Zynga verliert haufenweise Nutzer

Ich kann mich noch sehr gut an die Jahre 2010 / 2011 erinnern, als sich ein neuer Trend breit machte unter den Spielentwicklern. Aus jeder Ecke hörte man rufen „Social Games sind die Zukunft!“ und der PC Markt sei am Sterben. Das war die Hochphase von Cityville und Farmville und ich war sicherlich nicht der einzige, der von unzähligen Spielanfragen genervt war bis zum geht nicht mehr. Heute sieht es alles anders aus und ich bin mir sicher, dass die meisten von euch mittlerweile kaum noch solche Anfragen bekommt, denn wie es scheint ist die Social Games Blase geplatzt.

Zynga hat nun Zahlen offen gelegt und neben dem massivem Schwund an Spielern schreibt das Unternehmen rote Zahlen und wird gezwungen umzudenken. Die Abwanderung fällt dabei ziemlich drastisch aus, denn Zynga verlor rund 187 Millionen aktive Spieler. Das sind 39% weniger Spieler im Vergleich zu letztem Jahr und stellt eine dramatische Wendung für das Unternehmen da, welches mit Farmville und Cityville große Erfolge feierte. Auch der Jahresumsatz sank um 31% auf nur noch 230,7 Millionen Dollar was auch den Aktienwert um 15% Fallen lies und auch vor kurzem wurden rund 500 Mitarbeiter entlassen.

Doch kein Glücksspiel in den USA

Bisher strebte das Unternehmen eine Glücksspiel-Lizenz in den USA an, um dort ein neues Standbein zu fassen. Doch diese Pläne wurden durch die aktuellen Ereignisse über Bord geworfen und man will versuchen sich wieder vollkommen auf das Kerngeschäft (Social Games) zu konzentrieren. Man räumte auch ein, dass man den Anschluss an die Entwicklung verpasst hatte, denn immer mehr Spieler würden mobile Geräte nutzen (Handys/ Tablets). Auf diesem Gebiet hat Zynga den Anschluss verloren und es ist zu erwarten, dass man genau hier ansetzen wird.

Was man in Zukunft von Zynga erwarten kann ist ungewiss. Fest steht, dass tiefgreifende Änderungen vorangetrieben werden müssen, denn ansonsten wird das Spiel weiter den Anschluss verlieren.

Für mich als richtigen Gamer sind solche Spieler ohnehin uninteressant und vielleicht sollte das Unternehmen deswegen versuchen, die richtige Gaming-Zielgruppe anzusprechen.

Etwas Schadenfroh bin ich dann doch, denn wieder einmal hat der PC Gaming-Plattform eine weitere Untergangs-Prophezeiung überstanden und erfreut sich blühender Prognosen für die Zukunft. Farmville und Cityville können das nicht von sich behaupten.

World of Warcraft „nur“ noch 7,7 Millionen Abonnenten

Wie Activision Blizzard in einer Pressemitteilung bekannt gab, kaufte man weitere Aktienanteile von Vivendi und halte nun die Mehrheit der Aktien und hat sich somit von Vivendi freigekauft. Neben dem üblichen Informationen rund um die Gewinne wurden aber auch die derzeitigen Abonenntenzahlen für das führende MMORPG World of Warcraft bekannt gegeben.

So sollen laut derzeitigen Stand nur noch rund 7,7 Millionen Spieler ein Abonnement abgeschlossen haben. Es handelt sich hierbei um weltweite Zahlen und ist nicht aufgeteilt in Europa / Amerika / Asien. Es handelt sich zwar nur um Schätzungen, da der vollständige Quartalsbericht erst im August vorgelegt wird, aber die Zahlen sollten recht genau sein.

Zwar ist gerade Sommer, was traditionell zu einem Schwund an Spielern führt und World of Warcraft ist immer noch die Nummer 1 bei den MMOs, aber vergleicht man die Zahlen von vor 2 Jahren mit Heute bemerkt man einen doch recht großen Rückgang an Spielern. Denn vor rund 2 Jahren hatte World of Warcraft noch 12,2 aktive Abonnements. Trotz allem sind es noch beeindruckende Zahlen für ein immerhin schon fast 9 Jahre altes Spiel.

Das nächste Addon für World of Warcraft ist auch weiterhin noch nicht angekündigt worden, auch wenn Fans des Spiels sich es schon sehnlichst herbeiwünschen. Der kommende Itemshop bereitet einigen Spielern auch bereits ein ungutes Gefühl, da es immer noch keine handfesten Informationen dazu gibt.

Zwar wird Activision Blizzard an der Gamescom 2013 teilnehmen, aber es sollte eher unwahrscheinlich sein, das eine Erweiterung angekündigt wird oder das man neue Informationen zum World of Warcraft Nachfolger Titan herausbringt. Allerdings findet im November die Blizzcon statt, die traditionell für Ankündigungen neuer Blizzard Titel genutzt worden ist in der Vergangenheit.

Logan – NVidias kleines Kraftpaket für mobile Geräte

nvidia-logo

Auf der diesjährigen Siggraph (jährliche Konferenz zum Thema Computergrafik) hat Nvidia erstmals den neuen Chip für mobile Geräte erstmals der Öffentlichkeit vorstellt. Unter dem Namen Logan kommt dieser SoC (System-on-a-Chip) wohl Anfang nächstens Jahres erstmals in mobilen Geräten zum Einsatz und könnte vielleicht eine kleine Revolution sein, denn deren Leistungsdaten wirken verblüffend.

Hohe Leistung, aber kein Stromfresser

Bekanntlich hängen ja Tablets und Handys in Sachen Grafik weit hinter den Konsolen und vor allem High End PCs, doch das könnte sich schon sehr bald ändern. Die derzeit aktuellen Grafikkarten von Nvidia benutzen die hauseigene Kepler-Architektur und mit dem neuen mobilen Chip wir diese Architektur nun auch für die mobilen Geräte verfügbar gemacht und soll sogar äußerst energie-effizient  arbeiten. Logan soll demnach über Features wie OpenGL ES 3.0, Open GL 4.4, DirectX 11, CUDA 5.0  und Tessellation verfügen – die selben Features wie auch das Flagschiff Geforce GTX Titan. Nur das die Titan rund 250 Watt verbrauche, während Logan sich mit 2 Watt begnügt.

Von der Leistung her sei der Chip x-fach leistungsfähiger als die Playstation 3 oder eine Geforce 8800 GTX und bringt somit die Technik der mobilen Chips um 7 Jahre nach vorne laut Nvidia.

Für Zocker ist so eine Technik genial, denn neue Handys und Tablets könnten ab nächstem Jahr Grafik aufs Display zaubern, die die aktuelle Konsolen-Generation hinter sich lässt.

Nivida hat dazu auch noch 2 Videos veröffentlicht.

 

Gamescom 2013 – Im Zeichen der Next-Gen-Konsolen

Foto: Koelnmesse
Foto: Koelnmesse

In weniger als einem Monat öffnet die Gamescom in Köln wieder ihre Pforten und steht diesmal ganz im Zeichen der kommenden Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony. Man darf gespannt sein, was die beiden Firmen diesmal von ihren neuen Konsolen Xbox One und Playstation 4 zeigen werden. Nachdem sich die Präsentationen auf der E3 vor einigen Wochen eher um technische Details drehten, wird diesmal hoffentlich mehr von den Spielen gezeigt und Fans hoffen darauf, endlich Spiele der nächsten Generation zu sehen. Das bisher gezeigte war zwar nicht schlecht, aber der von vielen erwartete Sprung nach vorn blieb noch aus.

Aber auch abseits der Konsolen haben sich hochkarätige Firmen angekündigt für die Gamescom 2013. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem: Activision Blizzard (World of Warcraft), Electronic Arts (Die Sims), CD Projekt (The Witcher), Bethesda Softworks (The Elder Scrolls), NCSOFT (Guild Wars 2), Riot Games (League of Legends), Wargaming (World of Tanks) und Ubisoft (Assassins Creed). Aber auch Hardware Hersteller wie Nvidia oder Roccat sind mit von der Partie und werden sicherlich einige Neuerscheinungen zeigen und von den Besuchern ausprobieren lassen.  Insgemsamt werden über 600 Aussteller vor Ort sein auf der Messe.

Partnerland der Gamescom ist dieses Jahr Frankreich und wird ebenfalls in den Hallen vertreten sein. Mit rund 28 Millionen Spielern und einem ungefährem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro gehört der französische Spielemarkt zu den größten weltweit.

Weltpremiere auf der Gamescom 2013

Zwar rücken Spielentwickler selten vorab schon Informationen zu Weltpremieren auf Events wie der Gamescom raus, aber Electronic Arts kündigte vorab bereits an, dass Die Sims 4 erstmals auf der Gamescom 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Der Release des Spiels wird wohl zwar erst 2014 sein, aber Fans warten dennoch schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil der Serie. Die Sims zählt übrigens zu den meistverkauften Spielen aller Zeiten plattformübergreifend. Man kann auch davon ausgehen, das der ein oder andere Entwickler hier neue Spiele erstmals vorstellen wird, da die Messe mittlerweile zu einer der wichtigsten Spielemessen der Welt geworden ist.

Natürlich wird man hier auch einigen Stars aus der E-Sport oder Let’s Play-Szene über den Weg laufen können. Beispielsweise waren Gronkh und Co. jedes Jahr auf der Gamescom vertreten und gehen auf Tuchfühlung mit ihren Fans.

Seitens der Gamescom erwartet man dieses Jahr über 275 000 Besucher und somit wohl einen neuen Besucherrekord, was dank der Next-Gen-Konsolen auch durchaus realistisch ist. Allein im Vorverkauf gingen bereits 45 000 Tickets über die Ladentheke. Die Tickets gelten auch dieses Jahr wieder als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in Köln. Die Gamescom 2013 findet vom 21. bis zum 25. August statt.

 

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Zocken auf 3 Meter Diagonale

Zocken auf 3 Metern Diagonale – der Beamer macht’s möglich

Mit einem Beamer können nicht nur Filme, sondern auch Videospiele in HD-Qualität abgespielt werden. Das Zocken im heimischen Wohnzimmer wird hiermit zu einem atemberaubenden Erlebnis und kommt beinahe an das Gefühl im Kino zu sein heran. Mit einer Diagonale von 3 Metern ist das Videospiel riesengroß und die Spieler sind hautnah dabei und mittendrin. So kann das Lieblingsvideospiel, zum Beispiel Skyrim, auf 3 Meter vergrößert gespielt werden. Mit dem 3D- Effekt und ergänzendem Equipment wird dieser Effekt noch verstärkt. Die Spielkonsole lässt sich problemlos an den Beamer anschließen, hier bedarf es keiner weiteren Hilfsmittel, um das Videospiel starten zu können. Aufgrund der ständig sinkenden Preise der Beamer, sind diese mittlerweile für jedermann erschwinglich geworden. Im Vergleich zu einem Flatscreen haben Beamer heutzutage nur einen gering höheren Anschaffungspreis, bieten aber eine weit größere Bildfläche.

Die Qualitätsmerkmale der Beamer

Wer den Beamer online kaufen will, der sollte auf bestimmte Qualitätsmerkmale der Geräte achten, damit es zu einem zufriedenstellenden Gaming-Erlebnis kommen kann. Da sich auch die Videospiele bei der Abspielqualität mit Jahren stark verbessert haben, kann ein hochwertiger Beamer diese auf Kinofilmniveau projizieren. Auf beiden Seiten gab es einen erheblichen Fortschritt in der Technologie, zur Freude der Nutzer. Ein HD Beamer mit hoher Auflösung kreiert einen Heimkino-Effekt, welcher ideal für das Gaming ist. Die alten Modelle mit der SVGA, VGA und XGA Technologie reichen nicht für ein überzeugendes Home Entertainment aus, sondern sind eher für Power Point Präsentationen im Büro geeignet. Neben der Auflösung ist auch die Helligkeit entscheidend, je heller desto besser. Dieser Faktor ist vom vorhandenen Umgebungslicht und der gewünschten Größe abhängig. Je dunkler der Raum, desto heller erstrahlt die Projektion. Wenn der Raum zu hell sein sollte, gibt es spezielle Leinwände für eine Verbesserung der Abspielqualität.

Zocken auf dem Beamer (Quelle: Epson)
Zocken auf dem Beamer (Quelle: Epson)

Weiterhin muss der Kontrast berücksichtigt werden, um ein optimales Projektionsbild zu erhalten. Bei vielen Videospielen gibt es dunkle Phasen, die aber durch dynamische und kontrastreiche Farbwechsel gut einsehbar sind. Auch Szenen mit vielen Schatten können aufgrund guter Kontrastverhältnisse durchgehend mit großer Klarheit und ausreichender Sehschärfe präsentiert werden. Auf diese Weise wirkt das Bild außerdem heller. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Bildwiederholungsrate des Beamers. Je höher diese Rate bei der Bildwiederholung ist, desto klarer sind die projizierten Bilder, da diese nahtlos hintereinander abgespielt werden können.

Konkrete Daten bei der Auswahl des Beamers

Je größer die Projektionsfläche, desto höher sollte das Lumen für eine überzeugende Helligkeit sein, bei einer Fläche von 3 Metern sind 3.000 Lumen oder heller angesagt. Bei den Kontrastverhältnissen der Beamer kann folgendes festgehalten werden:

  • 5.000:1 für einen ausreichenden Kontrast
  • 40.000:1 für einen guten Kontrast
  • 100.000:1 für eine ausgezeichneten Kontrast

Eine ausreichend gute Bildwiederholungsrate fängt bei 120 Hz an, besser sind 240 Hz und am besten sind 480 Hz.

World of Warcraft – Transmog Items gegen Echtgeld

Wie erst kürzlich bekannt wurde, wird es bald einen Itemshop in World of Warcraft geben. Wirklich zufrieden ist damit niemand, da World of Warcraft sich hier Techniken und Angeboten von Free 2 Play Anbietern bedient und das obwohl das Spiel auf ein reines Abonnement Zahlsystem setzt. Man versucht nun also gleich doppelt abzukassieren. Ein Itemshop ist an und für sich nicht verwerflich, denn dadurch finanzieren sich die meisten Free 2 Play Spiele. Aber bei World of Warcraft ist es etwas anderes, da man hier 13 Euro im Monat zahlen muss und eigentlich auch dementsprechend vollen Zugang zu allem im Spiel erwartet.

Nun hat Blizzard weitere Details zum Shop bzw. zu den Angeboten enthüllt. So wurden die Bilder von 3  Transmog Helmen veröffentlicht, die man käuflich erwerben können soll in der nahen Zukunft. Zwar haben diese Helme keinerlei Werte, aber ersetzen die Optik des eigenen Helmes auf Wunsch.

transmogg

Sicherlich greift das nicht in die Spielmechanik ein und gewährt keinerlei Vorteile gegenüber anderen Spielern, aber ich denke das geht in die falsche Richtung. Ich persönlich bin dagegen, dass so etwas im Shop landet. Am Ende werden die hübschesten Items nämlich nur noch käuflich erwerbbar sein und Optik spielt ja in MMOs meistens eine große Rolle. Kaufanreize gibt es also genug. Ich war auch skeptisch, was die käuflich erwerbbaren Mounts angeht und die sehen teilweise tatsächlich besser als jene aus, die man auf normalem Wege im Spiel erhalten kann.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch mehr solcher „Ideen“ für den Itemshop kommen.