Die Geschichte der Battlefield Serie

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Vor wenigen Tagen erschien Battlefield Hardline und versucht mit einem leicht abgeändertem Gameplay frischen Wind in die langjährige Serie zu bringen. Zwar sind die internationalen Reviews zum Spiel eher gemischt, aber der Erfolg des Titels steht außer Frage. Auch wenn der aktuelle Battlefield Titel nicht vom schwedischen Entwicklerstudio Digital Illusion CE (DICE) entwickelt wurde bleibt man dennoch der Linie der Serie treu.
Aber woher kommt Battlefield eigentlich? Seit Ende der 90er Jahre gehört die Reihe zum festen Bestandteil des Gaming und ist den meisten Zockern ein Begriff. Grund genug um mal zusehen, woher die Serie eigentlich kommt und wohin sie gehen wird.

Die Anfänge der Battlefield Serie

Den Ursprung der Serie markiert das 1999 für den PC erschienene Codename: Eagle, welches vom schwedischen Studio Refraction Games entwickelt wurde. Ein Jahr später wurde Refraction Games von DICE aufgekauft.
Codename: Eagle stellte mit den nutzbaren Fahrzeugen im Ego-Shooter Bereich damals einen Meilenstein da und legte somit den Grundstein für den Erfolg der kommenden Teile der Battlefield Serie. Die sogenannte Refractor Engine wurde (natürlich in modifizierter Form) auch in Battlefield 1942 und Battlefield 2 angewendet. Im Gegensatz zu den anderen Titeln der Reihe lag der Schwerpunkt des Spiels allerdings auf dem Singleplayer, jedoch erfreute sich das Fahrzeug-Gameplay wachsender Beliebtheit in der damaligen Gaming Community. Auch das abstrakte Genre im fiktiven Russland rund um das Jahr 1917 wirkt aus heutiger Sicht auf die Battlefield-Serie etwas schräg.

Geldgeber EA Games und Battlefield 1942

Mit dem eingekauften Studio, der Engine und dem potenten Geldgeber EA Games erschien im Jahre 2002 Battlefield 1942 – eines der einflussreichsten Spiele der letzten Dekade. Wie auch Codename: Eagle setzte der Ego-Shooter auf Fahrzeugkämpfe und perfektionierte dies gegenüber Codename: Eagle. Mit Battlefield 1942 wurden die Grundsäulen der Serie festgelegt: riesige Karten, 64 Spieler und verschiedene Fahrzeuge (Luft, Boden und Wasser). Das Spiel schlug ein wie eine Granate und war auf beinahe jeder LAN-Party vertreten. Wie der Name schon verrät ist Battlefield 1942 im zweiten Weltkrieg angesiedelt und lässt die Spieler die Rolle der Achsenmächte oder der Allierten übernehmen.

Rund 2 Jahre später erschien 2004 dann Battlefield Vietnam, welches das Setting in den Vietnam Krieg verlegte und es Spielern ermöglichte als US-Amerikaner und NVA Soldaten erneut die riesigen Karten unsicher zu machen. Erstmals konnte man auch Hubschrauber fliegen. Immer mehr wurde der Eroberungs-Modus die feste Größe der Serie. Beide Teams kämpfen dabei um die Kontrolle mehrerer Punkte bzw. Fahnen um somit die Tickets (Jeder Wiedereinstieg eines Spielers nach dem Tod kostet 1 Ticket) des gegnerischen Teams auf Null zu bringen. Grafisch und spielerisch gab es allerdings nur minimale Fortschritte gegenüber Battlefield 1942.

Mitte 2005 machte das Spiel dann einen Satz nach vorne und verlegte das Setting in die Gegenwart. Diesmal waren auch mehr Parteien mit an Bord des Spiels. Neben USA und China waren auch europäische Streitkräfte und Armeen des nahen Ostens vertreten. Gegenüber den Vorgängern wurde mehr Wert auf Taktik und Teamplay beim Spiel gelegt und auch die Grafik wurde stark aufgebohrt. Durch mehrere erschienene Addons wurde das Spiel immer umfangreicher und bot sehr viel Spielzeit. Wie auch bei den anderen zuvor erschienen Battlefield Teilen verzichtete man auf einen Singleplayer Modus – abgesehen vom Kampf gegen Bots auf den Karten.

Battlefield 2142 erschien als nächster großer Ableger der Serie Ende 2006 und wendete sich komplett von den realistisch angehauchten Fraktionen ab und spielt in der fiktiven Zukunft der Erde. Dennoch blieb das klassische Battlefield Feeling erhalten, da man noch immer auf Land-, Luft und Wasserfahrzeuge setzte. Nur stampften hier große Roboter über das Schlachtfeld statt klassischer Panzer. Auch kamen einige neue Spielmodi hinzu wie beispielsweise Carrier-Assault. Hierbei muss man das Gegnerische fliegende Schlachtschiff zerstören, jedoch muss man zuvor das Schild des Schiffes mittels auf dem Boden stationierten Raketen ausschalten. Danach konnten Infanterie-Einheiten mittels Jetpack ähnlichen Kapseln oder kleinen Schiffen das Trägerschiff besteigen und sich bis zum Kern vorkämpfen. Dennoch war der bereits in Battlefield 1942 eingeführte Eroberungsmodus die beliebteste Spielvariante.

Zurück in die Gegenwart

Battlefield Bad Company 1 und 2 erschienen in den Jahren 2008 und 2010 und verlagerten das Spielgeschehen wieder zurück in die Gegenwart. Anders als bei den vorherigen großen Teilen der Serie lag der Fokus allerdings auf kleineren Maps und führte zwei neue Kernelemente der Spielserie ein. Zum einen wäre der Assault Modus zu erwähnen, bei welchem jeweils 2 Punkte vom angreifenden Team übernommen und für eine gewisse Dauer gehalten werden müssen. Sind diese zerstört wird der nächste Teil der Karte freigeschaltet und erneut muss man 2 Punkte einnehmen, bis letztendlich die letzte Position eingenommen wurde. Das größere und wichtigere Element der Serie stellt allerdings die Möglichkeit dar Umgebung und Gebäude zu zerstören. Gebäude, Bäume und bis zu einem gewissen Grad auch die Umgebung waren komplett zerstörbar, was völlig neue Gameplay-Optionen ergab und obendrein auch noch bombastisch aussah. Dennoch vermissten Fans ein anderes wichtiges Element der Serie: die gewaltigen Maps mit bis zu 64 möglichen Mitspielern.

Erst in 2011 sollten Fans ihre gewaltigen Maps mit vielen Mitspielern wiederbekommen dank dem Erscheinen von Battlefield 3, welches ebenfalls in der Gegenwart spielt. Grafisch machte das Spiel nochmals einen gewaltigen Satz nach vorne dank der Frostbite 2.0 Engine. Die Möglichkeit der Zerstörung von Gebäuden wurde nochmals erweitert und räumte Battlefield erneut eine Sonderrolle ein, da kein anderes Game die Zerstörung der Umgebung derart zelebrierte.

Rund ein Jahr später erschien Battlefield 4, welches eine konsequente Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger darstellte und auf das bewährte Prinzip setzte. Freischaltbare und modifizierbare Waffen motivieren zum Weiterspielen und auch die Grafik wurde nochmals massiv aufgebohrt. Auch die Zerstörung wurde verfeinert: das sogenannte Levolution Prinzip nutzt die Möglichkeiten der Engine in Sachen Zerstörung weiter aus. So konnte durch die Zerstörung einiger kritischer Punkte auf der Karte selbige massiv verändert werden. Auf einer Map konnte beispielsweise ein Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht werden und somit die Karte an sich veränderte und sich neue Optionen auftaten. Dennoch stand Battlefield 4 teilweise massiv in der Kritik bei den Fans, da es viele Bugs und ähnliches gab.

Battlefield Hardline

Trailer zu Battlefield Hardline

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Mit dem nun kürzlich erschienen Spiel Battlefield Hardline versucht man nun etwas frischen Wind in die Serie zu bringen.  Visceral Games war diesmal für die Entwicklung verantwortlich – das Studio ist vor allem für die Dead Space Reihe bekannt. Anders als bei den anderen Teilen der Serie geht es diesmal allerdings nicht um militärische Konflikte, sondern um Polizei und Kriminelle. Jedoch fühlen sich Veteranen der Serie hier direkt zuhause, da es auf die Tugenden der Vorgänger setzt und ebenfalls die Frostbite Engine benutzt. Neben einigen neuen Spielmodi gibt es allerdings kaum Neuerungen, was allerdings auch nicht wirklich schlecht ist. Es ist ein vollwertiges Battlefield und fühlt sich im Prinzip so an.

Während Visceral Games an Battlefield Hardline werkelte hat der ursprüngliche Entwickler DICE ein wahres Ass im Ärmel, denn die Schweden entwickeln Star Wars: Battlefront. Wann genau das Spiel erscheinen soll oder genauere Details gibt es leider noch nicht, aber das Spiel wird unter Garantie wie eine Bombe einschlagen dank der starken Lizenz.


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Science Fiction Fans müssen sich gedulden

Das Weihnachtsgeschäft steht direkt vor der Tür. In ungefähr einem Monat ist schon wieder Heiligabend und auch die Supermärkte platzen über voller Weihnachtsdekoration und zur Jahreszeit passender Speisen und Süßigkeiten. Gleichzeitig ist die Zeit vor Weihnachten auch die Hauptsaison für die Game Industrie. Von Oktober bis Dezember hauen die Publisher Spiele ohne Ende raus und dazu gehören hauptsächlich hochkarätige Titel. Assassins Creed, das neue World of Warcraft Addon, ein weiterer Teil der Dragon Age Saga – mehr als genug zu tun für Fans von Videospielen möchte man meinen. Wer da wirklich alle Titel spielen möchte wird ganz schnell mal rund 200 bis 300 Euro los.

Es kann aber natürlich auch sein, dass diese Art von Spielen für den ein oder anderen uninteressant sind, da es sich dabei in der Regel um Rollenspiele handelt. Fans von Weltraumspielen gehen leer aus, denn Star Citizen lässt weiterhin auf sich warten. Ich persönlich bin ja auch selbst ein Fan von derartigen Spielen, nur leider gibt der Markt da nicht sonderlich viel her im Moment.

Wirklich interessant sind im Moment nur wenige Titel mit Weltraum bzw. Sci-Fi Setting. Allen voran EVE Online, das beinahe so lange auf dem Markt ist wie der Branchen Primus World of Warcraft. Das Spiel wird immer noch mit Updates und neuem Content versorgt und erfreut sich großer Beliebtheit. Erst vor rund einem Monat erschien das Oceanus Update, welches unter anderem die Grafik des Spiels etwas aufpolierte und weiteren Inhalt für Spieler bringt.

Auch Star Trek Online schlägt ungefähr in die selbe Kerbe und sollte man als Fan von Sci-Fi und Raumschiffen durchaus mal anschauen. Das Spiel ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber es wird immer noch ständig Nachschub an neuem Content geliefert. Und es ist kostenlos spielbar, was ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.

Wo wir gerade bei kostenlos sind. Star Wars: The Old Republic ist zwar nur im weitesten Sinne ein Weltraumspiel, aber vor einigen Monaten wurde per Patch eine Art Dogfight Modus eingeführt. Wie man es von Star Wars aus den Filmen kennt kann man sich hier knallharte Gefechte im Weltraum liefern. Kurzweilig, aber spaßig.

Abseits der großen Titel gibt es aber noch kleinere Spiele, die wirklich nur für Zwischendurch gedacht sind. Bei den Weltraum Browsergames gibt es einige Auswahl, wie auch die Übersicht auf weltraumspiele.com zeigt. Jedoch sollte man seine Erwartungen hier etwas zurückstecken, denn diese Titel reichen von der Qualität her selten an die Triple A Titel heran. Als bestes Beispiel gilt hier wohl Battlestar Galactica, welches euch passend zur Serie die Steuerung über die wendigen, kleinen Kampfschiffe übernehmen lasst. Ihr könnt sogar in die Rolle der ikonischen Zylonen schlüpfen auf Wunsch.

Wem das alles nicht gefällt wird sich wohl in Geduld üben müssen. Star Citizen wird sicherlich den Thron der Weltraumspiele besteigen, aber das Release wird sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Man munkelt hier von frühstens 2016, eher 2017.

Spielsucht oder Hobby?

Die Diskussion ist beinahe so alt wie das Internet selbst: Sind Spiele nur ein Hobby oder ist es eine Sucht? Vor allem Online-Rollenspiele werden oft so dargestellt, als wären sie eine Art virtuelle Droge und sie werden in beinahe jeder TV-Dokumentation demonisiert und in eine Ecke mit der Glücksspielsucht gestellt. Aber Computerspiele gerade häufig in die Schussbahn von Politik und den seriösen Medien und TV-Dokumentionen – spätestens dann, wenn wieder einmal ein Jugendlicher etwas sehr schlimmes macht. Dabei werden aber allzu oft die positiven Aspekte solcher Online-Rollenspiele ausgeblendet. Eine wirklich neutrale Berichterstattung findet nur in den seltensten Fällen statt.

Rollenspiele werden grundsätzlich dargestellt, dass sie stundenlang an den PC fesseln und das man ohne großen Zeitaufwand keinerlei Fortschritte erzielt. Diese Argumentation begegnet einem ständig und sie ist auch prinzipiell richtig. Diese Spiele basieren darauf, dass man Zeit investiert seinen Charakter zu verbessern oder zu leveln. Es gibt sicherlich einige Fälle, bei denen Spieler schlicht die Kontrolle verlieren und Ewigkeiten vor dem PC verbringen und sich sozial komplett zurück ziehen und quasi verwahrlosen oder sogar die Schule / Beruf / Studium schleifen lassen. Eine gewisse Gefahr besteht also immer bei derartigen Spielen und dies wurde auch unlängst und in aller Ausführlichkeit diskutiert in den diversen Medien.

Positive Askpekte der Online Rollenspiele

Aber warum werden nie die positiven Aspekte mal näher beleuchtet? Online-Rollenspiele können das soziale Miteinander virtuell sehr stark fördern . Teammanagement, schnelle Konfliktlösung und generelles Gruppenverhalten werden in den meisten Fällen gefördert. Bestes Beispiel hierfür sind die Raids in der ersten World of Warcraft Fassung ohne die Addons. Für einen Raid benötigte man 40 Spieler und natürlich einige Leute auf der Ersatzbank. Somit stellte ein Raid allein aus organisatorischer Sicht einen relativ großen Aufwand dar. Manche Gilden wurden durchaus ein wenig wie Betriebe organisiert: es gab die Chefetage, Vorarbeiter, Schichtleiter und normale Mitarbeiter. Wer hier nicht über genügend Sozialkompetenz verfügte (verantwortliches Handeln, Vorbereitung und auch mal anderen den Vorrang lassen) hat ganz schnell in die Röhre geschaut. Man musste und muss also recht gesellig für derartige Spiele sein – keine Spur von sozialer Isolation – zumindest virtuell nicht.

Das Spiel mit dem Glück

Glücksspiele und die dazugehörige Sucht werden auch oft thematisiert in den Medien. Jedoch bezieht man sich hier oftmals einfach nur auf Spielhallen und ähnliche Einrichtungen. Da wir aber in modernen Zeiten leben, haben die Glücksspielautomaten mittlerweile auch den Weg ins Internet gefunden, wie es auf www.platincasino.com/de/spielautomaten zu sehen ist. Einarmiger Bandit, Kartenspiele…alle möglichen Glücksspiele gibt es in den weiten des Internet zu finden. Meistens braucht man kein Geld zu investieren, aber es gibt auch Seiten die gegen Einsatz von echtem Geld Gewinnchancen in Aussicht stellen. Meiner Meinung nach geht davon eine sehr große Gefahr aus, da hier die Schwellen noch viel niedriger sind als im echten Leben. Immerhin hat man das Geld in der Hand, wenn man es in den Automaten wirft. Im Internet ist dies allerdings anders, da man hier nur mit virtuellem Geld hantiert. So kann man sehr schnell große Summen ausgeben, da man kein Gefühl für das Geld hat.

Egal ob es sich um Online-Rollenspiel-Sucht oder um Glücksspielsucht handelt. man sollte in beiden Fällen auf sich aufpassen und wie alles im Leben gilt auch hier: man sollte in Maßen genießen. Das erhält den Spielspaß und schützt auch die eigene (geistige) Gesundheit.