Steam Greenlight absurd: Grass Simulator

Videospiele machen Spaß, erzählen gute Storys, fesseln mit gutem Gameplay, bieten kinoreife Musik und unterhalten uns bestens auf unterschiedlichste Art und Weisen. Egal ob Strategie, Ego-Shooter, Rollenspiel oder Jump’n’Run – doch dann kamen die Simulatoren. Ja zugegeben: das war jetzt ein wenig reißerisch, aber die Qualität und der Spielspaß von gefühlten 99% der Simulatoren bewegen sich auf unterirdischem Niveau.

Ich verstehe nicht, wer da auf die Idee kommt Spiele wie den Müllabfuhr-Simulator zu entwickeln. Noch interessanter finde ich es jedoch, dass diese Art von Spielen in Deutschland immer wieder in den höheren Regionen der Verkaufscharts landen. Spiele wie der Landwirdschafts-Simulator oder der EuroTruck-Simulator haben sicherlich ihren eigenen Reiz und sind auch vergleichsweise hochwertige Produkte, aber spätestens als der Goat-Simulator bei Steam auf Rang 1 landete fing ich wirklich an zu zweifeln. Dabei muss man dem Spiel rund um Ziegen zu gute halten, dass man hier eher auf Humor setzte und die Bugs des Spiels als Gameplay-Element nutzte.

Schlimmer als Ziegen?

„Schlimmer geht immer“ – der Ausspruch bezeichnet die folgende Ankündigung wohl sehr treffend. Valves Programm Steam Greenlight verhilft vor allem Indie Entwicklern dazu, ihre Produkte auf Steam ohne Hilfe von Publishern anzubieten. Jedoch müssen diese vorher genügend Zustimmung bei den Steam Nutzern finden. Stimmen genug Nutzer ab, erhält das Spiel grünes Licht und wird in Steams Shop angeboten.

Den Vogel hat jetzt allerdings der neuste Simulator abgeschossen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit das obligatorische grüne Licht erhalten wird:  der Grass Simulator. Dabei geht es um Gras…und Kühe, Pistolen und naja…Wind im Gras. Man wird hier sicherlich auf der Welle des Goat Simulators reiten wollen, aber wieso Gras? Und auch noch mit Multiplayer-Modus. Es fehlen mir da ja schon ein wenig die Worte muss ich gestehen. Ganz ernst nimmt sich das Spiel wohl zum Glück nicht, wie man im Video sehen kann.

Wer es sich zutraut kann sich den Trailer gerne anschauen. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Modeerscheinungen bald aufhören – aber wohl erst nach dem Cat-Simulator und dem Rock-Simulator (welche sich beide tatsächlich in Entwicklung befinden).

 

Star Citizen knackt 37 Millionen US-Dollar Marke

Mittlerweile ist es fast schon beängstigend wie schnell Star Citizen immer neue Millionen Marken einfach hinter sich lässt. So geschehen ist es wieder einmal vor einigen Tagen: insgesamt erhielt Star Citizien 37 Millionen US-Dollar von Supportern – eine unfassbare Summe! Ob das nun noch weitere Marken geknackt werden oder ob der Geldsegen langsam zum Erliegen kommt ist kaum abzusehen.

Wie immer gibt es für die Marke auch eine Gegenleistung vom Entwicklerteam. Also Goal für die 37 Millionen Marke setzte Chris Roberts das Sternensystem Tanga fest, welches nun den Weg ins Spiel finden wird. Tanga wird aus mindestens 2 Planeten bestehen, welche bereisbar sein sollen.

Neue Goals

Natürlich sind bereits die nächsten Funding-Goals festgesetzt worden vom Team. Bei 38 Millionen US-Dollar wird das Cano-System mit seinen erdähnlichen Planeten zum Spiel hinzugefügt. Erhält das Spiel hingegen 39 Millionen US-Dollar als Unterstützung möchte das Team das System UDS-2943-01-22 integrieren, welches noch unerforscht ist und somit äußerst geheimnisvoll ist.

Nebenbei machte Roberts auch noch Aussagen bezüglich des Dogfight Moduls, auf das die Fans schon so sehnlich warten. Ursprünglich sollte dies bereits im Dezember zur Verfügung stehen, aber laut Roberts unterschätzte man schlicht den Aufwand dafür. Man arbeite allerdings weiter hart daran es möglichst bald zu veröffentlichen.

Der Trubel um Star Citizen reißt einfach nicht ab.

 

Spintires – Matsch ohne Ende und grandiose Physik

Simulatoren gehören ja eigentlich eher in die Kategorie Nischenproduktionen, gerade wenn man da an die unfassbar schlechten Simulatoren zu allen möglichen Themen denkt. Gute Beispiele für diese Gattung von Spielen kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen und selbst diese sprechen nur eine bestimmte, kleine Gruppe von Menschen an. Aber es gibt auch Spiele wie den Landwirtschaft-Simulator, die sich seltsamerweise auch kommerziell durchgesetzt haben. Spintires bedient nun wieder eine Nische, und zwar richtet sich dieses Spiel an Offroad-Fans und bietet schon im frühen Stadium eine äußerst beeindruckende Physik.

Spintires wurde über Kickstarter finanziert und laut dem Team Oovee Game Studios soll das Spiel im 3. oder 4. Quartal 2014 für den PC erscheinen. Es gibt auch bereits eine Tech-Demo zum Download, in der man bereits einen LKW und einen Geländewagen steuern kann – ein Ziel gibt es dabei nicht. Neben der ansprechenden Grafik fällt sofort die sehr gelungene Fahrphysik auf. Die eigens für das Spiel entwickelte VeeEngine leistet wirklich gute Arbeit, der Matsch allein sieht grandios aus. Das Fahren an sich macht aus Spaß, vor allem da man dank sperrbaren Differential oder Zu- und Abschalten des Allradantriebs eingreifen kann.

Derzeit ist das Spiel nur per Tastatur oder Gamepad spielbar, allerdings ist der Support für Lenkräder bereits angekündigt worden. Antesten sollte man die Demo auf jeden Fall, wenn man mit so einem Thema etwas anfangen kann.

Im Video sieht man noch etwas genauer, wobei es bei dem Spiel geht.