Faszination Geschwindigkeit

Eines der ersten Rennspiele, die ich kenne und seinerzeit super gerne gespielt habe, war Out Run. Einfach weil es zu seiner Zeit unheimlich innovativ war. Das Spiel war aus unterschiedlichen Gründen damals unheimlich erfolgreich. Dies lag vor allem an der damals geilen Grafik und dem coolen Soundtrack. Aber auch an der Streckenführung. Hier gab es nicht einfach eine Strecke mit ein paar Kurven, sondern auch Dinge wie Abkürzungen und Weggabelungen. Vor jedem Checkpoint teilt sich die Straße, was den Spieler vor die Entscheidung stellt, welchen von zwei Streckenabschnitten er als Nächstes durchfährt.

Cooler Sound, geile Grafik

Gespielt wurde das Game am besten am Automaten, hier war die Grafik, der Sound und das Feeling natürlich noch cooler. Allerdings fand man diese in Deutschland eher selten. Deswegen zockten wir eher auf dem Amiga, für den das Game irgendwann auch portiert wurde.

Out Run war sicherlich nicht das erste Rennspiel, auch wenn es geil aussah. Aber dennoch war es Vorbild für viele Games die danach kamen. Hier lassen sich Klassiker wie Test Drive (hier ist sogar mal ein Film gedreht worden), Chase HQ oder das allseits bekannte Super Mario Kart nennen.

Große Brandbreite an Rennspielen

Die Bandbreite unterschiedlicher Games ist mittlerweile enorm. Und natürlich wurden die Games teilweise auch immer realistischer bis hin zu richtigen Simulatoren, die schon ein annährend echtes Fahrgefühl bieten. Allerdings sind gerade diese realistischen Games eher etwas für Menschen, die sich etwas intensiver mit einem Game befassen und auch befassen wollen.  Für mal so nebenbei zocken eignen sich diese Games manchmal eher weniger. Und  genau deshalb gibt es die einfachen Games im Stile von Out Run noch immer. Einfach mal eben schnell ein paar Runden Spass haben und zwar ohne sich großartig einspielen zu müssen. Das geht. Noch immer!

Gaming Trends auf und mit dem Smartphone

Was ist das beste Verkaufsargument für ein Smartphone. Dass man mit einem solchen Gerät kommunizieren kann? Dass man mit dem Smartphone Musik hören kann?  Dass man Fotos machen kann? Ja, das mögen alles Gründe für  den kometenhaften Aufstieg der Smartphones in den letzten Jahren sein. Aber ein ganz entscheidendes Verkaufsargument sind mobile Games. Man kann mit aktuellen Smartphones richtig gut unterwegs (oder auch auf dem heimischen Sofa) daddeln.

Und dass es so ist, lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken. So lag der Umsatz der mit Smartphone Games erwirtschaftet wird im Jahr 2017 bei rund 426 Millionen Euro. Und das alleine in Deutschland. Und hier zeigt der Trend auch noch eindeutig weiter nach oben.

Grund genug sich mal ein wenig die kommenden Trends anzusehen.

Die Idee zählt

Und da fällt vor allem eines deutlich auf. Zwar werden auch auf dem Smartphone viele Games immer aufwendiger und spektakulärer. Und diese Art Games haben sicherlich auch ihre Daseinsberechtigung. Aber sehr viel wichtiger als Grafikeffekte wird auch in Zukunft sicherlich die Spielidee sein. Das beste Beispiel hierfür ganz sicher das bekannte Pokemon Go. Auch bei diesem Spiel steht die Idee eindeutig im Vordergrund. Und so schaffte es dieses Spiel Millionen Smartphone Nutzer zum „zocken“ zu animieren.

Wie damals auf den LAN Partys

Einen weiteren Trend, der sich sicher fortsetzen wird, hat ebenfalls Pokemon Go gezeigt. Und das sind soziale Aspekte eines Games. Man möchte schlicht und ergreifend nicht alleine zocken. Und auch nicht zwangsläufig per Multiplayer Funktion via Internet hunderte Kilometer voneinander entfernt. Irgendwie möchte man zwar sein Smartphone in der Hand halten, aber der Gegenspieler soll doch irgendwie in (realer) Sichtweite sein. Das erinnert irgendwie an klassische LAN-Partys von früher. Nur dass das Smartphone deutlich leichter als ein PC mit 19 Zoll Röhrenmonitor ist. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe Trinkspiele für das Smartphone, die man in geselliger Runde spielen kann. Hierzu findet sich ein interessanter Beitrag auf dem Blog von DeinHandy.de.

Mobile eSports werden kommen

Ein weiterer interessanter Trend dürfte ganz sicher der Einzug von Mobile Gaming im Bereich des sogenannten eSports sein. Zwar sind eSports traditionell eher etwas für Konsolen oder den PC, aber auch hier sind mobile Games im Kommen. Manche Experten gehen sogar davon aus, dass es gerade diese Games auf Smartphone und Tablet sind, die eSports zukünftig für die breite Masse erschließen werden. Was vor allem daran liegen dürfte, dass die Zugangshürden niedriger sind. So hat mittlerweile fast jeder ein Smartphone in seinem Besitz und benötigt keine teure PC Hardware mehr und mobile Games sind in der Regel weit weniger komplex zu spielen, wie Konsolen- oder PC-Games. Kurz gesagt: insgesamt ist es leichter.

All das bedeutet natürlich, dass sich auf dem Smartphone Markt zukünftig wohl noch das ein oder andere tun wird. Aber wie auch schon beim PC dürften es  auch hier die Spiele es sein, die die Hardware-Entwicklung stetig vorantreiben.

Petition um EA die Star Wars Lizenz zu entziehen

Als Firma kann man es selten allen Kunden Recht machen. Vor allem nicht, wenn es sich bei den Kunden um Gamer handelt. Trends und Geschmäcker sind teilweise sehr schnelllebig und die gesamte Branche befindet sich stets im Wandel. Waren vor rund 15 Jahren noch Echtzeitstrategie-Titel wie beispielsweise Command & Conquer großartige Kassenschlager, dreht sich heute fast niemand mehr nach diesem Genre um.

Lizenz zum Gelddrucken?

Die Wünsche und Geschmäcker der Kunden nicht zu treffen kann selbst den besten Herstellern passieren. Aber einen gewaltigen Wirbel im Internet zu erzeugen – das ist schon auf eine sehr seltsame Art beeindruckend. Wieder einmal hat es der große Publisher EA geschafft in die Negativ-Schlagzeilen zu geraten und hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum die Firma mehrmals in den USA zur schlechtesten Firma gewählt worden ist.

Hintergrund hinter dem diesmaligen Aufruhr ist die Handhabung von sogenannten Mikrotransaktionen (Spieler können Boni durch Echtgeld erwerben) innerhalb eines Vollpreistitels. Laut den Spielern von Star Wars Battlefront 2 wäre die Abzocke besonders dreist, da man sehr viele Stunden investieren müsste, um alles im Spiel freischalten zu können – natürlich damit der Spieler den Geldbeutel zückt und sich die freischaltbaren Inhalte einfach kauft anstatt zu erspielen.

Die Rechnung ging allerdings nicht ganz auf, da sich diesmal die Spieler gegen eine derartige Geschäftspraxis auflehnen. Schon seit Wochen findet man auf Plattformen wie Twitter, Reddit und Co. sehr viele Beiträge zu dem Thema. Der Schaden am Image von EA ist bereits beträchtlich.

EA Aktie verliert bereits an Wert

Nun wurde das nächste Kapitel eröffnet. Auf der bekannten Website Change.org wurde eine Petition ins Leben gerufen, um EA die Lizenz an Star Wars wieder zu entziehen, um weitere Spiele zu verhindern. Sicherlich wird die Petition nicht ihr Ziel erreichen, da der Lizenz-Inhaber Disney wohl kaum einen Rückzieher machen kann vom Vertrag mit EA.

Dennoch ist dies ganz klar ein Zeichen gegen den aktuellen Trend rund um Mikrotransaktionen, was meistens schlicht in Abzocke mündet. Man zahlt immerhin 50 oder 60 Euro und erwartet ein vollwertiges Spiel, bei dem man nicht noch zusätzlich für eigentlich dazugehörende Inhalte zahlen möchte.

Wie man im Bild unterhalb sehen kann, hat sich der Kurs der EA Aktie seit Release von Battlefront 2 im November verschlechtert, was wohl größtenteils auf den Shitstorm rund um das Spiel zurückzuführen ist.

Spieler vereinigen sich

Die Petition hat mittlerweile schon über 100 000 Unterschriften gesammelt und zeigt, wie ernst es den Spielern mit dem Thema ist. Star Wars an sich liegt sehr vielen Spielern natürlich am Herzen, da das von George Lucas erschaffene Sci-Fi Universum Generationen von Menschen verbindet seit 40 Jahren. Darüber hinaus hat EA nebenbei noch mehr Unmut auf sich gezogen mit der Schließung eines anderes Entwicklerstudios, welches ein Singleplayer Spiel zu Star Wars entwickelte.

Direkt ändern wird es sicherlich nichts an der Lizenzvergabe, aber es sollte ein Zeichen gegen Lootboxen und Mikrotransaktionen sein. Mit etwas Glück wird der ein oder andere Entwickler nun umdenken.

Das Problem daran ist allerdings, dass mittlerweile viele Entwickler mit dieser Geschäftspraxis einen großen Umsatz erzielen. Ich persönlich vermisse die Zeit, als man einfach ein komplettes Spiel für 50 Euro kaufte und nicht ständig im Spiel selbst nochmals zur Kasse gebeten wurde.


Bild: Screenshot Trailer Star Wars Battlefront

In 5 Schritten zum eigenen Blog

„Let´s play“ Videos sind zwar im Gaming Bereich angeblich das Maß aller Dinge. Aber dennoch gibt es sicher einige Gamer, die lieber mal ein ordentlich Game Test schreiben, als das Spiel mehr oder weniger Live an- bzw durchzuspielen. Und auf der anderen Seite gibt es sicher auch einige, die vor dem Kauf eines lieber einen spoilerfreien Testbericht lesen, anstatt sich durch ein „Let´s Play“ Video sämtlich Überraschungen nehmen zu lassen. Und es gibt natürlich Gamer, Clans und Co, welche gerne News und wichtige Mitteilung rund um ihren Clan veröffentlichen wollen.

Für all die Testberichtschreiber und -leser, die Clans und Einzelgamer ist dann das Video nicht mehr das wichtige Medium. Hier empfiehlt sich in der Tat ein klassischer Blog. Doch wie kommt man an einen solchen Blog?

Die fünf Schritte

Im Grunde ist dies ganz einfach und in fünf Schritten einfach zu erledigen

Schritt 1: Die Wahl der Domain

Die Wahl einer passenden Domain ist natürlich der erste Schritt. Denn mit dieser ruft der ein oder andere Surfer, wenn er nicht über eine Suchmaschine kommt, Deinen Blog direkt im Browser auf. Der Domainname hat somit eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Deshalb sollte er einzigartig sein und einen hohen Wiedererkennungwert besitzen. Bei der Wahl des Domainnamens solltest Du auch Dein Zielpublikum im Auge behalten und somit Leseanreize schaffen.

Schritt 2: Domain registrieren und Webspace mieten

Ist ein passender, cooler Domainname gefunden und ist dieser auch verfügbar, ist es natürlich notwendig diesen Namen zu registrieren. In der Regel geschieht dies gleich im Zusammenhang mit der Miete eines Webspaces. Hier tummeln sich viele kleinere Anbieter und Reseller und einige große Provider, wie zum Beispiel 1&1. Und wie es nun mal so ist, stehen dir als zukünftigen Blogger verschiedene Tarife und Hostingpakete zur Auswahl. In der Regel beinhalten aktuelle Tarife grundsätzlich den Webspace, die Domainkosten und mindestens eine Datenbank. Dies sind auch die Mindestvorraussetzungen für Deinen Blog.  Der Unterschied in den Tarifen besteht in der Regel (abgesehen vom Preis) in der große des Webspaces, der Anzahl der Datenbanken und oft gibt es noch einige zusätzliche Inklusiv-Domains und Software bzw Tools, die ebenfalls inklusive sind. Dazu gibt es dann normalerweise auch gleich noch ein paar Emailpostfächer.

Schritt 3: Das Content Management System installieren (CMS)

Sind alle technischen Voraussetzungen für einen Blog geschaffen, geht es natürlich auch darum, diesen zum Leben zu erwecken. Und hierzu ist es notwendig ein sogenanntes Content Management System auf dem Webspace zu installieren. Gängige System sind hier WordPress, Joomla oder auch Typo3. WordPress ist hierbei das am weitesten verbreitete und anfängerfreundlichste System. Die hohe Verbreitung von WordPress hat dann natürlich auch zur Folge, dass du aus wahnsinnig vielen Blog Themes und Plugins auswählen kannst. Diese sind zu einem großen Teil sogar kostenlos.

Die Installation selbst ist, sobald du ein CMS ausgewählt hast, recht einfach. So bieten einige Webspace Provider einer sogenannte One Click Installation an. Das heisst, dass du aus einer Liste nur noch mit einem Klick das CMS, welches du haben möchtest auswählst, und sich daraufhin dieses im Grund von selbst installiert. Einfacher geht es fast nicht.

Die Alternative ist die manuelle Installation. Diese unterscheidet sich natürlich von CMS zu CMS. Hier gilt es dementsprechend den zugehörigen Dokumentationen zu Folgen.

Schritt 4: Den Blog einrichten

Ist das System installiert, gilt es den Blog einzurichten. Das heisst, dass der Blog nun individualisiert werden sollte. Wie erwähnt, stehen gerade bei WordPress zahlreiche Themes, Erweiterungen und Plugins zur Verfügung, die sich größtenteils kostenlos nutzen lassen. Du kannst also bequem durch einfache Installation dieser Erweiterungen deinen Blog vom Design und von der Funktionalität Deinen Bedürfnissen anpassen. Verfügst Du über HTML und CSS Kenntnisse geht dies sogar noch individueller.

Schritt 5: Mit Inhalten füllen

Eigentlich ist nun alles fertig. Theoretisch könntest Du jetzt direkt drauf los schreiben. Manche Blogger machen dies auch. Kann funktionieren, muss aber nicht. Besser ist es einen Plan zu entwickeln und zumindest eine grobe Struktur für den Blog zu entwerfen. Basiststrukteren eines Blogs sind zum Beispiel Seiten, Kategorien und Tags. Macht man sich im Vorfeld ein paar Gedanken, findet man recht einfach seinen thematischen Schwerpunkt und schreibt nicht einfach wild drauf los. So wird man unter Umständen fix als „Gaming“-Experte angesehen und baut mitunter eine treue Leserschaft auf. Und um diese geht es ja eigentlich.

Lootboxen – Kampf um die Seele der Videospiele?

Die Zeiten in denen Videospiele von einzelnen Personen in Garagen als Hobby entwickelt wurden sind schon lange her. Gerade die ältere Fraktion der Spiele beklagt das fehlende Herzblut bei aktuellen Titeln, was natürlich eine sehr subjektive Ansicht ist.

Ganz und gar nicht subjektiv ist allerdings der Fakt, dass das gesamte Gaming Business mittlerweile ein knallhartes Geschäftsfeld geworden ist, welches Milliarden von Dollar jedes Jahr umsetzt. Egal ob es sich dabei um die eigentlichen Videospiele, Mäuse und Gamepads oder ganze Sportligen handelt- überall steckt sehr viel Geld dahinter.

Dementsprechend operieren alle involvierten Unternehmen natürlich im Sinne der Gewinnoptimierung. Natürlich möchte man für die geleistete Arbeit entlohnt werden und das möglichst großzügig. Das dies jedoch stellenweise bedenkliche Züge annimmt war nur eine Frage der Zeit.

Den Spieler mehrmals zur Kasse bitten?

Eigentlich hatte die amerikanische Firma EA auf den großen Wurf gehofft. Die starke Star Wars Lizenz in Verbindung mit dem bewährten Battlefield Spielprinzip – eigentlich ein Selbstläufer. Und mit 60 Euro auch kein günstiger Selbstläufer.

Aber wieso sollte man sich auch mit 60 Euro abfinden, wenn man dem Spieler noch zusätzlich zum Geld ausgeben bewegen kann. Richtig, wieder einmal Mikotransaktionen. Darunter versteht man in der Regel den käuflichen Erwerb von Vorteilen oder von kosmetischen Objekten.
Eigentlich macht so ein System durchaus Sinn für Free-2-Play Titel, aber bei Vollpreis Titeln hinterlässt dies durchaus einen sehr faden Beigeschmack.

Lootboxen – das neue Feindbild vieler Spieler

So genannte Lootboxen sind der neuste Auswuchs dieser Geschäftspraktiken. Durch den Erwerb und das Öffnen dieser virtuellen Kisten erhält man zufällige Objekte (in den meisten Spielen kosmetischer Natur). Stichwort „zufällige Objekte“ – wer sich hier an Glücksspiel erinnert fühlt liegt gar nicht mal so falsch. Nur das man hier kein Geld oder reale Güter gewinnen kann, ansonsten ist das Prinzip sehr ähnlich.

Und weil diese Lootboxen an Glücksspiel erinnern und diese Spiele hauptsächlich von Minderjährigen konsumiert werden, hat dies nun unter anderem die belgische Spielkomission auf den Plan gerufen. Wie der Leiter der Komission (Peter Naessens) per Pressemitteilung verkünden lies sei diese Altersgruppe besonderes gefährdet und man überprüfe nun um sich Unternehmen wie EA und Blizzard der Glücksspielregulierung unterwerfen müssen.

EA fällt nun endgültig bei Spielern in Ungnade?

Ausgelöst wurde diese Untersuchung wohl wegen des Shitstorms rund um Star Wars Battlefront 2. Spieler hatten errechnet, dass man auf Grund der Spielmechanik mehrere hundert Stunden bräuchte um alle Gegenstände und Charaktere freizuschalten, oder man investiert alternativ rund einige hundert Dollar. Für ein Vollpreis Titel ist dies schon sehr dreist, weswegen der Firma hinter dem Spiel (EA) ein gewaltiger Shitstorm entgegen schlug.

Angeblich habe sich Disney als Lizenzhalter eingeschaltet und die Spieleentwickler dazu gedrängt, das Lootbox System vorerst aus dem Spiel zu nehmen. Die Entwickler überarbeiten es derzeit.

Es bleibt abzuwarten wohin sich dies alles bewegt. Ich persönlich finde es ein Unding, dass mich ein Spiel für 60 Euro nochmals dazu bringen möchte mehr Geld zu investieren. Sicherlich funktioniert das Prinzip der Lootboxen bei Spielen wie Counter-Strike: Go schon länger und hilft den Entwicklern ihre älteren Spiele weiterhin zu finanzieren. Bedenklich finde ich das Konzept dennoch, da hier bewusst auf den Konsum von minderjährigen abgezielt wird mit Methoden des Glücksspiels.

Das Ansehen in unterschiedlichen Kulturen

Auf der ganzen Welt ist es grundsätzlich beliebt! Und das nicht nur erst seit heute. Schon in der Vergangenheit war das Glücksspiel überaus beliebt und schon im alten Rom und in der Antike wurde kräftig gezockt. In fast allen Kulturen weltweit hat das Spiel mit dem Glück eine lange Tradition. So gehen Historiker gehen davon aus, dass zum Beispiel das Wetten mindestens genauso alt ist, wie der sportliche Wettkampf. Und so manche Ausgrabung förderte schon Würfel zu Tage.

Allerdings hing und hängt es sehr stark von der jeweiligen Kultur ab, inwiefern das Glücksspiel als solches gesellschaftlich akzeptiert oder doch eher verpönt ist. Glücksspiele um Geld zu veranstalten, das war zum Beispiel den Bürgern im alten Rom verboten. Aber wie es so nun mal so ist: Verbotene Früchte schmecken am besten mit der Folge, dass sich Würfelspiele um bare Münze großer Beliebtheit erfreuten. Und zwar in allen gesellschaftliche Schichten. Allerdings fand auch keine sonderlich strenge Verfolgung dieser illegalen Spiele statt. Schließlich spielte auch so mancher Kaiser mal ganz gern.

Heutzutage ist Glücksspiel zwar in sehr vielen Ländern legal. Und gerade in Deutschland bzw der EU erfreut sich besonders das Online Gambling wachsender Beliebtheit, was nicht zuletzt einschlägige EU Gesetze und Vorschriften überhaupt erst ermöglichten. Allerdings muss man hier auch dazu sagen, dass sicher aufgrund dieser Regelungen legale und vor allem seriöse Online Casinos erst möglich geworden sind.

Aber dennoch sind weltweit betrachtet die gesetzlichen Reglungen sehr unterschiedlich. Auch wenn es in vielen Ländern legal sein mag, wird es in den meisten Ländern staatlicherseits streng reglementiert. Was durchaus auch in Hinblick auf den Schutz der Spieler von Vorteil ist. Allerdings gibt es auch Länder in denen Glücksspiel strengstens verboten ist und illegales Glücksspiel dementsprechend auch bestraft wird. Wobei gerade in einigen asiatischen Ländern zwar offiziell ein Verbot herrscht, aber aufgrund der gesellschaftlichen Akzeptanz des Spiels, von den Behörden nicht sooo genau hingesehen wird. Für die Spieler bedeutet das allerdings trotzdem nichts positives, da sie hier grundsätzlich in einer rechtlichen Grauzone agieren. In sehr religiös geprägten Kulturen kann es allerdings sein, dass Glücksspiel verboten ist und die Nichtbeachtung dieser Verbote streng verfolgt und bestraft wird. Hier bestehen oft sehr harte Gesetze.

Unterschiedliches Ansehen

Aber unabhängig von der Legalität des Spiels, geniest es in den verschiedenen Ländern und Kulturen – aktuell – doch ein höchst unterschiedliches Ansehen. In manchen Ländern gilt es also vollkommen normale Freizeitbeschäftigung. In anderen Ländern und Kulturen behalten viele Spieler ihr Hobby aber lieber für sich. Auch die Art des Spiels hat ein unterschiedlich hohes Ansehen. So gilt es in Deutschland durchaus als schick und mondän in einer realen Spielbank sein Glück an klassischen Tischspielen wie Roulette, Poker oder Black Jack zu versuchen. Was sich auch in der Kleiderordnung – Abendgaderobe  ist oft Pflicht – in solchen Casinos äussert. Lotto, ebenfalls ein Glücksspiel, spielt in Deutschland fast jeder und ist dementsprechend durch und durch gesellschaftlich akzeptiert. Wirft aber jemand ne Münze in einen Automaten oder spielt gar online, da wird dann schon mal die Nase in Deutschland gerümpft. Zumindest in Deutschland ist es also ein zweischneidiges Schwert.

Gespielt wird in Asien zu jeder Gelegenheit

Ganz im Gegensatz zu Asien. Hier gehört das Glücksspiel im Grunde zum Leben dazu. Hier wird zu fast jeder Gelegenheit und zu den unterschiedlichsten Anlässen gezockt bis zum „Geht nicht mehr“. Auf Hochzeiten, auf Familienfeiern und man mag es kaum glauben, auch auf Beerdigungen. In China ist das Spiel im Geld eigentlich verboten, was die Chinesen oft aber trotzdem nicht davon abhält es zu tun. Beliebt ist hier zum Beispiel Mah-Jongg. Allerdings werden aber auch Karten- und Würfelspiele gespielt. Legal spielen können die Chinesen eigentlich nur auf Macau. Hier geht es dafür dann richtig rund.

Streng reguliert in den USA

In der westlichen Welt kommt einem beim Thema Casino und Glücksspiel vor allem ein Land in den Sinn: Die USA mit ihren bekannten Casinos in Las Vegas. Dabei wird in den USA das Glücksspiel sehr streng reguliert. Liberale Gesetze gibt es diesbezüglich eben nur in Las Vegas, Nevada bzw in Atlantic City, New Jersey. Außerhalb dieser Bundesstaaten herrscht ein strenges staatliches Glücksspielmonopol. Was für die US Bürger bedeutet, dass sie nur die staatliche Lotterie legal nutzen können. Allerdings ist diese dann auch sehr beliebt.