Fuck you: Gearbox Chef reagiert heftig auf Kritik eines Fans zu Borderlands 2

Man steckt unzählige Stunden harter Arbeit in Spiele wie Borderlands 2, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit noch diverse Deadlines von Puplishern einhalten und sich gegen harte Konkurrenz auf dem Markt durchsetzen. Sicherlich könnte dabei der eine oder andere Entwickler etwas dünnhäutig auf Kritik reagieren, was ja im Endeffekt auch nur menschlich ist. Etwas am Ziel vorbei geschossen ist dabei der Chef von Gearbox (Borderlands 1 und 2). Randy Pitchford lieferte sich einen verbalen Schlagabtausch mit einem Fan über Twitter.

Hintergrund des ganzen ist die Veröffentlichung eines Mini-Addons zu Borderlands 2: „“The Horrible Hunger of the Ravenous Wattle Gobbler“. Das Addon stand schon des öfteren in der Kritik innerhalb der Fachpresse und nun ist Pitchford wohl einfach der Kragen geplatzt – an falscher Stelle. Dem Fan der Serie missfiel das Addon zu Borderlands 2, was er auch über Twitter verbreitete. Das Mini-Addon kostet wenige Euro und ist nicht Teil des Season Pass.

Verbale Entgleisung

Mit einem direkten „Fuck you“ reagierte Pitchford auf die Kritik eines Spielers, was keinesfalls eine gerechtfertigte Reaktion darstellt. Eine Entschuldigung auf die Entgleisung kam bis dato noch nicht vom Gearbox Chef. So geht man definitiv nicht mit seinen treuen Fans um – immerhin zahlen sie ihm einen großen Teil seines Gehalts. Randy Pitchford sei von den Charakteren des Addons überzeugt, gerade wegen den neuen Charaktermodellen.

Pitchford reagierte sogar nur mit einem „Haters gonna hate“ und sagte, dass es immer wieder Menschen geben würde, die anderen Mitmenschen ihre subjektive Meinung als universelle Wahrheit aufdrücken wollen und beendete damit die Konversation.

So geht man definitiv nicht mit Kritik um. Daumen runter dafür!

GTA V: Lindsay Lohan prüft angeblich Klage gegen Rockstar

GTA V bricht weiterhin lauter Rekorde und verkaufte sich bereits millionenfach und generierte einen Umsatz jenseits der 1 Milliarde US-Dollar Marke. Eine PC-Version wurde immer noch nicht angekündigt, was viele Fans der Serie mittlerweile sehr verärgert. Und nun folgt der nächste kleine Skandal, in den sogar ein US-Star verwickelt ist.

Die Rede ist von Lindsay Lohan, die derzeit eine Klage gegen Rockstar prüfen lässt von ihren Anwälten. Laut TMZ.com versucht die Schauspielerin eine hohe Geldsumme als Entschädigung einzuklagen. Lohan versucht dabei gegen die unerlaubte Nutzung ihres Gesichts auf dem Cover des Spiels und diverse vermeintliche Parodien über ihre Person innerhalb des Spiels vorzugehen.

Was das Gesicht auf dem Cover angeht werden die Chancen wohl eher gering sein für Lindsay Lohan, da sich hier bereits eine andere Dame als Vorlage für das Bild zu Wort meldete. Das britische Model Shelby Welinder erhielt eine Bezahlung von Rockstar für die Verwendung ihres Gesichts auf dem Cover und bewies dies anhand der Rechnung. Dieser Teil der Klage wird wohl fallen gelassen werden.

Auch gegen die Parodien innerhalb der Missionen von GTA V wird es schwierig werden für Lohans Anwälte. Zwar erinnern viele der Anspielungen an die skandalträchtige US-Schauspielerin, aber es wird zu keiner Zeit ihr Name erwähnt. Was dabei herauskommt bleibt abzuwarten, aber vielleicht ist dies auch nur ein Versuch ein wenig PR zu betreiben – besser schlechte News als gar keine News…

Die Macher von GTA V haben sich bisher noch nicht dazu geäußert.

Skyrim Modder erhält Job in Spielebranche

Vor einigen Monaten wurde die Mod Falskaar des sehr engagierten Modders Alexander J. Velicky veröffentlicht. Die für Skyrim entwicklete Mod ist äußerst umfangreich und fand auch großen Anklang bei den Fans. Besonders der Reichtum an Details verschaffte der Mod einen guten Ruf – laut Velicky steckten rund 2000 Arbeitsstunden in dem Projekt. Der Modder bediente sich dabei zwar bei der Requisitenkiste von Skyrim (keine neuen Texturen, Gebäude oder ähnliches), aber erschuf damit eine glaubwürdige Welt von großem Umfang. Sein eigener Anspruch war es die Qualität von Skyrim selbst zu erreichen, was ihm auch streckenweise durchaus gelang. Laut Velicky sollte die Mod eine Bewerbung an das Entwicklerteam von Bethesda sein: wer eine Mod im Format von Skyrim erstellen könne, dessen Bewerbung könne man nicht ablehnen – dies dachte sich der 19-jährige Highschool Absolvent. Durch die Mod wollte er Aufmerksamkeit erlangen und beweisen, dass er das Zeug zum Game Designer habe.

Die Stelle bei Bethesda bekam er zwar im Endeffekt nicht, dafür aber bei einem anderen sehr hoch dekoriertem Entwicklerteam: Bungie Studios (die Macher von Halo). Zwar ist es nicht sein Wunsch gewesen dort anzufangen, aber er versuchte es und es gelang ihm. Laut seinen Aussagen versuchte er nach der Absage von Bethesda sich bei weiteren Firmen zu bewerben. Im offiziellen Skyrim Forum erklärte er, dass Bungie für ihn eine der großen Firmen gewesen sei, bei denen er fest mit einer Absage seiner Bewerbung gerechnet hatte. Aber es kam doch anders. Alexander J. Velicky erhielt nun eine Stelle als Associate Designer und bedankte sich artig im Skyrim Forum über die Unterstützung der Spieler.

Seine Wurzeln als Modder wolle er dennoch nicht vergessen und auch weiterhin am Ball bleiben. Auch möchte er seine Arbeit an Falskaar selbst fortsetzen und sogar ein Tutorial dafür erstellen. Auch liebäugele er bereits vorab mit der Idee, auch für das nicht einmal angekündigte Fallout 4 Mods zu erstellen. Aber er wisse nicht wie viel Zeit er nun noch zur Verfügung habe.

Harte Arbeit zahlt sich wieder einmal aus. Falskaar ist eine sehr schöne und empfehlenswerte Mod und man erkennt überall die Liebe zum Detail. Der junge Mann an den Job definitiv verdient.

Football Manager 2013 rund 10 Millionen mal illegal runtergeladen

Miles Jacobsen (Studio Director bei Sports Interactive) gab einige äußerst bedenkliche Statistiken zu den Zahlen der illegalen Downloads zum Football Manger 2013 bekannt. Während der London Games Conference 2013 ging er näher auf das Thema ein, um den Menschen einmal das wahre Ausmaß von illegalen Kopien zu verdeutlichen.

Der Football Manager 2013 ist im November 2012 auf dem Markt erschienen. Der Crack für das Spiel erschien vergleichsweise spät im Mai 2013, da normalerweise die Szene Cracks teilweise sogar schon kurz nach Release veröffentlichen. Zwar sei es ein Erfolg für die Entwickler gewesen, dass der Crack nichts sofort zur Verfügung stand, aber immerhin ein halbes Jahr später im Internet auftauchte. Allerdings schafften es die Hacker / Cracker nicht, das sogenannte Home-Feature des Spiels zu deaktivieren. Deswegen sei Sports Interactive in der Lage gewesen, die IP-Adressen einzusehen, welche eine illegale Kopie des Spiels nutzen. Über zehn Millionen illegale Kopien habe man seitdem registriert, was eine gewaltige Summe darstellt.

Da man wie bereits erwähnt die IP-Adressen sammeln konnte, gab Jacobsen sogar Statistiken zu der Herkunft der illegalen Nutzer bekannt.  Von diesen zehn Millionen IPs kommen rund 3,2 Millionen aus China, 1,05 aus der Türken, 781 785 aus Portugal, 547 000 aus Italien und eine Person aus dem Vatikan. Laut seinen Daten sollen 18% der Nutzer der illegalen Kopien das Spiel fünfmal oder häufiger gestartet haben.

Weiterhin gab Jacobsen bekannt, dass die Verkäufe nach der Veröffentlichung des Cracks rapide abgefallen seien. Laut seinen Aussagen hielte er Aussagen für lächerlich, dass jeder Raubkopierer auch ein potentieller Käufer sei. Er schätze den Verlust durch den Crack auf rund 176 000 Exemplare, was einen Verlust von 3,7 Millionen US-Dollar sei. Außerdem sei er sich bewusst, dass Cracker auch weiterhin Cracks veröffentlichen werden in Zukunft und das man dies wohl nicht unterbinden könne. Er wolle damit aber klar machen, wie groß das Problem für Firmen sei.

Meiner Meinung nach sollten manche Publisher und Entwickler mal die eigene Preispolitik unter die Lupe nehmen. 50-60 Euro und dann nochmals 20-30 Euro für diverse DLC sind meiner Meinung nach für viele Spiele schlicht nicht angemessen. Ich persönlich habe mir viele Spiele nicht gekauft, da sie mir die 50 Euro nicht wert waren. Allerdings hätte ich sie für 20-30 Euro schon eher gekauft.

Minecraft Dokumentation auf Youtube und neuer Minecraft Soundtrack

Minecraft ist das wohl unumstritten erfolgreichste Indie Spiel aller Zeiten und war einer der wenigen wirklich richtig innovativen und kreativen Titel der letzten Jahre. Das Spiel verkaufte sich millionenfach und verhalf auch einigen anderen Menschen zu großen Erfolg: Gronkh wurde durch sein Let’s Play zu Minecraft dem wohl bekanntesten Youtube Star in Deutschland. Auch um einen der Entwickler des Spiels bildete sich ein Personenkult; die Rede ist von Markus „Notch“ Persson. Seine Stimme wurde ein Schwergewicht innerhalb der Entwicklerszene und auch die diversen Spielemagazine berichten regelmäßig über seine Statements – selbst wenn er derzeit nicht wirklich weitere Spiele entwickelt.

Minecraft Doku

Das Team hinter Minecraft (Mojang) gehört eindeutig zu den kreativsten Köpfen der Entwicklerszene. Ende 2012 wurde eine Minecraft Dokumentation veröffentlicht, die man für bis zu 20 Dollar beziehen konnte. Dieser über 100 Minuten lange Film gibt dabei Einblick hinter die Kulissen von Mojang und geht auf Tuchfühlung mit den Entwicklern. Herausgekommen ist dabei ein doch recht privater Einblick in den Alltag des erfolgreichen Studios.

Interessierte können sich die Dokumentation nun kostenlos auf Youtube anschauen, da 2PlayerProductions das Video nun dort ebenfalls veröffentlicht hat. Wer möchte kann sich die Minecraft Dokumentation ab sofort anschauen – allerdings komplett in englischer Sprache. Unterhaltsam ist es aber auf jeden Fall einmal so tiefe Einblicke zu erhalten.

http://youtu.be/ySRgVo1X_18

 

Minecraft Soundtrack

Einen Minecraft Fans ist C418  sicherlich bereits ein Begriff, so veröffentlichte der deutsche Independent-Musiker bereits einen Soundtrack zu Minecraft. Nun hat Daniel Rosenfeld, so der bürgerliche Name des Künstlers, einen zweiten Soundtrack zum Spiel veröffentlicht. Der Name des offiziellen Soundtracks lautet „Minecraft  – Volume Beta“  und umfasst insgesamt 30 Titel bei rund 140 Minuten Gesamtspieldauer. Wer will kann den kostenlosen Stream auf bandcamp.com anhören oder für 7 Dollar die DRM-freie Version als digitalen Download erwerben. Man kann dort übrigens auch das erste Album anhören, das den Namen „Minecraft – Volume Alpha“ trägt.

Auch auf iTunes und Spotify soll das Album sehr bald veröffentlicht werden.

Meiner Meinung nach ist das Album definitiv hörenswert, sofern man mit derartiger Musik etwas anfangen kann.

 

Sim City gewinnt Anti-Award

Der Release von Sim City vor einigen Monaten wird vielen Gamern noch in Erinnerung sein und wohl auch bleiben. Die Veröffentlichung des Spiels ist grandios gescheitert, da der nerviger Always-On Schutz gekoppelt mit überlasteten Login-Servern dazu führte, dass (fast) niemand spielen konnte die ersten Tage. Trotz diverser Stress-Tests vorab gelang es EA und dem Team von Sim City nicht, für den Erscheinungstag genug Kapazitäten zu schaffen. Dies führte zu massiven Kritik gegenüber dem Always-On Kopierschutz, der äußerst unbeliebt ist bei vielen Spielen.

Nachdem Sim City genug Spott über sich ergehen lassen musste wird nochmal nach getreten – in Form eines Anti-Awards. Sim City ist nun auch noch „stolzer“ Träger des sogenannten Shonky Awards, der jährlich von CHOICE.com vergeben wird. Der australische Flügel von CHOICE ist dabei diesmal Träger des Preises.  Shonky bedeutet auf deutsch übersetzt ungefähr so viel wie fragwürdig, dubios oder schäbig. Gewonnen hat EA in der Kategorie unfaire Geschäftspraktiken, was direkt mit dem äußert misslungenen Start von Sim City vor einigen Monaten zusammenhängt. Allerdings ging es dabei weniger um die Probleme mit den Servern an sich, sondern um den Support.

Support Down Under – unterdurchschnittlicher Kundensupport?

Die Verbraucherorganisation Choice prangert nämlich die Support Hotline von EA für Sim City an. Viele der Kunden nutzen bei den aufgetretenen Problem beim Start des Spiels nämlich den technischen Kundendienst. Allerdings kostete dort ein Anruf in Australien für nur eine Minute umgerechnet 1,70 Euro und das bei einem Spiel was 60-70 Euro gekostet hat. So etwas geht natürlich einfach nicht und deswegen erhielt EA erneut einen Anti-Award, wie schon einige mal zuvor.

Ich denke die Firma braucht sich nicht über ihr schlechtes Image wundern, wenn ständig solche Geschäftspraktiken ans Tageslicht kommen. Man sollte da vielleicht die Strategie überdenken. Die Produkte von EA mögen zwar qualitativ hochwertig sein, aber solche Benachteiligungen von Kunden sind nicht okay meiner Meinung nach. Der Konkurrenz bei Ubisoft hat dies verstanden und versucht in den letzten Monaten das Unternehmen kundenfreundlicher auszurichten – mit Erfolg wie es scheint.