Worauf es bei der Clan Page ankommt

Im Web in Erscheinung treten! Das ist für viele Firmen von entscheidender Bedeutung. Aber nicht nur für Firmen und Unternehmen ist dies wichtig. Auch Online Gaming Clans müssen und sollen im Web präsent sein. Denn über eine gelungene Clan Homepage lassen sich sehr gut neue Mitglieder gewinnen.

Aber dies ist nicht der einzige Grund warum man als Clan auf eine gut gemachte Webseite setzen sollte. Diese bietet über die reine Werbemöglichkeit hinaus noch einige weitere Vorteile. Denn vor allem ist sie eines: Dreh- und Angelpunkt für den Clan. Sie ist erste Anlaufstelle zum Clan und hält entsprechende Informationen bereit. Und sie dient als Kommunikationskanal für Mitglieder. Termine können so abgestimmt werden und Daten lassen sich hier einfach austauschen.

Es sprechen also viele Gründe dafür, eine ordentliche Clan Homepage anzulegen. Wer hier Aufwand und Kosten scheut, dem sei gesagt, dass man mittels eines sogenannten Homepage Baukastens sehr einfach, kostengünstig und ohne sich großes Wissen aneignen zu müssen eine Website erstellen und so zu einer gelungenen Clan Homepage kommen kann.

Wie setzt man das nun um?

Wie bereits erwähnt, ist die Erstellung einer Homepage immer mit etwas Aufwand verbunden. Dies gilt vor allem für inhaltliche Gestaltung. Technisch muss man sich das Leben allerdings nicht unnötig das Leben schwer machen. So kann man problemlos auf einen Homepage Baukasten setzen. Ein solcher Provider für eine kostenlose Homepage ist zum Beispiel das bekannte Unternehmen Wix. Deren Baukasten bringt alles mit, was für eine Clan Homepage notwendig ist.

So bietet Wix schon von vornherein durchaus coole Design Vorlagen, die sich speziell zum Erstellen einer Clan Homepage eignen. Diese kann man dann problemlos dem Look&Feel des Clans anpassen, indem man die Seite in den Clan Farben „erstrahlen“ lässt und das eigene Logo setzt. Was wichtig ist, dann man möchte sich ja von der Masse natürlich abheben. Mittels des Drag&Drop Editors von Wix ist das definitiv kein Problem. Funktionen wie Kalender, Kontaktformulare, Bilder Galerien und vieles andere mehr lassen sich in einem eigenen App Markt finden und einfach ebenfalls per Drag&Drop dort einfügen, wo man sie haben möchte.

Clan Seite mit Wix

Und alles funktioniert, ohne dass man eine Zeile Code schreiben muss. Letztendlich kommt es hier nur auf die eigene Kreativität an. Und auf diese kann man sich konzentrieren ohne sich großartig Gedanken über die technische Umsetzung machen zu müssen. Generell erspart ein Homepage Baukasten wie Wix viel Arbeit. Denn er vereint viele Dinge und Werkzeuge unter einem „Dach“.

Konzept und Ziele

Worüber man sich vor dem Erstellen einer Clan Homepage allerdings trotzdem ein paar Gedanken machen muss, ist natürlich die Frage nach dem Konzept. Hier hilft es, sich die Vorteile der Homepage noch einmal vor Augen zu führen. Daraus lässt sich dann problemlos der Schluss ziehen, was die Seite unbedingt alles enthalten muss.

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Die Sache mit den Sponsoren

Ein Clan kann ins Geld gehen. Je professioneller ein Clan werden soll, desto weniger lässt sich auf Dauer ohne Sponsoren auskommen. Denn schließlich kosten Gameserver Geld und hin und wieder muss ja auch die Gaming-Hardware aufgerüstet werden. Potentielle Geldgeber kommen über die Webseite. Und deshalb muss die Clan Homepage unter allen Umständen deutlich machen, dass der Clan auf der Suche nach Sponsoren ist. Hier sollte man es dem Sponsor einfach machen mit euch in Kontakt zu treten. Die Angabe einer Mail-Adresse ist hier das Minimum. Besser ist hier ein geeignetes Kontaktformular.[/su_column]

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Neue Mitglieder

Ein Clan soll und muss wachsen. In den meisten Fällen zumindest. Darum ist es auch hier wichtig, dass mögliche neue Mitglieder alle Informationen erhalten, die sie brauchen um sich für euren Clan zu entscheiden. Dazu gehören Infos zu den gespielten Games, Trainingszeiten, Voraussetzungen um Mitglied zu werden und natürlich wieder (ganz wichtig) Informationen darüber, wie man mit dem Clan in Kontakt treten kann. Auch hier empfiehlt sich wieder ein geeignetes Kontaktformular.[/su_column][/su_row]

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Kommunikationszentrale

Aber nicht nur für mögliche neue Mitglieder sollten Infos bereit gestellt werden. Auch für bestehende Mitglieder oder andere Clans sollte die Seite wichtige Dinge enthalten. So sollte die Clanseite auch Informationen zum Server, Zugangsinformationen für den Teamspeak-Server und auch einen Terminkalender für Clantrainings oder andere Events bereitstellen. [/su_column]

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Weitere wichtige Inhalte

Gewisse Dinge dürfen natürlich auch nicht fehlen. Hierzu zählt natürlich ein Impressum, welches in Deutschland in den meisten Fällen Pflicht ist. Aber auch die Geschichte des Clans und eine kleine Übersicht der Teams (sofern es mehr als eines gibt) wäre wichtig.[/su_column]

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Lohnt sich der Aufwand überhaupt?

Die Frage, ob sich der ganze Aufwand lohnt, lässt sich einfach beantworten: Ja! Sofern man es mit dem Clan ernst meint. Denn auf sämtlichen Spieleservern tummeln sich unzählige Clans, die nur mal so zum Spass und meist auch nur sehr kurz existieren. Mit einer eignen, gut gemachten Homepage kann man als Clan die eigene Professionalität und Ernsthaftigkeit deutlich machen. Man gibt dem Clan ein Gesicht im Web. Und gerade Sponsoren sind eher bereit Geld und Unterstützung zu geben, wenn sie von der Professionalität eines Clans überzeugt sind.

Große Affen in Games

Was habe ich es früher geliebt. Das Game Donkey Kong. Dabei war es im Vergleich zu heutigen Games ein wirklich sehr simples Spiel. Es hat trotzdem jede Menge Spass gemacht. Das Spielprinzip war dabei einfach. Als Spieler klettert man diverse Leitern nach oben, um ganz oben ein Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dorthin muss man diversen Hindernissen ausweichen, die einem entgegen geworfen werden. Nicht zuletzt hat dieses Game eine der populärsten Nintendo Figuren und ganz sicher eine der insgesamt bekanntesten Spielfiguren überhaupt hervorgebracht: Donkey Kong!

Vom Bösewicht zum Held

Dabei war dieser große Affe Anfangs noch nicht einmal der Sympathieträger. Er war der Gegner, der einem die Hindernisse entgegen warf. Eigentlicher Held des Games war Jumpman. Eine Figur, an welche sich heute wohl niemand wirklich erinnert. Donkey Kong hingegeben machte Karriere und avancierte dann doch noch zum Symapthie Träger. Man muss sich vorstellen, dass Nintendo angefangen 1981 bis ins Jahr 2014 fast jedes Jahr ein Game (auf unterschiedlichen Nintendo-Plattformen) mit Donkey Kong im Namen auf den Markt brachte. Hinzu kommen diverse Titel, wie zum Beispiel Super Mario Kart, in welchen Donkey Kong zumindest als eine der Figuren auftaucht.

Donkey Kongs Verwandter

Aber auch andere große Affen tauchen gerne in Computerspielen auf. Und neben Donkey Kong dürfte das sicher King Kong sein. Eigentlich eher eine tragische Filmfigur schaffte es dieser Affe dennoch in einige Games. Interessanterweise fast schon zur gleichen Zeit wie Donkey Kong. Denn schon 1982 erschien für die Atari 2600 das Spiel „King Kong“.

Danach folgten dann eher Spiele zu King Kong Filmen, wie zum Beispiel „Peter Jackson’s King Kong“ oder „Kong: The 8th Wonder of the World“. Daneben taucht King Kong eher als motivischer Hintergrund in diversen CasinoGames auf, wie sie sich beispielsweise auf http://vogueplay.com/ finden lassen. Wenn Du King Kong in dieser Form spielen möchtest, dann spiele kostenlos online spiele hier. Darüber hinaus spielt King Kong in der Gaming Welt eher Schattendasein.

Was ein wenig schade ist, dass seit 2014 eigentlich keine reinen Donkey Kong Games mehr erschienen sind. Das letzte erschienene Game war Donkey Kong Jr. im Jahr 2014 für den C64. Ja richtig..für den C64 und man ahnt schon, dass es sich hierbei um ein Fanprojekt handelt. Allerdings quasi „teiloffziell“, da es in der Tat unter Nintendo Lizenz lief. Ob es zukünftig weitere Donkey Kong Games geben wird, das bezweifel ich.

Übrigens: Sowohl Donkey Kong, als auch King Kong sind gar keine Affen, sondern Gorillas.

Warcraft: The Beginning – 3 Minuten neue Szenen aus dem Film

Am 25. Mai 2016 ist es endlich so weit und der von Fans sehnsüchtig erwartet Warcraft Film kommt endlich in die Kinos. Die bisher erschienen Trailer waren zwar sehr schön anzusehen, aber leider gab es kaum zusammenhängende Szenen zu sehen. Mit dem heute erschienen Video ändert sich dies allerdings, da nun 3 Minuten an neuem Material aufgetaucht sind im Netz.

In der ersten Szene wird ein Treffen zwischen dem Wächer Medivh, Khadgar und Lothar gezeigt. Im Anschluss folgt eine Action Szene, in der sich Menschen und Orcs ordentlich gegenseitig auf die Mütze geben. Danach geht’s in den königlichen Thronsaal, in dem sich Garona, König Llane und Lothar unterhalten.  Zu guter letzt gibt es noch eine kleine Unterhaltung zwischen Durotan und Orgrim.

Ich denke, dass dieses YouTube Video durchaus Lust auf mehr machen dürfte und bleibe sehr gespannt auf den Film.

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Die „Killerspiel“ Diskussion und was daraus wurde

Vor ein paar Jahren war aufgrund eines Schul-Amoklaufs ein Schlagwort in aller Munde: Killerspiele! Gemeint waren damit in erster Linie sogenannte Ego Shooter. Diese wurden von Politik und Medien pauschal für Amokläufe und Gewalttaten unter Jugendlichen verantwortlich gemacht. Schließlich trainiere man ja mit Counterstrike und Co das „Töten“.

Ego Shooter und Gewalt – Kein Zusammenhang nachweisbar

Dabei wurde gerade von Politikern eine ganze Reihe populistischer Unsinn verbreitet, der so einfach nicht haltbar war. Fakt ist nämlich, dass bislang keine seriöse wissenschaftliche Untersuchung einen direkten Zusammenhang zwischen Gewaltaten und Ego-Shootern nachweisen konnte. Oder anders ausgedrückt, der Konsum von „Killerspielen“ führt in der Regel nicht zu einer Verhaltensänderung des Spielers.

Game Inhalte, die es nicht gibt

Aber auch was den Inhalt dieser Games angeht, wurden viele Horror-Märchen in den Medien verbreitet. Von zerfetzten Leichen, gespielten Vergewaltigungen und Töten als oberstes Ziel in Games wie GTA war da zum Beispiel die Rede. Inhalte, die so einfach nicht vorkamen. Diese Aussagen führten gerade unter jugendlichen Gamern dazu, sich zu fragen, was die Politik da für einen „Unsinn“ erzählt. Und Politiker, die erkennbar Falsches und Unsinn erzählten, trugen ganz sicher einen Teil zur Politikverdrossenheit unter Jugendlichen bei.

Jurastudent widerlegt Medienaussagen

Welch Unsinn hier durch die Medien geisterte zeigte Gamer und Jurastudent Matthias Dittmayer in diesem YouTube-Video auf:

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Einen genaueren Überblick über die damalige Diskussion und was daraus wurde, zeigt ein Artikel auf Spiegel Online! Vor allem zeigt dieser auch, dass es noch immer Politiker, wie Wolfgang Bosbach, gibt, die noch immer auf ihrem gestrigen Standpunkt bestehen.

YouTube-Star verlangt bis zu 22.000 Dollar für Bericht

Das deutsche Fernsehen verliert immer mehr und mehr Zuschauer an YouTube und ähnliche Formate wie beispielsweise Twitch. Gerade bei den Unter 25-jährigen ist YouTube mit all seinen Stars besonders beliebt. Stars wie Gronkh oder aktuell vor allem LeFloid werden wie Mitglieder von Boybands gefeiert. YouTuber vermitteln viel besser das Gefühl „hey ich bin einer von euch“ und sind somit viel greifbarer als beispielsweise Filmstars oder Sänger. Die Branche selbst generiert mittlerweile Millionenbeträge jedes Jahr und gerade für diverse Marketing-Abteilungen ist die Reichweite der YouTuber besonders interessant.

Zumindest bei den großen Kanälen auf YouTube stecken mittlerweile regelrechte Produktionsfirmen hinter den Stars. Aus dem Hobby „selbstgemachte Videos hochzuladen“ und sich an der Interaktion mit Zuschauern zu erfreuen ist mittlerweile ein knallharter Geschäftszweig geworden. Aus dem Hobby ist quasi eine Dienstleistung geworden.

US-Verbraucherschutz startete Ermittlungen gegen YouTube Netzwerk

Allerdings kommen nun immer mehr und mehr Fälle ans Licht, in denen YouTuber / Streamer gegen Bezahlung Content zu Spielen oder Konsolen in ihren Kanälen veröffentlichen.

Gerade erst vor wenigen Wochen machte das amerikanische YouTube Netzwerk Machinima Schlagzeilen, da es Ziel einer Untersuchung durch die US-Verbraucherschutzbehörde wurde. Ein zu Microsoft gehörendes Vermarktungsunternehmen namens Starcom zahlte höhere Beträge an einzelne YouTuber, damit diese im Gegenzug positiv über Micosofts Konsole Xbox One berichteten.

Abhängig von den Videoaufrufen erhielten einzelne Kanalbetreiber bis zu 25.000 US-Dollar. Problem an der Story ist, dass jeweilige Videos nicht offen als Werbung gekennzeichnet wurden und es sich hiermit um Schleichwerbung handelte und nicht zwangsläufig um die persönliche Meinung der YouTuber. Wer mehr zu dem Vorfall wissen möchte kann sich hier den offiziellen Bericht des US-Ministeriums durchlesen.

Großer YouTube Star verlangt viel Geld

Nun machte auf Reddit ein Game-Developer auf einen ähnlichen Vorfall aufmerksam. Der Entwickler Ben Tester von Wales Interactive (Soul Axiom, Master Reboot und Infinity Runner) berichtet dort darüber, dass er sich an einen nicht näher genannten YouTuber mit mehreren Millionen Abonnenten gewandt hat, um ihn einen Code für das neuste Spiel des Studios anzubieten. Die Antwort des Kanalbetreibers fiel jedoch anders aus als erhofft.

Der ungenannte YouTube Star verlangte laut Tester 17.600 US-Dollar für 2-3 Erwähnungen in einem Video. Für einen Link in der Videobeschreibung zusätzlich wären  22.000 US-Dollar fällig geworden. Zwar beinhaltete dies wohl nicht die Garantie über eine positive Berichterstattung zu dem Indie-Spiel des Entwicklers, aber es stimmt dennoch sehr bedenklich. Den Beitrag auf Reddit dazu findet man hier.

Ob dies die typische Praxis in der Szene ist bleibt schwer abzuschätzen. Fakt ist aber auch, dass sich Verkäufe von Spielen enorm durch Streamer und YouTuber ankurbeln lassen. Das lässt sich besonders gut auf Steam beobachten, wenn sich plötzlich unscheinbare Spiele in den Charts hochkämpfen aus heiterem Himmel. Entwickler und Marketing werden also sehr darauf aus sein, Youtuber und Streamer für sich zu gewinnen, da es sich dabei um sehr effektives Marketing handelt.

Schleichwerbung wird nun erneut wieder ein großes Thema werden.

In Deutschland ist diese Art von Werbung ebenfalls untersagt – Videos müssen klar als Werbung deklariert werden. Kontrolliert wird dies aber laut Golem.de momentan nicht. Verwerflich ist es natürlich nicht, durch diese Art von Produktplatzierungen Geld zu verdienen – es würde wohl jeder machen, der in einer derartigen Position ist. Aber es sollte dabei mit offenen Karten gespielt werden. Im deutschen Bereich gibt es derzeit noch keine Berichte über derartige Vorfälle von verbotener Schleichwerbung in Videos.

Wenn Zocken zur Sucht wird

Gamer hören es nicht gern! Aber in der Tat bergen Computer Games ein gewisses Suchtpotential. Viele Spieler geraten hier in einen Teufelskreis. Nur noch das nächste Level erreichen oder die nächste Mission erfüllen. Und das immer wieder. Im Grunde ein Selbstbetrug. Vor allem dann, wenn die Arbeit oder die Schule, kochen, einkaufen oder reale Freunde dabei auf der Strecke bleiben. Du Sucht hat sich dabei „spielend“ eingeschlichen.

Dabei kommt es gar nicht auf die Menge der Zeit an, die man vor dem PC sitzt und zockt. Viel wichtiger ist der Umgang damit. Sogenannte „Fun Spieler“ sind zum Beispiel nicht süchtig. Diese investierten zwar auch unter Umständen sehr viel Zeit und Energie in Computer Games. Aber dennoch sieht er Games lediglich als Bereicherung seines normalen Alltags. Andere Dinge seines Lebens vernachlässigt er dabei nicht. Er geht in gleicher Art und Weise auch seinen üblichen Beschäftigungen und Hobbies nach.

Der Avatar vor dem inneren Auge

Aber wenn beginnt dann die Sucht, wenn die reine Spielzeit kein Kriterium ist? Dazu muss man wissen, dass Computerspielsucht der Alkohol- und Drogensucht nicht unähnlich ist. Der Betroffene verspürt ein unwiderstehliches Verlangen nach der Substanz. Und im Fall der Computerspielsucht ist das nun mal das Zocken. Schule, Arbeit und andere Dinge halten vom Zocken fern und stehen dem im Weg. Das geht soweit, dass in diesem Fall sogar Bilder des Spielgeschehens oder des eigenen Avatars vor dem inneren Auge auftauchen. Und das steigert wiederum das Verlangen, sich möglichst schnell wieder mit dem Game zu beschäftigen. Das geht soweit, dass gerade durchgeführte Aktivitäten unvermittelt abgebrochen werden. Der Fachausdruck hierfür lautet „Craving“.

Zocker auf Entzug

Kommt es dann auch noch dazu, dass zum Beispiel der PC kaputt ist oder besorgte Eltern einschreiten, dann zeigen sich bei einem Betroffenen in der Tat Erscheinungen, wie sie auch bei anderen Suchtarten auftreten, wenn jemand „auf Entzug“ ist. Hierzu zählen beispielsweise aggressive Ausbrüche und Depressionen, aber auch Kopfschmerzen oder Schwindelanfälle. Das Bedürfniss nach Computerspielen steigt, während die Leistungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit zurück geht.

Computerspielsucht vs Glückspielsucht

Immer wieder wird auch die Glücksspielsucht mit der oben angsprochenen Computerspielsucht in Verbindung gebracht. Und in der Tat gehört beides mittlerweile irgendwie zusammen. Denn gerade Online Casinos, sind mittlerweile eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu stationären Casinos bzw Spielbanken. Im Netz gibt es ca 2600 dieser Online Casinos, wie sie hier zum Bespiel aufgelistet sind. Dem Spieler wird der Einsatz von Echtgeld dabei, dank Onlinezahlungsanbietern dabei einfach gemacht, wie diese Übersicht zeigt. Für die meisten Menschen ist dies vollkommen harmlos. Doch einige Menschen laufen auch hier Gefahr, der Sucht zu verfallen. Und in diesem Fall treten im Grunde die gleichen Sympthome auf (z.B. das Craving), wie bei der Computerspielsucht. Das gilt für klassische Spielbanken, als auch für Online Glücksspiel. Allerdings weisen Computerspielsüchtige andere Persönlichkeitsstrukturen als Glücksspielsüchtige auf.

Dennoch darf man weder Computergames noch Glücksspiele pauschal „verteufeln“. Die weitaus meisten Menschen spielen Computergames in einem vollkommen normalen Rahmen und wenn sie mal nicht zocken können, bricht ihnen auch kein Zacken aus der Krone. Gleiches gilt für Glücksspiele. Die meisten haben in einer Spielbank oder bei der Nutzung eines Online Casinos einfach nur einen spaßigen Abend. Aber einige gleiten in beiden Fällen möglicherweise in die Sucht ab.