Rise of the Tomb Raider

Im Zuge der E3 Pressekonferenz von Microsoft wurde der Nachfolger zum Reboot von Tomb Raider angekündigt. Wieder einmal schlüpft man in die Haut der Ikone Lara Croft und folgt auch weiterhin dem Weg, den der Reboot eingeschlagen hat. Statt Lara Craft als vollbusige Superheldin mit markanten Sprüchen auf den Lippen darzustellen, wählte man hier einen „realistischeren“ Ansatz. Wie der Name schon andeutet wird Lara Craft das, was man aus der vergangenen Tomb Raider Ära kennt: eine professionelle Grabjägerin.

Im Trailer sieht man jedoch, wie sehr die Ereignisse aus dem ersten Teil sie mitgenommen haben. Die traumatischen Erlebnisse aus dem ersten Teil führten dazu, dass sie beim einem Psychiater auf der Couch sitzt. Das Ende des recht emotionalen Trailers zeigt jedoch deutlich, dass sich dies wohl schlagartig ändern wird – der Name des Titels deutet es ja bereits an.

Gameplay gab es nicht zu sehen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass man den Spuren des Reboots folgen wird. Sicher ist jedoch, dass Tomb Raider wieder einmal gefundenen Fressen wie unzählige Debatten rund um den Feminismus in Computerspielen sein wird.

Erscheinen soll Rise of the Tomb Raider im Dezember 2015 für Xbox One. Zwar wurden PC und Playstation 4 nicht als Plattformen erwähnt, aber es wird unter Garantie auch für diese Systeme erscheinen.

GTA V nun doch endlich für PC!

Was haben die Fans gebittet und gebettelt das ganze letzte Jahr über. Sogar Petitionen, die von mehreren tausenden Spielern digital unterzeichnet wurden gab es. Aber Rockstar blieb hart seit dem Release von GTA V für PS3 und Xbox360. Man schwieg sich aus, aber dementierte eine PC Version auch nicht. Für viele war dies eine echte Qual, da GTA V eine der beliebtesten Spieleserien überhaupt darstellt.

Nun aber wurde im Zuge der E3 2014 in Los Angeles das Eis endlich gebrochen und man knallte seitens Rockstar endlich Fakten auf den Tisch. GTA V soll Herbst diesen Jahres für PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen. Es wird keine zusätzlichen Spielinhalte geben verkündete man, jedoch soll die Optik für die viel stärken Systeme angepasst werden. Wer GTA V bereits für die alten Konsolen besitzt kann seinen Online-Charakter übertragen. Ein genaues Release Datum gibt es nicht, es wurde lediglich auf „Fall 2014“ eingegrenzt. PC Fans dürfte also ein heißer Herbst bevorstehen.

In diesem Sinne: Danke fürs Beta-Testen liebe Konsoleros!

 

Steam ändert Early Access FAQ-Klauseln

Early Access ist definitiv der große Trend der letzten beiden Jahre – statt ein fertiges Produkt zu kaufen erhält man gegen bare Münze Zugang zu Alpha / Beta Versionen von Spielen und kann theoretisch bei der Entwicklung mithelfen durch das eigene Feedback. Der andere Pluspunkt an dieser Art des Vertriebs ist, dass Entwickler unabhängiger von Puplishern werden und so Projekte auch auf eigene Faust finanzieren können. Crowdfunding und Early Access gehen oft Hand in Hand, jedoch gibt es auch schwarze Schafe. Wie  vor rund einem Monat der Skandal um Earth: Year 2066 zeigte ist längst nicht gesagt, dass die Spiele auch wirklich fertig entwickelt werden. Es war also nur eine Frage der Zeit bis Steam bzw. Valve  reagieren würden.

Vor etwas über einem Monat sorgte ein Skandal rund um Earth: Year 2066 große Kreise, da dieses Spiel über Early Access auf Steam vertrieben wurde. Der oder die Entwickler hinter dem Spiel starteten eine Crowdfunding Kampange auf IndieGoGo mit nur mäßigem Erfolg – etwa 160 Dollar wurden nur eingenommen. Im Gegensatz zu Kickstarter erhalten Supporter ihr Geld nicht wieder zurück auf der IndieGoGo Plattform, selbst wenn das angepeilte Ziel nicht finanziert werden kann und somit das Projekt scheitert. 

Etwas später jedoch schafften es die Entwickler von Earth: Year 2066 über Steam Greenlight im Steam Shop zu landen und am Early Access Programm teilzunehmen. Der Knackpunkt an dem ganzen ist, dass das Spiel bestenfalls von einem Hobby Entwickler entwickelt worden sein kann – die Qualität deutete dies jedenfalls an. Es wurden Versprechungen gemacht, die niemals hätten erfüllt werden können und teilweise wurde auch mit fake Screenshots gezielt getäuscht. Das Echo lies nicht lange auf sich warten und viele Steam Nutzer beschwerten sich lautstark darüber. Steam zog die Notbremse, entfernte das Spiel au dem Shop und erstattete Käufern das Geld zurück. Und auf einmal wurde die goldene Zeit von Early Access und Crowdfunding erstmals von einem großen Schatten überdeckt.

Steams Reaktion

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass Steam auf irgend eine Art darauf reagieren müsste um sich selbst zu schützen. Nur als Beispiel: Sollte die DayZ Standalone aus irgendwelchen Gründen vor der Fertigstellung eingestellt werden, könnten Käufer genau wie bei Earth: Year 2066 ihr Geld zurückverlangen unter Umständen. Bedenkt man jetzt dabei, dass hier Millionen von Exemplaren über den digitalen Ladentisch gewandert sind wäre dies ein immenser wirtschaftlicher Schaden für die Betreiber für Valve.  Man muss sich also absichern gegen so etwas.

Wie nun VentureBeat berichtet änderte Steam nun die FAQ zum Thema Early Access auf Steam. Wurde vorher noch impliziert, dass die Early Access Spiele auch irgendwann fertiggestellt werden, machte man nun klar deutlich, dass dies nicht immer der Fall ist. Steam sichert sich hiermit rechtlich ab, um nicht eventuell angeklagt werden könne Käufer zu täuschen.

Der Wortlaut in der neuen FAQ lautet ungefähr wie folgt:

Man sollte sich darüber bewusst sein, dass einige Entwickler-Teams ihre Projekte nicht beenden können.Sie sollten nur ein Early Access Spiel kaufen, wenn sie es in seinem derzeitigem Stadium spielen wollen

Somit hat Valve die Kunden offiziell gewarnt, dass der Kauf eines Early Access Titels auch mal ein Griff ins Klo sein könnte. Ich denke man sollte sich dessen bewusst sein, da momentan eine wahre Flut an derartigen Spielen auf Steam landet. Nicht aller Entwickler werden ihre Versprechen halten können und sicherlich wird nicht jedes Team die Arbeit beenden.

Ich persönlich jedenfalls stehe Early Access Spielen immer kritischer gegenüber.

 

Gecrackte Watch Dogs Version und die Bitcoin Miner

Der potentielle Open World Kracher Watch Dogs erscheint ja bekannt morgen, am 27.05.2014 für alle Systeme.  Wie so oft ist auch diesmal bereits vorab eine gecrackte Version davon auf den einschlägigen Software Tauschbörsen zu finden, nur das diesmal eine kleine Überraschung für die Piraten direkt mit dabei ist.

In Watch Dogs übernimmt man die Rolle eines Hackers, der dank seine Fähigkeiten diverse Hacker Tricks anwendet um zu überleben oder sich Vorteile zu schaffen. „Was der Protagonist im Spiel kann, kann ich wohl recht“ sagte sich wohl die Person, die Ubisofts Open World Spiel crackte und online stellte. Die meisten Versionen, die derzeit von Watch Dogs bereits online kursieren sind nämlich mit einem kleinen Programm infiziert laut diversen Quellen im Internet.

Heimlich Bitcoins sammeln

Genauer gesagt handelt es sich dabei um einen kleinen Hack, der das System der Software Piraten infiziert und sich relativ ungesehen einnistet. Sinn dieses Programms ist es im Hintergrund Bitcoins im Internet „schürft“. Dabei wird die Rechenleistung des PC genutzt, um mathematische Probleme zu lösen im Austausch gegen die virtuelle Währung.  Besonders Gaming Grafikkarten eigenen sich hervorragend für das Bitcoing Mining. Ein schlauer Schachzug des Crackers.

Persönlich brachte mich diese News zum Schmunzeln, da hier Software Piraten übers Ohr gehauen werden. Wenn man bedenkt, dass illegale Kopien von Blockbuster Spielen oft mehrere hunderttausendmale heruntergeladen und benutzt werden, dürfte sich das für den Bitcoin Sammler hinter dem ganzen durchaus gelohnt haben. Blöder Nebeneffekt für die illegalen Bezieher der Software: Bitcoin Mining zerrt teilweise gewaltig an der Rechenleistung und treibt gerade bei leistungsstarken Grafikkarten den Stromverbrauch in die Höhe. Dies fällt wohl unter die Kategorie „ausgleichende Gerechtigkeit“.  Da zeigt sich wieder einmal, dass sich illegales Herunterladen nicht lohnt.

Watch Dogs: Ubisoft meldet „falsche“ Reviews im Umlauf

Ubisofts potentieller Open World Kracher Watch Dogs kämpft vor dem Release mit einigen Problemen in Sachen Reviews. Ironischerweise wurden Ubisofts Server von Hackern attackiert, welche über das System den Publishers falsche Reviews herausgaben. Ironisch ist es deswegen, da man im Spiel selbst einen Hacker steuert und diverse Server und andere Objekte hackt und beeinflusst.

Die veröffentlichte Review vergibt dabei eine Spielspaßwertung von 7,2 von 10 Punkten. Das Spiel sei nicht so gut wie erhofft und auch der Multiplayer würde nicht vollkommen überzeugen. Zwar hätte man durchaus lustige Momente erlebt, aber dennoch wären die Mulitplayer Missionen zu generisch und verschenkten eine Menge Potential. Ubisoft hingegen vermeldete, dass validierte Tests erst am Tag des Releases freigegeben werden würden. Watch Dogs erscheint am 27.05.2014 für PC, Playstation 3 und 4, Xbox One und 360.

 

Währenddessen erschienen im Netz vorab bereits Screenshots aus der Playstation 4 Beta, die bereits einen ersten Eindruck über die Grafik vermittelten. Die Spielergemeinde reagiert dabei geteilt auf die Grafik, da sie wohl kaum besser aussieht aus von GTA V. Zu sehen gibts die Screenshots hier. Persönlich finde ich die Grafik akzeptabel, allerdings auch nicht bahnbrechend und atemberaubend schön – eher zweckmäßig.

Ob Watch Dogs wirklich ein Hit wird bleibt abzuwarten. Immerhin macht das Hacker Szenario und die vielen interaktiven Möglichkeiten Lust auf mehr. Man sollte das Spiel im Auge behalten, sofern man etwas mit Open World Titeln anfangen kann.

Forsetzung von Darksiders doch möglich?

Darksiders I und II waren beides hervorragende Spiele, welche auch von der Fachpresse in höchsten Tönen gelobt worden sind und erschienen in 2010 und 2012. Leider verkauften sich die Spiele nicht so gut wie erhofft, auch wenn sie dennoch als kommerziell erfolgreich betrachtet werden. Entwickelt wurden beide Spiele vom dem mittlerweile geschlossenem Spielestudio Vigil Games. Da Darksiders und Vigil Games im Besitz von THQ waren gehörten das Spielstudio und die Markenrechte zum Teil der Konkursmasse, da THQ Ende 2012 Konkurs anmeldete und der Konzern kurz darauf zerschlagen wurde. Die Spielestudios und Markenrechte von THQ wurden auf einer Auktion versteigert, jedoch fand sich kein Käufer für Darksiders samt den Entwicklern. Zwar wurden einige der Mitarbeiter von Crytek übernommen, woraufhin das Studio Crytek USA gegründet wurde, aber Darksiders selbst wurde dabei nicht berücksichtigt. Somit hat man die Marke für tot erklärt und eine Fortsetzung war ausgeschlossen, obwohl die Rechte an den Publisher Nordic Games gingen.

Nordic Games macht Hoffnung

Nun aber gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer für Fans der beiden Darksiders Spiele. In einem Facebook Beitrag meldete sich Joe Madureira zu Wort, seines Zeichens Mitbegründer von Vigil Games und bekannt für seine Mitarbeit an den Marvel X-Men Comics. In seinem Post verkündete er, dass Darksiders nicht tot sei und dass Nordic Games an einer Fortsetzung der Serie interessiert sei. Er hoffe das man demnächst Neuigkeiten zu dem Thema verkünden könne. 

Ich persönlich würde es begrüßen, da beide Darksiders Spiele definitiv sehr gut waren. Allerdings trafen sie nie den Geschmack der breiten Masse, was der Serie wohl zum Verhängnis wurde. Eine Fortsetzung wäre äußerst wünschenswert. Vielleicht folgt ja bereits eine Ankündigung auf der kommenden E3 in Los Angeles.