Gaming Trends auf und mit dem Smartphone

Was ist das beste Verkaufsargument für ein Smartphone. Dass man mit einem solchen Gerät kommunizieren kann? Dass man mit dem Smartphone Musik hören kann?  Dass man Fotos machen kann? Ja, das mögen alles Gründe für  den kometenhaften Aufstieg der Smartphones in den letzten Jahren sein. Aber ein ganz entscheidendes Verkaufsargument sind mobile Games. Man kann mit aktuellen Smartphones richtig gut unterwegs (oder auch auf dem heimischen Sofa) daddeln.

Und dass es so ist, lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken. So lag der Umsatz der mit Smartphone Games erwirtschaftet wird im Jahr 2017 bei rund 426 Millionen Euro. Und das alleine in Deutschland. Und hier zeigt der Trend auch noch eindeutig weiter nach oben.

Grund genug sich mal ein wenig die kommenden Trends anzusehen.

Die Idee zählt

Und da fällt vor allem eines deutlich auf. Zwar werden auch auf dem Smartphone viele Games immer aufwendiger und spektakulärer. Und diese Art Games haben sicherlich auch ihre Daseinsberechtigung. Aber sehr viel wichtiger als Grafikeffekte wird auch in Zukunft sicherlich die Spielidee sein. Das beste Beispiel hierfür ganz sicher das bekannte Pokemon Go. Auch bei diesem Spiel steht die Idee eindeutig im Vordergrund. Und so schaffte es dieses Spiel Millionen Smartphone Nutzer zum „zocken“ zu animieren.

Wie damals auf den LAN Partys

Einen weiteren Trend, der sich sicher fortsetzen wird, hat ebenfalls Pokemon Go gezeigt. Und das sind soziale Aspekte eines Games. Man möchte schlicht und ergreifend nicht alleine zocken. Und auch nicht zwangsläufig per Multiplayer Funktion via Internet hunderte Kilometer voneinander entfernt. Irgendwie möchte man zwar sein Smartphone in der Hand halten, aber der Gegenspieler soll doch irgendwie in (realer) Sichtweite sein. Das erinnert irgendwie an klassische LAN-Partys von früher. Nur dass das Smartphone deutlich leichter als ein PC mit 19 Zoll Röhrenmonitor ist. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe Trinkspiele für das Smartphone, die man in geselliger Runde spielen kann. Hierzu findet sich ein interessanter Beitrag auf dem Blog von DeinHandy.de.

Mobile eSports werden kommen

Ein weiterer interessanter Trend dürfte ganz sicher der Einzug von Mobile Gaming im Bereich des sogenannten eSports sein. Zwar sind eSports traditionell eher etwas für Konsolen oder den PC, aber auch hier sind mobile Games im Kommen. Manche Experten gehen sogar davon aus, dass es gerade diese Games auf Smartphone und Tablet sind, die eSports zukünftig für die breite Masse erschließen werden. Was vor allem daran liegen dürfte, dass die Zugangshürden niedriger sind. So hat mittlerweile fast jeder ein Smartphone in seinem Besitz und benötigt keine teure PC Hardware mehr und mobile Games sind in der Regel weit weniger komplex zu spielen, wie Konsolen- oder PC-Games. Kurz gesagt: insgesamt ist es leichter.

All das bedeutet natürlich, dass sich auf dem Smartphone Markt zukünftig wohl noch das ein oder andere tun wird. Aber wie auch schon beim PC dürften es  auch hier die Spiele es sein, die die Hardware-Entwicklung stetig vorantreiben.

Ausblick auf 2018: Auf diese Games dürfen sich Fans der Nintendo Switch freuen

Mit dem erfolgreichen Jahreswechsel beginnt auch ein neues Spielejahr, das vor allem für Besitzer der Nintendo Switch so prall gefüllt ist wie nie. Neben Nintendos hauseigenen Produktionen bekommt die Konsole mittlerweile auch genügend Unterstützung von Drittherstellern. Zudem werden bereits veröffentlichte Spiele mit Download-Content (DLC) versorgt.

Neuauflagen und neue Inhalte

Spätestens seit Mario Kart 8: Deluxe hat Nintendo erkannt, wie gut sich Spiele von der Wii U auf die Switch portieren lassen. Auch 2018 darf man sich deswegen auf Neuauflagen von beliebten Titeln freuen. Gleich im Mai ist Donkey Kong Country: Tropical Freeze an der Reihe, das neben einem Grafikupdate auch einen neuen Spielmodus rund um Funky Kong erhält. Mit Hyrule Warriors steht ebenfalls im Frühjahr ein Musou-Game auf dem Plan, das auf der Wii U sein Debüt feierte. Koei Tecmo spendiert dem Titel in der Neuauflage zwei Kostüme aus Legend of Zelda: Breath of the Wild. Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die Remasters von The World Ends with you – erschienen vor 10 Jahren für den Nintendo DS – und das Action-Rollenspiel Dark Souls, das zum ersten Mal auf einer Nintendo-Konsole herauskommt.

Neue Inhalte gibt es auch für bereits veröffentlichte Spiele, beispielsweise Super Mario Odyssey und Mario + Rabbids Kingdom Battle. Ersteres erhält einen Online-Modus mit Minispielen, Letzteres eine neue Storyline rund um Donkey Kong. Pokémon Tekken DX wird gleich zwei Mal mit frischen Inhalten versorgt: „Round 1“ und „Round 2“ werden im Januar sowie im März veröffentlicht und bringen neue Kämpfer und Helfer mit.

Nintendo macht Dampf

Über den First-Party-Support von Nintendo wird man sich 2018 auf keinen Fall beschweren können. Der japanische Riese hat auch in diesem Jahr ein paar heiße Eisen im Feuer. Ganz sicher kommen Kirby Star Allies und Mario Tennis Aces sowie ein neues Yoshi-Abenteuer, das man bereits auf der E3 2017 bestaunen konnte, aber noch keinen festen Release-Termin hat. Das gleiche gilt auch für Pikmin 4. Das knuffige Strategiespiel sollte ursprünglich auf der Wii U erscheinen, kommt jetzt aber doch für die Switch und ist laut Shigeru Myamoto  „so gut wie fertig“. Bisher nicht bestätigt – aber sehr wahrscheinlich – wird auch ein Ableger der beliebten Pokémons seinen Weg auf die Switch finden. Durch die deutlich stärkere Hardware verglichen mit dem 3DS wird man sich dabei vermutlich auf eine bessere Grafik, Auflösung und Framerate freuen dürfen, aber auch spielerisch sind Neuerungen zu erwarten. Aus meiner Sicht wären auch Titel wie etwa Poker oder Slot Spiele ziemlich spannend, ob es solche Titel jedoch irgendwann geben wird ist derzeit fraglich. Vor Allem aber würde mich interessieren wie eine solche Portierung vom großen Spiel  auf der Switch Konsole aussehen würde.

Was sonst noch geht

Anders als bei der Wii U wird die Switch auch von Drittherstellern gut versorgt. Vor allem Indie-Entwicklern hat es die mobile Spielekonsole angetan. Darkest Dungeon, Super Meat Boy und BIT.TRIP Runner – allesamt bekannte Namen vom PC – finden ihren Weg auf die Nintendo-Konsole. Wirklich überraschend ist die Veröffentlichung von Payday 2. In diesem Shooter von Overkill muss man mit anderen zusammenarbeiten, um Banken auszurauben oder taktische Ziele zu sprengen. Square Enix hat mit Dragon Quest 10 (Remaster), Dragon Quest 11 und Dragon Quest Builders (Remaster) sogar gleich drei Titel angekündigt und mit Spielen wie Ys 8: Lacrimosa of Dana, Valkyria Chronicles 4 und Lost Sphear von Team Setsuna kommen auch Fans japanischer Rollenspiele voll auf ihre Kosten.

Nintendo Labo – Hardware aus Pappe?

Nintendo Labo ist ein bizarres Konzept, das frisch angekündigt wurde und bereits im April (in Japan) erscheinen soll. Labo ist in zwei Varianten erhältlich, dem Multi-Set und dem Robo-Set. In beiden Fällen müssen Spieler zunächst Modelle aus Pappe basteln, die dann dank der Joy-Cons wie ein Controller fungieren. So wird die gebastelte Papp-Angel zum Fischen oder ein Motorrad für die Steuerung eines Rennspiels genutzt. Statt Joy-Cons hat Nintendo seine übrigens kostenlos erhältlichen Papp-Modelle kurzerhand „Toy-Cons“ getauft, für deren Zusammensetzung kein Kleber und keine Schere benötigt wird. Etwa 55 Euro werden pro Set fällig, wobei die nötige Software in beiden Fällen dabei ist.

Fazit

Besitzer der Nintendo Switch dürfen sich auf 2018 freuen. Zweifler, die angesichts der schwächenden Wii U einen Flop befürchteten, werden spätestens in diesem Jahr in ihre Schranken gewiesen. Selten war die Versorgung mit neuer Software so gut und dank Nintendos hauseigener Entwicklungen sind sogar viele Exklusivtitel dabei, die man sonst auf keiner Konsole findet.

Das sind die YouTuber, die am meisten Kohle scheffeln

Ja, als angesagter YouTuber kann man so richtig viel Geld verdienen. Und so manch einer wird sich verwundert die Augen reiben, wieviel Geld so ein YouTuber so scheffelt. So kamen die 10 erfolgreichensten YouTuber im vergangenen Jahr zusammen auf 127 Millionen Dollar, was eine ganz schöne Stange Geld ist. Und die Tendenz ist steigend. Denn im Jahr davor, waren es lediglich 70,5 Milionen Dollar. Das sagen Berechnungen des Magazins Forbes

Damals wurde das Ranking mit 15 Millionen US Dollar noch von PewDiePie angeführt. Allerdings musste PewDiePie, bürgerlich Felix Kjellberg, mittlerweile Federn lassen. Denn seine Einnahmen sanken auf 12 Millionen US Dollar und somit muss er sich mittlerweile mit Platz 6 zufrieden geben.

Überholt wurde er unter anderem von Dude Perfect und Evan Fong (Vanoss Gaming). Den ersten Platz belegt 2017 allerdings der Brite Daniel Middleton. Und dieser Youtuber kommt auf einen Jahresverdienst von satten 16,5 Millionen US Dollar.

Infografik: Die bestverdienenden Youtuber 2017 | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Bestes Deutsches Casino

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Petition um EA die Star Wars Lizenz zu entziehen

Als Firma kann man es selten allen Kunden Recht machen. Vor allem nicht, wenn es sich bei den Kunden um Gamer handelt. Trends und Geschmäcker sind teilweise sehr schnelllebig und die gesamte Branche befindet sich stets im Wandel. Waren vor rund 15 Jahren noch Echtzeitstrategie-Titel wie beispielsweise Command & Conquer großartige Kassenschlager, dreht sich heute fast niemand mehr nach diesem Genre um.

Lizenz zum Gelddrucken?

Die Wünsche und Geschmäcker der Kunden nicht zu treffen kann selbst den besten Herstellern passieren. Aber einen gewaltigen Wirbel im Internet zu erzeugen – das ist schon auf eine sehr seltsame Art beeindruckend. Wieder einmal hat es der große Publisher EA geschafft in die Negativ-Schlagzeilen zu geraten und hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum die Firma mehrmals in den USA zur schlechtesten Firma gewählt worden ist.

Hintergrund hinter dem diesmaligen Aufruhr ist die Handhabung von sogenannten Mikrotransaktionen (Spieler können Boni durch Echtgeld erwerben) innerhalb eines Vollpreistitels. Laut den Spielern von Star Wars Battlefront 2 wäre die Abzocke besonders dreist, da man sehr viele Stunden investieren müsste, um alles im Spiel freischalten zu können – natürlich damit der Spieler den Geldbeutel zückt und sich die freischaltbaren Inhalte einfach kauft anstatt zu erspielen.

Die Rechnung ging allerdings nicht ganz auf, da sich diesmal die Spieler gegen eine derartige Geschäftspraxis auflehnen. Schon seit Wochen findet man auf Plattformen wie Twitter, Reddit und Co. sehr viele Beiträge zu dem Thema. Der Schaden am Image von EA ist bereits beträchtlich.

EA Aktie verliert bereits an Wert

Nun wurde das nächste Kapitel eröffnet. Auf der bekannten Website Change.org wurde eine Petition ins Leben gerufen, um EA die Lizenz an Star Wars wieder zu entziehen, um weitere Spiele zu verhindern. Sicherlich wird die Petition nicht ihr Ziel erreichen, da der Lizenz-Inhaber Disney wohl kaum einen Rückzieher machen kann vom Vertrag mit EA.

Dennoch ist dies ganz klar ein Zeichen gegen den aktuellen Trend rund um Mikrotransaktionen, was meistens schlicht in Abzocke mündet. Man zahlt immerhin 50 oder 60 Euro und erwartet ein vollwertiges Spiel, bei dem man nicht noch zusätzlich für eigentlich dazugehörende Inhalte zahlen möchte.

Wie man im Bild unterhalb sehen kann, hat sich der Kurs der EA Aktie seit Release von Battlefront 2 im November verschlechtert, was wohl größtenteils auf den Shitstorm rund um das Spiel zurückzuführen ist.

Spieler vereinigen sich

Die Petition hat mittlerweile schon über 100 000 Unterschriften gesammelt und zeigt, wie ernst es den Spielern mit dem Thema ist. Star Wars an sich liegt sehr vielen Spielern natürlich am Herzen, da das von George Lucas erschaffene Sci-Fi Universum Generationen von Menschen verbindet seit 40 Jahren. Darüber hinaus hat EA nebenbei noch mehr Unmut auf sich gezogen mit der Schließung eines anderes Entwicklerstudios, welches ein Singleplayer Spiel zu Star Wars entwickelte.

Direkt ändern wird es sicherlich nichts an der Lizenzvergabe, aber es sollte ein Zeichen gegen Lootboxen und Mikrotransaktionen sein. Mit etwas Glück wird der ein oder andere Entwickler nun umdenken.

Das Problem daran ist allerdings, dass mittlerweile viele Entwickler mit dieser Geschäftspraxis einen großen Umsatz erzielen. Ich persönlich vermisse die Zeit, als man einfach ein komplettes Spiel für 50 Euro kaufte und nicht ständig im Spiel selbst nochmals zur Kasse gebeten wurde.


Bild: Screenshot Trailer Star Wars Battlefront

Nutzung des TOR Netzwerkes sprunghaft gestiegen

Na das ist mal ein sehr auffälliger Sprung nach oben. In der Tat ist die Nutzung des TOR Netzwerkes in Deutschland Ende September schlagartig gestiegen. Zuvor lag die Zahl der Zugriffe vor dem starken Anstieg bei 180000 stieg die Zahl sprunghaft auf zuletzt eine halbe Millionen.

Der Grund für den Anstieg ist bislang nicht zu erklären. Unwahrscheinlich dürfte allerdings sein, dass sich ganz plötzlich mehr als doppelt so viele Menschen für den Schutz ihrer Privatsspäre interessieren und auf das TOR Netzwerk setzen.

 

Infografik: TOR-Nutzung steigt sprunghaft | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

TOR ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten, das zum Beispiel für Internet-Browsing (Tor-Browser) oder Instant Messaging genutzt werden kann. TOR ist die Abkürzung von „The Onion Routing“. Onion – englisch für Zwiebel – spielt auf die Art an, wie Datenverkehr innerhalb des Tor-Netzwerks verschlüsselt wird.