Warlords of Draenor: Infos zu Level 90 Boost

Am heutigen Morgen hat Blizzard einen Beitrag veröffentlicht, der sich näher mit den Level 90 Boosts und ähnlichem befasst. Dies scheint eine direkte Reaktion auf die Umfrage der amerikanischen Spieler gewesen zu sein, welche Blizzard gegen Ende des Jahres durchführte. Aus dem Beitrag geht hervor, dass es wohl mehrere kaufbare Versionen des Addons geben wird.

Es wird wieder eine Collectors Edition geben, zu der es aber noch keine Informationen gibt. Allerdings ging man näher auf die Digital Delexue und Digtale Version ein, welche bald im Vorverkauf erhältlich sein werden.

Inhalt der Boxen und Ausblick auf kaufbare Level 90 Charaktere

Käufer der Digital Deluxe Version aus dem Vorverkauf erhalten ein Mount und ein Pet dazu, welche laut Blizzard einen Hauch der Vergangenheit von Draenor nach Azeroth bringen soll. Beide Versionen werden den kritisch diskutierten Level 90 Boost erhalten, sofern die Version im Vorverkauf gekauft worden sind. Durch diesen Boost kann man eine beliebigen Charakter direkt auf Stufe 90 erstellen.

Weiterhin ging man darauf ein, ob denn zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit bestehen könnte Level 90 Charaktere auf irgend eine Art zu erwerben. Man sei sich darüber bewusst das nun wahrscheinlich einige Spieler im Prinzip um die Ecke denken und einfach mehrere Boxen erwerben könnten und dann mittels Charaktertransfer die Accounts zusammenfügen könnten. Dies sei nicht im Sinne von Blizzard und man sei bereits dabei dafür eine Lösung zu finden. Mehr Details dazu sollen später folgen

World of Warcraft feiert dieses Jahr 10-jähriges Jubiläum.

Beeindruckende Nitrous Tech-Demo: Star Swarm

Oxide Games ist eine Gruppe, die aus mehreren Veteranen von Microsoft und Firaxis besteht. Gemeinsam hat das Team die Nitrous Engine entwickelt, die nach deren Planung die Next-Generation Engine für Strategiespiele sein soll. In der Tech-Demo Star Swarm wird die Engine näher vorgestellt und wirft uns dabei mitten ins Schlachtgetümmel.

Das dabei gezeigte ist mehr als imposant – die Engine hat allem Anschein verdammt viel auf dem Kasten. Dabei sollen rund 10.000 Einheiten gleichzeitig zu sehen sein was eine gewaltige Rechenleistung erfordert normalerweise. Die akzeptable Framrate wird unter anderem laut des Videos auch dadurch gewährleistet, da es mit Hilfe von AMDs Mantle API unterstützt wird. Durch diese Software Schnittstelle ist es möglich, die Kommunikation zwischen Grafikkarte und CPU zu verbessern und somit eine bessere Leistung zu erzielen.

Nun viel Spaß mit dem Video

 

Hearthstone Open Beta demnächst?

Blizzards neuster Streich Hearthstone befindet sich derzeit in der Closed Beta. Laut dem Community Manager Aratil sollen mittlerweile die meisten der Leute eine Einladung erhalten haben, die sich vor dem 07.01.2014 für die Testphase beworben hatten. Das Online-Sammelkarten Spiel soll im Laufe diesen Jahres erscheinen.

Da laut den Aussagen des Community Managers fast alle Bewerber mittlerweile einen Zugang erhalten haben zur Closed Beta, kann man davon ausgehen das demnächst die Open Beta starten wird. In der Vergangenheit ging Blizzard des öfteren so vor, dass zuerst sehr weniger Spieler Zugang erhielten und dies dann schleichend in eine Open Beta übergegangen ist. Heartstone erhielt auch trotz einiger Balance Probleme bisher sehr gute Kritiken von Spielern auch aus der Fachpresse. Das aufgespielte Update soll zeitgleich das letzte seiner Art vor der Open Beta sein. Hierbei wurden unter anderem Hexenmeister und Magier geschwächt.

Wann genau Hearstone erscheinen wird steht noch nicht fest. Laut Zeitplan sollte die Open Beta bereits im Dezember gestartet haben, was aber auf Grund von Problemen nicht möglich gewesen ist.

Sim City – Offline Modus kommt endlich

Sim City legte wahrlich keinen Start hin beim Release vor einigen Monaten – unzählige Bugs, Online-Zwang und dann auch noch eine dubiose DLC Politik. Gerade der Online-Zwang erzürnte viele Spieler, die einfach nur in Ruhe vor sich hinbauen wollten. Verstärkt wurde dieser Kritikpunkt dann auch noch, als sogar Tage nach dem Release die Login-Server schlicht nicht erreichbar waren. Man konnte nur mit Glück zum Spielen kommen, selbst wenn man nur allein für sich bauen wollte.

Nun wurden die Gebete der Spieler doch endlich erhöht. Es ist offiziell: mit dem kostenlosen Update 10 erhält Sim City einen Offline Modus. In seinem Beitrag zu dem Thema ging  Patrick Buechner (General Manager des Maxis Emeryville Studio) dabei genauer darauf ein, was die Spieler erwarten wird. Derzeit sei das Feature noch in der Testphase und werde auf Herz und Nieren geprüft und würde erst veröffentlicht werden, sobald es reibungslos funktioniere. Das Update fügt Sim City einen Offline-Modus bzw. Einzelspielermodus hinzu, bei dem alle Daten lokal gespeichert werden und frei geladen und gesichert werden können. Man wolle den Modus demnächst in einem weiteren Beitrag genauer vorstellen. Der Online-Modus bleibt dabei unberührt.

Mit der Einzelspieler öffnet Maxis auch zeitgleich die Tore für Modder, die nun eigene Inhalte entwickeln können ohne dabei die Integrität des Spiels zu stören (im Online-Modus). Dies sind generell gute Neuigkeiten, aber ich frage mich da wieso das erst jetzt nach fast einem Jahr kommt? Ich denke das es ein wenig zu spät dafür ist mittlerweile.

State of Decay MMO vielleicht in Planung?

State of Decay ist ein weiteres Spiel das versuchte auf der Erfolgswelle von DayZ bzw. dem Surrival-Genre zu schwimmen. Erschienen ist das Spiel vor rund einem halben Jahr für Xbox360 und dann im Winter für den PC. Das Spiel gehört zu den besseren Vertretern dieser Art von Spielen, auch wenn es alles andere als perfekt ist.

Wie kürzlich bekannt wurde gingen die Entwickler hinter State of Decay nun eine langjährige Kooperation mit Microsoft ein und werkeln laut eignen Angaben bereits an dem Projekt Class4, welches allem Anschein nach ein MMO zu State of Decay sein könnte. Man bekundete bereits großes Interesse daran, das man richtig Lust darauf hätte ein MMO zu erschaffen. Problem dabei ist allerdings, dass man in der Vergangenheit die Rechte an Microsoft abtreten musste, damit das Spiel überhaupt erst erscheinen konnte.

Microsoft zeigt bereits Interesse

Lichtblick für das Entwicklerstudio Undead Labs ist die Aussage von Mircosofts Phil Spencer (Corporate Vice President). Über Twitter bekundete dieser nämlich Interesse an einem solchen Projekt und signalisierte, dass er dabei wäre. Es bleibt abzuwarten, ob es dann auch wirklich so kommt.

Potential hätte das Spiel auf jeden Fall, denn einer der größten Kritikpunkte an State of Decay war der fehlende Mulitplayer-Support. Im großen und ganzen ist es nämlich ein recht ordentliches Spiel, was auch den Nerv der Zeit trifft.

Midwinter Remake in Arbeit – Kickstarter Kampagne folgt bald

Als ich gelesen habe, dass sich ein Remake von Midwinter in Entwicklung befindet, klingelten bei mir sofort die Ohren. Midwinter ist ist eines der wenigen Spiele, an die ich mich aus aller frühster Kindheit erinnern kann, da ich es damals am Amiga meines Bruders gespielt hatte. Zwar wusste ich damals noch nicht so Recht was ich da machte, aber ich mochte es sehr. Erschienen ist das Spiel unter anderem für Amiga, Atari ST und MS-DOS.

Midwinter ist eines der Spiele, die wirklich prägenden Einfluss auf die Spielentwicklung im Ganzen hatte, ist es doch einer der Mitbegründer des Sandbox Genres. Dabei verband Midwinter gleichzeitig Open World mit Ego-Shooter, Strategie, Rollenspiel und Simulation. Setting war eine rund 400.000 km² große Insel, welche zu den Azoren gehört. Anders als erwartet herrschen dort keine tropischen Temperaturen, sondern tiefster Winter. Grund dafür ist ein nuklearer Krieg, der die Welt in einen postapokalyptischen Winter warf. Menschen lebten verstreut in kleineren Siedlungen, welche Vulkane unter der Oberfläche als Energiequelle nutzen – sogenannte Hitzeminen.

Aufgabe des Spielers war es nun als Captain der  Free Villages Police Force (FVPF) die Insel Midwinter gegen einen machthungrigen General zu verteidigen, der mit seiner Armee alle Bewohner unterwerfen wollte. Dabei standen dem Spieler verschiedene Fortbewegungsmittel zur Verfügung, wie beispielsweise Ski, Schneeraupen oder sogar Paragleiter. Natürlich konnte man den Kampf gegen die Armee nicht alleine schaffen, weshalb man hier auch andere Menschen rekrutieren konnte – alle mit eigenen Stärken und Schwächen. Per Knopfdruch wechselte man zwischen den Spielfiguren hin und her und konnte somit strategisch vorgehen. Wer zum Beispiel in der Rolle eines Kindes unterwegs war, wurde von der Armee nicht beachtet und konnte so unbemerkt reisen. Außerdem erhielt man bei der Rekrutierung einen Bonus, da die Menschen Kindern eher helfen wollten als Erwachsenen. Nachteil daran ist, dass Kinder keine Fahrzeuge bedienen konnten.

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Veteran an Bord

Bedenkt man, dass das Spiel 1989 erschien waren die Features bereits sehr vielfältig und auch durchdacht. So wurden beispielsweise auch Verletzungen simuliert – mit einem verwundeten Bein war man beim Ski fahren stark eingeschränkt, wohingegen eine Kopfverletzung zur Ohnmacht führt.

Das Konzept des Spiels würde mir auch heute noch gefallen, umso besser das es sich tatsächlich in der Entwicklung befindet. Chilli Hugger Software verkündete, dass man bereits an Konzepten für ein neues Midwinter arbeite und versuchen wolle das Spiel in die Moderne zu transportieren. Mit an Bord ist Dave Gautrey, welcher bereits am 1989 erschienem Midwinter mitarbeitete. Gautrey habe dabei Zugriff auf den alten Code und Design-Dokumente, welche nun als Basis für das Remake verwendet werden sollen. Die Familie des 2012 verstorbenen federführenden Entwicklers Mike Singleton gab bereits grünes Licht für das ambitionierte Projekt.

Die Pre-Production laufe schon seit 2013 und als mögliches Release-Datum wurde grob 2015 eingegrenzt. Eine passende Kickstarter Kampagne solle demnächst starten.

Ich freue mich darauf.