Gaming Headset – Die Qual der Wahl

Mittlerweile gehört die Sprachkommunikation zu fast jedem Online-Titel dazu, deswegen ist die Wahl eines passenden Gaming Headset von großer Bedeutung. Dabei ist es sehr schwer geworden im Dschungel der diversen Gaming Headsets das richtige zu finden, denn es gibt sehr große preisliche und vor allem qualitative Unterschiede. Und man sollte unbedingt vorher für sich selbst klären, was man möchte und braucht. Das teuerste muss nicht unbedingt das beste sein auch auch günstige Alternativen können überzeugen – bestes Beispiel hierfür ist das Sharkoon Rush. Mittlerweile muss man sich auch die Frage stellen, ob man ein Headset mit oder ohne Kabel haben möchte. Es gibt also vorab viele Fragen zu klären.

Die Preisspanne für Headsets ist gefühlt grenzenlos. Während man gute Einsteiger Modelle bereits ab 15-20€ erhält, kosten manche der Pro-Gaming Headsets weit mehr als 100€. Auch die Optik spielt mittlerweile eine große Rolle, was die diversen auf Gaming spezialisierten Hersteller immer wieder unter Beweis stellen – manche Headsets wirken wie teure Design Accessoires.

Als erstes sollte man sich allerdings überlegen, ob man das Headset nur für Kommunikation oder tatsächlich für Musik, Spielsound oder Filme benutzen möchte. Ich habe lange Zeit meinen Spielsound weiterhin über mein Boxen laufen lassen, während ich Teamspeak über die Kopfhörer laufen lies. In solchen Fällen sollte man definitiv zu günstigeren Modellen greifen, da diese in der Regel gute Dienste leisten für derartige Zwecke und die Mikrofone selbst bei günstigen Headsets relativ gut arbeiten.

Klinke? USB? Bluetooth?

Eine andere nicht zu unterschätzende Frage ist die Art des Headset Anschlusses. Klinke oder USB – beides hat Vor- und Nachteile. Gerade Klinken sind relativ oft anfällig für Wackelkontakte, was oftmals der billigeren Verarbeitung geschuldet ist. Und so gut wie jeder ist schon mal am Headset hängen geblieben, was eine große Hebelwirkung auf den Klinkenanschluss bewirkt – ich habe schon mehr als einen PC gesehen, in dem ein abgebrochener Stift steckte. Im allerschlimmsten Fall bricht nicht nur der Klinkenabschluss  ab, sondern gleichzeitig wird auch der Anschluss auf der Platine des Motherboards heraus gebrochen.  Aber auch USB ist längst nicht unproblematisch, da heutzutage beinahe alles über USB angeschlossen wird und somit nicht immer ein USB-Port frei ist. Oder man muss mühsam hinter den PC krabbeln.

Rush1

Eine andere Frage ist die Bequemlichkeit. Hier solltem an vor allem auf das Gewicht achten und ob man ein Bluetooth oder Headset mit Kabel bevorzugt. Gerade für Konsolen bieten sich die Bluetooth Lösungen eher an, da man häufig auf der Couch sitzt und hier die Kabel oft einfach zu kurz sind. Nachteil an Bluetooth: die Batterien der Geräte müssen regelmäßig geladen werden und das kann mitunter zu nervigen Aussetzern führen. Auch muss man testen, ob Ohrhörer und die Kopfbügel ordentlich sitzen…sonst wird das Tragen nach einiger Zeit schnell zur Qual. Man sollte also am besten versuchen, das Headset vorab in einem Geschäft auszuprobieren.

Die Klangqualität spielt natürlich auch eine sehr große Rolle und man sollte sich nicht unbedingt von Eyecatchern wie 7.1 Surround Sound einfangen lassen – längst nicht jedes 7.1 System bringt auch überzeugende Leistung bei Sound und Musik. Aber ein gutes Surround Headset kann durchaus den Unterschied machen, gerade bei Ego-Shootern. Es kann über Leben oder Tod entscheiden (virtuell), ob man einen heranschleichenden Gegner rechtzeitig über das Headset orten kann. Aber auch normale Stereo Headsets können hier überzeugen.

Man sollte sich aber in jedem Fall vor dem Kauf im Internet informieren, was die diversen Headsets bieten und sich unterschiedliche Meinungen einholen. Das teuerste muss nicht immer das beste sein.

Warlords of Draenor – Animationen der Tauren im Video

Auch wenn die Abo Zahlen des Genre-Primus World of Warcraft in der Zwischenzeit drastisch eingebrochen sind warten viele Fans immer noch sehnlichst auf die für den Herbst angekündigte Erweiterung Warlords of Draenor. Neben einigen Neuerungen im Gameplay stehen aber wohl in erster Linie die neuen Charaktermodelle im Vordergrund, da die ursprünglichen Rassen mittlerweile optisch kaum noch überzeugen können – 10 Jahre hinterlassen eben Spuren. Nachdem die überarbeiteten Orks , Gnome und Zwerge mittlerweile vorgestellt worden sind, zeigt Blizzard nun erstmals die Tauren in Bewegung.

Wieder einmal springt ins Auge, dass es den Game Artists bei Blizzard gelungen ist, die alten Charakterzüge der Rassen perfekt einzufangen. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen und verschönert die Charaktere ungemein. In einem von Blizzard veröffentlichten Beitrag kann man sehen, wie viel Arbeit überhaupt in so einer Überarbeitung steckt. Die Entwickler gehen hier etwas näher auf die Details ein.

Auf der anderen Seite stehen aber jene Fans, die nicht sonderlich glücklich mit der Umgestaltung sind. Immerhin sind ihre Charaktere schon mehrere Jahre treue Begleiter in der virtuellen Welt und eine gezwungene Schönheitsoperation wird nicht jedem gefallen. Fakt ist aber, dass die alten Modelle meiner Meinung nach einfach nur noch hässlich waren. Selbst wenn sie für 10 Jahre noch relativ gut aussehen hinkt World of Warcraft anderen Spielen gerade bei den Modellen teilweise gefühlte Jahrzehnte hinterhier.
http://youtu.be/Cnhuib5Sz38

Electronic Arts Angestellte machen sich über Wii-U lustig am 1. April

Aprilscherze sind ja in der Gaming-Branche eigentlich Gang und Gebe und man findet unzählige EasterEggs in diversen Spielen, nun bekam abermals die Wii U ihr Fett weg. Einige Mitarbeiter des Teams hinter der Frostbite Engine, welche unter anderem in Battlefield 4 zum Einsatz kommt, verbreiten auf Twitter einige „Aprilscherze“, die unter die Gürtellinie gingen. Mittlerweile wurden dieser zwar gelöscht, aber es verbreitete sich dennoch wie ein Lauffeuer im Internet.

In den recht arrogant wirkenden Tweets witzelte das Frostbite Team darüber, dass nun Half-Life 3 für die Wii U angekündigt werden sollte und das man außerdem erfolgreich die Frostbite Engine auf der Wii U zum laufen bekommen hätte, um damit Mario und Zelda Spiele zu entwickeln. Hintergrund des Ganzen ist, dass die Frostbite Engine nicht auf der Wii U läuft, da die Konsole zu schwach auf der Brust ist und man selbst mit der vorherigen Version der Engine nur unzureichende Ergebnisse auf der Wii U erzielte.

Da die Tweets recht herablassend wirkten folgte auch in Windeseile eine Entschuldigung seitens Electronic Arts gegenüber Nintendo. Jedoch werden diese nach hinten losgegangenen Aprilscherze sicherlich erstmal einen Keil zwischen die beiden Unternehmen treiben. Der 1. April ist kein Freibrief, um sich über alles und jeden lustig machen zu können.

Peter Moore (Chief operating office bei EA) entschuldigte sich prompt auf Twitter für die misslungenen Aprilscherze seiner Mitarbeiter…immerhin.

 

 

 

Titanfall verbannt Cheater auf eigene Server

Titanfall ist derzeit in aller Munde, wurde es doch als die große Revolution im Mulitplayer-Shooter Segment angepriesen – sogar von „True Next Gen Gameplay“ war hier die Rede. Zwar startete Titanfall sehr erfolgreich weltweit und die namens gebenden Titans (6 Meter hohe Mechs) haben eine große Anziehungskraft auf Sci-Fi Fans, aber die wahre Revolution wurde es laut der Fachpresse dann leider doch nicht. Das heißt aber keinesfalls, dass Titanfall ein schlechtes Spiel ist. Im Gegenteil: die flotte Action macht Laune und hebt sich von anderen Shootern in Sachen Gameplay und Setting ab.

In Sachen Cheater geht man bei Titanfall ebenfalls einen eigenen Weg. Normalerweise werden Cheater dauerhaft von der Teilnahme and Multiplayer-Partien ausgeschlossen. Hier ging man einen anderen Weg, der wahrscheinlich für einiges Schmunzeln sorgt. Wer cheated und erwischt wird kann nicht mehr auf den normalen Servern spielen, sondern nur noch auf eigens dafür hergerichteten Serven, auf denen nur Cheater „Zugang“ haben. Dabei werden die Server vom Entwickler Respawn ständig überwacht um Cheater schnellstmöglich zu erwischen.

titanfallscreen

Erwischte Cheater können jedoch weiterhin mit ihren Freunden spielen, selbst wenn diese sich nichts zu Schulden kommen haben lassen. Dafür müssen diese allerdings in Kauf nehmen, auf den Cheater Servern zu spielen.

Witzige Idee wie ich finde. Ich bin mir sicher, dass dort noch diverse Livestreams von den Titanfall Cheater Servern folgen werden. Und eine gute PR war es auch.

 


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LAN-Party endet mit Koma

Die guten alten LAN-Partys – viele Zocker haben sowas schon mindestens einmal in ihrem Leben mitgemacht. Auch bei mir gab es eine Phase, in der ich regelmäßig mit einigen Bekannten die Wochenenden zum gemeinsamen Zocken nutzte. Schlaf war dort immer Mangelware und man versuchte so viel wie möglich aus der Zeit zu machen. Nach der ersten Nacht konnte man stets meinen, dass man einer Truppe Zombies gegenüber steht, wenn der Blick über den Monitor hinweg zu den Freunden schweifte.

Eine Gruppe norwegischer Teenager veranstaltete auch eine private Call of Duty LAN-Party, auf der es ebenfalls ordentlich zur Sache ging. Allerdings übertrieb es einer der anwesenden Jungen etwas. Nach einer rund 16 Stunden dauernden Marathon Session kollabierte der 14-jährige Spieler in der Cafeteria des Veranstaltungsortes.

Der Teenager wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeflogen, da er unter akutem Nierenversagen gelitten hatte. Dort fiel er für mehrere Tage ins Koma und schwebte laut Aussage der behandelten Ärzte in Lebensgefahr, da seine Nieren, das Nervensystem und die Lungen davon stark beeinträchtigt wurden. Eine der Ursachen für den Kollaps ist unter anderem, dass der Norweger rund 4 Liter Engery Drinks zu sich genommen hatte gepaart mit Schlafmangel – zu viel für seinen Körper.

Insgesamt 13 Tage verbrachte er danach im Krankenhaus und es gehe ihm mittlerweile wieder ganz gut. Er habe seine Lektion laut eigenen Aussagen wohl gelernt.

Für mich stellt sich hierbei die Frage, warum so etwas überhaupt passieren konnte. Call of Duty gehört nicht in die Hände von 14jährigen, genauso wenig wie große Mengen an Energy Drinks. 4 Liter gehen weit über das normale Maß hinaus und es wundert mich sehr, dass dort niemand überwacht hat, was die Jungs dort treiben. Energy Drinks gehören eindeutig nicht in die Hände von Kindern oder sehr jungen Menschen, da deren Wirkung schon des öfteren maßlos unterschätzt worden ist. Diese LAN-Party hätte ihm beinahe das Leben gekostet.

Quelle: gamepolitics.com

Amazon Instant Prime Video getestet

Wieder mal ein Blick über den Tellerrand: Amazon Instant Prime Video wurde ja vor kurzem auch von uns vorgestellt, da die Veröffentlichung erstmal großen Wirbel im Internet verursachte. Zwar gehört dieses Angebot immer noch nicht zum Thema des Blogs, aber hin und wieder möchte man dann auch auf interessante Angebote hinweisen. Da man Amazon Instant Prime Video 30 Tage kostenlos testen kann, habe ich mir das nicht nehmen lassen. Allerdings sollte man daran denken, dass wenn man das kostenlose Angebot nutzt es auch wieder rechtzeitig wieder zu kündigen, sofern man den Dienst nicht weiter nutzen möchte.

amazon

 

Auswahl, Streaming und Verbindung

Wichtig bei solchen Videoportalen ist natürlich immer das Angebot. Der beste Dienst nützt nichts, wenn dort nur schlechte oder langweilige Filme oder Serien angeboten werden (was man leider sehr oft bei vergleichbaren Diensten hat). Bei einem Blick über die Bibliothek von Amazon Instant Prime Video findet man sowohl Klassiker wie Gladiator oder Pulp Fiction, sondern auch Filme die vor noch gar nicht langer Zeit erst im Kino liefen. Auch bei den Serien findet man sicherlich alles was man sich wünscht – The Big Bang Theory und Supernatural inklusive. Insgesamt findet man 14 000 Titel in der Datenbank (Filme und einzelne Serien Episoden). Bedenkt man aber, dass es sich hierbei um Amazon handelt, kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass das Angebot noch massiv erweitert wird.

Von der technischen Seite her gab es auch keinerlei Probleme. Die Server von Amazon laufen stabil und so kommt es nicht zu Rucklern oder Aussetzern beim schauen. Beeinträchtigt wird das Vergnügen höchstens durch die eigene Verbindung. Das Streamen in HD funktionierte auch reibungslos.

Angeboten wird Amazon Prime Instant Video derzeit für PC, einige Konsolen, SmartTVs und Iphone, Ipad und das hauseigene Kindle. Nutzer von Android Geräten schauen noch in die Röhre, aber da wird Amazon sicherlich noch dran arbeiten.

Alles in allem gibt es wohl kaum ein besseres Angebot, denn 50€ sind schon beinahe unschlagbar. Somit wird Amazsons Streaming Dienst unter Garantie den Markt ganz schön aufmischen. Der Online Versandhaus-Riese hat hier ein sehr attraktives Angebot auf die Beine gestellt.
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