29 Jahre alt mit großer Leidenschaft für Videospiele, gebürtiger Mittelhesse und Träumer. Fan von virtuellen Abenteuern seit frühster Kindheit und unverbesserlicher Optimist. Wer etwas will, findet Wege! Wer etwas nicht will findet Gründe! Fragen? Anregungen? Sonstiges?
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Die E3 hat vor einigen Tagen ja ihre Pforten geöffnet und natürlich waren auch die Pressekonferenzen der Hersteller wieder vertreten. Dieses Jahr natürlich mit Fokus auf die beiden Konsolen Playstation 4 und Xbox One.
Die Pressekonferenzen zu den beiden Konsolen werden ich demnächst nochmal genauer unter die Lupe nehmen und auch etwas dazu schreiben. Aber wie es zweifelsohne niemand entgangen ist bekommt Microsoft gerade eine volle Breitseite Kritik für die Regulierungen und Überwachungsmöglichkeiten durch ihre Konsole. Besonders die Gebühr für Gebrauchtspiele stößt vielen besonders übel auf. Microsoft will nämlich abkassieren, sobald man seine alten Spiele verkaufen oder gebrauchte Spiele verwenden will. Eine, wie ich persönlich finde, ganz miese Masche.
Sony nutze diese Steilvorlage nun aus und wischt Microsoft damit eins aus. Der kurze Clip ist ein vernichtender Marketing-Streich und hat innerhalb von 3 Tagen bereits 10 Millionen Hits.
Gelungene Aktion von Sony! So wird auf der Playstation 4 ein gebrauchtes Spiel aktiviert:
Wie ja bekannt ist hat EA die Rechte an Star Wars Spielen von Disney gekauft vor einigen Wochen und auch bekannt gegeben, das unter anderem DICE an einem Star Wars Spiel arbeitet. Fans hatten lange darauf gehofft und auch die Beauftragung von DICE lies die Gerüchteküche weiter brodeln, doch nun ist es endlich offiziell: Star Wars Battlefront befindet sich in der Entwicklung! Der geniale Vorgänger erschien vor fast 10 Jahren und ist auch heute noch sehr beliebt bei den Fans. Quasi eine Art Battlefield nur eben mit Star Wars.
Spielszenen gabs leider nicht zu sehen und auch nur einen kurzen CGI Trailer, aber ich glaube das hier die Marke in guten Händen ist bei Dice (verantwortlich für die kompeltte Battlefield Reihe). Ich hoffe es gibt bald mehr zu sehen und ich freue mich riesig darauf. Und ich hoffe auch, dass es kein Xbox One Exklusivtitel wird, denn die Konsole scheint ziemlich schlecht abzuschneiden mittlerweile bei den Kunden.
Hier gibts noch den schicken, aber leider sehr kurzen Teaser.
Aus heiterem Himmel hat Sega und Relic angekündigt, dass ab sofort die Open Beta Phase für das heiß erwartete RTS Company of Heroes 2 zur Verfügung steht. Das Spiel kann bis einschließlich dem 18. Juni getestet werden und wird genau eine Woche später im Ladenregal zum Kauf bereit stehen.
Getestet werden können mitunter 6 verschiedene Karten in 1vs1 bis 4vs4 Spieler im Skirmish oder Versus-Multiplayer. Die ersten 45 erspielbaren Stufen können außerdem freigeschaltet werden. Außerdem kann man einen Blick auf den Army Customizer werfen, mit dem man die eigenen Truppen optisch anpassen kann.
Verfügbar ist der Client über Steam und man findet ihn in der eigenen Bibliothek unter Company of Heroes 2. Sofern man das Spiel 60 Tage nach Relase erwirbt kann man alle freigespielten Errungenschaften im Mulitplayermodus aus der Beta übernehmen.
Diese Beta sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man etwas mit Strategie-Games anfangen kann – der erste Teil war ein Kracher!
Ein kurioser Vorfall ereignete sich letzte Woche in den USA, genauer gesagt in den Räumlichkeiten von Robotoki, dem neuen Studo des ehemaligen Infitiy Ward (Call of Duty Modern Warfare) Mitarbeiters Robert Bowling. Ein Missverständnis seitens eines Mitarbeiters und die etwas ungünstige Platzierung einer Schaufensterpuppe veranlassten eine Gruppe von LAPD Polizisten die Büros des Teams zu stürmen. Aber was ist da genau passiert?
Eigentlich wurde all dies nur ausgelöst wegen der Neugier eines Mitarbeiters von Robotoki, wie so oft. Das Büro wurde nachträglich mit einem Panik-Schalter ausgestattet, der direkt mit dem Netzwerk des LAPD verbunden ist. Sinn dieses Schalters ist ganz einfach einen stillen Alarm zu haben, falls jemand einen bewaffneten Raubüberfall starten sollte. Drückt man diesen Knopf, wird also Großalarm ausgelöst bei der Polizei und mehrere Einheiten rücken aus um zu helfen. Das doofe an der Geschichte war, das einer der Mitarbeiter von Robotoki nicht wusste, wofür der Knopf ist und ihn beim Verlassen des Gebäudes einfach mal gedrückt hat – man muss ja die Neugierde befriedigen und auf jeden Knopf drücken, bei dem man nicht weiß wofür er ist.
Blöd an der Sache war nur, dass in der Ecke des Büros direkt am fenster eine Schaufensterpuppe in voller Kampfmontur samt Gewehr steht (natürlich kein echtes Gewehr). Die lebensgroße Puppe ist eine Abbildung eines Charakters aus Modern Warfare 2: Simon »Ghost« Riley. Wie man hier sieht, könnte man es von außen tatsächlich für einen bewaffneten Eindringling halten.
Passiert ist bei der Aktion niemand was, aber kurios ist es auf jeden Fall. Vielleicht sollte man beim nächsten mal besser vorher alle Mitarbeiter informieren und sich die Positionierung der Puppe vielleicht nochmal überlegen.
Nun wurde also nach langem Warten endlich Microsofts Antwort auf die Playstation 4 enthüllt: die Xbox One. Wie üblich wurde die neue Konsole mit großem Tamtam und voller Superlative der Öffentlichkeit vorgestellt, alles wurde natürlich live ins Internet übertragen und lauter wichtige Menschen sagten etwas zu Microsofts kommendem Flagschiff.
Die Playstation 4 hat ja bereits einiges vorgelegt, auch wenn sich der Großteil wieder einmal um die soziale Verknüpfung der Spielerfahrung gedreht hat. Nun war also das Unternehmen aus Redmond an der Reihe seine Konsole zu vermarkten. Eigentlich habe ich ja auf irgendwas super innovatives gewartet oder aber einfach irgend eine frische Idee, aber Fehlanzeige. Im Prinzip wird die Konsole, genau wie die Playstation, einfach ein bisschen mehr zu einem stinknormalen PC…nur eben viel einfacher zu bedienen.
Ich frage mich aber, wer bei Microsoft auf den Namen Xbox One gekommen ist. Von der Logik her würde man so eher die aller erste Xbox bezeichnen und nicht das mittlerweile 3. Gerät. Immerhin gibt es eine Playstation 1 (one) und die ist aus den 90er Jahren. Das scheint man irgendwie einfach ausgeblendet zu haben, oder man erwartet einfach von den Leuten um tausend Ecken zu denken. Denn Xbox One ist eine Verballhornung des Begriffs „The All in One Experience“ – klar das bringt man auf jeden Fall damit in Verbindung, da hat bestimmt jeder direkt als erstes daran gedacht, als er den Namen hörte. Die Namensgebung war wohl schon mal ein Reinfall. Vielleicht kommt ja bald Windows One?
Über das Design der Konsole will ich gar nicht erst viel sagen, ist halt Geschmackssache. Ich persönlich finde, dass es wie ein etwas protziger DVD-Player aussieht. Über Geschmack kann man streiten. Der Controller sieht auch fast gleich aus, soll aber rund 40 Veränderungen erfahren haben. Beste Neuigkeit diesbezüglich: Kein Share-Button! Aber ansonsten sieht es eher nach dem alten Controller aus, den man schon kennt.
Xbox go Home! ernsthaft?!
Jedenfalls wurde von Yusuf Mehdi, seines Zeichens Senior Vice President of Marketing and Strategy bei Microsoft, der nächste große Clou der Xbox One vorgestellt, genauer gesagt wurde erklärt was die Firma unter ihrer „The All in One Expiercene“ versteht. Mit dem Ausruf „Xbox on“ startete er die Konsole unter Beifall der anwesenden Personen…was mich sehr verwundert hat. Sprachsteuerung ist ja nun wirklich nichts besonderes mehr im Jahre 2013 – ich finde es eher bedenklich, dass die Mikrofone auch im Standby Modus der Konsole aktiviert sind. Wer weiß also, was da so mitaufgezeichnet wird. Jedenfalls wurde danach stolz gezeigt, wie man nur durch Sprachkommandos durch die diversen Features wie Internet, Musik oder Film navigiert. Das lustigste aber war für mich, dass das Kommando zur Rückkehr ins Hauptmenü allen ernstes „Xbox Go Home“ lautet. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob das ein Witz ist oder tatsächlicher ernst war. Aber anscheinend wird man dieses Kommando wirklich benutzen. Ach und Skype kann man über die Konsole ebenfalls benutzen, warum auch immer. Ich dachte Konsolen sind einzig und allein für das Spielen gemacht, aber das ist doch jetzt wirklich eher ein PC als eine Konsole? Ich bin verwirrt. Wenn die Konsolen nur fürs Spielen gemacht worden sind, möchte man doch eigentlich eben nicht von all diesen Dingen genervt werden dachte ich? Spielen in Reinform ist wohl nicht mehr up-to-date.
Das unter Spielern wohl meistgehasste Unternehmen kam auch nochmal zu Wort und stellte seine neue Ignite-Engine vor. Electronic Arts zeigte nämlich die neue Grafik-Engine in ihren Next-Gen Spielen der Fifa, UFC, Madden und NBA LIVE Serien. Zwar waren es nur kurze Ausschnitte jeweils, bei denen man sehen konnte, das die Grafik besser ist als die der Vorgänger Konsolen. Realistischere Gesichtsanimationen und Physikberechnungen wurden hier eindrucksvoll in Szene gesetzt. Aber was wäre EA ohne den kleinen Tritt in den Hintern der Spieler: der Community Manager Rob Hodson verkündete via Twitter, das die Ignite Engine NICHT für die PC-Spiele verwendet werden wird. Man muss ja schließlich Kaufanreize schaffen für die neuen Konsolen-Spiele. Bei der alten Konsole war es genau das selbe Spiel, denn erst vor rund 2 oder 3 Jahren wurde die besser aussehende Engine auch für PCs eingeführt. Vorher musste man sich mit einer sehr abgespeckten Version abgeben. Technische Gründe wird das auch diesmal nicht haben…Marketing ist der wahre Grund.
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft und jetziger CTO bei Electronic Arts hat direkt nachgetreten auf LinkedIn und behauptet, dass die Architektur der Konsole heutigen High-End PCs um rund eine Generation voraus sei. Ob das jetzt tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen. Die 8-Kern APU (Accelerated Processing Unit – Quasi ein Hauptprozessor mit Koprozessoren) hat gegenüber den PCs durchaus einen Vorteil, da es hier keinen Flaschenhals gibt. Beim PC wird nämlich der PCI-Express Bus zu eben diesem Flaschenhals, da hier massenweise Daten zwischen CPU und GPU untereinander verschickt werden. Hier ist die APU Architektur einfach schneller und ermöglicht somit andere Methoden. Außerdem sind an mit an Bord eine 500GB Festplatte, 8GB RAM und USB 3.0 und ein Blue-ray Laufwerk. Ohne Frage, die Xbox One ist ein Kraftpaket.
Fakt ist aber auch, dass die Konsole nun 6 oder 7 Jahre mit unveränderter Hardware bestehen muss, während der PC dieses Manko sehr schnell wieder aufgeholt haben wird. Ob das alles stimmt, was diese besondere Architektur beherrschen soll weiß ich nicht, es wird sicherlich auch einfach nur eine Menge Marketing-Geschwätz sein – man möchte ja möglichst viele Einheiten verkaufen in naher Zukunft. PC Gamer werden aber wohl erstmal in die Röhre gucken, da nun erstmal wieder eine ganze Reihe Exklusiv-Titel erscheinen werden und man wird wohl auch bewusst wieder nicht die technischen Möglichkeiten des PCs ausschöpfen, um die Konsole in besserem Licht erscheinen zulassen. Man kennt das ja schon aus der Vergangenheit
Eine Halo TV-Serie wurde auch angekündigt, unter der Regie von Steven Spielberg. Zu sehen gabs davon noch nichts und wird wohl auch vielleicht nur exklusiv über die Xbox One zu schauen sein. Könnte ganz nett sein und ich bin gespannt darauf.
Wohnzimmer Spionage inklusive
Aber jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir wirklich sehr negativ aufgefallen ist und den ich auch schon erwähnt habe. Big Brother is watching you – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Kinect für die Xbox One kommen würde, war allen klar. Nur dass das neue Kinect nun auch noch bis zu 6 Personen im Raum erkennen kann, inkl deren Mimik und Gestik ist schon ein hartes Stück. Die Linse erkennt sogar Menschen und kann sie voneinander unterscheiden, ein Fest für jeden Marktforscher. So könnte man sehr leicht Statistiken dazu anfertigen, wer bei welchem Spiel lächelt oder eine böse Grimasse zieht.
Der kleine schwarze Kasten kriegt so ziemlich alles im heimischen Wohnzimmer mit, was sich bewegt oder redet- sogar ohne Licht funktioniert das gut. Das Mikrofon verfügt über eine ausgeklügelte Programmierung, die es ermöglichen soll auf Kommandos zu reagieren, selbst wenn das Zimmer vom Spielsound geflutet wird. Diese Filtermethode wird ermöglicht, in dem Spielprogrammierer ihre Sounds quasi kennzeichnen und der Xbox beibringen, diese herauszufiltern. Ist ja ganz nett, aber bedeutet gleichzeitig auch, dass die Xbox jederzeit alles mithören und sehen kann. Es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich findige Hacker Zugang verschaffen und einfach mal ein wenig in fremden Wohnzimmern Leuten beim Spielen zuschauen. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass Microsoft ein Patent für die „Regulierung von Content-Vertrieb anhand der Zuschauerzahl“ letztes Jahr veröffentlicht hat. Diese Technik ermöglicht es Rechteinhabern auf Basis der Zuschauerzahl die Lizenzkosten zu errechnen. Ist doch klasse, je mehr Leute vor der Xbox sitzen, desto mehr zahlt man. Tolles Patent! Microsoft hat sich bisher auch noch nicht dazu geäußert, ob man dieses Patent für Film- und Fernsehvertrieb über die Xbox One nutzen wird.
Bestätigt wurde indes auch, dass die Xbox One mindestens einmal am Tag online sein muss, andernfalls sind auch keine Offline-Spiele möglich. Gebrauchte Spiele verkaufen wird auch noch ein Thema werden, da hier schon zukünftige Gängelungen durchsickern. Allerdings sollte man da auf dem deutschen Markt vorsichtig sein, da wir hier ziemlich strenge Gesetze haben – zu Gunsten der Kunden. Abwärtskompatibel ist die Konsole übrigens auch nicht, aber das war abzusehen und wurde erwartet.
Eins blieb aber auf der Strecke: die Spiele. Nichts innovatives, kein großer Sprung vorwärts. Keinerlei Neuerungen beim Gameplay in Sicht und nur grafische Updates bisher. Die grafische Leistungsfähigkeit wird ziemlich gut sein, aber ich hab da irgendwie allgemein mehr erwartet. Ich hoffe, dass man auf der E3 mehr von den Spielen zeigen wird. Multimedia oder Social Media Vernetzung gehört meiner Meinung nach nicht zu den Konsolen, die sind doch zum Spielen da dachte ich? Irgendwie vermisse ich da die alten SNES Zeiten…Spiel rein und fertig. Alles andere mache ich am PC. Die Next-Generation hab ich mir irgendwie anders vorgestellt, denn das hier fühlt sich eher wie eine Current-Gen 1.5 an.
Vor kurzem hat das Mainboard meines PCs den Geist aufgegeben, war allerdings aber sowieso schon veraltet. Also musste ein neues her und ich wurde auch ziemlich schnell fündig. Diesmal wollte ich nicht ganz so viel ausgeben, da ich ausnahmsweise mal nicht einen High End PC zusammen bauen wollte. Deswegen habe ich mir da eine gute und günstige Alternative rausgesucht, die auch halbwegs zukunftssicher ist. Wer nur an Rechnern mit extremer Rechenleistung interessiert ist sollte vielleicht nicht weiterlesen.
Zwar gibt es viel bessere Mainboards, aber ich wollte unter 100 Euro bleiben und wollte auch nicht direkt eine neue CPU kaufen, da ich bereits eine AMD CPU besitze. Meine Wahl viel daraufhin auf das ASROCK 970 Extreme 4, was derzeit auch von vielen Magazinen als Einkaufs- bzw. Spartipp für den Sockel AM3 / AM3+ geführt wird. Über die Suche auf Preis.de habe ich auch direkt ein gutes Angebot für mich gefunden. Dazu habe ich auch gleich noch einen neuen Luftkühler für meine AMD Phenom II X4 955 CPU gekauft und ein neues Gehäuse für zusammen unter 60 Euro – wie gesagt für diesen PC wollte ich nicht zu viel ausgeben, aber trotzdem akzeptable Leistung haben. Auf Grund der etwas zu geringen Breite des Gehäuses habe ich mich im zweiten Anlauf für den Artic Freezer 13 CO Lüfter entschieden. Das Gehäuse war eher ein Spontankauf, da mir das Design gefällt und ich die kleineren Midi-Tower einfach bevorzuge (auch wenn mir da jeder Gamer ins Gesicht springen wird wahrscheinlich). Ich habe mir das ziemlich günstige VS3-S Chrome Gehäuse von Sharkoon gekauft.
Ich bin mir bewusst, das Intel zur Zeit die bessere Wahl ist bei der CPU, aber ich wollte nicht viel Geld investieren und nicht komplett alles neu kaufen müssen. Eine neue High End Maschine will ich mir erst in einigen Monaten zulegen, aber ich glaube mit dem was ich habe fahre ich erstmal noch ganz gut.
Austattung des ASRock 970 Extreme 4
Schon wenn man den Karton aufklappt sieht man, dass es sich bei dem Mainboard um ein durchaus hochwertiges Mainboard handelt und sicherlich High End war, als es vor etwas über einem Jahr erschienen ist. Auch optisch hat man sich hier Mühe beim Design gegeben, auch wenn das erstens Geschmackssache ist und zweitens eher unnötig.
Aber kommen wir erstmal zu den Beilagen im Karton. Man findet im Karton eine Treiber CD, eine SLI/XFire-Switch-Karte, zwei Handbücher, 4 S-ATA Kabel, die Blende für die Rückseite am Gehäuse und ein 3,5mm Audiokabel. Schrauben fehlen leider, aber das ist nicht so wichtig.
Vorhanden sind 2 USB 3.0 Anschlüsse und 4 USB 2.0 Anschlüsse, Unterstützung für bis zu Dual Channel DDR3 2100+ auf 4 DIMM-Slots, einen eSATA3 und 5 SATA3 Anschlüsse. Außerdem hat es noch einen IEEE 1394 Port und 3 PCI Express 2.0 x16 Slots, 2 PCI Express 2.0 x1 Slots und 2 PCI Slots. Natürlich sind auch diverse Audio und Anschlüsse für Eingabegeräte vorhanden. Man sollte allerdings darauf achten, das dieses Board keine IDE-Anschlüsse hat. Mein altes DVD Laufwerk ist nämlich noch IDE und so stand ich erstmal ohne optisches Laufwerk da, was die Treiberinstallation später etwas umständlich für mich gestaltete. Ich habe das Laufwerk ohnehin nur sehr selten benutzt, deswegen war es für mich schlicht nicht nötig ein neues zu kaufen mit aktuellem SATA Anschluss.
Mit den genauen technischen Details will ich jetzt auch gar nicht weiter um mich herum werfen, ich denke da gibt es bessere Anlaufstellen im Internet. Was ich ganz witzig fand ist das UEFI BIOS Menü, meine alten Mainboards hatten sowas vorher noch nicht. Durch die BIOS Menüs mit der Maus zu navigieren ist schon ganz lustig und wirkt deutlich fortschrittlicher und komfortabler als die alten BIOS Setups, die mich immer an die alten C64 Menüs erinnert haben. Wo wir gerade bei BIOS sind: Mit der Lüftersteuerung des ASRock kann man sich schon mal auf Spaß einstellen, bis man die richtige Einstellung gefunden hat. Man findet dazu auch einige Berichte im Internet, aber es ist nichts dramatisches. Nur ich hatte leider etwas größere Probleme damit, denn das Mainboard wollte den Lüfter meines AMD Phenom II X4 955 nicht richtig ansteuern. Ich hatte noch den boxed Lüfter von AMD drauf und der ist ja bekannt für seine hohen Drehzahlen (und hohe Lautstärke). Das Mainboard sagte aber einfach „ab 3000 RPM ist Schluss“, was so ungefähr gerade mal die halbe Power des Lüfters war. Wie zu erwarten erreichte die CPU ohne Probleme die 90 Grad Marke und egal was ich im BIOS eingestellt habe, der Lüfter wurde einfach nicht hoch gedreht. Wenigstens konnte ich auf diese Art testen, ob die Notabschaltung bei Überhitzung funktioniert…und sie geht.
Das war auch der Grund, warum ich nun doch einen neuen Lüfter gekauft habe, wobei man da auch erstmal einen Lüfter mit niedriger Bauhöhe finden musste, da ich ja die kleineren Midi-Tower bevorzuge. Im zweiten Anlauf habe ich mich dann für den Arctic Freezer 13 Pro entschieden, da die meisten Lüfter eine Höhe von rund 16cm haben. Der Arctic Lüfter ist nur 13cm hoch, aber trotzdem ziemlich massiv. Mein Phenom II X4 ist sicherlich keine große Herausforderung für diesen Lüfter, was man auch an der Hitzeentwicklung sieht. Im normalen Desktopmodus und Anwendungen ist die Temperatur stabil bei run 33 Grad, bei aufwendigen Spielen überschreitet er selten die 45 Grad Marke…und dabei kaum hörbar. Obwohl der Kühlkörper ziemlich massiv ist, berührt er den RAM nicht. Ich habe nämlich 2 Corsair Vengenance Module mit recht hohen Heatspreadern. Interessant wird es zu sehen, wie der Lüfter mit einer neueren 8-Kern CPU klar kommt, weil dies wohl demnächst die nächste Anschaffung sein wird bei meiner sparsamen Aufrüstung. Die Installation des Lüfters war auch denkbar einfach für meine AMD CPU: einfach 2 Schrauben befestigen und das war’s schon – ganz ohne große Fummelei wie bei anderen Lüftern.
Das Mainboard verfügt übrigens über eine „Clear CMOS“-Taste und eine eigene Power-Taste direkt auf dem Mainboard, somit kann man also auch ohne Gehäuse das Mainboard testen. Die Dr.Debug LED-Anzeige ist auch wieder mit an Bord, was ziemlich nützlich sein kann. Sollte es Probleme geben mit Bauteilen, zeigt dieses LED einen Code an, den man nachschlagen kann. Somit kann man schnell sehen, was für ein Problem herrscht.
Meine Meinung zum ASRock 970 Extreme 4
Was die Leistung betrifft bin ich mit diesem Board komplett zufrieden und es gab auch beim Einbau keinerlei Probleme. Wie gesagt Board über 140 Euro werden definitiv noch eine ganze Ecke schneller sein, aber wer hier nicht ganz so viel ausgeben will, aber trotzdem akzeptable Leistung und Austattung haben will, ist bei dem ASRock 970 Extreme 4 durchaus an der richtigen Adresse. Intel CPUs und passende Boards mögen vielleicht die bessere Wahl sein momentan, aber wer bei AMD bleiben will und nicht ganz so viel investieren will macht meiner Meinung nach mit diesem Board absolut nichts falsch. Auch Bewertungen bei diversen Portalen sind größtenteils positiv, ich habe da natürlich vor meinem Kauf gründlich recherchiert und kann mich hier nur anschließen. Wer will kann sich noch diverse Utility-Tools von der Hersteller-Seite herunterladen, wie beispielsweise Tools für LAN und RAM Monitore oder ein Overclocking-Tool. Angeboten wird auch ein Instant-Boot Tool, das habe ich allerdings noch nicht getestet, soll aber wohl das Booten durchaus beschleunigen können. Jedenfalls lädt dies zum experimentieren und optimieren ein.
Sowohl das ASRock Mainboard als auch der Arctic Lüfter sind hier Geld wert und ich bin zufrieden damit. Was die Haltbarkeit angeht kann ich natürlich noch nichts dazu sagen, aber die Materialien sehen hochwertig aus und ich konnte auch im Internet nicht wirklich etwas negatives im Bezug darauf finden. Ich habe hier auch leider zufällig kein Testlabor zur Verfügung, deswegen gehe ich nicht allzu sehr auf die technischen Details ein.
Besonderen Dank möchte ich hier dem Team von www.preis.de aussprechen, die mich hierbei unterstützt haben.
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