Beeindruckende Nitrous Tech-Demo: Star Swarm

Oxide Games ist eine Gruppe, die aus mehreren Veteranen von Microsoft und Firaxis besteht. Gemeinsam hat das Team die Nitrous Engine entwickelt, die nach deren Planung die Next-Generation Engine für Strategiespiele sein soll. In der Tech-Demo Star Swarm wird die Engine näher vorgestellt und wirft uns dabei mitten ins Schlachtgetümmel.

Das dabei gezeigte ist mehr als imposant – die Engine hat allem Anschein verdammt viel auf dem Kasten. Dabei sollen rund 10.000 Einheiten gleichzeitig zu sehen sein was eine gewaltige Rechenleistung erfordert normalerweise. Die akzeptable Framrate wird unter anderem laut des Videos auch dadurch gewährleistet, da es mit Hilfe von AMDs Mantle API unterstützt wird. Durch diese Software Schnittstelle ist es möglich, die Kommunikation zwischen Grafikkarte und CPU zu verbessern und somit eine bessere Leistung zu erzielen.

Nun viel Spaß mit dem Video

 

Hearthstone Open Beta demnächst?

Blizzards neuster Streich Hearthstone befindet sich derzeit in der Closed Beta. Laut dem Community Manager Aratil sollen mittlerweile die meisten der Leute eine Einladung erhalten haben, die sich vor dem 07.01.2014 für die Testphase beworben hatten. Das Online-Sammelkarten Spiel soll im Laufe diesen Jahres erscheinen.

Da laut den Aussagen des Community Managers fast alle Bewerber mittlerweile einen Zugang erhalten haben zur Closed Beta, kann man davon ausgehen das demnächst die Open Beta starten wird. In der Vergangenheit ging Blizzard des öfteren so vor, dass zuerst sehr weniger Spieler Zugang erhielten und dies dann schleichend in eine Open Beta übergegangen ist. Heartstone erhielt auch trotz einiger Balance Probleme bisher sehr gute Kritiken von Spielern auch aus der Fachpresse. Das aufgespielte Update soll zeitgleich das letzte seiner Art vor der Open Beta sein. Hierbei wurden unter anderem Hexenmeister und Magier geschwächt.

Wann genau Hearstone erscheinen wird steht noch nicht fest. Laut Zeitplan sollte die Open Beta bereits im Dezember gestartet haben, was aber auf Grund von Problemen nicht möglich gewesen ist.

Sim City – Offline Modus kommt endlich

Sim City legte wahrlich keinen Start hin beim Release vor einigen Monaten – unzählige Bugs, Online-Zwang und dann auch noch eine dubiose DLC Politik. Gerade der Online-Zwang erzürnte viele Spieler, die einfach nur in Ruhe vor sich hinbauen wollten. Verstärkt wurde dieser Kritikpunkt dann auch noch, als sogar Tage nach dem Release die Login-Server schlicht nicht erreichbar waren. Man konnte nur mit Glück zum Spielen kommen, selbst wenn man nur allein für sich bauen wollte.

Nun wurden die Gebete der Spieler doch endlich erhöht. Es ist offiziell: mit dem kostenlosen Update 10 erhält Sim City einen Offline Modus. In seinem Beitrag zu dem Thema ging  Patrick Buechner (General Manager des Maxis Emeryville Studio) dabei genauer darauf ein, was die Spieler erwarten wird. Derzeit sei das Feature noch in der Testphase und werde auf Herz und Nieren geprüft und würde erst veröffentlicht werden, sobald es reibungslos funktioniere. Das Update fügt Sim City einen Offline-Modus bzw. Einzelspielermodus hinzu, bei dem alle Daten lokal gespeichert werden und frei geladen und gesichert werden können. Man wolle den Modus demnächst in einem weiteren Beitrag genauer vorstellen. Der Online-Modus bleibt dabei unberührt.

Mit der Einzelspieler öffnet Maxis auch zeitgleich die Tore für Modder, die nun eigene Inhalte entwickeln können ohne dabei die Integrität des Spiels zu stören (im Online-Modus). Dies sind generell gute Neuigkeiten, aber ich frage mich da wieso das erst jetzt nach fast einem Jahr kommt? Ich denke das es ein wenig zu spät dafür ist mittlerweile.

The Elder Scrolls Online laut Forbes ein Fehlschuss

Dieses Wochenende fand der erste Stresstest für ZeniMax / Bethesdas ambitioniertes Projekt The Elder Scrolls Online statt und macht laut den Entwicklern große Schritte in Richtung Vollendung. The Elder Scrolls ist eine starke und zugkräftige Marke die hinter dem MMO steht, wobei mittlerweile nach meinem subjektiven Empfinden schlicht eine Übersättigung am MMO Markt derzeit herscht. Selbst der Klassenprimus World of Warcraft verlor zuletzt massiv Spieler. Dennoch setzt ZeniMax bei The Elder Scrolls Online auf ein Abo-System – sprich monatliche Gebühren um Spielen zu können. Dies rief einige Kritiker auf den Plan, da die komplette Branche derzeit eher auf Free-to-Play Modelle umstellt.

Jedoch wurde Bethesda für diese Entscheidung von Ryan Dancey (Pathfinder Online) in Schutz genommen und behauptete, dass derartige Abo-Modelle durchaus noch ihren Platz hätten und durchaus rentabel zu sein scheinen – dabei wirft er eine Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar für alle MMO monatlich in den Raum. Ein weiteres Argument von ihm ist, dass man durch die Abonnentenzahlen einen nützlichen Richtwert erhalten würde, durch den man zukünftige Inhalte usw. besser planen könne. Desweiteren führte er auf, dass das Free-to-Play System inkl Mikrotransaktionen nur für den asiatischen Raum sinnvoll sei und im westlichen Teil eher ein Hybrid-System aus Abo und Free-to-Play funktionieren würde. Als Beispiel hierfür nannte er das erfolgreiche System von Herr der Ringe Online.

Forbes stimmt dem nicht zu

Paul Tassi vom Wirtschaftsmagazin Forbes hingegen stimmt dem Ganzen nicht zu und sieht sogar ein großes Risiko für Bethesda auf Grund des Abo-Modells. Der Autor kommt dabei zu dem Schluss, dass erfolgreiche und etablierte Spiele mit Abo-Modellen bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt seien und die Spieler sich mehr oder weniger daran gewöhnt hätten, für solche „alten“ Spiele zu zahlen. Außerdem seien mittlerweile bereits mehrere Titel mit dem klassischen Bezahlsystem gescheitert und hätten in der Zwischenzeit auf Free-to-Play oder eben Hybrid-Systeme umgestellt.

Jedoch bemerkte er, dass gerade Free-to-Play derzeit immer mehr Anteile belegt und an Marktmacht und Einfluss gewinne. Und deswegen sei eine Abo-Hürde für viele potentielle Kunden eher abschreckend. Da auch Konsolen-Spieler ein Abo abschließen müssten, sehe er ebenfalls als sei kritisch an, da Konsolen-Spieler es schlicht nicht gewohnt sind Abonnements abzuschließen.

Zeichnet sich ein großer Fehlschlag ab?

Tassi sei sich bewusst, dass ein Abo-Modell für die Entwickler optimal sei, da man von dauerhafter Unterstützung ausgehen könne, aber auf dem derzeitigen Markt sei dies eben kritisch. The Elder Scrolls Online müsse schon ein Ausnahmespiel sein, um mit dieser Art der Finanzierung erfolgreich zu sein. Die Tatsache das Elder Scrolls Online kein Kracher werden wird plus dem Festhalten an der Abo-Finanzierung könne laut Tassi ein großer Fehlschlag für Bethesda und ZeniMax werden. Desweiteren schätzt er sogar, dass ein Free-To-Play Modell bei diesem Titel recht riskant sei.

The Elder Scrolls Online erscheint im April für PC. Die Versionen für Playstation 4 und Xbox One sollen dann im Juni diesen Jahres folgen. Die derzeitigen Preise für ein 1-monatiges Abo betragen 12,99€.

State of Decay MMO vielleicht in Planung?

State of Decay ist ein weiteres Spiel das versuchte auf der Erfolgswelle von DayZ bzw. dem Surrival-Genre zu schwimmen. Erschienen ist das Spiel vor rund einem halben Jahr für Xbox360 und dann im Winter für den PC. Das Spiel gehört zu den besseren Vertretern dieser Art von Spielen, auch wenn es alles andere als perfekt ist.

Wie kürzlich bekannt wurde gingen die Entwickler hinter State of Decay nun eine langjährige Kooperation mit Microsoft ein und werkeln laut eignen Angaben bereits an dem Projekt Class4, welches allem Anschein nach ein MMO zu State of Decay sein könnte. Man bekundete bereits großes Interesse daran, das man richtig Lust darauf hätte ein MMO zu erschaffen. Problem dabei ist allerdings, dass man in der Vergangenheit die Rechte an Microsoft abtreten musste, damit das Spiel überhaupt erst erscheinen konnte.

Microsoft zeigt bereits Interesse

Lichtblick für das Entwicklerstudio Undead Labs ist die Aussage von Mircosofts Phil Spencer (Corporate Vice President). Über Twitter bekundete dieser nämlich Interesse an einem solchen Projekt und signalisierte, dass er dabei wäre. Es bleibt abzuwarten, ob es dann auch wirklich so kommt.

Potential hätte das Spiel auf jeden Fall, denn einer der größten Kritikpunkte an State of Decay war der fehlende Mulitplayer-Support. Im großen und ganzen ist es nämlich ein recht ordentliches Spiel, was auch den Nerv der Zeit trifft.

Dreharbeiten zu World of Warcraft Film haben begonnen

Die Dreharbeiten zu einem der wohl am meisten erwarteten Filme zu einem Spiel haben nun wohl allem Anschein nach offiziell begonnen. Verkündet wurde das ganze via Twitter über den Account @WoWMovieInfo. Die Produktion der World of Warcraft Verfilmung übernimmt dabei Legendary Pictures, welche unter anderem für den spektakulären Film 300 verantwortlich sind. Geplantes Erscheinungsdatum für den Film ist aller Voraussicht nach Dezember 2015.

 

Sonderlich viele Infos zur Story gibt es bisher leider noch nicht. Sah es zuerst so aus als ob sich alles um Khadgar und Medivh dreht,  wurde dies jedoch mittlerweile dementiert. Da das ursprüngliche Skript zu starkt auf die Allianz-Fraktion fixiert war räumte man wohl nun auch der Horde ihren verdienten Anteil ein. Wie gesagt viele Details gibt es noch nicht, aber der aktuelle Stand der Dinge ist, dass sich die Geschichte wohl rund um Anduin Lothar und Duratan (Vater von Thrall) spielt. Man weiß allerdings nicht, ob diese beiden Charaktere vielleicht sogar die Hauptrollen haben werden. Thematisch würde damit die Story während der ursprünglichen Warcraft Spiele ansetzen und den Angriff der Orks auf Azeroth thematisieren. Allerdings ist noch nichts offiziell bestätigt und die Gerüchteküche brodelt weiter fleißig vor sich hin.

Die Besetzung des World of Warcraft Films

Jedoch stehen schon einige Besetzungen der Rollen fest, bei denen sich die einen oder anderen bekannten Schauspieler befinden. Ben Foster (X-Men), Travis Fimmel (TV-Serie: Vikings), Toby Kebbell (Prince of Persia), Rob Kazinsky (TV-Serie: True Blood), Paula Patton (Mission Impossible – Ghost Protocol) und Dominic Cooper (Captain America). 

Über die nächsten Monate werden sicherlich weitere Infos zum World of Warcraft Film kommen, aber bis dahin heißt es geduldig sein.