Das Zeitalter des Eisens – WoW: Warlords of Draenor ist da!

Lange haben die Fans des MMORPG Primus World of Warcraft warten müssen, aber dann war es heute Nacht endlich soweit. Der Startschuss zur fünften Erweiterung Warlords of Draenor fiel und lies die Horden an Spielen auf den neuen Content los. Gleichzeitig wird WoW den zehnten Geburtstag in wenigen Tagen feiern.

Die Story um das neue Addon ist allerdings auf den ersten Blick etwas konfus und ist erstmal nicht nachvollziehbar. Warum ist die Scherbenwelt – auch als Draenor bekannt – nicht mehr zerstört und wieso flitzen lauter bekannte Orks auf der Mattscheibe herum, die eigentlich größtenteils schon ins virtuelle Gras gebissen haben laut Geschichte? Und welche neuen Features bringt das Addon? Ich habe mich mal schlau gemacht
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Die Story von Warlords of Draenor

Storys rund um Zeitreisen haben den Nachteil, dass sie oftmals sehr unübersichtlich und konfus auf den ersten Blick sind. Wen die Geschichte von Warcraft nicht interessiert sollte den folgenden Abschnitt überspringen.

Warlords of Draenor knüpft direkt an die Geschehnisse aus Mists of Pandaria an. Garrosh Höllenschrei übernahm die Führung der Horde, als Thrall während des Kataklysmus die Führung an ihn abgab. Garrosh war im Gegensatz zu Thrall nie wirklich als Pazifist bekannt und kippte ständig neues Öl ins Feuer wenn es um den schwellenden Krieg mit der Allianz ging. Garrosh wurde von seiner Gier nach Macht korrumpiert und führte dazu, dass er die Macht eines alten, toten Gottes an sich riss. Die restliche Horde und die Allianz gingen gegen den durchgeknallten, ehemaligen Anführer der Horde vor. Somit wurde Garrosh das Haupt Antagonist von Mists of Pandaria und der Endboss der Erweiterung.

Im Endeffekt wurde Garrosh besiegt, wurde allerdings nicht getötet. Er wurde in Ketten gelegt und sollte vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Dazu kam es jedoch nicht, da er vor seiner Verurteilung befreit wurde von seinen eigenen Anhängern und mit Hilfe des schwarzen Prinzen und des Bronze-Drachen Kairozdormu (Bronzene Drachen sind die witzigen Echsen, die ständig durch die Zeit reisen). Mit Hilfe eines mächtigen Artefaktes reist Garrosh zurück nach Draenor – die Heimatwelt der Orks. Allerdings reist er dabei 35 Jahre zurück in die Vergangenheit, noch bevor die Orks in Azeroth durch das Dunkle Portal einfielen und durch Dämonen der Brennenden Legion verderbt wurden.

garrosh

Somit bewegt sich Garrosh in einer alternativen Zeitlinie und wie man es im Intro zu Warlords of Draenor sehen kann verhindert er, dass die Orks von der Brennenden Legion verderbt werden. Garrosh überzeugt die legendären Anführer der Orks davon, dass sie nicht das Blut des Dämonen trinken sollen und weiterhin eigenständig bleiben sollen (darunter seinen eigenen Vater, Grommash Höllenschrei). Gemein besiegen sie den General der Brennenden Legion Mannoroth, welcher die Orks mit seiner Gabe besudeln wollte und die Orks zu seinen Dienern machen wollte.

Die Anführer der Orks schlossen sich zusammen und gründeten die Eiserne Horde und machten sich auf den Weg mit gemeinsamen Kräften Azeroth zu erobern.

Wieso aber haben der Bronze-Drache und der Schwarze Prinz Garrosh geholfen zu fliehen? Der Schwarze Prinz, auch als Wrathion bekannt ist der letzte lebende Angehörige des schwarzen Drachenschwarms, dem auch Todesschwinge angehörte. Jedoch wurde Wrathion nicht von den alten Göttern korrumpiert und nimmt seine Aufgabe ernst Azeroth zu schützen. In der Befreifung von Garrosh sieht er eine Chance darin, die kommende Rückkehr der Brennenden Legion Einhalt zu bieten, denn eine Arme aus Orks stellt eine ernstzunehmende Streitmacht dar.

So viel zur etwas konfusen Story.

Die Features von Warlords of Draenor

Wie immer ist das neuste Addon zu World of Warcraft vollgepackt mit neuen Inhalten, Quests und kleinen, aber durchaus feinen Änderungen.

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Neue Levelobergrenze

Stieg die Levelobergrenze in Mists of Pandaria von 85 auf 90, gibt es diesmal ganze 10 Level mehr. Die neue Maximalstufe beträgt Level 100 und sollte in ein paar Tagen bei normaler Spielzeit erreichbar sein.

Keine neuen Skills

Neue Fähigkeiten wird es nicht wirklich geben. Einige Klassen erhalten durch die neuen Level 100 Talente neue Skills, allerdings sind diese meistens passiv. Die Zauberbücher waren ohnehin schon bei vielen Klassen überladen mit Fähigkeiten und das Interface platzte damals schon aus allen Nähten.

Auf neue Skills hat man in Warlords of Draenor verzichtet. Die meisten Klassen kämpfen ohnehin schon mit überfüllten Zauberbüchern. Einige Klassen erhalten jedoch durch das Level 100 Talent unter Umständen eine neue Fähigkeit, jedoch sind diese oftmals einfach nur passiv.

Allerdings wird es mit jedem Stufenaufstieg nun eine passive Verbesserung für die aktuellen Fähigkeiten geben.

Kleine Überarbeitungen am Interface und Überarbeitung der Classic Charaktere

Bereits mit dem Pre-Patch kamen einige kleine Verbesserungen rund ums Inventar und das Interface ins Spiel. So gibt es beispielsweise nun ein eigenes Interface für Spielzeuge, die PvP Seite wurde überarbeitet, die Taschen verfügen über eine eigene Sortierfunktion und ein Lager für Materialien wurde hinzugefügt. Quest-Items werden fortan nicht mehr im Inventar abgelegt und verstopfen somit die wertvollen Taschenplätze nicht mehr. Außerdem wurde die maximale Höhe an Stacks von einigen Items drastisch erhöht. Eine Menge Komfort hält also Einzug in WoW.

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Wegfallende Stats, Sockel, Umschieden und Rüstungen

Blizzard hat mal wieder die Axt geschärft und einen Kahlschlag in Richtung der Stats rausgehauen. Einige Stats sind nämlich aus dem Spiel verschwunden. Waffenkunde, Trefferwertung, Parieren und Ausweichen gibt es nicht mehr. Dafür sind einige neue Stats ins Spiel gekommen wie Vielseitigkeit, Bonusrüstung, Lebensraub und Bewegungsgeschwindigkeit. Mit dem Pre-Patch wurden bereits die Werte angepasst – weniger HP, und weniger Schadenszahlen. Aber auch die NPC Werte wurden natürlich angepasst. Man wollte der Inflation vorbeugen in Sachen Lebenspunkte und ausgeteiltem Schaden: Statt Zahlen in den Hunderttausenden hat man jetzt nur noch Werte im Zehntausender-Bereich

Bei den Juwelen und Sockeln gibt es auch Neuerungen. Nur noch sehr wenige Items sollen überhaupt einen Sockel besitzen und Metagems und Sockelboni verschwinden ebenfalls aus dem Spiel.

Das leidige Thema mit dem Umschieden gehört nun auch der Vergangenheit an, denn diese Mechanik wurde ebenfalls aus dem Spiel entfernt.

Auch bei den Sets wird es eine Neuerung geben. Brauchte man damals für jede Klassen-Rolle ein eigenes Set, benötigt man heute nur noch eins. Denn die Rüstung passt sich der aktivierten Skillung (Primäre Stats wechseln).

Neue PvP Zone ohne Einschränkungen und Prüfung des Gladiators

Am der nordöstlichen Küste des Tanaan-Dschungels wird es eine Open World PvP Zone geben, ohne Einschränkungen in Sachen Mitspieler (wie man es beispielsweise aus Tausendwinter kennt). Allerdings soll es hier kein klares Ende und keinen klaren Anfang geben. Ziele werden je nach aktueller taktischer Situation richten und je näher man an die gegnerische Festung gelangt, desto schwieriger werden die Aufgaben. Das alles wird über Cross-Realm verbunden sein, so dass immer genügend Spieler zur Verfügung stehen sollten.

Die Prüfung des Gladiators richtet sich hingegen an die Arena Spieler. Das System erinnert stark an die Arena Tunier Server: Spieler erhalten einmal die Woche Zugang zu diesem Wettbewerb, bei dem sie mit gleichwertiger Ausrüstung gegeneinander antreten und um Belohnungen kämpfen.

Nach Jahren endlich da – das Housing

Spieler forderten dieses Feature schon seit den ersten Monaten von WoW. Blizzard machte den Spielern wenig Hoffnung, dass das Housing endlich ins Spiel kommen würde. Aber nun ist es soweit und Spieler können sich nicht nur ein Haus bauen, sondern direkt eine komplette Garnison samt eigenen NPCs, Quests und anderen nützlichen Dingen. Doe Garnison selbst ist erweiterbar und bringt auch in Sachen Handwerk Vorteile. Man soll auch mit Freunden untereinander Ressourcen handeln können.

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Aber das alles gilt es selbst herauszufinden.

Raids und Dungeons

Wie immer wird es einen Haufen Instanzen und Raids geben. Zu Anfang werden 7 Dungeons zur Verüfgung stehen, welche auf Normal und Heroisch gespielt werden können und dazu noch 2 Raid.

Neu sind allerdings die variablen Raids. Sobald man mindestens 10 Leute in der Gruppe hat passt sich die Schwierigkeit des Raids an die Anzahl der Mitglieder an bis zu einem Maximum von 25 Spielern. Ausnahme ist hier der ebenfalls relativ neue mystische Modus, bei dem man mindestens 20 Leute in der Gruppe haben muss.

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Alles in allem bietet das Addon neben der neuen Welt Draenor viele Neuerungen die vor allem auf den Komfort abzielen. Warlords of Draenor wird sicherlich wieder einmal für einige Monate fesseln können.

 

Die Story von World of Warcraft zusammengefasst

Die mitterlweile fünfte Erweiterung zum in 2004 erschienen World of Warcraft steht in den Startlöchern. Langsam wird es verdammt schwer die Übersicht über die Story zu behalten und die Zusammenhänge zwischen allen Spielen zu erfassen. Addiert man nun auch noch die 3 voran gegangen Strategiespiele samt Erweiterungen hinzu ist das Chaos perfekt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man damit ein verdammt dickes Buch erhalten würde, wenn man denn die Story zusammenfassen würde.

Kein Wunder also, dass man die Übersicht verliert über all die Charaktere, Orte, Ereignisse und alle anderen wichtigen Infos rund um Hintergründe des Warcraft Universums. Die Erweiterung Warlords of Draenor wird noch dieses Jahr erscheinen und der Warcraft Film wird auch in nicht allzu ferner Zukunft in den Kinos anlaufen – höchste Zeit also ein wenig das Hintergrundwissen zu Warcraft aufzufrischen.

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Zwar spiele oder spielte ich regelmäßig World of Warcraft über die letzten Jahre hinweg, aber ich kenne nur einen Bruchteil der Story. Das Warcraft Universum hat zwar ein eigenes Wiki, in dem man wirklich jede Information zu jedem Sandkorn in den Spielen findet, aber sich dort durchwuseln ist glaube ich mehr als anstrengend und ermüdend. Das dachte sich dann wohl auch der YouTube Nutzer Nobbel87.

In seinem YouTube Video geht er dabei auf alle wichtigen Parts der Story ein und präsentiert diese auch recht ansprechend und vor allem nicht so trocken wie in der Warcraft Wiki. Fans der Spiele sollten sich das Video auf jeden Fall einmal an sehen. Vielleicht lernt man ja etwas neues hinzu oder versteht die diversen Zusammenhänge. Wer aber nichts mit World of Warcraft und Co anfangen kann wird sich wahrscheinlich langweilen.

Nobbel87 hat sich sehr viel Mühe gegeben wie ich finde und es schürt auch ein wenig die Vorfreude auf das kommende Addon.

Man sieht sich in Warlords of Draenor.

 

 

Warlords of Draenor – Animationen der Tauren im Video

Auch wenn die Abo Zahlen des Genre-Primus World of Warcraft in der Zwischenzeit drastisch eingebrochen sind warten viele Fans immer noch sehnlichst auf die für den Herbst angekündigte Erweiterung Warlords of Draenor. Neben einigen Neuerungen im Gameplay stehen aber wohl in erster Linie die neuen Charaktermodelle im Vordergrund, da die ursprünglichen Rassen mittlerweile optisch kaum noch überzeugen können – 10 Jahre hinterlassen eben Spuren. Nachdem die überarbeiteten Orks , Gnome und Zwerge mittlerweile vorgestellt worden sind, zeigt Blizzard nun erstmals die Tauren in Bewegung.

Wieder einmal springt ins Auge, dass es den Game Artists bei Blizzard gelungen ist, die alten Charakterzüge der Rassen perfekt einzufangen. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen und verschönert die Charaktere ungemein. In einem von Blizzard veröffentlichten Beitrag kann man sehen, wie viel Arbeit überhaupt in so einer Überarbeitung steckt. Die Entwickler gehen hier etwas näher auf die Details ein.

Auf der anderen Seite stehen aber jene Fans, die nicht sonderlich glücklich mit der Umgestaltung sind. Immerhin sind ihre Charaktere schon mehrere Jahre treue Begleiter in der virtuellen Welt und eine gezwungene Schönheitsoperation wird nicht jedem gefallen. Fakt ist aber, dass die alten Modelle meiner Meinung nach einfach nur noch hässlich waren. Selbst wenn sie für 10 Jahre noch relativ gut aussehen hinkt World of Warcraft anderen Spielen gerade bei den Modellen teilweise gefühlte Jahrzehnte hinterhier.
http://youtu.be/Cnhuib5Sz38

Bald kaufbare Level 90 Charaktere in World of Warcraft?

Blizzard schickt zum Jahresende des öfteren digitale Fragebögen an Kunden, um mit den Umfragen herauszufinden was genau die Spieler haben möchten in Zukunft. Befragt wurden dabei Spieler aus den USA und ein Thema davon war unter anderem, ob Interesse an kaufbaren Level 90 Charakteren bestehen würde.

Einige Kritiker warfen schon vor einiger Zeit vor mit Hilfe des Ingame Shops die Balance des Spiels durcheinander bringen zu können unter Umständen. Deswegen ist es nur mehr als verständlich, dass Blizzard nun erstmal vorsichtig vorab die Stimmung auslotet bei dem Thema. Eine der Fragen der Umfrage beschäftigte sich nämlich mit dem Thema, ob Interesse an den kaufbaren Maximal Level Charakteren bestehen würde – gegen echtes Geld versteht sich. Gleichzeitig fragte man, wie viel Geld man tatsächlich für einen solchen Charakter zahlen würde.

Charaktere gegen echtes Geld?

Sicherlich handelt es sich dabei nur um theoretische Gedankengänge, aber schon in der Vergangenheit wurden diverse Punkte tatsächlich umgesetzt in den Spielen. Prinzipiell wäre dies ein logischer Schritt, einen Level 90 Charakter samt hochwertiger Ausrüstung anzubieten, da es schon einige Zeit in Anspruch nimmt solche Charaktere aufzubauen. Und ich kann auch aus meinem eigenen Freundeskreis bestätigen, das da sehr wohl Interesse daran besteht so etwas zu kaufen. Auch ich persönlich gehöre eher zu den Spielern, die die Level-Phase eher verabscheuen.

Ein anderer Schwerpunkt des Fragebogens war, ob Interesse an einer günstigeren Version der Erweiterung Warlords of Draenor bestehen würde – ohne gratis Level 90 Charakter. Ob Interesse an einem neuen Jahrespass besteht war ebenfalls Teil des Fragebogens. Den Jahrespass gab es vor einigen Jahren schon einmal im Zusammenhang mit World of Warcraft und Diablo 3. Für ein günstigeres Jahresabo für WoW erhielten die Käufer außerdem gratis Diablo III dazu.

Ob und was davon tatsächlich irgendwann in Realität umgesetzt werden wird bleibt abzuwarten. Ich kann mir vorstellen, dass Blizzard einige Kritik wegen der kaufbaren Charaktere erhalten wird.

World of Warcraft: Warlords of Draenor angekündigt

Am gestrigen Abend wurde endlich das neue Addon zu World of Warcraft  veröffentlicht: Warlords of Draenor. Im Rahmen der Blizzcon in Los Angeles wurde das Spiel vorgestellt und erste Informationen wurden öffentlich gemacht. Der Schauplatz der Erweiterung ist bereits bekannt, so spielte doch bereits die zweite Erweiterung Burning Crusade auf Draenor – eher bekannt unter dem Namen Scherbenweld. Diesmal besucht man Draenor allerdings zu einem anderen Zeitpunkt in der Geschichte, denn der Planet wurde noch nicht zerstört. Man wird also nicht einfach eine Recylcing Version von der Scherbenwelt vorgesetzt bekommen, sondern viele neue Gebiete. Man reist in die Vergangenheit des Planeten und trifft deswegen auf viele bekannte Ikonen der Warcraft Geschichte, denn die Heimatwelt der Orks und Draenei war ein Siedepunkt der Warcraft Geschichte.

Einen Dämpfer gibt es allerdings dennoch: es wird keine neuen Klassen oder Rassen geben. Der Dämonenjäger wird also weiterhin ein Wunsch der Spieler bleiben.

Die Story von Warlords of Draenor

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Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte verwirrend, spielt sie doch in der Vergangenheit der Scherbenwelt. Garrosh (der Hauptbösewicht aus der Erweiterung Mists of Pandaria) entkommt  durch die Hilfe eines mächtigen Freundes, der in der Lage ist die Zeit zu manipulieren. Mit seiner Hilfe kehrt er durch das dunkle Portal zurück nach Draenor, die Heimatwelt der Orks. Allerdings reisen beide in die Vergangenheit des Planeten zu einem Zeitpunkt, an dem die Orks noch nicht das Blut von Mannoroth getrunken haben. Er gründet die sogenannte Iron Horde, mit deren Hilfe er die Völker von Azeroth unterwerfen will – Allianz und Horde. So trifft man auf legendäre Anführer und Helden aus der Geschichte von Warcraft, die schon längst nicht mehr leben im Spiel. Gul’dan, Ner’zhul, Durotan, Kadghar…all diese Namen sind Spielern von World of Warcraft mit Sicherheit ein Begriff – man wird sie treffen können.

Bei Draenor soll es sich dabei wohl um eine Art parallele Zeitlinie handeln, die die Geschichte von Azeroth nicht verändert. Dennoch ist dies alles etwas verwirrend auf den ersten Blick.

Neue Features

Charaktere können erstmals Stufe 100 erreichen und bekommen natürlich wieder eine handvoll neuer Fähigkeiten und Talente. Neben diversen Komfortfunktionen und des wohl ersten richtigen Housing im Spiel werden nach vielen Jahren auch endlich die Völker der ersten Stunde grafisch aufgewertet und das wurde auch Zeit, denn die Modele sind immerhin schon über 8 Jahre alt. Der Zahn der Zeit nagte ganz gewaltig an ihnen.

Die Garnison

Der eigene Bauernhof in Mists of Pandaria war bei den Spielern schon sehr beliebt, nun geht Blizzard mit der Garnison der Spieler noch einen Schritt weiter. Dabei handelt es sich um eine Festung, die der Spieler selbst aufbauen und gestalten kann. So kann man diverse Gebäude wie Bauernhöfe, Scheunen oder Werkstätten errichten, die dann Vorteile für den Spieler bringen. Außerdem soll man Begleiter anheuern können und auch spezielle Quests erledigen. Diese Begleiter soll man beispielsweise in Instanzen treffen und befreien können. Heuert man einen Krieger an, so wird man ihn auf Schatzsuche schicken können.

Die Garnison bietet aber noch andere Vorteile, so soll man Zugang zu Berufen bekommen, die der eigene Charakter nicht beherrscht. Die Tiere in der Garnison sollen außerdem für den Krieg auf Draenor nutzbar sein.  Mehr Details zu dem Thema Garnison sollen demnächst folgen.

Außerdem gewähren einige der Gebäude noch andere Boni wie beispielsweise eine Wiederbelebung pro Tag und auch die Möglichkeit epische Ausrüstung zu erlangen. Im späteren Verlauf soll es auch möglich sein den Standort der Garnison zu verändern. Beim Betreten der Garnison wird es keinen Ladebildschirm geben.

Level 90 Boost und Komfortfunktionen für Interface

Mit eine der größten Überraschungen des Abends war wohl die Tatasche, dass man einen seiner Charakter auf Level 90 boosten kann, selbst wenn es nur ein Level 1 Charakter ist. Sinn dahinter ist laut den Entwicklern, dass man damit den Anschluss an Freunde nicht verliert, falls man mit dem Level nicht hinterher kommt. Der Charakter wird dabei mit für den

Wahrscheinlich versucht man damit gezielt Leute zu ködern, die Mists of Pandaria übersprungen haben. Allerdings ist dies nur einmalig möglich pro Account, aber wie man Blizzard kennt wird dieser Service irgendwann gegen bare Münze angeboten werden.

Für die accountgebundenen Erbstücke wird es zukünftig ebenfalls eine komfortable Lösung geben, denn Blizzard integriert ein separates Fenster im Interface dafür. Die Gegenstände werden also nicht mehr im Inventar / Bank abgelegt, sondern im Extrafenster.

Auch für die ganzen Spielzeuge und Spaßobjekte soll es nun wohl eine Box im  Inventar geben, da diese oft das Inventar zumüllen. Genauere Infos dazu gibt es aber noch nicht.

Eine weitere wichtige Neuerung ist der Fakt, das man in Warlords of Draenor nun beim Craften (Berufe) die benötigten Materialien nicht mehr im Inventar haben muss – es reicht wenn sie auf der Bank liegen. Dies ist äußerst komfortabel, wer mal richtig viel hergestellt hat wird diese Neuerung zu schätzen wissen. Außerdem sind neu aufgesammelte Gegenstände beim ersten Öffnen der Taschen leuchtend hinterlegt und es wird nun auch möglich sein, seine Taschen zu sortieren. So sollen Taschen künftig „eingestellt werden können, das gewisse Gegenstände nur noch in ausgewählten Taschen landen (Handwerksmaterial zB.).

Anfänger werden nun zusätzliche Unterstützung im Spiel erhalten durch den sogenannten „Adventure Guide“. Dieser enthält Informationen zu Ausrüstung, Raids und was man sonst noch so wissen muss.

Das PvP in Warlords of Draenor

Grundlegende Neuerungen am PvP wird es im Addon nicht geben. Das Ehre-System wird beibehalten, allerdings hat man nun nach jedem Schlachtfeld die Chance „Beim Aufheben gebundene Items „, Bonusehre oder ähnliches zu gewinnen. Außerdem wird es nun eine Art Schlachtfeld-Auswertung am Ende geben, die den Spielern ihre Leistung in Form von Punkten darstellt. So kann man abschätzen, wie nützlich man auf dem Schlachtfeld ist. Das Interface wird auch geringfügig verändert, genauer gesagt das Interface für Schlachtfeld Zielobjekte. Wird eine Flagge eingenommen, so fühlt sich die Anzeige der Flagge langsam. Damit erkennt man auf einen Blick, ob ein Objekt angegriffen wird oder nicht.

Eine neue wöchentliche PvP Quest wird ebenfalls hinzugefügt, bei der man beispielsweise eine gewisse Menge an Arenen oder Schlachtfeldern bestreiten muss. Nähere Details dazu gab es noch nicht.

Bei der Arena gibt es kaum Änderungen, nur ein neuer Modus wird hinzukommen: Trail of the Gladiator. Dieser Modus startet an zufälligen Zeiten unter der Woche, damit die Anzahl der teilnehmenden Spieler steigt. Gerade für höherstufige Teams ist dies gedacht, da sie somit eine höhere Chance haben auf gleichstarke Teams zu treffen. Hier gelten die Regeln des Tunier Servers: man kann Ausrüstung von einem Händler kaufen und PvE Ausrüstung wird nicht funktionieren.

Ashran wird die neue Open World Sandbox PvP Zone in Worlds of Draenor und wird mehrere Basen, Hotspots und ähnliches haben. Dieses Schlachtfeld ist zwar eine separate Instanz, aber ist von der Idee her wie Tausendwinter – nur ohne Start- und Endpunkt und soll von der Idee her an das Orignal Altercal Valley erinnern. Es besteht dort auch die Möglichkeit Belagerungswaffen zu bauen und kommandieren. Die Zone benutzt die Cross-Realm Technik um zu gewährleisten, dass die Fraktionen gleichstark sind.

PvE und Dungeons

Es wird zum Start der Erweiterung 7 neue Dungeons geben. Davon werden 4 für die Levelphase gedacht sein und die letzten 3 für die Endstufe. Alle Dungeons werden 3 Modi haben: Normal, Heroisch und Herausforderung. Die obere Blackrockspitze (UBRS) wird überarbeitet und als heroisches Dungeons dem Spiel hinzugefügt – ähnlich wie man es mit dem Scharlachroten Kloster in der vorherigen Erweiterung getan hat.

Außerdem wird es zu Beginn zwei neue Raids geben: Highmaul und Blackrock Foundry. Neben den bereits bekannten Schwierigkeitsgraden (der flexible Modus wird erhalten bleiben) kommt noch auch noch der mystische Modus hinzu, der nochmal härter sein soll als der heroische Modus und wird auf 20 Spieler ausgelegt sein.

Überarbeitete Charaktermodelle für alte Rassen

Da die alten Rassen von World of Warcraft schon 8 Jahre alt sind wurde es Zeit für eine Überholung. Bisher sind schon Orks, Gnome und Zwerge überarbeitet worden und sehen nun deutlich besser aus als die bekannten Charaktere. Laut den Entwicklern versuchte man dabei vorsichtig vorzugehen, um die speziellen Charakteristika der Völker nicht zu verlieren. Bei einigen Rassen wurde die Anzahl der Polygone beinahe verfünffacht.  Man will bis zum Release noch weitere Rassen überarbeiten, dies betrifft auch die Animationen. Man sei sich aber noch nicht sicher, ob davon auch Worgen / Goblins / Blutelfen / Draenei betroffen sein werden.

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