Warcraft: The Beginning – 3 Minuten neue Szenen aus dem Film

Am 25. Mai 2016 ist es endlich so weit und der von Fans sehnsüchtig erwartet Warcraft Film kommt endlich in die Kinos. Die bisher erschienen Trailer waren zwar sehr schön anzusehen, aber leider gab es kaum zusammenhängende Szenen zu sehen. Mit dem heute erschienen Video ändert sich dies allerdings, da nun 3 Minuten an neuem Material aufgetaucht sind im Netz.

In der ersten Szene wird ein Treffen zwischen dem Wächer Medivh, Khadgar und Lothar gezeigt. Im Anschluss folgt eine Action Szene, in der sich Menschen und Orcs ordentlich gegenseitig auf die Mütze geben. Danach geht’s in den königlichen Thronsaal, in dem sich Garona, König Llane und Lothar unterhalten.  Zu guter letzt gibt es noch eine kleine Unterhaltung zwischen Durotan und Orgrim.

Ich denke, dass dieses YouTube Video durchaus Lust auf mehr machen dürfte und bleibe sehr gespannt auf den Film.

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Das Zeitalter des Eisens – WoW: Warlords of Draenor ist da!

Lange haben die Fans des MMORPG Primus World of Warcraft warten müssen, aber dann war es heute Nacht endlich soweit. Der Startschuss zur fünften Erweiterung Warlords of Draenor fiel und lies die Horden an Spielen auf den neuen Content los. Gleichzeitig wird WoW den zehnten Geburtstag in wenigen Tagen feiern.

Die Story um das neue Addon ist allerdings auf den ersten Blick etwas konfus und ist erstmal nicht nachvollziehbar. Warum ist die Scherbenwelt – auch als Draenor bekannt – nicht mehr zerstört und wieso flitzen lauter bekannte Orks auf der Mattscheibe herum, die eigentlich größtenteils schon ins virtuelle Gras gebissen haben laut Geschichte? Und welche neuen Features bringt das Addon? Ich habe mich mal schlau gemacht
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Die Story von Warlords of Draenor

Storys rund um Zeitreisen haben den Nachteil, dass sie oftmals sehr unübersichtlich und konfus auf den ersten Blick sind. Wen die Geschichte von Warcraft nicht interessiert sollte den folgenden Abschnitt überspringen.

Warlords of Draenor knüpft direkt an die Geschehnisse aus Mists of Pandaria an. Garrosh Höllenschrei übernahm die Führung der Horde, als Thrall während des Kataklysmus die Führung an ihn abgab. Garrosh war im Gegensatz zu Thrall nie wirklich als Pazifist bekannt und kippte ständig neues Öl ins Feuer wenn es um den schwellenden Krieg mit der Allianz ging. Garrosh wurde von seiner Gier nach Macht korrumpiert und führte dazu, dass er die Macht eines alten, toten Gottes an sich riss. Die restliche Horde und die Allianz gingen gegen den durchgeknallten, ehemaligen Anführer der Horde vor. Somit wurde Garrosh das Haupt Antagonist von Mists of Pandaria und der Endboss der Erweiterung.

Im Endeffekt wurde Garrosh besiegt, wurde allerdings nicht getötet. Er wurde in Ketten gelegt und sollte vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Dazu kam es jedoch nicht, da er vor seiner Verurteilung befreit wurde von seinen eigenen Anhängern und mit Hilfe des schwarzen Prinzen und des Bronze-Drachen Kairozdormu (Bronzene Drachen sind die witzigen Echsen, die ständig durch die Zeit reisen). Mit Hilfe eines mächtigen Artefaktes reist Garrosh zurück nach Draenor – die Heimatwelt der Orks. Allerdings reist er dabei 35 Jahre zurück in die Vergangenheit, noch bevor die Orks in Azeroth durch das Dunkle Portal einfielen und durch Dämonen der Brennenden Legion verderbt wurden.

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Somit bewegt sich Garrosh in einer alternativen Zeitlinie und wie man es im Intro zu Warlords of Draenor sehen kann verhindert er, dass die Orks von der Brennenden Legion verderbt werden. Garrosh überzeugt die legendären Anführer der Orks davon, dass sie nicht das Blut des Dämonen trinken sollen und weiterhin eigenständig bleiben sollen (darunter seinen eigenen Vater, Grommash Höllenschrei). Gemein besiegen sie den General der Brennenden Legion Mannoroth, welcher die Orks mit seiner Gabe besudeln wollte und die Orks zu seinen Dienern machen wollte.

Die Anführer der Orks schlossen sich zusammen und gründeten die Eiserne Horde und machten sich auf den Weg mit gemeinsamen Kräften Azeroth zu erobern.

Wieso aber haben der Bronze-Drache und der Schwarze Prinz Garrosh geholfen zu fliehen? Der Schwarze Prinz, auch als Wrathion bekannt ist der letzte lebende Angehörige des schwarzen Drachenschwarms, dem auch Todesschwinge angehörte. Jedoch wurde Wrathion nicht von den alten Göttern korrumpiert und nimmt seine Aufgabe ernst Azeroth zu schützen. In der Befreifung von Garrosh sieht er eine Chance darin, die kommende Rückkehr der Brennenden Legion Einhalt zu bieten, denn eine Arme aus Orks stellt eine ernstzunehmende Streitmacht dar.

So viel zur etwas konfusen Story.

Die Features von Warlords of Draenor

Wie immer ist das neuste Addon zu World of Warcraft vollgepackt mit neuen Inhalten, Quests und kleinen, aber durchaus feinen Änderungen.

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Neue Levelobergrenze

Stieg die Levelobergrenze in Mists of Pandaria von 85 auf 90, gibt es diesmal ganze 10 Level mehr. Die neue Maximalstufe beträgt Level 100 und sollte in ein paar Tagen bei normaler Spielzeit erreichbar sein.

Keine neuen Skills

Neue Fähigkeiten wird es nicht wirklich geben. Einige Klassen erhalten durch die neuen Level 100 Talente neue Skills, allerdings sind diese meistens passiv. Die Zauberbücher waren ohnehin schon bei vielen Klassen überladen mit Fähigkeiten und das Interface platzte damals schon aus allen Nähten.

Auf neue Skills hat man in Warlords of Draenor verzichtet. Die meisten Klassen kämpfen ohnehin schon mit überfüllten Zauberbüchern. Einige Klassen erhalten jedoch durch das Level 100 Talent unter Umständen eine neue Fähigkeit, jedoch sind diese oftmals einfach nur passiv.

Allerdings wird es mit jedem Stufenaufstieg nun eine passive Verbesserung für die aktuellen Fähigkeiten geben.

Kleine Überarbeitungen am Interface und Überarbeitung der Classic Charaktere

Bereits mit dem Pre-Patch kamen einige kleine Verbesserungen rund ums Inventar und das Interface ins Spiel. So gibt es beispielsweise nun ein eigenes Interface für Spielzeuge, die PvP Seite wurde überarbeitet, die Taschen verfügen über eine eigene Sortierfunktion und ein Lager für Materialien wurde hinzugefügt. Quest-Items werden fortan nicht mehr im Inventar abgelegt und verstopfen somit die wertvollen Taschenplätze nicht mehr. Außerdem wurde die maximale Höhe an Stacks von einigen Items drastisch erhöht. Eine Menge Komfort hält also Einzug in WoW.

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Wegfallende Stats, Sockel, Umschieden und Rüstungen

Blizzard hat mal wieder die Axt geschärft und einen Kahlschlag in Richtung der Stats rausgehauen. Einige Stats sind nämlich aus dem Spiel verschwunden. Waffenkunde, Trefferwertung, Parieren und Ausweichen gibt es nicht mehr. Dafür sind einige neue Stats ins Spiel gekommen wie Vielseitigkeit, Bonusrüstung, Lebensraub und Bewegungsgeschwindigkeit. Mit dem Pre-Patch wurden bereits die Werte angepasst – weniger HP, und weniger Schadenszahlen. Aber auch die NPC Werte wurden natürlich angepasst. Man wollte der Inflation vorbeugen in Sachen Lebenspunkte und ausgeteiltem Schaden: Statt Zahlen in den Hunderttausenden hat man jetzt nur noch Werte im Zehntausender-Bereich

Bei den Juwelen und Sockeln gibt es auch Neuerungen. Nur noch sehr wenige Items sollen überhaupt einen Sockel besitzen und Metagems und Sockelboni verschwinden ebenfalls aus dem Spiel.

Das leidige Thema mit dem Umschieden gehört nun auch der Vergangenheit an, denn diese Mechanik wurde ebenfalls aus dem Spiel entfernt.

Auch bei den Sets wird es eine Neuerung geben. Brauchte man damals für jede Klassen-Rolle ein eigenes Set, benötigt man heute nur noch eins. Denn die Rüstung passt sich der aktivierten Skillung (Primäre Stats wechseln).

Neue PvP Zone ohne Einschränkungen und Prüfung des Gladiators

Am der nordöstlichen Küste des Tanaan-Dschungels wird es eine Open World PvP Zone geben, ohne Einschränkungen in Sachen Mitspieler (wie man es beispielsweise aus Tausendwinter kennt). Allerdings soll es hier kein klares Ende und keinen klaren Anfang geben. Ziele werden je nach aktueller taktischer Situation richten und je näher man an die gegnerische Festung gelangt, desto schwieriger werden die Aufgaben. Das alles wird über Cross-Realm verbunden sein, so dass immer genügend Spieler zur Verfügung stehen sollten.

Die Prüfung des Gladiators richtet sich hingegen an die Arena Spieler. Das System erinnert stark an die Arena Tunier Server: Spieler erhalten einmal die Woche Zugang zu diesem Wettbewerb, bei dem sie mit gleichwertiger Ausrüstung gegeneinander antreten und um Belohnungen kämpfen.

Nach Jahren endlich da – das Housing

Spieler forderten dieses Feature schon seit den ersten Monaten von WoW. Blizzard machte den Spielern wenig Hoffnung, dass das Housing endlich ins Spiel kommen würde. Aber nun ist es soweit und Spieler können sich nicht nur ein Haus bauen, sondern direkt eine komplette Garnison samt eigenen NPCs, Quests und anderen nützlichen Dingen. Doe Garnison selbst ist erweiterbar und bringt auch in Sachen Handwerk Vorteile. Man soll auch mit Freunden untereinander Ressourcen handeln können.

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Aber das alles gilt es selbst herauszufinden.

Raids und Dungeons

Wie immer wird es einen Haufen Instanzen und Raids geben. Zu Anfang werden 7 Dungeons zur Verüfgung stehen, welche auf Normal und Heroisch gespielt werden können und dazu noch 2 Raid.

Neu sind allerdings die variablen Raids. Sobald man mindestens 10 Leute in der Gruppe hat passt sich die Schwierigkeit des Raids an die Anzahl der Mitglieder an bis zu einem Maximum von 25 Spielern. Ausnahme ist hier der ebenfalls relativ neue mystische Modus, bei dem man mindestens 20 Leute in der Gruppe haben muss.

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Alles in allem bietet das Addon neben der neuen Welt Draenor viele Neuerungen die vor allem auf den Komfort abzielen. Warlords of Draenor wird sicherlich wieder einmal für einige Monate fesseln können.

 

Blizzard stellt Titan nach 7 Jahren ein

World of Warcraft dominiert die MMO-Szene seit mittlerweile 10 Jahren ohne das der Thron auch nur ansatzweise anfing zu wackeln. Viele Thronanwärter kamen und gingen, aber World of Warcraft blieb immer auf dem ersten Platz. Die einzige Hoffnung auf eine Wachablösung sollte ausgerechnet vom selben Entwickler kommen – Blizzard Entertainment. Aber das ist nun Geschichte, denn das unter dem Codenamen Titan entwickelte Spiel wurde nun überraschend nach 7 Jahren Entwicklung von eingestellt.

 

Hoffnungsträger Titan

Das MMOs eine Menge Geld abwerfen (können) ist bekannt. World of Warcraft beschert Blizzard regelmäßig Jahresumsätze jenseits der 1 Milliarde US-Dollar Marke – selbstverständlich verlockte dies viele Entwickler dazu auch ein Stück von diesem Kuchen abzubekommen. Die Folge davon war eine regelrechte Übersättigung des MMO-Marktes, jedoch konnte sich kein Spiel wirklich durchsetzen gegen den Klassenprimus WoW. Selbst mit starken Lizenzen und durchaus soliden Spielen biss man sich die Zähne aus. Bestes Beispiel hierfür ist Star Wars: The Old Republic. Ein durchaus solides Spiel, dem allerdings sehr schnell die Spieler davon liefen und man notgedrungen auf Free2Play umstellen musste, was geglückt ist und dem Spiel neues Leben in Form von Spielern einhauchte.

Andere Spiele waren zwar neben World of Warcraft erfolgreich, allerdings weit entfernt von den erfolgen des 10 Jahre alten Spiels. Jedoch hörte man immer wieder und wieder den Satz „Ich freue mich schon auf Titan“.  Man ist von Blizzard sehr hohe Qualität gewöhnt und man erwartete von Titan nichts anderes als eine Revolution des MMO Genres. Dabei gab es keinerlei Details zu dem Spiel und Blizzard kündigte es nicht mal offiziell an, gab aber zeitgleich zu dass es sich in Entwicklung befände. Nun ist es jedoch seit einigen Tagen ganz offiziell, dass Titan eingestellt worden ist.

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World of Warcraft dominiert den Markt seit mittlerweile 10 Jahren – keine Änderung in Sicht

Chris Metzen (Vice President of Creative Development) und Mike Morhaime (CEO Blizzard Entertainment) gingen dabei etwas näher auf die Umstände, welche zum Ende des Projekts führten. Bereits vor einem Jahr wurde das Projekt neugestartet, da die Ergebnisse der letzten 5 Jahre nur unzureichend gewesen sein. Man wollte Evaluieren und erneut anfangen mit der Entwicklung. Diese Evaluierung führte jedoch dazu, dass man Titan nun zu Grabe trug.

Man habe laut Aussage der beiden Entwickler den Spaß und die Leidenschaft nicht gefunden für das Spiel. Zwar besitzt man die handwerklichen Fähigkeiten um ein gelungenes MMO zu produzieren, aber man sei dennoch unzufrieden damit gewesen. Chris Metzen verglich diesen Prozess dabei mit alternden Rockbands: man weiß wie man Musik macht, aber irgendwann müsse man einfach auseinander gehen um neue Impulse zu finden. Titan habe zwar viele gute Ideen gehabt, aber diese hätten einfach nicht wirklich zueinander gepasst.

Immense Entwicklungskosten, aber kein gemeinsamer Nenner

Die Entscheidung das Spiel nach rund 7 Jahre andauernder Entwicklungszeit zu den Akten zu legen ist für Blizzard nicht untypisch. Bereits in der Vergangenheit beendete man die vielversprechenden Projekte Starcraft Ghost (First / Third Person Shooter) und das beinahe fertiggestellte Point&Click Adventure Warcraft Adventures nach langer Entwicklungszeit ohne sie zu veröffentlichen. Weshalb stellt man Spiele ein, die viel Zeit und Ressourcen aufgebraucht haben? Die beiden Entwickler liefern die Antwort und erklärten Blizzards Firmen-Philosophie: Man kappt lieber ein Projekt, als das man ein Spiel veröffentlichte, welches die Beziehung zu den Spielern und deren Vertrauen in die Firma zerstören könnte. Einleuchtend, auch wenn es sehr drastisch ist.

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Für Starcraft Ghost existierte bereits ein Intro-Cinematic, dennoch wurde der Titel nie veröffentlicht

Drastisch vor allem, wenn man sich die bisherigen Produktionskosten für Titan vor Augen führt. Michael Pachter (Analyst für Videospiele, Social & Digital Media, Electronics bei Wedbush Securities) ist einer der großen Experten innerhalb der Branche. Pachter geht dabei von rund 140 Millionen US-Dollaer aus, welche innerhalb der 7 Jahre verbrannt worden seien. Der unabhängige Analyst Billy Pidgeon warf gegenüber gamesindustry.biz die Zahl 50 Millionen US-Doallar Entwicklungskosten in den Raum. Fest steht jedenfalls, dass es eine größere Summe war.

Nach 7 Jahren endlich Informationen zu Titan

Nachdem Bekanntwerden des Endes von Titan meldeten sich auch erstmals anonyme (Ex)Mitarbeiter von Blizzard und verrieten Details zu Titan selbst. Jedoch arbeiteten bzw. testeten diese Quellen laut der englischsprachigen Website Kotaku.com an Titan vor dem Neuanfang in 2013. Intern wurde der Name Titan 2013 bereits abgelegt von Blizzard.

Laut den Informanten sollte der grafische Stil  von Titan irgendwo zwischen Team Fortress 2, den Starcraft 2 Cinematics und dem Animationsfilm Die Unglaublichen liegen – der Comic-artige Stil ist beinahe ein Markenzeichen von Blizzard. Das Spiel selbst hätte eine Kreuzung aus Die Sims, Second Life und Team Fortress 2 werden sollen. Als Setting wurde eine Sciene-Fiction Variante der Erde gewählt, auf der sich 3 Fraktionen eine Art kalten Krieg liefern. Die Spieler hätten sich einer dieser Fraktionen anschließen können.

Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor
Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor

Tagsüber sollten die Spieler normalen Handwerken nachgehen und gemeinsam eine Stadt aufbauen und mit NPCs interagieren können und sogar Familien gründen können (angeblich wurden sogar ehemalige Maxis Mitarbeiter für diesen Spielaspekt angeheuert. Maxis zeichnet sich für Die Sims Reihe verantwortlich). Dabei hätte man diverse Berufe ausgeführt wie Mechaniker oder Händler und hätte auch eigene Geschäfte führen können. Nachts hingegen hätte man in geheimen Operationen gegen die anderen beiden Fraktionen gekämpft. Auf diese Art hätte eine dynamische und lebendige Welt mit lauter Städten entstehen sollen. Die Interaktionen mit NPCs hätte eines der Kernelemente des Spiels sein sollen.

Sicherlich werden in der nächsten Zeit noch weitere Details zu den Konzepten von Titan ans Licht kommen.

Was geschieht aber nun mit den Ressourcen, Technologien und Erfahrungen aus der 7-jährigen Entwicklungszeit? Blizzard gehört zu Activision, deswegen ist durchaus denkbar, dass einige der Ideen aus Titan ihren Weg in das erst kürzlich erschienene Destiny gefunden haben könnten. Das Setting und die Grundidee ähneln sich zumindest stark.

Wie geht es weiter nach Titan?

Fans von World of Warcraft könnte das Beenden von Projekt Titan jedenfalls erfreuen, da nun wohl sehr viele Ressourcen aus Titan in World of Warcraft übergehen werden – in Form von Mitarbeitern und Technologie. Laut Chris Metzen wird man auf seinen Wunsch hin noch sehr viele Jahre an dem Spiel arbeiten und es weiter verbessern. Laut den anonymen Insidern wurden die an Titan beteiligten Entwickler unlängst wieder auf andere interne Teams verteilt und werden sicherlich größtenteils an World of Warcraft mitarbeiten. Es ist also denkbar, dass der Klassenprimus von diesen neuen Impulsen durchaus profitieren könnte. Dies wäre auch nötig, denn die aktiven Spielerzahlen haben sich mittlerweile halbiert (rund 6 Millionen Abonnenten).

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Laut Aussagen von Metzen wollte man ohnehin nie „die MMO Firma“ sein und sich darauf festlegen lassen, da man das erfolgreichste MMO aller Zeiten erschaffen hat. Generell scheint es so als Blizzard generell flexibler sein möchte, was man an dem erfolgreichem Hearthstone und dem kommendem Heroes of the Storm sehen. Beide Spiele hatten eine verhältnismäßig kurze Entwicklungszeit. Der Markt ist mittlerweile einfach zu schnelllebig geworden, als das man einfach Spiele über mehr als 5 Jahre entwickeln könne – was eigentlich typisch für Blizzard und deren hohen Qualitätsanspruch an sich selbst ist.

Ein wohl weiterer wichtiger Grund für das Beenden von Titan wird wohl sein, dass beide Spiele eben doch nicht so unterschiedlich hätten sein können wir erhofft und das man sich gegenseitig die Kunden streitig gemacht hätte.

Fakt ist nun aber, dass die erhoffte Genre-Revolution wohl ausbleiben wird. World of Warcraft wird man nicht drastisch verändern. Viele Fans von MMOs dürften nun bitter enttäuscht sein. Auch ich persönlich hatte große Hoffnung gehabt, dass Titan endlich den so heiß ersehnten frischen Wind bringen würde. Nun liegt es wohl an anderen Firmen endlich das Szepter vom mittlerweile etwas angestaubten World of Warcraft abzunehmen.

 

Die Story von World of Warcraft zusammengefasst

Die mitterlweile fünfte Erweiterung zum in 2004 erschienen World of Warcraft steht in den Startlöchern. Langsam wird es verdammt schwer die Übersicht über die Story zu behalten und die Zusammenhänge zwischen allen Spielen zu erfassen. Addiert man nun auch noch die 3 voran gegangen Strategiespiele samt Erweiterungen hinzu ist das Chaos perfekt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man damit ein verdammt dickes Buch erhalten würde, wenn man denn die Story zusammenfassen würde.

Kein Wunder also, dass man die Übersicht verliert über all die Charaktere, Orte, Ereignisse und alle anderen wichtigen Infos rund um Hintergründe des Warcraft Universums. Die Erweiterung Warlords of Draenor wird noch dieses Jahr erscheinen und der Warcraft Film wird auch in nicht allzu ferner Zukunft in den Kinos anlaufen – höchste Zeit also ein wenig das Hintergrundwissen zu Warcraft aufzufrischen.

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Zwar spiele oder spielte ich regelmäßig World of Warcraft über die letzten Jahre hinweg, aber ich kenne nur einen Bruchteil der Story. Das Warcraft Universum hat zwar ein eigenes Wiki, in dem man wirklich jede Information zu jedem Sandkorn in den Spielen findet, aber sich dort durchwuseln ist glaube ich mehr als anstrengend und ermüdend. Das dachte sich dann wohl auch der YouTube Nutzer Nobbel87.

In seinem YouTube Video geht er dabei auf alle wichtigen Parts der Story ein und präsentiert diese auch recht ansprechend und vor allem nicht so trocken wie in der Warcraft Wiki. Fans der Spiele sollten sich das Video auf jeden Fall einmal an sehen. Vielleicht lernt man ja etwas neues hinzu oder versteht die diversen Zusammenhänge. Wer aber nichts mit World of Warcraft und Co anfangen kann wird sich wahrscheinlich langweilen.

Nobbel87 hat sich sehr viel Mühe gegeben wie ich finde und es schürt auch ein wenig die Vorfreude auf das kommende Addon.

Man sieht sich in Warlords of Draenor.

 

 

Hearthstone: Curse of Naxxramas erschienen

Das kostenlose Hearthstone von Activision Blizzard ist nun mittlerweile seit rund 4 Monaten spielbar und in der Zwischenzeit  für PC, iOS und Android erschienen. Gerade die Veröffentlichung für iOS brachte nochmal einen riesen Schub neuer Spieler . Nun wurde vor wenigen Tagen das erste DLC veröffentlicht: Hearthstone: Curse of Naxxramas, welches ein eigenständiges Abenteuer innerhalb des Kartenspiels darstellt. World of Warcraft Veteranen erinnern sich vielleicht noch an den Raid-Dungeon Naxxramas. Unzählige Stunden verbrachten Raider damals in der Nekropole und kämpften sich durch die Viertel mit jeweils eigenem Setting um am Ende gegen den Nekromanten Kel’Thuzad anzutreten.

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Neue Karten und neue Modi

Wie auch damals in World of Warcraft muss man sich in Heartstone: Curse of Naxxramas erstmal durch die unterschiedlichen Viertel durchschlagen, natürlich nur im neuen Einzelspieler Modus. Geboten werden hier Bosskämpfe und sogar ein heroischer und somit besonders anspruchsvoller Modus. Es gibt komplett neu eingesprochene Dialoge und außerdem gibt es neue Klassenherausforderungen. Auch einen neuen Hintergrund bzw. Kartenspiel-Tisch bringt Hearthstone: Curse of Naxxramas mit, natürlich wieder interaktiv.

In wöchentlichen Intervallen sollen die restlichen 4 Abschnitte von Naxxramas freigeschaltet werden. Den Start markiert das Arachniden Viertel mit dem Boss Maexxna (Hunter liebten den Spinnenboss als Pet in WoW). Im September wird dann der letzte Abschnitt samt Endboss Kel’Thuzad freigeschaltet. Insgesamt bietet das Set 30 neue Karten die nochmals neue Spielmechaniken bieten werden. 

Doch nicht ganz kostenlos

Ein kleinen Dämpfer gibt es dann doch. Während das erste Viertel kostenlos spielbar sein wird muss man für die restlichen Abschnitte den Geldbeutel zücken. Jeder der 4 Flügel von Naxxramas wird für jweils  5,99€ angeboten. Heartstone: Curse of Naxxramas stellt aber für Fans des Spiels einen Pflichtkauf dar. Alternativ kann man das DLC auch mit Gold erworben werden, welches man durch das Spielen verdienen kann in Hearthstone selbst. 700 Gold werden pro Viertel fällig. Das Arachnidenviertel wird jedoch innerhalb des ersten Monats nach dem Erscheinen von Heartstone: Curse of Naxxramas kostenlos sein.

Hearthstone: Curse of Naxxramas erscheint zeitgleich auf PC, Android und iOS.

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Studie listet Top 10 der umsatzstärksten MMOG 2013

Das US-Amerikanische Analysten Team von SuperData Research hat vor kurzem eine Liste mit den Top 10 der umsatzstärksten MMOG veröffentlicht. Teil dieser Liste sind ausschließlich MMOs mit Abo-Modellen oder optionalen Abo-Modellen. Wirklich große Überraschungen gab es dabei allerdings nicht, denn World of Warcraft sitzt nun im mittlerweile zehnten Jahr auf dem Thron der MMO.

Laut der Marktforschungs-Plattform wurden die Daten für die Zahlen aus unterschiedlichen Quellen bezogen. Heran gezogen wurden hierfür die Informationen der Entwickler, Puplisher, Online-Bezahlsystemen und eine Auswertung von rund 40 Millionen Spielern und deren digitalen Einkäufen. Somit fällt die Statistik äußerst aussagekräftig aus.

Das World of Warcraft auf dem ersten Platz in dem Ranking landet dürfte für wenig Überraschung sorgen. Jedoch sind die Summen, die das Unternehmen mit dem Spiel generiert beinahe unfassbar: im Jahr 2013 betrug der Umsatz von World of Warcraft über eine Milliarde US-Dollar und belegt somit einen Marktanteil von satten 36%. Betrachtet man nun die Zahlen der folgenden Plätze im Ranking, sieht man wie dominant doch World of Warcraft auf dem Markt eigentlich ist. Die Marktanteile liegen im einstelligen Bereich, erreichen aber stellenweise die 1/4 Milliarde US-Dollar Marke. Insgesamt haben diese Top 10 der MMOG einen Umsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Ich denke nun versteht man, weshalb es zeitweise eine wahrhaftige Flut an MMOs gab.

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Gerade die Titel von NCsoft sind auf dem asiatischen Raum äußerst erfolgreich. Zusammen genommen beträgt der Umsatz des südkoreanischen Unternehmens 471 Millionen US-Dollar.

Laut SuperData seit der Markt in diesem Segment allerdings rückläufig seit 2011, man rechne aber mit einer Stabilisierung innerhalb der nächsten Jahre. Außerdem rechne man bei der Marktforschungsplattform damit, dass die Free2Play Alternativen eine Sättigung erreichen werden.

Auch das wegen seinem Abo-Modell heftig kritisierte MMO The Elder Scrolls Online, welches erst dieses Jahr erschien, soll mit rund 770.000 Abonnenten ein finanzieller Erfolg sein.

Die Top 10 der umsatzstärksten MMOs mit Abo 2013 – Quelle: SuperData

  • Spieltitel (Publisher): Umsatz (Marktanteil in Prozent)
  1. World of Warcraft (Activision/ Blizzard): $1,041 Millionen (36%)
  2. Lineage 1 (NCsoft):  $253 Millionen (9%)
  3. Terra (NHN): $236 Millionen (8%)
  4. Star Wars: The old Republic (EA): $165 Millionen (6%)
  5. Der Herr der Ringe Online (Turbine): $104 Millionen (4%)
  6. EVE Online (CCP): $93 Millionen (3%)
  7. Aion (NCsoft): $88 Millionen (3%)
  8. Lineage 2(NCsoft): $65 Millionen (2%)
  9. Blade&Soul (NCsoft): $65 Millionen (2%)
  10. Rift (Trion): $36 Millionen (1%)

Quelle: SuperData