Die Sims 4 wird in Russland „ab 18 Jahren“ erhältlich sein

Wenn man an Titel denkt, die hierzulande nur „ab 18 Jahren“ erhältlich sind, kommen einem meistens Spiele in den Sinn, die vor allem durch Brutalität und ganz viel Blut glänzen. Also die Kategorie von Spielen, die unsere Politiker nur allzu gern als „Killerspiele“ bezeichnen – manchmal sogar zurecht. Derartige Spiele gehören auf keinen Fall in die Hände von Kindern. In Russland ist dies im Prinzip genauso, was den Jugendschutz betrifft gegenüber Videospielen. Recht unerwartet kam es, dass nun folgendes Spiel in Russland ebenfalls nur „ab 18 Jahren“ erhältlich sein wird: Die Sims 4

Ehrlich gesagt war ich ziemlich erstaunt darüber, als ich diese Nachricht gelesen habe. Ich konnte Sims 4 da irgend wie nicht zwischen all diesen teilweise Gewalt verherrlichenden Spielen einordnen. Ok zugegeben – wir alle haben mal einen Sim ohne Leiter im Swimming Pool um sein Leben schwimmen lassen oder haben unsere virtuellen Freunde mal in einen Raum mit einer Kaffeemaschine gesperrt, aber ein Sims Spiel ab 18? Mein Kopf begann an zu rauchen, also forschte ich noch ein wenig mehr nach, was denn da passiert sein könnte.

Russisches Gesetz 436 verantwortlich dafür

Auf dem offiziellen russischem Twitter Channel zu Sims 4 wurde daraufhin klar gestellt, weshalb Sims 4 „ab 18 Jahren “ erhältlich sein wird. Man bezog sich hier bei der Alterseinstufung auf das russische Gesetz 436 und den Fakt, dass man in der Alltagssimulation gleichgeschlechtliche Ehen und Beziehungen eingehen könne. Gesetz 436 bezieht sich dabei auf das „Gesetz zum Schutz der Kinder vor den die Verleugnung der traditionellen Familienwerte propagierenden Informationen“ und ist eine Ergänzung zu dem „Gesetz zum Schutz der Kinder von der für ihre Gesundheit und Entwicklung schädlichen Informationen“ (Quelle: Wikipedia). Simpel gesagt heißt dies, dass man Kinder in Russland vor Homosexualität durch „Propaganda“ in Medien „schützen“ will.

Das ein Sims Spiel einmal als jugendgefährdend eingestuft wird, hätte ich wahrhaftig niemals erwartet. Erst recht nicht, dass es wegen der Darstellung von homosexuellen Beziehungen quasi indiziert wird.

Ich erspare mir hierzu einen Kommentar, da wir wohl alle das selbe denken über diese unsinnige Aktion.

 

2 Spieler wandern ins Gefängnis für virtuellen Diebstahl

Diebstahl lohnt sich nicht – etwas das man in frühster Kindheit lernt und man ständig in irgendwelchen Geschäften auf großen Plakaten lesen kann. Ein sehr simpler Grundsatz, den aber 2 Spieler aus China nicht wirklich beherzigt haben.  Zwar haben sie nur innerhalb einer virtuellen Welt geklaut, aber dennoch wurden sie mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft – zu Recht!

Die beiden Männer aus der Provinz Sichuan  sind Fans des hierzulande wenig bekannten Spiels Dungeon Fighter Online, welches sie regelmäßig spielten. Jedoch sind beide arbeitslos, was sie wohl auf krumme Gedanken brachte. Regelmäßig werden Objekte aus Videospielen gegen reales Geld eingetauscht auf diversen Tauschbörsen oder sogar Ebay. Wieso also nicht die eigene kriminelle Energie mit dem Hobby paaren? Das dachten sich dich beiden wohl, als sie einen Spieler mit dem Nickname Mr. Ma kontaktierten und irgendwie an seine Zugangsdaten zu seinem Dungeon Fighter Online Accounts gelangten.

Nachdem sie die Zugangsdaten hatten verkauften die beiden diverse Gegenstände aus dem Spiel und kamen an eine Summe von rund 6000 US-Dollar. Natürlich blieb das alles nicht unbemerkt und die Polizei wurde eingeschaltet, welche das Duo nach einem Monat dingfest machte. All dies geschah im März 2013 und nun müssen die beiden kriminellen eine 2-jährige Haftstrafe antreten und eine Geldbuße bezahlen. Ob Mr.Ma seine ingame Gegenstände zurück erhalten hat ist nicht bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass ihm die Verurteilung des Duo Genugtuung genug ist.

Diebstahl lohnt sich eben nicht, auch nicht in Videospielen und jedem Spieler wird ein solches Urteil freuen, da man in manche Games wirklich sehr viel Zeit und Arbeit steckt.

Blockbuster Filme als 8-Bit Videospiele?

Retro ist ja immer mal wieder total im Trend, egal ob bei Klamotten oder in der Pop-Kultur.  Gerade Videospiele erleben gerade einen wahnsinnigen Push in Richtung Retro Design. Warum sollte man das also nicht mal mit Blockbuster Filmen kombinieren?

Batman – The Dark Knight als Zelda Klon? Oder vielleicht Pulp Fiction als 2-D Beat’em’up? Auf dem YouTube Kanal von CineFix findet man derzeit diverse Filme in klassischer Videospiel Form und man erkennt auch oftmals die ursprünglichen Spiele wieder. Ich finde es ist eine sehr schöne Idee und die Videos brachten mich schon stellenweise zum Schmunzeln. Schön ist auch die typische 8-Bit Musik. Sehr gelungen ist auch, wie man die Story des jeweiligen Films doch recht gut innerhalb von sehr kurzen Videos einfangen konnte. Eine tolle und sehr kreative Idee sind die Videos auf jeden Fall und einen Blick wert.

Vielleicht kommt ja mal irgendjemand mit zu viel Zeit auf die Idee daraus wirklich ein spielbares Game zu machen.

Die Playlist zu den 8-Bit Filmen auf CineFix YouTube Kanal findet ihr hier.

 

 

 

Laut DayZ Entwickler Dean „Rocket“ Hall macht Steams Early Access Publisher überflüssig

Der kreative Kopf hinter Dayz, Dean „Rocket“ Hall stellt die interessante These auf, dass durch das Early Access Programm auf Steam die traditionellen Publisher mehr oder weniger überflüssig werden würden. Early Access auf Steam bedeutet, dass Spieler vor Vollendung des Spiels bereits Zugang zu spielbaren Alpha / Beta Versionen eines Titels erlangen, oftmals zu einem günstigeren Preis als später zum Release.

Steam bietet Early Access nun seit ungefähr einem Jahr auf seiner Vertriebsplattform an und man findet regelmäßig Early Access Spiele innerhalb der Top Seller Titel. Laut dem australischen Entwickler nehmen mittlerweile die Kunden die Rolle des Publishers ein. Die Standalone Version von DayZ habe sich mittlerweile rund 1,7 Millionen mal verkauft und das ganz ohne Marketing oder ähnliches.

Kunden würden immer mehr die Rolle des Publishers übernehmen und zwar nicht nur wenn es um das Finanzieren der Projekte geht. Nach Meinung von Dean Hall übernimmt die Community bei Early Access Titel die Vermarktung und Finanzierung. Gerade über Kanäle wie beispielsweise YouTube wären die Spieler in der Lage, ein Spiel viel schneller und effektiver zu pushen, als es ein Publisher jemals in der Lage wäre. Aber es gäbe laut Dean Hall auch noch einige Lücken zu schließen und er hoffe, dass die Publisher dieses neue Konzept für sich finden und die Probleme beheben.

Weiterhin sagte der DayZ Entwickler, dass auch die Konsolenhersteller Microsoft und Sony die Zeichen der Zeit erkannt hätten, und ihre Systeme offener gestaltet hätten für Indie Titel. Man hoffe auf ein neues Minecraft oder DayZ (beide Titel verkauften sich millionenfach). Das englische Interview findet ihr hier.

Chance für innovative Titel

Ich persönlich stehe dem Early Access Programm noch ein wenig skeptisch gegenüber, da ich dann doch lieber fertige Spiele in den Händen halte. Aber das Programm gibt kleineren Entwicklern durchaus die Chance auch einmal kreative Spiele auf den Markt zu bringen und nicht nur Klone von bereits funktionierenden Konzepten. Early Access und Crowd Funding zwingen aber auf jeden Fall die großen Publisher zum Umdenken und ich habe oft das Gefühl, dass die großen Unternehmen sich kaum noch trauen wirklich innovative Spiele auf den Markt zu werfen. Ein Minecraft wäre unter Garantie niemals vorab über einen Puplisher vermarketet worden, da man solchen Spielen in der Regel selten Chancen einräumt während der Entwicklungsphase. Early Access wird so lange funktionieren, bis irgendwann ein Entwickler vor der Fertigstellung des Produkts die Entwicklung einstellen wird aus irgendwelchen Gründen – und ich bin mir sehr sicher, dass dieser Moment kommen wird.

 

Electronic Arts Angestellte machen sich über Wii-U lustig am 1. April

Aprilscherze sind ja in der Gaming-Branche eigentlich Gang und Gebe und man findet unzählige EasterEggs in diversen Spielen, nun bekam abermals die Wii U ihr Fett weg. Einige Mitarbeiter des Teams hinter der Frostbite Engine, welche unter anderem in Battlefield 4 zum Einsatz kommt, verbreiten auf Twitter einige „Aprilscherze“, die unter die Gürtellinie gingen. Mittlerweile wurden dieser zwar gelöscht, aber es verbreitete sich dennoch wie ein Lauffeuer im Internet.

In den recht arrogant wirkenden Tweets witzelte das Frostbite Team darüber, dass nun Half-Life 3 für die Wii U angekündigt werden sollte und das man außerdem erfolgreich die Frostbite Engine auf der Wii U zum laufen bekommen hätte, um damit Mario und Zelda Spiele zu entwickeln. Hintergrund des Ganzen ist, dass die Frostbite Engine nicht auf der Wii U läuft, da die Konsole zu schwach auf der Brust ist und man selbst mit der vorherigen Version der Engine nur unzureichende Ergebnisse auf der Wii U erzielte.

Da die Tweets recht herablassend wirkten folgte auch in Windeseile eine Entschuldigung seitens Electronic Arts gegenüber Nintendo. Jedoch werden diese nach hinten losgegangenen Aprilscherze sicherlich erstmal einen Keil zwischen die beiden Unternehmen treiben. Der 1. April ist kein Freibrief, um sich über alles und jeden lustig machen zu können.

Peter Moore (Chief operating office bei EA) entschuldigte sich prompt auf Twitter für die misslungenen Aprilscherze seiner Mitarbeiter…immerhin.

 

 

 

LAN-Party endet mit Koma

Die guten alten LAN-Partys – viele Zocker haben sowas schon mindestens einmal in ihrem Leben mitgemacht. Auch bei mir gab es eine Phase, in der ich regelmäßig mit einigen Bekannten die Wochenenden zum gemeinsamen Zocken nutzte. Schlaf war dort immer Mangelware und man versuchte so viel wie möglich aus der Zeit zu machen. Nach der ersten Nacht konnte man stets meinen, dass man einer Truppe Zombies gegenüber steht, wenn der Blick über den Monitor hinweg zu den Freunden schweifte.

Eine Gruppe norwegischer Teenager veranstaltete auch eine private Call of Duty LAN-Party, auf der es ebenfalls ordentlich zur Sache ging. Allerdings übertrieb es einer der anwesenden Jungen etwas. Nach einer rund 16 Stunden dauernden Marathon Session kollabierte der 14-jährige Spieler in der Cafeteria des Veranstaltungsortes.

Der Teenager wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeflogen, da er unter akutem Nierenversagen gelitten hatte. Dort fiel er für mehrere Tage ins Koma und schwebte laut Aussage der behandelten Ärzte in Lebensgefahr, da seine Nieren, das Nervensystem und die Lungen davon stark beeinträchtigt wurden. Eine der Ursachen für den Kollaps ist unter anderem, dass der Norweger rund 4 Liter Engery Drinks zu sich genommen hatte gepaart mit Schlafmangel – zu viel für seinen Körper.

Insgesamt 13 Tage verbrachte er danach im Krankenhaus und es gehe ihm mittlerweile wieder ganz gut. Er habe seine Lektion laut eigenen Aussagen wohl gelernt.

Für mich stellt sich hierbei die Frage, warum so etwas überhaupt passieren konnte. Call of Duty gehört nicht in die Hände von 14jährigen, genauso wenig wie große Mengen an Energy Drinks. 4 Liter gehen weit über das normale Maß hinaus und es wundert mich sehr, dass dort niemand überwacht hat, was die Jungs dort treiben. Energy Drinks gehören eindeutig nicht in die Hände von Kindern oder sehr jungen Menschen, da deren Wirkung schon des öfteren maßlos unterschätzt worden ist. Diese LAN-Party hätte ihm beinahe das Leben gekostet.

Quelle: gamepolitics.com