Gamer hören es nicht gern! Aber in der Tat bergen Computer Games ein gewisses Suchtpotential. Viele Spieler geraten hier in einen Teufelskreis. Nur noch das nächste Level erreichen oder die nächste Mission erfüllen. Und das immer wieder. Im Grunde ein Selbstbetrug. Vor allem dann, wenn die Arbeit oder die Schule, kochen, einkaufen oder reale Freunde dabei auf der Strecke bleiben. Du Sucht hat sich dabei „spielend“ eingeschlichen.
Dabei kommt es gar nicht auf die Menge der Zeit an, die man vor dem PC sitzt und zockt. Viel wichtiger ist der Umgang damit. Sogenannte „Fun Spieler“ sind zum Beispiel nicht süchtig. Diese investierten zwar auch unter Umständen sehr viel Zeit und Energie in Computer Games. Aber dennoch sieht er Games lediglich als Bereicherung seines normalen Alltags. Andere Dinge seines Lebens vernachlässigt er dabei nicht. Er geht in gleicher Art und Weise auch seinen üblichen Beschäftigungen und Hobbies nach.
Der Avatar vor dem inneren Auge
Aber wenn beginnt dann die Sucht, wenn die reine Spielzeit kein Kriterium ist? Dazu muss man wissen, dass Computerspielsucht der Alkohol- und Drogensucht nicht unähnlich ist. Der Betroffene verspürt ein unwiderstehliches Verlangen nach der Substanz. Und im Fall der Computerspielsucht ist das nun mal das Zocken. Schule, Arbeit und andere Dinge halten vom Zocken fern und stehen dem im Weg. Das geht soweit, dass in diesem Fall sogar Bilder des Spielgeschehens oder des eigenen Avatars vor dem inneren Auge auftauchen. Und das steigert wiederum das Verlangen, sich möglichst schnell wieder mit dem Game zu beschäftigen. Das geht soweit, dass gerade durchgeführte Aktivitäten unvermittelt abgebrochen werden. Der Fachausdruck hierfür lautet „Craving“.
Zocker auf Entzug
Kommt es dann auch noch dazu, dass zum Beispiel der PC kaputt ist oder besorgte Eltern einschreiten, dann zeigen sich bei einem Betroffenen in der Tat Erscheinungen, wie sie auch bei anderen Suchtarten auftreten, wenn jemand „auf Entzug“ ist. Hierzu zählen beispielsweise aggressive Ausbrüche und Depressionen, aber auch Kopfschmerzen oder Schwindelanfälle. Das Bedürfniss nach Computerspielen steigt, während die Leistungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit zurück geht.
Computerspielsucht vs Glückspielsucht
Immer wieder wird auch die Glücksspielsucht mit der oben angsprochenen Computerspielsucht in Verbindung gebracht. Und in der Tat gehört beides mittlerweile irgendwie zusammen. Denn gerade Online Casinos, sind mittlerweile eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu stationären Casinos bzw Spielbanken. Im Netz gibt es ca 2600 dieser Online Casinos, wie sie hier zum Bespiel aufgelistet sind. Dem Spieler wird der Einsatz von Echtgeld dabei, dank Onlinezahlungsanbietern dabei einfach gemacht, wie diese Übersicht zeigt. Für die meisten Menschen ist dies vollkommen harmlos. Doch einige Menschen laufen auch hier Gefahr, der Sucht zu verfallen. Und in diesem Fall treten im Grunde die gleichen Sympthome auf (z.B. das Craving), wie bei der Computerspielsucht. Das gilt für klassische Spielbanken, als auch für Online Glücksspiel. Allerdings weisen Computerspielsüchtige andere Persönlichkeitsstrukturen als Glücksspielsüchtige auf.
Dennoch darf man weder Computergames noch Glücksspiele pauschal „verteufeln“. Die weitaus meisten Menschen spielen Computergames in einem vollkommen normalen Rahmen und wenn sie mal nicht zocken können, bricht ihnen auch kein Zacken aus der Krone. Gleiches gilt für Glücksspiele. Die meisten haben in einer Spielbank oder bei der Nutzung eines Online Casinos einfach nur einen spaßigen Abend. Aber einige gleiten in beiden Fällen möglicherweise in die Sucht ab.
Ob im Zug, Wartezimmer oder während der Mittagspause – Games auf dem Smartphone zu zocken ist für viele Nutzer mittlerweile ein willkommener Zeitvertreib und mit der fortschreitenden Technik der Geräte eröffnen sich auf diesem Gebiet völlig neue Möglichkeiten. Doch welche Art von Smartphones eignet sich besonders gut für das Gaming und was ist noch alles möglich?
Mobiles Online-Gaming mit Smartphone und Co
Mittlerweile gibt es für die meisten beliebten PC- und Konsolenspiele eine entsprechende Portierung für mobile Geräte, die genau den selben Spielspaß bereithalten wie die stationären Versionen. Immer beliebter werden auf Smartphones Online-Games, bei denen man weltweit mit mehreren Spielern zusammen spielt. Bei solchen Spielen ist es wichtig, eine möglichst schnelle Internet-Verbindung zu besitzen sowie ein großzügiges Datenvolumen. Besonders empfehlenswert sind hierfür LTE-Tarife, die allen Anforderungen an mobiles Online-Gaming gerecht werden, sodass einem reibungsfreien Spielerlebnis – egal wo man sich gerade befindet – nichts mehr im Wege steht. Discount-Anbieter wie PremiumSIM bringen solche LTE-Tarife mittlerweile zu sehr niedrigen Preisen unters Volk und das ohne Mindestlaufzeit, d. h. man kann den Tarif jederzeit zum Monatsende wieder kündigen, wenn es einen noch billigeren Anbieter gibt.
Die Performance macht den Unterschied
Wo früher noch bei Spielen wie Snake klobige Punkte mit einem pixeligen Balken auf dem Handy eingefangen wurden, laufen auf heutigen Mobilgeräten flüssig animierte Games mit hochwertiger 3D-Grafik. Ein modernes Smartphone gleicht heutzutage einem kleinen sowie leistungsstarken Computer, auf dem sich sogar technisch anspruchsvolle Spiele problemlos abspielen lassen. Wer großen Wert auf das Gaming bei einem Smartphone legt, der sollte vor allem auf die Performance des Gerätes wert legen. Für ambitionierte Spieler gibt es hierfür spezielle High-End Smartphones auf dem Markt, die durch eine besonders große Rechenleistung sowie großzügigem Arbeitsspeicher gekennzeichnet sind. Generell gilt, dass je höher die Leistung eines Smartphones ist, desto besser laufen auch die Spiele. Mittlerweile gibt es von fast jedem Hersteller ein entsprechendes Gaming-Smartphone, das exakt auf die Bedürfnisse von Spielern abgestimmt ist. So sind zum Zocken besonders Smartphones geeignet, die sich aufschieben lassen und unter dem Bildschirm eine Bedienfläche verbergen, die wie ein Controller einer Spielekonsole aufgebaut ist.
Das Weihnachtsgeschäft steht direkt vor der Tür. In ungefähr einem Monat ist schon wieder Heiligabend und auch die Supermärkte platzen über voller Weihnachtsdekoration und zur Jahreszeit passender Speisen und Süßigkeiten. Gleichzeitig ist die Zeit vor Weihnachten auch die Hauptsaison für die Game Industrie. Von Oktober bis Dezember hauen die Publisher Spiele ohne Ende raus und dazu gehören hauptsächlich hochkarätige Titel. Assassins Creed, das neue World of Warcraft Addon, ein weiterer Teil der Dragon Age Saga – mehr als genug zu tun für Fans von Videospielen möchte man meinen. Wer da wirklich alle Titel spielen möchte wird ganz schnell mal rund 200 bis 300 Euro los.
Es kann aber natürlich auch sein, dass diese Art von Spielen für den ein oder anderen uninteressant sind, da es sich dabei in der Regel um Rollenspiele handelt. Fans von Weltraumspielen gehen leer aus, denn Star Citizen lässt weiterhin auf sich warten. Ich persönlich bin ja auch selbst ein Fan von derartigen Spielen, nur leider gibt der Markt da nicht sonderlich viel her im Moment.
Wirklich interessant sind im Moment nur wenige Titel mit Weltraum bzw. Sci-Fi Setting. Allen voran EVE Online, das beinahe so lange auf dem Markt ist wie der Branchen Primus World of Warcraft. Das Spiel wird immer noch mit Updates und neuem Content versorgt und erfreut sich großer Beliebtheit. Erst vor rund einem Monat erschien das Oceanus Update, welches unter anderem die Grafik des Spiels etwas aufpolierte und weiteren Inhalt für Spieler bringt.
Auch Star Trek Online schlägt ungefähr in die selbe Kerbe und sollte man als Fan von Sci-Fi und Raumschiffen durchaus mal anschauen. Das Spiel ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber es wird immer noch ständig Nachschub an neuem Content geliefert. Und es ist kostenlos spielbar, was ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.
Wo wir gerade bei kostenlos sind. Star Wars: The Old Republic ist zwar nur im weitesten Sinne ein Weltraumspiel, aber vor einigen Monaten wurde per Patch eine Art Dogfight Modus eingeführt. Wie man es von Star Wars aus den Filmen kennt kann man sich hier knallharte Gefechte im Weltraum liefern. Kurzweilig, aber spaßig.
Abseits der großen Titel gibt es aber noch kleinere Spiele, die wirklich nur für Zwischendurch gedacht sind. Bei den Weltraum Browsergames gibt es einige Auswahl, wie auch die Übersicht auf weltraumspiele.com zeigt. Jedoch sollte man seine Erwartungen hier etwas zurückstecken, denn diese Titel reichen von der Qualität her selten an die Triple A Titel heran. Als bestes Beispiel gilt hier wohl Battlestar Galactica, welches euch passend zur Serie die Steuerung über die wendigen, kleinen Kampfschiffe übernehmen lasst. Ihr könnt sogar in die Rolle der ikonischen Zylonen schlüpfen auf Wunsch.
Wem das alles nicht gefällt wird sich wohl in Geduld üben müssen. Star Citizen wird sicherlich den Thron der Weltraumspiele besteigen, aber das Release wird sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Man munkelt hier von frühstens 2016, eher 2017.
Die Diskussion ist beinahe so alt wie das Internet selbst: Sind Spiele nur ein Hobby oder ist es eine Sucht? Vor allem Online-Rollenspiele werden oft so dargestellt, als wären sie eine Art virtuelle Droge und sie werden in beinahe jeder TV-Dokumentation demonisiert und in eine Ecke mit der Glücksspielsucht gestellt. Aber Computerspiele gerade häufig in die Schussbahn von Politik und den seriösen Medien und TV-Dokumentionen – spätestens dann, wenn wieder einmal ein Jugendlicher etwas sehr schlimmes macht. Dabei werden aber allzu oft die positiven Aspekte solcher Online-Rollenspiele ausgeblendet. Eine wirklich neutrale Berichterstattung findet nur in den seltensten Fällen statt.
Rollenspiele werden grundsätzlich dargestellt, dass sie stundenlang an den PC fesseln und das man ohne großen Zeitaufwand keinerlei Fortschritte erzielt. Diese Argumentation begegnet einem ständig und sie ist auch prinzipiell richtig. Diese Spiele basieren darauf, dass man Zeit investiert seinen Charakter zu verbessern oder zu leveln. Es gibt sicherlich einige Fälle, bei denen Spieler schlicht die Kontrolle verlieren und Ewigkeiten vor dem PC verbringen und sich sozial komplett zurück ziehen und quasi verwahrlosen oder sogar die Schule / Beruf / Studium schleifen lassen. Eine gewisse Gefahr besteht also immer bei derartigen Spielen und dies wurde auch unlängst und in aller Ausführlichkeit diskutiert in den diversen Medien.
Positive Askpekte der Online Rollenspiele
Aber warum werden nie die positiven Aspekte mal näher beleuchtet? Online-Rollenspiele können das soziale Miteinander virtuell sehr stark fördern . Teammanagement, schnelle Konfliktlösung und generelles Gruppenverhalten werden in den meisten Fällen gefördert. Bestes Beispiel hierfür sind die Raids in der ersten World of Warcraft Fassung ohne die Addons. Für einen Raid benötigte man 40 Spieler und natürlich einige Leute auf der Ersatzbank. Somit stellte ein Raid allein aus organisatorischer Sicht einen relativ großen Aufwand dar. Manche Gilden wurden durchaus ein wenig wie Betriebe organisiert: es gab die Chefetage, Vorarbeiter, Schichtleiter und normale Mitarbeiter. Wer hier nicht über genügend Sozialkompetenz verfügte (verantwortliches Handeln, Vorbereitung und auch mal anderen den Vorrang lassen) hat ganz schnell in die Röhre geschaut. Man musste und muss also recht gesellig für derartige Spiele sein – keine Spur von sozialer Isolation – zumindest virtuell nicht.
Das Spiel mit dem Glück
Glücksspiele und die dazugehörige Sucht werden auch oft thematisiert in den Medien. Jedoch bezieht man sich hier oftmals einfach nur auf Spielhallen und ähnliche Einrichtungen. Da wir aber in modernen Zeiten leben, haben die Glücksspielautomaten mittlerweile auch den Weg ins Internet gefunden, wie es auf www.platincasino.com/de/spielautomaten zu sehen ist. Einarmiger Bandit, Kartenspiele…alle möglichen Glücksspiele gibt es in den weiten des Internet zu finden. Meistens braucht man kein Geld zu investieren, aber es gibt auch Seiten die gegen Einsatz von echtem Geld Gewinnchancen in Aussicht stellen. Meiner Meinung nach geht davon eine sehr große Gefahr aus, da hier die Schwellen noch viel niedriger sind als im echten Leben. Immerhin hat man das Geld in der Hand, wenn man es in den Automaten wirft. Im Internet ist dies allerdings anders, da man hier nur mit virtuellem Geld hantiert. So kann man sehr schnell große Summen ausgeben, da man kein Gefühl für das Geld hat.
Egal ob es sich um Online-Rollenspiel-Sucht oder um Glücksspielsucht handelt. man sollte in beiden Fällen auf sich aufpassen und wie alles im Leben gilt auch hier: man sollte in Maßen genießen. Das erhält den Spielspaß und schützt auch die eigene (geistige) Gesundheit.
In diesem Hardware Special erkläre ich euch, wie ihr auch bei leistungsfressenden Games euren PC schön kühl halten könnt. Die richtige Gehäuse-Kühlung ist immer ein wichtiges Thema. Erst recht für diejenigen, die ihren Computer übertakten oder dies vor haben. Denn gerade beim Übertakten werden die betroffenen Bauteile, wie z.B. die CPU oder der Arbeitsspeicher noch wärmer, als sie es ohnehin schon tun. Bevor der Computer also den Hitzetod stirbt und zum Abschied letzte Rauchzeichen von sich gibt, sollte man sich also ein paar Grundlegende Gedanken über das richtige Cooling machen.
Reicht ein Lüfter? Oder müssen es mindestens drei sein? Und was hat der Standort des PCs mit Gehäusekühlung zu tun. Und vor allem: Wie ordne ich die Lüfter an, damit es möglichst kühl im PC Gehäuse bleibt. Und zwar auch dann, wenn ich den PC übertakte.
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Ein paar grundsätzliche Fakten über PC Lüfter
Wichtiger Tipp gleich am Anfang. Denn hat man einen Gehäuse Lüfter in der Hand, fragen sich viele: „In welche Richtung bläst so ein Lüfter eigentlich?“ Die Antwort ist relativ einfach. Die Luft wird in die Richtung geblasen, auf welcher der Lüfter seine Motor-Aufhängung hat. Also das Gerippe auf der „Rückseite“, an welcher der Motor befestigt ist.
Welche Größe ein Gehäuse Lüfter hat bzw haben kann, das hängt vom Gehäuse* ab. Dieses gibt aufgrund der vorhanden Bohrungen die verwendbaren Lüftergrößen vor. Wer also nicht selbst zum Dremel greifen will, ist hier also durchaus festgelegt. Durchgesetzt haben sich in der Regel 120mm Lüfter*.
Durchsatz und Drehzahl des Lüfters
In Shops wird gern die Lautstärke eines Lüfters angegeben. Und viele nutzen den Dezibel-Wert auch als wichtiges Kaufkriterium (teilweise auch als alleiniger Kaufgrund). Dennoch ist der angebende db-Wert meist vollkommen nebensächlich. Denn meist unterscheiden sich hier die Messverfahren der Hersteller deutlich. Was letztendlich bedeutet, dass dieser Wert allenfalls ein Vergleichswert bei Lüftern* des gleichen Herstellers sein kann. Deutlich wichtiger sind andere technische Details eines PC Lüfters.
Die wohl wichtigste Kenngröße eines Lüfters ist sein Durchsatz. Also die Menge Luft, die ein Lüfter innerhalb einer bestimmten Zeit bewegt. Denn nichts anderes macht ein Lüfter: Er bewegt vorhandene Luft – macht sie aber nicht kälter oder wärmer. Üblicherweise wird der Durchsatz eines PC Lüfters in m³/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben. Ein Lüfter mit einem Durchsatz von 80 m³/h bewegt also in einer Stunde 80 Kubikmeter Luft. Besonders wichtig wird dieser Wert später noch, wenn es darum geht verschiedene Lüfter im Gehäuse richtig anzuordnen. Von daher sollte man den Durchsatz seiner Lüfter kennen.
Die zweite wichtige Kennzahl eines Lüfters ist seine maximale Drehzahl. Diese wird üblicherweise in UPM oder RPM (Umdrehungen pro Minute / Rounds per Minute) angegeben. Je größer der Wert, desto schneller dreht sich der Lüfter.
Bringt man die Größe von Lüftern und ihre Drehzahl in einen Zusammenhang, ergibt sich folgende Faustregel:
[blockquote_box]Erstens: Je schneller ein Lüfter dreht, desto mehr Luft bewegt er.
Zweitens: Je größer ein Lüfter ist, desto langsamer kann er drehen um die gleiche Menge Luft zu bewegen, wie ein kleinerer Lüfter.
Drittens: Je langsamer ein Lüfter dreht, desto leiser ist er auch.[/blockquote_box]
Ein PC Lüfter sollte dementsprechend 120mm groß sein, einen Luftdurchsatz von mindestens 60 m³/h haben und dies bei höchstens 1500 UPM erreichen. Zusätzlich für Ruhe sorgen besonders geformte Rotorblätter und hochwertige Drehlager. All das sind die Punkte, die einen leisen und effizient arbeitenden Lüfter von einem lauten Lüfter unterscheiden.
Das Gehäuse und die Wärme
Der Luftstrom im Gehäuse
Es gibt PC Gehäuse, die über ein eigenes Belüftungskonzept verfügen. Dies ist aber nicht die Regel. In Standard Gehäusen gibt es eine Art von Airflow, mit der man im Grund wenig falsch machen kann: Vorne unten kalte Luft rein und oben hinten warme Luft raus.
Das hat dann den Vorteil, dass die Luft einmal quer durch das Gehäuse strömt. Vorbei an Festplatten, der Grafikkarte und dem Prozessor. Vom Grundprinzip her erreicht man diesen Luftstrom, indem man vorn/unten und hinten/oben jeweils Lüfter installiert. Wobei der vordere Lüfter kalte Luft in das Gehäuse bläst, während der hintere Lüfter warme Luft absaugt. Bei weniger stark geforderter Hardware kann man unter Umständen sogar auf den vorderen Lüfter verzichten. Denn kalte Luft wird ohnehin durch den entstehenden Luftstrom in das Gehäuse gesaugt.
Allerdings kann man den Luftstrom im Gehäuse durch geschickte Wahl und Anordnung der Lüfter noch deutlich optimieren. Und zwar in dem ich entweder einen Überdruck im Gehäuse erzeuge oder einen Unterdruck. Beide Methoden haben jeweils Vorteile. Allerdings bringen auch beide Methoden ihre eigenen Nachteile mit. Wie man das eine oder das andere hin bekommt hier kurz erklärt.
Überdruck oder Unterdruck
Wie stark die Kühlleistung eines Lüfterkonzepts letztendlich ausfällt, hängt in erster Linie davon ab, wie das Verhältnis von zugeführter kalter und abgeführter warmer Luft ist. Bei der Überdruck Methode führe ich mehr kühle Luft hinzu, als dass ich warme Luft absauge. Umgekehrt sauge ich bei der Unterdruck-Methode mehr warme Luft ab, als dass ich frische Luft hineinblase.
Die Überdruck Methode
Hier mal zwei Bilder, wie man sein Gehäuse mittels der Überdruck Methode kühlen kann. Bild 1 zeigt das Prinzip mit zwei Lüftern und Bild 2 mit drei Lüftern*. Die Lüfter sind jeweils grün dargestellt. Blaue Pfeile zeigen die Richtung der kalten Luft und rote Pfeile die der warmen Luft. Zudem ist jeweils der Durchsatz der einzelnen Lüfte dazu geschrieben. Dieser Wert ist hier nur beispielhaft und soll das Verhältnis zwischen zu- und abgeführter Luft zeigen.
Überdruck erzeugt mit 2 Lüftern
Überdruck erzeugt mit 3 Lüftern
Die Vorteile dieser Methode
vergleichsweise wenig Staub im Gehäuse
mittlere Kühlleistung
jede Gehäuseöffnung und jede Ritze dient der passiven Wärmeabfuhr
Grafikkarten ohne Direct Heat Exaust (DHE) werden besser gekühlt
Die Nachteile der Überdruck-Methode
kein Kamineffekt
der Airflow wird von den Gehäuseöffnungen bestimmt
die Kühlleistung von Downblow-CPU-Kühlern wird gestört
Grafikkarten mit DHE können den Effekt stören
Die Unterdruck-Methode
Etwas schwieriger zu bewerkstelligen, ist die Unterdruck Methode! Denn diese hängt ganz stark von der Art des Gehäuses ab. Denn dieses muss relativ dicht sein. Mesh-Design oder sehr viele vorhandene Gehäuseöffnungen stehen der Wirkung dieses Effekts nämlich entgegen, da so kein Unterdruck aufgebaut werden kann und der Effekt verpufft. Hier wieder zwei Bilder des Prinzips. Wieder mit zwei bzw drei Bildern. Für die Darstellung gilt das gleiche wie oben. Im Unterschied zur Überdruck Methode sieht man, dass die absaugenden (einzeln oder zusammen) Lüfter hier einen höheren Durchsatz haben, als die zuführenden Lüfter. Dies ist Voraussetzung für den Effekt.
Unterdruck mit 2 Lüftern
Unterdruck mit 3 Lüftern
Die Vorteile der Unterdruckmethode
Hohe Kühlleistung
Kamineffket
direkter Airflow
Unterstützt die Kühlleistung von Downblowern
Funktioniert mit allen DHE Grafikkarten
Die Nachteile der Unterdruck Methode
ohne Staubfilter sammelt sich sehr viel Staub im Gehäuse
Grafikkarten ohne DHE werden u.U. nur unzureichend unterstützt
Die Wahl des Gehäuses
Mainboard mit Downblow (Boxed) Lüfter
Das perfekte Gehäuse gibt es sich nicht! Vieles hängt auch von Deinem eigenen Geschmack ab. Grundsätzlich gilt aber, dass alles im Gehäuse, was den Luftstrom stört vermieden werden sollte. Plant man zum Beispiel den Einbau einer langen High-End Grafikkarte*, dann sollte man ein möglichst tiefes Gehäuse* nutzen. Denn die Grafikkarte teilt ansonsten den Luftstrom, was zu einer ineffizienten Kühlung des gesamten Computers führen kann. Auch stören viele Kabel im Gehäuse den Airflow. Dementsprechend sollte das Gehäuse die Möglichkeit bieten, das Innere in einen Aufgeräumten Zustand zu versetzen. Das Stichwort lautet hier Kabelmanagement.
Und wie oben schon angesprochen, sollte der Einbau möglichst großer Lüfter möglich sein, die sich sinnvoll platzieren lassen. So sollten Lüfte vor allem vorne und hinten, sowie im Gehäusedeckel bzw im Boden platziert werden können. Ein Seitenwand-Lüfter ist übrigens Unsinn . Der Einsatz in der Seitenwand macht eigentlich nur in einem einzigen Fall Sinn: Und zwar dann, wenn man einen Downblow-Boxed Lüfter nutzt und keinen Turmkühler. Warum das so ist, darum geht es dann auch in Teil II dieser Artikelserie
Netzteil oben oder unten?
Ein oben eingebautes Netzteil ist eigentlich mittlerweile eher eine Seltenheit und kommt im Grunde nur in älteren Gehäusen vor, die sich an die ATX Vorgaben halten. Bei modernen Gehäusen wird das Netzteil fast immer unten eingebaut, was ein paar sehr gewichtige Vorteile bringt. So wird das Netzteil am Boden nicht mit der Abwärme anderer Hardwareteile belastet und kann so wesentlich effizienter und auch leiser arbeiten. Das Verlängert zudem auch die Lebensdauer des Netzteiles. Und schöner aussehen tut es auch noch, da die Netzteil Kabel nicht in der Luft hängen.
In Teil II der Serie wird es dann darum gehen, wie wir unsere CPU ordentlich kühl halten und welche Fehler man dabei machen kann. [divider]
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Jeder, der schon einmal ein Computer Mainboard getauscht hat kennt das Teil. Und vielleicht hat er es sogar schon einmal verflucht, weil er sich beim Wechsel ein wenig die Finger geschrappt hat. Die ATX Blende oder wie das Teil richtig heist, das I/O-Shield liegt jedem Mainboard beim Kauf bei. Viele halten das I/O Shield sogar für so unwesentlich, dass sie ganz auf den Einbau verzichten. Und genau das kann ein bedeutsamer Fehler sein. Denn dem Teil kommt eine ganz wesentlich Aufgabe zu, das Mainboard vor Schaden zu bewahren. Staubschutz? Auch! Aber das ist nicht die eigentlich Aufgabe des I/O-Shields.
Was sofort erkennbar und somit offensichtlich ist, ist dass das I/O Shield die Freiräume zwischen den Mainboard Anschlüssen auf der Gehäuserückseite schließt. So wird das versehentliche Eindringen von kleinen Gegenständen in das Gehäuse verhindert. Und jeder weiß, dass eine lose im PC herumfliegende Schraube gerne mal für einen Kurzschluss sorgt. Und da die Anordung der Anschlüsse von Mainboard zu Mainboard unterschiedlich sind und jeder Hersteller hier sein eigenes Süppchen kocht, liegen die I/O Shields dem Mainboard auch entsprechend bei.
Ganz schön geladen
Allerdings ist nicht der Lückenschluss zwischen den Anschlüssen die Hauptaufgabe des Shields. Was die wenigesten wissen ist, dass das I/O Shield den Computer primär vor elektomagnetischer Strahlung und elektrostatischen Entladungen schützt. Und erst die sekundäre Aufgabe ist es, das Gehäuse vor dem Eindringen von Staub und Kleinteilen zu schützen.
Deswegen finden sich an den Öffnungen für die Mainboard Anschlüsse am I/O Shield auch kleine herausgestanzte Kontaktklammern. Richtig montiert berühren diese Klammern die Mainboard Anschlüsse. Der Grund ist einfach: Am Computer angeschlossene Periepherie Geräte können elektrostatisch geladen sein bzw auch Potentialunterschiede zum Mainboard aufweisen.
Diese Ladung muss beim Anschließen an den Computer abgeleitet werden. Dadurch, dass die Anschlüsse des Mainboards nun durch das I/O Shield mit dem Gehäuse in Kontakt und somit verbunden sind, geschieht die Ableitung über das PC-Gehäuse. Verzichtet man auf das I/O Shield kann das Mainboard also beim Anschließen eines Kabels durch eine Entladung beschädigt werden. Und das bedeutet den Tod des Mainboards. Und genau aus dem gleichen Grund sind PC Gehäuse auch aus Metall und nicht aus Kunststoff.
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