Vor einigen Tagen veröffentlichte Steam ein neues Update unter dem Namen Discovery, welches in erster Linie den Shop Bereich der digitalen Vertriebsplattform überarbeitet hat. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke, dass Steam eher auf die Geschmäcke des individuellen Nutzers eingeht. Die Plattform untersucht dabei das eigene Nutzungs-, Such- und Kaufverhalten und unterbreitet darauf basierend Vorschläge für Videospiele. Kennt man alles im Prinzip schon von Amazon, Google und ähnlichen Unternehmen. Spiele zu finden ist nun deutlich einfacher, selbst wenn man den Namen eines Spieles mal nicht kennt kann man nun einfach über Tags danach suchen (bspw.: Weltraum, Koop, Multiplayer, Simulation,…).
Ein weiteres Feature des Discovery-Updates ist das Kuratoren-Systems, welches auch zeitgleich zu ersten Missbräuchen führte. Bei dem Kurator-System handelt es sich lediglich um auf der Startseite des Shops auftauchende Meinungen zu Videospielen von diversen Steam-Nutzern. Kurator bei Steam kann jeder werden, der mindestens 10 solcher Bewertungen zu unterschiedlichen Spielen verfasst hat – eine denkbar niedrige Hürde. Zählt man erstmal als Kurator taucht die Meinung im Steamshop auf und per Mausklick kann man dem Kurator auf Twitter folgen.
Trolle und Schleichwerbung
Das es nicht lange dauerte, bis dieses System missbraucht wird hätte man sich eigentlich vorab denken können. Unter den Kuratoren tauchten mittlerweile Keystore-Händler auf, die das System als Werbung für ihre eigenen Plattformen nutzten. Und wie es im Internet nun mal so ist folgten die Trolle auch direkt, welche einfach hetzerische oder herablassende Meinungen verfassten, aber dennoch als Kuratoren auftauchten.
Steam reagierte natürlich darauf und sperrte etwaige Trolle oder andere Personen, die das System untergruben – quasi per Hand. Sollte das US-Amerikanische Unternehmen allerdings keine Filter-Technologie einsetzen oder den Zugang erschweren, dürfte sich dies wohl sehr schnell zu einem Kampf gegen Windmühlen entwickeln. Wie so oft in der Videospiel-Szene steht sich die Community (bzw. kleine Spilltergruppen) selbst im Weg.
Tausende Nutzer ausgesperrt wegen veralteter Technologie
Kleine Randnotiz des Updates: Ein im Ende August vorangegangenes Update sperrte mehrere Tausend Nutzer von Steam aus, da der Steam-Client Prozessoren mit SSE2 Befehlssatzerweiterungen fortan vorausgesetzt hatte. Dies betrifft CPUs der Baureihe Pentium 3 und Athlon XP (und darunter). Bereits im Mai geschah etwas ähnliches, dennoch wurde dies via Patch behoben und Leute mit alten PC erhielten wieder Zugang zum Client. Jedoch scheint es nicht so, als ob Steam diesmal nochmals nachbessern wird. Zwar handelt es sich dabei nur um einen kleinen Bruchteil der Nutzer, die noch auf derartige Systeme nutzen, aber dennoch bot Steam stets Support.
World of Warcraft dominiert die MMO-Szene seit mittlerweile 10 Jahren ohne das der Thron auch nur ansatzweise anfing zu wackeln. Viele Thronanwärter kamen und gingen, aber World of Warcraft blieb immer auf dem ersten Platz. Die einzige Hoffnung auf eine Wachablösung sollte ausgerechnet vom selben Entwickler kommen – Blizzard Entertainment. Aber das ist nun Geschichte, denn das unter dem Codenamen Titan entwickelte Spiel wurde nun überraschend nach 7 Jahren Entwicklung von eingestellt.
Hoffnungsträger Titan
Das MMOs eine Menge Geld abwerfen (können) ist bekannt. World of Warcraft beschert Blizzard regelmäßig Jahresumsätze jenseits der 1 Milliarde US-Dollar Marke – selbstverständlich verlockte dies viele Entwickler dazu auch ein Stück von diesem Kuchen abzubekommen. Die Folge davon war eine regelrechte Übersättigung des MMO-Marktes, jedoch konnte sich kein Spiel wirklich durchsetzen gegen den Klassenprimus WoW. Selbst mit starken Lizenzen und durchaus soliden Spielen biss man sich die Zähne aus. Bestes Beispiel hierfür ist Star Wars: The Old Republic. Ein durchaus solides Spiel, dem allerdings sehr schnell die Spieler davon liefen und man notgedrungen auf Free2Play umstellen musste, was geglückt ist und dem Spiel neues Leben in Form von Spielern einhauchte.
Andere Spiele waren zwar neben World of Warcraft erfolgreich, allerdings weit entfernt von den erfolgen des 10 Jahre alten Spiels. Jedoch hörte man immer wieder und wieder den Satz „Ich freue mich schon auf Titan“. Man ist von Blizzard sehr hohe Qualität gewöhnt und man erwartete von Titan nichts anderes als eine Revolution des MMO Genres. Dabei gab es keinerlei Details zu dem Spiel und Blizzard kündigte es nicht mal offiziell an, gab aber zeitgleich zu dass es sich in Entwicklung befände. Nun ist es jedoch seit einigen Tagen ganz offiziell, dass Titan eingestellt worden ist.
World of Warcraft dominiert den Markt seit mittlerweile 10 Jahren – keine Änderung in Sicht
Chris Metzen (Vice President of Creative Development)und Mike Morhaime (CEO Blizzard Entertainment) gingen dabei etwas näher auf die Umstände, welche zum Ende des Projekts führten. Bereits vor einem Jahr wurde das Projekt neugestartet, da die Ergebnisse der letzten 5 Jahre nur unzureichend gewesen sein. Man wollte Evaluieren und erneut anfangen mit der Entwicklung. Diese Evaluierung führte jedoch dazu, dass man Titan nun zu Grabe trug.
Man habe laut Aussage der beiden Entwickler den Spaß und die Leidenschaft nicht gefunden für das Spiel. Zwar besitzt man die handwerklichen Fähigkeiten um ein gelungenes MMO zu produzieren, aber man sei dennoch unzufrieden damit gewesen. Chris Metzen verglich diesen Prozess dabei mit alternden Rockbands: man weiß wie man Musik macht, aber irgendwann müsse man einfach auseinander gehen um neue Impulse zu finden. Titan habe zwar viele gute Ideen gehabt, aber diese hätten einfach nicht wirklich zueinander gepasst.
Immense Entwicklungskosten, aber kein gemeinsamer Nenner
Die Entscheidung das Spiel nach rund 7 Jahre andauernder Entwicklungszeit zu den Akten zu legen ist für Blizzard nicht untypisch. Bereits in der Vergangenheit beendete man die vielversprechenden Projekte Starcraft Ghost (First / Third Person Shooter) und das beinahe fertiggestellte Point&Click Adventure Warcraft Adventures nach langer Entwicklungszeit ohne sie zu veröffentlichen. Weshalb stellt man Spiele ein, die viel Zeit und Ressourcen aufgebraucht haben? Die beiden Entwickler liefern die Antwort und erklärten Blizzards Firmen-Philosophie: Man kappt lieber ein Projekt, als das man ein Spiel veröffentlichte, welches die Beziehung zu den Spielern und deren Vertrauen in die Firma zerstören könnte. Einleuchtend, auch wenn es sehr drastisch ist.
Für Starcraft Ghost existierte bereits ein Intro-Cinematic, dennoch wurde der Titel nie veröffentlicht
Drastisch vor allem, wenn man sich die bisherigen Produktionskosten für Titan vor Augen führt. Michael Pachter (Analyst für Videospiele, Social & Digital Media, Electronics bei Wedbush Securities) ist einer der großen Experten innerhalb der Branche. Pachter geht dabei von rund 140 Millionen US-Dollaer aus, welche innerhalb der 7 Jahre verbrannt worden seien. Der unabhängige Analyst Billy Pidgeon warf gegenüber gamesindustry.biz die Zahl 50 Millionen US-Doallar Entwicklungskosten in den Raum. Fest steht jedenfalls, dass es eine größere Summe war.
Nach 7 Jahren endlich Informationen zu Titan
Nachdem Bekanntwerden des Endes von Titan meldeten sich auch erstmals anonyme (Ex)Mitarbeiter von Blizzard und verrieten Details zu Titan selbst. Jedoch arbeiteten bzw. testeten diese Quellen laut der englischsprachigen Website Kotaku.com an Titan vor dem Neuanfang in 2013. Intern wurde der Name Titan 2013 bereits abgelegt von Blizzard.
Laut den Informanten sollte der grafische Stil von Titan irgendwo zwischen Team Fortress 2, den Starcraft 2 Cinematics und dem Animationsfilm Die Unglaublichen liegen – der Comic-artige Stil ist beinahe ein Markenzeichen von Blizzard. Das Spiel selbst hätte eine Kreuzung aus Die Sims, Second Life und Team Fortress 2 werden sollen. Als Setting wurde eine Sciene-Fiction Variante der Erde gewählt, auf der sich 3 Fraktionen eine Art kalten Krieg liefern. Die Spieler hätten sich einer dieser Fraktionen anschließen können.
Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor
Tagsüber sollten die Spieler normalen Handwerken nachgehen und gemeinsam eine Stadt aufbauen und mit NPCs interagieren können und sogar Familien gründen können (angeblich wurden sogar ehemalige Maxis Mitarbeiter für diesen Spielaspekt angeheuert. Maxis zeichnet sich für Die Sims Reihe verantwortlich). Dabei hätte man diverse Berufe ausgeführt wie Mechaniker oder Händler und hätte auch eigene Geschäfte führen können. Nachts hingegen hätte man in geheimen Operationen gegen die anderen beiden Fraktionen gekämpft. Auf diese Art hätte eine dynamische und lebendige Welt mit lauter Städten entstehen sollen. Die Interaktionen mit NPCs hätte eines der Kernelemente des Spiels sein sollen.
Sicherlich werden in der nächsten Zeit noch weitere Details zu den Konzepten von Titan ans Licht kommen.
Was geschieht aber nun mit den Ressourcen, Technologien und Erfahrungen aus der 7-jährigen Entwicklungszeit? Blizzard gehört zu Activision, deswegen ist durchaus denkbar, dass einige der Ideen aus Titan ihren Weg in das erst kürzlich erschienene Destiny gefunden haben könnten. Das Setting und die Grundidee ähneln sich zumindest stark.
Wie geht es weiter nach Titan?
Fans von World of Warcraft könnte das Beenden von Projekt Titan jedenfalls erfreuen, da nun wohl sehr viele Ressourcen aus Titan in World of Warcraft übergehen werden – in Form von Mitarbeitern und Technologie. Laut Chris Metzen wird man auf seinen Wunsch hin noch sehr viele Jahre an dem Spiel arbeiten und es weiter verbessern. Laut den anonymen Insidern wurden die an Titan beteiligten Entwickler unlängst wieder auf andere interne Teams verteilt und werden sicherlich größtenteils an World of Warcraft mitarbeiten. Es ist also denkbar, dass der Klassenprimus von diesen neuen Impulsen durchaus profitieren könnte. Dies wäre auch nötig, denn die aktiven Spielerzahlen haben sich mittlerweile halbiert (rund 6 Millionen Abonnenten).
Laut Aussagen von Metzen wollte man ohnehin nie „die MMO Firma“ sein und sich darauf festlegen lassen, da man das erfolgreichste MMO aller Zeiten erschaffen hat. Generell scheint es so als Blizzard generell flexibler sein möchte, was man an dem erfolgreichem Hearthstone und dem kommendem Heroes of the Storm sehen. Beide Spiele hatten eine verhältnismäßig kurze Entwicklungszeit. Der Markt ist mittlerweile einfach zu schnelllebig geworden, als das man einfach Spiele über mehr als 5 Jahre entwickeln könne – was eigentlich typisch für Blizzard und deren hohen Qualitätsanspruch an sich selbst ist.
Ein wohl weiterer wichtiger Grund für das Beenden von Titan wird wohl sein, dass beide Spiele eben doch nicht so unterschiedlich hätten sein können wir erhofft und das man sich gegenseitig die Kunden streitig gemacht hätte.
Fakt ist nun aber, dass die erhoffte Genre-Revolution wohl ausbleiben wird. World of Warcraft wird man nicht drastisch verändern. Viele Fans von MMOs dürften nun bitter enttäuscht sein. Auch ich persönlich hatte große Hoffnung gehabt, dass Titan endlich den so heiß ersehnten frischen Wind bringen würde. Nun liegt es wohl an anderen Firmen endlich das Szepter vom mittlerweile etwas angestaubten World of Warcraft abzunehmen.
Das eSports mittlerweile längst keine Randerscheinung mehr ist und dort teilweise gewaltige Summen (Preisgelder, Sponsoring, Gehälter) fließen ist längst kein Geheimnis mehr. Erfolgreiche Teams haben große Sponsoren wie Intel, AMD, Logitech und wohl demnächst auch YouPorn. Es gab schon seit einigen Wochen Gerüchte darüber, dass YouPorn offenbar kurz vor einem Sponsoring Deal mit einem eSports Team stehe. Angeheizt wurden diese Gerüchte dann vor 2 Tagen nochmals, als ein Tweet von YouPorn die Runde machte.
Mittlerweile bekundete der Streaming-Dienst für Erwachseneninhalte pornografischer Natur öffentlich Interesse an professionell spielenden Teams in Dota2 oder League of Legends. Werbetechnisch gesehen macht dies auch durchaus Sinn, da man hier YouPorns größte Zielgruppe anspricht: die 18 bis 35-jährigen, hauptsächlich Männer. Die eSports-Teams in Dota 2 und League of Legends erreichen teilweise ein Millionenpublikum und sind somit die perfekte Werbefläche für den Anbieter von Sexfilmchen.
Angeblich soll YouPorn kurz vor einem Abschluss mit dem russischen Team Virtus.Pro stehen, welches vor allem in Counter-Strike Erfolge verzeichnen konnte. In Dota2 und League of Legends jedoch nicht.
Das YouPorn genügend Kleingeld für einen derartigen Kontrakt hat steht außer Frage. Das in 2006 gegründete Unternehmen zählt zu den am meisten aufgerufenen Seiten in Deutschland und auch weltweit. YouPorn befindet sich im Besitz der MindGeek Holding SARL mit Hauptsitz in Luxemburg.
Eine kleine Sensation ist ein derartiger Deal auf jeden Fall und YouPorn erreicht damit genau das, was es wollte: ganz viel Aufmerksamkeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nun eine Debatte entfacht werden wird, ob es denn überhaupt sittlich ist einen derartigen Sponsor zu haben. Vor allem da viele der eSports Fans noch minderjährig sind. Die Reaktionen aus den USA dürften ebenfalls interessant werden, da man hier doch recht sensibel beim Thema Pornografie in der Öffentlichkeit ist.
Echtzeit-Strategie Spiele gehören ja mittlerweile zu einer nahezu ausgestorbenen Sorte, denn abseits von Starcraft tut sich relativ wenig in diesem Genre. Legt man auch noch Wert auf tiefer gehende Taktik und Ansätze einer Simulation schaut man heutzutage quasi in die Röhre. Aber seit über 10 Jahren hält die Men Of War Serie (inkl. Faces of War) das Banner dieser verlorenen geglaubten Art von Spielen hoch. Men of War: Assault Sqaud 2 erfindet das Rad zwar nicht neu, aber baut die bereits vorhandenen Stärken weiter aus und bleibt dem Setting des zweiten Weltkriegs treu.
Das Strategie-Spiel erschien bereits im Mai diesen Jahres und durchlief eine längere Beta-Phase. Bereits angekündigt worden sind technische Verbesserungen der Engine (DX10 Support, bessere Shader- und Ressourcenverwaltung) und auch inhaltliche Updates wurden angekündigt – was auch nötigt ist, mehr dazu aber später im Test. Entwickelt wurde das ganze vom deutschen Entwickler DigitalMindsoft und nicht mehr beim ursprünglichen Erfinder der Serie. Ob das Spiel überzeugt und ob es schlicht ein etwas besseres Addon ist klären wir heute im Test.
Stellungskämpfe, fummelige Feinarbeit und Sound
Mein kommandierender deutscher Offizier gibt mir den Befehl, die erste Verteidigungslinie der amerikanischen Truppen einzunehmen. Sollte mir das gelingen und ich den Kontrollpunkt übernehmen und halten stellt mir das Oberkommando gepanzerte mobile Einheiten zur Verfügung, um die dahinter liegenden Linien ebenfalls zu erobern. Das Ziel ist gesetzt, die Truppen sind bereit also los geht es in dem Kampf!
Mein Trupp aus nur wenigen Männer bestehend macht sich also auf den Weg, um die hinter Sandsäcken und natürlichen Deckungen befindlichen Gegner auszuräuchern. Und schon fängt das Mikro-Management an, denn anders als bei der Konkurrenz von Company of Heroes 2 kann und muss man Einheiten einzeln bewegen in derartigen Situationen: ein kompletter Trupp von Soldaten hat einfach nicht genug Platz, um hinter einem einzelnen Stein in Deckung zu gehen. Und Soldaten ohne Deckung sterben innerhalb von Sekunden im Feindfeuer, also muss man Soldaten einzeln ihre Positionen zuweisen. Netterweise zeigt das Spiel durch eine Silhouette an, ob der Soldat Deckung findet hinter einem Objekt und ober der dabei steht oder kniet. Alternativ kann man jeder einzelnen Einheit noch zuweisen, ob sie sich stehend, kniend oder kriechend fortbewegen soll.
Die Kombination der unterschiedlichen Einheiten ist wichtig
Das Feuergefecht beginnt, die Soldaten kauern hinter ihrer Deckung und feuern in regelmäßigen Abständen in Richtung des Gegners. Der Versuch den Gegner zu flankieren scheitert, da das gegnerische MG den todesmutigen Schützen entdeckte. Men of Wars: Assault Squad 2 versucht realistisch an die Sache heranzugehen: Ungedeckte Soldaten sind wie im echten Leben Kanonenfutter.
Nach einer Weile schaffe ich es einen Soldaten nahe genug ran zubringen, damit er eine Granate hinter die feindliche Sandsackstellung werfen kann. Die amerikanischen Truppen hechten davon, um der Explosion zu entgehen und dabei sind sie deckungslos. Meine Schützen mit ihren Karabinern machen darauf hin kurzen Prozess mit den Gegnern. Bis hierhin dauerte das kleine Scharmützel bereits 5 Minuten und der Raumgewinn betrug vielleicht 10 Meter. Einer meiner gefallenen Soldaten liegt blutend auf dem Boden; während sich der Rest des Trupps selbst heilt schicke ich meinen Sanitäter zu ihm, um ihn schnellstens zu verarzten, damit er weiterkämpfen kann. Warte ich zu lange, stirbt er.
Endlich kann ich einen kleineren Schützenpanzer rufen, der mit der gegnerischen Infanterie keine Probleme hat – und dabei einen höllischen Lärm verursacht beim Feuern. Der Sound des Spiels ist durchgehend in Ordnung. Geschütze und Fahrzeuge klingen realistisch und überall kracht und explodiert etwas. Soldaten kommentieren vereinzelt die Situation oder bitten um „Feuerschutz! Jetzt!“. Die Musik ist ebenfalls in Ordnung, jedoch wiederholt sie sich meiner Meinung nach recht schnell – dennoch ist sie stimmig und passt zum Setting. Alles in allem überzeugt der Sound, auch wenn er in keinem Gebiet sonderlich herausragt.
Wer nicht taktisch vorgeht und Deckungen ausnutzt wird sehr schnell seine Einheiten verlieren.
Was die Grafik angeht setzt Men of War: Assault Squad 2 zwar keine neuen Maßstäbe und sieht auch eine Idee schlechter aus, als andere Kollegen im Genre, aber dennoch braucht sich das Spiel nicht verstecken. Explosionen sehen schick aus, Mündungsfeuer wirkt überzeugend und getroffene Fahrzeuge fliegen in Einzelteilen durch die Gegend. Die Grafik ist hübsch, aber kein Kinnladen-Öffner. Jedoch ist das Spiel sehr hungrig nach Hardware, was man spätstens im Multiplayer bemerken wird.
Mikro-Management und physikalisch korrekte Zerstörung
Die erste Verteidigungslinie hält, also schnell einige Soldaten an die stationären MGs schicken, damit die sporadisch angreifenden US-Truppen nicht weiter vorrücken können. Mit dem Schützenpanzer beginnt nun der Vormarsch in Richtung der Stadt und schon geschieht es – ein Panzerabwehrgeschütz steht zwischen Gebüschen und wird zu spät von meiner Infanterie entdeckt (Jede Einheit hat einen eigenen Sichtradius, den man sich anzeigen lassen kann). Ein Schuss genügt und mein Schützenpanzer wird kritisch getroffen und auch mein leichter Panzer wird von einem zweiten Geschütz getroffen. Die Kette und der Trum wurden dabei beschädigt und funktionieren nicht mehr.
Und spätestens jetzt kommt der Zeitpunkt, an dem Feierabend-Generäle verzweifeln und Vollblut-Taktikern das Herz höher schlägt. Da man nur über begrenzte Ressourcen verfügt ist jedes Stück Material und jeder Soldat doppelt so viel Wert. Je nach Beschädigung kann man Fahrzeuge reparieren und dies war auch direkt mein nächster Plan. Also stelle ich sicher, dass meine Infanterie den Panzer deckt und per Scharfschütze schalte ich die beiden Panzerabwehrkanonen aus. Nun entsende ich die Panzerbesatzung und beginne mit der Reparatur unter Feindfeuer…dies nimmt einige Zeit in Anspruch. Mit einem weiteren Panzer beziehe ich Stellung in einem Haus, indem ich durch es hindurch fahre und somit meine Seiten geschützt sind.
In Men of War: Assault Squad 2 ist die Umgebung zerstörbar und das auf eine physikalisch beinahe korrekte Art. Nur der Teil des Hauses stürzt ein, durch den ich tatsächlich hindurch fahre. Schieße ich auf den Dachboden eines Hauses, wird auch genau dort eine aufgesprengte Lücke bleiben. Das sieht gut aus und hat sogar taktischen Sinn je nach Situation. Oder ich sprenge meinen Feinden einfach die Deckung weg. Es gibt viele Möglichkeiten.
Jede Einheit und jeder Soldat verfügt über ein Inventar: toll! Leider fehlt es an Komfortfunktionen.
Und schon passiert das nächste Unglück: meinen Soldaten geht die Munition aus. Nun stehe ich vor der Entscheidung, ob ich einen Nachschub-LKW voller Munition anfordere und damit wertvolle Ressourcenpunkte opfere, oder aber ob ich Waffen gefallener Soldaten aufhebe. Ähnlich wie in einem Rollenspiel besitzt jede Einheit ein eigenes Inventar – ErsteHilfeKasten, Helm, Muntion, Granaten, Sandsackbarrikaden, Treibstoff…alles belegt einen Inventarplatz. Jedoch wird dabei nicht das Gewicht simuliert. Fahrzeuge benötigen Sprit und ist dieser erschöpft, bleibt das Fahrzeug liegen. Soldaten haben Ausdauer und sobald diese verbraucht ist, können sie nicht mehr sprinten.
Leider fehlt es hier an Komfort, den man kann Fahrzeuge und Waffen nicht automatisch aufmunitionieren. Alles muss per Hand von einem ins andere Inventar verschoben werden. Jedoch bringt dies eine Menge Tiefgang mit sich, der mir persönlich in vielen anderen Strategietiteln fehlte und das Ausgehen von Munition kann eine Menge Spannung in die Gefechte bringen.
Das Squad Management bringt einen jedoch teilweise zum verzweifeln…mal wählt man eine einzelne Einheit per Klick auf das Symbol aus und mal das ganze Squad. Hier wünschte ich mir eine bessere, übersichtlichere und intuitivere Steuerung.
Generell sind die Gefechte eher realistisch angehaucht, was man allein schon an den Kampfentfernungen merkt. Sitzen sich Infanteristen in Company of Hereos beinahe schon auf dem Schoss beharkt man sich in Men of War: Assault Squad 2 teilweise über hunderte Meter. Vor allem die Panzer haben eine hohe Reichweite und wo wir gerade bei den Stahlkolossen sind: abhängig von Panzerung und Schusswinkel wird der Schaden der Panzerabwehr-Geschosse simuliert. Wer also mit einem leichten Panzer auf einen schweren Tiger-Panzer losgeht, wird höchsten für Lackschäden sorgen.
Auf Wunsch kann auch die direkte Kontrolle über sämtliche Einheiten übernommen werden. So kann man über die WASD Tasten das Fahrzeug fahren, und mit der Maus die Kanonen steuern. Übrigens besitzen Panzer darüber hinaus auch noch mehrere Munitionstypen, die man auswählen kann.
Das Problem an all den vielen Optionen ist aber, dass man nur allzu schnell die Übersicht verliert und man wirklich ein Auge für alles haben kann. Deswegen ist das Spiel im Prinzip sehr fordernd. Wer aber Spaß am Simulationsaspekt hat und gerne taktische Gefecht erleben möchte, wird hier genau das richtige finden.
Missionen und Multiplayer
Wie auch in den Vorgängern verzichtet man in Men of War: Assault Squad 2 auf eine durchgehende Kampagne oder Story. Das Spiel bietet 40 Singleplayer Missionen, von denen allerdings nur 15 neu sind – die anderen kennt man bereits aus dem Vorgänger und wurden teilweise überarbeitet.
Bei den Missionen für den Singeplayer handelt es sich um lose aneinander Reihung von unterschiedlichen Schauplätzen, die nichts miteinander zu tun haben. Das fällt aber nicht wirklich ins Gewicht und man kann auch über die fehlende Story durchaus hinweg sehen.
Zur Auswahl stehen 5 unterschiedliche Nationen (Deutschland, USA, Commonwealth, Japan und Russland) mit einer Vielzahl an Einheiten. Neben den legendären Fahrzeugen wie dem Tiger oder den IS-Panzern finden sich auch noch diverse Infanterie Einheiten oder spezielle Einheiten wie der Golliath-Sprengpanzer der deutschen. Leute die das Setting mögen kommen hier also voll auf ihre Kosten.
Teilweise stehen in den Missionen Spezial-Fähigkeiten zur Verfügung. Hier im Bild zu sehen ist der Infanterie Sturm der Russen.
Die Missionen laufen eigentlich immer nach dem selben Schema ab: Kontrollpunkte einnehmen und halten. Dies ist natürlich sehr anspruchsvoll und durch die unterschiedlichen Gegebenheiten der Karten muss man auch jedes mal neue Taktiken wählen, was auch durchaus sehr viel Spaß macht. Jedoch fehlt ein wenig die Abwechslung in den Missionen selbst. Teilweise gibt es kleinere Nebenziele, wie beispielsweise das Reparieren eines besonders starken Panzers – unter Feindfeuer. Diese kleinen Nebenziele motivieren aber durchaus. An unterschiedlichen Schauplätzen mangelt es nicht: Europa, Afrika, Pazifik – überall wo der zweite Weltkrieg wütete kann man auch in Men of War: Assault Squad 2 zu Werke gehen.
Es gibt aber auch Missionen, die sehr stark an die alten Commandos Titel erinnern. Statt mit geballter Macht und vielen Einheiten über die Karte zu wüten, muss man hier mit einer handvoll Einheiten schleichend und vorsichtig nach und nach vorrücken und beispielsweise gegnerische MG-Nester und Offiziere auszuschalten. Etwas mehr Abwechslung hätte den Missionen gut getan, aber der Spielspaß entsteht tatsächlich durch die unterschiedlichen Möglichkeiten, die die Karten bieten.
In Sachen Multiplayer gibt es kaum Neuerungen, das meiste ist bereits bekannt. Wer möchte kann sämtliche Skirmish Missionen aus dem Singeplayer kooperativ mit anderen Spielen absolvieren oder tritt gegeneinander an. Hier können teilweise bis zu 16 Spieler (8 gegen8) auf 65 Karten miteinander spielen, was allerdings nur die wenigsten Rechner überhaupt mitmachen von der Leistung her. Neben dem bekannten Siegmarken Prinzip gibt es außerdem noch den Spielmodus Frontlines. Bei Frontlines übernimmt ein Team die Verteidigung, während das andere Team angreifen muss. Das Spiel ist mittlerweile an das Steam-Matchmaking System angebunden, was die Suche nach Partien deutlich vereinfacht.
Leider gibt es dennoch etwas, was man deutlich beanstanden muss im Mulitplayer: Hat man genügend Manpower (Ressourcen) gesammelt, kann man diese gegen neue Einheiten eintauschen. Kommen diese auf dem Schlachtfeld an, erhält man zwar brav die Rückmeldung „Verstärkung eintgetroffen“, aber spielt mit im Team erhält der Spieler mit den wenigsten Einheiten die gerufene Verstärkung. Zwar kann man die Einheit an einen anderen Spieler übergeben, aber der Sinn hinter dieser Regelung entzieht sich mir.
Im großen und ganzen ist der Mulitplayer okay und die Einbindung des Steam Matchmaking tut dem Spiel sehr gut. Wer Missionen absolviert steigt im Rang der jeweiligen Nation auf und erhält nach und nach Zugang zu fortschrittlicheren Einheiten – begründet wird dies durch den Entwickler damit, dass man zuerst Erfahrung sammeln muss, bevor man die schweren Geschütze auffahren kann.
Fazit
Men of War: Assault Squad 2 nimmt unter den Echtzeit-Strategie Titeln eine besondere Rolle ein und besetzt seine eigene Nische. Wer nur mal eben schnell eine Runde spielen möchte, ohne auf viele Dinge achten zu müssen ist bei der Konkurrenz besser bedient, das das Spiel mit seinen Realismus und Simulationsaspekten fordernd und knallhart sein kann. Hobby Generäle werden hier wohl schnell an ihre Grenzen kommen.
Ich hatte viele Stunden Spaß mit dem Spiel und erfreute mich über jede geglückte Aktion. Den Gegner flankieren, ohne das der halbe Trupp stirbt? Mit Mörsern eine Bresche für meinen Vormarsch schlagen? Einen feindlichen, zerstörten Panzer reparieren und kapern? Oder einfach nur die Steuerung über einen Panzer nehmen und damit gezielt den Feind bearbeiten. Alles das macht einen riesen Spaß, wenn man denn mit dem Mikro-Management und dem fehlendem Komfort klar kommt. Drückt man ein wenig die Augen zu an manchen Stellen, ist Men of War: Assault Squad 2 ein sehr gutes Spiel.
Da das Spiel Mods unterstützt wird auch Langzeitmotivation geboten und auch die Entwickler werkeln fleißig an Updates. Man mag dem Spiel zwar vorhalten, dass es kaum Neuerungen gibt, aber die Details überzeugen.
Wer Echtzeit-Strategie mit viel Tiefgang und Taktik sucht wird mit Men of War: Assault Squad 2 glücklich werden, jedoch sollte man sich auf einen zähen Einstieg vorbereiten. Alle anderen sollten besser zu Starcraft II oder Company of Heroes 2 greifen. Auch für Besitzer von Men of War: Assault Squad oder Men of War könnte sich der Kauf lohnen. Zwar sind es nur kleinere Verbesserungen stellenweise, aber diese haben große Auswirkung und auch die Performance ist viel besser.
Men of War: Assault Squad ist packend, fordernd und ein Fest für Taktiker. Vollgepackt mit Features, die man allerdings selbst entdecken muss.
Das Sommerloch ist mal wieder da und trifft nicht nur die Politik, denn auch bei den Videospielen sieht es derzeit sehr mau aus. Die nächsten großen und interessanten Titel werden erst zum Herbst oder gar zum Weihnachtsgeschäft den Weg in die örtlichen Läden finden bzw. in Steams Shop finden. Man könnte zwar sagen, dass man den Sommer nutzen sollte und rauszugehen statt daheim vor dem PC oder der Konsole zu sitzen, aber manchmal möchte man auch einfach mal abschalten und viele nutzen dafür Videospiele. Und viel Geld möchte man auch nicht ausgeben, da Spiele ja in der Regel um die 50 Euro kosten, wenn man nicht gerade einen Rabatt erwischt. Eine Alternative bieten da die äußerst erfolgreichen Free2Play und Browswerspiele. Beide sind seit Anbeginn ihrere Existenz bei Core-Gamern eher verschmäht, aber erfreuen sich immer noch steigender Beliebtheit – und auch als Core-Gamer sind derartige Spiele zwischendurch ein netter Zeitvertreib.
Aber wo fängt man am besten an, wenn man denn auf der Suche nach solchen Spielen ist? Der Markt wird derzeit geradezu überflutet mit Angeboten und ist vergleichbar mit der übertriebenen Flut an MMOs in den letzten Jahren. Man wollte ein Stück vom Kuchen abhaben, den World of Warcraft nach wie vor genüsslich allein verzehrt und genau das selbe spielt sich derzeit mit Free2Play ab. Da die Übersicht zu bekommen, was sich wirklich lohnt einmal anzutesten ist schwierig.
Die Qual der Wahl
Es gibt einen Haufen an Ego-Shootern auf dem Free2Play Markt, die sich leider qualitativ gewaltig untereinander unterscheiden. Es gibt im Netz natürlich diverse Seiten, die sich mit der Thematik beschäftigen und Übersicht bieten wollen. Eine dieser Seiten hat sich dem Genre der Action Spiele verschrieben. Hier findet man unter anderem eine Übersicht der derzeit angesagtesten Spiele inkl. einer ausführlichen Beschreibung und Links, die zur Account-Anmeldung des jeweiligen Spiels und dessen Download-Portalen führen. In der dortigen Übersicht findet man unter anderem Spiele wie World of Tanks oder Planetside 2.
Wer doch lieber Spiele im Browser spielen möchte kann sich einmal auf einer spezillen Seite für Action Browserspiele umsehen. Zwar werden hier auch Spiele vorgestellt, für die man mehrere Gigabyte runterladen muss und sie somit keine Browser Spiele mehr sind, aber die Übersicht ist gut gemacht. Dank der Nutzerbewertungen kann man auch direkt sehr gut abschätzen, ob das Spiel denn etwas taugt oder nicht.
Keine verdeckten Kosten, aber sehr zeitintensiv
Auf den ersten Blick mögen derartige Spiele kostenlos sein und man zahlt auch tatsächlich keinen Cent, um spielen zu können. Jedoch leiden vieler dieser Spiele darunter, dass man hier nur mit großem zeitlichen Aufwand erfolgreich oder belohnend spielen kann. Free2Play Spiele setzen in der Regel auf Mechaniken, die darauf abzielen, dass der Spieler Geld investiert um schneller voran zu kommen. Oder sie bieten Gegenstände an, die allein die Optik betreffen – das Auge isst nicht nur mit, sondern es spielt auch mit. Gerade World of Tanks stand vor einiger Zeit in Kritik, da man ohne Echtgeld im Spiel ab einem gewissen Punkt kaum noch vorwärts kam und es Premium-Munition zu kaufen gab, welche massive spielerische Vorteile gab (mittlerweile ist die Munition auch erspielbar, auch wenn dies sehr zeitaufwendig ist).
Wer sich von derartigen Mankos nicht abhalten lässt und auf der Suche nach kostenlosem Spielspaß ist wird auf einer der beiden Seiten fündig werden. Alle anderen warten auf den Herbst, wenn Spiele wie Dragon Age Inquisition und Konsorten erscheinen.
Eines der besten Beispiele für gelungene Free2Play Titel ist Sonys Planetside 2. Der Trailer zum Spiel zeigt bereits, welch hohe Qualität man hier den Spielern auftischt.
Wer kennt es nicht? Man sitzt gerade am PC und weiß einfach so gar nicht, was man mit seiner Zeit tun soll. Alles bereits getan, alles bereits gelesen und die Bookmarks sind schon abgegrast. Man klickt sich ziellos von Seite zu Seite und sucht nach geistiger Zerstreuung. Was eignet sich da besser als ein Spiel am Computer? Aber dabei keine Lust auf irgendwelche lange fesselnden Vollpreistitel und die Apps auf dem Handy sind auch bereits langweilig geworden.
In solchen Momenten greife ich eigentlich zu einem altbekannten Hilfsmittel, nämlich den guten alten „Flash Spielen“ im Broswer. Sehr simpel gestrickt und kurzweilig, aber sehr gut um die Langweile zumindest für eine Weile zu überbrücken. Auch auf der Arbeit können diese kleinen Spielchen wahre Wundermittel sein, wenn man gerade einfach mal abschalten möchte ohne sich geistig wirklich fordern zu müssen. Jedoch können einige dieser Spiele echt süchtig machen.
Bei mir ist es häufiger so, dass mein Kopf einfach dicht macht und ich mehr oder weniger eine kleine Schreibblockade habe. In solchen Fällen würde es mir nichts bringen, wenn ich mich voll auf irgendwas anderes konzentrieren würde und da kommen mir derartige Mini Spiele wirklich mehr als gelegen.
Aber auch so Zwischendurch sind die Spiele ganz lustig, die man beispielsweise unter http://www.minionlinespiele.net/ finden kann. Hilfreich ist dabei vor allem das Bewertungssystem, durch das man gute Spiele schneller finden kann. Wer möchte kann hier auch kommentieren und sich registrieren. Die Seite ist also auf jeden Fall einen Blick wert, wer solche Spiele mag.
Der größte Teil der Spiele sind schlichte Geschicklichkeitsspiele oder auch Spiele die ein wenig Nachdenken erfordern – knifflige Puzzle- Und Rätselspiele inklusive. Natürlich sind derartige Spiele stets kostenlos und einige der Spielmechaniken findet man in kostenpflichten Apps für Handys wieder – dann spiele ich es doch lieber umsonst im Browser.
Für Zwischendurch sind derartige Spiele einfach super und ich verbringe öfter mal 10-20 Minuten mit derartigen Spielen um ein wenig Abzuschalten. Ein Blick lohnt sich also auf jeden Fall! Viele dieser Spiele sind hochwertiger, als man es von kostenlosen Titeln eigentlich erwarten würde.
Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.