Blizzard sichert Markenname „Warlords of Draenor“

Wieder einmal haben aufmerksame Zeitgenossen herausgefunden, dass Blizzard erneut einen Markennamen registriert hat und sich dazu noch eine Domain sicherte. Der Name hinterlässt auch keinerlei Zweifel, womit er im Zusammenhang steht. Warlords of Draenor hat einen eindeutigen Bezug zum Warcraft-Universum. Aber ob es sich dabei wirklich um ein Spiel handelt, ist noch nicht bekannt.

Draenor ist der Name eines Planeten, genauer gesagt die Heimat der Orks. Bekannter ist eher eher unter dem Namen Scherbenwelt, denn es war der Hauptschauplatz der ersten Erweiterung von World of Warcraft: The Burning Crusade. Es kommt öfter vor, dass sich Blizzard diverse Markennamen sichert, vertreibt die Firma doch unzählige Comics, Bücher und ähnliches.

Warlords of Draenor wahrscheinlich ein Spiel

Allerdings ist im  Antrag für die Registrierung der Marke „Warlords of Draenor“ explizit die Rede von „Computer Game Software“. Außerdem wurde vor rund einem Monat die Seite WarlordsOfDraenor.com angemeldet. Es deutet also alles auf ein neues Spiel hin bis jetzt.

Die meisten Spekulationen zielen auf die fünfte Erweiterung zu World of Warcraft hin, die sich definitiv derzeit in Entwicklung bei Blizzard befindet. Eine Rückkehr in die Scherbenwelt ist aber dennoch eher unrealistisch. Vielleicht handelt es sich dabei aber auch um ein gänzlich neues Spiel oder sogar um Warcraft 4 – Fans warten seit 10 Jahren auf eine Fortsetzung.

Der Zeitpunkt für die Registrierung der Marke kommt auch äußerst passend, da die Blizzcon am 8. November starten wird. Traditionell kündigt Blizzard dort seine Titel an und wahrscheinlich erfahren wir dann, womit es sich bei Warlords of Draenor handelt.

Steam: Datum für Herbst- und Weihnachts-Sale durchgesickert

Jedes Jahr startet Steam auf seiner Vertriebsplattform einen großen Verkauf mit vielen Rabatten passend zu den 4 Jahreszeiten durch. Normal erfolgt keinerlei Ankündigung für die geplanten Sales, da dies mit großer Wahrscheinlichkeit Käufer dazu bringt, einfach auf den Sale zu warten um Rabatte abzugreifen. In dieses Jahr allerdings sind nun die Termine für den Herbst- und Weihnachts-Sale vorab schon bekannt, da ein internes Schriftstück an die Öffentlichkeit gelang.

Wie so oft tauchte dazu eine passende Diskussion auf reddit.com auf, in der ein User auch die Echtheit des Schreibens bestätigte. Man sei bei Steam nicht erfreut darüber, dass das Datum für den Stean Herbst- und Weihnachts-Sale nun bekannt sei. Dort findet man auch den Brief, der an die Öffentlichkeit. Der Brief gelant durch einen russischen Entwickler an die Öffentlichkeit, der ein Spiel über Steam Greenlight ein Spiel vermarkten möchte. Steam untersuche derzeit den Vorfall und sei alles andere als glücklich darüber.

Russischer Entwickler verantwortlich für Leak

Ob es für den russischen Entwickler ernsthafte Konsequenzen hat bleibt abzuwarten. Für Steam könnte dies eine ernsthafte Angelegenheit werden, die zu einem Umsatzrückgang führen könnte. Die meisten Menschen werden jetzt wohl einfach auf den Herbst- oder Weihnachts-Sale warten, um Spiele günstiger zu erwerben.

Steam könnte eventuell sogar rechtliche Schritte einleiten unter Umständen, was den Entwickler teuer zu stehen kommen könnte, sofern es sich nicht um einen Unfall handelte bei dem Leak.

Laut dem Dokument startet der Steam Herbst-Sale am 27. November 2013 und endet am 3. Dezember 2013. Ungefähr 2 Wochen später startet dann der Weihnachts-Sale am 19. Dezember 2013, der bis zum 2. Januar 2014 andauern soll.

Battlefield 4 – Lauter Probleme bei US Release

Schon kurz nach dem US-Release beklagen sich viele Spieler über Probleme mit Battlefield 4 – sowohl auf PC, als auch auf Konsole. Wirklich helfen kann Electronic Arts nur teilweise anscheinend. Überall im englischsprachigem Internet liest man von teilweise massiven Problemen mit dem Spiel oder den Servern.

Die Probleme sind dabei nicht gerade unwichtig, da es auf dem PC teilweise verstärkt zu Spiel- oder sogar Systemabstürzen beim Wechseln der Muliplayer-Karten kommt. Dies soll wohl hauptsächlich ein Problem von System mit Windows 8 inkl. AMD CPU sein.

Viel gravierender sind da Fehler im Zusammenhang mit der Aktivierung des Keys bei Origins – dies hängt evtl. zusammen mit einer installierten Open Beta Version von Battlefield 4.

Außerdem soll es starke Probleme mit 32-Bit Versionen von Windows geben, die wohl erstmal gar nicht funktionierten. Dies soll aber wohl mittels ein „Day One“ Patches behoben worden sein.

Die Situation bei den Konsolen und der iOS / Android App sehen ähnlich aus, auch wenn hier eher mit Verbindungsabbrüchen und ähnlichem zu kämpfen ist.

Alles in allem ist der Start des Premium Shooters alles andere als reibungslos verlaufen. Anscheinend sollte man tatsächlich bei kommenden Spielen darauf verzichten, innerhalb der ersten Woche nach Release zu spielen. Spart sicherlich eine Menge Nerven.

Infografik zum Thema Browsergames

FarmVille sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein, auch wenn das Browsergame mittlerweile langsam aber sicher in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Jedoch leitete das Spiel einen Hype rund um das Thema Browsergames ein. Das Prinzip von Browsersgames ist von immer identisch: man baut irgendwas auf. Meistens dauert dies sehr lange, damit die Spieler nicht so schnell „fertig“ sind mit dem Spiel. Diverse Mikrotransaktionen (Boni gegen Echtgeld) beschleunigen den Spielverlauf oder bringen Dekorationen.

Auch wenn die Spiele unterschiedliche Themen aufgreifen, erfreuen sich die Browsergames immer noch größter Beliebtheit. Erstaunlich dabei ist allerdings, dass die Altersgruppe über 30 stärker vertreten ist als die jüngeren. Man scheint hier also genau den richtigen Nerv getroffen zu haben. Wie man auch sehr schön sehen kann in der Infografik ist, dass der Umsatz mit den Browsergames um rund 27% zurückgegangen ist. Was wahrscheinlich daran liegt, dass der Boom durch CityVille abflachte. Dennoch erwirtschaftete dieses Spielgenre einen beachtlichen Umsatz die letzten Jahre.

Ob der Markt für Browsergames stabil bleibt ist schwer abzuschätzen. Großartige Innovationen gab es in den letzten Jahren nicht, aber für die meisten Spieler sind diese Art von Spielen ohnehin nur ein kleiner Zeitvertreib. Ob der Zenit bereits erreicht worden ist, kann man auch nur sehr schwer sagen. Mittlerweile mischen aber auch sehr viele große Puplisher wie Ubisoft mit und bringen eigene Browsergames raus (teilweise auch zu etablierten Marken aus dem PC / Konsolen Markt).

Fest steht allerdings, dass Browsergames sich neben den normalen Spielen für PC und Konsole etabliert haben, auch wenn sie eine viel kleinere Rolle spielen im Endeffekt. Die Reichweite der Browserspiele ist allerdings sehr hoch, wie man in der Infografik sehen kann: über 100 Millionen Spieler weltweit.

Eine Infografik von browsergames-testen.de

Free to play Ableger von Command and Conquer eingestellt

Wie EA heute bekannt gegeben hat, wird das F2P spiel Comand and Conquer: Generals 2 eingestellt. Das Entwicklerteam Victory Games wird überraschend ebenfalls aufgelöst. Das auf der Frostbite 3.0 basierende Spiel wurde bei seiner Ankündigung von den Fans bejubelt, versprach es doch das beliebte klassische C&C Generals Feeling gepaart mit der Optik von Battlefield 3. Einziges Manko war die Deklarierung als Free2Play Titel.

Dieser Teil der einst so ruhmreichen Serie wird also definitiv nicht erscheinen, da sämtliche Arbeiten auf Eis gelegt worden sind. Das Team dahinter wurde aufgelöst – ehemalige Mitarbeiter von Victory Games sollen nach Möglichkeit in anderen Team von EA untergebracht werden. Man versuche dies zu ermöglichen.

Auf der offiziellen Seite wurden auch die Gründe für diesen drastischen Schritt genannt. Der Alphatest des Spiels verlief nicht so wie erwartet,  da das Feedback der Spieler negativ ausfiel und man wohl nicht das Spiel erschaffe, was sich die Spieler wünschen würden. Deshalb entschied man sich dafür, das Projekt in der noch recht frühen Phase abzubrechen. Der Reboot von Command and Conquer Generals wird nicht erscheinen.

In die Kritik geraten ist das Spiel auch unter anderem, da man hier verstärkt auf Mini-Transaktionen setzen wollte. Echtgeld gegen Ingame Boni oder zusätzliche Inhalte.

Fortsetzung? Hoffentlich nicht

Nachdem die beiden Vollpreis Vorgänger der Serie eher mäßig erfolgreich waren und auch von der Fachpresse teilweise zerrissen worden sind, bleibt es fraglich ob so schnell noch ein weiterer C&C Titel in den nächsten Jahren erscheinen wird. Allerdings wurde einige Jahre zuvor ebenfalls ein vielversprechender Nachfolger zum Ego-Shooter C&C Renegade eingestampft, ebenfalls wegen wohl mangelnder Qualität.

Zwar habe ich die Reihe immer sehr gemocht in der Vergangenheit, aber irgendwie hat man den Anschluss an das moderne Gameplay verpasst leider. Vielleicht ist es auch besser, wenn man erstmal ein paar Jahre Auszeit nimmt, weil ein erneuter Fehlschlag wäre fatal für die Marke.

Sim City gewinnt Anti-Award

Der Release von Sim City vor einigen Monaten wird vielen Gamern noch in Erinnerung sein und wohl auch bleiben. Die Veröffentlichung des Spiels ist grandios gescheitert, da der nerviger Always-On Schutz gekoppelt mit überlasteten Login-Servern dazu führte, dass (fast) niemand spielen konnte die ersten Tage. Trotz diverser Stress-Tests vorab gelang es EA und dem Team von Sim City nicht, für den Erscheinungstag genug Kapazitäten zu schaffen. Dies führte zu massiven Kritik gegenüber dem Always-On Kopierschutz, der äußerst unbeliebt ist bei vielen Spielen.

Nachdem Sim City genug Spott über sich ergehen lassen musste wird nochmal nach getreten – in Form eines Anti-Awards. Sim City ist nun auch noch „stolzer“ Träger des sogenannten Shonky Awards, der jährlich von CHOICE.com vergeben wird. Der australische Flügel von CHOICE ist dabei diesmal Träger des Preises.  Shonky bedeutet auf deutsch übersetzt ungefähr so viel wie fragwürdig, dubios oder schäbig. Gewonnen hat EA in der Kategorie unfaire Geschäftspraktiken, was direkt mit dem äußert misslungenen Start von Sim City vor einigen Monaten zusammenhängt. Allerdings ging es dabei weniger um die Probleme mit den Servern an sich, sondern um den Support.

Support Down Under – unterdurchschnittlicher Kundensupport?

Die Verbraucherorganisation Choice prangert nämlich die Support Hotline von EA für Sim City an. Viele der Kunden nutzen bei den aufgetretenen Problem beim Start des Spiels nämlich den technischen Kundendienst. Allerdings kostete dort ein Anruf in Australien für nur eine Minute umgerechnet 1,70 Euro und das bei einem Spiel was 60-70 Euro gekostet hat. So etwas geht natürlich einfach nicht und deswegen erhielt EA erneut einen Anti-Award, wie schon einige mal zuvor.

Ich denke die Firma braucht sich nicht über ihr schlechtes Image wundern, wenn ständig solche Geschäftspraktiken ans Tageslicht kommen. Man sollte da vielleicht die Strategie überdenken. Die Produkte von EA mögen zwar qualitativ hochwertig sein, aber solche Benachteiligungen von Kunden sind nicht okay meiner Meinung nach. Der Konkurrenz bei Ubisoft hat dies verstanden und versucht in den letzten Monaten das Unternehmen kundenfreundlicher auszurichten – mit Erfolg wie es scheint.