Roccat Power Grid – Mächtige App verbindet Gaming und Smartphone

Die sehr umfangreiche App Roccat Grid war schon länger in aller Munde, da sich hier erstmals eine wirklich sinnvolle Verbindung zwischen mobilen Geräten und dem PC innerhalb eines Gaming-Umfelds herstellen lässt. Die App bietet einige ziemlich interessante Funktionen vor allem für Zocker, aber auch für andere Nutzer.

Roccat Power Grid wurde nun endlich kostenlos für die Öffentlichkeit zum Downloaden freigegeben. Erhältlich ist die App für mobile Geräte mit Android oder iOS Betriebssystemen. Außerdem steht noch ein Host-Programm für Microsoft Windows bereit und ein SDK für Entwickler.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die App selbst hatte ich schon etwas länger auf dem Radar, dachte aber zuerst es sei eher eine kleinere Spielerei. Nachdem ich mich jetzt damit etwas befasst habe konnte ich erkennen, dass Roccat Power Grid tatsächlich sehr umfangreich und vor allem sinnvoll einsetzbar ist. Die Idee hinter der App ist nämlich, das Smartphone ins PC-Gaming zu integrieren, quasi als Fernbedienung oder aber als Second Screen. So kann man beispielsweise mit Roccat Power Grid Shortcuts oder Makros erstellen für diverse Spiele wie League of Legends, Skyrim, World of Tanks. Man könnte also Roccat Power Grid für Skyrim so belegen, dass man einen Button im Grid nutzt um einen Heiltrank einzuwerfen, was sicherlich etwas Zeit spart und komfortabler ist. Da der deutscher Hersteller Roccat ein SDK zu Power Grid anbietet, können sich professionelle und Amateur-Programmierer austoben und ihre eigenen Inhalte und Funktionen erstellen. Dies kann dann auf einer Datenbank mit anderen getauscht werden, die von Roccat zur Verfügung gestellt wird. Neben Funktionen von Spielen sind außerdem noch diverse andere Programme mit Power Grid via Smartphone steuerbar. So kann man beispielsweise seinen MP3-Player oder Videoplayer auf dem PC über das Smartphone steuern, was ich persönlich sehr gut gebrauchen kann. Das Handy hab ich nämlich immer bei mir, aber nicht die Fernbedienung meiner Boxen.

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Roccat kündigte außerdem an, dass die Open Beta zu Power Grid keine Begrenzung habe zurzeit und man würde weiterhin auf das Feedback der Nutzer eingehen und die App kontinuierlich optimieren. Anders als in Keyboards eingebaute Displays finde ich die Lösung mit einer App für Smartphones ziemlich lustig. Ich persönlich werde es in Zukunft öfters mal nutzen, da es eine nette Spielerei ist, die auch definitiv sinnvoll ist oder sein kann. Smartphone und PC werden dabei übrigens über WiFi verbunden. Mehr Infos zur App und zur Datenbank gibt es auf der offiziellen Roccat Power Grid Webseite.

Ich bin mir auch sicher, dass einige Entwickler hier ziemlich gute Ideen für Kommandos / Funktionen zu Roccat Power Grid haben werden in der Zukunft. Die App ist wie gesagt kostenlos und äußerst umfangreich, antesten lohnt sich also auf jeden Fall! Gerade für Leute die mit der Idee spielen, sich ein sündhaft teures Keyboard mit Display zu kaufen ist die App eine echte Alternative! Und mal abgesehen davon finde ich die App an sich stylisch, da mir der Stil von Roccat ohnehin sehr gefällt. Antesten lohnt sich definitiv.

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Neues Spielebundle von Nvidia

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Nvidia hat sein bekanntes und beliebtes Spielebundle-Angebot aktualisiert. Dabei erhält man beim Kauf von Grafikkarten Codes für einige ausgewählte gratis Spiele dazu. Das Bundle „Pirates, Heroes and Spies“ besteht aus 3 hochkarätigen Spielen.

Wer sich eine Geforce GTX 660, Geforce GTX 660 TI,  Geforce 670, Geforce GTX 680 oder Geforce GTX 760 kauft erhält die Vollversionen Assassins Creed 4: Black Flag und Tom Clancy’s Splinter Cell: Blacklist als kostenlose Beilage zum Kauf.

Greift man etwas tiefer in die Tasche und erwirbt eine Geforce GTX 770, Geforce GTX 780 oder Geforce GTX Titan erhält man außerdem noch die Vollversion des kommenden Spiels Batman: Arkham Origins dazu. Alle Spiele sind in enger Zusammenarbeit mit Nvidia entwickelt worden und auch für Karten von Nvidia optimiert worden.

Diese Spielebundles können teilweise ein echter Kaufanreiz sein, da man dadurch tatsächlich Geld einsparen kann, denn alle 3 Titel sind relativ neu bzw. noch gar nicht erschienen und haben somit einen Gesamtpreis von ca. 130-150 Euro. Gerade Batman: Arkham Origins und Assassins Creed 4: Black Flag werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Hits werden (beide erscheinen in den kommenden Wochen).

Xbox One: Biometrische Datenkrake?

Die Xbox One hatte es schon nicht leicht in der Marketing-Schlacht rund um die Veröffentlichung der kommenden Next Gen Konsolen. Die Konkurrenz von Sony hatte mit der Playstation 4 einfach das bessere Blatt auf der Hand und Microsofts Gebrauchtspiel Politik entzündete sogar einen gewaltigen Shitstorm im Internet. Schließlich ruderte der Konzern zurück und hob nervige Restriktionen und Gängelungen wieder auf. Man gab dem Druck der Kunden nach, auch da die Playstation 4 bei den Vorbestellungen weit vor der Xbox One lag. Nun könnte man meinen, dass endlich alles überstanden sei und man einfach die Veröffentlichung über die Bühne bringen könne und schon könnte der nächste Shitstorm heraufziehen. Denn Kinect (die Kamera der Konsole) eröffnet nicht nur für Spiele neue Möglichkeiten.

Die Kinect Kamera der Xbox One ist ziemlich leistungsfähig und erkennt unter anderem den Puls, Muskelbelastung, Sprachbefehle und Körperbewegungen. Wäre es denn dann nicht toll, wenn man diese Kamera dann dazu benutzt um zu sehen, wie Leute auf Werbung und ähnliches reagieren? Genau das dachte sich Microsofts Yusuf Mehdi und nannte dies ein Revolution am Markt, genauer gesagt sogar den heiligen Gral. Gegenüber der Association of National Advertisers Masters of Marketing erläuterte Mehdi die Möglichkeiten dieser Technik.

Der heilige Gral der Werbung?

So sei Microsoft laut Mehdi in einer besonderen Position, da man schon lange im digitalen Geschäft tätig sei und nun auch immer mehr am Fernseher präsent sei. Irgendwann wolle man all dieses Wissen kombinieren und den Werbefachleuten anbieten. Tatsächlich ist dies für die Werbe Branche eine prall gefüllte Schatztruhe mit Informationen. Man bezeichnete die Xbox One als einen Fernseher, der den Zuschauer anschaue. Dadurch könne man seine Reaktionen auf Werbung analysieren, was auch durchaus im Labor für Forschungszwecke gemacht wird. Nur wird man hier eine viel größere Gruppe an Testsubjekten zur Verfügung hätte. All dies könne sich auf die Werbepreise auswirken.

Wenn man bedenkt, dass die Kamera von Kinect sogar minimale Verfärbungen der Haut oder kleine Adern im Auge erkennen kann, dann kann man sich vorstellen wie detailreich ein biometrisches Profil ausfallen könnte. Wie auf dem Artikel von adage.com beschrieben wird, wurden rund 78 Millionen Xbox 360 verkauft und wenn nur ein Bruchteil dieser Verkaufszahlen auch mit der Xbox One erreicht wird, hätte man die größte Stichprobengruppe weltweit.

In einem Auszug einer Email als Antwort auf den Artikel stellte Yusuf Mehdi folgendes klar:

„Microsoft does not have plans to target ads or content based on any data Kinect collects, and we will not in the future unless someone chooses to allow us to do so. Even then, we would give them a clear explanation of what is collected and how it will be used.“

Yusuf Mehdi | Advertising Age | Xbox One’s Data Treasure Trove Could Reshape Marketing | Author: Jack Neff

 

Biometrisches Profil? Nein danke!

Für mich ist der Zug für die Xbox One definitiv abgefahren. Ich bin mir bewusst, dass ich überall Spuren im Internet / PC oder wo auch immer hinterlasse und das diese auch gerade für Werbung benutzt werden, aber eine Kamera die mich beim Spielen / Fernsehen so sehr im Detail analysieren und erfassen kann geht mir dann doch zu weit. Selbst wenn Microsoft beteuert diese Daten erstmal nicht zu sammeln oder an Dritte zu verkaufen kann ich es nicht kontrollieren. Oder um es vielleicht sogar noch auf die politische Ebene zu bringen: Microsoft arbeitet mit den amerikanischen Geheimdiensten zwangsweise oder freiwillig eng zusammen und die freuen sich unter Garantie über eine derartige Hochleistungskamera im Wohnzimmer. Wunderbar um Profile zu erstellen. Oder keiner kann garantieren, dass die gekauften Lizenzen für Spiele nicht auf einmal nur noch per Gesichtserkennung freigeschaltet werden könnten. Denkbar ist vieles und Microsoft hat ähnliche Patente bereits in der Tasche.

In mein Haus wird jedenfalls keine Xbox One samt Kinect kommen. Wer weiß schon, was nach der Veröffentlichung passiert. Ist die Konsole erstmal auf dem Markt könnte man per Patch und AGB-Änderung vieles nachträglich einführen, wenn keiner mehr darauf achtet. Mir geht die Xbox One etwas zu weit mit dieser Kamera und ich sehe dies langsam sehr kritisch. Auch wenn man erstmal beteuert die Konsole nicht für derartige Zwecke ohne Zustimmung der Käufer zu benutzen, hat es dennoch einen faden Beigeschmack und man kann nicht wissen, was noch kommt. Schade.

Setup der Steam Machines bekannt

Vor einigen Tagen wurde von Valve offiziell das Konzept der Stean Machines (wir berichteten) vorgestellt, nun sind die ersten technischen Spezifikationen im Netz dazu aufgetaucht. Genauer gesagt haben die Entwickler erste Informationen zu der Ausstattung der ersten 300 Prototypen  in der dazugehörigen Steam-Gruppe (Forum) veröffentlicht. Zwar sollen die Geräte erst nächstes Jahr in den Handel kommen, aber man verfolge erstmal das Ziel High End in eine für das Wohnzimmer geeignete Form zu bringen. Das genaue Datum bleibt weiterhin unbekannt und man gab nicht einmal einen ungefähren Zeitraum an für die Veröffentlichung.

Der Grundsatz der Steam Machines soll sein, dass man Hochleistung mit offener Bauweise verbinden möchte. Die Geräte sollen mit handelsüblichen PC Komponenten aufrüstbar sein und damit einen großen Vorteil gegenüber klassischen Konsolen besitzen. Man sei aber sicher, dass man nicht die Bedürfnisse aller Steam Nutzer erfüllen könne mit den Steam Machines. Anscheinend soll es mehrere Varianten zum Kauf geben später, die sich in Leistung und anderen Faktoren wie Lautstärke und ähnliches unterscheiden – es besitzt ja nicht jeder das Geld für eine hochgezüchtete Maschine. Die 300 Prototypen unterscheiden sich erstmal nur in CPU und Grafikkarten laut Valve.

Verbaut  werden hier unter anderem die GTX Titan, GTX 780, GTX 760 und GTX 660, welche alle für potente Leistung sorgen werden. Auch bei den Prozessoren gibt es unterschiedliche Ausstattungen. Einige der Prototypen werden mit i7-4770 geliefert, während andere über i5-4570 verfügen und einige Modelle sind mit i3-CPUs ausgestattet. Alle Steam Machines verfügen über 16 Gigabyte DD3-Arbeitsspeicher, 3 Gigabyte DDR5-Grafikspeicher und eine Hybrid SSHD mit einem Terabyte und 8 Gigabyte Speicher. Auf dem Papier lassen die Steam Machines damit schon mal die Next Gen Konsolen alt aussehen.

Mir gefällt das Konzept der Steam Machines.

AMD FX 9590 – massiver Preissturz

Einen gewaltigen Preisrutsch erlebt derzeit AMDs Flagschiff unter den Prozessoren: der AMD FX 9590. Die beiden Centurion getauften Prozessoren erschienen im Juni diesen Jahres und sollten eigentlich ausschließlich in Komplett-PCs verkauft werden, auch weil nicht jedes Mainboard mit diesen Prozessoren kompatibel ist. Allerdings tauchten beide CPUs dennoch im Handel auf.

Der FX 9590 kostete rund 730 Euro und verfügt über einen Grundtakt von 4,7GHz und im Turbomodus sogar 5GH. Der schwächere FX 9370 mit einer Taktung von 4,4 bzw. 4,7GHz kostete dagegen nur 290 Euro.

AMD FX 9590 eine Alternative zu Intel?

Der schnellere FX 9590 kostet derzeit nur noch rund 300 Euro im Handel und ist damit um fast 400 Euro gefallen. Zwar könnte man meinen es sei ein Schnäppchen, aber leider funktioniert diese CPU nicht mit allen Mainboards und hat auch einen miesen Thermal Design Power Wert – 220 Watt (thermische Verlustleistung). Man benötigt also eine High-End Kühlung, um den Prozessor nicht abfackeln zu lassen. Außerdem muss der PC ein äußerst potentes Netzteil besitzen.

Für Gamer sind Intels Prozessoren derzeit immer noch die bessere Lösung und momentan scheint AMD auch keinen ernsthaften Konkurrenten in der Pipeline zu haben. Dennoch ist dieser Preissturz schon sehr beachtlich.

Roccat Kone Pure Optical Test

Passend zur neuen Jahreszeit habe ich auch meine Maus gewechselt und  rund einem Monat genauer unter die Lupe genommen – die Roccat Kone Pure Optical. Die schon seit längerem auf dem Markt erhältlichen Kone XTD und Kone Pure haben beide mehrere Awards abgestaubt und zählen mit zu den besten Mäusen für Gamer. Passend zum 5-jährigen Jubiläum erhört Roccat die Wünsche der Fans einen Nachfolger zur Roccat Savu zu bringen und bringt mit der Roccat Kone Pure Optical eine neue optische Maus auf den Markt. Weshalb ein optischer Sensor, in der von Mäusen mit Laser-Abtastung dominierten Zeit, noch mehr als interessant ist, versuche ich nun in folgenden Test zu erklären.

Roccat Kone Pure Optical

Verpackung und Austattung

Die Verpackung ist zwar kein entscheidender Kaufgrund, aber mir persönlich macht es Spaß, wenn ich ein neues Spielzeug kaufe und man es dann das erste mal auspackt. Es wird wahrscheinlich vielen so gehen wie mir. Genau für Menschen wie mich haben die Verpackungs-Ingeneure (den Beruf gibt es wirklich) von Roccat wohl das Design entworfen, denn die Verkaufs-Box der Maus vermittelt direkt einen hochwertigen Eindruck. Es sagt zwar nichts über dem Inhalt aus, aber der Ersteindruck stimmt somit schon mal. Es gibt ja auch Leute, die sich die Boxen gerne ins Regal stellen.  Ich denke dafür ist die Verpackung der Roccat Kone Pure Optical durchaus geeignet. Bevor es überhaupt mit dem Testen los ging hat Roccat hier schon mal Pluspunkte bei mir sammeln können.

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Verpackung

Direkt auf der Front stehen die wichtigsten Details zur Maus und die aufklappbare Vorderseite gibt den Blick frei in die im durchsichtigem Plastik verpackte Maus. Sehr schick und hat mir direkt einen guten Überblick über die Maus gegeben. Zwar ist es eher unwichtig, aber wie gesagt der Ersteindruck stimmt und vermittelte mir direkt eine Idee über die Qualität des Geräts.

Viel ist in der Box allerdings nicht drin. Neben der Maus inkl. ordentlich aufgewickeltem Kabel befindet sich ansonsten nur noch ein Quick-Installation-Guide auf Englisch in der Verpackung. Der Guide erklärt das wichtigste und zeigt nochmal die Features der Maus – übersichtlich und verständlich erklärt, aber dafür fast komplett auf Englisch. Den Treiber für die Maus sucht man vergebens, was auch gleichzeitig einer der wenigen Kritikpunkte an der Maus ist, denn man muss ihn selbst aus dem Internet herunterladen. Aber keine Sorge: Die Maus läuft unter Windows auch ohne die Treiber, nur eben ohne die diversen Features.

Ergonomie, Optik und Materialien

Wer die Vorgänger Mäuse bereits kennt wird die Optik der neuen Maus direkt wiedererkennen, denn sie sieht nicht viel anders aus als andere Kone Modelle. Die äußerst ergonomische Form der Maus wurde beibehalten (zum Glück), aber ist damit leider nur für Rechtshänder geeignet. Wie man es von Roccat gewöhnt ist, sind die verwendeten Materialen hochwertig. Von der Optik her ansehnlich und auch das Gefühl in der Hand stimmt. Die Oberfläche ist mit einer griffigen Gummischicht überzogen, die sich auch qualitativ hochwertig anfühlt.  Ich habe eine mittelgroße Hand und habe keinerlei Probleme alle Tasten komfortabel zu bedienen und die Maus liegt stets gut in der Hand. Besonderes gefallen hat mir dabei, dass es auf der linken unteren Seite der Maus quasi eine kleine Ablage für den Daumen gibt – zwar kann man ihn nicht komplett darauf ablegen, aber damit hat man die Maus fest im Griff und es beugt zumindest bei mir Schmerzen vor.

Mausrad und Tasten

Bei den 7 Tasten handelt es sich um die bekannten Omron-Switches die bereits in meheren anderen Geräten zum Einsatz kommen. Zwar kann ich für die Roccat Kone Pure Optical noch nichts über die Langlebigkeit der Tasten sagen, aber bei den Omron-Switches kann man davon ausgehen, dass sie eine lange Zeit im Dauereinsatz überstehen werden. Diese stehen nämlich für allerhöchste Qualität, was ich vom ersten Eindruck her auch bestätigen kann. Besonders schön dabei ist, dass sie auf Eingaben präzise reagieren und diese taktil zurückmelden. Das ist mir bei einer Maus auch sehr wichtig, da ich es bei anderen Mäusen teilweise erlebt habe, dass ich nicht 100% sicher war, ob denn nun die Eingabe (sprich Knopfdruck) erkannt worden ist oder eben nicht.

Das Mausrad wurde 2D Titan-Wheel getauft und steht jedenfalls nicht für die Größe des Rades, denn diese ist durchschnittlich und damit gut. Wie auch die restlichen Buttons gibt das Mausrad äußerst präzise Feedback zur jeder Eingabe – egal ob Drehung oder Klick.  Besonders gefallen hat mir dabei, dass das Mausrad etwas wie ein Zahnrad geformt ist und somit sehr gut drehbar ist, aber gleichzeitig einen angemessenen Widerstand bietet. Auch das macht einen hochwertigen Eindruck.

Die Tasten sind über den Treiber übrigens frei konfigurierbar  und der Easy-Shift genannten Technik ermöglicht eine Doppelbelegung der Tasten mit kompatiblen Roccat-Tastaturen. Leider verfüge ich nicht über eine Roccat Tastatur und konnte dies leider nicht testen, aber gerade für MMOs ist diese Funktion unter Garantie ein ganz große Pluspunkt, denn damit hätte man statt sieben auf einmal 14 mögliche Tasten zur Verfügung.

Konfigurierbares LED-Logo

Ohne Gimmicks geht heute nichts mehr. Und im Falle der Roccat Kone Pure Optical handelt es sich hierbei um das beleuchtete Roccat LED-Logo an der rechten Hinterseite der Maus. Über den Treiber kann man die Farbe sogar einstellen und hat hier theoretisch eine Auswahl von 16,8 Millionen Farben. Die Farben unterscheiden sich zwar teilweise  nur minimal bzw. in feinsten Nuancen und ich habe auch nicht alle getestet, aber hier sollte jeder eine Farbe nach seinem Geschmack finden. Dabei kann man sogar auswählen, ob das Logo pulsierend beleuchtet wird, dauerhaft beleuchtet ist ohne Pulsieren oder die Beleuchtung komplett deaktivieren. Es ist zwar eher unwichtig, aber solche Details machen eben manchmal doch schon etwas aus meiner Meinung nach. Mir macht es Spaß die Farben zu ändern.

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Das 1,8 Meter lange mit einem geflochtenem Textilstoff ummantelte USB-Mauskabel ist ebenfalls lang genug für jeden Schreibtisch und vermittelt einen widerstandsfähigen Eindruck.

Die optische Aufmachung und die Form bleibt der Tradition der Kone Mäuse treu und ist Geschmackssache. Im Gegensatz zur Vorgänger-Maus ist die Kone Pure Optical allerdings zweifarbig: metallisches Grau auf dem Mausrücken und Schwarz an den Seiten. Mir gefällt es und was Optik und Ergonomie betrifft bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Maus ist gut verarbeitet und ich konnte keine potentiellen Schwachpunkte ausmachen.

Technik und der Treiber

Wie der Name schon sagt, setzt die Kone Pure Optical auf optische Abtastung statt auf einen Laser-Sensor. Die Unterschiede zwischen beiden Techniken liegen im Details, aber können je nach Vorliebe schwer ins Gewicht fallen. Dennoch besitzen optische Mäuse unter Spielern durchaus einen äußerst positiven Ruf, weshalb die Fans auch quasi einen Nachfolger zur erfolgreichen Roccat Savu verlangten, die ebenfalls einen optischen Sensor nutzt – genauer gesagt ist ein baugleicher Sensor in der Kone Pure Optical verbaut.

Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen optischer Abtastung und Abtastung durch Laser sind eigentlich sehr schnell erklärt. Laser-Mäuse arbeiten oftmals mit einem viel höheren dpi-Wert (mittlerweile wird mit bis zu / über 8000 dpi abgetastet) und reagieren dementsprechend sogar schon bei kleinsten Bewegungen. Dies ist aber in der Praxis eher unnötig. Die meisten Gamer spielen mit 2000-3000 dpi. Aber einer der Vorteile durch die Abtastung mittels Laser-Sensor ist, dass selbst auf eher ungeeignetem Untergrund die Mäuse trotzdem noch relativ sauber arbeiten, da hier der Bereich unter dem Sensor viel genauer abgetastet wird. Optische Mäuse haben hier stellenweise Probleme, aber meistens spielt man sowieso auf einem Mousepad oder auf der Tischplatte. Da hatte ich keinerlei Probleme mit der Kone Pure Optical (getestet habe ich dabei meinen Holz-Schreibtisch und ein Mousepad – beides ohne Probleme).

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Daneben haben optische Mäuse ebenfalls noch einen weiteren Nachteil: nämlich die sogenannte Lift-Off-Distance. Das ist auch schnell erklärt: hebt man die Maus an, tastet der Sensor weiterhin den Untergrund noch ab und nimmt die Bewegung wahr: der Cursor bewegt sich minmal. Laser-Sensoren haben dieses Problem nicht, da man beispielsweise bei der Roccat Kone Pure dies über den Treiber sogar einstellen kann. Sobald man die Maus anhebt bewegt sich der Cursor keinen bisschen mehr. Bei der Roccat Kone Pure Optical hingegen verzieht der Cursor beim Anheben leicht, aber wirklich nur minimal.

Weshalb der optische Sensor aber so beliebt ist kann man ganz einfach erklären. Technisch betrachtet arbeitet er zwar nicht präziser, aber die Maus reagiert auf Eingaben gefühlt viel direkter und genauer. Gerade beim Spielen hat man das Gefühl, dass die Maus genau so reagiert wie man es will und man hat ein besseres Gefühl was die Kontrolle betrifft. Den Umstieg vom Laser auf den optischen Sensor habe ich direkt bemerkt, da ich zuvor jahrelang nur Laser-Mäuse benutzt habe.

Zwar könnte man hier bestimmt technisch gesehen noch tiefer unter die Haube schauen, aber ich wollte nur auf die Unterschiede eingehen. Ich bin mit dem optischen Sensor hochzufrieden und spiele meistens auf 2000 dpi. Wie auch die Kone Pure ist die Kone Pure Optical technisch sehr gut und arbeitet präzise – perfekt fürs Gaming. Auch der „Nachteil“ der Lift-Off-Distance fällt für ich kaum ins Gewicht, da nach gefühlten 1-2mm Höhe der Cursor nicht mehr auf die Bewegung beim Anheben reagiert.

 

Datenblatt Kone Pure Optical

  • Pro-Optic Sensor R3 mit bis zu 4000 dpi (Avago ADNS-A3090)
  • 1000 Hz Polling Rate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • 12000 fps, 10.8 Megapixel
  • 30G Beschleunigung
  • 3.8m/s (150ips)
  • 16-bit data channel
  • 1-5mm Lift off distance
  • 72MHz Turbo Core V2 32-bit Arm based MCU
  • 576kB interner Speicher
  • Zero angle snapping/prediction
  • 1.8m stoffüberzogenes USB-Kabel
  • Maße: 12cm x 7cm (Länge X Breite)
  • Gewicht: ca. 90g (ohne Kabel)

 

 

Funktionen des Treibers

Ein besonderes Sahnestück ist meiner Meinung nach der Treiber, den man allerdings, wie bereits erwähnt, aus dem Internet runterladen muss  Im Prinzip kann man hier wirklich alles einstellen, was man überhaupt einstellen könnte. Die Software ist dabei ansprechend designed und auch übersichtlich gehalten – kleinere Tooltips erklären die diversen Optionen, so dass eigentlich keine Frage offen bleiben sollte.  Insgesamt gibt es 5 Menüs mit dazugehörigen Optionen, damit die Übersicht gewahrt bleibt.

Im ersten Fenster „Main Control“ findet man die grundsätzlichen Einstellungen: Sensibilität, Vertical Scroll Speed (Mausrad), Horizontal Tilt Speed und dazu kann man noch die einzelenen DPI-Switch Stufen einstellen. Hinter dem Mausrad befinden sich 2 Buttons die in der Werkseinstellung mit der Funktion DPI-Switch belegt sind. Damit kann man den dpi-Wert nach unten oder oben korrigieren: 400, 800, 1200, 2000 und 4000 DPI sind vorgegeben, können aber stufenweise manuell festgelegt werden über dein Treiber. Schaltet man den dpi-Wert um bekommt man ein akustisches Feedback, das die derzeitige dpi-Einstellung über die Lautsprecher vorliest (kann man auch deaktivieren).

Im zweiten Fenster „Button Assignment“ können die Tastenbelegung auf Wunsch geändert werden. Hier kann man auch die Doppelbelegung für Easy Shift einstellen, sofern man ein kompatibles Keyboard von Roccat besitzt. Ein Macro Manager ist auch mit an Bord – MMO Spieler wirds freuen.

Im dritten Fenster „Advanced Control“ kann man unter anderem die Farbeinstellung für das beleuchtete LED Roccat Logo auf dem Mausrücken vornehmen, neben den 16 vorgegeben Farben kann man hier auch selbst die Farbe einstellen – genug Auswahl gibt es bei 16,8 Millionen Farben. Einstellungen am Soundfeedback können hier ebenfalls vorgenommen werden (Lautstärke, aktivieren und deaktiveren). Mittels Windows Pointer Speed wird die Cursor Geschwindigkeit in Windows festgelegt.

Unter „Roccat R.A.D.“ kann man Statistiken einsehen – wieviele Klicks, Mausrad Bewegungen, Strecke der Mausbewegunngen usw.. Außerdem kann man hier seine Trophy Achievments einsehen – für bestimmte Anzahlen an Klicks erhält man beispielsweise eine Trophäe. Nur eine Spielerei, aber trotzdem witzig.

Das letzte Fenster „Update / Support“ sollte eigentlich selbsterklärend sein.

Da man doch relativ viel einstellen kann bin ich froh über den 576kb großen internen Speicher, denn er ermöglicht es bis zu 5 unterschiedliche Profile zu speichern. Was ich genial finde ist, dass man hier auch eines der Profile als „Windows Profil“ festlegen kann. Somit wird dieses Profil immer aktiviert, sobald man beispielsweise von einem Spiel zurück auf den Desktop wechselt. Klasse!

Mein Fazit zur Roccat Kone Pure Optical

Wie ich schon erwähnte, bin ich mit dem „Komfort“ der Maus sehr zufrieden. Sie unterscheidet sich ja auch kaum von der Kone Pure, die für ihre Form überall gelobt worden ist – never change a running system. Die Formgebung der Maus führt dazu, dass man die Hand quasi zu einer Art Klaue formt und kommt einer natürlichen Haltung entgegen. Krämpfe oder ähnliches wird man also nicht erleben. Auch nicht nach mehreren Stunden.  Das Gewicht empfinde ich als ideal – nicht zu schwer und nicht zu leicht. Dank der mit einer Gummischicht überzogenen Oberfläche verrutscht einem die Maus nicht, selbst wenn man die seitlichen Daumenknöpfe betätigt. Die Position der Knöpfe empfand ich ebenfalls als ideal und zu jeder Zeit gut erreichbar . Menschen mit großen Händen könnte die Kone Pure Optical vielleicht sogar ein wenig zu klein sein, aber das kann ich schwer einschätzen.

Fürs Zocken kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung für alle aussprechen, die mit den Nachteilen von optischen Sensoren zurecht kommen (fällt nicht wirklich ins Gewicht). Die Roccat Kone Pure Optical führt exakt die gewollte Bewegung aus und man hat stets das Gefühl die Kontrolle zu haben, zusammen mit dem guten Feedback der Buttons ist die Roccat Kone Pure Optical eine optimale Gaming Maus. Sofern man keine Easy Shift kompatible Tastatur besitzt ist die Roccat Kone Pure Optical allerdings nur bedingt für MMOs wie Word of Warcraft geeignet – es sind einfach zu wenig Tasten, aber das ist auch eher Geschmackssache. Aber dieses Manko entfällt, sofern man ein Roccat Keyboard nutzt…hatte ich aber leider beim Test nicht.

Aber bei allen anderen Spielen, gerade Shootern, lässt die Maus ihre Stärken spielen. Gerade wenn man die umschaltbaren dpi Stufen auf die eigenen Vorlieben eingestellt hat ist diese Maus wirklich unschlagbar. Beispielsweise habe ich solange getüftelt, bis ich den für mich richtigen Wert für das Snipern in Spielen eingestellt hatte und war danach wirklich zufrieden.

Die Gleit-Füße der Maus sind ebenfalls ein großer Pluspunkt für mich, denn die Kone Pure Optical gleitet wirklich sehr sanft und ohne großartig fühlbaren Widerstand über das Mouspad (im Test genutzt habe ich das Roccat Hiro Pad).

Getestet habe ich die Maus unter anderem mit: Battlefield 3, Guild Wars 2, World of Warcraft, Total War: Rome II, DayZ, World of Tanks, GTA IV, Planetside 2 und Civlization V und bin mit der Performance mehr als zufrieden.

Die Roccat Kone Pure Optical ist eine sehr gute Maus und defintiv jeden einzelnen Cent wert (ca. 70 Euro) und ist bisher eine der besten Gaming-Mäuse die ich benutzt habe. Deswegen klare Kaufempfehlung, aber nur bedingt für MMOs geeignet.