Forsetzung von Darksiders doch möglich?

Darksiders I und II waren beides hervorragende Spiele, welche auch von der Fachpresse in höchsten Tönen gelobt worden sind und erschienen in 2010 und 2012. Leider verkauften sich die Spiele nicht so gut wie erhofft, auch wenn sie dennoch als kommerziell erfolgreich betrachtet werden. Entwickelt wurden beide Spiele vom dem mittlerweile geschlossenem Spielestudio Vigil Games. Da Darksiders und Vigil Games im Besitz von THQ waren gehörten das Spielstudio und die Markenrechte zum Teil der Konkursmasse, da THQ Ende 2012 Konkurs anmeldete und der Konzern kurz darauf zerschlagen wurde. Die Spielestudios und Markenrechte von THQ wurden auf einer Auktion versteigert, jedoch fand sich kein Käufer für Darksiders samt den Entwicklern. Zwar wurden einige der Mitarbeiter von Crytek übernommen, woraufhin das Studio Crytek USA gegründet wurde, aber Darksiders selbst wurde dabei nicht berücksichtigt. Somit hat man die Marke für tot erklärt und eine Fortsetzung war ausgeschlossen, obwohl die Rechte an den Publisher Nordic Games gingen.

Nordic Games macht Hoffnung

Nun aber gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer für Fans der beiden Darksiders Spiele. In einem Facebook Beitrag meldete sich Joe Madureira zu Wort, seines Zeichens Mitbegründer von Vigil Games und bekannt für seine Mitarbeit an den Marvel X-Men Comics. In seinem Post verkündete er, dass Darksiders nicht tot sei und dass Nordic Games an einer Fortsetzung der Serie interessiert sei. Er hoffe das man demnächst Neuigkeiten zu dem Thema verkünden könne. 

Ich persönlich würde es begrüßen, da beide Darksiders Spiele definitiv sehr gut waren. Allerdings trafen sie nie den Geschmack der breiten Masse, was der Serie wohl zum Verhängnis wurde. Eine Fortsetzung wäre äußerst wünschenswert. Vielleicht folgt ja bereits eine Ankündigung auf der kommenden E3 in Los Angeles.

2 Spieler wandern ins Gefängnis für virtuellen Diebstahl

Diebstahl lohnt sich nicht – etwas das man in frühster Kindheit lernt und man ständig in irgendwelchen Geschäften auf großen Plakaten lesen kann. Ein sehr simpler Grundsatz, den aber 2 Spieler aus China nicht wirklich beherzigt haben.  Zwar haben sie nur innerhalb einer virtuellen Welt geklaut, aber dennoch wurden sie mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft – zu Recht!

Die beiden Männer aus der Provinz Sichuan  sind Fans des hierzulande wenig bekannten Spiels Dungeon Fighter Online, welches sie regelmäßig spielten. Jedoch sind beide arbeitslos, was sie wohl auf krumme Gedanken brachte. Regelmäßig werden Objekte aus Videospielen gegen reales Geld eingetauscht auf diversen Tauschbörsen oder sogar Ebay. Wieso also nicht die eigene kriminelle Energie mit dem Hobby paaren? Das dachten sich dich beiden wohl, als sie einen Spieler mit dem Nickname Mr. Ma kontaktierten und irgendwie an seine Zugangsdaten zu seinem Dungeon Fighter Online Accounts gelangten.

Nachdem sie die Zugangsdaten hatten verkauften die beiden diverse Gegenstände aus dem Spiel und kamen an eine Summe von rund 6000 US-Dollar. Natürlich blieb das alles nicht unbemerkt und die Polizei wurde eingeschaltet, welche das Duo nach einem Monat dingfest machte. All dies geschah im März 2013 und nun müssen die beiden kriminellen eine 2-jährige Haftstrafe antreten und eine Geldbuße bezahlen. Ob Mr.Ma seine ingame Gegenstände zurück erhalten hat ist nicht bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass ihm die Verurteilung des Duo Genugtuung genug ist.

Diebstahl lohnt sich eben nicht, auch nicht in Videospielen und jedem Spieler wird ein solches Urteil freuen, da man in manche Games wirklich sehr viel Zeit und Arbeit steckt.

Blockbuster Filme als 8-Bit Videospiele?

Retro ist ja immer mal wieder total im Trend, egal ob bei Klamotten oder in der Pop-Kultur.  Gerade Videospiele erleben gerade einen wahnsinnigen Push in Richtung Retro Design. Warum sollte man das also nicht mal mit Blockbuster Filmen kombinieren?

Batman – The Dark Knight als Zelda Klon? Oder vielleicht Pulp Fiction als 2-D Beat’em’up? Auf dem YouTube Kanal von CineFix findet man derzeit diverse Filme in klassischer Videospiel Form und man erkennt auch oftmals die ursprünglichen Spiele wieder. Ich finde es ist eine sehr schöne Idee und die Videos brachten mich schon stellenweise zum Schmunzeln. Schön ist auch die typische 8-Bit Musik. Sehr gelungen ist auch, wie man die Story des jeweiligen Films doch recht gut innerhalb von sehr kurzen Videos einfangen konnte. Eine tolle und sehr kreative Idee sind die Videos auf jeden Fall und einen Blick wert.

Vielleicht kommt ja mal irgendjemand mit zu viel Zeit auf die Idee daraus wirklich ein spielbares Game zu machen.

Die Playlist zu den 8-Bit Filmen auf CineFix YouTube Kanal findet ihr hier.

 

 

 

Laut DayZ Entwickler Dean „Rocket“ Hall macht Steams Early Access Publisher überflüssig

Der kreative Kopf hinter Dayz, Dean „Rocket“ Hall stellt die interessante These auf, dass durch das Early Access Programm auf Steam die traditionellen Publisher mehr oder weniger überflüssig werden würden. Early Access auf Steam bedeutet, dass Spieler vor Vollendung des Spiels bereits Zugang zu spielbaren Alpha / Beta Versionen eines Titels erlangen, oftmals zu einem günstigeren Preis als später zum Release.

Steam bietet Early Access nun seit ungefähr einem Jahr auf seiner Vertriebsplattform an und man findet regelmäßig Early Access Spiele innerhalb der Top Seller Titel. Laut dem australischen Entwickler nehmen mittlerweile die Kunden die Rolle des Publishers ein. Die Standalone Version von DayZ habe sich mittlerweile rund 1,7 Millionen mal verkauft und das ganz ohne Marketing oder ähnliches.

Kunden würden immer mehr die Rolle des Publishers übernehmen und zwar nicht nur wenn es um das Finanzieren der Projekte geht. Nach Meinung von Dean Hall übernimmt die Community bei Early Access Titel die Vermarktung und Finanzierung. Gerade über Kanäle wie beispielsweise YouTube wären die Spieler in der Lage, ein Spiel viel schneller und effektiver zu pushen, als es ein Publisher jemals in der Lage wäre. Aber es gäbe laut Dean Hall auch noch einige Lücken zu schließen und er hoffe, dass die Publisher dieses neue Konzept für sich finden und die Probleme beheben.

Weiterhin sagte der DayZ Entwickler, dass auch die Konsolenhersteller Microsoft und Sony die Zeichen der Zeit erkannt hätten, und ihre Systeme offener gestaltet hätten für Indie Titel. Man hoffe auf ein neues Minecraft oder DayZ (beide Titel verkauften sich millionenfach). Das englische Interview findet ihr hier.

Chance für innovative Titel

Ich persönlich stehe dem Early Access Programm noch ein wenig skeptisch gegenüber, da ich dann doch lieber fertige Spiele in den Händen halte. Aber das Programm gibt kleineren Entwicklern durchaus die Chance auch einmal kreative Spiele auf den Markt zu bringen und nicht nur Klone von bereits funktionierenden Konzepten. Early Access und Crowd Funding zwingen aber auf jeden Fall die großen Publisher zum Umdenken und ich habe oft das Gefühl, dass die großen Unternehmen sich kaum noch trauen wirklich innovative Spiele auf den Markt zu werfen. Ein Minecraft wäre unter Garantie niemals vorab über einen Puplisher vermarketet worden, da man solchen Spielen in der Regel selten Chancen einräumt während der Entwicklungsphase. Early Access wird so lange funktionieren, bis irgendwann ein Entwickler vor der Fertigstellung des Produkts die Entwicklung einstellen wird aus irgendwelchen Gründen – und ich bin mir sehr sicher, dass dieser Moment kommen wird.

 

The Elder Scrolls Online – Exploit schädigt massiv den Handel

Der wohl schlimmste Fall für den Handel in einem Online Rollenspiel sind Exploits, die das vervielfachen von Gegenständen oder Währungen erlaubt und genau dies ist nun in The Elder Scrolls Online geschehen. Ein aus der Beta bekannter und eigentlich behobener Fehler wurde durch das Aufspielen eines Patches wieder ermöglicht. Dadurch war es möglich mit Hilfe der Gildenbanken im Spiel Gegenstände, Gold und Handwerksmaterialien beliebig oft zu duplizieren. Da sich die Wirtschaft in Online Rollenspielen ähnlich wie in der Realität verhält, führte dies zu einer großen Inflation im Spiel. So etwas ist für Spiele dieser Art und schwerer Schlag und der Entwickler hinter The Elder Scrolls Online (Zenimax) reagierte sofort mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Nutzern des Exploits.

Ein Massenban soll bereits durchgeführt worden sein, leider wurden auch einige unschuldige Spieler davon betroffen, welche sich an den Kundendienst wenden sollen. In der Zwischenzeit wurden auch bereits einige zu Unrecht gesperrte Konten wieder freigegeben.

Wir haben schnell reagiert und den Fehler mittlerweile behoben. Wir zeigen keine Toleranz, wenn es um das wissentliche Ausnutzen von Missbrauchmöglichkeiten geht; die Konten aller darin verwickelten Spieler wurden jetzt permanent gesperrt. Wir danken allen, die uns von diesem Problem berichtet haben. Wenn ihr in Zukunft noch einmal Missbrauchsmöglichkeiten findet, lasst es uns bitte mit /help im Spiel oder über unser Hilfecenter wissen.

Immerhin kann man Zenimax zugute halten, dass man hier sehr schnell reagierte und versuchte die Betrüger samt „erbeutetem“ Schatz auszuschließen, um so ein Gleichgewicht herstellen zu können. Bereits mehrere Online Rollenspiele kämpften in der Vergangenheit mit solchen Problemen. Durch einen Hotfix wurde dieser Exploit erstmal unmöglich und sollte nicht wieder nutzbar sein laut Zenimax.

IBM – Innovationen, Großrechner, Mobile und Cloud Computing (Sponsored Video)

Wer sich ein wenig mit der Geschichte der Computer beschäftigt hat wird nicht um einen Namen herum kommen: IBM. Ohne die diversen Großrechner und IBM kompatiblen PCs aus der damaligen Zeit wären unsere heutigen Computer kaum denkbar, da IBM während Pionierzeit der Rechenmaschinen eine sehr große Rolle spielte. Natürlich bietet IBM nicht nur Lösungen im Bereich der Großrechner an. Selbst wenn man als Gamer direkt eher wenig mit dem Unternehmen zu tun oder besser gesagt mitbekommt, haben die meisten von uns fast tag täglich mit IBM zu tun, denn Steams Infrastruktur beruht auf IBMs Cloud Computing.

IBM bietet sein Fachwissen zu den Themen Big Data, Clouds und mobile Lösungen nun an, da immer mehr und mehr Unternehmen an derartigen Dingen sehr interessiert sind und sich der Trend dorthin entwickelt.

IBMExpertsLive@Cebit – Experten beantworten Fragen zu interessanten Themen

Da auch Interaktivität über das Internet eine immer größere Rolle spielte ging IBM wieder mal einen neuen und innovativen Weg auf der Cebit 2014. Interessierte Menschen konnten Live Fragen stellen, indem sie über diverse Websites wie beispielsweise Heise.de, Computerwoche oder der IBM Deutschland Cebit Seite Fragen direkt an die Experten von IBM stellen konnten, welche dann auch ausführlich beantworten worden sind. Nicht jeder hatte die Zeit oder die Möglichkeit die Cebit zu besuchen und deswegen ist ein derartiges Feature sehr lobenswert. Präsentiert wurde das ganze von der wortgewandten Moderatorin Alexandra, welche auf ihre ganz eigene Art und Weise die recht trockenen Themen sehr frisch präsentierte – Wissen kann man eben am besten vermitteln, indem man es nicht trocken herunter betet, sondern es mit Charme und Witz präsentiert – Infotainment.

Gaming und IBM?

Sicherlich ist IBM eher für Firmenkunden eine interessante Anlaufstelle, aber auch als „Außenstehender“ finde ich einige Konzepte faszinierend. So wusste ich nicht, dass IBM Konzepte für Soziale Netzwerke innerhalb von Firmen zu entwickeln und somit Emails, Rundschreiben und ähnliche Verfahren zu ersetzen. Die Idee eines eigenen, kleinen Facebook zur Kommunikation innerhalb einer Firma bietet sicherlich einige Vorteile, da ohnehin jeder mit diesen Techniken privat vertraut ist.

Aber wie eingangs erwähnt spielt IBM auch eine große Rolle im alltäglichen Leben vieler Gamer, wenn auch indirekt. Die Cloud Computing Infrastruktur stammt von IBM. Dadurch wird das schnelle und größtenteils problemlose Nutzen von Steam gewährleistet. Steam verwendet eine gewaltige Anzahl an Servern, um den Spielern einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten – eine wahre Mammutaufgabe bei Millionen von Nutzern täglich.

Einige werden sicherlich auch schon mal den Namen Watson im Zusammenhang mit IBM gehört haben. Dabei handelt es sich um eine recht fortgeschrittene künstliche Intelligenz (K.I.), deren Hauptziel darin bestand, per Sprache formulierte Fragen zu beantworten. Als Verwendungszwecke wurden hier zum Beispiel die Unterstützung von Ärzten genannt, um schneller mögliche Diagnosen oder benötigte Arzneimittel zu suchen in einer Datenbank. Als Test trat Watson bei der US-Amerikanischen Quizshow Jeopardy! gegen Gewinner von Rekordsummen an. Da bei Jeaopardy! Fragen oftmals mehrdeutig formuliert worden sind, konnte Watson also nicht einfach eine typische Suchmaschinenabfrage nutzen. Im Endeffekt gewannt die K.I. gegen die menschlichen Mitspieler. Eine derartige Künstliche Intelligenz wird sicherlich früher oder später auch in Computerspielen auftauchen.
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Dieser Artikel wurde gesponsert von IBM