Das richtige Outfit zu Weihnachten

Ok, sie sind natürlich hässlich. Und sie sind hochgradig kitschig. Und im Normalfall würde niemand von uns auch nur daran denken so etwas anzuzuziehen. Aber Weihnachten ist grundsätzlich immer der Ausnahmezustand und nie der Normalfall. Und Weihnachten mit all seiner Deko, den vielen blinkenden, bunten Lichtern ist nun mal kitschig und je nach Talent des Schmückenden kann auch ein Weihnachtsbaum so richtig hässlich sein. Warum sollte man sich also nicht mal in Schale werfen und sich einen richtig coolen Weihnachtspullover überwerfen?

Weihnachtsmann, Rentiere und Schnee

Und ja, Weihnachtspullover sind grundsätzlich kein modischer Renner. Meist sind sie in sehr kräftigen Farben gehalten. Was dann in den allermeisten Fällen auf ein sattes, weihnachtliches Rot hinausläuft. Und als Motiv kommt meist der Weihnachtsmann, Rentiere oder beides zum Einsatz. Diese werden dann meist noch von jeder Menge Schneeflocken eingerahmt. Jap, das ist kitschig. Aber ich sagte ja schon, das Weihnachten kitschig ist.

Was Gamer und Nerds angeht, die sind ja ohnehin cooler als viele andere, die kommen bezüglich Weihnachtspullovern sowieso voll auf ihre Kosten. Schließlich gibt es auch Pullover, die eben nicht den Weihnachtsmann oder Rentiere als Motiv haben. Es gibt für Gamer auch viel passendere Weihnachtspullover mit richtig coolen Motiven.

Star Wars xmas

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Pullover mit Darth Vader als Motiv? Gibt es. Aber da es ja Weihnachtlich sein soll, trägt Darth Vader auf seinem markanten Helm selbstverständlich noch zusätzlich eine Weihnachtsmütze. Ich erwähnte schon, dass Weihnachten kitschig ist. Das macht nun mal auch vor Darth Vader nicht halt.

Ganz ähnlich sieht das mit den ebenfalls aus Star Wars bekannten Wookies aus. Auch die finden sich mit Weihnachtsmütze ausgestattet auf dem ein oder anderen Weihnachtspullover wieder.

Ein solcher Weihnachtspullover mit weihnachtlichem Star Wars Motiv ist natürlich umso cooler, wenn man bedenkt, dass am 19. Dezember 2019 der neue Star Wars Teil in die Kinos kommt. Zu Star Wars: der Aufstieg Skywalkers wäre dann im Grund die Gelegenheit einen solchen Pullover zu tragen.

Viele weitere Motive

Aber auch wenn man nicht gerade der Star Wars Fan ist, finden sich im Netz eine ganze Reihe weiterer Weihnachtspullover Motive, die sich ganz klar an Gamer richten. So lassen sich Pullover mit PacMan oder Nintendo Motiven finden oder aber auch Motive zu diversen anderen Games und Filmen.

Mit einem solchen Outfit ausgestattet, kann Weihnachten auch für einen Gamer kommen.

Gaming unter Linux?

Vor noch nicht allzu langer Zeit war das vollkommen undenkbar: Linux als Betriebssystem für Gamer. Mittlerweile hat sich diese Einstellung durchaus geändert und immer mehr Gamer und Firmen sehen im freien OS Linux eine tatsächliche Alternative.

Trend zu Linux?

So sieht zum Beispiel Valve hier einen deutlichen Trend. Laut dem Steam Entwickler nutzen zunehmend immer mehr Gamer Linux als Betriebsystem. So erweiterte Valve den Steam Play Service bereits letztes Jahr um Proton. Dies erlaubt native Windows-Spiele auch auf den zahlreichen Linux-Distributionen zu spielen, da es sich um eine auf Wine basierende Kompatibilitätsebene handelt.

Steam Linux Client

Da dies vollständig in den Steam Linux Client integiert ist, lassen sich Games auch unter Linux genauso komfortabel starten, wie unter Windows. Und zwar selbst dann, wenn gar keine spezielle Linux Version des Games existiert. Gamer die gerne auf ihrem Notebook, Linux Laptop zocken, dürfte das eine gute Sache sein. Angeblich funktionieren so ungefähr 4000 Games auch unter dem freien Betriebssystem. Und dank diverser Updates, die mit der Zeit eingespielt werden, werden es zunehmend mehr Spiele, die man auch unter Linux spielen kann.

Warum hier ein Trend vorhanden ist, lässt sich allerdings schwer sagen. Fakt ist aber, dass Linux ganz allgemein als performanter als andere Systeme gilt. Was natürlich gerade für Gamer von großem Vorteil sein kann, weil die Leistung, die nicht schon das Betriebssystem beansprucht, dann dem Game zu Verfügung steht.

Geringe Einnahmen durch Linux Versionen

Das Problem bei der ganzen Sache ist allerdings, dass die Linux Gaming Community im Vergleich trotz des Trends noch sehr, sehr klein ist. Für Spiele Entwickler lohnt es sich von daher oftmals nicht eine spezielle Linux Version eines Games auf den Markt zu bringen. So würden, laut Aussage eines Spiele Entwicklers, die Einnahmen durch Linux Version eines Games geringer ausfallen, als die Zinseinnahmen auf dem Konto des Entwicklers. Und das ist natürlich für die Studios keine große Motivation in Zukunft auf Linux zu setzen. Valve hingegen sieht die Zukunft des Gamings scheinbar weiterhin bei Linux.

Welche Komponenten braucht eine Wasserkühlung?

Wasserkühlungen gelten unter Hardware Enthusiasten als Non Plus Ultra Lösung für des Kühlen eines Computers. Vor einigen Jahren war es auch noch so, dass eine Wasserkühlung in Sachen Effizienz einer reinen Luftkühlung durchaus überlegen war. Mittlerweile ist es aber so, dass eine gute Luftkühlung hier durchaus mithalten kann und auch beim Übertakten noch Reserven aufweist.

Aber gerade sogenannte Custom Wasserkühlungen haben vor allem den Vorteil, dass sie richtig gut aussehen können. Und natürlich sind noch immer sehr Effizient. Sie haben also ihre Daseinsberechtigung.

Aber aus welchen Komponenten besteht nun eine Wasserkühlung?

Die Pumpe

Da haben wir zunächst quasi das Herzstück einer Wasserkühlung. Die Pumpe. Die funktioniert auch in einem PC grundsätzlich wie eine Garten Wasserpumpe. Sie ist nur deutlich kleiner. Aufgabe ist es natürlich hier das Wasser im System zirkulieren zu lassen und somit die Wärme der CPU oder der GPU somit abzuführen.

Der Ausgleichsbehälter

Der Ausgleichsbehälter erfüllt als wichtigste Aufgabe dafür zu sorgen, dass immer ausreichend Wasser im System ist. Es ist quasi ein Vorratsbehälter. Was viele allerdings auch vergessen ist, dass er auch dafür sorgt, dass das Wasser Luftblasenfrei zirkuliert. Aus einem ähnlichen Grund wird der Behälter auch immer direkt vor der Pumpe installiert. Somit ist sichergestellt, dass die Pumpe nicht trocken läuft und deshalb Schaden nimmt.

Der CPU Kühler

Der CPU Kühler einer Wasserkühlung übernimmt grundsätzlich die gleiche Aufgabe, die auch ein Luftkühler hat. Er führt Hitze von der CPU ab. Nur eben nicht durch einen Luftstrom, sondern durch Wasser. Dieses durchströmt die Komponent und führt somit die Wärme ab. Ein CPU Wasserkühler zu installieren, ist nicht sonderlich schwer und unterscheidet sich auch kaum von der Installation eines Luftkühlers.

Der GPU Kühler

Die Aufgabe des GPU Kühlers ist natürlich ähnlich, wie die des CPU Kühlers. Nur dass eben der Prozessor und noch eine Reihe anderer Komponenten auf der Grafikkarte gekühlt werden. Und von diesen Komponenten gibt es auf einer Grafikkarte eine ganze Reihe. Deswegen umschließt der CPU Kühler auch quasi die ganze Grafikkarte. Das macht den Umbau allerdings auch recht kompliziert. Dies kann sich aber lohnen, da eine Wasserkühlung bei einer Grafikkarte besonders effizient wirkt.

Der Radiator

Das in der Wasserkühlung zirkulierende Wasser erwärmt sich mit der Zeit natürlich auch. Damit es aber dann weiterhin Wärme von den PC Komponenten abführen kann, muss es selbst wieder abgekühlt werden. Diese Aufgabe erledigt der Radiator. Das Grundprinzip ist das gleiche, wie bei einem Autokühler. Der Radiator besteht aus vielen kleinen Lamellen, die vom Wasser durchflossen werden. Somit entsteht eine größere Oberfläche, die dafür sorgt, dass die Wärme des durchfließenden Wassers an die Umgebung effizienter abgegeben werden kann. Damit dieser Vorgang besser funktioniert, sind in der Regel Venitilatoren auf dem Radiator installiert, die dafür sorgen, dass Warme Luft vom Radiotor weg abgeführt wird.

Schläuche und Rohre

Natürlich müssen Radior, Kühler, Pumpe und Ausgleichsbehälter auch miteinander verbunden werden. Andernfalls kann das Wasser ja nicht zirkulieren. Es muss ja ein Wasserkreislauf entstehen. Diese Verbindung wird entweder mittels Kunststoffschläuchen oder sogar Kunststoffrohren bewerkstelligt. Für Anfänger sind Schläuche leichter zu verbauen. Rohre hingegen sind eher etwas für Fortgeschrittene, da die Rohre mittels Heißluft in Form gebogen und auch immer auf eine extakte Länge gebracht werden müssen. Schläuche hingegen sind flexibel und können somit sehr leicht in Form gebracht werden.

Wie sollte ein Gaming Raum aussehen?

Für viele wäre es ganz sicher das höchste aller Gefühle: Ein eigenes Gaming Zimmer. Nicht einfach ein Raum, in dem neben vielen anderen Dingen auch noch ein Computer steht. Nein, ein eigener Raum, der sich in seiner kompletten Gestaltung dem Gaming widmet. Doch wie sollte der aussehen und wie sollte er eingerichtet sein?

Nun, natürlich ist ein solches Zimmer mal nicht nebenbei eingerichtet. Und natürlich ist es durchaus auch mit relativ hohen Kosten verbunden. Allerdings dürfte das der ein oder andere auch in Kauf nehmen.

Die richtige Farbe an der Wand

Wie es letztendlich aussieht, das Gaming Zimmer, ist natürlich in erster Linie Geschmackssache. Das fängt schon bei den Wänden an, die natürlich auch gestrichen werden wollen. Das Wand streichen, also welche Farbe die Wände erhalten sollen, hängt natürlich auch davon ab, was man mit der Farbgestaltung erreichen möchte. So sind helle oder gar weiße Wände sicherlich besser, sofern man die Wände später mit farbigen LED Licht bestrahlen möchte oder auch mal das Bild eines Beamers spontan an die Wand werfen möchte. Dunkle Farben an der Wand sind dagegen das Mittel der Wahl, wenn man in seinem Gaming Zimmer ein fast „höhlenartiges“ Feeling erreichen möchte.

Als nächstes sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Möbel im Zimmer aufgestellt werden sollten. Denn mit einem Schreibtisch und einem simplen Bürostuhl ist es ganz sicher nicht getan. Erstens wäre es ganz schön karg in dem Zimmer. Und simple Bürostühle eigenen sich nun mal nicht für längere Gaming Sessions. Also, welche Möbel sollten unbedingt rein in das Zimmer

Das Sofa

Ein Sofa ist ein Muss in solch einem Zimmer. Und dann am besten ein richtig großes, fettes Sofa. Idealerweise stellt man eine sogenannte Wohnlandschaft ins Zimmer. Das ist umso wichtiger, je mehr man dazu neigt Games auf der Konsole zu zocken. Denn diese werden klassischerweise vom Sofa aus gespielt. Aber auch grundsätzlich braucht man ein Sofa, falls mal Freunde da sein sollten oder wenn man sich einfach mal auf das Sofa lümmeln möchte. Ein Sessel oder Sitzsack dürfte für den ein oder anderen Konsolengamer sicher auch ein geeignetes Sitzmöbel sein.

Gaming Chair

PC Gamer sollten ihr besonderes Augenmerk auf einen geeigntes Sitzmöbel lenken. Schließlich kann es passieren, dass man auf diesem einige Stunden zubringt. Darum sollte man hier auf einen besonders ergonomischen Stuhl achten und diesen idealerweise vor dem Kauf auch mal probesitzen. Billige Bürostühle sorgen am Ende nur für Rückenbeschwerden und günstige Pseudogaming Stühle sind in der Regel ziemlich schnell kaputt und durchgesessen. Hier lohnt es sich also in der Tat lieber mal ein paar mehr Euro in die Hand zu nehmen.

Der Tisch

Im Gegensatz zu Gaming Stühlen hält der Markt kaum Tische bereit, die auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten sind. Darum gilt es beim Kauf darauf zu achten, dass er groß genug ist. Schließlich brauchen 1-2 große Monitore, Tastatur, Maus und wahrscheinlich auch noch Lautsprecher genügend Platz und etwas Spielraum sollte dann noch übrig bleiben. Und natürlich sollte der Schreibtisch idealerweise über geeignete Kabelführungen verfügen. Nichts ist hässlicher als der Kabelsalat hinter dem Schreibtisch.

Der Gaming PC

Wie ein Gaming PC ausgerüstet sein sollte, das ist natürlich ein Thema für sich. Aber wenn man schon dabei ist, kann man ja ein Gehäuse kaufen, welches zum Gesamtdesign des Raumes passt. Idealerweise lässt sich das Beleuchtungskonzept des PC, der Tastatur und der Maus auch noch ein die Beleuchtung des Raumes anpassen.

Dekorationen

Zu guter Letzt dann noch ein paar Poster von Blockbuster Games an die Wand. Besonders edel sieht das natürlich aus, wenn die Poster gerahmt sind. Und dann noch eine vielleicht eine Vitrine aufgestellt, in die man vielleicht Pokale, PC Hardware oder Modelle stellen kann. Und schon verstärkt sich die Wirkung des Gaming Zimmers immer mehr.

Grundsätzlich ist ein solches Gaming Zimmer natürlich Geschmackssache. Aber mit etwas Fantasie wird so ein Zimmer eine richtig coole Sache.

Barbie als Browsergame – es muss nicht immer eine App sein

Sogennannte Browsergames waren mal eine ganze Zeit lang der ganz große Renner. Der Grund war dabei sehr einfach. Zum einen boten sie durchaus einen ordentlichen Zeitvertreib. Dabei waren und sind Browsergames in der Regel so einfach gestrickt, dass man sofort los legen kann. Und zwar ohne dass man sich zunächst in ein komplizertes Gameplay hineinarbeiten muss.

Hinzu kommt, dass ein Browsergame in den wohl meisten Fällen, es gibt durchaus auch Ausnahmen, gänzlich ohne Installation auskommt. Browsergames sind also Spiele, die ohne großen Aufwand einfach nur dem Zeitvertreib dienen.

Smartphones haben die Ära der Browsergames zunächst beendet.

Allerdings war die ganz große Zeit der Browsergames dann doch irgendwann auch vorbei. Und der Grund war wie in vielen anderen Fällen auch: Das Smartphone. Dieses erlaubte durch die Installation von Gaming Apps eben auch sich die Zeit auf unkomplizierte Art und Weise mit einem netten Game zu vertreiben. Und das, da das Smartphone ja mobil ist, quasi immer und vor allem überall. Dabei wird der Gelegenheitsspieler bei den meisten Gaming Apps auch nicht von einem überkomplexen Gameplay überfordert.

Das Problem bei den Gaming Apps ist allerdings wieder, dass man sie auf dem Smartphone oder Tablet zunächst erst wieder aus den jeweiligen Stores herunterladen und dann installieren muss. Was zwar an sich keinen großen Aufwand bedeutet. Allerdings kann sich dieser Aufwand durchaus summieren, sobald man vielleicht mal ein paar mehr Spiele ausprobieren möchte. Zumal der Speicher eines Smartphones natürlich auch begrenzt und nicht unendlich ist. Schließlich sind die App Stores voll mit den unterschiedlichsten Games. So voll dass es nahezu unübersichtlich ist. Und mal eben ein Game ausprobieren – das funktioniert in der Regel nicht.

Die Stunde der Browsergames

Und an dieser Stelle spielen Browsergames ihre Vorteile wieder aus. Diese kann man ja, wie ich oben schon erwähnt habe, ganz unkompliziert und ohne Installation sofort im Browser spielen. Und das durchaus auch auf dem Smartphone. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderlicht. Was auch erklärt, warum sich als Game zum Beispiel auch Barbie bei Fizgames findet. Games, die sich offensichtlich an Kinder richten.

Wer jetzt allerdings die alten Browsergames noch in Erinnerung hat, wird sich daran erinnern, dass diese technisch und grafisch gesehen doch sehr, sehr einfach und simpel gehalten waren. Dies lag natürlich an den technischen Einschränkungen, die früher ansehnliche und eindrucksvolle Browsergames verhinderten. Das hat sich dank HTML5 mittlerweile und zum Glück auch geändert. Dank HTML5 haben Browsergames in Bezug auf Gameplay, Grafik und Sound enorme Fortschritte gemacht und brauchen sich in der Tat auch vor so mancher Gaming App nicht verstecken.

Bilder mit EaseUS Data Recovery Wizard wiederherstellen

Ich glaube es gibt nicht viel, was ärgerlicher ist als aus Versehen gelöschte Bilder. Gerade dann, wenn es sich beispielsweise um Bilder aus dem letzten Urlaub, vom Hund als Welpen oder auch um coole, persönliche ingame Screenshots handelt. Dass man Daten und eben auch Bilder mal versehentlich löscht, passiert oft schneller als man denkt. Doch unter gewissen Umständen, sind die Bilder möglicherweise noch zu retten.

Ruhe bewahren und keine neue Daten speichern

Als erstes gilt: Ruhe bewahren. Sobald man bemerkt, dass man Bilder gelöscht hat oder versehentlich den USB Stick formatiert hat, auf dem die Bilder gespeichert waren, sollte man auf keinem Fall neue Daten auf dem Datenträger mehr speichern. Denn grundsätzlich ist es so, dass durch simples Löschen oder eine sogenannte Schnellformatierung die Daten nicht wirklich gelöscht sind. Einfach ausgedrückt wird nur der von den Daten ursprünglich belegte Speicherplatz als frei markiert. Das bedeutet, solange keine neuen Daten geschrieben werden, sind die alten Daten noch vorhanden. Folglich können sie auch mit dem richtigen Tool wieder hergestellt werden.

Das richtige Werkzeug

An dieser Stelle kommt dann zum Beispiel EaseUS Data Recovery Wizard Free ins Spiel. Mit diesem Tool lassen sich versehentlich gelöschte Daten recht einfach wieder herstellen. Dazu muss man auch kein Data Recovery Profi sein, denn offensichtlich richtet sich das Tool an Laien. Laien die ohne viel Aufwand ihre Daten wieder haben wollen.

Dementsprechend einfach gestaltet sich nach der Installation des Tools auch der gesamte Vorgang. Im Grunde muss man lediglich dem Data Recovery Wizard den „gelöschten“ Datenträger auswählen. Das kann ein USB Stick, eine SD Card oder auch eine ganze Festplatte sein. Also im Prinzip alle üblichen Speichermedien. Hat man dies erledigt, beginnt auch schon der Scanvorgang, bei dem man als Nutzer nicht eingreifen muss.

Ist der Scanvorgang abgeschlossen, zeigt der EaseUS Data Recovery Wizard alle gefunden Daten an. Vorteil ist, dass er dazu auch deren ursprüngliche Dateinamen nutzt, was die Identifikation doch erheblich erleichtert. Dem Nutzer fällt nun die Aufgabe zu, diejenigen Dateien auszuwählen, die wieder hergestellt werden sollen und an welchem Speicherort diese Daten nun gespeichert werden sollen. Hier muss man als Nutzer allerdings darauf achten, dass sich der neue Speicherort nicht auf dem gleichen Datenträger befindet. Beispiel: Sollte man die Daten eines USB Sticks wieder hergestellt haben, sollte man diese Daten zunächst mal auf der Festplatte speichern.

Das klingt alles sehr einfach und ist es im Grunde auch. Gelöschte Bilder oder eine formatierte SD-Karte wiederherstellen ist also kein Problem für ein solches Tool. Sofern die Voraussetzungen stimmen. Denn es gibt natürlich Begebenheiten, an denen derartige Tools alle an ihrer Grenze geraten.

Wo alle Tools an Grenzen geraten

Und das ist der Fall, wenn Daten bereits durch neue Daten überschrieben worden sind. Dann sind die alten Daten schlicht und ergreifend weg und können auch nicht wieder hergestellt werden.

Und der zweite Fall ist, wenn statt einer Schnellformatierung eine normale Formatierung durchgeführt wurde. Die meisten Betriebssysteme (Windows auch) führen eine eine sogenannte Mid Level Formatierung durch. Und das bedeutet, dass während der Formatierung sämtliche Daten mit NULLEN überschrieben werden. Somit sind die alten Daten physisch und permanent gelöscht und können selbst von spezialisierten Datenrettungsunternehmen nicht mehr rekonstruiert werden.

Deswegen schrieb ich anfangs ja: Ruhe bewahren und keine weiteren Daten auf dem Datenträger speichern. Dann kann man auch sehr einfach seine Daten mit Tools wie dem EaseUS Data Recovery Wizard (https://www.easeus.de/ ) retten.