World of Warcraft „nur“ noch 7,7 Millionen Abonnenten

Wie Activision Blizzard in einer Pressemitteilung bekannt gab, kaufte man weitere Aktienanteile von Vivendi und halte nun die Mehrheit der Aktien und hat sich somit von Vivendi freigekauft. Neben dem üblichen Informationen rund um die Gewinne wurden aber auch die derzeitigen Abonenntenzahlen für das führende MMORPG World of Warcraft bekannt gegeben.

So sollen laut derzeitigen Stand nur noch rund 7,7 Millionen Spieler ein Abonnement abgeschlossen haben. Es handelt sich hierbei um weltweite Zahlen und ist nicht aufgeteilt in Europa / Amerika / Asien. Es handelt sich zwar nur um Schätzungen, da der vollständige Quartalsbericht erst im August vorgelegt wird, aber die Zahlen sollten recht genau sein.

Zwar ist gerade Sommer, was traditionell zu einem Schwund an Spielern führt und World of Warcraft ist immer noch die Nummer 1 bei den MMOs, aber vergleicht man die Zahlen von vor 2 Jahren mit Heute bemerkt man einen doch recht großen Rückgang an Spielern. Denn vor rund 2 Jahren hatte World of Warcraft noch 12,2 aktive Abonnements. Trotz allem sind es noch beeindruckende Zahlen für ein immerhin schon fast 9 Jahre altes Spiel.

Das nächste Addon für World of Warcraft ist auch weiterhin noch nicht angekündigt worden, auch wenn Fans des Spiels sich es schon sehnlichst herbeiwünschen. Der kommende Itemshop bereitet einigen Spielern auch bereits ein ungutes Gefühl, da es immer noch keine handfesten Informationen dazu gibt.

Zwar wird Activision Blizzard an der Gamescom 2013 teilnehmen, aber es sollte eher unwahrscheinlich sein, das eine Erweiterung angekündigt wird oder das man neue Informationen zum World of Warcraft Nachfolger Titan herausbringt. Allerdings findet im November die Blizzcon statt, die traditionell für Ankündigungen neuer Blizzard Titel genutzt worden ist in der Vergangenheit.

Gamescom 2013 – Im Zeichen der Next-Gen-Konsolen

Foto: Koelnmesse
Foto: Koelnmesse

In weniger als einem Monat öffnet die Gamescom in Köln wieder ihre Pforten und steht diesmal ganz im Zeichen der kommenden Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony. Man darf gespannt sein, was die beiden Firmen diesmal von ihren neuen Konsolen Xbox One und Playstation 4 zeigen werden. Nachdem sich die Präsentationen auf der E3 vor einigen Wochen eher um technische Details drehten, wird diesmal hoffentlich mehr von den Spielen gezeigt und Fans hoffen darauf, endlich Spiele der nächsten Generation zu sehen. Das bisher gezeigte war zwar nicht schlecht, aber der von vielen erwartete Sprung nach vorn blieb noch aus.

Aber auch abseits der Konsolen haben sich hochkarätige Firmen angekündigt für die Gamescom 2013. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem: Activision Blizzard (World of Warcraft), Electronic Arts (Die Sims), CD Projekt (The Witcher), Bethesda Softworks (The Elder Scrolls), NCSOFT (Guild Wars 2), Riot Games (League of Legends), Wargaming (World of Tanks) und Ubisoft (Assassins Creed). Aber auch Hardware Hersteller wie Nvidia oder Roccat sind mit von der Partie und werden sicherlich einige Neuerscheinungen zeigen und von den Besuchern ausprobieren lassen.  Insgemsamt werden über 600 Aussteller vor Ort sein auf der Messe.

Partnerland der Gamescom ist dieses Jahr Frankreich und wird ebenfalls in den Hallen vertreten sein. Mit rund 28 Millionen Spielern und einem ungefährem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro gehört der französische Spielemarkt zu den größten weltweit.

Weltpremiere auf der Gamescom 2013

Zwar rücken Spielentwickler selten vorab schon Informationen zu Weltpremieren auf Events wie der Gamescom raus, aber Electronic Arts kündigte vorab bereits an, dass Die Sims 4 erstmals auf der Gamescom 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Der Release des Spiels wird wohl zwar erst 2014 sein, aber Fans warten dennoch schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil der Serie. Die Sims zählt übrigens zu den meistverkauften Spielen aller Zeiten plattformübergreifend. Man kann auch davon ausgehen, das der ein oder andere Entwickler hier neue Spiele erstmals vorstellen wird, da die Messe mittlerweile zu einer der wichtigsten Spielemessen der Welt geworden ist.

Natürlich wird man hier auch einigen Stars aus der E-Sport oder Let’s Play-Szene über den Weg laufen können. Beispielsweise waren Gronkh und Co. jedes Jahr auf der Gamescom vertreten und gehen auf Tuchfühlung mit ihren Fans.

Seitens der Gamescom erwartet man dieses Jahr über 275 000 Besucher und somit wohl einen neuen Besucherrekord, was dank der Next-Gen-Konsolen auch durchaus realistisch ist. Allein im Vorverkauf gingen bereits 45 000 Tickets über die Ladentheke. Die Tickets gelten auch dieses Jahr wieder als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in Köln. Die Gamescom 2013 findet vom 21. bis zum 25. August statt.

 

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World of Warcraft – Itemshop kommt!

Bereits vor einigen Tagen haben Data-Miner die Daten des World of Warcraft  Testrealm Clients durchsucht und sind dabei auf Hinweise zu möglichen Itemshop Gegenständen gestoßen. Itemshops in Spielen bieten in der Regel kosmetische oder andere käuflich erwerbbare Vorteile für Spieler – meistens gegen echtes Geld.

Nun wurde dies wohl auch von Seiten Blizzards bestätigt. So sollen überregional gleichzeitig Itemshops integriert werden, in denen Spiele beispielsweise kaufbare Optionen für schnelleren Erfahrungsgewinn. Dabei sollen diese Items konzeptionell wie die Haustiere im Shop erhältlich sein.

Eigentlich hat man sich ja schon an Itemshops und co gewöhnt, aber die gibts es fast ausschließlich nur in Free2Play Spielen. Blizzard verlangt immerhin schon 13 Euro monatlich um überhaupt spielen zu können und jetzt auch noch einen solchen Shop einzufügen halte ich schlicht für Abzocke. Wer weiß, was man dort im Shop später alles kaufen kann und welche Vorteile es bringen mag. Zugegeben erhöhter Erfahrungsgewinn ist nichts was das Spiel beeinflusst oder übertrieben starke Boni gegenüber anderen Spielern hat, aber wer weiß in welche Richtung das alles gehen wird. Ich bin äußerst skeptisch und halte das für keine gute Entscheidung, so etwas einzuführen. Es sei denn, man möchte damit eine Umstellung auf Free2Play einleiten für, was ich aber nicht glaube. World of Warcraft bietet zwar allgemein viel für die 13 Euro, die man monatlich zahlt, aber dann noch einen waschechten Itemshop zu bieten finde ich etwas dreist beinahe.

Amazon – Details über Vorverkauf der Next-Gen Konsolen

Amazon hat sich nun erstmals zu den Statistiken im Bezug auf die Konsolenverkäufe (Xbox One und Playstation 4) geäußert.  Zwar werden hier die keinerlei Aussagen über die Gesamtzahl der Verkäufe gemacht, aber man gab bekannt, dass im Vergleich zum Vorjahr (nach der E3 2012) die Verkäufe um 4500 Prozent gestiegen wären und man somit einen Rekord in Amazons „Video Game Store“ aufgestellt hätte damit.

Leider wird auch nicht gesagt, welche Konsole sich wie oft verkauft hat, allerdings ab man bekannt, dass die höchste Spitze bei rund 2500 verkauften Konsolen pro Minute lag. Ziemlich beeindruckende Zahlen. Die beiden Konsolen belegen auch den 1. und 3. Platz in der aktuellen Top-seller Liste bei Amazon. Auf Platz zwei ist der Blockbuster „The last of us“.

Sieht nicht schlecht aus für die beiden Konsolenhersteller, aber es handelt sich „nur“ um Vorverkäufe. Auch die Wii U war im Vorjahr sehr stark im Vorverkauf, aber die Nachfrage sank nach Jahreswechsel dramatisch. Nintendos Konsole ist derzeit kaum begehrt und das Interesse ist bereits verflogen.

 

Microsoft rudert zurück – doch keine Einschränkungen für Xbox One

Was war das nur für eine Woche für Microsoft nach der E3 in Los Angeles. Da wollte man seinen Fans die neue Spielkonsole samt den tollen DRM-Einschränkungen vorstellen und dann fällt aus heiterem Himmel das Internet über einen her und über teils heftige Kritik. Wer konnte auch damit rechnen, dass Kunden einen Online Zwang (einmal alle 24 Stunden mit dem Internet verbinden) nicht mögen, oder das sie ihre gebrauchten Spiele verkaufen können möchten ohne Einschränkungen. Auch das ein Region-Lock, der Importspiele verhindert, unbeliebt sein könnte kam völlig unerwartet. Kunden lassen sich gerne einschränken und heißen solche Maßnahmen ganz bestimmt für gut…

So entstand ein mittlerer Volksaufstand im Internet und in fast jedem Store war die Playstation 4 weit vor der Xbox One. Die Kritik war teilweise vernichtend, da die Playstation 4 solche Einschränkungen nicht besitzt und ging somit als der Gewinner der E3 hervor.

Xbox One wird „offener“

Was nun geschehen ist, ist eigentlich ein gutes Beispiel dafür, was das Internet mittlerweile für einen gewaltigen Einfluss auf Konzerne und Politik hat. Das riesige Unternehmen lenkt ein und bestätigte gestern Abend, dass man sämtliche Einschränkungen (Region-Lock, Always-On, Gebrauchtspiele) entfernen wird, was einem Kniefall vor den Kunden und Sony gleichkommt.

Ich persönlich begrüße diese Entscheidung sehr, zeigt es doch das man mit Kunden eben nicht alles machen kann. Die Xbox One ist ohne Frage eine tolle Konsole, aber mit den Einschränkungen hätte sie sich viel schlechter verkauft als die Playtation 4. Kinect One ist immer noch ein Thema, aber zumindest kann Microsoft hier nun wieder Boden gut machen. Der Kampf um die Krone der Konsolen schien bis gestern Abend schon entschieden.

Ob nun Microsoft das Blatt nochmal wenden kann muss man abwarten, da Sonys Playstation 4 eigentlich bereits gewonnen hatte.

Xbox One und Playstation 4 im Vergleich

Die Pforten der großen Spielmesse E3 in Los Angeles haben längt geschlossen, doch immer noch sickern tröpfchenweise neue Informationen zu den beiden Konsolen der mittlerweile 8. Generation durch die Kanäle des Internets. Auf den Pressekonferenzen von Microsoft und Sony wurden bereits viele neue Dinge über die Xbox One und die Playstation 4 enthüllt. Viele haben sich bereits für eine Konsole entschieden, was auch die Vorbesteller-Charts bei Amazon und co. zeigen. Die Playstation 4 liegt fast überall in Europa und in den USA vor der Xbox One und Microsoft schlägt sich derzeit mit einem regelrechtem Shitstorm über das Internet konfrontiert. Die Kritik des Internets gegenüber der Xbox One ist teilweise vernichtend, wie man es unter anderem auf Reddit beobachten kann. Auch auf Seiten wie beispielsweise 9Gag findet man unzählige negative Witze gegenüber der Xbox One, was eigentlich als Indikator für die Meinung der Kunden angesehen werden kann.

Ich hab deswegen mal die letzten Tage damit verbracht die ganzen Fakten über die beiden Konsolen zusammenzutragen, gerade was die technischen Details und gegebenenfalls Einschränkungen der Konsolen angeht. Es kommen zwar nach und nach immer noch neue Informationen und Details ans Tageslicht, aber ich denke das ist schon mal ein ganz gut Überblick.

Die Qual der Wahl

Würde ich heute entscheiden müssen, welche Konsole ich kaufe würde, wäre es wohl die Sony Playstation 4. Die neue Xbox One ist mir ganz einfach zu ristriktiv bei enigen Dingen und die Big Brother Kamera aka Kinect One ist mir auch nicht ganz geheuer. Das Ding ist nämlich in der Lage sogar im Dunkeln alles wunderbar aufzuzeichnen und die Mikrofone sind auch stets aktiviert, selbst wenn die Konsole auf Standby ist (und wer trennt die Konsole schon jedes mal vom Netz?). Laut Medien sollen sich mittlerweile sogar auch schon diverse Bundesämter eingeschaltet haben, da man hier eine Verletzung des Datenschutzes befürchtet. Ich würde mich ehrlich gesagt auch ein bisschen unwohl fühlen mit dem Ding in meinem Wohnzimmer.

Technisch betrachtet geben sich beide Konsolen nicht so sonderlich viel. Beide sind sehr leistungsstark, aber ob sie tatsächlich dem PC ein Jahr vorraus sind bezweilfe ich ein wenig. Wer jetzt hier einen Quantensprung in Sachen Grafik erwartet wird wohl enttäuscht werden und der PC wird erfahrungsgemäß technisch innerhalb kurzer Zeit wieder an den Konsolen vorbei ziehen – das war jedes mal so und wird auch wieder so sein.

Die Xbox One wird allerdings stärker auf Multimedia ausgerichtet sein und zumindest in den USA auch ein eigenes TV Programm bieten, eine Halo Serie ist wohl auch schon in Planung. Ob und wann es dann für Europa bzw. Deutschland kommt steht in den Sternen, man äußert sich noch nicht dazu. Ein weiteres Manko der Xbox One ist, dass die Konsole einmal alle 24 Stunden mit dem Internet verbunden sein muss, ansonsten kann man Spielen vergessen. Diese Entscheidung halte ich für unglücklich, da ich als Kunde gezwungen werde und ich Always-On auch bei Spielen äußert skeptisch gegenüber stehe. In erster Linie möchte man hier wohl Nutzungsprofile für Statistiken haben, die äußerst wertvoll sind. Übrigens: Die Kamera von Kinect One ist in der Lage Mimik und Gestik zu erkennen, was bestimmt jeden Statistiker freuen wird.

Gebrauchte Spiele – großer Vorteil für die Playstation 4

Die Playstation 4 besitzt solche Einschränkungen nicht. Wer will kann das Ding einfach nicht ans Internet anschließen und loszocken. Bei Preisen von um die 60 Euro für die Spiele ist der Gebrauchhandel auch ein Thema…ein Thema bei dem Microsoft mit voller Wucht die Kritik des Internets abbekommt. Den hier will man den Gebrauchtspiele-Markt sehr stark regulieren und mitverdienen, während man bei der Playstation 4 einfach die Spiele tauschen oder gebraucht kaufen kann – ohne Gebühren oder Limits.

Die Ländersperre der Xbox One ist auch noch eine große Frage, Import-Spiele wird man wohl vergessen können wie es aussieht bisher. Aber Microsoft hält sich hier noch etwas bedeckt, was das angeht.

Zum Release der beiden Konsolen gibt es auch noch keine genauen Details und auch die exklusiven Launchtitel waren keine große Offenbarung. Aber mal sehen was noch so kommt…bisher hat wohl die Playstation meiner Meinung nach deutlich die Nase vorne. Ich lasse mich aber gerne von Microsoft eines besseren belehren.

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