Die diversen Let’s Plays auf Youtube sind seit dem vergangenem Jahr der absolute Renner auf Youtube. Bei Let’s Plays geht es im Grunde nur darum, dass jemand sich beim Spielen filmt und dies kommentiert dabei. Dies erfreut sich großer Beliebtheit, wie beispeilsweise Gronkh und Sarazar bewiesen haben in den letzten beiden Jahren. Innerhalb von 2 Jahren sind die beiden von Betreibern kleiner Kanäle auf Youtube zu wahren Superstars geworden. Gronkhs Kanal hat beispielsweise über 1 Million Abonnenten und über 645 Millionen Videoaufrufe – das sind gigantische Zahlen.
Im englischsprachigem Raum gibt es ebenfalls mit Gronkh vergleichbare Stars, also kann man sagen, dass sich die Let’s Plays zu einem globalem Trend entwickelt haben und die Videomacher verdienen unter Garantie nicht schlecht an dem Ganzem. Das die Unternehmen hellhörig werden war da nur eine Frage der Zeit.
Nintendo nun Youtube-Partner
Den ersten Fehltritt eines Unternehmens hat sich hier Nintendo geleistet. Es gibt zig Let’s Plays zu Nintendo Spielen auf Youtube, so dass sich das japanische Unternehmen nun etwas ausgedacht hat. So bestätigte Nintendo, dass man seit Februar 2013 eingetragener Youtube-Partner geworden sei und seitdem eine Content ID Datenbank automatisch Inhalte von Nintendo markiere. Man wolle nun bei Videos ab einer gewissen Länge automatisch Werbung schalten, deren Einnahmen ausschließlich an Nintendo gehen würden. Allerdings betonte man seitens Nintendo, dass andere Unternehmen ihren Content auf Youtube durchaus blockieren lassen würden, aber da man Fan von Nutzer-Videos sei, habe man sich für diesen Weg entschieden.
Ich kann verstehen, dass Nintendo hier auch etwas mitverdienen will. Man ist schließlich ein gewinnorientiertes Unternehmen und nicht die Wohlfahrt und ich bin mir ziemlich sicher, dass hier nicht gerade kleine Summen von den Let’s Play Stars verdient werden. Ein Stück vom Kuchen abzugeben ist sicherlich fair, schließlich sind es ja ihre Spiele. Aber was Nintendo hier macht bringt nur die Spieler und Let’s Player gegen sich auf, da es eher eine Art Vorschlaghammer-Methode ist. Anscheinend hat man sich nämlich nicht mit den Machern der Videos in Verbindung gesetzt und irgendwelche Kompromisse angestrebt, sondern einfach direkt so reagiert.
Am Ende hat Nintendo damit nur eins erreicht, nämlich sich selbst ins Bein geschossen. Die Reaktion seitens der Let’s Play Stars lies nicht lange auf sich warten, denn einige kündigten bereits an, dass man Nintendo Spiele nun einfach nicht mehr nutzen werde für die Let’s Play-Videos. Ob das leere Drohungen sind und tatsächlich eingehalten wird lässt sich nicht abschätzen. Fakt ist aber, dass Nintendo damit an der eigenen Reputation gesägt hat und die eigenen Fans mit dieser Aktion verärgert hat. Es hätte sicherlich bessere Wege gegeben sich zu einigen. Hat man als Unternehmen erstmal das Image des geldgierigen Halsabschneiders, kommt man da nur sehr schwer wieder raus. Electronic Arts kämpft seit Jahren mit dem extrem negativem Image.
Schade Nintendo, ich glaube das ist der falsche Weg.
Schon vor etwas über einem halben Jahr haben namhafte Publisher und Entwickler-Studios prophezeit, das Free2Play das nächste große Ding sein würde. Star Wars: The old Republic machte den ersten mutigen Schritt und stelle von einem Abo- auf ein Free2Play-System um dieses Jahr – laut den Verantwortlichen war dies ein großer Erfolg für das Spiel. Zuvor musste das Spiel massiven Spielerverlust verkraften. Kein Wunder, denn die meisten Spieler sind oft einfach nicht mehr dazu bereit feste monatliche Abogebühren zu bezahlen für ein Spiel.
Nun springt das nächste hochwertige Spiel auf den Free2Play-Zug auf, der derzeit mit vollem Tempo Kurs auf die Computer der Spieler nimmt. Das von Trion Worlds entwickelte Rift kam im März 2011 auf den deutschen Markt und erzielte durchaus positive Kritiken. Auch ich habe Rift eine Weile gespielt und hatte eigentlich eine Menge Spaß in dem Spiel – aber wie die meisten anderen blieb ich eben auch auf World of Warcraft hängen. Und genau da liegt wohl der Hund begraben: Viele Spieler haben bereits ein festes MMO und wollen einfach nicht 2 Abos gleichzeitig bezahlen. Außerdem leben solche Spiele ja davon, dass auf den Servern viel los ist, sobald man dort das Gefühl bekommt man sei alleine unterwegs, geht der Spielspaß flöten. Deswegen begrüße ich den Schritt von Trion Worlds, denn Rift ist ein gutes Spiel und man sollte es sich auf jeden Fall anschauen, sofern man mit solchen Spielen etwas anfangen kann.
Abzocke oder faires Free2Play?
Stichtag für die Umstellung auf Free2Play wird der 12.Juni.2013 sein und zeitgleich mit dem Inhals-Update „Das Empyreum schlägt zurück“ starten.
Man hat sich da auch auf die Fahnen geschrieben, das es keine großartigen Einschnitte geben wird für Leute, die nichts zahlen wollen. Zumindest werden zahlende Spiele keine massiven Vorteile haben. Einschränkungen gibt es dann aber doch: Man wird nur 3 Taschenplätze haben und 2 Slots für Charaktere, Seelenerweiterungen nicht inbegriffen. Allerdings wird man wohl beliebig viele Dungeons und Schlachtfelder besuchen können.
Wer hingegen weiterhin ein Abonnement abschließt, wird doch ein paar Vorteile haben. Schnellere Geschwindigkeit beim Reiten, mehr Abzeichen und Erfahrung und erhöhtes Goldeinkommen. Außerdem wird man einen Sofortzugriff auf Bank und Ausbilder haben.
Hört sich sehr fair an, da Free2Play unter Spielern immer noch als Abzocke angesehen wird. Einen Item-Shop gibt es zwar, aber der wird sich wohl eher auf kosmetische Änderungen und Reittiere beschränken.
Wie gesagt Rift ist eigentlich ein feines Spiel und keinesfalls eine billige Produktion. Spätestens zur Free2Play Umstellung sollte man es sich zumindest einmal anschauen. Eine Review wird sicherlich danach folgen.
Hier gibts noch das Entwickler-Video zur Free2play Umstellung
Die GTA-Serie ist ja schon von Anfang an für seinen schrägen Humor und die latente Sozialkritik bekannt. Gerade GTA IV hat nicht an scharfem Humor gegenüber der gegenwärtigen amerikanischen Kultur gespart.
Diesmal nimmt das im September erscheinende Spiel anscheinend Sekten wie Scientology und die Mormonen aufs Korn und bietet Spielern einen Weg, sich im Spiel zu verewigen. Rockstar Games gibt nämlich einigen Spielern die Chance im Spiel aufzutauchen und hat eigens dazu eine fiktive Website der Religion ins Netz gestellt. Neben einigen Informationen über die Epsilonism-Religion (natürlich alles fiktiv und stark gezeichnet von dem typischen Rockstar Humor) gibt es auch die Möglichkeit sich für das Casting zu bewerben. Man hat noch Zeit sich bis zum 27.Mai einzutragen. Und nicht vergessen: die Welt ist erst 157 Jahre alt – Fact!
GTA V wird im September für Playstation 3, xbox 360 und später wahrscheinlich für die Next-Gen Konsolen und den PC erscheinen.
Die Maus ist ja so ziemlich das wichtigste Eingabegerät eines jeden PCs. Viele haben ja daheim nur recht schlichte Mäuse für 10 oder 15 Euro daheim rumfliegen, was auch für normale Anwender durchaus ausreichend ist. Aber waschechte Gamer haben teilweise richtig teure und qualitativ hochwertige Mäuse auf ihrem Schreibtisch stehen, die meistens auch nicht gerade billig sind. Das blöde an diesen Mäusen ist ja oft der Verschleiß, da sie oft sehr schnell das Zeitliche segnen. Spiele sind aber auch ziemlich harte Belastungsproben für die Eingabegeräte, so müssen sie doch Power-Klicken und auch Tastendrücke voller Wut und Zorn erdulden – gerade in Multiplayer Spielen reagiert man seine Wut über die Niederlage ja gern darin ab, indem man die Maustaste wilder bzw. fester drückt.
Grund genug deswegen einfach mal einen kleinen Test über meine Maus zu schreiben, die mich mittlerweile schon unfassbare 3 Jahre begleitet, was eine wirklich ziemlich lange Lebensdauer für eine Gaming-Maus ist.
Übersicht Raza Naga
Ergonomische Auflage für den Ringfinger
Die Naga war bei ihrem Erscheinen vor einigen Jahren wirklich recht einzigartig auf dem Markt, da sie eine spezielle MMO-Maus ist. Im Unterschied zu anderen Mäusen hat sie nämlich extrem viele Tasten an der Seite – alles in allem 17 Tasten! Jeder der MMO spielt benutzt Shortcuts, um einfach schneller zu sein. Gerade bei komplexen MMOs ist aber irgendwann die ergonomische Belegung der Tastatur ans Ende gekommen und man braucht Extra-Tasten. Genau hier kommt dann eine Maus wie die Naga ins Spiel, da sie an der Seite 12 Tasten hat. Anfangs wirkt diese Masse an Tasten total unbedienbar, da es wie das Nummernpad auf einem Keyboard aufgebaut ist, aber dennoch sind die Tasten gut erreichbar (bei einer normalen Handgröße wie ich sie habe gibt es wohl keine Probleme dabei). Mit ein wenig Übung findet man die nummerierten Tasten im Schlaf und die kleinen Erhebungen auf der mittleren Taste helfen bei der Orientierung – ähnlich wie die kleinen „Hügel“ auf den F und J-Tasten der Keyboards. Razer legt der Packung auch noch Aufkleber dabei, die man auf die Tasten kleben kann und somit bei Bedarf eine weitere Orientierungshilfe bietet. Die restlichen 5 Tasten inkl. Mausrad befinden sich auf der Oberseite, davon 2 neben der Linksklick-Taste, welche ebenfalls gut erreichbar sind.
Generell ist die Razer recht ergonomisch geformt und verursacht auch bei längeren Sessions nicht wirklich Schmerzen in der Hand. Allerdings ist die Maus ausschließlich für Rechtshänder geeignet und meines Wissens nach gibt es keine Version für Linkshänder. Am Anfang ist es nur etwas gewöhnungsbedürftig, da die Maus quasi eine Ablage für den Ringfinger hat und der kleine Finger den Tisch berührt, aber das empfand ich recht bald als ziemlich angenehm. Die Tasten an sich reagieren gut auf mittleren Druck, ohne das man viel Kraft aufwenden muss und das Mausrad arbeitet auch sehr präzise. Einziges Manko meiner Meinung nach ist, dass die Auflagefläche der Maus schnell verunreinigt und die Gleitfähigkeit bei leicht verschmutztem Untergrund recht schnell negativ beeinflusst wird. Aber wer mit einem Mousepad spielt oder den Tisch einfach oft sauber hält wird keine Probleme haben. Gerade mit Gaming-Mousepads arbeitet die Naga hervorragend zusammen.
Technisch gesehen ist eigentlich auch alles im grünen Berreich, was den Laser angeht. Hier wurde ein 5600 DPI 3.5G Laser Sensor verarbeitet mit einer Poling Rate von 1000Hz und einer Reaktionszeit von 1ms. Das ist ordentlich und man kann auch ohne Probleme damit Ego-Shooter spielen ohne großartig Probleme mit der Präzision zu haben. Dennoch sind hier andere Mäuse einfach besser, da sie genauer arbeiten. Aber die Stärke der Maus sind MMOs und hier arbeitet sie wunderbar.
Verschleiß nach 3 Jahren
Spalten lassen sich nur schwer reinigen
Nach den ganzen technischen Details will ich nun zum Kern meines Tests kommen: in welchem Zustand befindet sich die Razer Naga nach 3 Jahren mit hoher Nutzung? Ich muss sagen, dass Videospiele wirklich ein ganz großes Hobby von mir sind und ich so ziemlich jedes Blockbuster-Spiel gezockt habe – fast immer mit der Razer Naga. Egal ob es World of Warcraft, Battlefield 3, Star Wars: The old Republic oder Guild Wars 2 war…die Naga war immer mit dabei. So kann man sagen, dass die Tasten schon einer hohen Belastung ausgesetzt waren und immer noch sind, da ich die Maus im vollen Umfang benutze.
Von meinen alten Mäusen kenne ich es zB, dass irgendwann die Farbe einfach abgeht und sich weiße Flecken bilden nach einer Zeit. Das konnte ich bei der Naga nicht beobachten, da die Obefläche an keiner Stelle irgendwelche Abnutzungen zeigt. Die Maus besteht aber auch aus 2 unterschiedlichen Materialien. Die Oberseite besteht aus einem matten, etwas raueren Kunststoff der sich etwas wie Filz anfühlt – verhindert Abrutschen. An den Seiten wurde schwarzen, glattes Plastik verwendet. Nirgends an den Oberflächen kann man sehen, dass die Naga bereits 3 Jahre im Dienst ist. Bei der Steelseries WoW Gaming-Mouse weiß ich von einem bekannten zum Beispiel, das die Farbe schon nach ein paar Monaten abgegangen ist – und die Maus ist auch nicht gerade billig.
Die Tastenbeleuchtung funktioniert auch noch ohne Probleme. Auf dem Rücken der Maus befindet sich das Razer-Logo, das per pulsierendem Licht aufleuchetet. Auch hier gibt es keine Abnutzungen, es sieht immer noch wie neu aus.
Lediglich einige Verunreinigungen zwischen den Spalten der Tasten fallen ins Auge, die sich nur schwer säubern lassen. Mit Sicherheit könnte man das mit geeignetem Werkzeug auch entfernen. Negativ ins Auge fällt auch ein bisschen das Mauskabel bzw. die Verkleidung. Hier wurde nämlich ein Material verwendet, das ein bisschen an einen Schnürsenkel erinnert. Dort wo das Kabel an der Tischkante etwas schrubbt ist nämlich das Material etwas aufgegangen – das sieht ein bisschen aus wie ein sprödes Hanfseil. Aber das ist im Endeffekt nicht so wichtig, da man es ohnehin nicht wirklich sieht.
Aber kommen wir nun zum wichtigstem Aspekt: Funktionieren die Tasten noch?
Die 12 Seitentasten der Naga funktionieren noch wie am ersten Tag. Die Druckpunkte sind unverändert und reagieren gut und sind auch nicht ausgeleiert oder klemmend. Gerade die untere Reihe der Tasten war bei mir sehr oft in Benutzung, aber hier ist tatsächlich alles unverändert und reagiert wunderbar.
Die beiden Zeigefinger-Tasten zeigen auch noch keine wirklichen Ermüdungserscheinungen. Lediglich die Linksklick-Taste tendiert manchmal zu einem Doppelklick, obwohl man nur einfach klicken wollte – das ist aber auch die Taste mit der höchsten Nutzung. Es fällt aber nicht schwer ins Gewicht, da es nicht sehr oft passiert.
Am meisten erstaunt hat mich das Mausrad, den das war grundsätzlich immer das erste was bei meinen alten Mäusen mehr oder weniger den Geist aufgegeben hat. Es arbeitet immer noch präzise und ist kein bisschen „schwammig“. Das Rad rastet immer noch nach jeder Drehung ein und auch der Druckpunkt beim Klicken damit funktioniert tadellos. Großes Kompliment an die Qualität, das kenne ich so nämlich tatsächlich nicht und es ist auch immer ärgerlich, wenn das Mausrad quasi den Geist aufgibt.
Nur eine einzige Taste hat nach 3 Jahren noch einen kleinen Knacks bekommen. Und zwar handelt es sich um die Taste direkt neben der Linksklick-Taste. Die kleine Taste wird von mir als „Seite zurück“ im Browser verwendet, da sie gut erreichbar ist. Funktionieren tut die Taste immer noch und reagiert wunderbar auf Eingaben, aber sie ist bereits etwas eingedrückt und schließt nicht mehr mit der Kante des Maus-Rückens ab. Es stört aber nicht sonderlich, da man es auch kaum sehen kann beim Betrachten der Maus.
Fazit nach 3 Jahren Test
Ich weiß noch, dass ich wirklich damals sehr mit mir ringen musste im Laden, als ich vor der Naga stand. 89 Euro für eine Maus war wirklich schon eine Hausnummer und ich war anfangs wirklich etwas besorgt, dass die Maus auch schon nach einem Jahr den Geist aufgibt, wie meine vorherigen Mäuse. Es ist ja schon ein Unterschied, ob man 40 oder 90 Euro auf den Ladentisch legt, denn soviel kosten die meisten anderen Gaming-Mäuse im Schnitt.
Aber jetzt nach 3 Jahren muss ich sagen, dass die Maus mich vollkommen überzeugt hat. Kaum Verschleiß und immer noch wunderbar bedienbar und auch optisch sieht man der Naga ihr Alter kein bisschen an. Gerade bei Gamern sind 3 Jahre für ein Eingabegerät wirklich die Hölle was den Verschleiß angeht, aber bei dieser Maus ist noch immer alles funktionstüchtig. Ich weiß nicht, worin genau der Unterschied liegt oder welche Materialien hier verwendet worden sind, aber Razer hat hier wirklich eine qualitativ hochwertige Maus geschaffen mit der man auch lange Freude haben kann. Mittlerweile sind schon Nachfolger-Modelle erschienen wie die Razer Naga Hex oder die Razer Naga Molten, die eigentlich baugleich mit der alten Naga sind (zu erkennen an der blauen Beleuchtung). Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die neuen Mäuse qualitativ unterscheiden.
Der hohe Kaufpreis schreckt vielleicht am Anfang ab, aber dafür hat man auch lange Freude mit seiner Maus. Daumen hoch dafür Razer, länger als 1 Jahr hat bei mir noch keine Maus gehalten.
Eigentlich sollte die Wii U ja Nintendo ins Zeitalter der NextGeneration Konsolen bringen und besonders innovativ sein – ähnlich der Wii. Klappen wollte das irgendwie nicht so Recht und die Konsole ist auch alles andere als innovativ diesmal. Was nicht heißt, dass die Wii U eine schlechte Konsole wäre. Im Gegenteil, es ist eine solide Konsole die auch qualitativ überzeugen kann. Aber leider zeigte sie auch, das Nintendo den anderen beiden großen Konsolenherstellern einfach hinterher hinkt.
Den Multiplayer-Part bzw. die Fähigkeit dazu wurde nämlich von Nintendo die letzten Jahre einfach ignoriert. Zwar ging man jetzt auch diesen Weg, aber man merkt es der Konsole einfach an, dass es Neuland ist für das Unternehmen.
Analysten zeichneten schon unlängst Nintendos Untergang an, da die Konsole sich immer noch schleppend verkauft. Das mag etwas weit hergeholt sein meiner Meinung nach, aber momentan läuft es alles andere als gut für den Hersteller. Die Prognosen der Verkäufe werden ständig nach unten geschraubt und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile wurden sogar die Preise der Konsole bei den Händlern teilweise um 20% gesunken – und das obwohl die Konsole erst vor wenigen Monaten erschien.
Wii U Hack und Offensive
Nintendo geht derweil in die Offensive und versucht laut Branchen-Insidern nun Smartphone-Entwickler für Spiele ins Boot zu holen. Das macht ja auch durchaus Sinn, bietet es sich dank des Gamecontroller mit Touchpad durchaus an. Bestätigt wurde dies zwar noch nicht seitens Nintendo, aber es wurde wohl schon mit der Modifizierung der Software begonnen, um sie kompatibel mit den Smartphone App Techniken zu machen.
Eine weiter bittere Nachricht für das Unternehmen ist auch, dass die Wii U anscheinend mittlerweile komplett gehackt worden ist und die Verschlüsselungen umgangen werden konnte. Die Macher des Wii-Modchips verkündeten dies vor kurzem im Internet. Außerdem sei es der Gruppe Venom gelungen, die erste ISO von Marvel Avengers: Battle for Earth im Netz zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, das die Wii U nun Opfer von Software-Piraterie werden wird. Dies wird vielleicht die Verkäufe der Konsole ankurbeln, aber für Spieleentwickler wird die Wii U damit nochmal unattraktiver. Sobald der Kopierschutz erstmal wirksam umgangen wird, wird das Netz mit spielbaren Kopien der Spiele geflutet werden.
Für die Wii U hat man sich auf die Fahnen geschrieben, weg von der „Familienfreundlichen Nische“ zu kommen und diesmal auch Core-Gamer anzusprechen. Durchaus eine gute Idee, aber es gibt schlicht und einfach keine anständigen Spiele. Nichts was Core-Gamer dazu bringen könnte, sich eine Wii U zuzulegen und von den anderen Konsolen bzw. dem PC wegzulocken. Hier besteht dringender Nachholbedarf. Laut Shelly Pearce (PR-Director Nintendo UK) soll in der 2. Jahreshälfte 2013 eine Produkt-Offensive beginnen, da man mehrere Spiele in der Pipeline hat und diese massiv bewerben will.
Das ist alles schön und gut, aber Nintendo sollte sich lieber darauf konzentrieren die großen Nintendo Zugpferde ins Rennen zu schicken. Es gibt immer noch kein Zelda, Metorid Prime oder Mario Kart. Oder ein neues und innovatives Super Mario Spiel. Zwar war Super Mario Bros. für die Wii U ganz ordentlich, aber mehr auch nicht. Es war einfach ein typisches Mario Spiel ohne irgendwelche Innovationen oder große Aha-Effekte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein geniales Zelda eine Menge Leute dazu bringen könnten, sich eine Wii U zu holen. Andere Konsolen hatten auch sehr starke Launchtitel zum Release. Hier hat Nintendo gepatzt und das Spielangebot ist nach fast einem halben Jahr immer noch mehr als mau.
Es wäre wirklich mehr als schade, wenn Nintendo die Wii U wirklich vollends gegen die Wand fahren würde.
Update: Eurogamer hat gemeldet, dass 15 EA Spiele nicht für die Wii U erscheinen werden, darunter Mass Effect 4, Dragon Age 3: Inquistion, Need for Speed 2013 und die kürzlich angekündigten Star Wars Spiele. Grund hierfür sei laut des DICE Technical Directors Johan Andersson, dass die Tests mit der älteren Frostbite 2 Engine nicht gut liefen und die Frostbite 3 Engine gar nicht erst auf der Wii U laufen würde. Die Wii U kommt einfach nicht auf den Negativschlagzeilen heraus, obwohl sie wirklich dringend gute Spiele braucht.
Nach dem Verkauf seiner Rechte an Star Wars an Disney und dem Schließen des legendären Spielentwicklers LucasArts war es nur eine Frage der Zeit, bis die Lizenzen für Star Wars Spiele an andere Entwickler verkauft werden. Den Zuschlag dafür sicherte sich nun Electronic Arts, der Publisher der zur schlechtesten Firma Amerikas gewählt worden ist vor kurzem. Gamer sind deswegen momentan ziemlich skeptisch gegenüber dieser Neuigkeit. So stand doch EA vor wenigen Wochen massiv unter Kritik wegen des missglückten Starts von SimCity und dem übertriebenen Gebrauch von DLC-Content für die großen Spiele (Stichwort Dead Space 3 mit seinen 11 DLC direkt am Verkaufstag). Sicherlich werden diese Spiele qualitativ hochwertige Produkte sein, da EA fast nur Triple A Titel auf den Markt bring, aber sonderlich kundenfreundlich ist das Unternehmen durch massive Einschränkungen durch Online-Kopierschutz und der DLC-Politik.
Namhafte Entwickler mit Entwicklung für neue Star Wars Spiele beauftragt
Was viele Spiele wahrscheinlich freuen wird ist, dass DICE unter anderem mit der Entwicklung eines Star Wars Spiels begonnen hat. DICE ist bekannt für die Battlefield-Serie, welche für geniale Multiplayer Shooter steht und sich durch herausragende Grafik-Engines auszeichnet. Eine Neuauflage der beliebten Battlefront Ableger wären also durchaus möglich und von vielen auch gewünscht. Details dazu gaben die Unternehmen leider noch nicht bekannt. Man sollte aber davon ausgehen können, dass dort ein Mulitplayer Shooter entwickelt werden wird. Bestätigt wurde allerdings, dass das Spiel auf der von DICE entworfenen Frostbite 3.0 Engine basieren wird. Eine Star Wars Schlacht mit der Grafik von Battlefield 3 wird vielen Fans wahrscheinlich das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.
Bestätigt wurde außerdem, dass Visceral Games ebenfalls mit der Entwiclkung eines Spiels auf Basis der Forstbite 3.0 Engine begonnen haben. Visceral Games sind unter anderem für die Dead Space Serie verantwortlich und vielleicht könnten sie ein Spiel im Stil von Jedi Knight entwickeln. Auch dies wird sich von vielen Fans sehnlichst herbei gewünscht, da der letzte Teil der Jedi Knight Reihe vor fast genau 10 Jahren erschienen ist.
Laut EA werden sich beide Spiele an Filmen bedienen, aber neue Geschichten und neue Gesichter im Fokus haben. Also wird es wohl kein Wiedersehen mit Kyle Kartan aus Jedi Knight geben und man wird wohl auch nicht in die Rolle von Luke Skywalker und Co. schlüpfen können.
Zu erwähnen sei außerdem, dass Bioware auch Teil des EA Imperiums ist. Bioware entwickelte damals das legendäre Knights of the old Republic, was von vielen immer noch als eines der besten Rollenspiele überhaupt angesehen wird. Star Wars Jünger wünschten sich schon seit Jahren einen weiteren Kotor Titel, welcher aber nie erschien. Bioware entwickelte stattdessen Star Wars: The old Republic. Vielleicht werden ja die Wünsche der Fans nun erhört.
Ich jedenfalls würde mich über Neuauflagen der Serien freuen, da sie für mich zu den besten Spielen überhaupt gehören. Auch trotz angestaubter Grafik.
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