Fussball Manager eingestellt – keine weiteren Titel in Zukunft

Zwar war es abzusehen, aber dennoch war es ein großer Schock für die Fans der Serie: es wird keinen Fussball Manager von EA mehr geben. Wie am Wochenende bekannt gegeben wurde, hat EA Sports Canada das Entwicklerteam Bright Future aufgelöst und verkündet, dass es keinerlei Patches, Updates oder neue Fussball Manager Titel mehr geben wird. Der Fussball Manager 14 wurde von den Presse und Fans regelrecht zerrissen, da es sich lediglich um verschleiertes Datenbank Update inkl. etwas Bug Fixing zum Vollpreis handelte. Dabei orakelte die Presse bereits über das bevorstehende Ende der nun schon 11 Jahre alten Serie. Jetzt ist es doch traurige Gewissheit geworden.

Auch wenn der Fussball Manager 14 hierzulande regelmäßig in die Top 5 der Verkaufscharts eindrang, fällte EA Sports in Kanada bereits im Herbst letzten Jahres die Entscheidung die Serie einzustellen. Gerald Köhler äußerte sich in einem Interview gegenüber PC Games zu dem Thema. Köhler ist vielen Fans ein Begriff, da er vor seinem Wechsel im Jahre 2002 zu EA bereits mitverantwortlich für die Anstoss Spiele war.

Das Ende einer Ära

Laut Köhler wird es keinerlei Updates für den Fussball Manager 14 geben, aber man habe den Fans über den Editor umfangreiche Optionen an die Hand gegeben, damit diese das Spiel selbst auf den neusten Stand bringen können. Außerdem äußerte er sich dazu, weswegen der Fussball Manager 14 keinen Online Modus mehr mit dabei habe. Dies liege einfach daran, dass die Spieler diese Option in den vorherigen Teilen kaum genutzt hatten, deswegen entschied man sich dagegen.

Bright Future wird sich laut Aussagen von Köhler erstmal den Fussball hinter sich lassen und möchte in Zukunft verstärkt Mobile- und Browser-Games entwicklen. 2012 wurde Bright Future von der deutschen Firma Travian Games übernommen, welche sich auf Browser-Games spezialisiert hat. Köhler bedankte sich im Interview bei den Fans für die jahrelange Treue.

Ich muss gestehen, dass ich hin und wieder gerne den Fussball Manager ausgepackt hatte in meiner Spielkarriere. Auch wenn es eindeutig eher ein Nischenprodukt ist, wird es dennoch einigen Spielern sehr fehlen. Es endet ziemlich abrupt eine Ära, auch wenn es nicht gänzlich unerwartet geschah. Zwar gibt es noch den Football Manager von Sega, dieser konnte sich in Deutschland aber nie so richtig durchsetzen. Da nun der Platz in Deutschland frei geworden ist könnte dies die große Chance für Segas Manager sich endlich auch in Deutschland zu etablieren.

Football Manager 2013 rund 10 Millionen mal illegal runtergeladen

Miles Jacobsen (Studio Director bei Sports Interactive) gab einige äußerst bedenkliche Statistiken zu den Zahlen der illegalen Downloads zum Football Manger 2013 bekannt. Während der London Games Conference 2013 ging er näher auf das Thema ein, um den Menschen einmal das wahre Ausmaß von illegalen Kopien zu verdeutlichen.

Der Football Manager 2013 ist im November 2012 auf dem Markt erschienen. Der Crack für das Spiel erschien vergleichsweise spät im Mai 2013, da normalerweise die Szene Cracks teilweise sogar schon kurz nach Release veröffentlichen. Zwar sei es ein Erfolg für die Entwickler gewesen, dass der Crack nichts sofort zur Verfügung stand, aber immerhin ein halbes Jahr später im Internet auftauchte. Allerdings schafften es die Hacker / Cracker nicht, das sogenannte Home-Feature des Spiels zu deaktivieren. Deswegen sei Sports Interactive in der Lage gewesen, die IP-Adressen einzusehen, welche eine illegale Kopie des Spiels nutzen. Über zehn Millionen illegale Kopien habe man seitdem registriert, was eine gewaltige Summe darstellt.

Da man wie bereits erwähnt die IP-Adressen sammeln konnte, gab Jacobsen sogar Statistiken zu der Herkunft der illegalen Nutzer bekannt.  Von diesen zehn Millionen IPs kommen rund 3,2 Millionen aus China, 1,05 aus der Türken, 781 785 aus Portugal, 547 000 aus Italien und eine Person aus dem Vatikan. Laut seinen Daten sollen 18% der Nutzer der illegalen Kopien das Spiel fünfmal oder häufiger gestartet haben.

Weiterhin gab Jacobsen bekannt, dass die Verkäufe nach der Veröffentlichung des Cracks rapide abgefallen seien. Laut seinen Aussagen hielte er Aussagen für lächerlich, dass jeder Raubkopierer auch ein potentieller Käufer sei. Er schätze den Verlust durch den Crack auf rund 176 000 Exemplare, was einen Verlust von 3,7 Millionen US-Dollar sei. Außerdem sei er sich bewusst, dass Cracker auch weiterhin Cracks veröffentlichen werden in Zukunft und das man dies wohl nicht unterbinden könne. Er wolle damit aber klar machen, wie groß das Problem für Firmen sei.

Meiner Meinung nach sollten manche Publisher und Entwickler mal die eigene Preispolitik unter die Lupe nehmen. 50-60 Euro und dann nochmals 20-30 Euro für diverse DLC sind meiner Meinung nach für viele Spiele schlicht nicht angemessen. Ich persönlich habe mir viele Spiele nicht gekauft, da sie mir die 50 Euro nicht wert waren. Allerdings hätte ich sie für 20-30 Euro schon eher gekauft.

Fallout 4 Ankündigung steht bevor – Hinweise verdichten sich

In der letzten Woche kursierten überall im Internet Gerüchte zur baldigen Ankündigung zu einem Nachfolger des beliebten Fallout 3 bzw. Fallout New Vegas. Schließlich tauchte eine Website unter dem Namen thesurvivor2299.com im Internet auf, welche lediglich einen Countdown im schlichten Design zeigt. Fans der Serie fingen natürlich an zu mutmaßen, ob dies in Verbindung mit Fallout stehen könnte. Der Countdown läuft am 11.Dezember 2013 ab und im Hintergrund hört man einen Morse Code, der wohl die Zahlen 11, 12 und 13 ergeben soll. Außerdem sei die 2299 in der URL ebenfalls ein starkes Anzeigen für ein neues Fallout Spiel, da der letzte Teil Fallout: New Vegas  ungefähr im Jahre 2279 spielte (15 bis 20 Jahre davor also).

Registriert wurde die Domain anscheinend von ZeniMax Media, welche die Rechte an der Fallout Marke besitzt. Nun aber gibt es allem Anschein nach noch vor Ablauf des Countdowns Klarheit darüber. Neben den üblichen Spekulationen, die im Internet herumgeistern gab es nun doch eine wirklich handfeste Information zu dem Ganzen: Bethesda Softworks hat die Markenrechte für Fallout 4 in Europa beantragt.

Zwar könnte es sich dabei um ein durchaus gängiges Verfahren sein, das einfach nur den Markennamen verlängert oder schützt, aber das ist eher unwahrscheinlich. Dies wäre ein zu großer Zufall, dass zeitgleich eine Teaser Seite startet und eine Marke beantragt wird. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich also um die Ankündigung zu Fallout 4, auf die die Fans schon so lange warten. Endgültige Sicherheit darüber wird es aber erst am 11. Dezember geben. Ich bin gespannt.

 

 

AMD Mantle soll DirectX übertreffen

AMD Mantle befindet sich nun seit einiger Zeit in Entwicklung und soll nach Jahren DirectX als Schnittstelle ablösen. Die Vorteile liegen natürlich klar auf der Hand: Grafikkarten Hersteller und Grafik-Schnittstellen Programmierer im eigenen Haus könnten große Vorteile für die eigenen Produkte bringen. Nun präsentierte AMD im Zuge der Entwicklerkonferenz APU13  erste handfeste Fakten zur Leistungssteigerung durch die neue Schnittstelle.

Die derzeit unangefochtene Nummer 1 bei den Grafik-APIs (API = application programming interface | Programmiererschnittstelle) ist seit einigen Jahren Microsofts DirectX. Ganz simpel ausgedrückt sind diese Schnittstellen das Bindeglied zwischen der Hardware (Grafikkarte) und dem Betriebssystem (z.B. Windows). Seit Jahren hat Microsoft quasi das Monopol mit DirectX und deswegen versucht nun AMD seine eigene Schnittstelle zu etablieren – dies gelingt natürlich nur, wenn Mantle deutlich bessere Ergebnisse als DirectX erreicht. Neben Battlefield 4 (erhält wahrscheinlich noch dieses Jahr ein Mantle Update) habe auch noch nicht erschienene Spiele wie Thief und Star Citizen die Unterstützung von Mantle angekündigt.

Einer der ersten Vorteile von Mantle ist, dass es betriebssystemunabhängig ist, während DirectX nur auf Windows läuft. Gerade wenn man an Steam Machines denkt, ist dies ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Laut den Entwicklern von Mantle käme man mit der API dem Wunsch vieler Entwickler nach, mehr Kontrolle über die Grafikeinheit zu erhalten und außerdem sei es dadurch einfacher Konsolen-Spiele auf PC zu portieren.

Draw Calls und Vorteile für Entwickler

Neben der Grafikeinheit (GPU) hat die API außerdem noch entscheidenden Einfluss auf die Performance des Prozessors (CPU). Die CPU werden sehr schnell zu einem Flaschenhals und dies versucht Mantle zu umgehen bzw. zu verbessern. Als Beispiel zeigte AMD auf der Konferenz eine Steigerung bei den sogenannten Draw Calls. Diese Draw Calls sind Befehle, die an die GPU gesendet werden um ein bestimmtes Objekt rendern zu lassen. Für einen fertigen Frame (Bild) benötigt man mehrere hundert dieser Draw Calls und je mehr dieser Befehle möglich sind, desto besser ist die Qualität des Bilder oder mehr Objekte können dargestellt werden.  Laut AMD sind derzeit mit DirectX rund 10 000 dieser Draw Calls möglich, alles darüber hinaus würde durch die CPU limitieren.  Mantle soll 9x mehr dieser Befehle verarbeiten/ausgeben können.

Darüber hinaus hat Mantle Zugriff auf den Speicher, der CPU und GPU zur Verfügung steht was den Entwicklern viele Vorteile bringen soll. Außerdem werden diverse Buffer und Arrays zusammengefasst, was eine vereinfachte Kontrolle für Entwickler bedeutet. Außerdem soll die Initialisierung von Hardware durch ein verbessertes Binding-Modell der API beschleunigen. Dadurch das Shader nicht bei jedem Start neu kompiliert werden ergeben sich kürzere Ladezeiten. Auch soll das Ressourcen System für Multi-GPUs verbessert werden, was ebenfalls eine höhere Leistung mit sich bringen soll.

Potential hat Mantle also eine Menge und könnte tatsächlich ein Erfolg werden. Aber ob es sich durchsetzen kann bleibt abzuwarten und wird sich erst zeigen, wenn man genaue Zahlen zum Performance-Gewinn hat. AMD hätte damit einen großen Vorteil auf dem Grafikkarten Markt.

Xbox One und Playstation 4 zu schwach für Oculus Rift

Oculus Rift soll das ganz große Ding in den nächsten Jahren werden. Schon seit Jahren träumen Hardware und Software Entwickler davon Spielern echtes Virtual Reality zu bieten – bisher mit eher mäßigem Erfolg. Das über Kickstarter finanzierte Projekt Oculus Rift zählt deswegen bei vielen als Hoffungsträger und erste Ergebnisse sehen schon mehr als beeindruckend aus. Zur Erklärung: Bei Oculus Rift handelt es sich um eine VR-Brille mit besonders hochentwickelten Bewegungssensoren, durch deren Hilfe man sich duch Bewegen des Kopfes umsehen kann. Neben einigen technischen Problemen kämpfen die Entwickler auch noch mit dem Phänomen der Motion Sickness, bei dem der Träger ähnliche Symptome wie bei einer Seekrankheit erleidet.

Im Moment stehen die beiden Next-Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One im Rampenlicht, die ja bekannt innerhalb der nächsten beiden Wochen auf dem deutschen Markt erhältlich sein werden. Im Zuge dessen wurde der Entwickler von Oculus Rift danach befragt, ob es denn auch Support für die beiden neuen Konsolen geben werde. In einem Interview mit CVG äußerte sich Palmer Luckey wie folgt dazu:

 

„Wir versuchen das beste Virtual Reality Technologie der Welt zu erschaffen und wollen die Entwicklung intern über die Jahre weiterbringen. Und jedes mal wenn wir große Sprünge machen, wollen wir diese mit der Öffentlichkeit teilen.

Das generelle Problem der Konsolen ist, dass sie nach ihrer Veröffentlichung viele Jahre mit der selben (alten) Hardware ausgerüstet sein werden. Betrachtet man hingegen die PC von vor 8 Jahren mit den heutigen erkennt man gewaltige Weiterentwicklungen.

Nun betrachten wir die VR Hardware von Heute. Ich glaube das der Sprung, den wir in den nächsten Jahren machen werden gewaltig sein wird. Virtual Reality ist wirklich eine sehr interessante Technik, aber dafür muss man in sehr hohen Auflösungen rendern und dabei über 60 Frames pro Sekunde in 3D erreichen.“

Palmer Luckey | CVG – PS4 and Xbox One „too limited“ for Oculus Rift support | Author: Shaun Prescott

 

Damit ist der Support von Oculus Rift für die Next-Gen Konsolen ausgeschlossen, da ihnen einfach die Leistung fehlt. Allerdings arbeitet Sony ebenfalls an einer VR Lösung für die eigene Konsolen, jedoch wird es erst ab 2014 dazu mehr Infos geben.

 

 

 

X Rebirth – Pre-Load and Patch am Tag des Release

X Rebirth wird am 15.November 2013 endlich im Laden und zum Download bereit stehen. Nach langer Durststrecke für Fans von Weltraum-Simulationen kommt endlich neues Futter und die bisherigen Trailer und Vidoes lassen auf ein tolles Spiel hoffen. Gerade im Zuge des Hypes rund um Star Citizen könnte X Rebirth diesmal tatsächlich ein kommerzieller Erfolg werden – die letzten Teile verkauften sich eher durchschnittlich. Man darf also sehr gespannt sein auf das Spiel aus Deutschland.

Nun wurden erste Details zum Tag der Veröffentlichung bekannt. Wer das Spiel über Steam erworben hat oder einen Key von anderer Stelle bezogen hat kann diesen bereits bei Steam aktivieren. Danach startet auch schon direkt der Pre-Load.

Käufer der DVD Version aus dem Laden müssen allerdings dann erstmal einen rund 1,5 Gbyte großen Patch herunterladen über Steam. Laut Egosoft handele es sich dabei größtenteils um Videos oder Sprachdatein, die bei der Herstellung der Datenträger einfach noch nicht verfügbar waren.

Freigeschaltet werden soll das Spiel am Freitag, den 15. November um 13 Uhr unserer Zeit. Verzögerungen könne man nicht ausschließen, da dies nicht vollkommen vom Team kontrollierbar sei.

Ich freue mich schon auf das Spiel, da ich eigentlich ein Fan von Weltraum-Simulationen bin. Allerdings kann man die Qualität des Spiels nur sehr schwer abschätzen, aber X Rebirth bekommt definitiv eine Chance von mir! Übrigens wurde vor wenigen Tagen noch ein neuer Trailer vorgestellt, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Er zeigt die Möglichkeiten des „Exploration“ Prinzips.