Steam entwickelt eigenes Gamer Betriebssystem: SteamOS

Die Macher von Steam (Valve) kündigten heute um 19 Uhr ihr neustes Projekt an: SteamOS. Dabei handelt es sich en auf Linux basierendes Betriebssystem, das speziell auf Gamer zugeschnitten sein soll und quasi den PC als direkten Konkurrenten für die Konsolen positioniert.

Steam versucht nun schon seit einigen Wochen das Wohnzimmer für den PC zu erobern. Man wolle versuchen Steam auch auf das Fernsehgerät im Wohnzimmer zu bringen und nicht nur auf den heimischen PC Monitor auf dem Schreibtisch. Deswegen entschied man sich dazu Steam in ein eigenes Betriebssystem einzubetten, um den Nutzern einen Mehrwert bieten zu können. SteamOS sei eine angepasste Version von Linux, die für Spiele optimiert worden ist bzw. für das Spielen auf großen Monitoren / Fernsehgeräten. Spielentwickler sollen ebenfalls bereits an der Entwicklung beteiligt sein.

PC soll Gaming und Mulimedia-Zentrum werden – im Wohnzimmer

SteamOS ist dabei ein großer Baustein zu Valves neuem Konzept den PC weg vom Schreibtisch ins Wohnzimmer zu bringen. Besonders interessant dabei ist, dass Steam bzw. SteamOS nicht einzig und allein auf Spiele fixiert sein wird. Man versteht sich als „Many-to-Many“ Unterhaltungsplattform, bei der die Nutzer ihre Erfahrung gegenseitig gestalten können. Außerdem wird SteamOS neben Spielen auch noch Musik, Filme und Fernsehen anbieten.

Diese Entwicklung ist äußerst interessant, da hier Valve hier das größte Manko des PC versucht zu umgehen: er ist kein Multimedia-Zentrum im Wohnzimmer – das sind nämlich die Konsolen. Gespannt bin ich sehr darauf was hier angeboten werden wird, da im Gegensatz zu den Konsolen die Fähigkeiten eines PC viel breiter gefächert sind und auch ein vielfaches an Leistung abrufbar ist (hängt natürlich vom System ab). Streaming auf den Fernseher vom PC aus klingt sehr vielversprechend.

Ich freue mich sehr darüber und werde SteamOS bestimmt eine Chance geben. Und ich bin gespannt, welche anderen 2 Neuankündigungen von Valve diese Woche noch folgen werden.

Da Windows 8 unter Spielern äußerst unbeliebt ist und man wohl auch in Zukunft Windows auch auf mobile Geräte ausrichten wird könnte Microsoft unter Umständen einen großen Konkurrenten bekommen.

Warhammer Online schließt seine Pforten

Warhammer Online war damals in den Jahren vor dem Release der große Kandidat, der das allmächtige World of Warcraft ablösen sollte (bei den Spielerzahlen). Getrieben von einem gewaltigen Hype (WAR is coming!) und einer noch größeren Werbekampagne setzten der Entwickler Mythic (Dark Age of Camelot) und EA Games auf total Offensive. Warhammer Online setzte dabei den Fokus auf PvP oder besser gesagt RvR (Realm versus Realm): den Krieg zwischen den verschiedenen Völkern der genialen Warhammer Lizenz.

Die Zeichen standen damals gut, dass Warhammer ein voller Erfolg werden könnte. Als die Server am 18.September 2008 hochfuhren hielten die Server dem Ansturm der Spieler kaum stand. Wenige Tage danach stellte sich auch bereits die Ernüchterung bei vielen ein – Warhammer Online war doch nicht das, was man sich erhofft hatte. Überall fand man Bugs oder, noch schlimmer, Fehler in den Gameplay-Mechaniken. Den Entwicklern gelang es auch über die folgenden Wochen und Monate nicht diese Fehler auszubügeln. Zugegebenermaßen hat Warhammer Online viele neue Konzepte entwickelt, die man auch heute in neueren MMOs noch wiederfinden kann. Und auch der Kampf um Festungen und Gebiete hat mir persönlich viel Spaß gemacht, aber konnte eben nicht lange genug motivieren.

Man verlor immer mehr und mehr Spieler, so dass irgendwann teilweise nur noch unter 100 000 Spieler Warhammer Online abonniert hatten. Der Puplisher versuchte es mit einem Free-to-Play Model, aber auch das wirkte nicht. Das Interesse war zu gering und nun zog man endgültig die Reißleine.

Vor einigen Tagen erschien auf der Hauptseite von Warhammer Online eine Info, dass man den Spielbetrieb am 18.12.2013 einstellen werde. Laut der Botschaft haben Mythic und Games Workshop beide zugestimmt, den auslaufenden Lizenzvertrag nicht zu erneuern.

Ich habe Warhammer Online damals sehr gemocht und mir gefiel auch das Universum, aber länger als 2 Monate habe auch ich es nicht gespielt. Nach Warhammer Online hat es nie wieder ein MMO geschafft und derartig gigantischen Hype vorab zu generieren. Nun wird Warhammer Online also bald verschwunden sein und ich denke so schnell werden wir kein MMO im Warhammer Universum mehr sehen. Konkurrenz belebt das Geschäft – genau deswegen ist es schade, dass ein weiteres MMO nun von der Bildfläche verschwindet. Die Ideen von Warhammer Online waren gut, aber es wirkte immer als ob es nie fertig entwickelt worden wäre.

Aber nun ist Schluss nach 5 Jahren. Ciao Warhammer Online

Roccat Kone Pure Optical Test

Passend zur neuen Jahreszeit habe ich auch meine Maus gewechselt und  rund einem Monat genauer unter die Lupe genommen – die Roccat Kone Pure Optical. Die schon seit längerem auf dem Markt erhältlichen Kone XTD und Kone Pure haben beide mehrere Awards abgestaubt und zählen mit zu den besten Mäusen für Gamer. Passend zum 5-jährigen Jubiläum erhört Roccat die Wünsche der Fans einen Nachfolger zur Roccat Savu zu bringen und bringt mit der Roccat Kone Pure Optical eine neue optische Maus auf den Markt. Weshalb ein optischer Sensor, in der von Mäusen mit Laser-Abtastung dominierten Zeit, noch mehr als interessant ist, versuche ich nun in folgenden Test zu erklären.

Roccat Kone Pure Optical

Verpackung und Austattung

Die Verpackung ist zwar kein entscheidender Kaufgrund, aber mir persönlich macht es Spaß, wenn ich ein neues Spielzeug kaufe und man es dann das erste mal auspackt. Es wird wahrscheinlich vielen so gehen wie mir. Genau für Menschen wie mich haben die Verpackungs-Ingeneure (den Beruf gibt es wirklich) von Roccat wohl das Design entworfen, denn die Verkaufs-Box der Maus vermittelt direkt einen hochwertigen Eindruck. Es sagt zwar nichts über dem Inhalt aus, aber der Ersteindruck stimmt somit schon mal. Es gibt ja auch Leute, die sich die Boxen gerne ins Regal stellen.  Ich denke dafür ist die Verpackung der Roccat Kone Pure Optical durchaus geeignet. Bevor es überhaupt mit dem Testen los ging hat Roccat hier schon mal Pluspunkte bei mir sammeln können.

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Verpackung

Direkt auf der Front stehen die wichtigsten Details zur Maus und die aufklappbare Vorderseite gibt den Blick frei in die im durchsichtigem Plastik verpackte Maus. Sehr schick und hat mir direkt einen guten Überblick über die Maus gegeben. Zwar ist es eher unwichtig, aber wie gesagt der Ersteindruck stimmt und vermittelte mir direkt eine Idee über die Qualität des Geräts.

Viel ist in der Box allerdings nicht drin. Neben der Maus inkl. ordentlich aufgewickeltem Kabel befindet sich ansonsten nur noch ein Quick-Installation-Guide auf Englisch in der Verpackung. Der Guide erklärt das wichtigste und zeigt nochmal die Features der Maus – übersichtlich und verständlich erklärt, aber dafür fast komplett auf Englisch. Den Treiber für die Maus sucht man vergebens, was auch gleichzeitig einer der wenigen Kritikpunkte an der Maus ist, denn man muss ihn selbst aus dem Internet herunterladen. Aber keine Sorge: Die Maus läuft unter Windows auch ohne die Treiber, nur eben ohne die diversen Features.

Ergonomie, Optik und Materialien

Wer die Vorgänger Mäuse bereits kennt wird die Optik der neuen Maus direkt wiedererkennen, denn sie sieht nicht viel anders aus als andere Kone Modelle. Die äußerst ergonomische Form der Maus wurde beibehalten (zum Glück), aber ist damit leider nur für Rechtshänder geeignet. Wie man es von Roccat gewöhnt ist, sind die verwendeten Materialen hochwertig. Von der Optik her ansehnlich und auch das Gefühl in der Hand stimmt. Die Oberfläche ist mit einer griffigen Gummischicht überzogen, die sich auch qualitativ hochwertig anfühlt.  Ich habe eine mittelgroße Hand und habe keinerlei Probleme alle Tasten komfortabel zu bedienen und die Maus liegt stets gut in der Hand. Besonderes gefallen hat mir dabei, dass es auf der linken unteren Seite der Maus quasi eine kleine Ablage für den Daumen gibt – zwar kann man ihn nicht komplett darauf ablegen, aber damit hat man die Maus fest im Griff und es beugt zumindest bei mir Schmerzen vor.

Mausrad und Tasten

Bei den 7 Tasten handelt es sich um die bekannten Omron-Switches die bereits in meheren anderen Geräten zum Einsatz kommen. Zwar kann ich für die Roccat Kone Pure Optical noch nichts über die Langlebigkeit der Tasten sagen, aber bei den Omron-Switches kann man davon ausgehen, dass sie eine lange Zeit im Dauereinsatz überstehen werden. Diese stehen nämlich für allerhöchste Qualität, was ich vom ersten Eindruck her auch bestätigen kann. Besonders schön dabei ist, dass sie auf Eingaben präzise reagieren und diese taktil zurückmelden. Das ist mir bei einer Maus auch sehr wichtig, da ich es bei anderen Mäusen teilweise erlebt habe, dass ich nicht 100% sicher war, ob denn nun die Eingabe (sprich Knopfdruck) erkannt worden ist oder eben nicht.

Das Mausrad wurde 2D Titan-Wheel getauft und steht jedenfalls nicht für die Größe des Rades, denn diese ist durchschnittlich und damit gut. Wie auch die restlichen Buttons gibt das Mausrad äußerst präzise Feedback zur jeder Eingabe – egal ob Drehung oder Klick.  Besonders gefallen hat mir dabei, dass das Mausrad etwas wie ein Zahnrad geformt ist und somit sehr gut drehbar ist, aber gleichzeitig einen angemessenen Widerstand bietet. Auch das macht einen hochwertigen Eindruck.

Die Tasten sind über den Treiber übrigens frei konfigurierbar  und der Easy-Shift genannten Technik ermöglicht eine Doppelbelegung der Tasten mit kompatiblen Roccat-Tastaturen. Leider verfüge ich nicht über eine Roccat Tastatur und konnte dies leider nicht testen, aber gerade für MMOs ist diese Funktion unter Garantie ein ganz große Pluspunkt, denn damit hätte man statt sieben auf einmal 14 mögliche Tasten zur Verfügung.

Konfigurierbares LED-Logo

Ohne Gimmicks geht heute nichts mehr. Und im Falle der Roccat Kone Pure Optical handelt es sich hierbei um das beleuchtete Roccat LED-Logo an der rechten Hinterseite der Maus. Über den Treiber kann man die Farbe sogar einstellen und hat hier theoretisch eine Auswahl von 16,8 Millionen Farben. Die Farben unterscheiden sich zwar teilweise  nur minimal bzw. in feinsten Nuancen und ich habe auch nicht alle getestet, aber hier sollte jeder eine Farbe nach seinem Geschmack finden. Dabei kann man sogar auswählen, ob das Logo pulsierend beleuchtet wird, dauerhaft beleuchtet ist ohne Pulsieren oder die Beleuchtung komplett deaktivieren. Es ist zwar eher unwichtig, aber solche Details machen eben manchmal doch schon etwas aus meiner Meinung nach. Mir macht es Spaß die Farben zu ändern.

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Das 1,8 Meter lange mit einem geflochtenem Textilstoff ummantelte USB-Mauskabel ist ebenfalls lang genug für jeden Schreibtisch und vermittelt einen widerstandsfähigen Eindruck.

Die optische Aufmachung und die Form bleibt der Tradition der Kone Mäuse treu und ist Geschmackssache. Im Gegensatz zur Vorgänger-Maus ist die Kone Pure Optical allerdings zweifarbig: metallisches Grau auf dem Mausrücken und Schwarz an den Seiten. Mir gefällt es und was Optik und Ergonomie betrifft bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Maus ist gut verarbeitet und ich konnte keine potentiellen Schwachpunkte ausmachen.

Technik und der Treiber

Wie der Name schon sagt, setzt die Kone Pure Optical auf optische Abtastung statt auf einen Laser-Sensor. Die Unterschiede zwischen beiden Techniken liegen im Details, aber können je nach Vorliebe schwer ins Gewicht fallen. Dennoch besitzen optische Mäuse unter Spielern durchaus einen äußerst positiven Ruf, weshalb die Fans auch quasi einen Nachfolger zur erfolgreichen Roccat Savu verlangten, die ebenfalls einen optischen Sensor nutzt – genauer gesagt ist ein baugleicher Sensor in der Kone Pure Optical verbaut.

Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen optischer Abtastung und Abtastung durch Laser sind eigentlich sehr schnell erklärt. Laser-Mäuse arbeiten oftmals mit einem viel höheren dpi-Wert (mittlerweile wird mit bis zu / über 8000 dpi abgetastet) und reagieren dementsprechend sogar schon bei kleinsten Bewegungen. Dies ist aber in der Praxis eher unnötig. Die meisten Gamer spielen mit 2000-3000 dpi. Aber einer der Vorteile durch die Abtastung mittels Laser-Sensor ist, dass selbst auf eher ungeeignetem Untergrund die Mäuse trotzdem noch relativ sauber arbeiten, da hier der Bereich unter dem Sensor viel genauer abgetastet wird. Optische Mäuse haben hier stellenweise Probleme, aber meistens spielt man sowieso auf einem Mousepad oder auf der Tischplatte. Da hatte ich keinerlei Probleme mit der Kone Pure Optical (getestet habe ich dabei meinen Holz-Schreibtisch und ein Mousepad – beides ohne Probleme).

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Daneben haben optische Mäuse ebenfalls noch einen weiteren Nachteil: nämlich die sogenannte Lift-Off-Distance. Das ist auch schnell erklärt: hebt man die Maus an, tastet der Sensor weiterhin den Untergrund noch ab und nimmt die Bewegung wahr: der Cursor bewegt sich minmal. Laser-Sensoren haben dieses Problem nicht, da man beispielsweise bei der Roccat Kone Pure dies über den Treiber sogar einstellen kann. Sobald man die Maus anhebt bewegt sich der Cursor keinen bisschen mehr. Bei der Roccat Kone Pure Optical hingegen verzieht der Cursor beim Anheben leicht, aber wirklich nur minimal.

Weshalb der optische Sensor aber so beliebt ist kann man ganz einfach erklären. Technisch betrachtet arbeitet er zwar nicht präziser, aber die Maus reagiert auf Eingaben gefühlt viel direkter und genauer. Gerade beim Spielen hat man das Gefühl, dass die Maus genau so reagiert wie man es will und man hat ein besseres Gefühl was die Kontrolle betrifft. Den Umstieg vom Laser auf den optischen Sensor habe ich direkt bemerkt, da ich zuvor jahrelang nur Laser-Mäuse benutzt habe.

Zwar könnte man hier bestimmt technisch gesehen noch tiefer unter die Haube schauen, aber ich wollte nur auf die Unterschiede eingehen. Ich bin mit dem optischen Sensor hochzufrieden und spiele meistens auf 2000 dpi. Wie auch die Kone Pure ist die Kone Pure Optical technisch sehr gut und arbeitet präzise – perfekt fürs Gaming. Auch der „Nachteil“ der Lift-Off-Distance fällt für ich kaum ins Gewicht, da nach gefühlten 1-2mm Höhe der Cursor nicht mehr auf die Bewegung beim Anheben reagiert.

 

Datenblatt Kone Pure Optical

  • Pro-Optic Sensor R3 mit bis zu 4000 dpi (Avago ADNS-A3090)
  • 1000 Hz Polling Rate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • 12000 fps, 10.8 Megapixel
  • 30G Beschleunigung
  • 3.8m/s (150ips)
  • 16-bit data channel
  • 1-5mm Lift off distance
  • 72MHz Turbo Core V2 32-bit Arm based MCU
  • 576kB interner Speicher
  • Zero angle snapping/prediction
  • 1.8m stoffüberzogenes USB-Kabel
  • Maße: 12cm x 7cm (Länge X Breite)
  • Gewicht: ca. 90g (ohne Kabel)

 

 

Funktionen des Treibers

Ein besonderes Sahnestück ist meiner Meinung nach der Treiber, den man allerdings, wie bereits erwähnt, aus dem Internet runterladen muss  Im Prinzip kann man hier wirklich alles einstellen, was man überhaupt einstellen könnte. Die Software ist dabei ansprechend designed und auch übersichtlich gehalten – kleinere Tooltips erklären die diversen Optionen, so dass eigentlich keine Frage offen bleiben sollte.  Insgesamt gibt es 5 Menüs mit dazugehörigen Optionen, damit die Übersicht gewahrt bleibt.

Im ersten Fenster „Main Control“ findet man die grundsätzlichen Einstellungen: Sensibilität, Vertical Scroll Speed (Mausrad), Horizontal Tilt Speed und dazu kann man noch die einzelenen DPI-Switch Stufen einstellen. Hinter dem Mausrad befinden sich 2 Buttons die in der Werkseinstellung mit der Funktion DPI-Switch belegt sind. Damit kann man den dpi-Wert nach unten oder oben korrigieren: 400, 800, 1200, 2000 und 4000 DPI sind vorgegeben, können aber stufenweise manuell festgelegt werden über dein Treiber. Schaltet man den dpi-Wert um bekommt man ein akustisches Feedback, das die derzeitige dpi-Einstellung über die Lautsprecher vorliest (kann man auch deaktivieren).

Im zweiten Fenster „Button Assignment“ können die Tastenbelegung auf Wunsch geändert werden. Hier kann man auch die Doppelbelegung für Easy Shift einstellen, sofern man ein kompatibles Keyboard von Roccat besitzt. Ein Macro Manager ist auch mit an Bord – MMO Spieler wirds freuen.

Im dritten Fenster „Advanced Control“ kann man unter anderem die Farbeinstellung für das beleuchtete LED Roccat Logo auf dem Mausrücken vornehmen, neben den 16 vorgegeben Farben kann man hier auch selbst die Farbe einstellen – genug Auswahl gibt es bei 16,8 Millionen Farben. Einstellungen am Soundfeedback können hier ebenfalls vorgenommen werden (Lautstärke, aktivieren und deaktiveren). Mittels Windows Pointer Speed wird die Cursor Geschwindigkeit in Windows festgelegt.

Unter „Roccat R.A.D.“ kann man Statistiken einsehen – wieviele Klicks, Mausrad Bewegungen, Strecke der Mausbewegunngen usw.. Außerdem kann man hier seine Trophy Achievments einsehen – für bestimmte Anzahlen an Klicks erhält man beispielsweise eine Trophäe. Nur eine Spielerei, aber trotzdem witzig.

Das letzte Fenster „Update / Support“ sollte eigentlich selbsterklärend sein.

Da man doch relativ viel einstellen kann bin ich froh über den 576kb großen internen Speicher, denn er ermöglicht es bis zu 5 unterschiedliche Profile zu speichern. Was ich genial finde ist, dass man hier auch eines der Profile als „Windows Profil“ festlegen kann. Somit wird dieses Profil immer aktiviert, sobald man beispielsweise von einem Spiel zurück auf den Desktop wechselt. Klasse!

Mein Fazit zur Roccat Kone Pure Optical

Wie ich schon erwähnte, bin ich mit dem „Komfort“ der Maus sehr zufrieden. Sie unterscheidet sich ja auch kaum von der Kone Pure, die für ihre Form überall gelobt worden ist – never change a running system. Die Formgebung der Maus führt dazu, dass man die Hand quasi zu einer Art Klaue formt und kommt einer natürlichen Haltung entgegen. Krämpfe oder ähnliches wird man also nicht erleben. Auch nicht nach mehreren Stunden.  Das Gewicht empfinde ich als ideal – nicht zu schwer und nicht zu leicht. Dank der mit einer Gummischicht überzogenen Oberfläche verrutscht einem die Maus nicht, selbst wenn man die seitlichen Daumenknöpfe betätigt. Die Position der Knöpfe empfand ich ebenfalls als ideal und zu jeder Zeit gut erreichbar . Menschen mit großen Händen könnte die Kone Pure Optical vielleicht sogar ein wenig zu klein sein, aber das kann ich schwer einschätzen.

Fürs Zocken kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung für alle aussprechen, die mit den Nachteilen von optischen Sensoren zurecht kommen (fällt nicht wirklich ins Gewicht). Die Roccat Kone Pure Optical führt exakt die gewollte Bewegung aus und man hat stets das Gefühl die Kontrolle zu haben, zusammen mit dem guten Feedback der Buttons ist die Roccat Kone Pure Optical eine optimale Gaming Maus. Sofern man keine Easy Shift kompatible Tastatur besitzt ist die Roccat Kone Pure Optical allerdings nur bedingt für MMOs wie Word of Warcraft geeignet – es sind einfach zu wenig Tasten, aber das ist auch eher Geschmackssache. Aber dieses Manko entfällt, sofern man ein Roccat Keyboard nutzt…hatte ich aber leider beim Test nicht.

Aber bei allen anderen Spielen, gerade Shootern, lässt die Maus ihre Stärken spielen. Gerade wenn man die umschaltbaren dpi Stufen auf die eigenen Vorlieben eingestellt hat ist diese Maus wirklich unschlagbar. Beispielsweise habe ich solange getüftelt, bis ich den für mich richtigen Wert für das Snipern in Spielen eingestellt hatte und war danach wirklich zufrieden.

Die Gleit-Füße der Maus sind ebenfalls ein großer Pluspunkt für mich, denn die Kone Pure Optical gleitet wirklich sehr sanft und ohne großartig fühlbaren Widerstand über das Mouspad (im Test genutzt habe ich das Roccat Hiro Pad).

Getestet habe ich die Maus unter anderem mit: Battlefield 3, Guild Wars 2, World of Warcraft, Total War: Rome II, DayZ, World of Tanks, GTA IV, Planetside 2 und Civlization V und bin mit der Performance mehr als zufrieden.

Die Roccat Kone Pure Optical ist eine sehr gute Maus und defintiv jeden einzelnen Cent wert (ca. 70 Euro) und ist bisher eine der besten Gaming-Mäuse die ich benutzt habe. Deswegen klare Kaufempfehlung, aber nur bedingt für MMOs geeignet.

 

 

Neue Gerüchte über GTA V PC Release

GTA V ist gerade mal den 2. Tag auf dem Markt und hat bereits unzählige Rekorde geknackt. Laut Puplisher Take 2 hat der erste Verkaufstag einen Umsatz von rund 800 Millionen US-Dollar gebracht – dem gegenüber stehen Produktionskosten von geschätzten 210 Millionen US-Dollar. Von solchen Zahlen können die meisten Kinoproduktionen nur träumen. Umso unverständlicher ist es allerdings, dass sich das Team hinter GTA V immer noch verdächtig bedeckt hält gegenüber einer möglichen PC Version des Spiels. Sie wurde nämlich noch nicht einmal bestätigt.

Mittlerweile gibt es auch schon groß angelegte Petitionen zu dem Thema und zählt stellenweise bis zu 450 000 Unterschriften – alleine gestern sind auf einem der Portale nochmals 100 000 Unterschriften dazu gekommen.

Amazon hat die Version für den PC ja schon länger gelistet und kann auch bereits vorbestellt werden, allerdings ohne Angabe eines Erscheinungsdatum. So hat beispielsweise der Online-Versandhändler gamesonly.at das Datum für den Release zu GTA V auf Samstag, den 7. Juni 2014 datiert.  Das englische Portal gameseek.co.uk gibt hingegen an, dass GTA V am 22.11.2013 für den PC erscheint.

Das diese Angaben stimmen ist mehr als fraglich, vielleicht versuchen diese Händler auch einfach nur Aufmerksamkeit auf das eigene Angebot zu lenken. Solange Rockstar oder Take 2 sich nicht äußern bleibt es leider nur bei puren Spekulationen. Auch bei GTA IV erschien die Version für den PC mehrere Monate nach den Konsolen und man sollte sich wohl schon mal mental darauf vorbereiten, das GTA V erst nächstes Jahr erscheinen wird – vollkommen unverständlich für mich. Zumal die Portierung auf den PC ohnehin nicht von Rockstar North ausgeführt wird, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit von Rockstar Toronto, Rockstar Leeds oder von einem anderen Entwicklerteam übernommen wird.

Es heißt also für alle PC-Gamer die auf GTA V warten weiter durchhalten – die aufpolierte Grafik und Performance wird das Warten garantiert wert sein, sofern die Portierung gelingt. Ich werde warten.

Diablo III verabschiedet sich vom Auktionhaus demnächst

Diablo III war eines der am meisten erwarteten Spiele dieses Jahrzehnts, war doch der Vorgänger ein wahrer Evergreen auf LAN-Partys oder im Internet. Auch ich bin quasi mit Diablo I und II „aufgewachsen“ und habe unzählige Stunden mit dem Spiel vebracht. Umso ernüchternder war es dann, als Diablo III erschien und nicht mehr dieses Feuer entfachen konnte und relativ schnell wieder von der Festplatte verschwand. Diablo III ist ein gutes Spiel, keine Frage. Allerdings bestand das Spielprinzip lange nur darin Gold zu farmen, um es dann im Auktionshaus gegen bessere Ausrüstung zu tauschen. Die Idee sich die Ausrüstung selbst zu erkämpfen und zu finden war irgendwie weg – man kaufte es einfach.

Für mich und meine Freude nahm dies eine Menge Spaß aus dem Spiel, da es tatsächlich so wirkte als ob das Spiel mehr oder weniger um das (Echtgeld)Auktionshaus gebaut worden ist. Im höchsten Schwierigkeitsgrad musste man einfach Ausrüstung kaufen, da man sonst nicht mehr weiter kam. So ebbte der Spielspaß doch recht schnell wieder ab und wir hörten auf.

Loot 2.0 und Back to the roots

Mittlerweile gab es schon mehrere recht umfangreiche Patches, die das Spiel wieder etwas mehr in Richtung des Vorgängers entwickelte und ich begrüße auch den Schritt, dass nun das Auktionshaus mit dem Realase des Addons „Reaper of Souls“ deaktiviert wird. Aber für mich persönlich ist der Zug trotzdem erstmal abgefahren und ob ich mir das Addon hole, weiß ich noch nicht.

Für die Begründung weshalb man das Auktionshaus deaktiviere äußerte sich das Entwicklerteam auch direkt. Zwar wäre das Auktionshaus eine sicheres und praktisches Handelssystem, aber es würde genau das untergraben, was Diablo eigentlich ausmachte – Dämonen bekämpfen und herausragende Ausrüstung finden. Am 18.März 2014 werden also in allen Regionen die Auktionshäuser deaktiviert werden und Handel ist danach nur noch über das Handelsfenster (wenn man tatsächlich gegenüber steht im Spiel)  möglich sein. Zusammen mit dem überarbeiteten System für Beute soll Diablo III damit wieder ein echtes Diablo werden.

Mutiger Schritt Blizzard. Finde ich gut

GTA V – Wertungen der Fachpresse

Nun ist es endlich soweit: GTA V steht zum Download bereit und liegt zum Verkauf in den Geschäften aus für Xbox 360 und Playstation 3. Nach über 5 Jahren Wartezeit kann man endlich wieder ein neues Abenteuer in Rockstars Universum beginnen und für die nächsten Wochen darin abtauchen. Ich bin ein Fan der Serie seit dem aller ersten Teil aus den 90ern…Grand Theft Auto ist eine mittlerweile nahezu legendäre Serie. Ich muss gestehen ich bin eher der PC-Gamer und zocke eher ungern auf Konsolen – blöd nur das GTA V noch nicht mal für den PC angekündigt worden ist, um die Verkäufe auf den Konsolen anzukurbeln. Aber ich bleibe eisern und warte bis es dann doch endlich für den PC erscheint, was mittlerweile auch so sicher wie das Amen in der Kirche ist. Die Gerüchte verdichten sich immer mehr, dass die Version für den PC sogar vielleicht schon zum Weihnachtsgeschäft im Laden landet – und evtl. sogar Versionen für die Next-Gen Konsolen, die noch gar nicht erhältlich sind.

Wie dem auch sei. GTA V ist da und die Fachpresse hat sich natürlich darauf gestürzt und schon vorab ausgiebig gespielt wie es scheint. Sogar Magazine wie SPIEGEL Online berichten über GTA V, was schon sehr interessant ist und auch zeigt, welche gigantischen Wellen Rockstars neues Spiel schlägt.  Besonders beeindruckend dabei ist der Wert, den GTA V bisher auf Metacritic erreicht. Obwohl schon die meisten großen und einflussreichen Portale ihre Wertungen veröffentlicht haben und somit in den Metascore eingeflossen sind, hat Grand Theft Auto V den unfassbaren Wert 98/100 und könnte vielleicht sogar das am besten bewertete Spiel aller Zeiten werden. Es war zwar klar, dass das Spiel gute Wertungen kassiert, aber so gute Wertungen sind doch überraschend.

GTA V verweist sämtliche Triple A Titel in die Schranken

Sogar eher von Natur aus sehr kritische Magazine vergaben Wertungen jenseits des 90er Bereichs. Immer wieder wird dabei die Story samt allen Charakteren gelobt, die selbst die der Vorgänger in den Schatten stelle. Besonders der äußerst scharfe, sozialkritische, provokative aber gleichzeitig sehr intelligente Humor wird immer wieder hervorgehoben. Wieder einmal bekommt Amerika nicht gut weg, bei Rockstars Darstellung von San Andreas, dem fiktiven Bundesstaat in den USA. Jeder bekommt sein Fett weg: egal ob rechts, links, liberal, konservativ oder weltoffen. Die Satire macht nicht mal Halt vor Computerspielen allgemein.

Die Musikauswahl soll auch wieder einmal exzellent sein und sogar noch um ein vielfaches umfangreicher als in den Vorgängern. GTA von Anfang an bekannt für die Radiosender, die Musik für jeden Geschmack bieten.

Von den 3 Hauptcharakteren soll besonders der psychopatische Trevor hervorstechen, der auf seine kindische aber brutale Art immer wieder für Lacher gut ist und zeitgleich auch ein Spiegelbild für vieles in den USA darstellt laut diversen Testern. Klingt interessant. Rockstar sei mittlerweile zum Meister des Storytelling geworden, denn immer und immer wieder wird die geniale Story überschwänglich gelobt. Wer die Vorgänger gespielt hat ist auch nichts anderes gewohnt vom Entwicklerteam.

Rockstar erfand quasi im Alleingang des Open World Genre und bringt es wohl mit GTA V zur Perfektion. Laut den Tests käme nichts an die Größe und Glaubwürdigkeit der Welt heran bisher. Überall gäbe es etwas zu tun, zu entdecken oder einfach nur Abtauchen in der organischen Welt. Einziger Kritikpunkt, der öfters auftaucht ist, dass die Performance stellenweise schwankend ist und teilweise Grafiken nachgeladen werden müssen. Ladebalken würden teilweise auch nervig lang sein. Aber hey: GTA V läuft auf einer sehr alten Hardware (Xbox 360 Release war 2006!) und sieht trotzdem fantastisch aus. Rockstar kitzelt das Maximum aus der angestaubten Konsole raus.

Wieder stehen zahlreiche Nebenmissionen zur Auswahl und wer will kann einfach nur mal eine Runde Minigolf oder andere Minigames spielen. Auch kann man den Charakter wieder mehr individualisieren: Tattoos, Friseur, Klamotten…alles dabei. Und auch das beliebte Fahrzeug-Tuning aus GTA San Andreas ist wieder dabei. Toll!

Ohne es gespielt zu haben kann ich glaube ich behaupten, dass JEDER der nur ansatzweise etwas mit Zocken anfangen kann diesen Titel spielen sollte. Eine derartig positive Resonanz durch die Fachpresse habe ich bisher noch nie bei einem Spiel erlebt.  Und da war noch nicht mal der Multiplayer mit drin in den Bewertungen, denn der wird erst in einigen Tagen freigeschaltet.

Wahrscheinlich bin ich der einzige Zocker auf diesem Planeten der auf die PC-Version wartet – das werden harte Wochen oder gar Monate. Ich hoffe ich halte durch und werde dann die PC-Version ausführlich testen samt Bericht.

 

Zum Abschluss noch ein paar internationale Stimmen, die genau das untermauern was der Großteil der Presse zu GTA V schreibt:

 

IGN 100/100

„Grand Theft Auto V is not only a preposterously enjoyable video game, but also an intelligent and sharp-tongued satire of contemporary America. It represents a refinement of everything that GTA IV brought to the table five years ago.“  

Quelle: Keza Macdonald – Grand in every sense | IGN

 

 

Game Informer 98/100

„The narrative fails to match the impact John Marston or Niko Bellic’s tales, but the colorful characters kept me interested in the story nonetheless. Like the golden state it parodies, Grand Theft Auto V is filled with beautiful scenery, a wealth of activities, and the promise of fortune“

Quelle:  Matt Bertz – The Seedy Side Of A Sunny State | Game Informer

 

 

Destructoid  90 / 100

„All three characters, in their respective ways, feel representative of the Grand Theft Auto series as a whole, and contribute to making GTA V what it is — the ultimate culmination of Rockstar’s beloved and despised series.“

Quelle: Jim Sterling – Heist Heist Baby | Destructoid