Roccat Apuri im Dauertest

Seit 2010 befindet sich das Roccat Apuri in meinem Besitz. Die Gründe für die Anschaffung waren eigentlich ziemlich simpel: Beim Zocken nervte es mich, dass mir das Mauskabel ständig irendwie in die Quere kam oder irgendwo hängen blieb (Boxen, an der Tastatur usw..). Noch dazu kam, dass ich nicht ständig das USB-Kabel meines Handys an den PC anschließen wollte…selbes Problem mit USB-Sticks. Ich fand es einfach unpraktisch und unbequem zumal USB-Anschlüsse ja grundsätzlich erst beim 4 Versuch in die Buchse passen. Also brauchte ich einen USB-Hub, am besten direkt auf dem Schreibtisch. Und dann entdeckte ich damals Roccats Apuri „System“.

Ob das hält?

Als ich das Gerät dann endlich in den Händen hatte, war ich erstmal ein wenig skeptisch ehrlich gesagt.apuri5

Das Apuri ist ziemlich leicht und auch die Mauskabelhalterung aus Gummi erschien mir nicht wirklich vertrauenswürdig, obwohl es sehr flexibel ist. Durch das geringe Gewichte war ich mir ziemlich sicher, dass mir das Gerät beim Zocken einfach verrutschen wird, wenn ich die Maus ruckartig bewege, gerade weil mein Schreibtisch eine sehr glatte Oberfläche hat. Also war ich damals erstmal ziemlich misstrauisch, was das angeht. Was mir aber von Anfang an gefiel war das Design, denn die Designer hatten wohl einen Skorpion als Vorlage beim Entwerfen. Ich finde es sieht schick aus und zusammen mit den 3 blauen LEDs und der Unterbodenbeleuchtung macht es echt einiges her, gerade wenn man im Halbdunkeln zockt. Ist zwar eher unnötig, aber sieht gut aus meiner Meinung nach.

Ausstattung Roccat Apuri

Das Apuri wird mit 2 Kabeln gelieft, ein Netzteil-Kabel und ein USB-Kabel. Beide Kabel sind mit 1,5 Metern ausreichend lang, wobei ich mir manchmal einen halben Meter mehr wünschen würde (Mein PC steht links von mir, aber ich bin Rechtshänder), aber die Länge reicht trotzdem aus.

Die Mauskabelhalterung kann man einfach abnehmen bei Bedarf, was erstaunlich gut funktioiert, da die Führung wie gesagt aus Gummi ist. Am Rumpf des Geräts befinden sich eine kleine Halterung, an der die Mauskabelführung quasi einrastet. Das Gummi-Stück ist dabei bombenfest, so dass man es nicht aus versehen abziehen könnte. Ziemlich gut gelöst. apuri4

4 USB 2.0 Anschlüsse sind ebenfalls verfügbar, jeweils 2 Anschlüsse pro Seite. Dabei sind die Anschlüsse weit genug auseinander, um auch beispielsweise 2 sperrige USB-Stick nebeneinander anschließen zu können. Treiber werden übrigens nicht benötigt, einfach per USB an den PC anschließen und der Rest geht von alleine.

Die Tripod-Form des Apuri machen es sehr standfest, wie bereits erwähnt steht es bei mir auf einer sehr glatten Oberfläche und verrutscht nie. Die Füße des Tripods sind mit einem Material überzogen, das das Verrutschen verhindert.

Per Netzteil-Kabel muss man das Apuri nicht zwangsläufig anschließen, da es über den USB-Anschluss immer noch genug Strom hat um kleine Geräte mit Strom zu versorgen (Handys zum Beispiel).

Fazit

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Mittlerweile seit 3 Jahren zocke ich nun also schon mit dem Roccat Apuri und bin immer noch hochzufrieden, ich könnte es mir auch gar nicht mehr ohne vorstellen ehrlich gesagt. Die Kabelführung funktioniert echt tadellos und ist wirklich sehr flexibel und ich finde die Maus lässt sich viel leichter bedienen, da man beim Bewegen der Maus nicht mehr gegen das Gewicht bzw. den Widerstand des Kabels ankämpfen muss. Gerade bei Ego-Shootern merkt man es deutlich, wenn die Maus leichter zu bewegen ist und das Kabel einfach nicht im Weg ist. Für meine Maus war das Apuri außerdem noch die Rettung, da das Mauskabel an der Tischkante angefangen hatte sich aufzuscheuern, das wird dank der Mausführung unterbunden.

Was die Funktion als USB-Hub angeht bin ich auch zufrieden, da es bequemer ist für mich. Funktioniert ohne Probleme und die USB Anschlüsse sind nicht beschädigt oder ähnliches (und ich bin nicht immer vorsichtig beim Anschließen bzw. Rausziehen).

Beim Thema Abnutzung bin ich auch sehr zufrieden. Ich war ja skeptisch, ob das Gummi wirklich lange aushält, da solche Teile ja normal recht früh den Geist aufgeben. Aber hier hab ich mich zum Glück getäuscht, da es immer noch aussieht wie am ersten Tag und kein bisschen der Flexibilität verloren hat. Und das Ding ist bei mir wirklich im Dauereinsatz und hat eine Menge Spielstunden überlebt.

Einziger Kritikpunkt für mich nur, dass die Kabel ruhig ein wenig länger hätten sein können, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht.

Wer also eine Mauskabelhalterung und am besten dazu noch ein USB-Hub sucht sollte definitiv ein Auge auf das Roccat Apuri werfen. Von mir gibt’s dafür eine klare Kaufempfehlung, und für rund 40 Euro kann man hier nichts falsch machen. Das Gerät ist nützlich und gut verarbeitet.

Logan – NVidias kleines Kraftpaket für mobile Geräte

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Auf der diesjährigen Siggraph (jährliche Konferenz zum Thema Computergrafik) hat Nvidia erstmals den neuen Chip für mobile Geräte erstmals der Öffentlichkeit vorstellt. Unter dem Namen Logan kommt dieser SoC (System-on-a-Chip) wohl Anfang nächstens Jahres erstmals in mobilen Geräten zum Einsatz und könnte vielleicht eine kleine Revolution sein, denn deren Leistungsdaten wirken verblüffend.

Hohe Leistung, aber kein Stromfresser

Bekanntlich hängen ja Tablets und Handys in Sachen Grafik weit hinter den Konsolen und vor allem High End PCs, doch das könnte sich schon sehr bald ändern. Die derzeit aktuellen Grafikkarten von Nvidia benutzen die hauseigene Kepler-Architektur und mit dem neuen mobilen Chip wir diese Architektur nun auch für die mobilen Geräte verfügbar gemacht und soll sogar äußerst energie-effizient  arbeiten. Logan soll demnach über Features wie OpenGL ES 3.0, Open GL 4.4, DirectX 11, CUDA 5.0  und Tessellation verfügen – die selben Features wie auch das Flagschiff Geforce GTX Titan. Nur das die Titan rund 250 Watt verbrauche, während Logan sich mit 2 Watt begnügt.

Von der Leistung her sei der Chip x-fach leistungsfähiger als die Playstation 3 oder eine Geforce 8800 GTX und bringt somit die Technik der mobilen Chips um 7 Jahre nach vorne laut Nvidia.

Für Zocker ist so eine Technik genial, denn neue Handys und Tablets könnten ab nächstem Jahr Grafik aufs Display zaubern, die die aktuelle Konsolen-Generation hinter sich lässt.

Nivida hat dazu auch noch 2 Videos veröffentlicht.

 

Zocken auf 3 Meter Diagonale

Zocken auf 3 Metern Diagonale – der Beamer macht’s möglich

Mit einem Beamer können nicht nur Filme, sondern auch Videospiele in HD-Qualität abgespielt werden. Das Zocken im heimischen Wohnzimmer wird hiermit zu einem atemberaubenden Erlebnis und kommt beinahe an das Gefühl im Kino zu sein heran. Mit einer Diagonale von 3 Metern ist das Videospiel riesengroß und die Spieler sind hautnah dabei und mittendrin. So kann das Lieblingsvideospiel, zum Beispiel Skyrim, auf 3 Meter vergrößert gespielt werden. Mit dem 3D- Effekt und ergänzendem Equipment wird dieser Effekt noch verstärkt. Die Spielkonsole lässt sich problemlos an den Beamer anschließen, hier bedarf es keiner weiteren Hilfsmittel, um das Videospiel starten zu können. Aufgrund der ständig sinkenden Preise der Beamer, sind diese mittlerweile für jedermann erschwinglich geworden. Im Vergleich zu einem Flatscreen haben Beamer heutzutage nur einen gering höheren Anschaffungspreis, bieten aber eine weit größere Bildfläche.

Die Qualitätsmerkmale der Beamer

Wer den Beamer online kaufen will, der sollte auf bestimmte Qualitätsmerkmale der Geräte achten, damit es zu einem zufriedenstellenden Gaming-Erlebnis kommen kann. Da sich auch die Videospiele bei der Abspielqualität mit Jahren stark verbessert haben, kann ein hochwertiger Beamer diese auf Kinofilmniveau projizieren. Auf beiden Seiten gab es einen erheblichen Fortschritt in der Technologie, zur Freude der Nutzer. Ein HD Beamer mit hoher Auflösung kreiert einen Heimkino-Effekt, welcher ideal für das Gaming ist. Die alten Modelle mit der SVGA, VGA und XGA Technologie reichen nicht für ein überzeugendes Home Entertainment aus, sondern sind eher für Power Point Präsentationen im Büro geeignet. Neben der Auflösung ist auch die Helligkeit entscheidend, je heller desto besser. Dieser Faktor ist vom vorhandenen Umgebungslicht und der gewünschten Größe abhängig. Je dunkler der Raum, desto heller erstrahlt die Projektion. Wenn der Raum zu hell sein sollte, gibt es spezielle Leinwände für eine Verbesserung der Abspielqualität.

Zocken auf dem Beamer (Quelle: Epson)
Zocken auf dem Beamer (Quelle: Epson)

Weiterhin muss der Kontrast berücksichtigt werden, um ein optimales Projektionsbild zu erhalten. Bei vielen Videospielen gibt es dunkle Phasen, die aber durch dynamische und kontrastreiche Farbwechsel gut einsehbar sind. Auch Szenen mit vielen Schatten können aufgrund guter Kontrastverhältnisse durchgehend mit großer Klarheit und ausreichender Sehschärfe präsentiert werden. Auf diese Weise wirkt das Bild außerdem heller. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Bildwiederholungsrate des Beamers. Je höher diese Rate bei der Bildwiederholung ist, desto klarer sind die projizierten Bilder, da diese nahtlos hintereinander abgespielt werden können.

Konkrete Daten bei der Auswahl des Beamers

Je größer die Projektionsfläche, desto höher sollte das Lumen für eine überzeugende Helligkeit sein, bei einer Fläche von 3 Metern sind 3.000 Lumen oder heller angesagt. Bei den Kontrastverhältnissen der Beamer kann folgendes festgehalten werden:

  • 5.000:1 für einen ausreichenden Kontrast
  • 40.000:1 für einen guten Kontrast
  • 100.000:1 für eine ausgezeichneten Kontrast

Eine ausreichend gute Bildwiederholungsrate fängt bei 120 Hz an, besser sind 240 Hz und am besten sind 480 Hz.

Xbox One – Gerüchte um Aufrüstung der Hardware

Die neue Xbox

Mittlerweile sind beinahe alle Details zu den Next-Gen Konsolen auf der vergangen E3 offenbart worden und schon kommen erneut neue Gerüchte rund um die Hardware-Spezifikationen der Xbox One auf. Die englische Webseite Examiner.com berichtete nämlich vor kurzem darüber, dass anscheinend seitens Microsoft ein mögliches Hardware Upgrade umgesetzt werden soll noch bevor die Konsole erscheint.

Die anonyme Quelle teilte Examiner mit, dass Microsoft wohl eine Entwicklern von Spielen eine Liste mit möglichen Hardware-Modifikationen für die Xbox One  zukommen lies, aus der die dringlichste Modifkation ausgewählt werden solle aus Sicht der Entwickler. Zur Wahl sollen dabei unter anderem eine Aufrüstung auf 12 Gbyte Arbeitsspeicher, oder eine Erhöhung des GPU-Taktes gestanden haben. Laut der Quelle soll die Erhöhung der GPU-Taktrate eine direkte Reaktion auf die Leistungsdaten der Playstation 4 sein, diese über eine stärkere GPU verfügt.

Aber auch die Erweiterung des Arbeitsspeicher auf 12 Gbyte könnte durchaus realistisch sein, da in jüngster Vergangenheit einige Entwickler sich bereits darüber beschwert haben, dass der Speicher zu knapp bemessen sei. Grund dafür ist, dass das Betriebssystem relativ viel Speicher belege und somit „nur“ 5 Gbyte für die Spiele zur Verfügung stehen würden.

Ob diese Gerüchte stimmen kann man nicht sagen, da Mircosoft und kein Entwickler offiziell dazu Stellung bezogen hat. Durchaus realistisch wäre dieser Schritt allerdings schon, da die Playstation 4  bei der Qualität der Hardware ein Stück vor der Xbox One liegt.

Sharkoon Rush – überzeugendes Low-Budget Headset

Wer kennt das nicht? Man kauft sich ein sündhaft teures Gaming-Headset mit üppiger Ausstattung und total schickem Design, aber dann gibt das Teil nach nur wenigen Monaten den Geist auf – auch bei vorsichtigem Gebrauch. Ich ärgere mich da immer tierisch drüber, wenn ein Headset für über 50 Euro nach einigen Monat schlicht kaputt geht. Das ist mir vor kurzem passiert und natürlich brauchte ich ein neues Headset, aber diesmal wollte ich weniger ausgeben. Im Laden ist mir dann das Sharkoon Rush ins Auge gesprungen und dachte mir, für 13 Euro kann man wohl nichts vekehrt machen und habe es einfach mal mitgenommen und direkt getestet.

Die Austattung und Verarbeitung

Bei 13 Euro kann man nicht viel erwarten, was die Ausstattung angeht. Neben einer kleinen Stofftasche ist neben dem Headset nichts mit in der Verpackung.

Das Design ist natürlich reine Geschmackssache, aber es sieht zumindest nicht übertrieben billig aus. Auch bei den verwendeten Materialien wurde selbstverständlich gespart, den hier wurden ausschließlich simples Plastik und Schaumstoff-Bezüge verwendet für das Headset, aber dennoch solide verarbeitet. Der Drehbare Mikrofon-Arm wird denke ich der Schwachpunkt des Headsets sein, denn ich denke er wird recht schnell ausleiern bei häufiger Benutzung. Positiv aufgefallen ist mir dabei ist der komplett frei bewegbare Mikrofon-Bügel, der auch recht gut verarbeitet zu sein scheint.Rush1

An den Ohrmuscheln und am oberen Bügel wurde Schaumstoff für die Kontaktpunkte benutzt, sicherlich nicht so schick wie die gängigen Materialien, aber es erfühlt seinen Zweck. Auch der Controller für die Mikrofon-Stummschaltung und Lautstärke sind nicht sonderlich hochwertig, aber sind gut bedienbar und das Lautstärke-Rad funktioniert erstaunlich präzise. Auch das Kabel ist mit rund 2,3 Meter Länge ausreichend lang.

Für mich ein Kritikpunkt sind definitiv die 3,5mm Klinkenanschlüsse, denn die sind beide der selben Farbe und man erkennt die Symbole für Ein- und Ausgang nur sehr schwer. Es fällt zwar nicht schwer ins Gewicht, aber mich persönlich nervt es, wenn ich es nicht auf den ersten Blick sehe.

Tragekomfort

Was den Tragekomfort des Sharkoon Rush angeht bin ich ehrlich gesagt erstaunt, denn ich hätte erwartet, dass das Headset viel unkomfortabler sei. Aber ehrlich gesagt ist die Schaumpolsterung sehr bequem und gerade bei längeren Benutzen bekam ich schnell Schmerzen an den Auflagepunkten der Headsets. Aber bedingt durch das geringe Gewicht und die gute Polsterung an den Ohren habe ich auch nach Stunden keine Druckschmerzen verspürt. Allerdings habe ich auch relativ kleine Ohren und ich denke, dass man bei größeren Ohren hier eventuell mehr Probleme damit kriegen kann, da die Ohrmuscheln des Headsets recht klein sind.

Die Polsterung am Kopfbügel sind ebenfalls sehr bequem und stören nicht. Insgesamt finde ich die Ergonomie des Sharkoon Rush durchaus sehr akzeptabel.

Der Klang

Das man bei einem Headset in dieser Preisklasse keine bombastischen Sounds erwarten kann sollte eigentlich jedem bewusst sein. Da kommt es einfach nicht an die teurere Konkurrenz ran, aber will es ja auch gar nicht.20130619_171457

Das Sharkoon Rush neigt nicht zum Übersteuern von Höhen und Tiefen und gibt die meisten Klänge anständig wieder. Nur tiefe Bässe klingen teilweise etwas Blechern und nicht ganz so satt, aber das geht noch in Ordnung. Abstriche muss man allerdings hinnehmen, wenn es um Ortung bei Raumklangsimulationen geht, denn hierfür ist die Wiedergabe  zu unpräzise. Ansonsten ist der Klang in Spielen vollkommen akzeptabel, aber eben nicht herausragend.

Die Wiedergabe von Musik ist keine Stärke des Headsets. Zwar ist das Klangbild homogen, aber generell nur durchschnittlich. Es haut einen jedenfalls nicht vom Hocker, aber es ist auch nicht mies.

Sprachaufnahme und Wiedergabe

Kommen wir aber nun zum für mich wichtigsten Teil, denn deswegen habe ich mir ein Headset gekauft: die Sprachkommunikation. Normal habe ich im Hintergrund beim Spielen immer meine normale Soundanlage laufen und benutze Headsets ausschließlich für Kommunikation (Teamspeak beispielsweise). Und hier hat mich das Sharkoon Rush definitiv überzeugt, denn durch die homogene Wiedergabe von Höhen und Tiefen ist die Sprachwiedergabe-Qualität super. Ich konnte jeden klar und deutlich verstehen, was manchmal auf Grund der überspitzten Höhen mancher Headsets teilweise etwas schwieriger war. Dafür gibt’s von mir schon mal den Daumen hoch.

Was die Qualität der Sprachaufnahme über das Mikrofon angeht bin ich auch zufrieden, die Stimme wird zwar leicht dumpf wiedergegeben, aber das Mikro arbeitet gut und vor allem präzise. Sicherlich kann man damit keine professionellen Aufnahmen machen, aber für das unterhalten über Teamspeak und co. ist es gut. Die Sprachwiedergabe ist klar und deutlich.

 

Fazit

Das Sharkoon Rush gewinnt sicherlich keinen Design-Preis und ist auch nur bedingt für Leute geeignet, die alle Sounds über das Headset wiedergeben lassen möchten. Die Klangqualität ist sicherlich nicht schlecht, eben Mittelklasse. Sound-Fetischisten werden ohnehin zu teureren Produkten greifen. Aber für die wenigen Euro erhält man ein solides Headset ohne wirkliche Schwächen.

Auch bin ich mir noch nicht sicher, wie lange die verwendeten Materialien halten werden, aber das ist bei dem extrem geringem Preis eher unerheblich finde ich.

Wer das Headset wie ich wirklich nur für die Kommunikation verwenden möchte, wird mit dem Sharkoon Rush nichts falsch machen. Das Headset ist recht komfortabel und das Mikrofon arbeitet sauber und gibt einen klaren und deutlichen Sound wieder.

Sollte man wert auf fette Bässe und co. legen, sollte man besser die Finger von diesem Headset lassen. Beim Gaming  Sound erzielt das Sharkoon Rush durchschnittliche, aber keine schlechten Leistungen. Trotzdem ist es ein empfehlenswerter Spar-Tipp.

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Datenblatt

Kopfhörer:

  • Lautsprecher = Ø 40 mm
  • Empfindlichkeit = 108 dB SPL bei 1KHz
  • Impedanz = 32 Ω
  • Frequenzgang = 20 Hz – 20.000 Hz
  • Nennleistung = 15 mW
  • Max. Leistung = 150 mW
  • Kabellänge = ~ 2,3 m ± 0,15 m
  • Anschlusstyp = 3,5 mm Klinkenstecker (stereo)

Mikrofon:

  • Richtcharakteristik = kugelförmig (omnidirektional)
  • Empfindlichkeit = -58 dB ± 2dB
  • Impedanz = gering
  • Frequenzgang = 30 Hz bis 16.000 Hz
  • Standard-Betriebsspannung = 3 V

Lieferumfang:

  • Rush Headset
  • Transporttasche

Sonstiges

  • Mikrofon-Stummschalter + Lautstärke Regler am Kabel (Controller)

Xbox One und Playstation 4 im Vergleich

Die Pforten der großen Spielmesse E3 in Los Angeles haben längt geschlossen, doch immer noch sickern tröpfchenweise neue Informationen zu den beiden Konsolen der mittlerweile 8. Generation durch die Kanäle des Internets. Auf den Pressekonferenzen von Microsoft und Sony wurden bereits viele neue Dinge über die Xbox One und die Playstation 4 enthüllt. Viele haben sich bereits für eine Konsole entschieden, was auch die Vorbesteller-Charts bei Amazon und co. zeigen. Die Playstation 4 liegt fast überall in Europa und in den USA vor der Xbox One und Microsoft schlägt sich derzeit mit einem regelrechtem Shitstorm über das Internet konfrontiert. Die Kritik des Internets gegenüber der Xbox One ist teilweise vernichtend, wie man es unter anderem auf Reddit beobachten kann. Auch auf Seiten wie beispielsweise 9Gag findet man unzählige negative Witze gegenüber der Xbox One, was eigentlich als Indikator für die Meinung der Kunden angesehen werden kann.

Ich hab deswegen mal die letzten Tage damit verbracht die ganzen Fakten über die beiden Konsolen zusammenzutragen, gerade was die technischen Details und gegebenenfalls Einschränkungen der Konsolen angeht. Es kommen zwar nach und nach immer noch neue Informationen und Details ans Tageslicht, aber ich denke das ist schon mal ein ganz gut Überblick.

Die Qual der Wahl

Würde ich heute entscheiden müssen, welche Konsole ich kaufe würde, wäre es wohl die Sony Playstation 4. Die neue Xbox One ist mir ganz einfach zu ristriktiv bei enigen Dingen und die Big Brother Kamera aka Kinect One ist mir auch nicht ganz geheuer. Das Ding ist nämlich in der Lage sogar im Dunkeln alles wunderbar aufzuzeichnen und die Mikrofone sind auch stets aktiviert, selbst wenn die Konsole auf Standby ist (und wer trennt die Konsole schon jedes mal vom Netz?). Laut Medien sollen sich mittlerweile sogar auch schon diverse Bundesämter eingeschaltet haben, da man hier eine Verletzung des Datenschutzes befürchtet. Ich würde mich ehrlich gesagt auch ein bisschen unwohl fühlen mit dem Ding in meinem Wohnzimmer.

Technisch betrachtet geben sich beide Konsolen nicht so sonderlich viel. Beide sind sehr leistungsstark, aber ob sie tatsächlich dem PC ein Jahr vorraus sind bezweilfe ich ein wenig. Wer jetzt hier einen Quantensprung in Sachen Grafik erwartet wird wohl enttäuscht werden und der PC wird erfahrungsgemäß technisch innerhalb kurzer Zeit wieder an den Konsolen vorbei ziehen – das war jedes mal so und wird auch wieder so sein.

Die Xbox One wird allerdings stärker auf Multimedia ausgerichtet sein und zumindest in den USA auch ein eigenes TV Programm bieten, eine Halo Serie ist wohl auch schon in Planung. Ob und wann es dann für Europa bzw. Deutschland kommt steht in den Sternen, man äußert sich noch nicht dazu. Ein weiteres Manko der Xbox One ist, dass die Konsole einmal alle 24 Stunden mit dem Internet verbunden sein muss, ansonsten kann man Spielen vergessen. Diese Entscheidung halte ich für unglücklich, da ich als Kunde gezwungen werde und ich Always-On auch bei Spielen äußert skeptisch gegenüber stehe. In erster Linie möchte man hier wohl Nutzungsprofile für Statistiken haben, die äußerst wertvoll sind. Übrigens: Die Kamera von Kinect One ist in der Lage Mimik und Gestik zu erkennen, was bestimmt jeden Statistiker freuen wird.

Gebrauchte Spiele – großer Vorteil für die Playstation 4

Die Playstation 4 besitzt solche Einschränkungen nicht. Wer will kann das Ding einfach nicht ans Internet anschließen und loszocken. Bei Preisen von um die 60 Euro für die Spiele ist der Gebrauchhandel auch ein Thema…ein Thema bei dem Microsoft mit voller Wucht die Kritik des Internets abbekommt. Den hier will man den Gebrauchtspiele-Markt sehr stark regulieren und mitverdienen, während man bei der Playstation 4 einfach die Spiele tauschen oder gebraucht kaufen kann – ohne Gebühren oder Limits.

Die Ländersperre der Xbox One ist auch noch eine große Frage, Import-Spiele wird man wohl vergessen können wie es aussieht bisher. Aber Microsoft hält sich hier noch etwas bedeckt, was das angeht.

Zum Release der beiden Konsolen gibt es auch noch keine genauen Details und auch die exklusiven Launchtitel waren keine große Offenbarung. Aber mal sehen was noch so kommt…bisher hat wohl die Playstation meiner Meinung nach deutlich die Nase vorne. Ich lasse mich aber gerne von Microsoft eines besseren belehren.

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