Steam startet Summer Sales 2014

Das Sommerloch – wie jedes Jahr klafft eine gähnende Leere zwischen dem Frühling und dem Herbst in verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens, der Politik und der Wirtschaft. Traditionell erscheinen im Sommer so gut wie gar keine neuen Spiele und so bahnt sich Jahr für Jahr eine neue Durststrecke an.

Aber zum Glück gibt es ja Steam, welches zumindest für Spieler das Sommerloch halbwegs schließen. Zwar war der gestrige Start der Summer Sales auf Steam kein Geheimnis mehr dank der unzähligen Leaks, aber freuen werden sich sicherlich viele Zocker darüber.

Angebote von bis zu 90% Rabatt sind nun wieder täglich dabei und auch die beliebten Blitz-Angebote gibt es erneut. Verbunden ist das ganze wieder mit Steams Sammelkarten System, welches eigens für den Summer Sale eine eigene Kollektion erhält.

Dann heißt es nun wohl Kreditkarte zücken oder das Paypal-Konto bereit machen – es wird sicherlich für jeden Gamer etwas dabei sein.

Während die Sale Aktionen von Steam für Gamer ein Paradies auf Erden darstellt, sehen einige Spielentwickler diese Aktionen kritisch. Spieler würden nur noch auf diese Rabattaktionen warten und Spiele kaum noch zum (oftmals viel höheren) Orginalpreis kaufen. Vor allem die Macher von Indie-Titeln sehen darin ein Problem. Die Aktion läuft noch bis zum 30. Juni mit täglich wechselnden Angeboten.

Zum Schluss noch ein recht witzig gemachtes Video, welches die Sale Aktion relativ gut beschreibt. Sehr witzig gemacht wie ich finde. Hochgeladen hat dieses Video der Nutzer Kryos auf YouTube

 

Steam ändert Early Access FAQ-Klauseln

Early Access ist definitiv der große Trend der letzten beiden Jahre – statt ein fertiges Produkt zu kaufen erhält man gegen bare Münze Zugang zu Alpha / Beta Versionen von Spielen und kann theoretisch bei der Entwicklung mithelfen durch das eigene Feedback. Der andere Pluspunkt an dieser Art des Vertriebs ist, dass Entwickler unabhängiger von Puplishern werden und so Projekte auch auf eigene Faust finanzieren können. Crowdfunding und Early Access gehen oft Hand in Hand, jedoch gibt es auch schwarze Schafe. Wie  vor rund einem Monat der Skandal um Earth: Year 2066 zeigte ist längst nicht gesagt, dass die Spiele auch wirklich fertig entwickelt werden. Es war also nur eine Frage der Zeit bis Steam bzw. Valve  reagieren würden.

Vor etwas über einem Monat sorgte ein Skandal rund um Earth: Year 2066 große Kreise, da dieses Spiel über Early Access auf Steam vertrieben wurde. Der oder die Entwickler hinter dem Spiel starteten eine Crowdfunding Kampange auf IndieGoGo mit nur mäßigem Erfolg – etwa 160 Dollar wurden nur eingenommen. Im Gegensatz zu Kickstarter erhalten Supporter ihr Geld nicht wieder zurück auf der IndieGoGo Plattform, selbst wenn das angepeilte Ziel nicht finanziert werden kann und somit das Projekt scheitert. 

Etwas später jedoch schafften es die Entwickler von Earth: Year 2066 über Steam Greenlight im Steam Shop zu landen und am Early Access Programm teilzunehmen. Der Knackpunkt an dem ganzen ist, dass das Spiel bestenfalls von einem Hobby Entwickler entwickelt worden sein kann – die Qualität deutete dies jedenfalls an. Es wurden Versprechungen gemacht, die niemals hätten erfüllt werden können und teilweise wurde auch mit fake Screenshots gezielt getäuscht. Das Echo lies nicht lange auf sich warten und viele Steam Nutzer beschwerten sich lautstark darüber. Steam zog die Notbremse, entfernte das Spiel au dem Shop und erstattete Käufern das Geld zurück. Und auf einmal wurde die goldene Zeit von Early Access und Crowdfunding erstmals von einem großen Schatten überdeckt.

Steams Reaktion

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass Steam auf irgend eine Art darauf reagieren müsste um sich selbst zu schützen. Nur als Beispiel: Sollte die DayZ Standalone aus irgendwelchen Gründen vor der Fertigstellung eingestellt werden, könnten Käufer genau wie bei Earth: Year 2066 ihr Geld zurückverlangen unter Umständen. Bedenkt man jetzt dabei, dass hier Millionen von Exemplaren über den digitalen Ladentisch gewandert sind wäre dies ein immenser wirtschaftlicher Schaden für die Betreiber für Valve.  Man muss sich also absichern gegen so etwas.

Wie nun VentureBeat berichtet änderte Steam nun die FAQ zum Thema Early Access auf Steam. Wurde vorher noch impliziert, dass die Early Access Spiele auch irgendwann fertiggestellt werden, machte man nun klar deutlich, dass dies nicht immer der Fall ist. Steam sichert sich hiermit rechtlich ab, um nicht eventuell angeklagt werden könne Käufer zu täuschen.

Der Wortlaut in der neuen FAQ lautet ungefähr wie folgt:

Man sollte sich darüber bewusst sein, dass einige Entwickler-Teams ihre Projekte nicht beenden können.Sie sollten nur ein Early Access Spiel kaufen, wenn sie es in seinem derzeitigem Stadium spielen wollen

Somit hat Valve die Kunden offiziell gewarnt, dass der Kauf eines Early Access Titels auch mal ein Griff ins Klo sein könnte. Ich denke man sollte sich dessen bewusst sein, da momentan eine wahre Flut an derartigen Spielen auf Steam landet. Nicht aller Entwickler werden ihre Versprechen halten können und sicherlich wird nicht jedes Team die Arbeit beenden.

Ich persönlich jedenfalls stehe Early Access Spielen immer kritischer gegenüber.

 

Gamesload – Telekom will Dienst schließen

Ein wohl langer überfälliger Schritt wird nun innerhalb der nächsten Monate in die Tat umgesetzt: die digitale Vertriebsplattform Gamesload soll vom Eigentümer Telekom geschlossen beziehungsweise verkauft werden, wie das Handelsblatt berichtet. Neben Gamesload sollen auch noch weitere Download-Angebote wie Musicload oder Softwareload geschlossen werden von der deutschen Telekom. Lediglich an  Videoload will man festhalten, da diese im Gegensatz zu den anderen Portalen weiterhin Zuwachs im zweistelligen Bereich verzeichnet – dies liegt unter anderem daran, dass der Service in den Internet-TV Dienst Entertain eingliedert ist.

Laut dem Chief Product und Innovation Officer der Telekom (Thomas Kiessling) sollen Musicload und Gamesload geschäftlich sehr unter Druck sein und eine Fortführung mache keinen Sinn mehr. Derzeit sei man auf der Suche nach Partnern, die an der Weiterführung der Dienste interessiert sind. Sollten keine Käufer gefunden werden, werden die Angebote in mehreren Monaten abgeschaltet, um den Kunden genügend Zeit zu geben. Von der Schließung wären rund 50 Mitarbeiter betroffen.

Portal abgeschaltet samt den gekauften Spielen

Bedenkt man die Dominanz von Steam und Origin war das Ende von Gamesload sicherlich absehbar. Allerdings kam mir bei dieser Angelegenheit direkt wieder der Kommentar eines Foren-Users in den Sinn, der die Kopplung des Kopierschutzes an Dienste wie Steam kritisierte vor einigen Jahren. Er warf die Frage in den Raum, was denn mit den gekauften Spielen passiere, wenn so ein Dienst einmal pleite geht? Das gekaufte Eigentum verschwindet nämlich gleich mit in der Versenkung und man wird auch unter Garantie sein Geld nicht wiederbekommen. Man kann also nur hoffen, dass gerade Steam niemals abgeschaltet wird. Dies sind die Nachteile von digitalen Käufen – niemand kann garantieren wie lange der Dienst erhalten bleibt.

Die erste SteamOS-Version wurde veröffentlicht

Der gestrige Freitag markiert für Valve einen Meilenstein für das Projekt SteamOS, denn die ersten Prototypen der SteamMachines wurden in den USA ausgeliefert. Außerdem wurde die erste Version von SteamOS freigegeben und hatte direkt eine kleine Überraschung parat.

In der recht umfangreichen FAQ zu SteamOS werden die wichtigsten Fragen rund um Installation und einigen anderen Dingen erklärt – unter anderem auch wie man Windows Spiele streamen kann über SteamOS. Die Überraschung dabei ist, dass die Linux-Variante von SteamOS nicht etwa auf Ubuntu basiert, sondern auf der Debian-Distribution. Laut Valve ermöglichte Debian den Entwicklern eine bessere Basis, um das speziell auf Spiele optimierte SteamOS zu modifizieren. Überraschend war dies, da viele Experten davon ausgingen, dass SteamOS auf Ubuntu aufbauen würde. Valve betonte nochmals, dass es sich bei SteamOS um eine Beta-Version handeln würde und es nur erfahrenen Linux-Nutzern empfiehlt das Betriebssystem zu testen.

Für SteamOS wird derzeit folgende Hardware vorausgesetzt: Ein 64-Bit-Prozessor von Intel oder AMD, eine Festplatte mit mindestens 500 Gbyte, 4 Gbyte RAM, UEFI Boot Support, eine nVidia Grafikkarte (AMD Support soll später folgen) und ein für die Installation benötigter USB-Port.

Ob sich SteamOS etablieren kann wird sich noch zeigen. Die Entwicklung dürfte spannend werden.

Steam: Datum für Herbst- und Weihnachts-Sale durchgesickert

Jedes Jahr startet Steam auf seiner Vertriebsplattform einen großen Verkauf mit vielen Rabatten passend zu den 4 Jahreszeiten durch. Normal erfolgt keinerlei Ankündigung für die geplanten Sales, da dies mit großer Wahrscheinlichkeit Käufer dazu bringt, einfach auf den Sale zu warten um Rabatte abzugreifen. In dieses Jahr allerdings sind nun die Termine für den Herbst- und Weihnachts-Sale vorab schon bekannt, da ein internes Schriftstück an die Öffentlichkeit gelang.

Wie so oft tauchte dazu eine passende Diskussion auf reddit.com auf, in der ein User auch die Echtheit des Schreibens bestätigte. Man sei bei Steam nicht erfreut darüber, dass das Datum für den Stean Herbst- und Weihnachts-Sale nun bekannt sei. Dort findet man auch den Brief, der an die Öffentlichkeit. Der Brief gelant durch einen russischen Entwickler an die Öffentlichkeit, der ein Spiel über Steam Greenlight ein Spiel vermarkten möchte. Steam untersuche derzeit den Vorfall und sei alles andere als glücklich darüber.

Russischer Entwickler verantwortlich für Leak

Ob es für den russischen Entwickler ernsthafte Konsequenzen hat bleibt abzuwarten. Für Steam könnte dies eine ernsthafte Angelegenheit werden, die zu einem Umsatzrückgang führen könnte. Die meisten Menschen werden jetzt wohl einfach auf den Herbst- oder Weihnachts-Sale warten, um Spiele günstiger zu erwerben.

Steam könnte eventuell sogar rechtliche Schritte einleiten unter Umständen, was den Entwickler teuer zu stehen kommen könnte, sofern es sich nicht um einen Unfall handelte bei dem Leak.

Laut dem Dokument startet der Steam Herbst-Sale am 27. November 2013 und endet am 3. Dezember 2013. Ungefähr 2 Wochen später startet dann der Weihnachts-Sale am 19. Dezember 2013, der bis zum 2. Januar 2014 andauern soll.

Setup der Steam Machines bekannt

Vor einigen Tagen wurde von Valve offiziell das Konzept der Stean Machines (wir berichteten) vorgestellt, nun sind die ersten technischen Spezifikationen im Netz dazu aufgetaucht. Genauer gesagt haben die Entwickler erste Informationen zu der Ausstattung der ersten 300 Prototypen  in der dazugehörigen Steam-Gruppe (Forum) veröffentlicht. Zwar sollen die Geräte erst nächstes Jahr in den Handel kommen, aber man verfolge erstmal das Ziel High End in eine für das Wohnzimmer geeignete Form zu bringen. Das genaue Datum bleibt weiterhin unbekannt und man gab nicht einmal einen ungefähren Zeitraum an für die Veröffentlichung.

Der Grundsatz der Steam Machines soll sein, dass man Hochleistung mit offener Bauweise verbinden möchte. Die Geräte sollen mit handelsüblichen PC Komponenten aufrüstbar sein und damit einen großen Vorteil gegenüber klassischen Konsolen besitzen. Man sei aber sicher, dass man nicht die Bedürfnisse aller Steam Nutzer erfüllen könne mit den Steam Machines. Anscheinend soll es mehrere Varianten zum Kauf geben später, die sich in Leistung und anderen Faktoren wie Lautstärke und ähnliches unterscheiden – es besitzt ja nicht jeder das Geld für eine hochgezüchtete Maschine. Die 300 Prototypen unterscheiden sich erstmal nur in CPU und Grafikkarten laut Valve.

Verbaut  werden hier unter anderem die GTX Titan, GTX 780, GTX 760 und GTX 660, welche alle für potente Leistung sorgen werden. Auch bei den Prozessoren gibt es unterschiedliche Ausstattungen. Einige der Prototypen werden mit i7-4770 geliefert, während andere über i5-4570 verfügen und einige Modelle sind mit i3-CPUs ausgestattet. Alle Steam Machines verfügen über 16 Gigabyte DD3-Arbeitsspeicher, 3 Gigabyte DDR5-Grafikspeicher und eine Hybrid SSHD mit einem Terabyte und 8 Gigabyte Speicher. Auf dem Papier lassen die Steam Machines damit schon mal die Next Gen Konsolen alt aussehen.

Mir gefällt das Konzept der Steam Machines.