den aller höchsten Tönen – durch die Bank weg. Doch niemand kaufte das abgedrehte Spiel rund um die Reporterin Jade und ihrem Onkel (ein laufendes, sprechendes Schwein). Wahrscheinlich war das Setting für viele zu überdreht und wurde somit zu einem Nischen-Spiel. Im Jahre 2010 wurde nochmals ein HD-Remake zu Beyond Good & Evil veröffentlicht.

Der kreative Kopf hinter dem Spiel war Michel Ancel, welcher unter anderem maßgeblich für die ersten Rayman Titel verantwortlich ist. Seinen Federstrich merkt man den meisten seiner Spiele deutlich an – im positivem Sinne.

Eine lange Durststrecke

Fans des mittlerweile 11 Jahre alten Spiels forderten wieder und wieder einer Fortsetzung des Spiels. Lange Jahre gab es keine Informationen bis dann in 2008 seitens Ubisoft angekündigt wurde, dass sich Beyond Good & Evil 2 in der Entwicklung befände und das auch Michel Ancel wieder mit von der Partie sei. Der Teaser-Trailer feuerte die Begeisterung nochmals an (zu finden unterhalb dieser Meldung).  Jedoch gab es direkt einen Dämpfer, denn man verkündete, dass nur ein sehr kleines Team an dem Spiel arbeitete. Zwischenzeitlich wurde die Entwicklung erneut eingestellt, da sich Ancel an der Entwicklung von Rayman Legends beteiligen wollte oder musste.

Danach begannen die Arbeiten erneut im kleinen Rahmen, diesmal jedoch für die damals noch nicht erschienene Next-Gen Generation (Xbox One / Playstation 4). Und erneut wurde es sehr still um Beyond Good & Evil 2. Die Fans die nach einem Sequel zum Spiel bettelnden mussten eine Harte Zeit durchstehen, denn neue Informationen gab es seitdem nicht. Niemand wusste, ob das Spiel überhaupt noch in Entwicklung ist bei Ubisoft.

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Michel Ancel arbeitet mittlerweile quasi nur noch auf Teilzeit bei Ubisoft – als Leitung der kreativen Entwicklung bei ausgewählten Ubisoft Spielen. Mittlerweile hat er sein eigenes Indie-Studio eröffnet und arbeitet an einem neuen Titel.

Ironischerweise bestätigte nun Xavier Poix (Managing Director of Ubisoft’s Annecy, Paris und Montpellier Studios) gegenüber Eurogamer, dass sich Beyond Good & Evil 2 in Entwicklung befände – trotz des Teilzeit Abgangs des kreativen Kopfes hinter dem Spiel. Laut des Managers wäre das kleine Entwicklerteam begeistert von der Richtung, die die Entwicklung eingeschlagen habe und man würde mehr bieten wollen, als eine simple Fortführung des Spielkonzepts. Weitere Details gab es dazu leider nicht, außer das es auf jeden Fall für die Next-Gen Konsolen erscheinen soll.

Fans des Spiels atmen nun nach 11 Jahren erleichtert auf, denn das Spiel wird definitiv kommen. Aber schon tut sich die nächste Frage auf, die unter den Fingernägeln brennt: wann? Erneut müssen wir also Geduld aufbringen. Beyond Good & Evil ist auch heute noch ein gutes Spiel und auf alle Fälle einen Blick wert.

 

Assassins Creed und die Frauenquote

Die gesetzlicher Frauenquote war in der letzten Dekade oftmals ein Thema in Politik und Wirtschaft. Es gab jahrelange Grabenkämpfe um das Thema, damit endlich mehr Frauen in die Chefetagen der diversen Konzerne kommen bzw. überhaupt erst die Chance dazu erhalten. Zwar ist der ökonomische Vorteil von Frauenquoten eher gering laut neusten Studien, aber dabei geht es ja auch in erster Linie einfach nur um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Ein wichtiges Thema also, das keinesfalls unter den Teppich gekehrt werden sollte.

Was aber dabei rauskommt, wenn diese Gender Fights aus den Fugen geraten hat jüngst das Beispiel von Ubisoft gezeigt. Einen gewaltigen Shitstorm musste der französische Publisher über sich ergehen lassen, da wieder einmal ein männlicher Charakter der Hauptprotagonist von Assassins Creed Unity sein wird. Und obwohl das Spiel mit insgesamt 4 Charakteren kooperativ spielbar ist, wird keiner davon eine weibliche Figur sein.

Einigen Fans und Kritikern stößt dies übel auf und wieder einmal sah man die Frauen als benachteiligt an. Teilweise kann ich diese Aufregung auch verstehen, allerdings nahm das Thema rasant an Fahrt auf, als sich der technische Direktor James Therien von Ubisoft in einem Interview mit Videogamer dazu äußerte. Der Grund für fehlende weibliche Charakter sei schlicht der hohe Aufwand der dadurch entstehen würde, wenn man extra Animationen für weibliche Charaktere anfertigen müsse. Öl im Feuer des Shitstorms.

Bedenkt man, dass Assassins Creed eine wahre Goldgrube ist und die dazugehörigen Entwicklerstudios nahezu auf einem Goldtopf sitzen in Sachen Entwicklungs-Budget, wirkt diese Ausrede mehr als unglaubwürdig.

Ubisoft meldet sich offiziell zu Wort

Da die Diskussion immer weiter an Fahrt aufnahm sah sich Ubisoft gezwungen, eine offizielle Stellungsnahme zu veröffentlichen:

Wir haben die berechtigten Bedenken bezüglich der Erzählweise in Videospielen registriert. Assassin’s Creed wird von einem multikulturellen Team mit verschiedenen Glauben und Religionen entwickelt. Wir hoffen, dass sich diese Achtung vor der Vielfalt auch in den Szenarien unserer Spiele und unseren Charakteren widerspiegelt. 

Bei Assassin’s Creed: Unity liegt der Fokus auf der Geschichte des Hauptcharakters Arno. Egal ob man alleine oder im Koop-Modus spielt; der Gamer schlüpft immer in die Rolle von Arno mitsamt seiner vielfältigen Ausrüstung und Fertigkeiten, die das Gefühl vermitteln, einzigartig zu sein.

In Hinblick auf die Vielfalt unserer spielbaren Assassinen haben wir bereits Aveline, Connor, Adewale und Altair in den Spielen von Assassin’s Creed eingeführt. Wir werden auch weiterhin darum bemüht sein, vielfältige Charaktere zu präsentieren. Wir freuen uns schon darauf, euch einige der starken weiblichen Charaktere in Assassin’s Creed: Unity vorzustellen.

 

Auch wenn ich die Kritik einiger Leute nachvollziehen kann, verstehe ich dennoch nicht weshalb daraus direkt ein derartiger Shitstorm entstehen muss. Und ich finde, dass so etwas nicht erzwungen werden sollte, da ansonsten der Charakter unter Garantie sehr schnell aufgesetzt wirken würde. Hätten die Autoren der Story eine gute Idee für einen weiblichen Charakter gehabt, hätte dieser sicherlich seinen Weg ins Spiel gefunden. Deswegen kann ich diese Debatte nicht ganz nachvollziehen, auch wenn ich natürlich nicht gegen die Gleichberechtigung bin – aber dabei handelt es sich hier um ein Spiel und nicht um einen Arbeitsplatz oder ähnliches.

Generell herrscht neuerdings in der Gaming Branche des öfteren die Tendenz, dass immer mehr und mehr Shitstorms um derartige Gender Themen starten. Im Endeffekt ist es doch den meisten Spielern egal, ob man eine Frau oder einen Mann steuert…solange Gameplay und Story passen. Weshalb muss es also so heftig erzwungen werden?

Sicherlich werfen nun einige das Argument ein, dass Frauen in Videospielen oftmals das schwache Opfer verkörpern – die Prinzessin in Not. Und das dies unbewusst Auswirkung auf die Ansichten der jüngeren Zielgruppe haben könnte und somit das Bild der Frau in ihren Köpfen prägen könnte. Aber das ist meiner Meinung nach ein wenig zu weit gedacht, da dies in erster Linie vom Umfeld daheim und im Freundeskreis geprägt wird und nicht von Videospielen.

Ich hoffe, dass es bald mit diesem Trend zu erzwungen Gleichberechtigung in Videospielen aufhört. Ich sehe darin keinen Sinn, auch wenn ich mir damit jetzt keine Fans mache. Und ich hoffe auch, dass Ubisoft nun nicht nachgibt sondern einfach weiterhin die Charaktere entwirft, die zur Story und zum Setting passen – egal ob Mann oder Frau.

Rainbow Six Siege

Auf der Ubisoft Pressekonferenz sah es zuerst danach aus, als würde man ausschließlich bereits bekannte Titel zeigen. Jedoch kam die dicke Überraschung ganz am Ende der Präsentation, denn der französische Publisher lässt eine legendäre Serie wiederaufleben. Rainbow Six stand vor über einer Dekade für packende taktische Ego-Shooter Action, in der das Köpfchen mehr zählte als der Finger am Abzug. Ubisoft lies die Katze aus dem Sack und zeigte einen Gamplay Trailer zum neuen Rainbow Six Siege.

Wer bereits auf den vorher angekündigten Teil der Serie wartete wird sich wundern, warum denn nun Rainbow Six Siege vorgestellt wurde und nicht etwa das bereits vor Jahren angekündigte Rainbow 6 Patriots. Bereits wenige Monate nach der Ankündigung im Jahre 2011 wurde Patriots wieder eingestellt und ein neues Team aufgestellt, welches in den folgenden Jahren an Rainbow Six Siege arbeitete.

Abrissunternehmen oder Anti-Terror Einheit?

Die Gameplay Präsentation zeigt ein Multiplayer Spiel zwischen der Rainbow Six Einheit und Entführern – und einer Geisel. Klingt nach einem altbewährten Spielmodus, den man in erster Linie von Counterstrike kennt. Jedoch verpasste man den ganzem einen Hauch von Rainbow Six. Gestartet wird auf einer Übersichtskarte, in dem das Rainbow Six Team den Zugriffspunkt wählt und dann abgesetzt wird – wirkliche Planung wie in den alten Rainbow Six Teilen gibt es aber wohl nicht.

Die Geiselnehmer verbarrikadieren Fenster und Türen mit diversen Hilfsmitteln, um sich so vor Scharfschützen und ähnlichem zu schützen. Sie haben dabei genügend Zeit, bevor das Anti-Terror Team zugreifen kann. Metallbarrikaden und Stacheldraht hindern die Spezialeinheit beim Zugriff. Aber auch die Rainbow Six Einheiten kommen mit einigen Gimmicks daher – so gibt es eine Kamera Drohne oder Sprengladungen um sich kurzer Hand einen neuen Zugang durch eine Wand oder durch die Decke zu sprengen.

Sobald dann die Action losgeht sieht man, wie das Spiel eine ganz eigene Dynamik entwickelt und sich von Call of Duty, Battlefield oder Counterstrike abhebt. Während des Videos wird das halbe Haus demoliert und ständig verliert man durch Löchern in den Wänden die eigene Deckung und auch das etwas langsamere und behutsame Gameplay sagt mir persönlich zu. Im Video zeigt man dabei, wie man das gesamte Haus beinahe komplett in Bruckstücke sprengen und ballern kann.

Allerdings bezweifele ich sehr stark, dass ein echtes Mulitplayer Match auch wirklich so wie im Video ablaufen würde. Wahrscheinlicher ist eher, dass die Leute es wie die bekannten Ego-Shooter spielen werden: rumhüpfen, campen und Teamplay ignorieren. Und damit wäre der Zauber des taktischen Ego-Shooters auch direkt wieder verflogen. Ich bezweifele sehr stark, dass das Entwicklerteam hier irgendetwas dagegen unternehmen kann um die Spieler von dieser Art des Spielens abzuhalten. Schade eigentlich, aber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.

Über den Singleplayer, das Setting oder sonstiges schweigt man sich hingegen aus. Einzig das Multiplayer Match wurde gezeigt als Vorgeschmack auf das, was da noch kommen soll beim Release. Ob es Rainbow Six Siege wirklich schafft sich von der Masse abzuheben und endlich ein wenig Taktik in das Genre zu bringen bleibt abzuwarten. Ich würde es mir wünschen. Hoffen wir, dass Ubisoft es schafft Taktik und Teamplay zwingend erforderlich für den Erfolg zu machen – sicherlich eine knifflige Angelegenheit in Sachen Gamedesign.

Als Erscheinungsdatum wurde lediglich 2015 genannt und es wurden noch keine Plattformen genannt, auf denen der Titel erscheinen soll.

 

 

 

The Division – CGI und Gameplay Trailer

Tom Clancy’s The Division zählte während der E3 2013 zu den absoluten Highlights der Show und überzeugte die Besucher mit dem klasse Setting, bombastischer Grafik und ansatzweise interessantem Gameplay. Zur diesjährigen E3 brachte das Team hinter The Division gleich zwei Trailer mit, wobei nur einer davon überzeugen kann.

Bei The Division handelt es sich um einen Third-Person-Shooter, der wiedereinmal in einem halbwegs post-apokalyptischen Setting spielt. Die USA wird von einem Virus befallen, welcher die Bevölkerung stark dezimierte und die überlebenden versuchen nun in bester Surrival-Manier zu überleben. Der Großteil der Bevölkerung wurde ausgelöscht und die Metropole ist dem Chaos verfallen. Doch einige der Überlebenden schließen sich zur namensgebenden „The Division“ zusammen und versuchen die Ordnung wiederherzustellen. Zwar gibt es keine Zombies oder ähnliches, aber das Setting wirkt auf den ersten Blick direkt etwas ausgelutscht. Schauplatz des Spiels ist das verfallene New York.

In Sachen Gameplay setzt man größtenteils auf altbekanntes. Typisch für Third-Person springt man hier von Deckung zu Deckung während der Feuergefechte und hat diverse Gimmicks dabei. Beispielsweise eine Drohne, die den Gegner per Stroboskop blendet und kurzzeitig kampfunfähig macht – interessante Idee. Generell setzt man hier wohl oft auf den Einsatz von Drohnen oder automatischen Geschütztürmen. The Division wird kooperativ und im Multiplayer spielbar sein.

Besonderes stylisch fand ich dabei die Gebietskarte, die einfach auf den Boden rund um den Charakter projiziert wird. Oder die sogenannten Echos (Aufzeichnungen von öffentlichen Videokameras und ähnlichem). Diese Echos werden genau wie die Karte einfach in der Umgebung dargestellt und zeigen, was in der Vergangenheit am jeweiligen Ort geschah. Auf diese Art wird die Story wohl hin und wieder näher gebracht.

Grafisch gesehen ist The Division über jeden Zweifel erhaben und die eigens entwickelte Snowdrop Engine braucht sich nicht hinter anderen Engines zu verstecken. The Division hat das Potential ein Superhit zu werden, auch wenn das Gameplay vielleicht etwas zu generisch wirkt auf den ersten Blick.

Erscheinen soll das Spiel leider nicht vor 2015. The Division erscheint für PC, Xbox One und Playstation 4.

Als besonders gelungen empfinde ich persönlich den CGI Trailer zum Spiel. Hier wird wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, weshalb sich Spiele schon lange nicht mehr hinter Filmen verstecken müssen. Im „Take back New York“ Trailer wird die Story etwas näher gebracht und Emotionen stehen im Vordergrund.

 

Assassins Creed Unity

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann…und Call of Duty…und Assassins Creed. Langsam aber sicher scheint es zu einer Art Naturgesetz zu werden, dass jedes Jahr ein neuer Assassins Creed Teil das Licht der Welt erblickt. Kritiker werfen der Serie Stagnation vor, sicherlich nicht zu unrecht. Jedoch erfreut sich die Assassins Creed Reihe immer noch aller größter Beliebtheit. Im Oktober diesen Jahres geht es wieder einmal auf Meucheltour. Diesmal ist das Frankreich des späten 18.Jahrhunderts Schauplatz – inmitten in der französischen Revolution. Ein sehr geeigneter Zeitraum für ein Assassins Creed Spiel.

Im gezeigten Gameplay Trailer entdeckt man in erste Linie kaum Neuerungen. Immer noch klettert man über Häuser, springt todesmutig von selbigen, meuchelt Wachen mit der versteckten Klinge und verschwindet in den Menschenmassen wieder ungesehen. Zwar gibt es hier und dort Verbesserungen im Detail, aber im Kern ändert sich wenig an der bewährten Spielmechanik. Persönlich finde ich dies auch gar nicht so schlimm, denn die Spielserie fesselt mich wieder und wieder am Monitor.

Jedoch gibt es dieses Jahr tatsächlich zwei Neuerungen. Man kann nun aktiv schleichen, wie man es beispielsweise aus Splinter Cell kennt. Per Tastendruck aktiviert man diesen Schleichmodus und kann sich so ungesehener bewegen. Protagonist des Titels ist übrigens der französische Edelmann Arno Dorian, der in den konfusen Tagen der Revolution durch die Gassen von Paris und anderen Städten schleichen wird. 

Kooperativer Story-Modus?

Bei der zweiten großen Neuerung werden sich die Geister definitiv scheiden. Assassins Creed Unity wird man kooperativ spielen können mit insgesamt 4 Spielern. Kenner der Serie werden nun unter Garantie ein wenig die Augenbrauen runzeln, da gerade die Kämpfe in den Spielen oftmals viel zu einfach waren. Ob die Balance mit 3 Mitspielern noch stimmt bleibt abzuwarten und ich persönlich weiß auch gar nicht so recht, ob man ein Assassins Creed wirklich kooperativ spielen sollte. Hier muss Ubisoft noch Überzeugungsarbeit leisten, man schwieg sich aber größtenteils darüber aus, wie denn das Gameplay nun tatsächlich mit 4 Leuten aussehen soll.

Da der Assassins Creed Unity ausschließlich für PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen wird, konnte man sich in Sachen Grafik austoben. In keinem anderen Assassins Creed Titel liefen dermaßen viele NPCs herum und nie war die Grafik so detailreich. Die Entwickler hinter dem Spiel übertreffen sich diesmal selbst in Sachen detailverliebtheit. Aber dennoch bleibt Assassins Creed wohl einfach nur ein Assassins Creed – das Rad wird nicht neuerfunden und wer die Vorgänger schon als zu einfallslos empfand, wird auch mit Unity nicht glücklich werden.

Alle anderen können sich auf den Herbst freuen, denn Assassins Creed Unity erscheint am 28. Oktober für PC, Playstation 4 und Xbox One.